KYPHON DEUTSCHLAND GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Weinrank seit 16.4.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Medtronic GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kyphon Deutschland GmbHSpeyerJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Inhaltsverzeichnis
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007I. Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche und Unternehmen Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (einschl. Deutschland) stieg 2007 um 2,9 % gegenüber dem Vorjahr. In Deutschland lag das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2007 bei 2,5 %. Im Jahr 2006 lag der Anstieg bei 2,9 %. Im Bereich der Medizintechnik und damit auch der von uns eingesetzten Verfahren konnte ebenso ein gutes und starkes Wachstum erreicht werden. Deutschland ist nach den USA Weltmarktführer in der Medizintechnik mit einem Jahresumsatz von 14,61 Milliarden EUR; die durchschnittlichen Wachstumsraten liegen seit 1995 bei 6 % im Jahr (Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsförderung, Stand: 2005). Kyphon ist in dem Bereich Osteoporose-Behandlung mit chirurgischem Eingriff tätig. Zur Therapie der Wirbelkörper-Kompressionsfrakturen werden als relativ neue Verfahren entweder die Vertebroplastie oder die Ballon-Kyphoplastie eingesetzt, um die Wirbelkörperhöhe zurück zu gewinnen. Beide Verfahren haben die Applikation von Zement, der zu einer Stabilisierung und damit Schmerzlinderung im betroffenen Wirbelkörper führt, gemein. Diese Verfahren sind für die Patienten schonend durchführbar und erreichen eine signifikante Besserung der Schmerzsituation. Das von Kyphon Deutschland GmbH vertriebene Produkt im Bereich der minimal invasiven Wirbelsäulenchirurgie mittels Ballon-Katheter ermöglicht eine kurze Rekonvaleszenz des Patienten und folglich eine geringe Aufenthaltsdauer des Patienten im Krankenhaus. Dies ist der Grund für die guten Absatzchancen in einem Umfeld, welches von Kosteneinsparungen geprägt ist. Auch im Geschäftsjahr 2007 konnte hierdurch erneut das überdurchschnittliche Wachstum der Gesellschaft fortgesetzt werden. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 35,9 %. Im Vorjahr gab es ein Umsatzplus von 72,6 %. 2. Unternehmensstruktur Kyphon Deutschland GmbH ist seit dem 15. November 2006 die deutsche Tochtergesellschaft der Kyphon S.à.r.l. in Neuchâtel, Schweiz. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie deutsche Tochtergesellschaft der Kyphon Europe BVBA, Brüssel, Belgien. Kyphon Europe BVBA ist seit dem 15. November 2006 ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Kyphon S.à.r.l. Die Kyphon S.à.r.l. ist eine Tochtergesellschaft der US-amerikanischen Kyphon Inc. mit Sitz in Sunnyvale, Kalifornien. Aufgrund einer internationalen Umstrukturierung im Gesamtkonzern, wurde die Kyphon Deutschland GmbH von der Kyphon Europe BVBA an die Kyphon S.à.r.l. zum 15. November 2006 verkauft. Das Auslieferungslager wurde bereits im August 2006 von Brüssel nach Neuchâtel verlegt. In diesem Zusammenhang wurde ein neues Cross-Charge- und Distributor- Agreement erarbeitet. Die deutschen Kunden werden zum größten Teil direkt aus Neuchâtel beliefert. Das gewährleistet eine effiziente Lagerhaltung und schnellere Auftragsabwicklung. Über Kyphon S.à.r.l. werden sämtliche Produkte der Kyphon Inc. in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten, Südafrika sowie dem asiatisch-pazifischen Raum vertrieben. Kyphon Deutschland GmbH ist die Vertriebsgesellschaft für die patentierten Produkte der Kyphon Inc. in Deutschland. Der Kundenkreis der Kyphon Deutschland GmbH umfasst sowohl Krankenhäuser als auch Klinikärzte, welche die Technik der minimal-invasiven Ballon-Kyphoplastie anwenden. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 35,9 % gestiegen. Der Zuwachs des Materialaufwands liegt etwas über dem Umsatzzuwachs. Durch den geringeren Anstieg des Personalaufwands (Zuwachs 38,3 %) und der übrigen Aufwendungen (Zuwachs 19,8 %) wurde dennoch eine Umsatzrentabilität erzielt, die mit 1,5 % leicht über dem Vorjahr (1,3 %) liegt. Der Jahresüberschuss mit TEUR 469 beträgt insgesamt 3,4 % des Rohertrags (Vorjahr: TEUR 305 oder 2,8 % vom Rohergebnis). Aus der Weiterberechnung von Support Services gemäß Cross-Charge-Agreement wurden EUR 2,8 Millionen gegenüber EUR 1,5 Millionen im Vorjahr als sonstige betriebliche Erlöse erzielt. 4. Beschaffung Die von der Kyphon Deutschland GmbH vertriebenen Handelswaren wurden ausschließlich von der Kyphon S.à.r.l. bezogen. 5. Investitionen Die Gesamtinvestitionen betrugen im Geschäftsjahr 2007 TEUR 200 gegenüber TEUR 137 im Vorjahr. Diese Investitionen betreffen Softwarelizenzen, die Büro- und Geschäftsausstattung, kleinere Umbau- und Expansionsmaßnahmen der Büroräume in Speyer sowie die Anschaffung von Notebooks und übrige Hardware. 6. Vermögenslage Die Vermögenslage der Kyphon Deutschland GmbH ist im Berichtsjahr von einem Anstieg der Bilanzsumme um TEUR 7.227 gekennzeichnet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 44 gestiegen. Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.183 gestiegen. Dies ist insbesondere auf den Anstieg des Guthabens bei Kreditinstituten um TEUR 3.732, der Forderungen aus Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 2.565 und einen um TEUR 788 höheren Warenbestand zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote blieb durch den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 469 auf unverändert 6,6 %. Das kurzfristige Fremdkapital hat gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.758 zugenommen. Dies ist auf die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (TEUR -217), die Steuerrückstellungen (TEUR -15), Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (TEUR +3.791), die sonstige Rückstellungen/Verbindlichkeiten (TEUR +1.329) zurückzuführen. Die übrigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 1.870 erhöht. Die Vermögens- und die Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Der ausschließliche Warenbezug über die Gesellschafterin Kyphon S.à.r.l. prägt die Vermögenslage der Kyphon Deutschland GmbH. Die Warenverbindlichkeiten repräsentieren mehr als die Hälfte des kurzfristigen Fremdkapitals. Das Kundenziel ist leicht angestiegen, von 43 Tagen in 2006 auf 47 Tage in 2007. Das errechnete Kundenziel von 47 Tagen wird stark vom hohen Forderungsbestand zum 31.12.2007 beeinflusst. Der hohe Forderungsbestand zum 31.12.2007 wurde durch die Sonderverkaufsaktion "20+6" im Dezember hervorgerufen. Das tatsächliche Kundenziel wurde mit 22 bis 24 Tagen ermittelt. 7. Liquiditätslage
Der positive operative Cashflow resultiert aus dem Anstieg der Passiva (Rückstellungen TEUR 1.314, Verbindlichkeiten TEUR 5.444). Dem steht eine Zunahme der Kapitalbindung in den Vorräten und Lieferantenforderungen von TEUR 3.353 gegenüber. Die Gesellschaft verfügte jederzeit über genügend liquide Mittel, so dass die Verbindlichkeiten jederzeit bei Fälligkeit beglichen werden konnten. Die starke Zunahme der Forderungen aus Lieferung und Leistung zum Jahresende resultiert aus der Werbeaktion "20+6", im Dezember und aus dem zum Jahresende erhöhten Vorratsbestand. 8. Forschung und Entwicklung Die Konzernobergesellschaft in den USA ist für die weltweite Forschung und Entwicklung von neuen Produkten zuständig. Die Produkte Xpander IBT und KyphX sind weltweitgeschützte Marken der Kyphon Inc. II. Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresNach der erfolgreichen CE Zulassung des Kalziumphosphat Zementes Kyphos wurde dieser zur Behandlung von Traumapatienten mit Wirbelkörperfrakturen auf den Markt gebracht. Dieses Produkt erlaubt es, junge Patienten unter 50 Jahren mit einem Knochenzement zu versorgen, der es ermöglicht neue Knochensubstanz zu bilden, nach dem der Zement durch einen Umbauprozess im Körper absorbiert wurde. Ein zweites Produkt "Aperius" (ein interspinöser Spreizer) der Kyphon Inc. im Bereich der minimalen Wirbelsäulenchirurgie wurde im zweiten Quartal auf den europäischen Markt gebracht. Dieses Produkt hat in Deutschland die Produktpalette der Kyphon Deutschland GmbH erweitert. Da bisher nur die Ballon-Kyphoplastie vertrieben worden ist, konnte die Kyphon Deutschland GmbH durch diese Diversifikation des Sortiments ihre Stellung auf dem Markt weiter ausbauen. Medtronic Inc. kaufte mit Wirkung vom 2. November 2007 die Anteile der Kyphon Inc. in den USA. III. AusblickIm ersten Quartal 2008 wird auf ein abweichendes Wirtschaftsjahr umgestellt, um mit dem Medtronic Geschäftsjahr zu synchronisieren, das jeweils von Mai bis April des Folgejahres geht. Reorganisation / Umstrukturierung Die Vertriebsstruktur bleibt auch unter der Führung von Medtronic unverändert. Die Kyphon Produktlinien werden in einer Business Unit zusammengefasst und über die auch weiterhin stark wachsende Außendienststruktur vertrieben. Auch im Laufe des Jahres 2008 werden wieder zusätzliche Mitarbeiter im Vertrieb eingestellt, um die Möglichkeiten des Vertriebs der Produkte im Bereich der Ballon-Kyphoplastie in Deutschland weiter auszubauen. Die letzte Planungshochrechnung weist für das Jahr 2008 eine Umsatzsteigerung von etwa 30 % aus. IV. RisikomanagementDie Risikopolitik entspricht dem Bestreben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Wertes der Kyphon Deutschland GmbH, wobei unangemessene Risiken weitestgehend vermieden und gegebenenfalls gegengesteuert werden sollen. Lieferantenrisiko Der Warenbezug erfolgt ausschließlich von der Gesellschafterin Kyphon S.à.r.l. Liquiditätsrisiko Durch konsequentes Forderungsmanagement, konnte ein größerer Anstieg des Kundenziels verhindert werden. Durch regelmäßige Überwachung und Überarbeitung der Kreditlinien soll das Kreditrisiko weiter gesenkt werden. Risiko der Lagerhaltung und der Lieferung Durch die hohe Umschlagshäufigkeit der Ware ist das Lagerrisiko sehr gering, zumal inzwischen grundsätzlich alle Aufträge direkt aus Neuchậtel im Namen der Kyphon Deutschland GmbH ausgeliefert werden. Dadurch wird eine effizientere Lagerhaltung und schnellere Auftragsabwicklung erreicht. Die Außendienstmitarbeiter führen in ihrem eigenen Bestand eine Notfallreserve der am meisten benötigten Waren mit sich, damit sie jederzeit in der Lage sind, die von ihnen betreuten Krankenhäuser auch sehr kurzfristig mit Ware zu versorgen. V. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungAls generelles Risiko auf dem deutschen Markt des Gesundheitswesens werden insbesondere die Änderungen im Rahmen der Gesundheitsreform gesehen. Speziell die Harmonisierung und Gruppierung von DRG-Fallpauschalen könnte sich negativ auf den Vertrieb der Produkte auswirken, da die Abrechnung der Kliniken nach DRGs obligatorisch ist. Mit den DRG-Fallpauschalen können Behandlungsfälle von Akutkrankenhäusern in eine beschränkte Anzahl klinisch definierter Gruppen mit möglichst ähnlichen Behandlungskosten eingeteilt werden. Die DRG-Fallpauschalen werden jährlich neu festgesetzt bzw. neu angepasst. Im November bzw. Dezember 2007 wurden die neuen DRG-Fallpauschalen für 2008 festgelegt. Damit ist auch für das Jahr 2008 eine kostendeckende Erbringung der Ballon-Kyphoplastie durch die deutschen Krankenhäuser möglich. Durch Änderung der Operationsschlüssel wurde eine schärfere Abgrenzung zwischen Ballon-Kyphoplastie und der konkurrierenden Methode der Vertebroplastie vorgenommen. Die nächste Anpassung der DRG-Fallpauschalen erfolgt voraussichtlich im vierten Quartal 2008. Eine Expertengruppe bestehend aus dem INEK (Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus) für die DRG-Fallpauschalen und dem DIMDI (deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information) für die OPS (Operationsschlüssel inkl. Text des OPS) beobachtet die Veränderungen und Weiterentwicklungen der DRG-Fallpauschalen. Alternierend wird durch die Mitgliedschaft in medizinischen Fachverbänden z. B. BVmed und durch den Kontakt zu beteiligten Ärzten bei der Anpassung und Ausgestaltung der DRG-Fallpauschalen beratend mitgewirkt. Es ist wichtig, bei der Neubestimmung von Fallpauschalen eine sachgerechte Bewertung vorzunehmen und Fehlbewertungen zu beseitigen. Durch die in 2007 erworbene Mitgliedschaft im Dachverband für Osteoporose (DVO) ist der Kyphon Deutschland GmbH gestattet, an wichtigen Foren, welche die Osteoporose-Therapie maßgeblich betreffen (Erstellung der DVO-Leitlinien) im Rahmen ihrer Mitgliedschaft mitzuwirken. Mit der Unterstützung des bundesweit wichtigsten Patienten-, Ärzte- und Industrieverbandes, des Kuratoriums für Knochengesundheit, beteiligt sich die Kyphon Deutschland GmbH an grundsätzlichen gesundheitspolitischen Entscheidungen, welche u. a. die gesetzliche Grundlage in der Gesundheitspolitik auch künftig maßgeblich beeinflussen werden. VI. EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAGWesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
Speyer, den 09. April 2008 Robert Vandervelde, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn-
und Verlustrechnung
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||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
2007
€ |
2006
€ |
|
| 1. Rohergebnis | 16.893.884,61 | 12.845.745,90 |
| 2. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 8.477.950,36 | 6.497.868,23 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 1.514.375,18 | 726.240,75 |
| - davon für Altersversorgung E 16.421,98 (im Vorjahr € 7.519,49) | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 155.699,09 | 157.070,17 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.949.345,32 | 4.966.800,52 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 45.682,87 | 12.966,80 |
| - davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (im Vorjahr € 0,00) - | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0,00 | 291,89 |
| - davon an verbundene Unternehmen € 0,00 (im Vorjahr € 0,00) | ||
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 842.197,53 | 510.441,14 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 363.500,10 | 191.884,00 |
| 9. Sonstige Steuern | 9.439,61 | 13.248,85 |
| 10. Jahresüberschuss | 469.257,82 | 305.308,29 |
Anhang für das Geschäftsjahr 2007
I. Bericht zum gesamten Jahresabschluss
1. Allgemeine Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Währungsumrechnungen
Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung bewertet.
Bilanzposten in Fremdwährungen wurden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgewandelt.
Von den Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.
II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
1. Erläuterungen zur Bilanz
Entwicklung des Anlagevermögens
siehe beiliegender Anlagenspiegel
Die einzelnen Vermögens- und Schuldposten wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Immaterielle Vermögengegenstände
Software
Die entgeltlich erworbenen Software-Lizenzen wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Lieferantenskonti aktiviert und über einen Zeitraum von drei Jahren linear abgeschrieben.
Sachanlagen
Die Zugänge wurden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Lieferantenskonti aktiviert.
Die Abschreibungen wurden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.
Alle anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen wurden je nach Anlagengruppe über einen Zeitraum zwischen drei und dreizehn Jahren abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter bis zu 410 € wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Vorräte
Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich.
Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Forderungen gegenüber dem Gesellschafter bestehen nicht.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Alle weiteren erkennbaren Risiken wurden durch Pauschalwertberichtigungen abgedeckt.
Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vom Forderungsbestand abgesetzt.
Sonstige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Der Ansatz erfolgte zu Nennwerten.
In den sonstigen Forderungen ist eine Mietkaution in Höhe von EUR 22.803,39 mit einer Restlaufzeit von vier Jahren enthalten. Sämtliche weitere sonstige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Flüssige Mittel
Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und zum Nennwert angesetzt.
Sonstige Rückstellungen
Bei der Bildung sonstiger Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Sie betreffen im wesentlichen für Sondervereinbarungen mit Kunden EUR 480.718,24; für nicht genommene Urlaubstage in Höhe von EUR 172.587,46; für Versicherungen EUR 112.153,31; für die Rückstellung von geleasten PKW (incl. Mehr-Kilometer) EUR 107.430,03; für Stock Options Recharge EUR 47.310,48; für Personalbeschaffung in Höhe von EUR 13.600,00; für Jahresabschlusskosten in Höhe von EUR 14.000,00; für pauschale Lohnsteuer auf Betriebsveranstaltungen für das Jahr 2007 in Höhe von EUR 117.600,00; für Abfindungen EUR 539.350,00 sowie für sonstige ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 538.873,05.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin Kyphon S.à.r.l. wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Diese Verbindlichkeiten betreffen den Warenbezug abzüglich Forderungen aus Support Services. Es bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als einem Jahr.
Sonstige Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Umsätze wurden nahezu ausschließlich in Deutschland erzielt. Ansonsten wurde von der Erleichterung für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 276 HGB Gebrauch gemacht.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen EUR 363.500,10 (Vorjahr: EUR 191.884,00).
Rohergebnis
Der Rohergebnis ist von TEUR 12.846 in 2006 auf TEUR 16.894 in 2007 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 31,8 %.
III. Sonstige Angaben
Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2007 durchschnittlich 86 Angestellte, davon 1 Aushilfe und 1 Auszubildender.
Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2007 unverändert zum Vorjahr bestimmt:
| • |
Herr Robert Vandervelde, Belgien, Kaufmann |
Herr Vanderfelde ist alleinvertretungsberechtigt.
Die Kyphon Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Medtronic Inc., USA, einbezogen, die für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen innerhalb des Konzerns einen Konzernabschluss aufstellt.
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den sich aus dem Jahresüberschuss von EUR 469.257,82 und dem Gewinnvortrag von EUR 549.309,37 ergebenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.018.567,19 auf neue Rechnung vorzutragen.
Nicht in der Bilanz genannte sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Miet-, Leasing und Serviceverträgen erwachsen der Gesellschaft in den kommenden Jahren folgende Zahlungsverpflichtungen:
| 2008 | 2009 - 2011 | gesamt | |
| EUR 871.200,- | EUR 2.613.600,- | EUR 3.484.800,- |
Speyer, 09. April 2008
Robert Vandervelde, Geschäftsführer
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 1.1.2007
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2007
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Nutzungsrechte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Software | 142.212,47 | 111.740,00 | 0,00 | 253.952,47 |
| 142.212,47 | 111.740,00 | 0,00 | 253.952,47 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Computer Hardware | 210.160,40 | 62.090,28 | 0,00 | 272.250,68 |
| Büroausstattung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Mietereinbauten | 55.402,86 | 2.000,00 | 0,00 | 57.402,86 |
| sonstige Betriebsausstattung | 115.943,94 | 10.686,64 | 0,00 | 126.630,58 |
| geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 13.623,40 | 13.623,40 | 0,00 |
| 381.507,20 | 88.400,32 | 13.623,40 | 456.284,12 | |
| 523.719,67 | 200.140,32 | 13.623,40 | 710.236,59 | |
| Abschreibungen | ||||
| 1.1.2007
€ |
Zugänge
€ |
Abgänge
€ |
31.12.2007
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Nutzungsrechte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Software | 86.838,25 | 64.126,49 | 0,00 | 150.964,74 |
| 86.338,25 | 64.126,49 | 0,00 | 150.964,74 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| Computer Hardware | 113.983,35 | 58.920,57 | 0,00 | 172.903,92 |
| Büroausstattung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Mietereinbauten | 7.530,63 | 5.538,57 | 0,00 | 13.069,20 |
| sonstige Betriebsausstattung | 27.863,19 | 13.490,06 | 0,00 | 41.353,25 |
| geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 13.623,40 | 13.623,40 | 0,00 |
| 149.377,17 | 91.572,60 | 13.623,40 | 227.326,37 | |
| 236.215,42 | 155.699,09 | 13.623,40 | 378.291,11 | |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2007
€ |
31.12.2006
€ |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Nutzungsrechte | 0,00 | 0,00 |
| Software | 102.987,73 | 55.374,22 |
| 102.987,73 | 55.374,22 | |
| II. Sachanlagen | ||
| Computer Hardware | 99.346,76 | 96.177,05 |
| Büroausstattung | 0,00 | 0,00 |
| Mietereinbauten | 44.333,66 | 47.872,23 |
| sonstige Betriebsausstattung | 85.277,33 | 88.080,75 |
| geringwertige Wirtschaftsgüter | 0,00 | 0,00 |
| 228.957,75 | 232.130,03 | |
| 331.945,48 | 287.504,25 | |
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kyphon Deutschland GmbH, Speyer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.
Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Neustadt an der Weinstraße, den 14. April 2008
Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer
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