SMARTRAC Specialty GmbH
Gewerbeparkstraße 10, 51580 Reichshof-Wehnrath, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Nagel seit 31.3.2025 | Geschäftsführer |
Raymond van den Berg seit 16.3.2023 | Geschäftsführer |
Francisco Duarte Barbosa Texeira E Melo seit 12.10.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Avery Dennison Netherlands Investment II B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SMARTRAC Specialty GmbHReichshofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 11. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 15. November 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SMARTRAC Specialty GmbH, Reichshof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SMARTRAC Specialty GmbH, Reichshof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMARTRAC Specialty GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." E. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der SMARTRAC Specialty GmbH, Reichshof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Düsseldorf, den 15. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Johanna Schwan, Wirtschaftsprüferin Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Als Entwickler, Hersteller und Zulieferer für RFID-Transponder stellt SMARTRAC Specialty GmbH - nach eigenen Angaben - qualitativ hochwertige, intelligente und sichere Produkte für einen weltweiten Kundenstamm her. Relevante Absatzmärkte sind neben der Automobilindustrie vor allem die Tieridentifikation sowie die Produktidentifikation in Industrie- und Logistik Applikationen. RFID (Radio-Frequenz-Identifikation) ist eine Technologie zur automatischen, drahtlosen Identifizierung von Objekten und Lebewesen. Im Konzernverbund mit der Avery Dennison Gruppe und deren strategischen Positionierung in der Wertschöpfungskette, unserem Technologieportfolio sowie der bestehenden Produktionskapazitäten besitzen wir die besten Voraussetzungen, um unsere Marktstellung weiter auszubauen. 1.2 Forschung und Entwicklung Als Schrittmacher in der weltweiten RFID-Industrie fördern wir Innovationen und verbessern und erweitern beständig unser etabliertes Produktportfolio. Durch unser Forschungs- und Entwicklungsteam sind wir in der Lage, technische Trends und weltweite Entwicklungen fortwährend zu evaluieren und zu integrieren. Sobald Forschungsergebnisse in die Massenfertigung übergehen, setzen wir auf höchste Qualitätsstandards und technologische Spitzenleistung für die Herstellung jedes einzelnen Transponders. So sind wir in der Lage, Produkte entsprechend den Anforderungen unserer Kunden herzustellen. Die Entwicklungsabteilung arbeitet weiterhin kontinuierlich an Neuentwicklungen sowie kundenspezifischen Applikationen. Neben einer Auswahl an Standard-Transpondern verfügt das Unternehmen über eine breite Palette an innovativen Ansätzen für diverse Anwendungsgebiete. Über die Dokumentation von Entwicklungsergebnissen ist sichergestellt, dass erarbeitetes Know-how erfasst wird. Das Patentwesen in der Avery Dennison Gruppe überwacht Fremd-Patente und übernimmt die Anmeldung eigener Patente zum Schutz des Know-hows. Das Unternehmen ist in die Patentstrategie der Avery Dennison Gruppe eingebunden. Insgesamt beträgt unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung 29 Mitarbeiter (Vorjahr: 28 Mitarbeiter). Der Aufwand für Forschung und Entwicklung betrug nach internen Aufzeichnungen im Geschäftsjahr Mio. 2,4 EUR (Vorjahr: Mio. 2,3 EUR), was 19 % des Umsatzes darstellt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenentwicklung Die Entwicklung der globalen Automobilproduktion 2023 war geprägt von einem Bündel von Faktoren. Die Materialengpässe, die insbesondere im Bereich der Halbleiter die Produktion nach der Coronapandemie behindert hatten, treten langsam etwas in den Hintergrund. Dafür hat der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für dauerhaft hohe Energiepreise und damit zu einer seit den Siebzigerjahren nicht dagewesenen Inflation geführt, die über Zweitrundeneffekte die Budgets der Haushalte zusätzlich belastet hat. Damit hat sich die globale Automobilnachfrage schwächer als möglich entwickelt und konnte die Weltautomobilproduktion nur eingeschränkt beflügeln. Die insbesondere in Europa und China, aber auch in den USA hochlaufende Produktion von E-Autos profitierte von den günstigen staatlichen Rahmenbedingungen; politisch vorgegebene strenge CO 2 - Grenzwerte, um die Transformation hin zum klimaneutralen Elektroantrieb zu bewerkstelligen, verfehlen ihre Wirkung nicht. Die positive Fertigungsentwicklung 2023 ist zu einem guten Teil dem E-Hochlauf geschuldet. Diese Umstände haben dazu geführt, dass es wie schon im Vorjahr zu einem weltweiten Produktionsplus von 10 Prozent auf nun 79,5 Mio. Pkw gekommen ist. Damit wurde erstmals wieder das 2019er Vorkrisenniveau von 78,2 Mio. Stück übertroffen. Die globale Produktionskapazität ist allerdings immer noch höher, 2017 lag die Produktion mit 85 Mio. noch um gut 5 Mio. Einheiten darüber. Davor war die Pkw-Produktion vom Finanzkrisenjahr 2009 bis 2017 im Schnitt um 5 Prozent pro Jahr gewachsen. Im Inland konnte die Produktion im Jahr 2023 wie schon im Vorjahr ausgebaut werden. Nach einem Plus von 12 Prozent 2022 ging es 2023 sogar um 18 Prozent aufwärts. Damit liegt die heimische Fertigung jedoch immer noch 12 Prozent oder über eine halbe Millionen Fahrzeuge unterhalb des Niveaus vom Vorkrisenjahr 2019. Ein wichtiger Grund für den Zuwachs war der im Januar noch sehr hohe Auftragsbestand, der im Laufe des Jahres auf Normallevel abgebaut wurde und so die Produktion nachhaltig unterstützte. Zudem lief die E-Auto-Fertigung in Brandenburg weiter hoch und leistete einen Beitrag zum Wachstum der Inlandsproduktion. Lieferengpässe verhinderten ein noch besseres Ergebnis, wobei sich die Halbleiterknappheit nicht mehr ganz so stark bemerkbar machte, wie noch in den beiden Vorjahren. Und doch bremste die starke Ausrichtung hin zu Premiumprodukten, die genauso wie die Fahrzeuge mit Elektroantrieb überdurchschnittlich viele Chips für Assistenzsysteme, Bildschirme, Steuerungen etc. benötigen, das Wachstum. Der Premiumanteil stieg im letzten Jahr gegenüber 2019 von 62 Prozent auf 71 Prozent. (Quelle: https://www.vda.de/de/themen/
2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Finanzielle Leistungsindikatoren sind der Umsatz und der Jahresüberschuss. Ertragslage Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 12.434 (Vorjahr: TEUR 14.570) erzielen. Die Umsatzerlöse haben die Planung leicht unterschritten, obwohl diese bereits einen Umsatzrückgang beinhaltete. Nach einer marktweiten Chipkrise und Lieferkettenunterbrechungen im Vorjahr, erlebten wir im Jahr 2023 eine Entspannung der Chipkrise. In Folge bauten unsere Kunden jedoch zunächst ihre hohen Lagerbestände ab, was zu einer deutlich geringeren Nachfrage an Produkten im Geschäftsjahr führte. Auch die deutliche Inflation zeigte direkte Auswirkungen auf unseren Umsatz im Jahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 123 im Vorjahr auf TEUR 99 gesunken und damit auf Vorjahresniveau. Die Materialaufwendungen sind mit 20,6 % (Vorjahr: 24,0 %) vom Umsatz gesunken. Diese positive Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Preisanpassungen im Ein- und Verkauf sowie einer Veränderung des Produktmixes. Die Personalaufwendungen sind bei sinkender Mitarbeiterzahl und einem Sondereffekt aus der Anpassung der Pensionen im Vorjahr, um insgesamt 24,9 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Jahr 2023 waren zum Ende des Geschäftsjahres 80 Arbeitnehmer (Vorjahr: 94 Arbeitnehmer) beschäftigt. Die Abschreibungen sind aufgrund von Anschaffungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 18 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 28 neben dem Abbau von Fremdpersonal, vor allem aufgrund verringerter Kursdifferenzen sowie reduzierter Rechts- und Beratungskosten gesunken. Das Geschäftsjahr 2023 endet mit einem Jahresüberschuss von 243 TEUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag TEUR 530) und liegt damit über den Erwartungen. Vermögens- und Finanzlage Die immateriellen Vermögensgegenstände sind um TEUR 13 gesunken. Der Sachanlagenbestand verminderte sich von TEUR 6.948 im Jahr 2022 um TEUR 349 auf TEUR 6.599 im Jahr 2023. Es wurden Investitionen in Höhe von TEUR 532 getätigt. Den Zugängen standen Abschreibungen von TEUR 888 gegenüber. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungsverträgen sind um TEUR 65 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Vorräte sind um 16,4 % auf TEUR 1.646 im Jahr 2023 gesunken. Die Reduktion der Bestände folgte dem Umsatzrückgang. Der Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (ohne verbundene Unternehmen) verringerte sich um 27,7 % gegenüber dem Vorjahresniveau auf TEUR 605. Diese Veränderung ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass sich die Höhe der überfälligen Rechnungen im Vergleich zum Vorjahr verringert hat und ein Umsatzrückgang im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet wurde. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum 31. Dezember 2023 um TEUR 512 auf TEUR 13.092 gestiegen. Maßgeblich hierfür war der Aufbau des konzerninternen Cashpooling aus laufendem Cashflow. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalteten im Vorjahr insbesondere Umsatzsteuerforderungen und Forderungen aus Gewerbe- und Körperschaftsteuererstattungen gegenüber der Finanzverwaltung. Die Kapitalstruktur weist Eigenkapital in Höhe von TEUR 19.592 bzw. 80 % der Bilanzsumme (Vorjahr: TEUR 19.349 bzw. 80 %) auf. Die Rückstellungen sind um TEUR 23 gestiegen. Dies ist insbesondere auf gestiegene Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind rückläufig, nachdem Steuervorauszahlungen für Vorjahre getätigt wurden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 49 vermindert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Serviceverträgen. Im Jahr 2023 betrugen die Investitionen in das Sachanlagevermögen TEUR 532. Für das Kalenderjahr 2024 sind ähnliche Investitionen im Rahmen von Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen für Produktionsmaschinen sowie strategische Investitionen für Neuentwicklungen vorgesehen. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt aus eigenen Mitteln sowie Cashpool Forderungen. 3. Chancen- und Risikobericht sowie Prognose Chancen und Risiken Als Chance für eine Ausweitung des Umsatzes sehen wir insbesondere die Entwicklung neuer Produkte sowie die Einbindung in den AVERY DENNISON Konzern. Unser Forschungs- und Entwicklungsteam arbeitet laufend an der Entwicklung neuer innovativer Produkte. Risikomanagement ist für die SMARTRAC Specialty GmbH ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Ziel ist es, Risiken frühestmöglich zu identifizieren und zu bewerten, durch geeignete Maßnahmen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden. Auf regelmäßiger Basis werden die Risiken durch die Geschäftsführung bewertet und Gegenmaßnahmen festgelegt. SMARTRAC Specialty GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Avery Dennison Gruppe integriert. Es finden wiederkehrend für alle Mitarbeiter in Schlüsselfunktionen Diskussionsrunden sowie Schulungen statt. Im Folgenden werden die Risiken des Unternehmens nach abnehmender Bedeutung dargestellt. Bestimmte Einzelrisiken, z.B. im Forderungsbereich, werden durch konzernübergreifende Funktionen überwacht und im erforderlichen Maße abgesichert. Die Behandlung der jeweiligen Einzelrisiken wird durch verschiedene Avery Dennison gruppenweite Grundsätze und Richtlinien definiert, mitunter auch die IT-Sicherheit bzw. die Cyber-Security. Die Einbindung in den Konzern stellt damit ein moderates Risiko dar. Bedeutende Umsatzrisiken für das Unternehmen, die sich auf Grund der starken Abhängigkeit von der Automobilindustrie ergeben können, stehen Wachstumschancen in den Bereichen Tierkennzeichnung sowie in Industrie- und Logistik-Applikationen gegenüber bzw. eine generelle Entwicklung des weltweiten Wirtschaftswachstums. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind verschiedene Maßnahmen etabliert. Das Risiko wird als moderat eingestuft. Produktionsrisiken auf Grund von Maschinenausfällen oder Defekten werden als gering eingeschätzt, da der Maschinenpark im Unternehmen diverse Redundanzen aufweist. Als Einzelrisiken wurden mögliche Forderungsausfälle identifiziert. Auch wenn es im Geschäftsjahr 2023 keine Forderungsausfälle gab, ist es jedoch nicht auszuschließen, dass Forderungen ganz oder teilweise ausfallen können. Das Risiko wird als gering eingestuft. Die Risiken für das Unternehmen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken ab. Prognose Gemäß Herbstprognose des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel schrumpft die deutsche Wirtschaft 2024 erneut. Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte 2024 erneut schrumpfen, nachdem sie bereits im Vorjahr gesunken war. Dies geht aus der aktuellen Herbstprognose des IfW Kiel hervor. Positive Signale zur Jahresmitte haben sich nicht bekräftigt, weshalb das IfW Kiel seine Erwartungen für dieses und das kommende Jahr deutlich nach unten revidiert. 2024 dürfte das BIP um 0,1 Prozent zurückgehen (Sommerprognose: +0,2 Prozent). Für 2025 steht nur noch ein Plus von 0,5 Prozent in Aussicht, statt wie bislang erwartet 1,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote dürfte zwischenzeitlich bis auf 6,1 Prozent steigen, die Inflation allmählich auf 2 Prozent nachgeben. "Die Aufwärtssignale, die die Frühindikatoren noch im Sommer sendeten, haben sich nicht verfestigt," sagt Stefan Kooths, Konjunkturchef des IfW Kiel zur heute erschienenen Herbstprognose. "Zugelegt haben zuletzt vor allem die staatlich stark beeinflussten Dienstleistungsbranchen. Insgesamt stottert die deutsche Wirtschaft in eine blutleere Erholung, auch weil die Wirtschaftspolitik keine verlässlichen Weichenstellungen vorzunehmen vermag." Für das laufende Jahr belastet insbesondere der schwache private Konsum (+0,4 Prozent) die Aussichten, weil sich die Haushalte trotz steigender Realeinkommen zurückhalten. Hinzu kommt, dass Industrie (-2,7 Prozent) und Bauwirtschaft (-4,3 Prozent) tiefer in die Rezession driften. Investitionen leiden unter hoher wirtschaftspolitischer Unsicherheit, die Ausrüstungsinvestitionen dürften um 7,2 Prozent sinken. (Quelle: http://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/herbstprognose-ifw-kiel-2024/ ) Der bereits im Geschäftsjahr 2023 eingetretene Absatzrückgang im Bereich Automotive wird sich auch im Geschäftsjahr 2024 fortsetzen. Durch einen veränderten Produktmix wird für das Geschäftsjahr 2024 dennoch ein annähernd auf Vorjahresniveau verbleibender Umsatz erwartet. Die gesteckten Umsatzziele werden voraussichtlich erreicht. Zum Jahresende wird ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet. Die künftige Geschäftsentwicklung und die hieraus resultierenden Chancen sind stark von der Entwicklung der Automobilindustrie und der Fähigkeit zur technischen Produktverbesserung und - innovation abhängig. Die in der Produkt- und Prozessentwicklung befindlichen Projekte stellen aus derzeitiger Sicht eine gute Chance zur Generierung von neuen Geschäftsmöglichkeiten dar. Die in den zurückliegenden Geschäftsjahren eingeleitete Diversifizierung der Produktpalette wird auch im Jahr 2024 weiter fortgeführt. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsführung ein ähnliches Umsatzniveau wie 2024 mit leicht steigendem Ergebnis. Für die Geschäftsleitung sind unmittelbare bestandsgefährdende Risiken aus heutiger Sicht nicht erkennbar.
Reichshof, den 15. November 2024 Markus Spreng Francisco Duarte Barboso Teixeira E. Melo Raymond van den Berg Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die SMARTRAC Specialty GmbH hat ihren Sitz in Reichshof und ist unter der Handelsregisternummer HRB 7964 in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, größtenteils im Anhang aufgeführt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Allgemeines Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. 2.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten vermindert, um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Planmäßige Abschreibungen werden linear auf der Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, wobei die steuerlich zulässigen Abschreibungssätze zugrunde gelegt werden, soweit diese handelsrechtlich zulässig sind. Außerplanmäßige Abschreibungen werden - bei abnutzbaren und nicht abnutzbaren Gegenständen des Sachanlagevermögens - bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden über einen Zeitraum von drei bis sieben Jahren abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 250 werden im Jahr des Zugangs als Betriebsausgaben erfasst. Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 bis zu EUR 1.000 wurden wegen der untergeordneten wertmäßigen Bedeutung analog den steuerlichen Vorschriften zu einem Sammelposten zusammengefasst. Dieser Sammelposten wurde im Zugangsjahr und wird in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 1/5 ergebnismindernd aufgelöst. Die geleisteten Anzahlungen für immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagevermögen werden zum Nennbetrag angesetzt. In den Finanzanlagen sind die zur teilweisen Absicherung der bestehenden Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft aufgenommenen Rückdeckungsversicherungen aufgeführt. Rückdeckungsversicherungansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung), welcher dem Zeitwert entspricht, zum Bilanzstichtag bewertet. Der IDW Rechnungslegungshinweis FAB 1.021 wurde bei der Ermittlung der fortgeführten Anschaffungskosten aus Wesentlichkeitsaspekten nicht berücksichtigt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten oder, soweit nach dem Niederstwertprinzip niedrigere, beizulegende Werte zum Bilanzstichtag zu berücksichtigen waren, mit diesen bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten sowie notwendige Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die in den Vorräten enthaltenen Bestandsrisiken aus langer Lagerdauer und mangelnder Verwendbarkeit sind durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen von 1 % auf den Nettoforderungsbetrag der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind berücksichtigt. Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Bankguthabens angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben vor dem Stichtag angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag betreffen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als Bewertungsverfahren wurde die PUC- Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren - Projected-Unit-Credit-Method) angewendet. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit einem fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre abgezinst, welcher sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend den Vorgaben des § 253 Abs. 2 HGB ergibt. Der anzuwendende Rechnungszins wird hierbei von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Die Auswirkungen der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Es wurde keine Fluktuation unterstellt. Weiterhin wurden folgende Parameter verwendet:
Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Anwendungsregelungen des Rechnungslegungshinweises FAB 1.021 für Pensionszusagen, die vollständig oder teilweise von einer Rückdeckungsversicherung abhängen bzw. für die eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen wurde, aus Wesentlichkeitsaspekten nicht berücksichtigt. Die Gesellschaft hat bei der Ermittlung des Umstellungseffektes das Primat der Passivseite angewendet, sodass sich der Wert des bilanzierten Deckungsvermögens nach der Höhe der bilanzierten Pensionsrückstellung bei den entsprechenden Pensionszusagen bemisst. Eine ergebniswirksame Anpassung ist nicht erfolgt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert berücksichtigt. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweils aktuellen Devisenkassakurs eingebucht. Sofern Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bestehen, wurden sie zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird das Niederstwertprinzip beachtet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. 3. Angaben zu Posten der Bilanz 3.1 Anlagevermögen Zur Aufgliederung der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. 3.2 Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge mit Restlaufzeiten von über einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 494 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 12.732 (Vorjahr: TEUR 12.085) Cashpool Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 714 (Vorjahr: TEUR 164) Forderungen aus Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer. 3.3 Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. 3.4 Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag zu der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen auf Basis eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre (1,74 %; Vorjahr 1,44 %) beträgt zum Stichtag TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 270). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 30 (im Vorjahr: TEUR 37), Bonuszahlungen TEUR 194 (im Vorjahr: TEUR 394), Urlaub TEUR 69 (im Vorjahr: TEUR 77) sowie Jahresabschlusserstellung und Jahresabschlussprüfung TEUR 60 (im Vorjahr: TEUR 38). 3.5 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 234 (im Vorjahr: TEUR 263) Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 65 (Vorjahr TEUR 77) Steuern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von insgesamt TEUR 64. Von den insgesamt bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 52 innerhalb des folgenden Geschäftsjahres und TEUR 12 im Zeitraum zwischen einem und fünf Jahren fällig. Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Bei diesen Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Bürgschaften und/oder Garantien wurden nicht erteilt. 4. Sonstige Angaben Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100 % von der Avery Dennison Netherlands Investment II B.V., Leiden, Niederlande, gehalten. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen der AVERY Dennison Group und deren direkten und indirekten Tochterunternehmen. Avery Dennison Corporation, Mentor, Ohio / USA stellt sowohl für den kleinsten als auch für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf; er ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich. Der Geschäftsführung gehören an:
Da nur ein Geschäftsführer, Markus Spreng, für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr Bezüge erhalten hat, wird unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der gewährten Bezüge verzichtet. Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 86 (Vorjahr: 94) Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Auszubildenden beträgt 0 (Vorjahr 1). Beziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Alle diese Geschäfte werden grundsätzlich nur zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen, daher entfällt die Angabe gemäß § 285 Nr. 21 HGB. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es wurden keine bedeutenden Ereignisse, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, nach dem Bilanzstichtag festgestellt. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 242.967,46 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 13.946.079,51 auf neue Rechnung vorzutragen.
Reichshof, den 15. November 2024 Markus Spreng Francisco Duarte Barbosa Teixeira E. Melo Raymond van den Berg Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Reichshof-Wehnrath, 21. Februar 2025 Avery Dennison Netherlands Investment II B.V. Raymond van den Berg, Director/Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 21. Februar 2025 festgestellt. |
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