BF1 Apolda GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von militärischen Kampffahrzeugen
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Rosenberger AktiengesellschaftSimonswaldJahresabschluss zum 31. Dezember 2012Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Rosenberger Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluß unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Villingen-Schwenningen, den 29. Juli 2013 Allgemeine
Wirtschaftstreuhand und Revisionsgesellschaft mbH
gez. Horstmann, Wirtschaftsprüfer Hinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB Vorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2012 Bilanz zum 31. Dezember 2012der Rosenberger Aktiengesellschaft, SimonswaldAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012der Rosenberger Aktiengesellschaft, Simonswald
Anhang für das Geschäftsjahr 2012der Rosenberger Aktiengesellschaft, SimonswaldI. Grundsätze der Rechnungslegung1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Rosenberger Aktiengesellschaft, Simonswald, für das Geschäftsjahr 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches i. d. F. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und des Aktiengesetzes aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweiligen steuerlich zulässigen Höchstsätze und unter Anwendung der degressiven bzw. linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Abschreibungen erfolgen gemäß R 7.4 Abs. 2 EStR im Zugangsjahr zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wobei in dem auf den Zugang folgenden Jahr ein Abgang unterstellt wird. Für abnutzbare bewegliche Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2a EStG wurde ein Sammelposten gebildet der im Jahr der Bildung und den vier folgenden gleichmäßig aufgelöst wird. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Diese beinhalten Materialeinzelkosten und Materialgemeinkosten, sowie Fertigungseinzelkosten und Fertigungsgemeinkosten. Der Ansatz erfolgte entsprechend dem Fertigungsgrad. Die fertigen Erzeugnisse werden retrograd ausgehend von dem Verkaufserlös abzüglich Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten, sowie dem durchschnittlichen Gewinn bewertet. Für ungängige und technisch veraltete Vorräte werden entsprechende Bewertungsabschläge vorgenommen. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens Die sonstigen Gegenstände des Umlaufvermögens, insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe auf den Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurden. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen dem Nominalwert der von dem Abschlussstichtag angefallenen Ausgaben, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital in Höhe von T€ 1.179 (i. V. T€ 1.172), ist um das wirtschaftliche Eigenkapital wie folgt zu erweitern:
Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Sonstige Angaben zum Jahresabschluss 2012Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 vgl. nachfolgende Darstellung. Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2012
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und beinhalten u.a. Beträge für Gewährleistungen, Abschlusskosten, Aufbewahrungsaufwendungen, Vertreterprovisionen, Urlaubsgehälter- und -löhne, Prozesskosten und Zeitguthaben. III. Sonstige AngabenVorstand
Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus verschiedenen Leasingverträgen über Maschinen fallen bis ins Geschäftsjahr 2017 folgende Aufwendungen an:
Selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von € 400.000,00 für Verbindlichkeiten der Rosenberger Rohrbearbeitungsmaschinen GmbH gegenüber der Sparkasse Jena-Saale-Holzland. Beschäftigte Die Gesellschaft beschäftigte:
Beteiligungen
Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge Die Rosenberger Aktiengesellschaft als herrschende Gesellschaft hat mit der Rosenberger Rohrbearbeitungsgesellschaft GmbH am 04. Dezember 2007 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschafterversammlung der Rosenberger Rohrbearbeitungsmaschinen GmbH hat mit Beschluss vom 04. Dezember 2007 diesem zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister der Rosenberger Rohrbearbeitungsmaschinen GmbH ist am 04. Januar 2008 erfolgt. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 7.053,19 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.061.836,71 auf neue Rechnung vorzutragen.
Simonswald, im Juli 2013 Rosenberger Aktiengesellschaft gez. Gerhard Rosenberger, Vorstand (Vorsitzender) gez. Dietmar Dengler, Vorstand Hinweis nach § 325 Abs. 1 sowie § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 HGB Vorstehender Jahresabschluss wurde am 29. August 2013 festgestellt. Der Gewinnverwendungsbeschluss entspricht vorstehendem Gewinnverwendungsvorschlag. Lagebericht 2012der Rosenberger AktiengesellschaftDie Konjunktur hat in Deutschland nach einer vorübergehenden Schwächephase wieder Fahrt aufgenommen. Die Anpassungsrezession in einigen Ländern des Euro-Raums und der von der Staatsschuldenkrise ausgehende Vertrauensverlust haben zwar Spuren hinterlassen, der strukturell gute Zustand der deutschen Volkswirtschaft und die robuste globale Konjunktur haben aber die Oberhand behalten. Der hohe Beschäftigungsgrad und die kräftigen Lohnsteigerungen im Verbund mit den grundsätzlich intakten Zukunftsaussichten stützen nicht nur die Binnenkonjunktur. Verstärkt werden die Auftriebskräfte durch außergewöhnlich günstige Finanzierungsbedingungen, in denen sich die expansive Ausrichtung der europäischen Geldpolitik und "Safe haven"-Effekte niederschlagen. Während der Euro-Raum als Abnehmer deutscher Produkte gegenüber Drittländern weiter an Bedeutung verliert, dürften die Einfuhren aus den EWU-Ländern schneller zunehmen. Neben direkten Nachfrage- und Angebotseffekten spielen hierbei auch Verschiebungen relativer Preise eine Rolle. Die größten Risiken für die Weltwirtschaft gehen aktuell vom Euroraum aus. Zwar gibt es Anzeichen dafür, dass die derzeitige Rezession im nächsten Jahr überwunden wird, aber dennoch wird der Euroraum im Jahresdurchschnitt 2013 allenfalls stagnieren. Noch immer ist unklar, ob und in welcher Form die Währungsunion erhalten werden kann. Eine Auflösung wäre mit staatlichen Insolvenzen verbunden und würde deshalb einen gravierenden Schock für das Finanzsystem bedeuten. Damit wäre auch ein realwirtschaftlicher Einbruch verbunden. Um dies zu verhindern, müssen die Rettungsschirme und die EZB stabilisierend eingreifen. Die Konsolidierungsprogramme müssen fortgesetzt werden. Unsicherheit gepaart mit Konsolidierungsmaßnahmen führt dazu, dass sich der Euroraum nur sehr langsam aus der Rezession befreien kann. Die Arbeitslosigkeit bleibt lange hoch. Vor diesem Hintergrund ist es fraglich, ob die sozialen Entwicklungen eine Fortsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen erlauben. Dies vergrößert die Unsicherheit über den Fortbestand des Euroraums. Ein Ausweg aus dem Dilemma zwischen Konsolidierungsmaßnahmen und den dadurch ausgelösten rezessiven Tendenzen auf der einen Seite und der fehlenden Glaubwürdigkeit einer langfristigen Konsolidierung auf der anderen Seite könnte eine neue demokratisch legimitierte Institution sein. Hier fehlt es aber an dem politischen Willen zur Umsetzung. Die Weltwirtschaft ist dabei, sich aus ihrer Schwächephase zu lösen. Die Vereinigten Staaten befinden sich auf einem moderaten Wachstumskurs, auch wenn die Haushaltskonsolidierung in diesem Jahr noch Anpassungen erfordern wird. Die japanische Wirtschaft wird zumindest vorübergehend von den expansiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen ihrer Regierung profitieren. Die Schwellenländer setzen ihren Wachstumskurs, wenn auch mit regionalen Unterschieden, im Großen und Ganzen fort. Der Euroraum verharrt dagegen in einer Rezession und dürfte erst wieder im Verlauf des zweiten Halbjahres 2013 positive Wachstumsraten verzeichnen. Die Situation an den Finanzmärkten hat sich sichtbar entspannt. Viele und gewichtige strukturelle Probleme gerade der Eurostaaten sind aber noch nicht gelöst. Die Unwägbarkeiten der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung sind daher beachtlich. Weitere glaubwürdige Schritte hin zu einer Beseitigung der Ursachen der Euroschuldenkrise bleiben daher vordringlich. Im Verlauf des Jahres 2012 hatte sich das Wachstum aufgrund der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der Vertrauenskrise im Euroraum verlangsamt. Diese Abschwächung dürfte aber nur vorübergehend sein. Im Jahresverlauf 2013 dürfte das Wachstum wieder spürbar anziehen. Es wird dabei im Wesentlichen von der Binnennachfrage getragen. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich robust. Die Erwerbstätigkeit, die bereits 2012 ein Rekordniveau erreicht hat, dürfte im Durchschnitt des Jahres 2013 nochmals leicht um 15.000 auf 41,6 Millionen Personen steigen. Die Zahl der Arbeitslosen bleibt auf niedrigem Niveau. Mit steigenden Einkommen und einer moderaten Preisentwicklung profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger von dieser Entwicklung. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte werden - wie im Vorjahr - im Jahr 2013 um 2,3 Prozent steigen. Die realen Nettolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer dürften in diesem Jahr um 1 Prozent zunehmen. Sie sind damit in jedem Jahr seit 2009 gestiegen. Die Preisentwicklung dürfte in 2013 mit 1,8 Prozent moderat bleiben. Die ehrgeizige Politik der Bundesregierung aus Haushaltskonsolidierung einerseits und Entlastungen andererseits zahlt sich aus. Das Ziel der Schuldenbremse wurde bereits im Jahr 2012, und damit vier Jahre früher als vorgeschrieben, eingehalten. Allein im Jahr 2013 entlastet die Bundesregierung die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen um insgesamt annähernd 8 Milliarden Euro. Sie hat die Praxisgebühr abgeschafft, den Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung gesenkt und den steuerlichen Grundfreibetrag angehoben. Es gilt, die Wachstumskräfte auch in Zukunft zu stärken. Ziel muss es sein, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft weiter zu verbessern. Europa muss zum Wachstumskurs zurückkehren, damit der Euro stabil bleibt. Die europäischen Partner müssen glaubwürdig ihre Haushalte konsolidieren und die notwendigen Strukturreformen angehen. Aber auch in Deutschland darf man, wenn man Vorbild für Europa sein will, nicht nachlassen. Bereits 2014 müssen wir das vereinbarte Ziel eines strukturell ausgeglichenen Bundeshaushalts erreichen." Wesentlich für weitere Erfolge auf dem Arbeitsmarkt ist es, die Anstrengungen bei der Fachkräftegewinnung zu intensivieren. Dies gilt für die Gewinnung von Fachkräften im Inland, aber auch für eine kluge Zuwanderungspolitik. Bestehende Zuwanderungsmöglichkeiten sollten auf weitere Fachkräftebereiche ausgedehnt werden. Auch die Umsetzung der Energiewende steht im Fokus des Jahreswirtschaftsberichts 2013. Eine sichere und bezahlbare Energieversorgung ist Voraussetzung für eine dauerhaft wettbewerbsfähige Wirtschaft. Der deutsche Maschinenbau hat sich in den letzten Jahren trotz schwierigen Marktumfelds ausgezeichnet entwickelt. Der Rückschlag nach dem Ausbruch der Rezession 2009 wurde 2012 mit neuen Rekordwerten endgültig wett gemacht. Damit beweist die Branche, deren Konjunktur stark vom Export abhängt, ihre krisenunabhängige Relevanz auf den Weltmärkten. Die innovative Industrie ist bemüht, jedes Jahr neue Maßstäbe zu setzen und zieht zunehmend ausländische Direktinvestitionen an (Internetadressen). Mit fast 1 Mio. Beschäftigter ist der Maschinen- und Anlagenbau die größte Branche des produzierenden Gewerbes in Deutschland. Im Jahr 2013 sollen nach den Rekordumsätzen aus 2012 nun erneut Bestmarken erzielt werden. Sowohl bei der Produktion (+2%) als auch in der Beschäftigung (+3,6% - 35.000 Jobs) sieht der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Branche 2013 auf einem Wachstumspfad. Trotz einiger Euphoriebremsen, wie der andauernden europäischen Wirtschaftsflaute oder dem Nachfragestau beim für den deutschen Maschinenbau wichtigsten asiatischen Abnehmerland, der Volksrepublik China, halten sich die positiven Erwartungen der Branche. Anlass zum Optimismus gibt unter anderem der 2012 gestiegene Absatz deutscher Maschinenbauprodukte in Lateinamerika (10,7%), in den USA (20,1%) und in Südostasien (21,4%). Zahlreiche Hersteller hoffen auf eine Fortsetzung des Wachstumstrends, vor allem in den USA. Ferner gehen Experten von einer Wiederbelebung der chinesischen Nachfrage aus. Von China erwarten die deutschen Verbände und Hersteller mittelfristig eine Fortführung der Industrialisierung. Der Bedarf an Maschinen und Anlagen aus Deutschland bliebe damit hoch, obwohl China selber zunehmend als Produzent im Maschinenbau tätig wird. Doch viele der benötigten Ausrüstungen können die Chinesen selber eben nicht herstellen, glaubt VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse, weswegen Deutschland für das Reich der Mitte in diesem Sektor auch in Zukunft ein wichtiges Lieferland bleiben dürfte. Satte 209 Mrd. Euro Umsatz verbuchte der deutsche Maschinenbau 2012. Die alte Höchstmarke aus 2008 wurde damit gebrochen; die Produktion stieg um 2%. Die Perspektiven des Sektors sähen hervorragend aus. Der Maschinenbau ist mit über 200 Mrd. Euro Umsatz zweitstärkster Bereich im produzierenden Gewerbe, hinter der Kfz-Industrie, und mit nahezu 1 Mio. Beschäftigten und 6.000 Unternehmen das wichtigste Industriegewerbe in Deutschland. Als eine der innovativsten Branchen investiert der deutsche Maschinenbau jährlich mehr als 13 Mrd. Euro für Innovationsaufwendungen, darunter ca. 5 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung. So ist es kaum überraschend, dass 25% aller weltweit angemeldeten Patente im Maschinenbau von deutschen Unternehmen eingereicht werden. Die Innovationsbereitschaft gekoppelt mit gut ausgebildeten Fachkräften und die Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte verschafft dem deutschen Maschinenbau seine renommierte globale Stellung. Im Geschäftsjahr 2012 wurden sämtliche fälligen Tilgungsraten der vorhandenen Darlehen fristgerecht bedient. Insgesamt wurden Verbindlichkeiten mit T€ 813 = 27,8 % zurückgeführt. Dies zeigt deutlich die Entspannung der Liquidität, durch neue Finanzierungswege. Zu unseren Hauptkunden unseres Unternehmens zählen Produzenten in der Automotivbranche, dem Wärmeanlagenbau, sowie weitere artverwandten Branchen. Durch die vielfältigen Anwendbarkeit und Leistungsfähigkeit unserer Anlagen, konnten wir unseren Umsatz mehr als befriedigend entwickeln. Der Umsatz stieg mit 25 % im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Die Auslastung unseres Unternehmens zum Auslauf des Geschäftsjahres 2012 führte in der Folge zu Neueinstellungen, um dem Geschäftsverlauf Rechnung zu tragen. Der vorhandene Auftragsbestand sichert die Beschäftigung der Gesellschaft bis ca. Mitte 2014. Der Materialeinsatz hat sich im Vergleich zum Umsatzanstieg und zur Gesamtleistung überproportional entwickelt. Entscheidend hierfür ist die Zusammensetzung des Umsatzes (Stichwort: Großanlagen). Anlagen, Produktionszelle, ganze Fertigungseinheiten/-straßen haben die Produktion bestimmt. Die Standardmaschine ist dabei nur noch Teil hochtechnisierter Einheiten. Hinsichtlich der Großanlagen gilt es weiterhin Erfahrung zu gewinnen, um die neuen Prozesse im Zusammenhang mit solchen Anlagen in einem gesunden Kosten-Nutzen- Verhältnis abbilden zu können. Die bereits in der Vergangenheit begonnene Strategie: Einkauf innerhalb der Unternehmensgruppe, trägt Früchte. Diese eingeschlagene Strategie dient nicht nur um Kompetenzen in der Unternehmensgruppe zu halten, sondern um Produktionsprozesse zu straffen und die eigene Lernkurve und damit die Leistungsfähigkeit und die Produktionsreaktionszeiten zu optimieren. Die Verbesserung der Produktionszeiten bzw. -durchlaufzeiten der Produkte schaffen positive Ergebnisbeiträge, die zu Stabilierungsprozessen im gesamten Unternehmen führen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr, bedingt durch die Aufstockung des Personals gestiegen, während sich ihr Anteil an der Gesamtleistung entsprechend der positiven Entwicklung verringert hat. Der Mitarbeiterbestand auf Vollzeitmitarbeiter umgerechnet ist von durchschnittlich 61 in 2011 auf 64 in 2012 gestiegen (ohne Auszubildende). Die Qualifizierung des eigenen Personals, insbesondere durch Einbindung in den Produktionsprozess. Entwicklung der Selbstverantwortlichkeit für Arbeitsabläufe, erhöhen nicht nur die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, sondern verbessern entscheidend die Produktqualität; ein entscheidender Marktbaustein des Unternehmens. Der Anteil der sonstigen Aufwendungen an der Gesamtleistung erhöhte sich von 22,2 % in 2011 auf 22,9 % in 2012. Ein Umstand, der der Umsatzsteigerung im Jahr 2012 und der besonderen Situation des Unternehmens in der Mitte des zurückliegenden Jahres geschuldet ist. Durch die aufgezeigte Entwicklung im Umsatz- und Kostenbereich hat sich ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis ergeben. Gründe sind extern in der allgemeinen konjunkturellen Lage 2012, der im Geschäftsjahr begonnenen Kooperation mit einem englischen Herstellung in der selben Branche mit einer komplementären Produktpalette zu suchen. Intern konnten durch weitere Verbesserungen der Lernkurve, Produktionsprozesse gestrafft und Leistungen effizienter gestaltet werden, um die Rohertragsquote zu steigern. Die in den vergangenen Jahren begonnene Entwicklung von zwei Produkten konnte bereits zu Beginn des Jahres abgeschlossen werden. Die Auslastung der Kapazität führte dazu, dass die weitere in den Vorjahren begonnene Entwicklungen zunächst intern auf Eis gelegt wurden. Extern arbeitet die bereits in früheren Jahren hinzugezogene Hochschule im Rahmen von Forschungsprojekten an diesen Entwicklungen. Ständige Fortentwicklung und Verbreiterung der Produktpalette durch Eigenentwicklung schafft zukünftige Marktpositionen. Es ist die nahezu unerschöpfliche Innovationskraft, die technische Implementierung in den Fertigungsprozess des Kunden, die die Zukunft des Unternehmens bestimmt. Im zweiten Jahr nach Einführung des ERP-Systems konnten erste Früchte geerntet werden. Das geschlossene System als Stütze der Prozessabläufe konnte gelebt werden. Lernprozesse, die notwendig und richtig waren, um das Unternehmen im Marktumfeld prozesssicher führen zu können, wurden als korrekt und zukunftsweisend auch von den Mitarbeitern erkannt. Nur derart geschlossene, mit Leben gefüllte Systeme, ermöglichen die gezielte Ausrichtung des Unternehmens unter ständiger Versorgung mit Informationen. Für die Mitarbeiter war dies ein langer Prozess, für das Unternehmen ein wichtiger Meilenstein in Richtung sich selbstregelnder, nachprüfbarer Prozesse. Im Jahr 2013 wird ein Umsatz erwartet, der um ca. 35 % über dem des in 2012 verwirklichten liegen wird. Da die tatsächlichen Zahlen der ersten beiden Quartale die Planzahlen erreichen, der Auftragsbestand Ende Juni 2013 der bisher höchste in der Geschichte des Unternehmen ist und damit bereits die Auslastung bis Ende des zweiten Quartals 2014 sichert. Die selbständige Tochtergesellschaft in Frankreich steuerte im Geschäftsjahr erstmals seit ihrem Bestehen Aufträge bei. Die im Jahr 2011 erworbene Tochtergesellschaft in Spanien, wurde dagegen wegen der wirtschaftlichen Entwicklung in Spanien im Geschäftsjahr 2012 aufgelöst. Die Marktbearbeitung dieses Marktes erfolgt zukünftig wieder aus Deutschland direkt. Die Gesellschaft ist im Bereich Forschung und Entwicklung tätig und hat hier entsprechende Mittel zur Förderung ihrer Vorhaben beantragt und soweit fällig erhalten. Aktivierungen im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes selbst geschaffene Entwicklungen wurden nach zwei Jahren in Folge aufgrund der Kapazitätsauslastung des Unternehmens nicht vorgenommen. Durch Innovationen können Marktpositionen behauptet, ausgebaut und entwickelt werden. Innovation schafft Zukunft. Die Analyse der potentiellen Risiken der zukünftigen Entwicklung hat ergeben, dass durch den kontinuierlichen Eingang von Aufträgen temporäre Liquiditätsengpässe beseitigt werden können. Die ausgesprochen gute Auftragslage sichert dieses so wichtige Unternehmensziel. Ausreichende Liquidität sichert den Unternehmensbestand und die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht ersichtlich. Weitere berichtspflichtige Vorgänge nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Simonswald, im Juli 2013 Rosenberger Aktiengesellschaft gez. Vorstand Bericht
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Willi Hammer, Frau Andrea Rosenberger und Gerhard Bill, |
die bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2016 entscheidet, gewählt werden, erstatten gemäß § 171 Abs. 2 AktG nach Anhörung des Abschlussprüfers Dipl.-Oec. Horstmann, der an der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen hat, nachstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 und des Gewinnverwendungsvorschlags für das Geschäftsjahr 2012.
| 1. |
Prüfungsunterlagen und Auskünfte Folgende Unterlagen wurden eingesehen und
diskutiert, soweit sie den Gegenstand der
Prüfung betreffen. Soweit nur mündlicher
Vortrag erfolgte, wurde nur diskutiert.
Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat alle erbetenen Auskünfte bereitwillig erteilt. |
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| 2. |
Prüfungsfeststellungen Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde durch die AWR Allgemeine Wirtschaftstreuhand und Revisionsgesellschaft mbH mit Sitz in Villingen-Schwenningen geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. |
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| 3. |
Die Überwachung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2012 erfolgte auf der Basis von insgesamt 5 Aufsichtsratssitzungen am 08.03.2012, 18.06.2012, 16.07.2012, 27.08.2012, und 26.11.2012 sowie zusätzlich hierzu erteilten Vorstandsberichten. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. |
Schlusserklärung
Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats ergeben sich keine Anhaltspunkte für Einwendungen, die der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 der Rosenberger Aktiengesellschaft mit Sitz in Simonswald sowie des Gewinnverwendungsvorschlags für 2012 entgegenstehen.
Simonswald, 29. August 2013
Willi Hammer, Vorsitzender des Aufsichtsrats
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