Blaß Verwaltungs- GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Willi Blass seit 14.1.2015 | Liquidator |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Adolf von Hagen GmbHWipperfürthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013BilanzAktiva
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbHG und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist zum Abschluss-Stichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gem. § 267 Abs. 1 HGB auf. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen werden entsprechend der aufgrund amtlicher Tabellen festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die beweglichen abnutzbaren, selbständig nutzbaren Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 151,00 bis € 1.000,00 wurden nach § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt. Dieser Sammelposten wird über einen Zeitraum von fünf Jahren gleichmäßig verteilt mit 20% gewinnmindernd aufgelöst. Laut Angabe der Geschäftsleitung wurden diverse Posten "Büroeinrichtung" (EDV-Hardware) aufgrund technischer Überholung aufgelöst. Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen. 3. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen. 4. Vorräte Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden individuell angemessene Wertabschläge vorgenommen. An der Inventur haben wir nicht teilgenommen. Der mitgeteilte Wertansatz wurde von uns auftragsgemäß nicht geprüft. 5. Forderungen und sonstige Vermögegensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferung und Leistungen gebildet. Dabei werden zu erwartende Delkredere- und Skontoabzüge pauschal berücksichtigt. Seit dem Geschäftsjahr 2003 werden zusätzlich Sofortbonusabzüge bei der Ermittlung der Höhe der Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. 6. Liquide Mittel Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. 8. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. Nach der Neuregelung durch das BilMoG ist der Nennbetrag der eigenen Anteile offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abzusetzen. 9. Pensionsrückstellungen Die handelsrechtliche Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Bewertungstechnisch stellt der notwendige Erfüllungsbetrag den Erwartungswert der Versorgungsleistungen unter Berücksichtigung der zum Bilanzstichtag vorliegenden Erkenntnisse dar. Die hieraus resultierende ungewisse Verbindlichkeit ist in Form eines Barwertes zu ermitteln und daher grundsätzlich mit einem ihrer Restlaufzeit (mittlere Duration) entsprechenden Rechnungszins nach Maßgabe der Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag abzuzinsen (§ 253 Abs. 2 HGB). Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) verwendet, das allgemein anerkannt und für den zu bewertenden Verpflichtungsbestand handelsrechtlich uneingeschränkt zulässig ist. 10. Sonstige Rückstellungen Rückstellungen sind in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und entsprechen den Erfüllungsbeträgen und drohenden Verlusten. Der Ausweis der sonstigen Rückstellungen erfolgte aus Vereinfachungsgründen mit dem steuerlichen Wertansatz. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzposition beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als Organträger i.H. von 5.716,60 €. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach den einzelnen Bilanzpositionen ist in einem Anlagenspiegel dargestellt. 2. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert € 26.075,89. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Personalkosten Die Aufwendungen für Altersversorung beinhalten einen Zuführungsbetrag zu der Pensionsrückstellung in Höhe von:
V. Sonstige Angaben 1. Allgemein Laut Mitteilung der Geschäftsleitung wurden aufgrund der anhaltend schlechten betriebswirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens die Arbeitsverträge sämt- licher Arbeitnehmer zum 31.10.2012 gekündigt. Ferner wurde den Geschäftspartnern (Kunden) die Geschäftsaufgabe zum 31.10.2012 mitgeteilt. Hiernach erfolgt ein Ab- verkauf des vorhandenen Waren-/Inventurbestandes. Hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 2. Verbundene Unternehmen und Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen zu mindestens 20% beteiligt:
3. Nicht gedeckter Kapitalfehlbetrag Ferner hat der alleinige Gesellschafter Herr Willi Blaß für ausgewiesene Darlehnsverbindlichkeiten gegenüber der Blass Elektro GmbH persönliche Bürgschaften i.H. von € 208.703,83 zur Sicherung erteilt. Desweiteren wurde seitens der Fa. Blass Elektro GmbH für die lt. Bilanz per 31.12.2013 ausgewiesenen Darlehnsrückzahlungsansprüche hinsichtlich eines Teilbetrages i.H. von: 610.000,00 € i.W. sechshundertfünftausend lt. besonderer schriftlicher Vereinbarung Rangrücktritt erteilt. Hiernach ist die nominelle Überschuldung der Gesellschaft "Nicht gedeckter Fehlbetrag" nach Einschätzung der Geschäftsleitung der Gesellschaft beseitigt sowie die Abwicklung der Gesellschaft nicht gefährdet. 4. Angabe zu Verbindlichkeiten und Sicherungsrechten Auf die Bestellung besonderer Sicherheiten wurde durch den Darlehnsgeber in Anbetracht der kurzfristigen Kündigungsmöglichkeiten und Darlehnslaufzeiten teilweise verzichtet. Für ausgewiesene Darlehn zum 31.12.2013 i.H. von € 1.524.834,88 (nominal) hat der Mehrheitsgesellschafter Herr Willi Blaß zu Teilbeträgen die persönliche Bürgschaft gegenüber dem Darlehnsgeber übernommen. Desweiteren wurde der jeweils vorhandene Waren-/Inventurbestand an den Darlehnsgeber sicherheitsübereignet.
Wipperfürth, den 03.12.2014 gez. Willi Blaß sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2014 festgestellt. |
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