Max Schierer Metallbau GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martina Eschrat Schierer seit 10.4.2019 | Geschäftsführer |
Marius Fuchs seit 30.11.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Schierer Brennstoffe GmbHChamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Max Schierer Brennstoffe GmbH, ChamA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Max Schierer Baumarkt GmbH wurde am 27.12.2006 gegründet, wurde zum 30.11.2018 zur Max Schierer Brennstoffe GmbH umfirmiert und hat ihren Sitz in Cham. Als Geschäftsführer ist Frau Martina Schierer (ab 10.04.2019) und Herr Max Schierer sen. bestellt. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Max Schierer Brennstoffe GmbH liegt im Handel mit Festbrennstoffen. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für unseren Markterfolg bildet. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Situation hat weiterhin mit der Inflation und den konstant hohen Zinsniveau zur kämpfen. Vor allem die Baubranche befindet sich in der Krise. Das Bruttoinlandprodukt liegt erstmals seit 2023 über der 4-Billionen-Euro-Grenze und ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr wieder angestiegen. Es beträgt 2023 4.122,21 Mrd. Euro. Preisbereinigt hatte das BIP einen leichten Rückgang um 0,2% im Vergleich zum Jahr 2022. Leicht gestiegen ist die durchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland. Diese liegt im Jahr 2023 bei 45,9 Mio. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen ist mit 5,7% für das Jahr 2023 um 0,4% gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Entwicklung der Branche Der Absatz von Festbrennstoffen (Holz) ist weiterhin ungebrochen. Die volatile Preisentwicklung hemmte den Absatz im Jahr 2023. Auch der knappe Frachtraum und ein weiterer milder Winter war im Berichtsjahr eine Herausforderung. Einschätzung der Unternehmensleitung Durch die volatile Preisentwicklung konnte das geplante Ergebnis im Geschäftsjahr nicht erwirtschaftet werden. Durch diese preisliche Unsicherheit wurden geplante Mengen von unseren Großkunden nicht abgenommen. Eine Stabilisierung des Umsatzes und Kostenbewusstsein werden in Zukunft zu einer nachhaltigeren Betreibung beitragen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Max Schierer Brennstoffe GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 passabel entwickelt. 1. Ertragslage Im Gegensatz zum Vorjahr (3.495,4 TEUR) wurde ein um 5.311,56 TEUR ein schlechteres Ergebnis erzielt. Der Jahresfehlbetrag beträgt im Berichtsjahr 1.816,1 TEUR. Die Personalaufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 140,7 TEUR auf 387,5 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 310,9 TEUR auf 1.804,2 TEUR. Bei der Versorgung mit Waren traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. 2. Finanzlage Der Bestand an flüssigen Mitteln verringerte sich zum Abschlussstichtag im Vergleich zum Vorjahr um 234,4 TEUR, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich gegenüber dem 31.12.2022 um 888,0 TEUR. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Max Schierer Brennstoffe GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 19.242,4 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (14.498,8 TEUR) um 4.743,6 TEUR erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Umlaufvermögen an der Bilanzsumme von 98,74 % gekennzeichnet. Der Warenbestand betrug zum 31. Dezember 2023 10.098,6 TEUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 224,4 TEUR auf 6.565,1 TEUR. Flüssige Mittel umfassen 0,84 % (Vorjahr 2,74 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital verminderte sich um 1.816,1 TEUR auf 2.675,0 TEUR. Somit beträgt die Eigenkapitalquote 13,90 %. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 100,0 %. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die gestiegenen Inflationsraten und das hohe Zinsniveau hatten im Jahr 2023 eine direkte Auswirkung auf die Gesellschaft. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird sich voraussichtlich auch im aktuellen und in den kommenden Jahren in der Entwicklung der Berichtsgesellschaft widerspiegeln. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Ergebnis. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich zufriedenstellendem Ergebnis. Die Umsatzentwicklung der ersten Monate des Jahres 2024 waren positiv. Die Umsatz- und Ergebniserwartungen beruhen im Wesentlichen auf den betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf alternierenden Hochrechnungen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten wir für das aktuelle Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr sinkendes Ergebnis. Das Jahresergebnis ging deutlich zurück. Die geplanten Umsatz- und Ergebniswerte konnten nicht eingehalten werden. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf betriebswirtschaftlichen Auswertungen der ersten Monate des Jahres 2024 und auf Planrechnungen und Szenarioanalysen für die folgenden Jahre. Die globale Konjunkturlage wurde durch die Folgen des Ukrainekrieges, der derzeitigen politischen Lage, erhöhte Inflation und des weiterhin hohen Zinsniveaus weiter beeinflusst. Die aktuelle Verunsicherung schlägt sich in reduzierten Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft nieder. Im ersten Quartal des Jahres 2024 konnte eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal festgestellt werden. Wir lassen dies in unsere Planung vorsichtig einfließen. Verlässliche Prognosen im Jahresverlauf über die weiteren Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Situation auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft lassen sich derzeit mit längerfristiger Perspektive jedoch nicht treffen. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Max Schierer Brennstoffe GmbH. Umsatz und Ergebnis werden im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 mit besseren Werten für 2024 erwartet. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - hohe Nachfrage durch Rohstoffverknappung - hoher Produktqualität und hohes Preis-/Leistungsverhältnis Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen, Lieferengpässe und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise. Produktrisiken Aufgrund der hohen Zahl unserer angebotenen Produkte und der weiten Produktpalette besteht für uns kein Risiko der Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern. Investitions-/Finanzierungsrisiken Es sind nur übliche Investitionen in das Anlagevermögen geplant, welche mit Eigenmitteln finanziert werden sollen. Das Investitions- und Finanzierungsrisiko ist damit als sehr gering einzustufen. Personalrisiken Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.
Cham, den 18. Juli 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Max Schierer Brennstoffe GmbH, ChamAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Max Schierer Brennstoffe GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße GmbH. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.991.169,92 Euro einbezogen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 3.205.000,00. Dieser Betrag betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten können voraussichtlich vom Primärverpflichteten erfüllt werden. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 225.375,92 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese resultieren aus befristeten Geschäftsraummietverträgen. Aus einem weiteren Geschäftsraummietvertrag, der unbefristet und ungekündigt ist, ergeben sich finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahresbetrag in Höhe von 198.828,00 Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Es waren im Berichtsjahr durchschnittlich 6 Arbeitnehmer beschäftigt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Max Schierer Brennstoffe GmbH wurde in den Konzernabschluss der Max Schierer Holding GmbH, Cham einbezogen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 1.816.132,67. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von Euro 3.991.169,92 ergibt sich ein Betrag von Euro 2.175.037,25, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 2.175.037,25 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Cham, 18.07.2024 gez. Martina Schierer gez. Max Schierer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Max Schierer Brennstoffe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Schierer Brennstoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Schierer Brennstoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Abensberg, 18. Juli 2024 SWS
Stangl Revision GmbH
Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer |
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