CEDIP Verlagsgesellschaft mbHLiquidiert

Dieselstraße 2, 50859 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 52989
Eingetragen
29.10.1963
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
der Handel mit medizinischen Apparaten, Geräten und Instrumenten aller Art sowie pharmazeutischen Erzeugnissen, ferner der Betrieb eines Werbeverlags auf dem Gebiete der Medizin und der Pharmazie.

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Kutzer
seit 18.7.2019
Prokura
Jürgen Führer
seit 13.1.2011
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEDIP Verlagsgesellschaft mbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen 3.000,00 2.779.350,00
3.000,00 2.779.350,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 205.111,36 221.138,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 183.132,78 201.361,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 55.278,38 1.078.887,12
443.522,52 1.501.387,36
446.522,52 4.280.737,36

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Gewinnvortrag 17.473,54 3.923.279,33
III. Jahresüberschuss (i.V. Jahresfehlbetrag) 104.523,20 -85.805,79
IV. Bei Bilanzaufstellung berücksichtigte Gewinnverwendung 0,00 -3.820.000,00
251.996,74 147.473,54
B. Rückstellungen 105.047,00 216.545,00
C. Verbindlichkeiten 89.478,78 3.915.864,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten. 0,00 853,89
446.522,52 4.280.737,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der CEDIP Verlagsgesellschaft mbH, Köln (Amtsgericht Köln, HRB 52989), die Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 1 HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) angewandt worden. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen. Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Ausleihungen an verbundene Unternehmen komplett abgeschrieben und der Bestand an Wertpapieren des Finanzanlagevermögens veräußert. Die Bewertung erfolgte bis dahin zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag. Die Bewertung der sonstigen Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In Einzelfällen wurden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (handelsrechtlicher Mindestumfang) bewertet. Bei den fertigen Erzeugnissen wurden im Hinblick auf verminderte Marktgängigkeit angemessene Abschläge vorgenommen.

Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Abschläge für verminderte Marktgängigkeit bewertet. Der Ansatz der Sortimentsbestände der Versandbuchhandlung erfolgte zu Nettoverkaufspreisen abzüglich im Buchhandel üblicher Abschläge für Handelsspanne und Abwertungen überalterter Bestände.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen angesetzt.

Die übrigen Forderungen und Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Ein Ansatz von Rechnungsabgrenzungsposten für geleistete/empfangene Zahlungen, die Aufwand/ Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, hat sich nicht ergeben.

Die Pensionsrückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,71 %.

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,97 % bei den Renten ausgegangen.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von EUR 4.873,00 (Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 S. 1 HGB) (i. V. EUR 6.055,00).

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Sämtliche Geschäftsvorfälle erfolgen in Euro. Eine Währungsumrechnung der Bilanzposten bzw. aus der Währungsumrechnung resultierende Erträge und Aufwendungen ergeben sich nicht.

III. Einzelangaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Auf die Anlage zum Anhang wird verwiesen.

Im Berichtsjahr erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 288.

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in einer Gesamthöhe von EUR 183.132,78.

Hiervon entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen EUR 25.400,42. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen wurden sukzessiv wertberichtigt und sind per 31.12.2019 EUR 0,00. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerüberzahlungen. Alle Positionen haben eine Laufzeit unter einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (in Vorjahren: sieben Jahre) ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 4.873,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten des Jahresabschluss und für zukünftige Betriebsprüfungen.

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 71.136,65 (i. V. EUR 2.872.295,65) bestehen ausschließlich gegenüber der alleinigen Gesellschafterin Deutscher Ärzte-Verlag GmbH, Köln und resultieren im Wesentlichen aus dem mit der Gesellschafterin bestehenden Dienstleistungsvertrages.

Im Vorjahr enthielt die Position hauptsächlich Verbindlichkeiten aufgrund des Ausschüttungsbeschluss vom 14.08.2019.

Mit der Gesellschafterin bestand im Geschäftsjahr 2019 eine umsatzsteuerliche Organschaft, aus der sich weitere Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Verrechnung für November und Dezember 2019 ergeben.

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 10.752,17; hierbei handelt es sich Wesentlichen um Wirtschaftsprüfungskosten für den Jahresabschluss 2018.

IV. Zusätzliche Angaben

Es bestehen bis Dezember 2019 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 436 (i.V. TEUR 434).

Im Geschäftsjahr 2019 wurden keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt.

Der Jahresabschluss der CEDIP Verlagsgesellschaft mbH wird in den Konzernabschluss der Deutscher Ärzte-Verlag GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2019, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird.

Geschäftsführer ist:

Herr Diplom-Betriebswirt Jürgen Führer, Köln.

V. Ereignisse nach Bilanzstichtag

Die Auswirkungen der CORONA-Pandemie beeinflussen auch die wirtschaftliche Tätigkeit der CEDIP GmbH. Die anfänglich als stark beurteilten Umsatzeinbrüche können zum Teil durch Aufnahme neuer Produkte, die der Einhaltung von Hygienemaßnahmen dienen, wieder aufgefangen werden. Damit geht die Geschäftsführung in einer ersten Hochrechnung gegenüber dem Plan für 2020 von einem Rückgang in Höhe von rund 7 % aus.

Die Gesellschaft ist auch angesichts des bereits spürbaren Konjunkturabschwungs finanziell solide aufgestellt. Nach dem Bilanzstichtag sind über die CORONA-Pandemie hinaus keine Ereignisse eingetreten, von denen eine wesentliche Bedeutung für die Ertrags-, Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft erwartet wird.

 

Köln, den 29. Mai 2020

CEDIP Verlagsgesellschaft mbH

Geschäftsführung

gez. Jürgen Führer

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