Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
SIPOS Aktorik GmbH
Im Erlet 2, 90518 Altdorf bei Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Pravin Weber seit 5.10.2020 | Geschäftsführer |
Jörg Werner Dr. Hoffmann seit 8.7.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AUMA Riester GmbH & Co. KG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIPOS Aktorik GmbHAltdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DER SIPOS AKTORIK GMBH, ALTDORFAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023DER SIPOS AKTORIK GMBH, ALTDORF
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER SIPOS AKTORIK GMBH, ALTDORFI. Allgemeine Angaben Die SIPOS Aktorik GmbH hat ihren Sitz in Altdorf und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg unter der Nummer (HRB 16546) eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare/degressive Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 33 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 810 werden sofort abgeschrieben. Die Bewertung der Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung. Zusätzlich wurden angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten eingerechnet, ebenso notwendige Fertigungsgemeinkosten und der fertigungsbezogene Wertverzehr des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung von Vermögensgegenständen verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildungen von Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. In die Berechnung der ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern wurden die Differenzen aus der unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Bewertung von einigen wenigen sonstigen Rückstellungen sowie Differenzen aus der Fremdwährungsumrechnung einbezogen. Zu Grunde gelegt wurde ein kombinierter KSt- und GewSt-Satz von 30 %. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem zum Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs angesetzt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet (§ 256a HGB). III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
2. Forderungen Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen Gesellschafter sind grundsätzlich zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Ausnahme bildet eine konzerninterne Kontokorrentvereinbarung mit einem verbundenen Unternehmen über TEUR 3.000 mit einer grundsätzlichen Laufzeit bis Ende 2024. Zu den sonstigen Vermögensgegenständen gehören auch Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Im Einzelnen sind dies Steuererstattungsansprüche und noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 150 (Vorjahr TEUR 118). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich und Garantieverpflichtungen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitenrückstellungen zum Ausweis. Die Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sofern mit einer Laufzeit von über einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein versicherungsgebundenes Zeitwertkonten-Modell zu Optimierung der Lebensarbeitszeit der Mitarbeiter eingeführt. Aufgrund der vertraglichen Gestaltung dieses Zeitwertkonten-Modells - Absicherung über ein sogenanntes Treuhand- Modell - dienen die Ansprüche aus der Versicherung ausschließlich der Absicherung der Verpflichtungen und sind somit insolvenzsicher dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt analog den Regelungen von sogenannten wertpapiergebundenen Versorgungszusagen mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens der Versicherung. Dieser Zeitwert entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert der Versicherung und betrug zum Bilanzstichtag TEUR 1.588. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern beträgt demzufolge ebenfalls TEUR 1.588. Gemäß den Regelungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Zeitwert der Versicherung mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung verrechnet. Ebenso verrechnet wurden Erträge bzw. Aufwendungen aus der Veränderung des Zeitwerts der Versicherung bzw. der daraus resultierenden Veränderung der Verpflichtung in Höhe von jeweils TEUR 23. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sowie gegenüber verbundenen Unternehmen sind zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Bewertung von langfristigen Rückstellungen sowie aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von insgesamt TEUR 22 vor. Die sich daraus und ggf. aus weiteren abziehbaren temporären Differenzen rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr aktiviert. Darüber hinaus liegen zu versteuernde temporäre Differenzen aus Bewertungsunterschieden aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von insgesamt TEUR 7 vor. Die sich daraus und ggf. aus weiteren abziehbaren temporären Differenzen rechnerisch ergebende Steuerbelastung wurde gemäß § 274 HGB im Berichtsjahr passiviert. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer in Höhe von 30 %. Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und - schulden für einzelne Bilanzpositionen:
6. Periodenfremde sowie außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Erträge betragen TEUR 268 (Vorjahr TEUR 524) und beinhalten im Wesentlichen Zuschüsse und Kursgewinne. Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Aufwendungen betragen TEUR 210 (Vorjahr TEUR 184) und beinhalten im Wesentlichen Kursverluste. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen für technischen Anlagen und Maschinen, Fahrzeuge sowie Büroausstattung in Höhe von insgesamt TEUR 78 (davon TEUR 18 mit einer Laufzeit unter 1 Jahr und TEUR 60 mit einer Laufzeit von 2-5 Jahren). Die nur in ausgewählten Fällen eingegangenen Leasingverpflichtungen dienen vorrangig der Liquiditätsschonung. 2. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch
wahrgenommen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 abs. 4 HGB verzichtet. 3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
4. Ausschüttungssperre Zum Bilanzstichtag unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB der übersteigende Saldo der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern der Ausschüttungssperre. 5. Unternehmensbeziehungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Altdorf, den 27. Juni 2024 SIPOS Aktorik GmbH Dr. Jörg Hoffmann Thomas Weber LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER SIPOS AKTORIK GMBH, ALTDORFA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in China lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. 2. Markt und Absatzentwicklung Die SIPOS Aktorik ist am Markt mit zwei Produktreihen vertreten:
Darüber hinaus wird das Geschäftsfeld Komplettlösungen (Projekte rund um elektrische Stellantriebe, z.B. Solaranlagen oder Lieferung und Einbau von Antrieben mit Armaturen) aktiv vorangetrieben. Die Stellantriebe SIPOS 7 werden in Standardanwendungen vorwiegend in der Energieerzeugung und -verteilung, aber auch in der Wasserwirtschaft und der verarbeitenden Industrie weltweit eingesetzt. Die abgeleitete Ausführung HiMod für Regelaufgaben im High-Performance-Bereich findet vorwiegend in fossilen Kraftwerken ihren Markt. Die geographischen Hauptmärkte für SIPOS-Produkte sind unverändert Fernost und Europa. Die Stückzahlen sind gegenüber dem Vorjahr etwas geringer, der Anteil Fernost blieb nahezu unverändert. Bei der Verteilung der Antriebsausführungen (Baugröße, höherwertige Varianten) gab es keine wesentlichen Veränderungen. Im deutschen Markt konnten mit Lieferungen an deutsche Armaturenfirmen für internationale Projekte weiterhin Umsätze erzielt werden. Das Service- und Ersatzteilgeschäft wird unverändert über die AUMA Riester GmbH & Co KG im Rahmen von AUMA One Service abgewickelt. Die SIPOS Aktorik GmbH erhält in diesem Zusammenhang entsprechende Provisionszahlungen von der AUMA Riester GmbH & Co KG. Der Absatz der SIPOS 7 Antriebe war im abgelaufenen Geschäftsjahr gekennzeichnet von:
In Summe liegt der Absatz unter dem Vorjahresniveau. Bei den SIWI-Antrieben ist zu beobachten:
3. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz im Berichtsjahr liegt bei TEUR 19.658. Das sind 4,2 % unter dem Vorjahr (TEUR 20.530) und somit unter PLAN. Der Exportanteil liegt auf dem Niveau des Vorjahres bei 76,2 % (2022: 76%). Der China-Anteil liegt bei 75 %, das entspricht 57,2 % vom Umsatz. Der Auftragseingang in Höhe von TEUR 19.965 liegt unter dem geplanten Umsatzniveau und den Erwartungen. Der Auftragsbestand beträgt zum Jahresende rd. TEUR 9.445 (Vj. rd. TEUR 8.230). 4. Investitionen Die gesamten Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 71. 5. Personal Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich 2023 auf 37. Wir danken allen Mitarbeitern ausdrücklich für Ihren Einsatz und Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg. 6. Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz SIPOS erfüllt die Anforderungen eines Umweltmanagement-Systems nach DIN EN ISO 14001. Die Verfolgung der Umweltziele hat eine hohe Priorität. Bei der praktischen Umsetzung von Umweltschutz-Bestimmungen greift SIPOS auf den Umwelt-Managementbeauftragten der AUMA-Gruppe zurück. Als Ansprechpartner vor Ort sind ein Umweltbeauftragter und ein Abfallverantwortlicher bestellt. Weiter werden die Anforderungen eines Arbeits- und Gesundheitsschutz-Managementsystems nach dem Standard BS OSHAS 18001 und für Servicearbeiten nach dem Standard SCC erfüllt. Der Arbeitssicherheits-Managementbeauftragte der AUMA-Gruppe, ein externer Berater und der Arbeitssicherheitsbeauftragte der SIPOS unterstützen vor Ort die Einführung und Weiterentwicklung der Systeme. 7. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr gab es folgende Entwicklungsschwerpunkte:
Das Förderprojekt "Intelligente Security" konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Erkenntnisse fließen in die aktuellen Produkte ein bzw. werden bei der Neuentwicklung beachtet. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 15.207 auf TEUR 17.944 erhöht. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 14.597 (Vorjahr TEUR 13.008), was einer Quote von 81,3 % (Vorjahr 85,5 %) entspricht. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.297 insbesondere auf Grund von erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 522 TEUR), stichtagsbedingt höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 322) und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 442). Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 151 auf Grund geringerer Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 59 und leicht verringerten sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 92, vor allem aufgrund rückläufiger Personalrückstellungen. Die Erhöhung auf der Aktiva resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.132 auf Grund einer konzernintern gewährten Kontokorrentlinie von TEUR 3.000. Darüber hinaus erhöhte sich das Vorratsvermögen stichtagsbedingt u.a. als Folge des hohen Auftragsbestands um TEUR 368. Das Anlagevermögen reduzierte sich auf Grund planmäßiger Abschreibungen um TEUR 342. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Rohertrag - trotz eines um TEUR 872 niedrigeren Umsatzes - um insgesamt TEUR 182 erhöht, da der Materialaufwand überproportional zum Umsatzrückgang reduziert werden konnte. Erhöhter Personalaufwand als Folge von planmäßigen Einstellungen und Kostensteigerungen sowie angestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen führten schlussendlich zu einem verminderten operativen Betriebsergebnis von TEUR 2.036 im Vergleich zu TEUR 2.595 im Vorjahr. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Vertriebsprovisionen und genereller Kosteninflation. Der Jahresüberschuss hat sich demzufolge - trotz gestiegenem Finanzergebnis aufgrund der konzerninternen Finanzierungsstrukturen - von TEUR 2.259 auf TEUR 1.589 reduziert. Insgesamt liegt die operative Geschäftsentwicklung auf Grund eines reduzierten Umsatzes in Verbindung mit gestiegenen Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter den Erwartungen. Getätigte Investitionen in Höhe von TEUR 71 konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Liquide Mittel standen ganzjährig in ausreichendem Maße zur Verfügung, sodass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft stets gewährleistet war. C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Merkmale des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems Die SIPOS Aktorik GmbH ist weltweit unternehmerisch aktiv. Unser Handeln ist wie jede unternehmerische Tätigkeit untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management von Chancen und Risiken zählt daher zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Unternehmensführung und bildet die Grundlage für einen langfristig positiven Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft. Bei SIPOS gibt es eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, die vorsieht, dass Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden. Unterstützt wird dies durch ein zusammenhängendes Berichtssystem (Planung und Controlling). Das Risikomanagement ist Bestandteil des Berichtssystems und stellt sicher, dass die Unternehmensführung rechtzeitig und umfassend informiert wird. Diese offene Kommunikation dient als Basis für die Entwicklung geeigneter Strategien im Umgang mit den jeweiligen Chancen bzw. Risiken. Das Chancen- und Risikomanagement bei SIPOS wird durch ein internes Kontrollsystem (IKS) ergänzt. Die Kernelemente dieses IKS sind ein grundsätzliches Vier- Augenprinzip sowie eine generelle Trennung von zentralen Funktionen, die durch Zugriffsbeschränkungen in den EDV-Systemen zusätzlich abgesichert ist. Ferner werden monatlich die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen ausgewertet und die Entwicklung einzelner Kostenarten beobachtet, um Abweichungen zeitnah festzustellen. 2. Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken Vertrieb Risiken:
Chancen:
Technik Risiken:
Chancen:
Beschaffung Risiken:
Chancen:
Die gesicherte Finanzierung von Investitionen und des laufenden Geschäfts aufgrund der zur Verfügung stehenden Liquidität, eine hohe Eigenkapitalquote sowie unsere konservative Bilanzierungspolitik minimieren eventuelle Finanz- und Liquiditätsrisiken der Gesellschaft. Hinsichtlich der Gesamtrisikosituation sind die derzeit erkennbaren Risiken für SIPOS beherrschbar und stellen weder einzeln noch in Kombination eine Gefahr für den Bestand des Unternehmens dar. E. Ausblick Wirtschaftlich betrachtet hat der Ukrainekrieg weiterhin keine Einflüsse auf die Geschäfte der Gesellschaft. Es gibt keine Umsätze mit den Ländern Russland und Ukraine und stellt damit kein Risiko dar. Auch auf internationaler Ebene werden die Investitionen in konventionelle Kraftwerke perspektivisch weiter zurückgehen. Weiterhin sorgt der Neubau von konventionellen Kraftwerken in China für einen zeitlich begrenzten Nachfrageschub. Für das Jahr 2024 haben wir auf Grund des hohen Auftragsbestands zum Ende des Geschäftsjahres 2023 und einem positiven Ausblick, insbesondere vor dem Hintergrund der weiterhin hohen Nachfrage aus China, den Umsatz leicht über Vorjahresniveau sowie eine Steigerung des Ergebnisses geplant. Der aktuelle Auftragseingang bis Ende Mai 2024 liegt etwas über Plan. Der Umsatz liegt etwas unter Plan, da es Anfang des Jahres Versorgungprobleme bei einigen internen Komponenten gab. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir eine verbesserte Liefersituation, so dass die Lieferrückstände weitgehend abgebaut werden können. Daher erwarten wir das geplante Umsatz- und Ergebnisziel 2024 erreichen zu können.
Altdorf, den 27. Juni 2024 SIPOS Aktorik GmbH Dr. Jörg Hoffmann Thomas Weber BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt: An die SIPOS Aktorik GmbH, Altdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIPOS Aktorik GmbH, Altdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIPOS Aktorik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 28. Juni 2024 BANSBACH
GmbH
Storz, Wirtschaftsprüfer Neumann, Wirtschaftsprüfer |
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