PACCAR Financial Deutschland GmbH

Daf-Allee 1, 50226 Frechen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 42881
Eingetragen
30.5.2001
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenInstitute für Factoring-Geschäfte
Gegenstand
1. Der Gegenstand der Gesellschaft besteht in der Erbringung von Finanzierungsdienstleistungen zur Absatzförderung von DAF-Lastkraftwagen und anderen Produkten des DAF-Konzerns, insbesondere Abschluss von Finanzierungsleasingverträgen, Inzahlungnahme gebrauchter Lastkraftwagen etc. Die Gesellschaft betreibt keine Bankgeschäfte i.S.d. § 1 des Gesetzes über das Kreditwesen. Die Gesellschaft betreibt Finanzierungsdienstleistungen i.S.d. § 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 10 KWG (Finanzierungsleasing). 2. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar und mittelbar dienen. Sie kann auch Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten oder vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Tritschler
seit 22.3.2024
Geschäftsführer
Michael Neuenfeldt
seit 20.4.2020
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PACCAR Financial Deutschland GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
1. Forderungen an Kunden*) 104.773.171,47 81.767
2. Leasingvermögen 84.815.408,05 110.833
3. Sonstige Vermögensgegenstände*) 8.230.918,69 25.667
Summe Aktiva 197.819.498,21 218.267

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen - -
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 542.415,01 624
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 40.200,00 38
582.615,01 662
2. Sonstige Verbindlichkeiten 123.181.249,43 147.445
3. Rechnungsabgrenzungsposten 3.738.967,10 2.835
4. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - -
b) Steuerrückstellungen*) 2.172.872,26 2.824
c) Andere Rückstellungen 732.458,13 743
2.905.330,39 3.567
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
b) Kapitalrücklage 44.500.000,00 44.500
c) Gewinn-/Verlustvortrag 19.232.617,51 11.488
d) Jahresüberschuß/-fehlbetrag 3.653.718,77 7.745
67.411.336,28 63.758
Summe Passiva 197.819.498,21 218.267

 

Michael Neuenfeldt

Jürgen Tritschler

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

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31.12.22
EUR EUR EUR TEUR
1. Leasingerträge 61.195.289,12 85.334
2. Leasingaufwendungen 32.099.704,03 29.095.585,09 -43.755
3. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 4.252.337,23
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 4.252.337,23 2.953
4. Zinsaufwendungen 1.725.090,25 2.527.246,98 -740
5. Provisionserträge 0,00
6. Provisionsaufwendungen 416.633,43 -416.633,43 -383
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.815.371,28
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen 741.296,09 2.556.667,37
darunter:
für Alterversorgung 137.347 Euro
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.536.702,53 -4.093.369,90 -4.139
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen 21.647.218,55
b) auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 0,00 -21.647.218,55 -28.353
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.731,35 -16
10. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 6.694,93 49
11. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.468.573,77 10.950
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.814.855,00 -3.205
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 3.653.718,77 7.745

 

Michael Neuenfeldt

Jürgen Tritschler

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

1. Allgemeines

Als Finanzdienstleistungsinstitut hat PACCAR Financial Deutschland GmbH (PFD) die besonderen Vorschriften der §§ 340 ff HGB sowie die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) zu beachten.

Das gesetzlich vorgeschriebene Gliederungsschema für die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung wurde modifiziert, um den Besonderheiten des Leasinggeschäfts Rechnung zu tragen.

Die Gesellschaft ist unter der Firma PACCAR Financial Deutschland GmbH mit Sitz in Frechen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 42881 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Leasinggegenstände werden bei PFD als wirtschaftlicher und grundsätzlich rechtlicher Eigentümer zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Das Leasingvermögen wird planmäßig über die Vertragslaufzeit auf den kalkulierten Restbuchwert linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr sowie im Jahr des Abgangs erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Erkennbaren Verwertungsrisiken von Objekten bei sich nicht vereinbarungsgemäß abwickelnden Leasingverträgen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen bzw. Drohverlustrückstellungen Rechnung getragen. Bei nachträglichem Wegfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt eine Zuschreibung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind, einschließlich der bis zum Stichtag aufgelaufenen Zinsen, zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zinssubventionen und Mietsonderzahlungen, die linear entsprechend der Laufzeit der Leasingverträge aufgelöst werden.

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden grundsätzlich abgezinst.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden setzen sich wie folgt zusammen:

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TEUR TEUR
2023 2022
Forderungen aus Mietkaufverträgen 100.273 79.983
Wertberichtigungen auf Mietkaufforderungen -17 -13
Forderungen aus Zahlungsrückständen (Operating Lease) 2.061 1.745
Forderungen aus ausstehenden Verkaufsrechnungen für gebrauchte LKWs und vorausbezahlte LKWs für neue Mietkaufverträge 2.456 21
Forderungen aus MwSt. auf zurückerhaltene LKWs 0 31
Gesamt 104.773 81.767

Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kunden stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Gesamt
Forderungen an Kunden 14.408 23.607 66.758 104.773

Leasingvermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasingvermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt:

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
31-12-2022 Zugänge Abgänge 31-12-2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Leasinggegenstände (ohne Mietsonderzahlungen) 163.219.646 32.138.209 68.418.332 126.939.524
Mietsonderzahlungen 837.000 280.970 227.305 890.665
Leasinggegenstände (mit Mietsonderzhalungen) 164.056.646 32.419.179 68.645.637 127.830.189
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Abschreibung Buchwerte
31-12-2023 31-12-2023 31-12-2022
EUR EUR EUR
Sachanlagen
Leasinggegenstände (ohne Mietsonderzahlungen) 42.590.867 84.348.656 110.402.267
Mietsonderzahlungen 423.913 466.752 430.903
Leasinggegenstände (mit Mietsonderzhalungen) 43.014.781 84.815.408 110.833.170
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Kumulierte Abschreibungen Abschreibung
31-12-2022 Laufend Zugänge Abgänge 31-12-2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Leasinggegenstände (ohne Mietsonderzahlungen) 52.817.379 18.407.394 3.001.370 31.635.276 42.590.867
Mietsonderzahlungen 406.097 204.846 33.608 220.638 423.913
Leasinggegenstände (mit Mietsonderzhalungen) 53.223.476 18.612.240 3.034.978 31.855.914 43.014.781

Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 8.231 (2022: TEUR 25.667) enthalten im Wesentlichen 169 zurückerhaltene LKWs (2022: 46) aufgrund von ausgelaufenen Verträgen als auch zurückgenommene LKWs aufgrund von Leistungsstörungen des Kunden i.H.v. insgesamt TEUR 6.232 (2022: TEUR 1.948). Diese sind nach dem strengen Niederstwertprinzip mit den niedrigeren fortgeführten Anschaffungskosten oder dem Marktwert bewertet. Zusätzlich befanden sich 16 Fahrzeuge mit einem Wert von TEUR 1.588 (2022: TEUR 8.729) für neue Leasingverträge und Forderungen gegenüber Verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 189 (2022: TEUR 14.176).

Darüber hinaus enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände vorausgezahlte Steuern i.H.v. TEUR 0 (2022: TEUR 0), Mehrwertsteuerrückerstattung i.H.v. TEUR 0 (2022: TEUR 654), abgegrenzte Kosten für Reparatur und Wartung i.H.v. TEUR 86 (2022: 146) und Hardware i.H.v. TEUR 9 (2022: TEUR 13).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden i.H.v. TEUR 583 (2022: TEUR 662) resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 543 (2022: TEUR 624) und aus Kautionsverpflichtungen i.H.v. TEUR 40 (2022: TEUR 38).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt.

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in TEUR Restlaufzeit
Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr Gesamt
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 568 10 5 583

Die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 123.181 (2022: TEUR 147.445) enthalten Verbindlichkeiten gegenüber PACCAR Financial Europe i.H.v. TEUR 119.586 (2022: TEUR 135.001), gegenüber DAF Trucks N.V. TEUR 1.591 (2022: TEUR 11.014), gegenüber DAF Trucks Frankfurt GmbH TEUR 61 (2022: TEUR 84), gegenüber PACCAR Financial Slovakia TEUR 53 (2022: TEUR 41), gegenüber DAF Trucks Deutschland GmbH TEUR 2 (2022: TEUR 42) und PACCAR Leasing TEUR 0 (2022: TEUR 8).

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin PACCAR Financial Holdings Europe BV i.H.v. TEUR 1.139 (2022: 1.255).

Die Verbindlichkeiten gegenüber der PACCAR Financial Holdings Europe B.V. und der DAF Trucks Deutschland GmbH basieren auf einem „Service Level Agreement“, welche verschiedene Dienstleistungen für die Gesellschaft umfasst.

Darüber hinaus enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten Mehrwertsteuer i.H.v. TEUR 748 (2022: TEUR 0).

Die Restlaufzeiten der sonstigen Verbindlichkeiten sind nachfolgend dargestellt.

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in TEUR Restlaufzeit
Bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt
Sonstige Verbindlichkeiten 33.181 18.500 71.500 0 123.181

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. TEUR 3.739 (2022: TEUR 2.835) werden Mietsonderzahlungen i.H.v. TEUR 467 (2022: TEUR 431) und die von DAF Trucks N.V. erhaltenen Zinssubventionen für die Finanzierung der DAF Lastkraftwagen i.H.v. TEUR 921 (2022: TEUR 371) sowie im Voraus vereinnahmte Leasingzahlungen i.H.v. TEUR 2.351 (2022: 2.031) ausgewiesen. Die Auflösungen erfolgen linear über die Vertragslaufzeiten.

Steuerrückstellungen

In den Steuerrückstellungen i.H.v. TEUR 2.173 (2022: TEUR 2.824) sind für die Gewerbesteuer TEUR 2.172 (2022: TEUR 1.780), für die Körperschaftsteuer TEUR 1 (2022: TEUR 990) sowie für den Solidaritätszuschlag TEUR 0 (2022: TEUR 54) enthalten.

Andere Rückstellungen

Zum 31. Dezember 2023 wurden andere Rückstellungen i.H.v. TEUR 732 (2022: TEUR 742) gebildet. Diese setzen sich zusammen aus Rückstellungen für drohende Verluste auslaufender Leasingverträge i.H.v. TEUR 135 (2022: TEUR 108), für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 265 (2022: TEUR 329), für Rechtsrisiken i.H.v. TEUR 0 (2022: TEUR 0). Die Rückstellungen wurden für die Zahlung der jeweiligen Vergleichsbeträge verbraucht: Für zugesagte Bonus-Zahlungen i.H.v. TEUR 281 (2022: TEUR 254), für ausstehende Endabrechnungen TEUR 6 (2022: TEUR 6) sowie für Urlaubsrückstellungen i.H.v. TEUR 45 (2022: TEUR 45).

Eigenkapitalspiegel

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in TEUR gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag Jahresergebnis Gesamt
Stand 1. Januar 2023 25 44.500 19.233 63.758
Ergebnis 2023 - - - 3.653 3.653
Stand 31. Dezember 2023 25 44.500 19.233 3.653 67.411

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen, die aus der Anmietung von Dienstwagen für Mitarbeiter, sowie aus „Service Level Agreements“ mit der PACCAR Financial Holdings Europe BV (PFHE) und DAF Trucks Deutschland GmbH (DTD) resultieren.

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in TEUR 2023 2024 2025
Managementkosten PFHE 1.139 1.500 1.600
Managementkosten DTD 167 175 180
Mietraten für Dienstwagen 90 100 110

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 21 (2022: 21).

Die Gesellschaft gewährt Leistungen der betrieblichen Altersversorgung an ihre Mitarbeiter. Der handelsrechtliche Verpflichtungsumfang (i.S.d. BilMoG) zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 2.765, der Aktivwert beträgt TEUR 2.293. Gemäß Art. 28 Abs. (2) EGHGB wird diese Unterdeckung im Anhang zur Bilanz ausgewiesen. Dabei wurde im externen Gutachten unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Diskontierungszins von 1,83% angesetzt. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelndem Unterschiedsbetrag dieses 10-Jahresdurchschnittszinses zum 7-Jahresdurchschnittszins (1,76%) beträgt TEUR 472. Als Gehaltstrend wurden 4,00%, als Steigerung der Beitragsbemessungsgrundlage der gesetzlichen Rentenversicherung 4,00% und als Rententrend 1,00% angenommen. Weiterhin wurde eine Fluktuation von durchschnittlich 3,00% angesetzt.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Leasingerträge i.H.v. TEUR 61.195 (2022: TEUR 85.334) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Operating Lease- und Finance Lease-Verträgen i.H.v. TEUR 26.711 (2022: TEUR 34.160) und Erträge aus dem Abgang der Restbuchwerte und Abrechnungen von Leasingobjekten beendeter Verträge i.H.v. TEUR 34.246 (2022: TEUR 50.924). Zudem sind Erträge i.H.v. TEUR 238 (2022: TEUR 250) aus der Abgrenzung von Mietsonderzahlungen enthalten.

Die Leasingaufwendungen i.H.v. TEUR 32.100 (2022: TEUR 43.755) beinhalten Aufwendungen aus dem Abgang der Restbuchwerte und Ausgaben von Leasingobjekten beendeter Verträge i.H.v. TEUR 31.910 (2022: TEUR 43.483). Darüber hinaus sind Aufwendungen aus Verlusten bei der Verwertung von zurückerhaltenen LKWs aufgrund von ausgelaufenen Verträgen sowie aufgrund von vertraglichen Leistungsstörungen seitens Kunden gegenüber einschließlich vormals gebildeter Wertberichtigungen sowie Rückstellungen für Wertminderungen i.H.v. TEUR 58 (2022: TEUR 185) angefallen. Des Weiteren fielen Versicherungs- und Wartungskosten i.H.v. TEUR 132 (2022: TEUR 87) an.

Der Zinsertrag i.H.v. TEUR 4.252 (2022: 2.953) resultiert aus Erträgen aus Mietkaufverträgen i.H.v. TEUR 3.949 (2022: TEUR 2.747), sowie Erträgen aus Subventionszahlungen i.H.v. TEUR 303 (2022: TEUR 206).

Die Zinsaufwendungen i.H.v. TEUR 1.725 (2022: TEUR 740) resultieren im Wesentlichen aus den Refinanzierungsgeschäften mit verbundenen Unternehmen.

Die Provisionsaufwendungen resultieren insbesondere aus Provisionszahlungen an die Zwischenhändler i.H.v. TEUR 417 (2022: TEUR 383).

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 4.093 (2022: TEUR 4.139) setzen sich zusammen aus Personalkosten i.H.v. TEUR 2.557 (2022: TEUR 2.413), Rechts-, Prüfungs- und Beratungskosten i.H.v. TEUR 112 (2022: TEUR 153), allgemeinen Managementkosten, der Personalkostenumlage der PFHE und den Kosten aus einem Service Level Agreement mit DTD i.H.v. TEUR 1.189 (2022: TEUR 1.313) und sonstigen Verwaltungsaufwendungen i.H.v. TEUR 235 (2022: TEUR 260).

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen beinhalten planmäßige Abschreibungen der Anschaffungskosten über die Vertragslaufzeit auf den kalkulierten Restwert i.H.v. TEUR 21.647 (2022: TEUR 28.353).

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich allgemeine Versicherungskosten i.H.v. TEUR 4 (2022: TEUR 15).

Die Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft i.H.v. TEUR 7 (2022 TEUR 49) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen von Forderungen mit einem Zahlungsrückstand sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste aus laufenden Leasingverträgen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Aufwendung für Steuern i.H.v. TEUR 1.815 (2022: TEUR 3.206) beinhalten die Gewerbesteuer i.H.v. TEUR 944 (2022: TEUR 1.596), die Körperschaftsteuer i.H.v. TEUR 826 (2022: TEUR 1.526), den Solidaritätszuschlag i.H.v. TEUR 45 (2022: TEUR 84) sowie sonstige Steuern i.H.v. TEUR 0 (2022: TEUR 0).

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt zwei Geschäftsführer (Herr Michael Neuenfeldt und Herr Jürgen Tritschler). Gemäß § 286 Absatz 4 HGB wurde auf die Angabe der Organbezüge von Herrn Neuenfeldt und Herrn Tritschler verzichtet.

Den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 3.653 wird, wie auch der Jahresüberschuss der Vorjahre, mit dem Eigenkapital verrechnet.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 21.

Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des gesetzlichen Jahresabschlusses des Jahres 2023 beträgt TEUR 50 (2022: TEUR 49). Weitere Dienstleistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Michael Neuenfeldt, wohnhaft in Köln, Deutschland

Herr Jürgen Tritschler, wohnhaft in Düsseldorf, Deutschland (ab 01. Dezember 2023)

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 06. Oktober 2023 wurde Herr Jürgen Tritschler, geb. am 03. Mai 1966, wohnhaft in Düsseldorf, Deutschland, per 1. Dezember 2023 zum weiteren Geschäftsführer bestellt.

Die Geschäftsführer Michael Neuenfeldt und Jürgen Tritschler sind jeweils zur Alleinvertretung der Gesellschaft berechtigt.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der PACCAR Financial Deutschland GmbH, Frechen, wird in den Konzernabschluss der PACCAR Financial Europe BV, Eindhoven/Niederlande, einbezogen, der am Sitz der Gesellschaft erhältlich ist. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die PACCAR Financial Deutschland GmbH einbezogen wird, wird von der PACCAR Inc, Bellevue/Washington USA, erstellt und ist dort erhältlich.

 

Frechen, 26. März 2024

PACCAR Financial Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Neuenfeldt

Jürgen Tritschler

LAGEBERICHT 2023

PACCAR FINANCIAL DEUTSCHLAND GMBH

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Gesellschaft

PACCAR Financial Deutschland GmbH (im Folgenden „die Gesellschaft“) ist mittelbar ein 100%-iges Tochterunternehmen der PACCAR Inc, Bellevue, Washington, USA. Die direkte Muttergesellschaft ist die PACCAR Financial Holdings Europe BV, Eindhoven, Niederlande. Die Gesellschaft bietet Finanzierungen für DAF-LKW und andere Produkte wie LKW-Aufbauten und Anhänger/Sattelauflieger an. Die Fahrzeuge werden durch autorisierte DAF-Händler in Deutschland verkauft. Die Aktivitäten der Gesellschaft werden im Wesentlichen durch die Beziehungen mit DAF Trucks NV, Eindhoven, Niederlande und PACCAR Inc, Bellevue, Washington, USA bestimmt.

LKW-Zulassungen

Im Jahr 2023 erfolgten 83.468 Neuzulassungen für LKW über 6 Tonnen in Deutschland, was eine Zunahme von 15.941 Neuzulassungen im Vergleich zu 2022 bedeutet. DAF erreichte einen Marktanteil von 9.5% im Jahr 2023 (2022: 11,1%) mit insgesamt 7.927 (2022: 7.505) Neuzulassungen von DAF Fahrzeugen.

Leasingbranche und Lage der Gesellschaft

PACCAR Financial Deutschland GmbH hat im Jahr 2023 1.076 neue DAF-LKW (2022: 931) und 56 sonstige Transportgegenstände (gebrauchte LKW, Auflieger und übrige Ausrüstung) finanziert (2022: 122). PACCAR Financial Deutschland GmbH finanzierte somit im Jahr 2023 14% aller neu zugelassenen DAF-LKW (2022: 12%).

Am 31. Dezember 2023 befanden sich 3.252 Verträge im Finanzierungsbestand (Mietkauf und operatives Leasing) der Gesellschaft, im Vergleich zu 3.871 zum 31. Dezember 2022. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wurden 1.132 neue Verträge (1.076 neue LKW, 47 gebrauchte Fahrzeuge, 9 Sattelauflieger) abgeschlossen und es sind insgesamt 1.751 Verträge beendet worden.

2. Ertragslage

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von TEUR 5.469 (2022: TEUR 10.950) ab.

Die Leasingerlöse betrugen im Jahr 2023 TEUR 61.195 (2022: TEUR 85.334). Dies entspricht einer Abnahme i.H.v. 28,3% und ist hauptsächlich bedingt durch die geringeren Verkaufserlöse von gebrauchten LKW (2023: TEUR 21.776; 2022: TEUR 35.343). Die Leasingerträge aus den Bestandsverträgen reduzierten sich von TEUR 34.160 auf TEUR 26.711 sowie um die Schlussraten aus den im Geschäftsjahr 2023 ausgelaufenen Verträgen (2023: TEUR 8.624; 2022: TEUR 10.542).

Die Leasingaufwendungen reduzierten sich von TEUR 43.755 auf TEUR 32.100 im Wesentlichen aufgrund von Aufwendungen aus dem Abgang der Restbuchwerte der Leasingobjekte sowie aufgrund der reduzierten Portfolio und den damit verbundenen Kosten.

Im Jahr 2023 ergab sich aus zurückerhaltenen LKW aufgrund von ausgelaufenen Verträgen und vorzeitig beendeten Verträgen sowie aus dem Verkauf gebrauchter LKW ein Verwertungsgewinn in Höhe von TEUR 2.643 (2022: TEUR 7.373). Das Ergebnis aus zurückgenommenen LKW aufgrund von Leistungsstörungen der Kunden reduzierte sich von TEUR 324 auf TEUR 117.

Die Zinserträge erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Erlöse aus dem Mietkaufportfolio im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.299 auf TEUR 4.252.

Der Zinsaufwand erhöhte sich im Jahr 2023 um TEUR 985 auf TEUR 1.725 (2022: TEUR 740).

Die Provisionsaufwendungen verringerten sich im Jahr 2023 um TEUR 34 auf TEUR 417 aufgrund der reduzierten Portfolio.

Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich um TEUR 46 auf TEUR 4.093 aufgrund der reduzierten Intercompany-Gebühren im Vergleich zum Vorjahr.

Die Abschreibungen auf das Leasingvermögen reduzierten sich auf TEUR 21.647 (2022: TEUR 28.353).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Versicherungsprämien i.H.v. TEUR 4 (2022: TEUR 16).

Die Zuschreibungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 7 (2022: TEUR 49) setzen sich aus der anteiligen Auflösung der Pauschalwertberichtung auf Mietkaufverträge und Drohverlustrückstellungen im operativen Leasinggeschäft i.H.v. TEUR 11 (2022: TEUR 48) zusammen, teilweise ausgeglichen durch den Anstieg von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Mietkaufverträgen mit Zahlungsrückständen i.H.v. TEUR 4 (2022: TEUR 1). Die Zuschreibung resultiert insbesondere aus der Kalkulationsmethode der pauschalen Risikovorsorge, welche auf historischen Verlusten basiert.

Ausgestaltung des Vergütungssystems

Ziel des Vergütungssystems der Gesellschaft ist zum einen die marktgerechte Vergütung und zum anderen die Unterstützung bei der Erreichung der Unternehmensziele. Die Vergütung der Mitarbeiter orientiert sich an der Marktsituation, an ihrer persönlichen Leistung und an der Ergebnisqualität des Unternehmens. Das Vergütungssystem verfolgt im Wesentlichen zwei Grundprinzipien: markt- und funktionsgerechte Grundvergütung (Grundgehaltsstruktur und Stellenbewertung, inkl. Marktvergleich) und leistungsorientierte variable Vergütung (Zielvereinbarungs- und Leistungsbeurteilungssysteme). Alle Mitarbeiter erhalten ein Jahresfestgehalt, welches in zwölf gleichen Teilen monatlich ausgezahlt wird. Basis für die Höhe der Vergütung der tarifvertraglich angestellten Mitarbeiter ist die Eingruppierung der ausgeübten Funktion sowie die Einschätzung der Berufserfahrung unter Berücksichtigung der Berufsjahre.

Mitarbeiter erhalten neben ihrem Jahresfestgehalt einen Bonus, dessen Höhe sich nach quantitativen (ergebnisbezogenen wie Marge, Jahresergebnis, Geschäftswachstum) und qualitativen (persönlichen, diskretionären) Zielen bemisst.

Die angemessene Höhe der Grundvergütung wird in Bezug auf Funktionen und deren Wertigkeit für das Unternehmen regelmäßig anhand externer Vergütungsvergleiche innerhalb und außerhalb der Branche überprüft. Bei der Festlegung der Höhe der festen Vergütung wird darüber hinaus auf eine ausgewogene Struktur im Innenverhältnis geachtet.

Im Jahr 2023 vergütete die Gesellschaft in Deutschland 21 Mitarbeiter mit einem Gesamtbetrag von TEUR 1.815. Dieser teilt sich in fixe Vergütungsbestandteile in Höhe von TEUR 1.590 und in variable Vergütungsbestandteile in Höhe von TEUR 225 auf. Zudem bestehen soziale Abgaben in Höhe von TEUR 675. 21 Mitarbeiter erhielten im Jahr 2023 eine variable Vergütung.

3. Finanzlage

Die Refinanzierung der Geschäftstätigkeit ist durch mehrere Darlehensverträge mit der PACCAR Financial Europe BV (PFE), Eindhoven, Niederlande, gewährleistet.

Zur kurzfristigen Refinanzierung verfügt die Gesellschaft über einen von der PFE eingeräumten Kreditrahmen von TEUR 250.000 (2022: TEUR 250.000) mit einem variablen Zinssatz. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestand eine Inanspruchnahme in Höhe von TEUR 29.586 (2022: TEUR 0). Die Zunahme im Vergleich zum Vorjahr ist hauptsächlich aufgrund des reduzierten langfristigen Darlehens zurückzuführen.

Für die langfristige Refinanzierung besteht unverändert zum Vorjahr ein Kreditrahmen in Höhe von TEUR 250.000. Die Darlehenssumme wird in Abhängigkeit der zu finanzierenden Verträge über die Vertragslaufzeit zu einem festen Zinssatz abgeschlossen. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 belief sich die Inanspruchnahme auf TEUR 90.000 (2022: TEUR 135.001). Im Jahr 2023 wurden zwei langfristige Darlehen abgeschlossen und fünf langfristige Darlehen beendet.

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital verbesserte sich um den Jahresgewinn nach Steuern in Höhe von TEUR 3.654 auf TEUR 67.411.

Im Jahr 2023 wurden 444 neue operative Leasingverträge über LKW und sonstige Produkte (2022: 566) abgeschlossen und 960 Verträge beendet (2022: 1.044). Zum 31. Dezember 2023 befanden sich 1.513 Fahrzeuge, Sattelauflieger und sonstige Transportgegenstände im Leasingportfolio (2022: 2.029). Das Volumen des Leasingportfolios verringerte sich damit im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um TEUR 26.018 auf TEUR 84.815.

In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 8.231 (2022: TEUR 25.667) befanden sich zum 31. Dezember 2023 Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 189 (2022: TEUR 14.176). Zusätzlich befanden sich darin 16 Fahrzeuge mit einem Wert von TEUR 1.588 (2022: TEUR 8.729) in Zusammenhang mit neu abgeschlossenen Leasingverträgen und 169 Fahrzeuge (2022: 46) mit einem Gesamtbuchwert von TEUR 6.360 (2022: TEUR 1.948), die aufgrund von vorzeitiger oder regulärer Vertragsbeendigung von der Gesellschaft zurückgenommen wurden. Zudem sind Steuervorauszahlungen in Höhe von TEUR 0 (2022: 0), Mehrwertsteuerrückerstattungen in Höhe von TEUR 0 (2022: TEUR 684), Computerhardware in Höhe von TEUR 9 (2022: TEUR 12) und abgegrenzte Kosten für Reparatur und Wartung in Höhe von TEUR 86 (2022: 146) enthalten.

Im Bereich Mietkauf wurden 688 Neuverträge über LKW und sonstige Produkte abgeschlossen (2022: 487) und 791 Verträge beendet (2022: 733). Zum 31. Dezember 2023 befanden sich 1.739 Fahrzeuge im Mietkaufportfolio (2022: 1.842).

Die Forderungen aus Mietkaufverträgen betrugen TEUR 100.256 (2022: TEUR 79.970).

Gegenüber 2022 hat sich die Vermögens- und Finanzlage im Jahr 2023 in absoluten Zahlen leicht rückläufig entwickelt, kapitalseitig aber weiter verbessert. Die Ertragslage basierend auf einem reduzierten Vertragsbestand liegt folgerichtig etwas unter dem Vorjahresergebnis.

5. Risikobericht 2023

Risikomanagement

Die PACCAR Financial Deutschland GmbH gilt als Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 10 KWG und unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sind Teil der aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Gemäß den Anforderungen der MaRisk sind u.a. inverse Stresstests durchzuführen, die aufzeigen sollen, unter welchen Szenarien eine Fortführung der bisherigen Geschäftstätigkeit nicht möglich ist. Die Kontinuität der Aktivitäten der Gesellschaft ist in hohem Maße abhängig von weiteren Gesellschaften innerhalb der PACCAR-Gruppe, insbesondere von DAF Trucks Deutschland, DAF Trucks NV und PACCAR Financial Europe BV (PFE). Sofern diese Gesellschaften ihre Geschäftstätigkeiten in Folge dramatischer Verwerfungen in der Automobilzulieferbranche oder Transportbranche nicht fortführen können, könnte das aktuelle Geschäftsmodell der Gesellschaft, das im Wesentlichen in der Finanzierung von DAF-LKW liegt, ebenfalls nicht mehr weitergeführt werden. In den Fällen, in denen ein solches, als unwahrscheinlich erachtetes Ereignis, auftritt, werden die Geschäftsführer von PACCAR Inc die Entscheidung darüber treffen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen.

Für den Fall, dass die regulatorischen Anforderungen im Rahmen des Kreditwesengesetzes (KWG) weiter deutlich verschärft werden und die Kosten der Umsetzung der Anforderungen sich somit signifikant erhöhen, wäre die Einstellung der Geschäftstätigkeit der PFD ebenfalls in Betracht zu ziehen, sofern die Anforderungen unter Kosten-Nutzen-Aspekten nicht vollständig umgesetzt werden könnten.

Eine Anforderung der MaRisk ist die Ermittlung und Überwachung der Risikotragfähigkeit des Finanzdienstleistungsinstituts. Mit der Risikotragfähigkeitsbetrachtung wird der Nachweis erbracht, dass auch dem möglichen Eintreten von unerwarteten Verlusten in einem angemessenen Umfang Rechnung getragen wird. Es ist ein Modell in Anlehnung an die Empfehlungen des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. (BDL) entwickelt worden, mit dem die Risikotragfähigkeit bestimmt werden kann. Die finanzielle Fähigkeit Risiken zu verkraften, hängt eng mit dem Finanzierungsbestand und dem Eigenkapital zusammen. Bei der Kalkulation der Risiken werden das Adressenausfallrisiko, das Marktpreisrisiko, das Liquiditäts- und das operationelle Risiko berücksichtigt.

Die Gesellschaft ist derzeit in der Lage, die bestehenden Risiken zu tragen. Dem quantifizierten Gesamtrisiko (Berechnung erfolgt auf Basis von US GAAP-Zahlen) i.H.v. TEUR 16.799 (2022: TEUR 19.492) stehen ein Risikodeckungspotential in Höhe von TEUR 80.160 (2022: TEUR 70.955) bzw. eine Risikodeckungsmasse von TEUR 72.144 (2022: TEUR 63.860) gegenüber. Die Risikodeckungsmasse ist als 90% des Risikodeckungspotentials definiert.

Damit beträgt das Risiko zum Bilanzstichtag 23.3% der Risikodeckungsmasse (2022: 30,5%). Die Risikotragfähigkeit wird quartalsweise ermittelt und analysiert. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres gegeben.

Risikostrategische Ziele der PACCAR Financial Deutschland GmbH sind die Einhaltung der ökonomischen Risikotragfähigkeit auf dem festgelegten Solvenzniveau, sowie die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen auf Basis der Eigenkapitalvorschriften gemäß KWG und der Standardansätze der CRR. Die PACCAR Financial Deutschland GmbH entscheidet auf dieser Basis, unter Beachtung der Risikolimitierungen sowie qualitativer Vorgaben der Risikostrategie, ob Risiken akzeptiert, verringert, begrenzt, vermieden oder übertragen werden.

Risikosituation

a. Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko stellt das Hauptrisiko des Unternehmens dar. Darunter versteht man den Verlust, den das Unternehmen erleidet, wenn ein Vertragspartner nicht in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen aus Vertragsbeziehungen nachzukommen.

Die wichtigsten Kreditnehmer des Unternehmens in Hinblick auf das Adressenausfallrisiko sind die Kunden, mit denen Verträge über Mietkauf und operatives Leasing abgeschlossen werden. Banken werden als wichtige Kontrahenten ebenfalls in der Ermittlung des Adressenausfallrisikos berücksichtigt. Nähere Erläuterungen dazu sind im Absatz Treasury-Risiko weiter unten zu finden.

Da es sich bei PACCAR Financial Deutschland um die in Deutschland ansässige konzerneigene Finanzierungsgesellschaft eines LKW-Herstellers handelt, konzentriert sich das Unternehmensportfolio hauptsächlich auf die LKW-Transportindustrie.

Die nachstehende Tabelle zeigt die Entwicklung des Portfolios nach Kundenbranchen gemäß Standard Industrial Classification (SIC):

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Branche 2023 2022
Transportwesen 81,8% 81,0%
Vermietung & Leasing 6,0% 7,2%
Großhandel und Einzelhandel 7,5% 6,4%
Sonstige 4,7% 5,4%
Gesamt 100,0% 100,0%

Das Leasingportfolio der Gesellschaft ist keiner signifikanten Kundenkonzentration ausgesetzt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Anteil der Top 10 Kunden im Gesamtportfolio 24,9% (2022: 16,2%), wobei kein Kunde einen Anteil am Gesamtportfolio von mehr als 7,6% aufweist (2022: 4,9%).

Der durchschnittliche Anteil der Forderungen mit mehr als 30 Tagen Zahlungsverzug im Gesamtportfolio ist leicht auf 0,3% (2022: 0,0%) angestiegen. Die Festsetzung der Kreditvergaberichtlinien und ihre Anwendung ist Aufgabe der separaten Kreditabteilung (Marktfolge). Markt und Marktfolge sind voneinander unabhängige Unternehmensbereiche. Kreditpolitik, Verfahren und Risikoanalysemethoden legen den Rahmen für die Marktfolge fest, um eine konsequente Vorgehensweise bei Risikoanalysen und Kreditentscheidungen zu gewährleisten. Die vorhandenen Autorisierungslimits sorgen dafür, dass alle Kreditentscheidungen auf der entsprechenden Unternehmensebene von PACCAR getroffen werden. Bei wesentlichen Kreditobligos liegt die Entscheidung über eine Kreditvergabe beim Management in Eindhoven, Niederlande, oder in Bellevue, USA.

Qualität des Kreditportfolios

Vor jeder Entscheidung über eine Kreditvergabe führt das Unternehmen eine systematische Risikoanalyse durch, um Risiken identifizieren, bemessen und bewerten zu können. Die Analyse und Beurteilung des Kreditrisikos erfolgt in drei Risikobereichen: Kunde, zu finanzierendes Anlagegut und beantragte Struktur der besicherten Finanztransaktion. Die verschiedenen Risikoelemente dieser Risikobereiche werden anhand von Bonitäts-Scorecards einer der folgenden Kategorien zugeordnet: unterdurchschnittliches Risiko, durchschnittliches Risiko oder überdurchschnittliches Risiko.

Die Bonität der neu abgeschlossenen Verträge und des Gesamtportfolios wird in regelmäßigen Abständen anhand der Bonitätseinstufung in Hinblick auf ausgewogene Risikoverteilung im Portfolio, allgemeine Marktentwicklung, Wertberichtigungen und überfällige Forderungen neu bewertet.

Basierend auf der Kreditscoring-Methode wird die Bonität der Kunden des Portfolios auf Vertragsebene durch prozentuale Aufteilung in Risikokategorien bewertet, wie die nachfolgende Tabelle zeigt:

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2023 2022
Risikokategorie Anteil der Verträge Anteil der Verträge
Unterdurchschnittliches Risiko 25 % 20 %
Durchschnittliches Risiko 72 % 75 %
Überdurchschnittliches Risiko 3 % 5 %

Insgesamt hat sich eine Verschiebung des Anteils der Verträge in niedrigere Risikokategorien vollzogen.

Die Rückstellungen für drohende Verluste wegen vorzeitiger Rücknahme von Fahrzeugen aus operativen Leasingverträgen basiert auf den durchschnittlichen Kreditverlusten der letzten sechs Jahre. Für 2023 hat die Gesellschaft eine Ausfallrate von 0,05% des Kreditvolumens berechnet, verglichen mit 0,05% im Jahr 2022. Dies führte zu einer Auflösung der Drohverlustrückstellung i.H.v. TEUR 10 und ergibt einen Endbestand von TEUR 44 (2022: TEUR 54).

Die Gesellschaft bildet darüber hinaus Pauschalwertberichtigungen für latente Forderungsausfälle im Mietkaufportfolio (ebenfalls auf Basis der Ausfälle der letzten sechs Jahre). Im Jahr 2023 belaufen sich die Pauschalwertberichtigungen auf TEUR 17 verglichen mit TEUR 13 im Jahr 2022.

Da in den Bereichen Mietkauf und operatives Leasing die gleichen Adressenausfallrisiken bestehen, gelten für die Wertberichtigungen und Rückstellungen für erwartete Verluste dieselben Voraussetzungen. Beide setzen sich aus einem spezifischen und einem allgemeinen Teil zusammen.

Der allgemeine Teil basiert auf der Analyse sämtlicher Verluste, die das Unternehmen seit dem Jahr 2010 erlitten hat. Die Analyse der Entwicklung der Wertberichtigungen wird jedes Jahr aktualisiert.

Der spezifische Teil besteht aus der Festlegung der erwarteten Verluste für einzelne Kunden als Teil des Frühwarnsystems des Unternehmens.

b. Asset-Risiken

Unter dem Restwertrisiko versteht man das Risiko, dass das Unternehmen dadurch Verluste erleidet, dass es nicht in der Lage ist, Transportausrüstung zu einem Wert zu verkaufen, der zumindest jenem Wert entspricht, der bei Abschluss des Operating Lease-Vertrages zugrunde gelegt wurde (und aufgrund dessen die Zahlungen der Kunden festgelegt wurden).

Die erwarteten Marktwerte für DAF-Lastwagen bei Auslauf von Leasingverträgen werden von der Asset Management-Abteilung der PACCAR Financial Europe festgelegt. Diese Abteilung befindet sich im niederländischen Eindhoven und ist von den Vertriebs- und Kreditabteilungen unabhängig. Die Asset Management-Abteilung überprüft die Restwerte der vorhandenen Bestände in regelmäßigen Abständen. Diese Prüfung berücksichtigt die erwartete Anzahl von LKWs, deren Verträge in den nächsten zwölf Monaten auslaufen, und vergleicht die Restwerte in den Leasingverträgen mit den geschätzten Marktwerten für die LKWs zum Zeitpunkt der geplanten Rückgabe. Falls die Marktwerte unter den Restwerten der Leasingverträge liegen, bildet die Gesellschaft eine entsprechende Drohverlustrückstellung. Für erwartete Verluste aus im Jahr 2024 auslaufenden Verträgen besteht per Ende 2023 eine Rückstellung in Höhe von TEUR 91 (2022: TEUR 46).

c. Treasury-Risiken

Zinsänderungsrisiken

Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man das Risiko, dass das Unternehmen mit den abgeschlossenen Finanzierungsverträgen weniger oder keine Marge verdient, da Laufzeit und Zinsen der Forderungen aus Finanzierungen wesentlich von der Laufzeit und den Zinsen der Unternehmensfinanzierung variieren können. Das Zinsänderungsrisiko bezeichnet das Risiko einer durch Marktzinsänderungen induzierten Verringerung der Zinsmarge. Die Treasury-Abteilung der PACCAR Financial Europe Group managt das Zinsänderungsrisiko auf Konzernebene durch Matched Funding, d.h. dass die Finanzierungsbedingungen von PACCAR Financial Europe BV im Wesentlichen den Finanzierungsbedingungen des Leasingvermögens des Unternehmens entsprechen.

Zu diesem Zweck hat das Unternehmen mit PACCAR Financial Europe BV mehrere festverzinsliche Darlehensverträge und ein Darlehen mit variablem Zinssatz abgeschlossen. Beruhend auf den Laufzeitbändern der Zinsfestschreibung können verzinsliches Vermögen und verzinsliche Verbindlichkeiten wie folgt detailliert dargestellt werden:

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Zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) innerhalb von 1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Gesamt
Vermögenswerte
Festverzinsliches Finanzierungsleasing*1 33.498 66.171 587 100.256
Festverzinsliches operatives Leasing 43.351 41.261 203 84.815
Forderung PACCAR Financial Europe - - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - - - -
Gesamtes verzinsliches Vermögen 76.849 107.432 790 185.071
Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen von PACCAR Financial Europe (18.500) (71.500) - (90.000)
Kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen (29.586) - - (29.586)
Gesamte verzinsliche Verbindlichkeiten (48.086) (71.500) - (119.586)
Bruttodifferenz (28.763) 35.932 790 65.485
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Zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) innerhalb von 1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Gesamt
Vermögenswerte
Festverzinsliches Finanzierungsleasing*1 12.164 64.060 3.746 79.970
Festverzinsliches operatives Leasing 40.918 69.220 695 110.833
Forderung PACCAR Financial Europe - - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente - - - -
Gesamtes verzinsliches Vermögen 53.082 133.280 4.441 190.803
Verbindlichkeiten
Langfristige Darlehen von PACCAR Financial Europe (72.000) (63.001) - (135.001)
Kurzfristige Darlehen von verbundenen Unternehmen - - - -
Gesamte verzinsliche Verbindlichkeiten (72.000) (63.001) - (135.001)
Bruttodifferenz (18.918) 70.279 4.441 55.802

*1 Brutto, ohne Wertberichtigungen

Die Änderung in Bruttodifferenz im Vergleich zu 2022 resultiert aus abgenommenen Verbindlichkeiten und abgenommenen festverzinslichen operatives Leasingbeständen.

Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken

Unter Liquiditätsrisiko versteht man das Risiko, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, seine kurzfristigen Verpflichtungen, einschließlich Zahlungen an PACCAR Financial Europe (PFE), DAF Trucks Deutschland und die deutschen DAF-Händler, aufgrund unzureichender Liquidität zu begleichen. Als Refinanzierungsrisiko bezeichnet man das Risiko, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen dauerhaft nachzukommen.

Aus diesem Grund hat das Unternehmen Darlehensverträge mit PACCAR Financial Europe abgeschlossen. Die Treasury-Abteilung von PFE trägt die Verantwortung für die Liquidität des Unternehmens. In den Jahren 2023 und 2022 verfügte das Unternehmen über ausreichende Liquidität zur fristgemäßen Tilgung seiner kurzfristigen Schulden.

PACCAR Financial Europe hat über ein Commercial Paper (CP)-Programm in Höhe von EUR 2,0 Mrd., ein Euro Medium Term Note Programm (EMTN) in Höhe von EUR 2,5 Mrd. und Darlehen von anderen Unternehmen des PACCAR-Konzerns Zugriff auf handelbare Schuldtitel des öffentlichen Sektors. Das CP-Programm besitzt ein Rating von A-1, das EMTN-Programm besitzt ein Rating von A+ von Standard & Poor's Rating Services. Diese Programme werden durch ein Keep-Well-Agreement vom PACCAR-Konzern unterstützt. Die Medium- Term Notes sind an der Londoner und Luxemburger Börse notiert. Die PACCAR Financial Europe ist gemeinsam mit anderen verbundenen Unternehmen von PACCAR an Kreditfazilitäten in Höhe von USD 3 Mrd., bestehend aus einem Kreditrahmen für 364 Tage, einem Drei- Jahres-Rahmen und einem Fünf-Jahres-Rahmen, beteiligt.

Das Refinanzierungsrisiko wird aufgrund der möglicherweise beschränkten Verfügbarkeit von Geldmitteln auf dem Markt bei Fälligkeit kurzfristiger und langfristiger Schulden durch verfügbare Überziehungs- und Kreditrahmen gemindert. Im Finanzjahr 2023, wie auch im Jahr 2022, wurden diese Kreditfazilitäten vom PACCAR-Konzern nicht in Anspruch genommen. Diese Überziehungs- und Kreditfazilitäten und das Barvermögen des PACCAR-Konzerns stellen Liquiditätsreserven für die Darlehen der PACCAR-Finanzunternehmen dar.

d. Operationelle Risiken

Outsourcing-Risiken

Das Outsourcing-Risiko bezieht sich auf das Risiko, dass eine ausgelagerte wesentliche Unternehmensfunktion nicht ordnungsgemäß ausgeführt wird. Da das Unternehmen ein Teil der PACCAR Financial Europe Group ist, sind mehrere Unternehmensfunktionen in Eindhoven, Niederlande, oder Bellevue, USA, zentralisiert, darunter die Bereiche Asset Management, Treasury, Buchhaltung, Informationstechnologie, Vertragsverwaltung und Interne Revision. Die formelle Dokumentation dieser Outsourcing-Beziehungen ist in „Service-Level-Agreements“ festgelegt.

Sonstige operationelle Risiken

Operationelle Risiken umfassen das Risiko, dass Systeme oder Prozesse aufgrund menschlicher oder technischer Fehler oder unerwarteter äußerer Einflüsse (betriebliche Risiken) oder aufgrund der vertraglichen Beziehungen des Unternehmens (rechtliche Risiken) versagen oder nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Auf IT-Systeme bezogene Maßnahmen wie Änderungs-Management, Zugangskontrollen und Lösungen für Backup und Recovery sind vorhanden und werden auf Konzernebene von PACCAR Financial Europe durchgeführt oder sind in den PACCAR-Verfahren des Unternehmens enthalten. Die Mitarbeiter des Unternehmens halten die von der Personalabteilung von PACCAR Financial Europe eingeführten Prozesse und Abläufe ein. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die Vorschriften des Geldwäschegesetzes implementiert und dokumentiert.

Es gab weder im Jahr 2023 noch im Jahr 2022 wesentliche Schadensfälle.

Zur Absicherung rechtlicher Risiken werden intern und extern Rechtsanwälte konsultiert, wobei die spezifischen Gegebenheiten des jeweiligen Falles berücksichtigt werden. Rückstellungen für Rechtsrisiken waren nicht erforderlich (Vj. Rückstellungen für Insolvenzanfechtungen i.H.v. TEUR 0).

Die Risiken der Gesellschaft werden im Rahmen der Risikovorsorge vollständig berücksichtigt und die Risikoüberwachung wurde, wie beschrieben, implementiert.

6. Prognosebericht 2024

Gegenüber der Prognose für das Jahr 2023 von 800 finanzierten neuen DAF LKW finanzierte PACCAR Financial 1.076 neue LKW und 56 sonstige Gegenstände (gebrauchte LKW, Auflieger und übrige Ausrüstung). Das aktuelle Volumen von TEUR 99.180 wich um TEUR 7.180 positiv von der Prognose für 2023 ab. Mit der neuen Modellreihe NGD (New Generation DAF), konnte der LKW-Absatz gesteigert und entsprechend auch der Anteil an finanzierten LKW gesteigert werden. Die Zuliefererengpässe konnten im Vergleich zu 2022 reduziert werden und mehr LKWs produziert werden.

Die Nachfrage nach LKW über 6 Tonnen in der Bundesrepublik Deutschland wird sich im Jahr 2024 voraussichtlich auf 82.000 Einheiten belaufen und damit ungefähr 1.500 Einheiten weniger als im Vorjahr (2023: 83.468 Einheiten). Aufgrund der unsicheren Situation in der Transportbranche werden Kunden weitere Ersatzinvestitionen oder gar Zukäufe für ihre Flotten nur vornehmen, wenn diese in der Lage sind, auch die Verfügbarkeit der zusätzlichen Fahrer sicherzustellen. Dies bleibt auch, wie in den letzten Jahren, ein Einflussfaktor in der Transportbranche. DAF Trucks Deutschland wird sich verstärkt auf den Verkauf von Fahrgestellen konzentrieren. PACCAR Financial Deutschland GmbH geht für das Jahr 2024 von einer leichten Reduzierung des Leasing-Portfolios aus. Das Portfolio im Jahr 2023 reduzierte sich von € 191 Millionen auf € 185 Millionen.

Für das Jahr 2024 erwartet DAF Trucks Deutschland einen Rückgang ihres Marktanteils von 9,5% in 2023 auf 8,7% in 2024. PACCAR Financial plant etwa 800 neue DAF LKW zu finanzieren, was ein Neugeschäft von TEUR 84.000 bedeuten würde. Das erwartete Ergebnis vor Steuern im Jahr 2024 ist stark abhängig von konjunkturellen Einflüssen und transportbezogenen Marktentwicklungen sowie von Lieferketten, Rohstoffpreisen und Entwicklungen auf dem Gebrauchtfahrzeugmarkt. Die PACCAR Financial Deutschland GmbH erwartet, dass trotz der Zunahme von internationalen Konflikten und fallenden Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt im Vergleich zum Ergebnis im Jahr 2023 ein gutes Ergebnis im Jahr 2024 erwirtschaftet wird. Die Gesellschaft geht von einem Jahresüberschussbetrag i.H.v. TEUR 1.000 (2023: TEUR 3.654) aus.

Politische, regulatorische und wirtschaftliche Risiken

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist politischen, wirtschaftlichen und anderen Risiken und Ereignissen ausgesetzt, die sich seiner Kontrolle entziehen. Das Unternehmen kann durch politische Instabilitäten, Treibstoffknappheit oder Unterbrechungen in Versorgungs- oder Transportsystemen, Naturkatastrophen, Rezessionen oder langsameres Wirtschaftswachstum, Inflation, Epidemien und Pandemien, Kriege, Terrorismus und Arbeitsstreiks beeinträchtigt werden. Änderungen der staatlichen Geld- oder Steuerpolitik und der internationalen Handelspolitik können sich auf die Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens, die Finanzergebnisse und die Wettbewerbsposition auswirken. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens unterliegt umfangreichen Handels-, Wettbewerbs- und Antikorruptionsgesetzen und -vorschriften, die erhebliche Folgekosten verursachen können.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist ausreichend, um mögliche - auch größere - Verluste auszugleichen, und es gibt ausreichende Refinanzierungsoptionen innerhalb des Konzerns. PAC-CAR Inc. besitzt ein A+/A1 Investment Grade Rating und ausreichende Liquiditäts- und Kreditlinien.

Fortlaufend überwacht das Unternehmen alle finanziellen Auswirkungen. Angesichts geopolitischer Unsicherheiten und nicht beeinflussbarer externer Faktoren, kann das Unternehmen die quantitativen Auswirkungen derzeit nicht genau vorhersagen.

 

Frechen, 31. Mai 2024

PACCAR Financial Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Michael Neuenfeldt

Jürgen Tritschler

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PACCAR Financial Deutschland GmbH, Frechen

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PACCAR Financial Deutschland GmbH, Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PACCAR Financial Deutschland GmbH, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023; und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. Juni 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Nick Krey, Wirtschaftsprüfer

Dr. Stefan Fischer, Wirtschaftsprüfer

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