Allpersona Projektmanagement GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hrach seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Bernd Michael Wieneke seit 4.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allpersona GmbHTraunsteinJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht 2022Allpersona GmbH, Rupertistr. 6, 83278 TraunsteinGliederung Lagebericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht VI. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 2 Nr. 4 HGB I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Allpersona GmbH stellt als mittelständisches Unternehmen seinen Kunden an sieben Standorten qualitativ hochwertige Personaldienstleistungen zur Verfügung. Wir sind ein Personaldienstleistungsunternehmen dessen Schwerpunkt in der Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung liegt. Dabei bedienen wir Kunden aus unterschiedlichen Branchen im gewerblich-technischen sowie kaufmännischen Bereich, indem wir unseren Kunden als HR Partner zur Seite stehen. Vom individualisierten Personalkonzept, bis hin zur Planung und Abwicklung von Volumengeschäft in der Arbeitnehmerüberlassung. Dabei liegt unsere Kernkompetenz in der Überlassung und Vermittlung von gewerblichen Fachkräften und Produktionsmitarbeitern für Industrie und Handwerk sowie Mitarbeitern für die Logistik. Über HR - Serviceleistungen im Projektgeschäft, wie z.B. Master-Vendoring, On-Site-Management oder die internationale Fachkräfterekrutierung sichern wir uns als mittelständischem Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit im Großkundensegment. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem Corona bedingten, rasanten Absturz der Wirtschaft im Jahr 2020 (-4,6 %) setzte 2021 eine Erholung des deutschen Bruttoinlandsprodukts mit einem Wachstum von 2,7 % ein. Im Jahr 2022 erwies sich die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands angesichts der Energiekrise und der Lieferkettenprobleme als relativ widerstandsfähig. Nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2022 um 1,8 % zu. Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässen und Energiepreiskrise gewachsen. Gründe für den positiven Verlauf sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie nachlassende Lieferengpässe. So hat der private Konsum mit einer Wachstumsrate von +4,6 % stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren 1. Ein großer Teil des positiven Wachstums in 2022 ist allerdings der guten Wirtschaftsleistung im I. Quartal 2022 zu verdanken. Die mit dem Ukrainekrieg verbundenen Sanktionen haben im Berichtszeitraum zu erheblichen Preissteigerungen und Handelseinschränkungen geführt. Neue Lockdowns in China und vor allem in dessen Seehäfen haben in der ersten Jahreshälfte noch die Lieferkettenprobleme verstärkt und ebenfalls zu dem inflationären Preisanstieg beigetragen. Und diese Preisanstiege auf fast allen Ebenen - im Mai betrug die Inflationsrate auf der Verbraucherstufe 7,9 %, auf den vorgelagerten Stufen war sie meist zweistellig - dämpften die reale Kaufkraft der Verbraucher. Steigende Zinsen führten im Jahresverlauf im Bausektor zu einem Rückgang der Bauleistungen2. Nach einem überraschend deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung zum Jahresende 2022 steuerte Deutschland auf eine Winterrezession zu. Gesunkene Konsumausgaben der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation und rückläufige Investitionen würgten die Konjunktur im vierten Quartal 2022 ab. Im 4. Quartal 2022 war das BIP aufgrund von Inflation und hoher Energiepreise um 0,5 % gesunken.3 Zum Zeitpunkt der Berichterstellung (2. Quartal 2023) existiert die Erkenntnis, dass die deutsche Wirtschaftsleistung zwischen Januar und März 2023 gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % gefallen ist und sich Deutschland somit in einer technischen Rezession befindet. Die leichte wirtschaftliche Flaute in Deutschland geht aber nicht einher mit einer Abnahme der Beschäftigung. Das BIP erwirtschafteten im 1. Quartal rund 45,6 Millionen Personen, das waren mit 446.000 Erwerbstätigen 1 % mehr als im gleichen Zeitraum 2022. Nichtsdestotrotz hat die Stimmung in der deutschen Wirtschaft einen deutlichen Dämpfer erhalten. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai 2023 auf 91,7 Punkte gefallen, nach 93,4 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im April. Dies ist der erste Rückgang nach sechs Anstiegen in Folge. Treiber der Entwicklung waren deutlich pessimistischere Erwartungen. Die Unternehmen waren aber auch etwas weniger zufrieden mit ihren laufenden Geschäften mit der Folge, dass die deutsche Wirtschaft skeptisch auf den Sommer blickt4. Der deutsche Arbeitsmarkt blieb im Berichtsjahr 2022 trotz der Belastungen aufgrund des russischen Krieges gegen die Ukraine stabil: Die Arbeitslosigkeit ist im Jahresdurchschnitt deutlich gesunken - und die Erwerbstätigkeit weiter gestiegen. Diese erreichte den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990. Auch die Nachfrage nach neuen Mitarbeitern blieb sehr hoch, wurde in der zweiten Jahreshälfte jedoch spürbar schwächer. Ab der Jahresmitte führte vor allem die Erfassung ukrainischer Geflüchteter zu einem Anstieg bei Arbeitslosigkeit. Im Dezember 2022 waren 2,454 Millionen Menschen arbeitslos, 20.000 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 0,1 Prozentpunkte auf 5,4 %. Das ist im Zuge der einsetzenden Winterpause nicht unüblich. Saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen um 13.000. Verglichen mit dem Dezember des vorigen Jahres lag die Arbeitslosenzahl um 124.000 höher. Dass sich die Arbeitslosigkeit erhöht hat, liegt an der o.g. Erfassung ukrainischer Geflüchteter in den Jobcentern. Ohne deren Berücksichtigung wäre die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich gesunken. Das Erwerbspersonenpotenzial dürfte, so das IAB, 2022 um rund 420.000 Arbeitnehmer kräftig wachsen. Auch für das Jahr 2023 sei mit einem weiteren Wachstum von 180.000 Beschäftigten zu rechnen. Die Ursache hierfür sieht man in der Fluchtmigration aus der Ukraine und der Erholung von der Corona-Krise. Die demographische Entwicklung allerdings zieht das Erwerbspersonenpotenzial darüber hinaus aber weiterhin stark nach unten.5 Die Zeitarbeit konnte davon in 2022 kaum profitieren, konnte Ihren Stand aber stabil halten; so wuchs die Zahl der in der Zeitarbeit Beschäftigten von 833.743 Mitarbeitern zum 30.06.2022 auf 834.876 Mitarbeiter zum 30.06.2023 an - dies entspricht 0,14 %. Deutlich positiver sieht die Entwicklung in 2023 aus - so bestätigt der Lünendonk Konjunkturindex der Branche im 1. Quartal 2023 ein Wachstum vom 9,2 %. Der Markt für Zeitarbeit in Deutschland wuchs 2022 trotz Ukrainekonflikt und den damit verbundenen Wirtschaftsfolgen sowie zwar reduzierter aber noch andauernder Lieferkettenprobleme deutlich. So ergab eine Lünendonk Blitzumfrage unter 173 Zeitarbeitsunternehmen ein durchschnittliches Branchenwachstum der Zeitarbeitsbranche von 10,2 % für 2022. Hierbei wuchsen die Unternehmen mit Schwerpunkt außerhalb der Industrie stärker. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung (38,83 Millionen) betrug 2,2 %. 471.943 Beschäftigte wurden in 2022 als Helfer, 282.223 als Fachkräfte, 41.850 als Spezialisten sowie 38.655 als Experten in den Kundenbetrieben eingesetzt. Insgesamt hatten 358.189 Leiharbeitnehmer die ausländische Staatsbürgerschaft. Insgesamt waren 79,3 % der Leiharbeitnehmer (662.005) in Verleihbetrieben mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt. Die absolute Zahl dieser Verleihbetriebe mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung beträgt bundesweit 10.872. Das ist ein Rückgang von - 1,0 % gegenüber dem Vorjahr.6 2. Geschäftsverlauf und Lage Konkrete Kennzahlen bezüglich des Branchenwachstums sind in der Zeitarbeitsbranche Mangelware. Die Zeitarbeitsbranche konnte ihren Kurs aus 2021 trotz zahlreicher Herausforderungen wie dem Personalmangel, Lieferkettenproblemen und dem Ukraine-Krieg fortsetzen und sich positiv im Geschäftsjahr 2022 entwickeln7. Für die Allpersona GmbH startete das I.Quartal 2022 in Bezug auf die produktiv eingesetzten Mitarbeiter schwächer (-11,47 %), als das IV. Quartal 2021 geendet hat. Die Corona Auswirkungen des Krisenjahres 2020 und 2021 und der ausgebrochene Ukraine-Krieg setzten sich über den Jahreswechsel zu Beginn von 2022 verschärft fort. Erst im zunehmenden Verlauf des II. Quartals 2022 verbesserte sich die Produktivität - somit erzielte Allpersona GmbH eine Steigerung zum QU I von 16,07 % - im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar von 33,22 %. Der Umsatz des 1. Halbjahres 2022 war mit € 11.775.767,- um 38,74 % höher als der des Vorjahreszeitraums. Im 2. Halbjahr 2022 erreichte die Allpersona GmbH ein Wachstum von 21,3 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 und von 14,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres 2022 lag mit € 27.745.890,- rund 31,0% höher als der des Vorjahres. Die Anzahl der aktiven Kunden der Allpersona GmbH lag im Jahresdurchschnitt 2022 bei 97 (104 Vj.) Kunden und in der Spitze bei 124 (87 Vj.) Kunden. Im Jahreszeitraum wurden 88 (94 Vj.) Neukunden gewonnen, was im Durchschnitt einer Vertriebsleistung von rund 7,33 (7,83 Vj.) gewonnenen Neukunden/Monat entspricht. Diese KPI zeigt wie stabil die Vertriebsleistung der Allpersona nach der Coronakrise und während des Ukrainekrieges hoch gehalten werden konnte. a) Ertragslage
Betrachtet man das Betriebsergebnis hat sich dieses im Vergleich zum Vorjahr deutlich verschlechtert - bei dieser Betrachtung ist jedoch ein Sondereffekt im Vorjahr durch eine Rückstellungsauflösung von T€ 408 enthalten. Bereinigt um diesen Sondereffekt konnte das Ergebnis in 2022 deutlich gesteigert werden. Der Vertriebsfokus lag in 2022 weiterhin auf Kundenausbau und Neukundengewinnung. Die dadurch im 2. Halbjahr 2021 erschlossenen Umsatzpotenziale bildeten eine sehr gute Ausgangslage für den weiteren Geschäftsausbau in 2022. Die Kundenunternehmen entwickelten trotz Ukrainekonflikt und den damit verbundenen Unsicherheiten überwiegend im 2. Halbjahr 2022 einen stetig wachsenden Bedarf an Zeitarbeitspersonal. Die Allpersona GmbH steigerte ihren ROE im Vergleich zum Vorjahr um 62,4% - dies gelang hauptsächlich durch zwei sehr gut umgesetzte Verkaufspreiserhöhungen - eine zum 1. April 2022 und die zweite zum 1. Oktober 2022 sowie die sehr gute ROE - Struktur des seit 2021 neu ausgebauten Projektgeschäfts im Logistikbereich. Zusätzlich positiv auf die ROE Steigerung wirkte sich auch der Umstand aus, dass erstmals nach der Pandemie im Berichtsjahr 2022 kaum noch Kurzarbeit notwendig war. Die Gesamtkosten laut Controlling stiegen von T€ 4.012 (2021) auf T€5.686 (2022). Die Kosten hatten sich aufgrund des Zukaufs der Vision Work GmbH zum 01.07.2021 im Berichtsjahr 2021 nur anteiligzu niedergeschlagen, während diese im Berichtsjahr 2022 nun ganzjährig zur Geltung kommen. Das Finanzergebnis hat sich in Relation zum gestiegenen Vorfinanzierungsvolumen verschlechtert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote stieg im Geschäftsjahr 2022 von -11,9 % auf -9,2 %. Aufgrund eines in 2020 in Anspruch genommenen KfW Schnellkredits zur Absicherung der Liquidität verfügt die Allpersona GmbH über eine gute Liquidität. Das operative Geschäft wird über Kontokorrentlinien, Avalkredite und Factoring vorfinanziert, um die bei Großkunden üblichen Zahlungsziele von 30 Tagen zu kompensieren. Aufgrund der o.g. Maßnahmen ist die Liquiditätssituation der Allpersona GmbH stabil, so dass die Inanspruchnahme der Kontokorrente nur teilweise erfolgt und jeweils nur auf einzelne Tage im Monat beschränkt ist. Bei einer derzeitigen Betrachtung des Unternehmens, seiner Kundenstruktur und seiner Finanzlage, ist trotz der geringen Gewinne von einer stabilen Liquiditätslage auszugehen. c) Vermögenslage
Die Differenz der kurzfristigen Vermögenswerte zum Vorjahr ergibt sich überwiegend aus dem Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die allein aufgrund des deutlich gestiegenen Umsatzvolumens in 2022 um 321 T€ (+14 %) gewachsen sind. Ebenso schlägt bei dieser Differenz zum Vorjahr die erhöhten sonstigen Vermögensgegenstände zu Buche - insbesondere die Summe aus Kautionen für Betriebswohnungen. Bei den langfristigen Verbindlichkeiten ergeben sich gegenüber dem Vorjahr keine Veränderungen, da die Tilgungsraten erst Mitte 2023 starten. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden folgende Kennzahlen analysiert: • Verhältnis INT. MA / EXT. MA • ROE/h • Umsatz/h • Ebit/h Das erste Halbjahr des Berichtsjahres war stark durch den Ukrainekonflikt und die damit verbundenen Marktgegebenheiten (Kundenunsicherheit, Kaufzurückhaltung, abwarten statt investieren) geprägt. Erst nachdem der erste Schrecken verflogen und die prognostizierten Krisenszenarien nicht im vorhergesagten Umfang eintraten, begann die Wirtschaft langsam ab Jahresmitte Fahrt aufzunehmen. Auf Grundlage dieser Rahmenbedingungen beschränkte sich das Wachstum der Allpersona auf das 2. Halbjahr 2022. Dies hatte i.d.R. positive Auswirkungen auf die o.g. KPI's. Das Int. / Ext. MA Verhältnis sank im Jahresdurchschnitt um 0,7%. Der ROE/h stieg um 34,72% (bereinigt) im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz/h stieg überproportional zur Tariferhöhung um 8,2% im Vorjahresvergleich. Das Ebit/h verbesserte sich um 0,42 €/Std. und viel damit - begünstigt durch die beiden Sondereffekte aus 2021 - deutlich besser aus als im Vorjahr. 4. Gesamtaussage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen. Forderungen werden i.d.R. über Factoring vorfinanziert, so dass die Allpersona GmbH über eine gute Liquidität verfügt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind i.d.R. durch liquide Mittel und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen gedeckt. Um die finanziellen Folgen der Pandemie zu überbrücken, wurde im Januar 2021 ein KfW-Schnellkredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren in Anspruch genommen. Trotz des schwierigen 1. Halbjahres 2022 (Ukrainekrieg) konnte die Allpersona GmbH die für das Berichtsjahr angepeilten Werte aus der Fortbestehungsprognose zumindest zu 2/3 erreichen (T€ 142 EBIT v. Steuer. anstelle von T€ 208). Eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung in 2022 gestaltete sich aufgrund der während des ersten Halbjahres 2022 anhaltenden Krisenmodus aufgrund des Ukrainekonflikts sehr anspruchsvoll bis schwierig. Erst mit Beginn des zweiten Halbjahres 2022 begann sich das Kaufverhalten unserer Kunden zu ändern - so stieg ab Jahresmitte die Bereitschaft unserer Kunden zum Produktionsausbau und vorsichtigen Investitionen. Aufgrund der getroffenen Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, Absatzsteigerung und Diversifikation, sehen wir uns gut gerüstet um mittelfristig in die Gewinnzone zurückzukehren. III. Zweigniederlassungsbericht Die Allpersona GmbH ist mit 8 Niederlassungen ins Jahr 2022 gestartet. Diese waren Lehrte/Peine, Augsburg, Bremen, Rosenheim, Traunstein (inkl. Zweigniederlassung Freilassing), Ingolstadt, Straubing und Schwäbisch Hall. Zum 31.12.2022 wurde die Niederlassung Bremen mit dem Hauptstandort Peine zusammengelegt. Nachdem die Allpersona GmbH in der Vergangenheit sehr stark dem Automotive Sektor zugewandt war, der Automotive-Sektor aber aufgrund der Transformation der Branche die Nachfrage nach Zeitarbeit deutlich reduzierte, wurden im Berichtsjahr die Niederlassungen der Allpersona GmbH teilweise neu ausgerichtet und auf eine breitere Kundenstreuung aus Logistik, Industrie, Handwerk und Dienstleistung focussiert. Nach der Neuausrichtung bilden die Lebensmittellogistik und die Logistik allgemein neben der Automobilzulieferindustrie, die wichtigsten Kundensektoren für die Allpersona GmbH. IV. Prognosebericht Die Risiken der künftigen Entwicklung der Allpersona GmbH sind in hohem Maße von der konjunkturellen und gesetzlichen Entwicklung in Deutschland abhängig. Insbesondere der politische Umgang mit den Risiken einer Pandemie oder weltwirtschaftlichen Ausnahmezuständen wird entscheidend sein für die Lage und das Entwicklungspotenzial der deutschen Wirtschaft und somit Taktgeber für die Entwicklungspotenziale der Allpersona GmbH. Zum Zeitpunkt der Berichtverfassung befindet sich die deutsche Wirtschaft nach einer kurzen Erholungsphase nach der Corona Pandemie in einer durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verursachten weltweiten Energiekostenkrise. Die überteuerten Energiekosten sind Haupttreiber der Inflation in Deutschland, die in 2022 mit Ø 6,9%8 zu Buche schlägt. Dies führt zu teilweise stark gestiegenen Rohstoffkosten und einem Rückgang des privaten Konsums aufgrund sinkender realer Einkommen. Bei anhaltender Verunsicherung des Absatzmarktes wird es schwierig den ROE/h weiter zu optimieren. Durch Einhaltung der Lohnstrukturen und eine transparente Preispolitik sollte es aber gelingen, den rel. ROE bei knapp 20% vom Umsatz zu halten. Für die Allpersona GmbH bedeutet das ein verhaltenes Wachstum während der ersten Jahreshälfte 2022, da ein Großteil der Wirtschaft aufgrund explodierender Energiepreise und einer potenziellen Mangellage auf dem Gasmarkt äußerst verhalten agiert und somit die Nachfrage nach Zeitarbeit zwar relativ stabil blieb - aber eben auch nicht zunahm. Bei der Gesamtjahresbetrachtung konnten wir umsatztechnisch im zweiten Halbjahr Teile des ersten Halbjahres kompensieren. Der Arbeitsmarkt ist auch in 2022 und Anfang 2023 weiterhin angespannt und es sind kaum inländische Bewerber für offene Stellen zu rekrutieren. Somit werden wir unsere Auslandsrekrutierung weiter verstärken und ausbauen. Durch diese Maßnahmen kann trotz des angespannten deutschen Arbeitsmarktes ein Mitarbeiteraufbau entsprechend unserer Planung (Fortbestehensprognose) erzielt werden und unser Verhältnis Int. MA / Ext. MA optimiert werden. Aufgrund dieser Ausgangslage planen wir weiteres Neugeschäft zu generieren. Dazu werden wir unsere Marktstellung im Logistiksegment weiter ausbauen. Zusätzlich ist der Focus in der Vertriebsorganisation auf Neukundengewinnung und den Ausbau des Full Service Segments (Master-Vendoring Services) ausgerichtet. Auf diese Weise peilt die Allpersona GmbH auch in wirtschaftlich unsicherer Zeit ein Umsatzwachstum an. Dieses Umsatzwachstum wird zum einen über notwendige Preiserhöhungen aufgrund Tariferhöhung erzielt werden. Hier peilen wir eine Erhöhung unseres durchschnittlichen Umsatz/h von 5,0% an. Zum anderen werden wir das Umsatzwachstum durch intensiven Vertrieb und Verdrängungswettbewerb steigern. Für das Geschäftsjahr 2023 planen wir mit einem Umsatzwachstum von ca. 23 % bei einer deutlichen Verbesserung des operativen EBIT. Das relativ schwache EBIT/h aus 2022 wollen wir durch eine disziplinierte Kosten- und Vertriebsstrategie in 2023 verdreifachen und peilen hierfür einen Wert von ca. 0,40€/h an. V. Chancen- und Risikobericht Risiken im Zusammenhang mit Pandemien Enormes Risikopotenzial für Unternehmen bergen Pandemien, die, je nach Ausprägung, die deutsche, die europäische oder sogar die weltweite Wirtschaft so massiv beeinflussen können, dass diese temporär zum Erliegen kommen können. Im Rahmen einer solchen Pandemie kann der Absatzmarkt für die Allpersona GmbH in der Form unter Druck geraten, dass die Kundenunternehmen aufgrund mangelnder eigener Absatzmöglichkeiten (Lieferkettenunterbrechung/ Kurzarbeit) Personal - zumindest temporär - reduzieren müssen. Dadurch würde die Nachfrage nach Personaldienstleistungen sinken. Um dem präventiv vorzubeugen, ist es wichtig, aus der Corona Pandemie zu lernen und einen Teil der Zielkundenorientierung auf Pandemiegewinner (Logistik, Versandhandel, Dienstleistungen u.ä.) auszurichten. Durch eine geringere Nachfrage entsteht während einer Pandemie das Risiko der Unterbeschäftigung des Allpersona Personals (intern und extern). Dies wiederum kann zwar durch geeignete Arbeitsmarktinstrumente wie der Kurzarbeit gemildert werden - kann aber aufgrund der Unproduktivität und der teilweise vom Arbeitgeber zu tragenden, einseitigen Kosten zu deutlich höheren Personalkosten führen, wodurch die Liquidität und Ergebnissituation von Allpersona belastet würden. Branchenspezifische Risiken Die Allpersona GmbH ist als Personaldienstleistungsunternehmen im Wesentlichen abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland sowie von der Arbeitsmarktentwicklung. Da die Zeitarbeitsbranche im volkswirtschaftlichen Sinn eine "Indikatorfunktion" für die deutsche Wirtschaft hat, wird die Branche frühzeitig (3-6 Monate) von den Entwicklungen konjunktureller Schwankungen, mit sehr kurzen Reaktionszeiten erfasst. Die Allpersona GmbH kann in wirtschaftlich guten Entwicklungsphasen, in denen das BIP > 1 % wächst überproportional (>10 %) wachsen, sollte das Wirtschaftswachstum aber < 0 % sein, kann sich das auch in ähnlichem Maße negativ auf die Mitarbeiterentwicklung und das Wachstum der Allpersona GmbH auswirken. Um diesem Risiko zu begegnen, werden die aktuellen Marktbewegungen, sowie die Entwicklung der Allpersona GmbH in Form eines MIS erfasst und wöchentlich gegenübergestellt und abzuleitende Maßnahmen auf Managementebene festgelegt. Risiko hoher Energie- und Rohstoffkosten Die Allpersona GmbH unterliegt wie die Zeitarbeitsbranche allgemein dem schwer kalkulierbaren Risiko politischer und gesetzlicher Entwicklung. Seit Februar 2022 gibt es aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine noch zusätzlich Risiken in Bezug auf Energiekosten und Energieverfügbarkeit sowie steigender Rohstoffkosten. Dies kann für eine, durch die Corona - Pandemie noch geschwächte Wirtschaft, zu einer tiefgreifenden Rezession führen, da für viele Unternehmen eine Produktion unter solchen Umständen nicht mehr rentabel wäre, bzw. eine kostendeckende Produktion in Deutschland teilweise nicht mehr möglich ist. Dies würde im weiteren Verlauf zu steigenden Arbeitslosenzahlen und einer sinkenden Nachfrage nach Zeitarbeit führen. Ertragsorientierte Risiken Den allgemeinen Geschäftsrisiken (Preis- und Margendruck/ Auslastung MA/ Beschaffungsengpässe) wirken wir durch eine konzentrierte Marktbearbeitung entgegen. Die Kundenbindung durch Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Präsenz ist die entscheidende Strategie. Dem Forderungsausfallrisiko begegnet die Allpersona GmbH indem laut interner Richtlinie/AAW alle Kundenumsätze gegen Ausfallrisiken über eine Warenkreditversicherung versichert werden müssen und Ausnahmen hiervon ausschließlich durch die Geschäftsführung zu genehmigen sind. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken werden durch angemessene Kontokorrentlinien, Factoring zur Umsatzvorfinanzierung sowie ausreichende Eigenmittel der Gesellschaft minimiert. Den Risiken von Liquiditätsengpässen können wir durch eine weiterhin positive Cashflow-, Liquiditäts- und Ertragsentwicklung angemessen entgegenwirken. Bedingt durch die Corona-Krise nutzen wir seit 2021 einen KfW Kredit mit zehnjähriger Laufzeit zur vorbeugenden und unterstützenden Liquiditätssicherung. Chancenbericht Chancen sehen wir der engen persönlichen Kundenbindung sowie der Vor-Ort-Betreuung in den einzelnen Niederlassungen. Hierdurch wird die Kundenbindung spürbar erhöht und das Risiko unerwarteter Personalabmeldungen deutlich reduziert. Die umfassende Kundenbetreuung wird über die reine Arbeitnehmerüberlassung hinaus, durch unsere ergänzenden Dienstleistungen Master-Vendoring und On-Site-Management noch verstärkt und somit die bestehenden Kundenbindungen weiter vertieft. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil vor allem in der Neukundenakquise und im Kundenausbau sehen wir im Angebot des International Recruiting. Mit dieser Dienstleistung sind wir in der Lage, unseren Kunden qualifiziertes Fachpersonal, welches auf dem deutschen Arbeitsmarkt kaum verfügbar ist, zu vermitteln bzw. im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung zur Verfügung zu stellen. Eine analytische Neubewertung unserer Auftragskalkulationen in Verbindung mit nachgelagerten Preiserhöhungen sehen wir als Chance und Aufgabe um unsere Deckungsbeiträge auf Ø 16 % zu steigern und in Zusammenhang mit einer konsequenten Kostenkontrolle die Allpersona GmbH wieder in die Gewinnzone zu bringen. VI. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 4 HGB Die Geschäftsführung achtet bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Vielfalt und strebt dabei insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Aufgrund der flachen Hierarchie im Unternehmen, gibt es unterhalb der Geschäftsführung nur 2 Führungsebenen. Im Jahr 2017 hat die Geschäftsführung für diese Führungsebenen eine Zielgröße für den Frauenanteil von ca. 50 % festgelegt, der bis zum Ende 2022 erreicht werden sollte. Zum Stichtag 31.12.2022 betrug der Frauenanteil in den der Geschäftsführung untergeordneten Führungsebenen der Allpersona GmbH 50 %. Da die Geschäftsführung durch die Gesellschafter erfolgt, unterblieb für die Geschäftsführung die Festsetzung einer Frauenquote; die Zielquote für den Frauenanteil in der Geschäftsführung beträgt 0 %.
Traunstein, 18.06.2023 Allpersona GmbH Michael Wieneke, Geschäftsführer John Hoheisel, Geschäftsführer Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung und zur Herstellung von Entgeltgleichheit von Frauen und Männern Am 6. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz -EntgTranspG) in Kraft getreten. Demnach müssen Arbeitgeber mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten, die zur Erstellung eines Lageberichts nach den §§ 264 und 289 des Handelsgesetzbuches verpflichtet sind, einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit erstellen. In dem Bericht sollen Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen sowie Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer und deren Wirkung dargestellt werden. Zusätzlich muss der Bericht nach Geschlecht aufgeschlüsselte Angaben zur durchschnittlichen Gesamtzahl der Beschäftigten sowie zur durchschnittlichen Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten enthalten. Wir kommen diesen gesetzlichen Verpflichtungen im Folgenden nach. Maßnahmen zur Förderung und Gleichstellung Wir berücksichtigen die unterschiedlichen Interessen und Ziele unserer Mitarbeiter und pflegen einen fairen Umgang miteinander. Die Zuverlässigkeit unseres Handelns und das über viele Jahre hinweg erworbene Vertrauen bilden hierbei die solide Basis für langfristige und zukunftsträchtige Partnerschaften mit unseren Mitarbeitern. Als aktiv handelnde Mitarbeiter der Allpersona GmbH tragen wir die Verantwortung für einen respektvollen und werteorientierten Umgang miteinander und sind stets bestrebt langjährige Arbeitsverhältnisse mit unseren Mitarbeitern zu gründen und aufrecht zu erhalten. Dabei gab es in der Vergangenheit, gibt es in der Gegenwart und gibt es auch in Zukunft grundsätzlich keine Unterscheidung zwischen Frau und Mann. Demzufolge haben bei uns Frauen und Männer stets gleiche Chancen. Unterstützt wird dieser Grundsatz durch unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2015. Hiermit sind alle Prozesse und Strukturen im Unternehmen definiert. Das Management und alle Mitarbeiter von Allpersona erklären so z.B. mit Abschluss des Arbeitsvertrags den "Verhaltenskodex zur Gleichbehandlung" einzuhalten und jedwede Benachteiligung aus Gründen der Rasse, wegen der ethnischen Herkunft, wegen des Geschlechts, wegen der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu unterlassen. Die Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung (mittleres Management, 1. und 2. Führungsebene - Zentralmanager, Niederlassungsleiter und Vertriebsdisponenten) von Allpersona verfügt zum Stichtag 31.12.2022 über einen Frauenanteil von Ø45%. Aufgrund unseres hohen Frauenanteils ist keine Benachteiligung von Frauen in Führungspositionen bei Allpersona zu erkennen. Somit verzichten wir auf gezielte Förderungen entsprechend dem "Gesetz zur Förderung der Teilhabe von Frauen an Führungspositionen". Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit In unseren unternehmensinternen Richtlinien gibt es klare Regelungen zu den Einstellungskriterien von internen Mitarbeitern sowie zur Vergütung dieser. Dabei werden Mitarbeiter - geschlechtsunabhängig - stets auf Basis ihrer Qualifikationen und Fähigkeiten gesucht und eingestellt. Berufliche Weiterentwicklungen werden geschlechtsunabhängig gefördert - diese sind rein von der Entwicklungs- und Leistungsbereitschaft sowie den geforderten Fähigkeiten des Mitarbeiters abhängig. Das interne Vergütungssystem von Allpersona ist leistungsgerecht, wettbewerbsfähig und funktionsorientiert. Somit ist es für alle Mitarbeiter transparent. Für externe Mitarbeiter kommt unterstützend dazu der BAP/DGB-Tarifvertrag Zeitarbeit sowie die damit verbundenen Branchenzuschlagstarifverträge zur Anwendung, welchen ein verbindlicher Ethik-Kodex unterliegt. Zusammenfassend erhalten also alle externen Mitarbeiter - geschlechtsunabhängig - mindestens eine Vergütung entsprechend der tarifvertraglichen Regelungen. Seit dem 01.04.2017 gilt weiterhin die neu im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz eingeführte Equal-Pay-Regelung. Um eine marktgerechte Vergütung zu gewährleisten, erhalten Mitarbeiter entsprechend ihrer Qualifikationen und Fähigkeiten ergänzend dazu freiwillig gezahlte übertarifliche Zulagen und weitere finanzielle Leistungen. Im Rahmen des Entgelttransparenzgesetzes wurden alle personalentscheidenden internen Mitarbeiter aktiv über die gesetzlichen Änderungen und die damit verbundenen Pflichten geschult und informiert. Statistische Angaben Statistische Angaben zu den Beschäftigten der Allpersona GmbH
Traunstein, 30.03.2023 Allpersona GmbH Michael Wieneke, Geschäftsführer John Hoheisel, Geschäftsführer 1https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2023 2 https://www.dw.com/de 3 taz.de/Deutsche Wirtschaft in der Rezession 4 Ifo.de/fakten/2023-05-24 5 Ig-zeitarbeit.de/trotz-krisen-zuwaechse-am-arbeitsmarkt-prognostiziert 6 Berater-derzeitarbeit.de/news/branchennews 7 www.luenendonk.de 8 Statistikportal.de/de/inflation BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der Allpersona GmbH1. Vorbemerkungen Die Allpersona GmbH mit Sitz in Traunstein ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB Nr. 25723 eingetragen.Der vorliegende Jahresabschluss wird nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Aktivierung des Geschäfts- und Firmenwerts erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung einer planmäßigen linearen Abschreibung über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 226 T€. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten (Vorjahreszahl in Klammern)
Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse Abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Erträge in Höhe von 14 T€ (Vorjahr: 277 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche (periodenfremde und/oder einmalige) Aufwendungen in Höhe von 13 T€ (Vorjahr: 61 T€). Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft bediente sich im Geschäftsjahr 2022 zur Verbesserung der laufenden finanziellen Lage bei ausgewählten Kunden des Instruments des Factoring. Mitglieder der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 waren: - Herr John Hoheisel, Dipl.- Wirtschaftsing. (FH), Kolbermoor, - Herr Michael Wieneke, Dipl.- Wirtschaftsing. (FH), Ruhpolding. Hinsichtlich der Gesamtbezüge des Geschäftsführung wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind gleichzeitig Forderungen gegen die Geschäftsführer der Gesellschaft. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Traunstein, 09.05.2023 Allpersona GmbH Geschäftsführung Michael Wieneke, Geschäftsführer John Hoheisel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.05.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkZu dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss, wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276, 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem ausführlichen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den unten aufgeführten Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Allpersona GmbH, Traunstein, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allpersona GmbH, Traunstein, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allpersona GmbH, Traunstein, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die von uns vor dem Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie der Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach § 21 EntgTranspG, der dem Lagebericht als Anlage beigefügt ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und entsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss undden Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientieren Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Trostberg, 26.06.2023 M
& P Revision und Treuhand GmbH
Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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