TE Connectivity Energy GmbH
Finsinger Feld 1, 85521 Ottobrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Humbeil seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Markus Dr. Hardi seit 1.8.2024 | Geschäftsführer |
Henning Steffen Rademacher seit 28.9.2023 | Geschäftsführer |
Christian Höß seit 21.4.2022 | Geschäftsführer |
Henno Groell seit 5.2.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TE Connectivity Energy GmbH (vormals: Tyco Electronics Raychem GmbH)OttobrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024LAGEBERICHTGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS/ DER GESELLSCHAFT Geschäftsmodell Die Tyco Electronics Raychem GmbH ist in den TE Connectivity Konzern eingebunden. TE Connectivity plc, die Muttergesellschaft der Tyco Electronics Raychem GmbH, ist ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Galway, Irland. TE Connectivity plc ist ein globales Technologieunternehmen, das komplexe elektronische Produkte entwickelt und produziert. Rund 85.000 Mitarbeiter, darunter 8.000 Ingenieure, arbeiten mit Kunden aus fast 140 Ländern in diversen Industriebranchen zusammen, wie zum Beispiel Konsumgüterelektronik, Energietechnik, Gesundheitswesen, Automobiltechnik, Luft-/Raumfahrttechnik und Kommunikationsnetze. Der Konzernumsatz nach US-GAAP für das Geschäftsjahr 2024 belief sich auf 15,8 Milliarden US-Dollar, wovon 9,4 Milliarden Dollar auf das Segment Transportation Solutions, 4,5 Milliarden Dollar auf Industrial Solutions und 2,0 Milliarden Dollar auf Communications Solutions entfielen. Die Tyco Electronics Raychem GmbH, Ottobrunn, mit Produktionsstandorten in Ottobrunn und Falkenberg ist im Geschäftsbereich Energietechnik (Energy) tätig. Die Produkte und Systeme werden bei der elektrischen Energieübertragung und -verteilung eingesetzt. Die Produktpalette umfasst Kabel und Kabelgarnituren, Isolations- und Schutzsysteme, Verbinder und Klemmen, Niederspannungsschaltanlagen sowie Komponenten für den Stromversorgungsmarkt. Die Endkunden der Produkte sind Energieversorgungsunternehmen, Gerätehersteller und große Industrieunternehmen. Das Unternehmen stellt energietechnische Produkte her und erbringt umfassende Dienstleistungen für die TE Connectivity Solutions GmbH (TESOG), Schaffhausen, Schweiz. Die TESOG agiert als Vertriebspartner für die Verkaufsgeschäfte der Tyco Electronics Raychem GmbH gegenüber den Endkunden. Darüber hinaus übt sie eine unternehmerische Tätigkeit im Hinblick auf die Steuerung und Kontrolle der von der Tyco Electronics Raychem GmbH erbrachten Fertigungs- und Dienstleistungen aus. TESOG trägt auch die Geschäftsrisiken und ist für das Management bei der Entwicklung von geistigem Eigentum verantwortlich. Allgemeines Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim, liegt ein Organschaftsverhältnis vor. WIRTSCHAFTSBERICHT Wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das globale Wachstum blieb 2024 nach Einschätzung des IWF auf einem annähernd stabilen Niveau. Die Aufwärtsentwicklung in den USA hat die Konjunkturschwäche in den europäischen Volkswirtschaften ausgeglichen. In den Schwellen- und Entwicklungsländern des Nahen Ostens und Zentralasiens haben Störungen bei der Produktion und beim Transport von Rohstoffen, Konflikte und extreme Wetterereignisse das Wachstum gebremst. In Asien hat die steigende Nachfrage nach Halbleitern und Elektronik durch umfangreiche Investitionen in künstliche Intelligenz, besonders in China und Indien, für Aufschwung gesorgt. Für die deutsche Wirtschaft rechnet das ifo Institut mit einem Rückgang des BIP um 0,1 % für 2024. Der private Konsum war trotz der mit 2,2 % wieder niedrigeren Inflation verhalten. Die Dekarbonisierung, die Digitalisierung, der demografische Wandel und der intensivere Wettbewerb mit Unternehmen aus China haben strukturelle Anpassungsprozesse ausgelöst. Der wirtschaftliche Abschwung führte zu einem Anstieg der Arbeitslosenzahl. Auf dem deutschen Energiemarkt haben sich die durchschnittlichen Großhandelspreise für Strom und Gas im Jahr 2024 weiter entspannt. Zudem sind Stromverbrauch und Gesamterzeugung durch Energieeffizienz, konjunkturelle Schwächen in energieintensiven Branchen und mildere Winter gesunken. Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie hat erneut zugenommen, wobei die Windkraft wichtigster Energieträger in der inländischen Stromerzeugung ist. Kohle bleibt der zweitwichtigste Energieträger. Deutschland hat sich seit 2023 zu einem Nettoimporteuer von Strom entwickelt, um Versorgungslücken auszugleichen und günstigeren Strom aus dem Ausland zu beziehen. In der Elektrobranche erwartet der ZVEI für das Jahr 2024 in Deutschland eine negative Entwicklung, die von einem Rückgang bei Produktion und Auftragseingang geprägt ist. Im Zeitraum von Januar bis August 2024 wurde ein Rückgang der Produktion von 9,7 % verzeichnet. Die Auftragseingänge lagen in diesem Zeitraum mit minus 10,9 % deutlich unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Die sinkende Kapazitätsauslastung hatte in einigen Unternehmen Kurzarbeit zur Folge. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung werden vor allem die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung benutzt. Daneben gibt es keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren die durchgängig zur Steuerung verwendet werden. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2024 war von einem konjunkturell bedingten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr geprägt. Bei den Einkaufspreisen konnten Einsparungen erzielt werden. Programme zur Kosteneinsparung und kontinuierlichen Prozessverbesserung in der Produktion haben zur Stabilisierung des Ergebnisses beigetragen. Positiv hat sich daneben der Anstieg der Zinserträge ausgewirkt. Ertragslage Der Jahresumsatz belief sich auf 147,10 Mio. EUR und sank auftragsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 3,33 %. Die Prognose für die Umsatzerlöse wurde nicht erreicht. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen entsprechen im Wesentlichen dem Jahresumsatz in Höhe von 147,10 Mio. EUR und resultieren hauptsächlich aus den Verkäufen an die Tyco Electronics Polska Sp. z o.o., Warschau, Polen sowie der Erbringung von Serviceleistungen für die TE Connectivity Solutions GmbH (TESOG), Schaffhausen, Schweiz. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung sank von 40,21 Mio. EUR im Vorjahr auf 39,09 Mio. EUR im Berichtsjahr, was wesentlich durch den Rückgang der Umsatzerlöse bedingt ist. Die Erwartung für das Jahresergebnis ist nicht eingetroffen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr (14,99 Mio. EUR) auf 0,72 Mio. EUR gesunken. Im Vorjahr waren in diesem Posten Erträge aus der Verrechnung von Restrukturierungsaufwendungen an verbundene Unternehmen enthalten. Daneben sind Erträge aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (0,08 Mio. EUR), aus der Weiterverrechnung von Aufwendungen an Schwestergesellschaften (0,53 Mio. EUR), aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen (0,05 Mio. EUR) und aus Währungsumrechnung (0,04 Mio. EUR) enthalten. Die Materialaufwendungen betrugen 45,08 Mio. EUR und haben sich mit einem Rückgang um 14,47 % infolge von Einkaufspreisreduzierungen im Vergleich zum Umsatzrückgang (3,33 %) stärker reduziert. Gegenüber dem Vorjahr sind die Personalaufwendungen infolge der Restrukturierungsmaßnahmen um 2,08 Mio. EUR auf 46,17 Mio. EUR gesunken. Der Aufwand für Löhne und Gehälter hat sich infolge der Restrukturierung deutlich um 3,36 Mio. EUR reduziert. Die Aufwendungen für Altersversorgung liegen durch den Anstieg von erdienten Ansprüchen mit 1,42 Mio. EUR über dem Vorjahr (0,30 Mio. EUR). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind mit 3,06 Mio. EUR aufgrund von Anlagenzugängen im Vergleich zum Vorjahr (2,75 Mio. EUR) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 21,74 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau (26,36 Mio. EUR), das durch Restrukturierungsaufwendungen erhöht war. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen verbundene Unternehmen und liegen mit 12,41 Mio. EUR aufgrund der Zinssatzerhöhung deutlich über der Vorjahreshöhe. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von 3,62 Mio. EUR sind im Vergleich zum Vorjahr (3,59 Mio. EUR) nahezu konstant. Darin sind im Wesentlichen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen enthalten. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Entwicklung des Unternehmens als zufriedenstellend, da die Ertragslage durch die Restrukturierungsmaßnahmen in den vergangenen Geschäftsjahren stabilisiert wurde. Maßnahmen zur Kosteneinsparung im Rahmen des Konzernprogramms TE Operating Advantage (TEOA) tragen dazu bei, die negativen Auswirkungen der konjunkturellen Entwicklung abzumildern. Vermögens- und Finanzlage Das Eigenkapital beträgt unverändert 123,74 Mio. EUR und entspricht einer Eigenkapitalquote von 32,03 % (Vorjahr 30,77 %). Die Veränderung der Eigenkapitalquote ergibt sich aus der niedrigeren Bilanzsumme bei unverändertem Eigenkapital. Auf der Passivseite resultiert die Reduzierung aus niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Auf der Aktivseite hat der Rückgang des Umlaufvermögens, insbesondere der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die Reduzierung der Bilanzsumme verursacht. Das Anlagevermögen ist im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung bei den technischen Anlagen und Maschinen um 2,66 Mio. EUR gestiegen. Am Standort Ottobrunn wurden im Berichtsjahr Investitionen in Produktions- und Messanlagen sowie Gebäudeverbesserungen durchgeführt. Das Vorratsvermögen hat sich aufgrund der Umsatzreduzierung leicht um 0,15 Mio. EUR auf 9,54 Mio. EUR erhöht. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 16,17 Mio. EUR ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Konzern-Cashpool zurückzuführen. Die Rückstellungen in Höhe von 214,60 Mio. EUR haben sich im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme der Rückstellung für Restrukturierungsverpflichtungen reduziert. Bei den Pensionsverpflichtungen ist ein Rückgang in Höhe von 2,31 Mio. EUR zu verzeichnen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 48,01 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund von niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 8,29 Mio. EUR gesunken. Der vereinfachte Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit ist im Wesentlichen durch die Verringerung der Einnahmen aus Umsatzerlösen um 0,81 Mio. EUR auf 42,14 Mio. EUR gesunken. Der vereinfachte Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit wurde nach der indirekten Methode aus dem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung (39,09 Mio. EUR) und Addition der Abschreibungen (3,06 Mio. EUR) als zahlungsunwirksame Aufwendungen ermittelt. Der Finanzmittelfonds hat sich auf 322,60 Mio. EUR (Vorjahr 331,25 Mio. EUR) erhöht. Er setzt sich aus liquiden Mitteln in Höhe von 0,38 Mio. EUR (Vorjahr 0,40 Mio. EUR) und Forderungen gegen Gesellschafter aus Konzern-Cashpool in Höhe von 322,22 Mio. EUR (Vorjahr 330,85 Mio. EUR) zusammen. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Kreditlinien und deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH refinanziert sich über den Cashpool mit der Tyco Electronics Group SA, Luxemburg. Die Tyco Electronics Raychem GmbH war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Forschung und Entwicklung Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt in der Erarbeitung von neuen Produkten und Applikationen, die den Kunden einen Mehrwert verschaffen. Dabei werden auch Kundenwünsche und Kundenanforderungen mit t einbezogen. Vor allem in den Bereichen der Hochspannungskabelverbinder und der Kaltschrumpfanwendung ist eine Reihe von neuen Produkten im Angebot. Die Entwicklungsaufwendungen lagen mit 5,94 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (6,29 Mio. EUR). Der Anteil an den Umsatzerlösen ist mit 4,04 % nahezu konstant im Vergleich zum Vorjahr (4,13 %). Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Marktchancen ergeben sich aus dem Ablösen der Verbrennungstechnologie durch nachhaltige elektrische Technologien. Daraus resultiert ein steigender Investitionsbedarf für die Bereitstellung, Transport und Speicherung von elektrischer Energie. Neben dem Einsatz von erneuerbaren Energien mit Solar,- Wind- und Wasserkraftwerken soll auch die Versorgungssicherheit gewährleistet sein. Elektrische Verbindungs- und Ausrüstungsprodukte sind sowohl in der Industrie als auch beim andauernden Umbau der Energienetze von Bedeutung. Der nachhaltige Ausbau des Umsatzanteils mit Kunden in der Branche der erneuerbaren Energien bleibt weiterhin aktuell. Die Tyco Electronics Raychem GmbH hat mit ihrem Produktportfolio gute Voraussetzungen, am Umbau zu klimaneutralen Anwendungen zu partizipieren. Produkte im Bereich der Solar- und Windkraft können einen Beitrag zur kosteneffizienten Umrüstung leisten. Mit einer Fokussierung und Intensivierung von Geschäftsbeziehungen bei den erneuerbaren Energien können Marktanteile gewonnen werden. Einen weiteren Fokus sieht das Management im Industriesektor. Die Wettbewerbssituation ist jedoch auch in diesem Markt anspruchsvoll. Risiken auf den Beschaffungsmärkten bestehen durch geopolitische Konflikte und Handelsbarrieren, in deren Folge Logistikketten abreißen können. Fehlende Rohstoffe und Komponenten können Lieferzeiten verlängern und zu Produktionsunterbrechungen führen. Lieferengpässe und Einkaufspreiserhöhungen bei Rohstoffen und Energieversorgung können das Ergebnis belasten. Durch strategische Maßnahmen und die Bündelung von Einkaufsvolumina im Konzern werden die Auswirkungen auf den Materialaufwand vermindert. Auf den Absatzmärkten besteht das Risiko konjunktureller Schwankungen. Geopolitische Konflikte, inflationsbedingte Preissteigerungen oder der Wegfall staatlicher Fördermaßnahmen beeinflussen die Nachfrage und können zu Umsatzrückgängen führen. Forderungen und Verbindlichkeiten unterliegen grundsätzlichen Risiken. Durch ein entsprechendes Forderungsmanagement im Konzern wird angestrebt, Ausfallrisiken zu mildern. Aufgrund der überwiegenden Fakturierung in Euro bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken für die Gesellschaft. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft wird als ausgeglichen und solide angesehen. Die Liquiditätssteuerung erfolgt über die Abteilung EMEA Treasury im Konzern. Die Gesellschaft deckt ihren Liquiditätsbedarf aus den Mittelzuflüssen der laufenden Geschäftstätigkeit, die im Cashpool mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH gebündelt werden. Es werden keine bestandsgefährdenden Risiken für die Tyco Electronics Raychem GmbH gesehen. Aufgrund der Zugehörigkeit zur steuerlichen Organschaft mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH bestehen keine wesentlichen steuerlichen Risiken. Insgesamt schätzen wir die Verteilung von Chancen und Risiken als ausgewogen ein. Es wurden derzeit keine Risiken identifiziert, die zu einer bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten. Unter veränderten Rahmenbedingungen könnten zum heutigen Zeitpunkt unbekannte oder als unwesentlich erachtete Risiken an Bedeutung gewinnen. Das Unternehmen hat, soweit möglich, Voraussetzungen geschaffen, um neue Risikosituationen frühzeitig zu erkennen und schnell darauf zu reagieren. Für das Jahr 2025 rechnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit einem leichten Wachstum für die deutsche Wirtschaft. Auf den Energiemärkten soll sich die Lage durch die Senkung der Stromsteuer für produzierende Unternehmen weiter entspannen. Positive Impulse ergeben sich aus der Energiespeicherbranche, die jedoch durch die allgemein schwierige Konjunkturlage, Fachkräftemangel und strukturelle Anpassungserfordernisse eingeschränkt werden können. Auf Basis der gegenwärtigen konjunkturellen Entwicklung geht die Geschäftsführung davon aus, dass für das folgende Geschäftsjahr mit leicht steigenden Umsatzerlösen und einem im Vergleich zum Vorjahr etwa konstanten Jahresergebnis zu rechnen ist.
Ottobrunn, 30.05.2025 Henning Rademacher Christian Höß Matthias Humbeil Dr. Markus Hardi Bilanz zum 30. September 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024
ANHANG1 ALLGEMEINE ANGABEN Die Tyco Electronics Raychem GmbH hat ihren Sitz in Ottobrunn und ist beim Registergericht München unter HRB 8099 registriert. Die Tyco Electronics Raychem GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Neben den anwendbaren Vorschriften des HGB wurden auch die des GmbH-Gesetzes beachtet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH als Muttergesellschaft liegt ein Organschaftsverhältnis im Sinne des § 14 KStG vor. Infolge der körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Organschaft werden das zu versteuernde Einkommen und der Gewerbeertrag der Tyco Electronics Raychem GmbH der Tyco Electronics Germany Holdings GmbH als Organträger zugerechnet. Der Ansatz latenter Steuern im Jahresabschluss erfolgt im Einklang mit DRS 18 beim Organträger. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die entgeltlich erworbenen Nutzungsrechte an Software werden in Anlehnung an die AfA-Tabellen des TE Connectivity Konzerns über die betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden immaterielle Vermögensgegenstände außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Sachanlagevermögen Die Zugänge werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Die Abschreibungen des Anlagevermögens für Zugänge nach dem 01.10.2014 werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauer in Anlehnung an die AfA-Tabellen des TE Connectivity Konzerns vorgenommen. Die unterjährigen Zugänge und Abgänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die voraussichtliche betriebsindividuelle Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden 40 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Gebäudeeinbauten werden über die Laufzeit des zugrundeliegenden Mietvertrags abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250 EUR aber nicht mehr als 1.000 EUR wird im Jahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gewinnmindernd aufgelöst wird. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens außerplanmäßig auf den beizulegenden Wert abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten, ermittelt nach der Durchschnittsmethode, oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit wurden mit Abschlägen von 25 % bis 100 % berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB aktivierungspflichtigen Einzel- und Gemeinkosten sowie die nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Gemeinkosten. Veraltete Vorräte sowie Überbestände an Vorräten wurden auf den beizulegenden Wert am Bilanzstichtag abgewertet. Bei der Bewertung der Vorräte wird das Niederstwertprinzip beachtet. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu den Anschaffungskosten abzüglich etwaiger angemessener Einzelabwertungen zur Berücksichtigung individueller Risiken angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten werden mit Erfüllungsbeträgen für zukünftige Aufwendungen angesetzt. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen einschließlich des Übergangs- und Sterbegelds wurden auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Beachtung des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilMOG ermittelt. Dabei wurde die Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Methode) angewandt. Für die Abzinsung wurde das Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ausgeübt und ein durchschnittlicher Marktzins von 1,87 %, bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, herangezogen. Der Zeitraum für die Durchschnittsbildung des Rechnungszinses für Pensionsverpflichtungen wurde gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB von 7 auf 10 Jahre erhöht. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückstellungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und den vergangenen sieben Geschäftsjahren wird nachfolgend im Anhang angegeben. Der durchschnittliche Marktzins auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,91 %. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge wurde mit 2,5 % und die Anpassung der laufenden Renten mit 2,0 % berücksichtigt. Als Grundlage für die Berechnung zum Bilanzstichtag dienen die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck mit den darin enthaltenen Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sonstige Rückstellungen Bei den Rückstellungen für Jubiläumsgelder, die an die Mitarbeiter anlässlich ihrer Dienstjubiläen (in Gold) gezahlt werden, wurde die Höhe des Rückstellungsbedarfs versicherungsmathematisch berechnet. Der Rückstellungsbetrag wurde mit der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Methode) ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Der Rechnungszins beträgt 1,67 % (7-Jahresdurchschnitt), bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 9 Jahren. Bei der Bilanzierung der Jubiläumsrückstellung wurde in den Vorjahren das Beibehaltungswahlrecht gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ausgeübt, nach welchem die notwendige Auflösung der Rückstellung aufgrund der Umstellung auf die Bewertungsgrundsätze des HGB i. d. F. des BilMoG unterbleiben kann, wenn der Auflösungsbetrag im Übergangszeitraum bis 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste. Die sonstigen Rückstellungen werden in dem durch §§ 249, 253 HGB vorgegebenen Rahmen gebildet. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Abzinsung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Beibehaltungswahlrecht gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ausgeübt, nach welchem die notwendige Auflösung der Rückstellung aufgrund der Umstellung auf die Bewertungsgrundsätze des HGB i. d. F. des BilMoG unterbleiben kann, wenn der Auflösungsbetrag im Übergangszeitraum bis 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnungen Gemäß § 256a HGB wurden auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Zeitpunkt des Zugangs von kurzfristigen Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt die Umrechnung mit dem am Tag der Verbuchung gültigen Devisenkassamittelkurs. 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel - Anlage zum Anhang - dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 19,57 Mio. EUR (Vorjahr 27,21 Mio. EUR), Forderungen gegen die Gesellschafterin Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim aus Umsatzsteuer in Höhe von 1,68 Mio. EUR (Vorjahr 1,58 Mio. EUR) und aus dem Konzern-Cashpool von 322,22 Mio. EUR (Vorjahr 330,85 Mio. EUR). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von maximal einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausgezahltes Urlaubsgeld in Höhe von 0,30 Mio. EUR und vorausgezahlte Miete in Höhe von 0,09 Mio. EUR. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von 8,90 Mio. EUR entfällt zum 30. September 2024 in voller Höhe auf die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH mit Sitz in Bensheim. Der Jahresüberschuss in Höhe von 39,09 Mio. EUR wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim, abgeführt. Der vororganschaftliche Gewinnvortrag beläuft sich unverändert auf 1,46 Mio. EUR. Rückstellungen für Pensionen Der infolge der Anwendung des HGB i. d. F. des BilMoG ermittelte Unterschiedsbetrag wurde unter Ausübung des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB in den Vorjahren als außerordentlicher Aufwand berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückstellungsbetrag auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,87 %) und den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,91 %) beträgt minus 1,20 Mio. EUR. Es besteht keine Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen ungewisse Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer für Angestellte, die bei Konzerngesellschaften im Ausland tätig sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung (0,54 Mio. EUR), Überstunden, Schichtzulagen und Erfindervergütungen (0,89 Mio. EUR), Aktienoptionspläne (1,10 Mio. EUR), Bonus/Provisionen (2,38 Mio. EUR), Resturlaubsverpflichtungen (0,71 Mio. EUR), Weihnachtsgeld (0,99 Mio. EUR), Jubiläumszahlungen (1,06 Mio. EUR) sowie ausstehende Eingangsrechnungen (3,23 Mio. EUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,40 Mio. EUR (Vorjahr 10,71 Mio. EUR) und die Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung an die Gesellschafterin Tyco Electronics Germany Holdings GmbH in Höhe von 39,09 Mio. EUR (Vorjahr 40,21 Mio. EUR). Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristig mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von 0,64 Mio. EUR (Vorjahr 0,56 Mio. EUR) ausgewiesen. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsbereich Energietechnik (Energy) fast ausschließlich mit Kunden in Polen und der Schweiz erzielt. Auf verbundene Unternehmen entfällt ein Betrag von 146,91 Mio. EUR (Vorjahr 152,07 Mio. EUR). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung (0,04 Mio. EUR), aus der Weiterbelastung von Aufwendungen an verbundene Unternehmen (0,53 Mio. EUR) sowie periodenfremde Gewinne aus dem Verkauf von Sachanlagen (0,08 Mio. EUR) und der Auflösung von Wertberichtigungen (0,05 Mio. EUR). Personalaufwand Der Personalaufwand von 46,17 Mio. EUR (Vorjahr 48,25 Mio. EUR) enthält Aufwendungen für Löhne und Gehälter von 39,07 Mio. EUR (Vorjahr 42,44 Mio. EUR) sowie für soziale Abgaben und für Altersversorgung von 7,10 Mio. EUR (Vorjahr 5,81 Mio. EUR). Davon wurden 1,42 Mio. EUR (Vorjahr 0,30 Mio. EUR) für Altersversorgung aufgewendet. Der Zinsaufwand aus der jährlichen Aufzinsung der Pensions- und pensionsähnlichen Verpflichtungen wird getrennt im Finanzergebnis ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Instandhaltungsaufwendungen (1,85 Mio. EUR), Aufwendungen für Mieten und Leasing (2,31 Mio. EUR), sonstige Dienstleistungen (10,71 Mio. EUR), Frachten (1,17 Mio. EUR), Reisen und Bewirtung (1,53 Mio. EUR) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung (0,12 Mio. EUR). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 12,41 Mio. EUR (Vorjahr 8,36 Mio. EUR) betreffen Zinsen von verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (3,62 Mio. EUR). Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten Aufwand für Grundsteuer. 5 ERGÄNZENDE ANGABEN Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Gewerbliche Mitarbeiter: 146 (Vorjahr 157) Angestellte: 285 (Vorjahr 298) Gesamt: 431 (Vorjahr 455) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen kurzfristige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 0,36 Mio. EUR (Vorjahr 0,43 Mio. EUR) und mittel-/langfristige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 0,50 Mio. EUR (Vorjahr 0,47 Mio. EUR). Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr 2024 wurde ein Honorar für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von 0,05 Mio. EUR gezahlt. Angaben zum Mutterunternehmen Als oberste Muttergesellschaft erstellt die TE Connectivity plc, Galway, Irland, einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Berichtsfirma einbezogen wird. Dieser kann bei der SEC unter der Commission File Number 001-33260 eingesehen werden. Geschäftsführung
Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mit Ausnahme von Henning Rademacher (TE Connectivity Germany GmbH, Bensheim) sind alle Geschäftsführer bei der Tyco Electronics Raychem GmbH angestellt. Im Geschäftsjahr wurden Gesamtbezüge von 0,70 Mio. EUR für frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans aufgewendet. Zum 30. September 2024 bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 10,85 Mio. EUR für ehemalige Organmitglieder. Jahresergebnis Der Jahresüberschuss in Höhe von 39,09 Mio. EUR wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Tyco Electronics Germany Holdings GmbH, Bensheim, abgeführt. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt wurden, sind nicht aufgetreten.
Ottobrunn, 30.05.2025 Henning Rademacher Christian Höß Matthias Humbeil Dr. Markus Hardi Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tyco Electronics Raychem GmbH, Ottobrunn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tyco Electronics Raychem GmbH, Ottobrunn, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tyco Electronics Raychem GmbH, Ottobrunn, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 4. Juni 2025 Rödl & Partner GmbH GMBH Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer Appelt, Wirtschaftsprüfer Feststellungsdaten: Der Jahresabschluss für das am 01.09.2024 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 08.07.2025 festgestellt. |
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