ZECH Bau SE
53mBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Drees seit 17.1.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
| 35.00% | |
| 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Walter Lang GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Allgemeine Angaben zur Geschäftsgrundlage Die Walter Lang GmbH ist führender Importeur, Aufbereiter und Abfüller von Bio-Honig, Agavendicksaft und alternativen Süßungsmitteln, mit Sitz in Bremen und Produktionsstandorten in Bremen und Drebber. Sie produziert Produkte für andere Marken, vorrangig aus dem deutschen Lebensmittelhandel. Außerdem produziert sie eigene Produkte und vertreibt diese im deutschen Einzelhandel, im eigenen Online-Shop oder auch an Industriekunden. Das Dienstleistungsportfolio umfasst den gesamten Herstellprozess wie Rohwarebezug, Qualitätskontrolle, Aufbereitung, Abfüllung, Verpackung und Etikettierung. Diverse Zertifizierungsstellen bestätigen die Erfüllung hoher Qualitätsanforderungen nicht nur an das Produkt, sondern auch die hohen Qualitätsanforderungen an den Herstellungsprozess. Die Walter Lang GmbH ist eine Schwestergesellschaft der Atrium Import GmbH mit Sitz in Rehden. In der Atrium Import GmbH werden vornehmlich Tätigkeiten aus Bereichen wie Import und Lagerung von Rohware übernommen. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie, während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr 2022 dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr 2023 schrumpfen und im kommenden Jahr 2024 deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Jahresgutachten 2023/2024) BRANCHENENTWICKLUNG Die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland verzeichneten im Jahr 2023 ein erfreuliches Plus. Die Ausgaben der Verbraucherinnen und Verbraucher nahmen um fünf Prozent zu, was zu einem Gesamtumsatz von 16,08 Milliarden Euro führte. Nach einem Rückgang im Jahr 2022 erholte sich der Bio-Markt durch höhere Preise und stabil bleibende Verkaufsmengen. Bei einer Gesamtinflationsrate von neun Prozent für Lebensmittel im Jahr 2023 waren Bio-Lebensmittel im Vergleich nur um fünf Prozent teurer. Der Preisanstieg im Bio-Segment war also deutlich geringer als bei konventionell hergestellten Lebensmitteln. Die höheren Preise resultierten vor allem aus gestiegenen Produktionskosten. In den 27 EU-Ländern zeigte sich 2023 ein Umsatz-Minus von 2,8 Prozent zum Vorjahr. Auf dem deutschen Markt sah es ähnlich aus. Der Gesamtwert aller erworbenen Bio-Lebensmittel betrug 2023 in den 27 EU-Ländern 45 Milliarden Euro. Dies sind die Ergebnisse der gemeinsamen Auswertung des Forschungsinstitutes für biologischen Landbau (FiBL) und der Agrarmarkt Informations- Gesellschaft (AMI). Inflation und Kaufzurückhaltung führten dazu, dass die Bio-Umsätze in den europäischen Ländern sanken. Die spürbare Erhöhung von Lebensmittel- und Energiepreisen bewogen die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, vermehrt in Discountern einzukaufen, wo die Preise für Bio-Lebensmittel teilweise niedriger waren. (Quelle: BÖLW - Branchenreport 2024) Der Nahrungsverbrauch von Honig im Inland betrug im Jahr 2023 laut vorläufigen Zahlen insgesamt 80.170 Tonnen. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 949 Gramm. (Quelle: BMEL - Versorgungsbilanz Honig 2023 vorläufig) Auch die in 2022 auf Grund der Energiekrise stark gestiegenen Kosten für Primär- als auch Sekundärverpackungen blieben 2023 zunächst erhalten und entspannten sich erst zum Ende des Jahres auf das Niveau vor der Energiekrise. (Quelle: Statista Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte Papier) Die notwendige Weitergabe der Preissteigerung an den Endverbraucher hat die Lebenshaltungskosten auch 2023 erhöht. Verbunden mit einer weiterhin hohen Inflationsrate haben die Kunden grundsätzlich weniger Geld zur Verfügung gehabt. Dies führt weiterhin zu einer Kaufzurückhaltung im Handel. Zudem hat es eine Verschiebung von teuren Markenartikeln hin zu günstigeren Preiseinstiegs- und Discount-Produkten gegeben. Allgemein sehen wir Tendenzen zur Entspannung. Allerdings hält der Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel den Wettbewerbsdruck hoch. Entspannung gab es im Bereich gesunkener Seefrachtraten und eine leichte Erholung des Wechselkurses zum US Dollar. Sicherlich ist es an dieser Stelle noch zu früh, von einer Kehrtwende zu sprechen, denn diese Vorteile werden in der Regel von den gestiegenen Gesamtkosten mehr als wettgemacht. 2. Geschäftsverlauf - Prognose-Ist-Vergleich Die Menge der abgesetzten Produkte konnte 2023 um starke 10,4 % (total in kg) gesteigert werden. Der Trend aus 2022 setzt sich fort. Im Bereich BIO-Produkte haben wir 2023 einen Anteil am Umsatz von 71% und dessen Absatz in kg konnte um 13% gesteigert werden. Im Bereich konventioneller Produkte sank der Umsatz hingegen um 2% wobei der Absatz in KG um 2% gesteigert werden konnte. Der Umsatz ist um T€ 6.535 gestiegen (Vorjahr T€ 5.281). Der Jahresüberschuss erhöhte sich von T€ 357 auf T€ 2.359. Die Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr entspricht damit im Wesentlichen der im Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022 abgegebenen Prognose. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung positiv verlaufen. 3. Marktposition Produktion Die Stückzahlen der abgefüllten Gebinde konnten ausgebaut werden. Rund 26,0 Mio. Einheiten wurden in 2023 produziert. Die erreichte Marktposition konnte entsprechend gehalten und im BIO Segment ausgebaut werden. Die Produktions- und Lagerkapazitäten sind weiterhin im Mehrschichtbetrieb gut ausgelastet. Umwelt und Nachhaltigkeit Die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit und Umweltmanagement sind für Walter Lang GmbH nicht nur bedingt durch Krisen, wie Klimawandel, Artensterben und Verlust von Ackerflächen ein dauerhafter Anspruch. So werden Standards und gesetzliche Rahmenbedingungen ständig weiterentwickelt. Auch steigt der Anspruch der Kunden, etwa die Einhaltung von Sozialstandards in der gesamten Lieferkette nachzuweisen. Bei Neu- und Ersatzinvestitionen ist Energieeffizienz ein entscheidendes Kriterium. Mit der Förderung von Imkern in strukturschwachen Gebieten der Erde wird ein Beitrag zur Schaffung nachhaltiger Einkommensquellen und damit zum Verzicht auf umweltschädigende Erwerbsmethoden geleistet. Das Umweltmanagement der Walter Lang GmbH ist gemäß ISO 14001 zertifiziert (EcoStep). Die Anzahl der Lieferanten mit Naturland Zertifizierung konnte weiter ausgebaut werden. Ein zentraler Bestandteil der Naturland-Richtlinien sind die Mindestanforderungen des BSCI in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitssicherheit, Lohndumping und Kinderarbeit. Beschaffung Die Beschaffungsmärkte für Honig waren in 2023 weiterhin stark beeinflusst vom Ukraine Krieg, veränderten klimatischen Bedingungen und den damit verbundenen Unsicherheiten in den Verfügbarkeiten von Rohwaren. Der Wettbewerb im Agavendicksaft-Markt erreichte Anfang 2023 seinen Höhepunkt mit deutlich gestiegenen Preisen. Zum Ende des Jahres sehen wir hier aber eine Beruhigung im Markt. Aufgrund des guten Beschaffungsnetzwerks in Mittel- und Südamerika, sowie Mittel- und Osteuropa und Asien, das sich die Atrium Import GmbH durch langjährige und persönliche Lieferantenkontakte aufgebaut hat, konnten auch in 2023 einzelne negative Qualitäts- und Mengenentwicklungen kompensiert und Verfügbarkeiten sichergestellt werden. Mit den bestehenden Lieferkontrakten ist die Bedienung der abgeschlossenen Abnehmerkontrakte mit entsprechender Laufzeit weiterhin auf absehbare Zeit garantiert. 4. Ertragslage - Geschäftsergebnis Das Rohergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.708 auf T€ 15.081. Auf der Kostenseite ist der Personalaufwand geringfügig um T€ 253 auf T€ 4.359 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (Bruttolöhne und -gehälter, Sozialabgaben, betriebliche Altersversorgung sowie sonstige Personalkosten im Verhältnis zu Rohergebnis) ist von 36,1% im Jahr 2022 um 7,2%-Punkte auf 28,9% gesunken. Die Abschreibungsbeträge sanken im Vergleich zum Vorjahr um T€ 20 auf T€ 737. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen geringfügig um T€ 276 auf T€ 5.996. Hierbei wurden die gestiegenen Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen der Maschinen und Betriebsausstattungen, Warenabgaben sowie Werbe- und Reisekosten durch gesunkene Energiekosten für betriebliche Räume teilweise kompensiert. Die Zinsaufwendungen stiegen durch den erhöhten Fremdfinanzierungsbedarf und dem höheren allgemeinen Zinsniveau um T€ 262 auf T€ 499. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Jahr 2023 T€ 3.988 (Vorjahr T€ 790). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt T€ 4.725 im Vergleich zu T€ 1.547 im Jahr 2022. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von T€ 357 im Jahr 2022 auf T€ 2.359 in 2023. 5. Vermögenslage Das Eigenkapital ist in Folge des Jahresüberschusses 2023 sowie der in 2023 an die Gesellschafter vorgenommenen Ausschüttungen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt T€ 859 auf T€ 7.700 gestiegen. Das in der Gesellschaft gebundene Vermögen beträgt T€ 23.508 (Vorjahr T€ 21.069). Davon entfallen auf das Sachanlagevermögen 16,0% (Vorjahr 19,4%), auf Vorräte 28,8% (Vorjahr 32,4%) sowie auf Forderungen und sonstiges Umlaufvermögen 54,8% (Vorjahr 48,0%). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 32,8% gegenüber 32,4% im Vorjahr. Das Vermögen ist fristenkongruent finanziert. Der Bilanzgewinn erhöhte sich von T€ 6.541 in 2022 auf T€ 7.400 in 2023. 6. Finanzlage - Liquidität Die Liquidität der Gesellschaft war zu jeder Zeit gesichert. Der Cashflow nach Ertragsteuern (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen, Änderungen von Wertberichtigungen auf Forderungen und von Auswirkungen aus steuerlicher Betriebsprüfung für Vorjahre abzüglich Zugänge zum Anlagevermögen) der Walter Lang GmbH aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenem Geschäftsjahr T€ 2.694 (Vorjahr T€ 102). Der operative Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen, Änderungen von Wertberichtigungen auf Forderungen und von Auswirkungen aus steuerlicher Betriebsprüfung für Vorjahre) betrug T€ 3.120 (Vorjahr T€ 1.107). Die Gesellschaft finanziert sich mit € 7,3 Mio. über Darlehen von Banken, € 0,4 Mio. aus negativen Banksalden, € 4,6 Mio. über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und € 0,9 Mio. über sonstige Verbindlichkeiten. 7. Investitionen und deren Finanzierung Zur Sicherstellung der Produktionskapazitäten (Schaffung von Redundanzen) und zum Aufbau von zusätzlichen Produktionskapazitäten, um weiteres Wachstum zu ermöglichen, hat die Gesellschaft Investitionen in Sachanalgen in Höhe von T€ 419 in 2023 vorgenommen. Insgesamt wurden in 2023 T€ 426 investiert. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt durch Eigenkapital. Insgesamt wurden ca. 309 T€ in Instandhaltungen und Modernisierung von Sachanlagen investiert. 8. Personal- und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeitenden (Köpfe im Jahresdurchschnitt) hat sich im Jahr 2023 von 109 auf 110 um 1 erhöht. 9. Wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Im Berichtsjahr gab es keine Geschäftsvorfälle, die über den Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs hinausgehen. C. Risiko-, Chancen- und Prognoseberichterstattung 1. Risikomanagement und Risiken a) Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem Die Walter Lang GmbH hat ein Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem installiert, um die Risiken in ihren Geschäften zu messen, bewerten und zu steuern. Dieses ist eng mit dem Qualitätsmanagement verzahnt. Die Geschäftsführung wird über das Berichtswesen regelmäßig über Abweichungen der tatsächlichen Entwicklung von der geplanten informiert und kann somit zeitnah Risiken für das Unternehmen identifizieren und, soweit erforderlich, Maßnahmen ergreifen. b) Finanzierungsrisiko Das Liquiditätsrisiko der Walter Lang GmbH ist niedrig, da durch ausreichende lang- und mittelfristige Kreditrahmenvereinbarungen mit Kreditinstituten und Gesellschaftern die Finanzierung gesichert ist. c) Währungsrisiko Das Währungsrisiko resultiert sich aus der Beschaffungstätigkeit beim Bezug der Rohware in US-Dollar auf dem Weltmarkt und besteht im Wesentlichen aus dem Wechselkursänderungsrisiko. Den nicht absehbaren Entwicklungen auf den Devisen- und Finanzmärkten wird teilweise durch Devisentermingeschäfte begegnet. Die Risikoposition hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. d) Risiko der Rohwarenverfügbarkeit Rohwaren zur Verfügung zu haben, welche unsere hohen Qualitätsstandards erfüllen, ist eine dauerhafte Herausforderung für die Walter Lang GmbH. Die Entwicklungen der Auswirkungen des Klimawandels und auch bezüglich der Lieferketten sind nur bedingt vorhersehbar. Um diesen entgegenzuwirken, arbeitet die Walter Lang GmbH mit langfristigen und verbindlichen Lieferantenpartnerschaften und hat entsprechende Strategien für das Ausfallrisiko entwickelt. Die Risikoposition hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. e) Qualitätsrisiko Die Einhaltung der Qualitätsstandards ist eine bestehende Herausforderung vor allem bezüglich der sich immer wieder ändernden rechtlichen Anforderungen (zum Beispiel der ab dem Jahr 2022 gültigen EU-Bio-Verordnung), den zunehmenden Einsatz von GVO (genetisch veränderten Organismen), den Rückständen in dem Rohstoff (zum Beispiel durch den Eintrag von Glyphosat oder Bienenarzneimitteln) und durch das Risiko von Lebensmittelfälschungen. Die Walter Lang GmbH begegnet diesen Risiken mit einem IFS-zertifiziertem Qualitätsmanagement (höheres Niveau), welches für eine kontinuierliche Überwachung der Rohstoffe und Fertigwaren Sorge trägt, sowie für die Sensibilisierung der Mitarbeiter auf relevante Qualitätsaspekte. Die Risikoposition hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. f) Gesamtaussage zur Risikoeinschätzung Nach Überprüfung der Risikolagen kommen wir zu dem Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zu dem Ergebnis, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. 2. Chancen Wesentliche Chancen der Walter Lang GmbH ergeben sich im gesellschaftlichen Bereich aus dem weiterhin steigenden Interesse und der wachsenden Nachfrage der Verbraucher und Kunden nach natürlichen und nachhaltigen Bio-Produkten. Im Bereich der Geschäftsprozesse besteht weiterhin großes Potenzial durch die weiterhin andauernde Modernisierung der Produktionsanlagen, die zu einer weiteren Verbesserung der Produktsicherheit, zu mehr Flexibilität im Produktionsbetrieb sowie eine größere Produktvielfalt führen soll. 3. Prognose In 2024 werden durch weitere Investitionen die Modernisierung der Produktionsanlagen fortgeführt. Es wird für das Jahr 2024 davon ausgegangen, den Umsatz gegenüber 2023 nochmals bei nur geringfügig sinkender Rohertragsquote steigern zu können. Die Steigerungen der Personalkosten und der sonstigen Kosten werden lediglich im moderaten Bereich prognostiziert. Die Geschäftsführung erwartet daher für 2024 ein ähnlich gutes Ertragsergebnis wie in 2023, bei einer weiterhin stabilen Finanzlage und blickt zuversichtlich auf die Entwicklung der kommenden Geschäftsjahre.
Bremen, den 12. Dezember 2024 Walter Lang GmbH Dipl.-Kfm. Alexander Drees BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Walter Lang GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 24649 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). Ergänzend zum Gliederungsschema des § 266 HGB wurden in der Bilanz die Posten "Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen" sowie "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" hinzugefügt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den effektiven Einstandspreisen bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen sowie fertigen Erzeugnisse und Waren ergibt sich aus den anteiligen bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen. Dabei erfolgt die Bewertung zu Herstellungskosten inklusive angemessener Teile von Verwaltungskosten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die grundsätzlich alle innerhalb eines Jahres nach dem Bilanzstichtag fällig werden, werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für nicht erkennbare Risiken wie Ausfallwagnis, Mahn- und Einzugskosten sowie für Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung von 0,5 % des Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Zusätzlich wurden für im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung noch nicht ausgeglichene Forderungen in Höhe von T€ 231 eine Pauschalwertberichtigung von 5 % des Nettowerts dieser Forderungen erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert angesetzt. Für Ausgaben, die Aufwand einer späteren Abrechnungsperiode darstellen, werden entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Das Anlagevermögen wird in dem ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB).
Geschäfts- oder Firmenwert (§ 285 Nr. 13 HGB) Der bilanzielle Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus dem entgeltlichen Erwerb eines Kundenstamms im Jahr 2022. Die handelsrechtliche Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Wesentlicher Bestandteil des Geschäfts- oder Firmenwerts sind Kundenbeziehungen die weiterhin zum Umsatz der Gesellschaft beitragen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 300.000,00. Es ist vollständig eingezahlt. Latente Steuern (§285 Nr. 30 HGB) Die latenten Steuern entwickeln sich wie folgt:
Der Ansatz passiver latenter Steuern in Höhe von EUR 16.348,00 (Vorjahr EUR 33.886,00) entspricht der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung aus dem Unterschied der Handelsbilanz- und der Steuerbilanzwerte. Bei der Bewertung wurden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten von ein bis fünf Jahren betragen 1.000.000,00 € (Vorjahr: 1.500.000,00 €). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 8.486.776,72 € (Vorjahr: 10.037.076,28 €) besichert. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Vom Jahresüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 ausgehend entwickelt sich der Bilanzgewinn wie folgt:
6. Sonstige Pflichtangaben Haftungsverhältnisse (§ 285 Nr. 27 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB) Es bestehen zum 31. Dezember 2023 Haftungsverhältnisse aus einem Gesamtschuldverhältnis für Verbindlichkeiten gegenüber verbundener Unternehmen bei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 17.013 T€ sowie für Verbindlichkeiten einer Gesellschafterin bei Kreditinstituten in Höhe von insgesamt 4.894 T€. Auf Grund der aktuellen Bonitätsdaten des Schuldners und der bestehenden dinglichen Sicherheiten bei den Verbindlichkeiten wird das Risiko der Inanspruchnahme als sehr gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB)
Derivate Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat im Geschäftjahr 2023 derivative Finanzinstrumente zur Absicherung ihres Wareneinkaufs im Ausland genutzt (währungsbezogene Geschäfte). Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um Devisenmarktgeschäfte. Zum 31.12.2023 waren keine Devisenmarktgeschäfte offen. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 110 (Vorjahr: 109). Diese setzt sich wie folgt zusammen:
Die gewährten Gesamtbezüge i.S.d. § 285 Nr. 9 a HGB Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Alleinvertretungberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft ist der Dipl.-Kfm. Herr Alexander Drees. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zur Mutterunternehmen und Konzernabschluss (§ 285 Nr. 14 a HGB) Die Walter Lang GmbH ist seit dem 06. November 2023 eine 70%ige Tochter der MCA Beteiligungs GmbH, Diepholz. Der Jahresabschluss wird in den konsolidierten Jahresabschluss des Konzerns einbezogen, der den konsolidierten Jahresabschluss für den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den direkten Gesellschaftern der Walter Lang GmbH bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 83.626,09 (Vj. € 36.005,89). Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Der Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von € 2.359.094,92 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
28197 Bremen, den 12. Dezember 2024 Walter Lang GmbH Dipl.-Kfm. Alexander Drees sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Walter Lang GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Walter Lang GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter Lang GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 07. März 2025 FTSP
Frisia-Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer |
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