Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 8899
Vorher
HW Vorhaltegesellschaft Nr. 1 mbH
Eingetragen
19.11.2009
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Kunststofferzeugnissen aller Art, insbesondere von den Emballagen aller Art; Entwicklung und Herstellung von Formwerkzeugen und Modellen aus Materialien aller Art, insbesondere aus Holz, Stahl und Kunststoff; Entwicklung von immateriellen Güterrechten, insbesondere Patenten, deren Verwertung sowie An- und Verkauf.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Johann Erich Wilms
seit 19.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Detlef Geis
Langer Berg 6, 38464 Groß Twülpstedt
50.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Delbrouck GmbH

Menden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

LAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2018

Delbrouck GmbH, Menden

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Delbrouck GmbH, Menden (nachfolgend: Delbrouck), ist ein führender europäischer Hersteller von Mehrweg Transportverpackungen aus Kunststoff. An unserem einzigen Standort in Menden produzieren wir im Wesentlichen Flaschenkästen, -Trays und -Träger für Brauereien und die alkoholfreie Getränkeindustrie. Darüber hinaus stellen wir Transport- und Lagerbehälter für die Landwirtschaft, für Backwaren und die Lebensmittelindustrie her. Weiterer Produktbereich sind Leichtpaletten aus Kunststoff in Norm- und Individualmaßen für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Die Delbrouck vertreibt ihre Produkte zu 95% im Inland und zu 5% im Ausland. Alleinige Gesellschafterin der Delbrouck ist die WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH, Menden. Die Delbrouck selbst hält 100 % der Anteile an der Delbrouck Plastic GmbH, Neuhaus-Schierschnitz. Mit der Delbrouck Plastic GmbH besteht wie bereits im Vorjahr unverändert ein Ergebnisabführungsvertrag. Wesentliche Veränderungen in den Grundlagen des Unternehmens haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt eigene Produktentwicklungen. Die Entwicklungstätigkeit konzentriert sich auf die kontinuierliche Qualitätsverbesserung und Weiterentwicklung der Produkte und Produktionsabläufe. Wir sind bestrebt, unseren hohen technischen Standard durch permanente Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten zu erhalten und auszubauen, um zusätzliche Aufträge zu generieren und unseren Ruf als Innovator in der Branche zu sichern. Die besondere Stärke des Unternehmens liegt dabei in der kompetenten Durchführung von Projekten in jeder einzelnen Phase. Von den ersten Ideen und Erfindungen, über die technische Entwicklung, den Bau von Modellen und Formen bis hin zur Serienproduktion inklusive diverser Dekorationstechniken ist der Ablauf ausgereift und bewährt. Wir verzichten auf quantitative Angaben zum Faktoreinsatz und zu den Ergebnissen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit, da diese Informationen für den verständigen Adressaten nicht wesentlich sind. Leistungen Dritter für Forschungs- und Entwicklungszwecke wurden nur in geringem Umfang in Anspruch genommen. Wesentliche Veränderungen der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

3. Qualitätsmanagement, Umwelt und Personal

Qualität ist in unserem Unternehmen ein vorrangiges Ziel und ein dynamischer Prozess. Daher arbeiten wir in allen Geschäfts- und Fertigungsprozessen entsprechend nationaler und internationaler Zertifizierungen und Zulassungen. Dahinter steht ein entsprechendes Qualitätsmanagement, um die Weiterentwicklung der Prozesse gerade in qualitativer Hinsicht zu gewährleisten. Unser hohes Qualitätsniveau während der gesamten Wertschöpfungskette wird durch interne und externe Audits regelmäßig überprüft und bestätigt. Die Gesellschaft unterliegt Qualitätsstandards wie z.B. ISO 9001:2015.

Wir denken und handeln nachhaltig und zukunftsorientiert. Deshalb planen und arbeiten wir so, dass die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird. So ist die Entsorgung der Produkte im Rahmen der unternehmenseigenen Recycling-Aktivitäten gewährleistet. Darüber hinaus betreiben wir zum ressourcenschonenden Energieeinsatz ein Energiemanagementsystem und sind entsprechend nach DIN 50001:2011 zertifiziert.

Die Delbrouck hat im Geschäftsjahr 2018 im Quartalsmittel 79 Mitarbeiter beschäftigt. Enthalten in der Zahl sind 61 Beschäftigte im gewerblich-technischen Bereich sowie 18 technische bzw. kaufmännische Angestellte. Die Zahl der Beschäftigten hat sich im Geschäftsjahr 2018 gegenüber 2017 um 5 Personen reduziert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entsprechend einer Pressemitteilung vom 15. Januar 2019 des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2018 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,5 % höher als im Vorjahr. Zwar ist die deutsche Wirtschaft damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, jedoch hat sich das Wachstum verlangsamt. In den Jahren 2016 und 2017 war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2 % gestiegen. Entsprechend dem Statistischen Bundesamt zeigt eine längerfristige Betrachtung, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt.

Für die Geschäftstätigkeit und die wirtschaftliche Entwicklung der Delbrouck als Hersteller von Flaschenkästen ist die Getränkeindustrie von maßgeblicher Bedeutung. Dabei produziert die Delbrouck sowohl für alkoholhaltige als auch alkoholfreie Getränke Flaschenkästen. In einer Pressemitteilung vom 31. Januar 2019 hat das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt, dass die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager im Jahr 2017 insgesamt rund 94,0 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt haben. Das Statistische Bundesamt (Destatis) betont, dass damit der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 0,5 % beziehungsweise 0,5 Millionen Hektoliter angestiegen ist. Die Zahlen enthalten dabei keine Angaben zu alkoholfreien Bier, Malztrunk und aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführten Bier. Der Anteil an Biermischungen (Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen) belief sich im Jahr 2018 mit 4,4 Millionen Hektolitern auf 4,7 % des gesamten Bierabsatzes. Demnach wurden im Jahr 2018 10,3 % mehr Biermischungen als im Vorjahr abgesetzt. Für den versteuerten Inlandsverbrauch waren dabei 82,7 % des gesamten Bierabsatzes bestimmt. Im Jahr 2018 stieg der Inlandsabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % auf 77,7 Millionen Hektoliter. Gemäß einer Pressemitteilung der Wirtschaftsvereinigung alkoholfreier Getränke vom 8. Februar 2019 profitieren Erfrischungsgetränke in Deutschland im Jahr 2018 vom außergewöhnlich heißen Sommer. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken für 2018 lag nach vorläufigen Berechnungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke bei 123,1 Litern (2017: 115,8 Liter). Dies entspricht einem Zuwachs um 7,3 Liter bzw. 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Wirtschaftsvereinigung alkoholfreier Getränke teilt in ihrer Pressemitteilung vom 8. Februar 2019 zudem mit, dass bei den alkoholfreien Getränken insgesamt im Jahr 2018 neben der Kategorie Erfrischungsgetränke auch der Konsum von Wässern deutlich über dem Vorjahresniveau lag. Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 154,4 Litern (hiervon 150,5 Liter Mineral- und Heilwässer sowie 3,9 Liter Quell- und Tafelwässer) waren diese erneut mit weitem Abstand die verbrauchsstärkste Kategorie. Insgesamt waren die branchenspezifischen Rahmenbedingungen als zufriedenstellend zu beurteilen.

2. Geschäftsverlauf

Wie bereits im Vorjahr ist auch der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2018 als erfolgreich zu beurteilen. Insgesamt hat die Delbrouck Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.475 (Vorjahr: TEUR 37.572) realisiert. Die anhaltend hohen Temperaturen bis in den Spätsommer hinein führten nicht dazu, dass wir unsere Umsatzerlöse deutlich steigern konnten. Vielmehr hat die Gesellschaft einen spürbaren Umsatzrückgang zu verzeichnen. Gleichzeitig waren die Fertigwarenbestände im Hochsommer noch nie auf einem derartig hohen Niveau. Ausschlaggebend war dabei unter anderem, dass unsere Kunden nicht von Glashütten beliefert wurden und somit auch Kästen nicht im gewünschten Maß abgerufen wurden. Darüber hinaus erzielten neue Produkte unserer Kunden teilweise nicht den erhofften Absatzerfolg, sodass zu viele Kästen bestellt wurden. Trotz des erläuterten Umsatzrückgangs, war unsere hohe Profitabilität weiterhin gegeben. Ursache hierfür waren unverändert gute Einkaufskonditionen bei Rohstoffen. So konnten die rückläufigen Umsatzerlöse durch einen reduzierten Materialaufwand kompensiert werden. Ausschlaggebend waren dabei wie bereits im Vorjahr weitere Optimierungen im Einkaufsprozess. Das Jahr war geprägt durch eine relativ gleichmäßige Auslastung bis in den Winter hinein. Wesentliche Umsatzspitzen bzw. Umsatzeinbrüche traten nicht auf. Abschließend hat die Delbrouck im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.055 (Vorjahr: TEUR 3.430) und damit ein höheres Niveau als im Vorjahr realisiert.

Im Hinblick auf die organisatorische Struktur, Standorte, Produktgruppen, Geschäftsprozesse, Absatzmärkte und die für das Geschäft relevanten externen Einflussfaktoren haben sich keine wesentlichen Änderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben. Auch wurden im Berichtsjahr keine wesentlichen neuen Verträge geschlossen. In den Bereichen Gesundheits-, Arbeits- und Unfallschutz bzw. Berufsunfälle haben sich im Geschäftsjahr 2018 ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

3. Lage

a) Ertragslage

Trotz Umsatzrückgangs ergibt sich für das Berichtsjahr insgesamt eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte Ertragslage der Gesellschaft. Wie bereits erläutert, haben sich die realisierten Umsatzerlöse der Gesellschaft in Höhe von TEUR 35.475 im Vergleich zum Vorjahr reduziert (Vorjahr: TEUR 37.572). Unter Berücksichtigung einer Bestandsminderung in Höhe von TEUR 431 (Vorjahr : Bestandserhöhung TEUR 415) ergibt sich eine gegenüber dem Vorjahr gesunkene Gesamtleistung in Höhe von TEUR 35.044 (Vorjahr: TEUR 37.987). Bei einer im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlichen Anzahl an Mitarbeitern von 79 (Vorjahr: 84) ergibt sich eine mit dem Vorjahr nahezu vergleichbare Gesamtleistung pro Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.112 haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 342) um TEUR 770 deutlich erhöht. Ausschlaggebend sind dabei Erträge aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 829. Nach Abzug des zur Gesamtleistung korrespondierend gesunkenen Materialaufwands in Höhe von TEUR 23.173 (Vorjahr: TEUR 25.023) realisiert die Gesellschaft ein im Vergleich zum Vorjahr gesunkenes Rohergebnis in Höhe von TEUR 12.984 (Vorjahr: TEUR 13.306). Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 3.842 (Vorjahr: TEUR 3.894) hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich aufgrund einer im Vergleich zum Vorjahr geringeren Abschreibungsbemessungsgrundlage um TEUR 93 auf TEUR 290 verringert (Vorjahr: TEUR 383). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.112 haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert (Vorjahr: TEUR 4.489). Ausschlaggebend sind dabei diverse Sondereffekte im Vorjahr. Das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 574 (Vorjahr: TEUR 1.184) hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 610 deutlich reduziert. Ausschlaggebend sind dabei die von der Tochtergesellschaft Delbrouck Plastic GmbH abgeführten und deutlich gesunkenen Erträge aus dem geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 652 (Vorjahr: TEUR 1.241). Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 2.258 (Vorjahr: TEUR 2.291) ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegens Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 4.055 (Vorjahr: TEUR 3.433). Nach Berücksichtigung der sonstigen Steuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3) ergibt sich für das Berichtsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.055 (Vorjahr: TEUR 3.430). Wesentliche Inflations- und Wechselkurseinflüsse auf die Entwicklung bedeutender Posten der Gewinn- und Verlustrechnung haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Delbrouck im Berichtsjahr ist weiterhin als stabil zu beurteilen. Die Gesellschaft hat wie bereits im Vorjahr keine Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens getätigt. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich auf TEUR 864 (Vorjahr: TEUR 394). Diese betrafen mit TEUR 516 Investitionen in unterjährig bereits veräußerte Gebäude, mit TEUR 229 Investitionen in die für die Geschäftstätigkeit erforderliche und zum Teil noch im Bau befindliche Betriebsausstattung sowie mit TEUR 119 Investitionen in die für die Produktionstätigkeit erforderlichen und zum Teil noch im Bau befindlichen technischen Anlagen und Maschinen. Am Abschlussstichtag bestanden keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen bzw. bedeutsame Investitionsvorhaben. Demgegenüber ergaben sich im Bereich des Sachanlagevermögens Abgänge zum Buchwert in Höhe von TEUR 689. Diese resultierten im Wesentlichen aus Verkäufen. Die ausreichende Liquidität der Gesellschaft und die Fähigkeit zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen waren während des gesamten Geschäftsjahres 2018 sichergestellt. Die Delbrouck hat mit der Gesellschafterin WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH ein Kontokorrentverhältnis zum Zwecke der Verbuchung ihrer Geschäftsbeziehungen geschlossen. Der Saldo dieses Kontokorrentkontos kann sowohl Schuld- als auch Forderungscharakter annehmen. Auf diesem Kontokorrentkonto werden insbesondere die von der WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH an uns vergebenen Kredite bzw. die von uns vorgenommenen verzinslichen Geldanlagen erfasst. Die Geldanlage hat sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um TEUR 2.005 auf TEUR 3.260 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 191 (Vorjahr: TEUR 323). Davon betreffen TEUR 72 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 119 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren. Dabei war die planmäßige Tilgung der Bankdarlehen zu jeder Zeit im Berichtsjahr gewährleistet. Die Bankdarlehen dienen der Finanzierung von nicht betriebsnotwendigen Photovoltaikanlagen. Weitere Änderungen von Kreditkonditionen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Wesentliche Veränderungen außerbilanzieller Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht ergeben. Die nachstehende Kapitalflussrechnung zeigt Herkunft und Verwendung der Geldströme:

2018
in TEUR
2017
in TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.991 7.076
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 637 -388
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -5.636 -4.255
Veränderung der Finanzmittel -2.008 2.433
Finanzmittel am Bilanzstichtag 3.310 5.318

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag entspricht der Summe aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" und den bei der Gesellschafterin WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH angelegten Gelder. Eingetretene oder absehbare Liquiditätsengpässe liegen nicht vor. Darüber hinaus liegen keine Beschränkungen vor, die die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können.

In Bezug auf die Kapitalstruktur verweisen wir auf unsere Berichterstattung zur Vermögenslage.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.697 auf TEUR 12.795 verringert. Die Delbrouck weist unter Berücksichtigung des gezeichneten Kapitals in Höhe von TEUR 1.500 sowie eines Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 1.657 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.157 (Vorjahr: TEUR 2.601) aus. Auf Basis des Gesellschafterbeschlusses vom 17. Dezember 2018 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 3.500 vorgenommen. Die Bilanz wurde daher entsprechend § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Eigenkapitalquote hat sich folgerichtig gegenüber dem Vorjahr von 17,9 % auf 25,0 % erhöht. Die Gesellschaft weist ein Fremdkapital von insgesamt TEUR 9.638 (Vorjahr: TEUR 11.890) aus. Davon entfallen mit rund TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 163) auf langfristiges Fremdkapital in Form von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund planmäßiger Tilgungen um TEUR 44 verringert. Darüber hinaus umfasst das kurz- und mittelfristige Fremdkapital einen Betrag in Höhe von TEUR 9.519 (Vorjahr: TEUR 11.728). Das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von TEUR 2.118 (Vorjahr: TEUR 2.233) hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.581 auf TEUR 10.674 verringert. Die weiterhin insgesamt zufriedenstellende Vermögens- bzw. Kapitalstruktur der Gesellschaft schlägt sich in den von uns herangezogenen Vermögensstrukturkennzahlen nieder. Die "working capital ratio", berechnet aus Umlaufvermögen / kurzfristiges Fremdkapital, liegt mit 112,1 % über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 104,5 %). Die Fremdkapitalquote in Höhe von 75,3 % hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert (Vorjahr: 82,1 %). Die Anlageintensität (Anlagevermögen / Gesamtvermögen) ist gegenüber dem Vorjahr von 15,4 % auf 16,6 % gestiegen. Der zum Bilanzstichtag realisierte Deckungsgrad A (Eigenkapital / Anlagevermögen) beläuft sich auf 149,1 % (Vorjahr: 116,5 %). Der Deckungsgrad B ((Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen)) beläuft sich auf 154,7 % (Vorjahr: 123,8 %). Die Strukturkennzahlen verdeutlichen, dass die Kapitalstruktur der Gesellschaft auch weiterhin als zufriedenstellend einzustufen ist. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur wertorientierten Unternehmenssteuerung bedient sich die Delbrouck bedeutender Bilanz-, Liquiditäts- und GuV-Kennzahlen. Wie bereits im Vorjahr ziehen wir für Zwecke der erfolgsorientierten Steuerung das EBITDA und das EBIT als finanzielle Leistungsindikatoren heran. Das EBITDA, als erste wesentliche Steuerungsgröße, resultiert aus dem um das Finanzergebnis, die Ertragsteuern, die Abschreibungen und die außergewöhnlichen Ergebniseffekte bereinigten Jahresüberschuss. In Bezug auf die genannten, steuerungsrelevanten, finanziellen Leistungsindikatoren haben wir zu Beginn des Geschäftsjahres separate Prognosewerte aufgestellt.

Das EBITDA für das Berichtsjahr ergibt sich wie folgt:

2018
in TEUR
2017
in TEUR
Jahresergebnis 4.055 3.430
Ertragsteuern 2.258 2.291
Abschreibungen 290 383
außergewöhnliche Erfolgsbeiträge -829 0
Cash-Flow vor Steuern 5.774 6.104
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen -652 -1.241
Zinsaufwendungen 103 65
Zinserträge -25 -8
EBITDA 5.200 4.920

Im Geschäftsjahr 2018 betrug das EBITDA TEUR 5.200 und liegt damit leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 4.920).

Das EBIT dient als zweite wesentliche finanzielle Steuerungsgröße des Unternehmens. Es resultiert aus dem um Abschreibungen geminderten EBITDA.

2018
in TEUR
2017
in TEUR
EBITDA 5.200 4.920
Abschreibungen -290 -383
EBIT 4.910 4.537

Im Geschäftsjahr 2018 betrug das EBIT TEUR 4.910 und liegt damit um rund TEUR 373 ebenfalls leicht über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 4.537).

Die für uns steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA und EBIT haben sich aufgrund der bereits erläuterten positiven Ertragslage leicht verbessert. Die finanziellen Leistungsindikatoren verdeutlichen, dass die operative Ertragskraft der Delbrouck stark positiv ausgeprägt ist. Die positive Entwicklung wird auch bei Zugrundelegung der EBITDA- bzw. der EBIT-Margen deutlich. Die genannten Rentabilitätskennzahlen drücken aus, welches operative Ergebnis durch einen Jahresumsatz erzielt worden ist und ergeben sich aus dem Verhältnis von EBITDA bzw. EBIT zu den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres:

2018
in %
2017
in %
EBITDA-Marge 14,66 13,09
EBIT-Marge 13,84 12,08

Die vom Zins- und Steuerergebnis unabhängigen Rentabilitätskennzahlen verdeutlichen, dass die Gesellschaft in Bezug auf die von ihr herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hat. Im Rahmen der Lageberichterstattung des Vorjahres wurde ein für die von uns herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren leicht rückläufiges Niveau prognostiziert. Die aufgezeigte Entwicklung der steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2018 verdeutlicht, dass wir entgegen der im Rahmen der Lageberichterstattung des Vorjahres getroffenen Prognose eine leichte Verbesserung der steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren realisieren konnten. Ausschlaggebend waren dabei die im Rahmen der Berichterstattung zum Geschäftsverlauf und zur Ertragslage erläuterten positiven Entwicklungen. In Bezug auf die Prognose für die von uns zugrunde gelegten finanziellen Leistungsindikatoren für das laufende Geschäftsjahr verweisen wir auf unsere Ausführungen im anschließenden Prognosebericht.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mangels Steuerungsrelevanz und Bedeutung für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Delbrouck zieht die Gesellschaft keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren heran.

6. Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft

Für das Berichtsjahr ergibt sich wie bereits im Vorjahr ein positiver Geschäftsverlauf. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind weiterhin als zufriedenstellend zu beurteilen. Abschließend konnte die Delbrouck ihr Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um TEUR 625 auf TEUR 4.055 steigern. In Bezug auf die von ihr herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA und EBIT hat die Gesellschaft ebenfalls eine leichte Steigerung realisiert.

III. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung im Prognosezeitraum

Als Prognosezeitraum haben wir entsprechend DRS 20 einen Zeitraum von einem Jahr, gerechnet vom letzten Bilanzstichtag, zugrunde gelegt. Der Prognosezeitraum umfasste daher den Zeitraum vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019. Für Zwecke der Prognose der von uns herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA und EBIT bedienen wir uns der qualifiziert-komparativen Prognose. Absehbare Sondereinflüsse auf die wirtschaftlichen Lage der Delbrouck nach dem Prognosezeitraum sind derzeit nicht ersichtlich.

Für 2019 sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Position der Delbrouck als ein führender Hersteller von Flaschenkästen kann für das Geschäftsjahr 2019 weiterhin als gesichert dargestellt werden. Die zukünftige Lage der Gesellschaft ist insbesondere von der Entwicklung der Getränkeindustrie abhängig. Im Prognosezeitraum erwarten wir keinen Auftragsrückgang sondern eine mit dem Geschäftsjahr 2018 vergleichbare Auftragssituation. Aktuell zeigt sich für das 1. Halbjahr 2019 eine deutliche Nachfrage mit Tendenz zur Vollauslastung. Allerdings sind nach wie vor zu wenig Neuprojekte in Vorbereitung. Der Auftragsbestand ist aktuell gut. Insgesamt erwarten wir eine mit dem Geschäftsjahr 2018 vergleichbare Umsatz- und Ergebnissituation.

Für die Unternehmenssteuerung herangezogenen finanziellen Leistungsindikatoren EBIT und EBITDA erwarten wir ein mit den Istwerten der Berichtsperiode vergleichbares Niveau. Die bisherige Entwicklung bis einschließlich April 2019 bekräftigt die von uns prognostizierte Entwicklung der herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren. Für nichtfinanzielle Leistungsindikatoren verzichten wir mangels Steuerungsrelevanz und Bedeutung für das Verständnis des Geschäftsverlaufs und der Lage der Delbrouck auf die Angabe von Prognosewerten.

2. Gesamtaussage der Geschäftsführung zu der Prognose von dem zu erwartenden Geschäftsverlauf und der Lage

Für den für uns zugrunde gelegten Prognosezeitraum erwarten wir erneut einen positiven Geschäftsverlauf. Insgesamt gehen wir von einer mit dem Geschäftsjahr 2018 vergleichbaren Umsatz- und Ergebnissituation aus. Auch in Bezug auf die von uns herangezogenen steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir ein konstantes Nivau. Diese Erwartungshaltung wird durch die bisherige Entwicklung der Monatsergebnisse bis einschließlich April 2019 gestützt.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Die Risikolage unserer Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut unverändert geblieben. Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in dem unverändert hohen Konkurrenzdruck, dem steigenden Kostendruck und der tendenziell stagnierenden Entwicklung der für unsere Geschäftstätigkeit wichtigen Getränkeindustrie. Demnach prognostizieren die derzeit verfügbaren Statistiken, dass im Bereich der Getränkeindustrie in den kommenden Jahren mit keinem wesentlichen Wachstum zu rechnen ist. Insgesamt ist die künftige Entwicklung der Getränkeindustrie und damit der Verlauf unserer eigenen Geschäftstätigkeit durch ein gewisses Maß an Unsicherheit geprägt. Aufgrund des bis dato relativ stabilen Geschäftsverlaufs 2019 und der Prognose für die verbleibenden Monate schätzen wie die Eintrittswahrscheinlichkeiten der genannten Risiken als gering ein.

Beschaffungsrisiken

Grundsätzlich können sich auf der Beschaffungsseite Risiken aus dem unerwarteten Anstieg der Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, insbesondere das Mahlgut, ergeben. Wie in 2018 erwarten wir für 2019 stabile Preise auf der Beschaffungsseite. Die Delbrouck überwacht die Bonität ihrer Lieferanten regelmäßig und bedient sich zur Diversifikation des Risikos mehrerer Zulieferer. Daher sehen wir insbesondere in Bezug auf die Versorgung mit dem für uns wichtigen Rohstoff Mahlgut derzeit ein geringes Risiko im Prognosezeitraum.

Qualitätsrisiken

Ganz erhebliche Risiken können sich aus nicht erkannten Materialfehlern bzw. der Farbbeständigkeit der Getränkekisten ergeben, die angesichts der hohen Stückzahlen der abgesetzten Produkte zu nennenswerten Garantieaufwendungen führen können. Ursachen hierfür sind unter anderem die immer komplexeren Anforderungen an die Produkte und dass sich auch bei höchstmöglicher Qualitätskontrolle Fehler nicht vollständig ausschließen lassen. Das Unternehmen versucht im Rahmen kontinuierlicher Prozessverbesserungen, z.B. im Rahmen der Wareneingangskontrolle und interner Prüfungen und Audits, das Risiko zu minimieren. Es wird darauf ankommen, auch künftig für diese unvermeidlichen Risiken einen angemessenen Versicherungsschutz vorzuhalten. Dem Garantierisiko wird durch eine ausreichend bemessene Garantierückstellung Rechnung getragen. Insbesondere in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 haben wir aufgrund der Einführung zahlreicher neuer Werkzeuge und Formen für Zwecke der Risikovorsorge deutliche Zuführungen zu den von uns gebildeten pauschalen Garantierückstellungen vorgenommen.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken sind für den von uns zugrunde gelegten Prognosezeitraum derzeit nicht ersichtlich. Die Gesellschaft erwirtschaftet unverändert Gewinne, weist eine weiterhin stabile Eigenkapitalquote auf und kann darüber hinaus leicht auf finanzielle Mittel zurückgreifen. Aufgrund des mit der Gesellschafterin WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH bestehenden Kontokorrentverhältnisses sind die ausreichende Liquidität der Gesellschaft und die Fähigkeit zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen für den Prognosezeitraum sichergestellt. Zum Bilanzstichtag hatte die Delbrouck eine Geldanlage in Höhe von TEUR 3.260 bei der Gesellschafterin platziert.

Sonstige Risiken

Ein wie bereits im Vorjahr bestehendes Risiko wird darin gesehen, dass der allgemeine Facharbeitermangel in Deutschland sowie die direkte Nachbarschaft zu konkurrierenden Unternehmen die Möglichkeit geeignetes Personal zu finden deutlich einschränkt. Dies erschwert es, die personelle und fachliche Struktur der Organisation den jeweiligen Marktbedingungen schnell und flexibel anzupassen. Rechtliche Risiken aus juristischen Auseinandersetzungen, Produktionsrisiken, Umweltrisiken, Investitionsrisiken oder sonstige Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Gesamtbild der Risikolage der Delbrouck

Derzeit sind keine Risiken für die Delbrouck erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage nachhaltig gefährden könnten. Die Risikosituation für die Delbrouck hat sich im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die dargestellten Risiken werden von uns nicht quantifiziert, da dies auch nicht zur internen Steuerung erfolgt und vor dem Hintergrund der ohnehin geringen Eintrittswahrscheinlichkeiten der genannten Risiken die quantitativen Angaben für den verständigen Adressaten nicht wesentlich wären. Die Einschätzung der genannten Risiken wurde zum Bilanzstichtag vorgenommen. Für die Beurteilung der Risiken wurde der bereits im Prognosebericht festgelegte Prognosezeitraum zugrunde gelegt. Nach Schluss des Berichtszeitraums haben sich die Risiken in ihrer Bedeutung nicht geändert. Neue Risiken nach Schluss des Berichtszeitraums sind ebenfalls nicht aufgetreten.

2. Chancenbericht

Branchenspezifische Chancen

Als wesentliche Chance wird insbesondere die stringente Verfolgung einer kostengünstigen Produktion sowie eine weitere konsequente Umsetzung unseres Rohstoffmanagements gesehen. Nur durch eine Politik der kontinuierlichen Kostenreduktion können wir den zunehmenden Anforderungen an den Preiswettbewerb der Getränkeindustrie gerecht werden.

Unsere Chancen sehen wir auch weiterhin in der steigenden Akzeptanz am Binnenmarkt. Die umfassende Einbeziehung unserer Kunden in die Erarbeitung wettbewerbsfähiger Konzepte unter Verwendung preis- und qualitätsoptimierter Materialien bzw. Konstruktionen und unsere Entwicklungsstärke bieten darüber hinaus eine gute Basis für eine weitere positive Entwicklung.

Gesamtbild der Chancenlage der Delbrouck

Die Chancensituation für die Delbrouck hat sich im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die dargestellten Chancen werden von uns nicht quantifiziert, da dies auch nicht zur internen Steuerung erfolgt. Die Einschätzung der genannten Chancen wurde zum Bilanzstichtag vorgenommen. Für die Beurteilung der Chancen wurde der bereits im Prognosebericht festgelegte Prognosezeitraum zugrunde gelegt. Nach Schluss des Berichtszeitraums haben sich die Chancen in ihrer Bedeutung nicht geändert. Neue Chancen nach Schluss des Berichtszeitraums sind ebenfalls nicht aufgetreten.

V. Risikomanagementsystem

Bei der Delbrouck ist das standardisierte Risikomanagementsystem zur Früherkennung wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken ein integraler Bestandteil der Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungssysteme der Gesellschaft. Es umfasst neben der systematischen Identifikation die Bewertung, Steuerung, Dokumentation, Kommunikation und Überwachung von Risiken. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten im Risikomanagement sind in unserem Managementhandbuch geregelt. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Unsere Gesellschaft verfügt hierzu über ausreichend Liquidität. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unserer Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Der mit der Deutsche Factoring Bank, Bremen, geschlossene Vertrag dient der Minimierung des Ausfallrisikos der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Verbesserung der kurzfristigen Liquidität. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Menden, den 24. Mai 2019

Delbrouck GmbH

gez. Johann Erich Wilms

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018

DELBROUCK GMBH, MENDEN

AKTIVA

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.118.277,67 2.232.955,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.480,00 4.638,00
II. Sachanlagen 882.797,67 995.317,54
III. Finanzanlagen 1.233.000,00 1.233.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.673.916,55 12.254.612,92
I. Vorräte 2.752.438,00 2.862.484,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.871.051,91 9.339.394,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 50.426,64 52.734,87
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.927,54 3.955,47
  12.795.121,76 14.491.523,93

PASSIVA

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.156.843,00 2.601.365,06
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Bilanzgewinn 1.656.843,00 1.101.365,06
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.802.643,50 7.244.007,50
C. VERBINDLICHKEITEN 2.835.635,26 4.646.151,37
- davon aus Steuern: EUR 1.934.253,08 (Vorjahr: EUR 1.390.623,40)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7.490,70)    
  12.795.121,76 14.491.523,93

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018

2018
EUR
2017
EUR
1. Rohergebnis 12.983.688,99 13.306.129,20
2. Personalaufwand -3.842.009,31 -3.894.014,98
a) Löhne und Gehälter -3.220.968,13 -3.274.502,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -621.041,18 -619.512,42
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -289.545,71 -382.616,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.112.382,67 -4.489.475,44
5. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 652.193,20 1.241.138,71
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.561,48 8.433,29
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 24.561,48 (Vorjahr: EUR 8.433,17)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -102.982,44 -65.218,31
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.258.045,60 -2.291.263,53
9. Ergebnis nach Steuern 4.055.477,94 3.433.112,42
10. sonstige Steuern 0,00 -2.975,10
11. Jahresüberschuss 4.055.477,94 3.430.137,32
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.101.365,06 1.671.227,74
13. Ausschüttung -3.500.000,00 -4.000.000,00
14. Bilanzgewinn 1.656.843,00 1.101.365,06

ANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2018

Delbrouck GmbH, Menden

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses der Delbrouck GmbH, Menden (nachfolgend "Delbrouck" oder "Gesellschaft" genannt), erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags waren nicht zu beachten. Die Gesellschaft erfüllt zum Abschlussstichtag die Voraussetzungen einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Gesellschaften wurde zulässigerweise durch den Verzicht auf bestimmte Angaben im Anhang Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist in das Handelsregister des Amtsgerichtes Arnsberg unter der Nummer HRB 8899 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Menden.

Alleinige Gesellschafterin der Delbrouck ist die WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH, Menden. Als verbundene Unternehmen bzw. Beteiligungen werden solche im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB bzw. § 271 Abs. 1 HGB ausgewiesen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr ergeben sich gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen in den auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Darüber hinaus ergeben sich keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Soweit Geschäftsvorfälle in fremder Währung nicht kursgesichert sind, erfolgt gemäß § 256a HGB am Bilanzstichtag eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (2 - 5 Jahre) abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt die Bilanzierung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen entsprechend § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB vorgenommen.

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachgruppen zugrunde gelegt worden:

technische Anlagen und Maschinen 5 - 7 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 10 Jahre

Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung der Sachanlagen erfolgt die Bilanzierung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen entsprechend § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800,00 netto werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt die Bilanzierung entsprechend § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird grundsätzlich kein Gebrauch gemacht. Wurden in den Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für diese Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt entsprechend § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Börsen- und Marktpreise am Abschlussstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden nach gegenüber dem Vorjahr unveränderten Grundsätzen mit den Herstellungskosten bewertet. Zur Ermittlung der Herstellungskosten wendet die Gesellschaft die retrograde Bewertungsmethode an. Die im Rahmen der retrograden Bewertungsmethode von den zum Bilanzstichtag realisierbaren Verkaufspreisen abzuziehende Bruttospanne ist dabei so kalkuliert, dass die anzusetzenden Herstellungskosten ausschließlich die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile und angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB beinhalten. Auf die Einbeziehung weiterer Kosten im Sinne von § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB sowie Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wird zulässigerweise verzichtet. Soweit die Börsen- und Marktpreise am Abschlussstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. Soweit die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung des risikobehafteten Forderungsbestandes Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Bildung der pauschalen Garantierückstellung erfolgt in Höhe von 1,5 % auf den garantiebehafteten Jahresumsatz. Zusätzlich wird eine pauschale Garantierückstellung für die Farbbeständigkeit in Höhe von 1,5 % des garantiebehafteten Umsatzes der letzten 5 Jahre gebildet. In den vergangen 3 - 4 Jahren sind zahlreiche neue Werkzeuge und Formen in den Markt eingeführt worden. Um hieraus entstehende Risiken in Zukunft abdecken zu können, wurde darüber hinaus in den Geschäftsjahren 2015 und 2016 weitere pauschale Garantierückstellung gebildet. Darüber hinaus werden bei erkennbaren Einzelfallrisiken Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Für weitere Risiken oder Verpflichtungen im Personalbereich, wie beispielsweise für Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist aus dem Anlagenspiegel zu ersehen.

Finanzanlagen

Zum 31. Dezember 2018 bestehen folgende Beteiligungsverhältnisse im Sinne von § 285 Nr. 11 HGB:

Beteiligungsquote Eigenkapital letztes Jahresergebnis
Delbrouck Plastic GmbH, Neuhaus-Schierschnitz * 100,00 % 1.030.310,44 € 0,00 €
PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bad Neuenahr-Ahrweiler ** 2,99 % 1.068.629,30 € 102.449,88 €

* Mit der Delbrouck Plastic GmbH besteht wie bereits im Vorjahr unverändert ein Ergebnisabführungsvertrag. Im Berichtsjahr führt die Delbrouck Plastic GmbH einen Gewinn in Höhe von TEUR 652 an die Muttergesellschaft ab. Für die im Rahmen des § 285 Nr. 11 HGB zu machenden Angaben lag der geprüfte Jahresabschluss der Delbrouck Plastic GmbH zum 31. Dezember 2018 vor.

** Für die im Rahmen des § 285 Nr. 11 HGB zu machenden Angaben lag der endgültige Jahresabschluss der PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2018 vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 6.815 (Vorjahr: TEUR 7.482) entfallen zu TEUR 2.153 (Vorjahr: TEUR 470) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zu TEUR 4.662 (Vorjahr: TEUR 7.012) auf sonstige Vermögensgegenstände. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 3.260 (Vorjahr: TEUR 5.265) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin WG Anlagenbau-Beteiligungs GmbH.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von TEUR 1.101 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Juni 2018 auf neue Rechnung vorgetragen. Auf Basis des Gesellschafterbeschlusses vom 17. Dezember 2018 wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 3.500 vorgenommen. Die Bilanz wurde daher entsprechend § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Unter Berücksichtigung des gezeichneten Kapitals in Höhe von TEUR 1.500 und eines Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 1.657 ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.157.

sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 5.448), Rückstellungen für Überstunden (TEUR 149), Rückstellungen für Resturlaub (TEUR 129), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung (TEUR 128), Rückstellungen für Kundenboni (TEUR 102) und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 102).

Verbindlichkeiten

Eine Aufschlüsselung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr
TEUR
zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gesamt
TEUR
davon gesichert
in TEUR
Art der Sicherung
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72 119 0 191 191 Sicherungsübereignungen von beweglichen Sachanlagen, PV-Anlagen, Abtretung von Ansprüchen aus Stromeinspeisevergütung
(Vorjahr) (160) (163) (0) (323) (323)  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 594 0 0 594 594 Eigentumsvorbehalte im branchenüblichen Umfang
(Vorjahr) (732) (0) (0) (732) (732)  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3 0 0 3 0  
(Vorjahr) (1.500) (0) (0) (1.500) (1.500)  
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.048 0 0 2.048 0  
(Vorjahr) (2.091) (0) (0) (2.091) (0)  
  2.717 119 0 2.836 785  
(Vorjahr) (4.483) (163) (0) (4.646) (2.555)  

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie bereits im Vorjahr ausschließlich gegenüber der Gesellschafterin und resultierten aus dem Leistungsverkehr.

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Gesamtumfang von TEUR 735, von denen TEUR 277 innerhalb des nächsten Jahres fällig sind. Diese genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen nicht gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag keine weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen bzw. Haftungsverhältnisse.

V. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Es besteht ein nicht in der Bilanz enthaltenes Geschäft im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB in Form von Factoring mit der Deutschen Factoring Bank, Bremen. Das Geschäft dient der Absicherung von Zahlungsausfallrisiken und der Verbesserung der kurzfristigen Liquidität. Am Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 4.641 an diese verkauft.

Zum Bilanzstichtag bestanden Vorauszahlungsbürgschaften der Mendener Bank eG, Menden, in Höhe von insgesamt TEUR 315. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses waren diese Verpflichtungen jedoch bereits erloschen.

VI. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.

sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten wie bereits im Vorjahr keine wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung.

sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie bereits im Vorjahr keine wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen

Aufgrund des mit der Delbrouck Plastic GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wurden im Berichtsjahr Gewinne in Höhe von TEUR 652 an die Delbrouck abgeführt.

sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Wesentliche Zinsen und ähnliche Erträge aus der Abzinsung liegen wie bereits im Vorjahr nicht vor.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Wesentliche Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus der Aufzinsung liegen wie bereits im Vorjahr nicht vor.

Außergewöhnliche Erfolgsbeiträge

Die im Berichtsjahr erzielten und in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen positiven außergewöhnlichen Erfolgsbeiträge belaufen sich auf TEUR 829. Diese betreffen Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Negative außergewöhnliche Erfolgsbeiträge liegen demgegenüber nicht vor.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen unter anderem die für das Geschäftsjahr 2018 laufende Körperschaftsteuer bzw. den Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 1.006 und die laufende Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 971. Darüber hinaus ergeben sich periodenfremde Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 281. Diese resultieren aus Steuernachzahlungen für die im laufenden Geschäftsjahr 2019 abgeschlossene Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2012 bis 2014.

VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

VIII. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter im Sinne von § 285 Nr. 7 HGB ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:

Angestellte 18
gewerbliche Mitarbeiter 61
  79

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2018 war Herr Johann Erich Wilms, Marburg. Herr Johann Erich Wilms ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die weitere Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie ehemaliger Organmitglieder wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

 

Menden, den 24. Mai 2019

Delbrouck GmbH

gez. Johann Erich Wilms, Geschäftsführer

Datum der Feststellung: 31. Mai 2019

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. 1. 2018
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12. 2018
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.441,83 0,00 0,00 0,00 93.441,83
II. SACHANLAGEN          
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 516.103,45 0,00 516.103,45 0,00
technische Anlagen und Maschinen 2.949.332,03 84.950,00 110.596,19 1.500.544,33 1.644.333,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.603.746,42 34.775,07 147.000,00 332.789,36 3.452.732,13
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 93.615,54 227.724,92 -257.596,19 17.077,60 46.666,67
  6.646.693,99 863.553,44 0,00 2.366.514,74 5.143.732,69
III. FINANZANLAGEN          
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.200.000,00 0,00 0,00 0,00 1.200.000,00
Beteiligungen 33.000,00 0,00 0,00 0,00 33.000,00
  1.233.000,00 0,00 0,00 0,00 1.233.000,00
  7.973.135,82 863.553,44 0,00 2.366.514,74 6.470.174,52
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. 1. 2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. 12. 2018
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.803,83 2.158,00 0,00 90.961,83
II. SACHANLAGEN        
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.504,45 21.504,45 0,00
technische Anlagen und Maschinen 2.642.267,03 102.270,19 1.334.729,33 1.409.807,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.009.109,42 163.613,07 321.595,36 2.851.127,13
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.651.376,45 287.387,71 1.677.829,14 4.260.935,02
III. FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  5.740.180,28 289.545,71 1.677.829,14 4.351.896,85
BUCHWERTE
31. 12. 2018
EUR
31. 12. 2017
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.480,00 4.638,00
II. SACHANLAGEN    
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 234.526,00 307.065,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 601.605,00 594.637,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.666,67 93.615,54
  882.797,67 995.317,54
III. FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.200.000,00 1.200.000,00
Beteiligungen 33.000,00 33.000,00
  1.233.000,00 1.233.000,00
  2.118.277,67 2.232.955,54

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Delbrouck GmbH, Menden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Delbrouck GmbH, Menden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delbrouck GmbH, Menden, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Iserlohn, 24. Mai 2019

NAUST HUNECKE und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dipl.-Ökonom Ralf Kaufmann, vereidigter Buchprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.