paragon finesse GmbHLiquidiert

Bösendamm 11, 33129 Delbrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 8576
Vorher
paragon forstep GmbH
Eingetragen
9.7.1985
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von UhrenHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Anzeigeinstrumenten einschließlich Drehzahlmessern, Autouhren aller Art, Temperaturanzeigern, Ladedruckgeräten, Bordcomputern sowie von Schrittmotoren aller Art für Anwendungen im Automobilbereich und der Gebäudetechnik.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Horst Schank
seit 1.7.2008
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
paragon AG
Germany
100.050 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

paragon forstep GmbH

St. Georgen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

Im Geschäftsjahr 2006 erhöhte sich der Umsatz der paragon forstep GmbH um 13,4 % auf EUR 10,6 Mio. (i. Vj. EUR 9,4 Mio.).

Das EBIT betrug EUR 0,5 Mio. (i. Vj. EUR 0,1 Mio.).

Der Jahresüberschuß belief sich auf EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,04).

Damit setzt sich die positive wirtschaftliche Entwicklung des Vorjahres weiter fort.

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft entwickelte sich im vergangenen Jahr so gut wie schon seit Jahren nicht mehr. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2006 um 2,7 % gewachsen. Anders als in den beiden zurückliegenden Jahren kamen die Wachstumsimpulse neben dem weiterhin guten Exportgeschäft auch aus dem Inland. So stiegen die privaten Konsumausgaben erstmals seit 2001 wieder leicht an. Zu dem Wachstum haben nach Aussagen der Experten unter anderem auch Vorzieheffekte aufgrund der bevorstehenden Mehrwertsteuererhöhung beigetragen.

Die Konjunktur in der Eurozone konnte sich ebenfalls deutlich erholen. Das Wachstum lag bei 2,6 %, nach 1,4 % im Vorjahr. Auch die Weltwirtschaft expandierte im Jahr 2006 mit einer Anstieg von rund 5 % erneut kräftig. Maßgeblich hierfür war die Entwicklung der schnell wachsenden Schwellenländer wie China, Indien, Rußland und Osteuropa sowie der seit bereits drei Jahren andauernde globale Konjunkturaufschwung. Auch die USA und Japan konnten ihre Wachstumsraten weiter ausbauen, wenn auch gegen Ende des Jahres die Dynamik in beiden Ländern spürbar verloren ging.

Insgesamt sollte der Aufschwung auch im laufenden Jahr anhalten, allerdings wird insbesondere in den USA eine Abkühlung der Konjunktur erwartet.

Auch in Deutschland erwarten Experten durch die Mehrwertsteuererhöhung verhaltenere Wachstumsraten.

Den größten Einfluss auf paragon forstep GmbH hat zweifellos die Automobilbranche. Sie konnte 2006 im Vergleich zum Vorjahr leicht zulegen. Nach Angaben des europäischen Branchenverbandes ACEA wurden in Westeuropa im vergangenen Jahr 14,6 Mio. Pkw neu zugelassen. Dies entspricht rund 1 % mehr als im Jahr 2005.

Zu diesem Wachstum hat der deutsche Markt maßgeblich beigetragen. So stiegen die Pkw-Neuzulassungen im Inland um 4 % auf 3,47 Mio. Einheiten.

Für die paragon forstep GmbH ist die Entwicklung der deutschen Automobilhersteller sehr wichtig und diese war im Jahr 2006 erfreulich.

Sie legten beim Pkw-Absatz um 2 % zu und steigerten damit ihren Marktanteil in Westeuropa um einen Prozentpunkt auf über 47%.

Die weltweite Automobilnachfrage zeigte sich robust. Neben Westeuropa verzeichneten auch die USA und Japan leichte Zuwächse.

Wachstumsmotor waren die Schwellenländer, die teilweise zweistellige Steigerungsraten aufwiesen.

Auf der Basis einer weiter fortschreitenden Erholung auf dem deutschen Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Erholung der Binnennachfrage gehen wir von einer weiteren Erholung der Konjunkturerwartungen für 2007 aus.

II. Geschäftsentwicklung

a) Umsatz

Die paragon forstep GmbH befaßt sich mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Elektrofeinmechanik im Bereich Automotive.

Dies betrifft insbesondere Anzeigeninstrumente für Kraftfahrzeuge einschließlich Drehzahlmesser und Autouhren sowie Schrittmotoren aller Art für die Anwendungen im Automobilbereich. Der Umsatz erhöhte sich im Jahr 2006 insgesamt um 13,4 % auf EUR 10,6 Mio. (i. Vj.: EUR 9,4 Mio.).

Die Umsatzrentabilität (EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen) betrug für das Geschäftsjahr 2006 4,8 % (i. Vj. 1,0 %).

Die Umsatzträger waren dabei Schrittmotoren, die an Automobilzulieferer geliefert wurden mit einem Umsatz von EUR 5,3 Mio. (i. Vj. EUR 4,7 Mio.) und Anzeigeninstrumente mit einem Umsatz von EUR 5,3 Mio. (i. Vj. EUR 4,7 Mio.).

Die paragon forstep GmbH konnte die Marktstellung im vergangenen Geschäftsjahr erneut ausbauen.

Seit Juni 2006 finden insbesondere forstep Schrittmotoren neue Anwendungen via verschiedener Kunden bei den Automobilherstellern Renault und Dacia.

b) Ergebnis

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von TEUR 514 (i. Vj. TEUR 95) hat sich im Geschäftsjahr 2006 verfünffacht.

Hintergrund hierfür ist insbesondere ein konsequentes Kostenmanagement, - insbesondere im Personal- und Sachkostenbereich - und ein gestiegenes Rohergebnis von TEUR 4.563 (i. Vj. TEUR 4.161).

Bei einem überwiegend stabil gebliebenen Finanzergebnis von TEUR -55 (i. Vj. TEUR -43) und einem um TEUR 313 auf TEUR 318 gestiegenen Steueraufwand erzielte die paragon forstep GmbH einen Jahresüberschuß von TEUR 142. (i. Vj. TEUR 43).

c) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2006 hat die paragon forstep GmbH TEUR 380 in Sachanlagen investiert (i. Vj. TEUR 514), im Wesentlichen für Anzahlungen auf Werkzeuge im Bau.

d) Bilanzstruktur und Eigenkapital

Die Bilanzsumme betrug im Jahr 2006 EUR 5,2 Mio. (i. Vj. EUR 4,2 Mio.).

Das Anlagevermögen entspricht mit TEUR 2.396 einem Anteil von 45,8 % an der Bilanzsumme (i. Vj. TEUR 2.355 bzw. 56,2 %) und das Umlaufvermögen mit TEUR 2.837 einem Anteil von 43,8 % (i. Vj. TEUR 1.836 bzw. 43,8 %).

Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 1.111 (i. Vj. TEUR 975) und haben nunmehr einen Anteil von 21,2 % (i. Vj. 23,3 %) an der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 217 auf TEUR 544 (entspricht 10,4 % der Bilanzsumme, i. Vj. 7,8 %).

Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2006 insgesamt EUR 2,1 Mio. (i. Vj. EUR 2,0 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt bei 40,8 % (i. Vj.: 47,6 %).

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuß im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital) betrug zum Bilanzstichtag 6,9 % (i. Vj.: 2,6 %) .

Die paragon forstep GmbH finanziert sich wie im Vorjahr nicht über Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Rückstellungen sind um TEUR 86 auf nunmehr TEUR 770 (entspricht 14,7 % der Bilanzsumme; i. Vj. 16,3 %) angestiegen, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 663 auf TEUR 1.014 erhöht haben.

Damit hat sich die Vermögenslage der Gesellschaft positiv fortentwickelt.

e) Mitarbeiter

Die paragon forstep GmbH beschäftigte zum Jahresende 2006 63 Mitarbeiter (i. Vj. 59).

Der Mitarbeiteranstieg resultiert aus dem Ausbau des Projektmanagements und des Vertriebs.

Die Personalaufwendungen betrugen EUR 2,4 Mio. (i. Vj.: EUR 2,7 Mio.).

Die Personalaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung reduzierte sich deutlich auf 22,1 % (i. Vj.: 28,1 %).

Dies ist auf die in 2005 umgesetzten Restrukturierungen zurückzuführen.

f) Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung konzentrierte sich in 2006 auf die Entwicklung diverser Anzeigeinstrumente wie z. B. Uhren und Drehzahlmesser, eines neuen Betriebstundenzählers sowie eines neuen Doppelschrittmotors.

g) Beschaffung

Der Einkauf für die paragon forstep GmbH wird als Shared Service zentral von der paragon AG wahrgenommen, die die Aufgabe verfolgt, unter Berücksichtigung der Ziele optimale Qualität, Innovation, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit die leistungsfähigsten Lieferanten auszuwählen.

Die konjunkturelle Situation führte auch in 2006 zu einem verstärkten Preiswettbewerb auf den nationalen und internationalen Beschaffungsmärkten für elektronische und elektromechanische Bauelemente sowie Zeichnungsteile. Das benötigte Material konnte trotzdem im Wesentlichen zu nahezu stabilen Konditionen wie im Vorjahr bezogen werden.

Die Materialaufwendungen betrugen EUR 6,1 Mio. (i. Vj.: EUR 5,2 Mio.). Die Materialaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung betrug 56,0 % (i.Vj.: 55,4 %).

h) Ausblick

Das Geschäft der paragon forstep GmbH ist zwangsläufig mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht restlos ausschließen lassen. Daher verfügt die Gesellschaft über ein entsprechendes Management zur Risikobegrenzung.

Durch eine enge und intensive Kommunikation mit den Kunden und kurze interne Entscheidungswege werden Forschungs- und Entwicklungsrisiken weitestgehend reduziert. Einkauf, Produktion und Qualitätssicherung werden frühzeitig in den Entwicklungsprozeß integriert, um eine Optimierung über alle Phasen des Prozesses zu gewährleisten.

Ein umfassendes Vertriebscontrolling versetzt die paragon forstep GmbH in die Lage, Absatzrisiken frühzeitig zu erkennen. Markt- und Wettbewerbsdaten werden analysiert und eine rollierende Planung für den kurz- und mittelfristigen Bereich erstellt. Hinzu kommen regelmäßige Abstimmungsgespräche zwischen Vertrieb, Produktion und Entwicklung. Zudem ist die Gesellschaft in das Risikofrüherkennungssystem und das interne Berichtswesen der paragon AG eingebunden.

Ihren Umsatz erzielt die paragon forstep GmbH derzeit ausschließlich mit Kunden aus der Automobilindustrie. Dies ist grundsätzlich neben dem Konjunkturrisiko mit einem entsprechenden Branchenrisiko und dem Risiko eines engen Kundenstammes verbunden. Die paragon forstep GmbH hat sich in den letzten Jahren jedoch als zuverlässiger Zulieferer der Automobilindustrie im Bereich Elektrofeinmechanik etabliert. Für den weiteren Geschäftsverlauf werden derzeit keine Risiken gesehen. Ein zeitnaher Mittelzufluß wird durch ein konsequentes Debitorenmanagement erzielt. Über eine Warenkreditversicherung ist ein wesentlicher Teil der Forderungen zusätzlich abgesichert.

Liquiditätsrisiken oder bedeutende Zahlungsschwankungen sind aufgrund der CashFlow-Planungen und der konzerninternen Finanzierungsmöglichkeiten der Gesellschaft nicht zu erkennen. Zudem werden wesentliche Preisänderungsrisiken weder in den Beschaffungs- noch in den Absatzmärkten der Gesellschaft gesehen. Sicherungsgeschäfte sind daher von der Gesellschaft nicht eingegangen worden, da sie im Hinblick auf die Geschäftsnatur nicht notwendig waren.

Allgemeine Schadensrisiken, die sich für ein Industrieunternehmen ergeben, sind außerdem im Wesentlichen durch entsprechende Versicherungen gedeckt. Darüber hinaus sind spezielle Risiken für Automobilzulieferer und Patentinhaber durch Versicherungen abgedeckt.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind für die Jahre 2007 und 2008 und - soweit abschätzbar - darüber hinaus nicht erkennbar. Über die kontinuierliche Erweiterung der Kundenbasis werden eventuelle Einzelrisiken aus dem Abgang von Kunden deutlich reduziert.

Zukünftige Marktchancen ergeben sich vor allem aus der konsequenten Weiterentwicklung der von uns bearbeiteten Märkte und aus dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten. So sieht die paragon forstep GmbH auch für das Geschäftsjahr 2007 weiteres Wachstumspotential, wobei ein nachhaltiges und ertragsorientiertes Wachstum Kernziel bleibt. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2007 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes auf über EUR 11,0 Mio. aus.

Die Automobilzulieferindustrie wird in Zukunft auch weiterhin vom Outsourcing-Prozeß der Automobilhersteller profitieren. Für das Jahr 2007 ist darüber hinaus mit einer Zunahme der globalen Automobilnachfrage zu rechnen.

Das Unternehmen sieht sich somit gut positioniert und wird weiter wachsen.

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.

 

St. Georgen, den 27. April 2007

paragon forstep GmbH

Hans-Jürgen John, Geschäftsführer

Adriaan Jacobs, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVSEITE

  EUR EUR Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 11.376,83   25.722,81
    11.376,83 25.722,81
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und Gebäude 1.417.898,61   1.464.760,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 328.907,18   494.010,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 274.145,11   224.471,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 363.523,16   146.341,00
    2.384.474,06 2.329.583,62
    2.395.850,89 2.355.306,43
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 610.475,81   478.807,32
2. Unfertige Erzeugnisse 95.843,51   79.516,13
3. Fertige Erzeugnisse 404.757,61   416.987,54
    1.111.076,93 975.310,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 543.544,16   327.043,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 787.503,11   470.835,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 92.353,12   26.108,04
    1.423.400,39 823.986,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   303.248,14 37.117,84
    2.837.725 46 1.836.415 14
    5.233.576,35 4.191.721,57

PASSIVSEITE

     
  EUR EUR Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage   4.239.531,07 4.239.531,07
III. Verlustvortrag   (2.342.967,43) (2.385.729,40)
IV. Jahresüberschuss   141.828,11 42.761,97
    2.138.391,75 1.996.563,64
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 230.000,00   226.834,00
2. Steuerrückstellungen 300.000,00   80,00
3. Sonstige Rückstellungen 240.140,80   456.757,14
    770.140,80 683,671,14
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.013.836,63   350.641,94
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.133.261,24   554.955,11
3. Sonstige Verbindlichkeiten 177.945,93   605.889,74
- davon aus Steuern: EUR 65.461,67 (Vj.: EUR 135.750,85)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: EUR 57.975,84)      
    2.325.043,80 1.511.486,79
    5.233.576,35 4.191.721,57

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006

  EUR 2006
EUR
EUR Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse   10.645.318,98   9.384.960,87
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   4.097,45   23.650,87
3. Sonstige betriebliche Erträge   220.270,45   67.347,27
      10.869.686,88 9.475.959,01
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (5.758.099,05)     (4.988.914,37)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (328.408,00)     (259.032,03)
    (6.086.507,05)   (5.247.946,40)
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter (1.996.322,66)     (2.218.531,29)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (410.627,22)     (444.694,04)
- davon für Altersversorgung; EUR 13.692,40 (Vj.; EUR 11.393,82)        
    (2.406.949,88)   (2.663.225,33)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. und Sachanlagen   (341.250,89)   (350.493,18)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   (1.520.808,70)   (1.119.462,31)
      (10.355.516,52) (9.381.127,22)
      514.170,36 94.831,79
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   58,58   3.272,76
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   (54.714,00)   (46.488,81)
      (54.655,42) (43.216,05)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     459.514,94 51.615,74
11. Steuern vom Einkommen und vorn Ertrag   (313.663,13)   0,00
12. Sonstige Steuern   (4.023,70)   (4.232,20)
      (317.686,83) (4.232,20)
13. Verlust aus der Verschmelzung mit der URSULA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH     0,00 (4.621,57)
14. Jahresüberschuss     141.828,11 42.761,97

Anhang

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der paragon forstep GmbH, St. Georgen, für das Geschäftsjahr 2006 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB vorgenommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Im Anhang sind die nach den gesetzlichen Vorschriften anzubringenden Vermerke aufgeführt, soweit sie in Ausübung des Wahlrechts nicht bereits in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht wurden.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 S. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Abschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die bisherigen Abschreibungsmethoden sind fortgeführt worden. Es wird die voraussichtliche Nutzungsdauer zugrundegelegt, die zwischen drei und zehn Jahren beträgt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Software.

Die Zugänge betreffen Standardsoftware.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt im Rahmen der üblichen Nutzungsdauern für Gegenstände des Anlagevermögens zwischen drei Jahre für IT-Hardware und bis 25 Jahre für Gebäude.

Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Zugänge betreffen überwiegend Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 136) sowie Anzahlungen auf Anlagen und Werkzeuge im Bau (TEUR 218).

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem am Ende des Anhangs beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Vorräte betreffen im Wesentlichen Komponenten zur Produktion von Schrittmotoren und Anzeigeinstrumenten und werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellkosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich der notwendigen Gemeinkosten (inkl. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens). Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Notwendige Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertabschlägen für erkennbare Einzelrisiken bewertet.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % auf den nicht durch Kreditversicherungen gesicherten Forderungsbestand auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessen Rechnung getragen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin paragon AG, Delbrück.

Diese Forderungen sind wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Wechselkurs am Entstehungstag.

Die kurzfristigen Forderungen werden zum Kurs am Abschlussstichtag bewertet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Gesellschaft weist an flüssigen Mitteln einen Kassenbestand und laufende Guthaben bei Kreditinstituten aus, die zum Nennwert angesetzt sind.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt am Bilanzstichtag unverändert TEUR 100.

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert TEUR 4.313 und wurde durch die paragon AG im Geschäftsjahr 2004 in Form einer Sacheinlage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gegen die Gewährung neuer Anteile an der Gesellschaft erbracht.

Rückstellungen

Pensionsrückstellung

Für künftige Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Diese wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens nach dem handelsrechtlichen Teilwert nach den Grundsätzen des § 6 a EStG bewertet. Der Berechnung liegt ein Zinssatz von 6% zu Grunde.

Das Pensionsalter wird mit 65 Jahren angenommen. Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten basieren auf der Richttafel R 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Pensionsverpflichtung beträgt zum 31. Dezember 2006 TEUR 230 (i. Vj. TEUR 227).

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung tragen.

Sonstige Rückstellungen wurden überwiegend für ausstehende Rechnungen (TEUR 167; i. Vj. TEUR 357) gebildet.

Daneben bestehen Risikovorsorgen für Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungen, Abschlussarbeiten sowie sonstige Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb.

Zum Bilanzstichtag wurde eine Steuerrückstellung in Höhe von TEUR 300 für Gewerbesteuer aufgrund einer noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2000 bis 2004 gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Rückzahlungsbetrag.

Die kurzfristigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zu den Wechselkursen im Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls oder zum Stichtagskurs bewertet.

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeitenspiegel

  31.12.2006 31.12.2005
     
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.014 462
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 972 462
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.133 554
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 1.133 554
- davon aus Lieferungen und Leistungen-- 50 91
Sonstige Verbindlichkeiten 178 606
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr-- 178 606

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche aus Mietkaufverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 56 (i. Vj. TEUR 0) enthalten, die mit dem entsprechend finanzierten Sachanlagevermögen mittels Sicherungsübereignung besichert sind. Die Tilgungszahlungen für die folgenden Jahre bis 2010 betragen TEUR 56, wovon TEUR 14 auf das Kalenderjahr 2007 entfallen. Die zukünftigen Zinszahlungen aus den Mietkaufverträgen betragen insgesamt TEUR 6, wovon TEUR 3 auf das Jahr 2007 entfallen.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum Bilanzstichtag TEUR 1.083 (i. Vj. TEUR 554) an kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin paragon AG enthalten, davon TEUR 50 (i. Vj. TEUR 91) aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen in Höhe von TEUR 10.645 (i.Vj. TEUR 9.385) entfallen mit TEUR 7.495 (i.Vj. TEUR 6.522) auf das Inland und mit TEUR 3.150 (i.Vj. TEUR 2.863) auf den Export.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten für die Leistungsverrechnung innerhalb des paragon-Konzerns, Energiekosten, Kosten für Instandhaltung der Produktionsanlagen, Frachtkosten, Kosten für Rechts- und Steuerberatung sowie Kosten für den allgemeinen Geschäftsverkehr.

Periodenfremde Aufwendungen

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind TEUR 300 an periodenfremden Aufwendungen für Gewerbesteuer aufgrund einer noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2000 bis 2004 enthalten. Zudem enthalten sie TEUR 14 an periodenfremden Aufwendungen für Ertragsteuern der Vorjahre.

Verlust aus der Verschmelzung mit der URSULA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH

Mit Wirkung zum 1. Januar 2005 wurde die URSULA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, St. Georgen, auf die Gesellschaft verschmolzen.

Hierbei entstand ein Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 5, der im Vorjahr unter einem separaten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wurde.

Sonstige Erläuterungen

Unternehmensverbindungen

Mutterunternehmen ist die alleinige Gesellschafterin paragon AG, Delbrück. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der paragon AG einbezogen.

Der Konzernabschluss ist beim Amtsgericht Paderborn unter der Handelsregisternummer HRB 6726 hinterlegt.

Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 wird nach § 325 Abs. 1 HGB zur Offenlegung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.

Zwischen der Gesellschafterin und der Gesellschaft ist am 11. April 2005 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag im Sinne von § 291 Abs. 1 S. 1 AktG analog geschlossen worden. Mit Datum vom 26. August 2005 hat die Gesellschafterversammlung der paragon forstep GmbH, St. Georgen, diesem Vertrag zugestimmt.

Die Eintragung in das Handelsregister der Gesellschaft ist zum 7. Oktober 2005 erfolgt.

Vor dem Hintergrund eines bestehenden Verlustvortrags wurden wie im Vorjahr keine Gewinne aufgrund des seit dem Geschäftsjahr 2005 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Alleingesellschafterin abgeführt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Kfz-Leasingverträgen in Höhe von TEUR 28. Der Aufwand für das Geschäftsjahr 2007 hieraus beträgt TEUR 22 und für die Geschäftsjahre 2008 bis 2011 TEUR 6.

Des weiteren besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 1.000 gegenüber einem Kunden im Hinblick auf die Abnahme einer Produktionsanlage, wobei durch die Lieferung von Schrittmotoren bereits TEUR 138 zum Bilanzstichtag amortisiert wurden.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum 31. Dezember 2006 nicht.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren:

Herr Hans-Jürgen John, Verl-Kaunitz, Geschäftsführer und Finanzvorstand der paragon AG, Delbrück;

Herr Adriaan Jacobs, Königsfeld, Geschäftsführer.

Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 60 (i.Vj. 70) Mitarbeiter, davon 39 (i.Vj. 45) gewerbliche Mitarbeiter.

 

St. Georgen, 27. April 2007

Hans-Jürgen John, Geschäftsführer

Adriaan Jacobs, Geschäftsführer

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