Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 9832
Eingetragen
23.9.2005
Branche
Bau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Das Betreiben eines Baugeschäftes sowie die Ausführung von Maurer- und Betonarbeiten im Wohn- und Gewerbebau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Edgar Roger Hornhues
seit 29.5.2006
Geschäftsführer
Lars Ludger Schwitte
seit 23.9.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sicon GmbH

Gescher

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

sicon GmbH Industriehallen und Gewerbebau

1. Grundlagen des Unternehmens

Die sicon GmbH Industriehallen und Gewerbebau mit Sitz in Gescher ist ein mittelständisches Bauunternehmen mit Schwerpunkt auf Planung, Entwicklung und schlüsselfertiger Errichtung von Industriehallen, Logistikzentren und gewerblichen Gebäuden. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl Neubauten als auch Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen bestehender Gewerbebauten. Die Sicon GmbH betreut ihre Projekte überwiegend in Deutschland, zunehmend aber auch in angrenzenden Märkten.

2. Geschäftsverlauf im Jahr 2023

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von anhaltenden Herausforderungen durch volatile Materialpreise, gestiegene Baukosten sowie zunehmenden regulatorischen Anforderungen im Bausektor. Dennoch konnte sich die sicon GmbH in einem anspruchsvollen Marktumfeld behaupten.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 12,18 % auf 49.060 TEUR. Maßgeblich hierfür war die erfolgreiche Umsetzung mehrerer Großprojekte im Bereich Logistik- und Industriehallenbau sowie die Ausweitung von Planungsdienstleistungen im Vorfeld der Bauausführung.

Trotz gestiegener Kosten in den Bereichen Energie, Transport und Baumaterialien gelang es dem Unternehmen, die operativen Margen weitgehend stabil zu halten. Dies ist insbesondere auf effiziente Projektsteuerung, frühzeitige Materialdisposition und eine enge Zusammenarbeit mit langjährigen Partnerunternehmen zurückzuführen.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die stabile Nachfrage nach funktionalen, energieeffizienten Gewerbebauten trug wesentlich zur positiven Ergebnisentwicklung bei.

Darüber hinaus weist unsere Gesellschaft eine hervorragende Liquiditätssituation und eine starke Substanz auf. Somit stellt der Bestand an liquiden Mitteln mit 6.570 TEUR den größten Posten vor den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit 5.364 TEUR im Umlaufvermögen dar. Daneben sind im Umlaufvermögen im Wesentlichen die Leistungsforderungen vorhanden.

Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein operatives Ergebnis (EBIT) von 1.724 TEUR (Vorjahr: 2.207 TEUR), was einer leichten Abnahme gegenüber dem Vorjahr 2023 entspricht.

Es ist nunmehr ein Sachanlagevermögen in Höhe von 6.935 TEUR gegenüber 6.973 TEUR im Vorjahr zu verzeichnen.

Finanzlage

Die Liquiditätslage der Sicon GmbH war im Berichtsjahr durchweg solide. Alle laufenden Verpflichtungen konnten jederzeit fristgerecht erfüllt werden. Die Eigenkapitalquote liegt mit 55 % per 31.12.2023 weit über dem Branchendurchschnitt von unter 20 %, was eine solide Kapitalausstattung signalisiert und dem Unternehmen eine stabile Finanzierung seiner Projekte ermöglicht.

Vermögenslage

Die Vermögenslage zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr stabil. Zum Jahresende 2023 weist unsere Gesellschaft ein bilanzanalytisches Gesamtvermögen von 19.895 TEUR aus. Dabei macht das Umlaufvermögen mit knapp 65 %, gemessen an der Bilanzsumme, den größten Anteil aus.

Die Passivseite ist geprägt durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eigenkapital und Verbindlichkeiten.

4. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine wesentlichen Ereignisse ergeben, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens haben könnten.

5. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Die Sicon GmbH sieht gute Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich energieeffizientes Bauen sowie im Bau von Hallen mit nachhaltigen Energiekonzepten. Die fortschreitende Digitalisierung im Bauwesen bietet weitere Potenziale zur Effizienzsteigerung - insbesondere durch den verstärkten Einsatz von Building Information Modeling (BIM).

Aufgrund der guten Auftragslage für das laufende Geschäftsjahr 2024, prognostizieren wir ein positives Betriebsergebnis deutlich über dem Vorjahresniveau.

Sollten sich die allgemeinen Konjunkturaussichten im Jahr 2023 durch Lieferschwierigkeiten, steigenden Materialkosten oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen verschlechtern, könnte das auch Auswirkungen auf unseren Geschäftsbereich haben.

Risiken

Risiken ergeben sich weiterhin durch volatile Rohstoffpreise, mögliche Lieferengpässe sowie durch gesetzliche Änderungen, insbesondere im Bereich des Bau- und Umweltrechts. Zudem bleibt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Zuge geopolitischer Spannungen ein Unsicherheitsfaktor.

Das Unternehmen begegnet diesen Risiken durch ein aktives Risikomanagement, langfristige Lieferantenbeziehungen sowie durch Diversifizierung der Projektstruktur.

Unser Unternehmen unterliegt als Spezialist für den schlüsselfertigen Bau von Industriehallen, Gewerbebetrieben, Bürogebäuden und Wohnhäusern den spezifischen Risiken dieser Branche. Diese bestehen in den komplexen technischen und logistischen Herausforderungen der Planung, Fertigung und Inbetriebnahme jedes einzelnen Bauvorhabens.

6. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung eine stabile bis leicht positive Geschäftsentwicklung. Die Auftragspipeline ist gut gefüllt, und die Nachfrage im Segment Industrie- und Gewerbebau bleibt auf hohem Niveau. Insbesondere bei Projekten mit Fokus auf Nachhaltigkeit und modularem Hallenbau sieht die Sicon GmbH weiteres Wachstumspotenzial.

7. Erklärung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsführung versichert, dass der Lagebericht ein zutreffendes Bild der tatsächlichen Lage des Unternehmens vermittelt und die wesentlichen Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung angemessen dargestellt sind.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.935.914,56 6.973.466,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 6.935.913,56 6.973.465,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.971.099,09 4.123.024,09
2. technische Anlagen und Maschinen 1.312.487,00 1.371.677,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.609.385,00 1.461.615,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.942,47 17.149,20
B. Umlaufvermögen 12.913.679,43 10.529.771,30
I. Vorräte 978.988,89 2.227.275,86
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.280.827,56 22.293.004,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.363.915,19 3.730.026,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.082.924,66 556.668,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.570.775,35 4.572.468,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.874,42 18.647,78
Summe Aktiva 19.895.468,41 17.521.885,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.869.872,63 9.720.887,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.695.887,05 8.196.903,48
III. Jahresüberschuss 1.148.985,58 1.498.983,57
B. Rückstellungen 1.011.127,02 845.555,68
C. Verbindlichkeiten 7.737.053,00 6.682.964,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.421.423,39 2.803.796,15
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 50.637,96 191.858,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.370.785,43 2.609.357,43
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.315.629,61 3.879.168,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.193.459,32 3.673.583,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 122.170,29 205.584,31
D. Passive latente Steuern 277.415,76 272.478,49
Summe Passiva 19.895.468,41 17.521.885,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 29.607.973,42 41.694.832,75
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 27.926.216,49 39.433.634,81
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.152,00 20.959,82
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50.318,13 56.346,16
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 524.548,22 708.471,75
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.937,27 4.680,58
6. Ergebnis nach Steuern 1.166.042,58 1.517.339,85
7. sonstige Steuern 17.057,00 18.356,28
8. Jahresüberschuss 1.148.985,58 1.498.983,57

Anhang

A: Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Sicon GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gescher
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coesfeld
Register-Nr.: 9832

B: Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276,288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bewertungsveränderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, haben wir bei Wahlrechten die Angabe im Anhang gewählt.

C: Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

D: Erläuterung und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanz

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.082.924,66 EUR (Vorjahr: 556.668,33 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen gemäß § 285 Nr. 12 HGB

Im Posten sonstige Rückstellung (585.600,35 €) sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Personalkosten: 407.063,39 €
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht, Abschluss und Prüfung: 96.424,00 €
Rückstellung für Gewährleistungen: 59.812,96 €
übrige Rückstellungen: 22.300,00 €

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherheitsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.918.770,29 EUR (Vorjahr: 2.194.864,31 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 7.737.053,00 EUR.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.244.097,28 EUR (Vorjahr: 3.729.211,69 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.492.955,72 EUR (Vorjahr: 2.953.752,46 EUR).

Latente Steuern gemäß § 285 Nr. 29 HGB

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 277.415,76 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 4.937,27 EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten haftet die Sicon GmbH für Verbindlichkeiten einer verbundenen Gesellschaft in Höhe von 1.344.971,85 €.

E: Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer gemäß 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 33.

31.12.2023 31.12.2022
Geschäftsführung 4 2
Technische und kaufmännische Angestellte 26 28
Gewerbliche Arbeitnehmer 3 2
Gesamt 33 32

Namen der Geschäftsführer gemäß 285 Nr. 10 HGB

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Lars Schwitte ausgeübter Beruf: Staatlich geprüfter Bautechniker, GF

Weitere Geschäftsführer: Edgar Hornhues ausgeübter Beruf: Betriebswirt, GF

Dieter van den Berg ausgeübter Beruf: Staatlich geprüfter Bautechniker, GF

Jennifer Roßbach ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB (Angabe der Geschäftsführerbezüge) wird Gebrauch gemacht.

Ergebnisse nach Abschlussstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB

Nachtragsbericht im Anhang

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn-und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung gemäß § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 10.845 TEuro auf neuer Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gescher, den 17.07.2025

gez. Edgar Hornhues, Gesellschafter-Geschäftsführer

gez. Lars Schwitte, Gesellschafter-Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich den Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Sicon GmbH sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 in der diesem Bericht als Anlagen beigefügten Fassung folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

“Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die

Sicon GmbH - Industriehallen & Gewerbebau -

Schildarpstraße 77

48712 Gescher

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Sicon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Sicon GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystemen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise.

Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.“

Ich erstelle diesen Prüfungsbericht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich verweise insbesondere auf § 328 HGB.

 

Gescher, den 17.07.2025

Dipl. Betriebswirt Jürgen Albersmann, vereidigter Buchprüfer

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