KS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva Margit Mayer-Greß seit 10.4.2018 | Prokura |
Christiane Kühl seit 10.4.2018 | Prokura |
René Kühl seit 2.2.2011 | Geschäftsführer |
Hubert Greß seit 15.1.2003 | Geschäftsführer |
Monika Greß seit 15.1.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Greß Speditions GmbHGerolzhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die Greß Speditions GmbH, Gerolzhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Greß Speditions GmbH, Gerolzhofen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Greß Speditions GmbH, Gerolzhofen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 30. Mai 2024 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofenRegistergericht Schweinfurt, HRB Nr. 834AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofen1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren maßgebend. Änderungen im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich in der Weise, dass die im Vorjahresabschluss unter den "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesenen Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr in die "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" und in die "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" umgegliedert wurden. Das Vorjahr wurde nicht angepasst. Es erfolgte für das Vorjahr eine entsprechende Anhangsangabe. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte darüber hinaus frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden nicht verrechnet. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik von 0,0 % p.a., einer Rentensteigerung von 2,0 % p.a. und einem Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,83 % p.a. sowie einer Kündigungsrate von 0,0 %. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessungsspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der im Rahmen der Verschmelzung der Forster Speditions-GmbH zum 1. Januar 2012 zugegangene Geschäfts- oder Firmenwert wurde mit einer linearen Nutzungsdauer von acht Jahren abgeschrieben, da die Gesellschaft davon ausgeht, dass sich die historischen Kundenbindungen auf welchen der Geschäfts- oder Firmenwert basierte über diesen Zeitraum neutralisieren. Zum 31. Dezember 2023 war der Geschäfts- oder Firmenwert bereits komplett abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert der Reichel GmbH, welcher im Oktober 2013 entgeltlich erworben wurde, wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die historischen Kundenbindungen, auf welchen der Geschäfts- oder Firmenwert basiert, über diesen Zeitraum neutralisieren. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 124 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der Pensionsrückstellung und des Geschäfts- oder Firmenwertes zum 31. Dezember 2023, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 27 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 5 aufgelöst. Es erfolgt eine Einzeldifferenzbetrachtung. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 110.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist nicht voll einbezahlt. Einlagen in Höhe von EUR 74.872,17 stehen noch aus. Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 810.902,74 wird mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 133. Diese entfällt auf die Aktivierung latenter Steuern (TEUR 124) sowie auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Wertansätzen gem. § 253 Absatz 2 HGB und § 253 Absatz 6 HGB (TEUR 9). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, denen kein Deckungsvermögen gegenüber stand, betrugen im Berichtsjahr TEUR 822. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich für die Pensionsrückstellung ein Verbrauch in Höhe von TEUR 4 und eine Aufzinsung in Höhe TEUR 15. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten und der gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 53). Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 2.345 (Vorjahr: TEUR 3.181) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 1.509 (Vorjahr: TEUR 2.583). Die übrigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 2.531 (Vorjahr: TEUR 2.034). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.195 (Vorjahr: TEUR 5.106) innerhalb des Gesellschaftsvermögens durch Sicherungsübereignungen und Eigentumsvorbehalte sowie durch Abtretung der Ansprüche aus Einspeisevergütung besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 712) sind durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vermögensgegenständen besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten aus Mietkauf gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten in Höhe von TEUR 283 enthalten. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 85) sowie gegenüber Gesellschaftern/nahestehenden Personen in Höhe von TEUR 175 (Vorjahr: TEUR 175). Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 14.654. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 8.600. Auf verbundene Unternehmen entfallen gesamtschuldnerische Haftungsverhältnisse mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 13.629 und Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 8.182. Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft mit Nominalbetrag in Höhe von TEUR 1.440 und Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 562 übernommen. Die Gesellschaft geht von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber eine gesamtschuldnerische Haftung und eine Bürgschaft ausgesprochen wurde, gesichert ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Leasing- und Mietverträge Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Leasing- und Mietverträgen für Grundstücke und Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2037 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasing- und Mietverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die gesamtschuldnerischen Haftungen und die Bürgschaft in den Haftungsverhältnissen sowie die Sicherungsübereignungen und die Abtretung von Einspeisevergütungen im Verbindlichkeitenspiegel unter entsprechender Angabe der Beträge, ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft und weiteren verbundenen Unternehmen zusammen Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 600 und der Gesellschaft weitere Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 679 gewährt. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Passiva (TEUR 15) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern (TEUR 5) enthalten. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Herr Hubert Greß, Gerolzhofen Herr René Kühl, Gerolzhofen Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Prokura Frau Monika Greß, Gerolzhofen (Einzelprokura) Frau Christiane Kühl, Gerolzhofen (Einzelprokura) Frau Eva Mayer-Greß, Gerolzhofen (Einzelprokura) Die Prokuristen Christiane Kühl und Eva Mayer-Greß sind zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken ermächtigt. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernabschluss Mutterunternehmen der Gesellschaft für den größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreis ist die Greß GmbH & Co. KG mit Sitz in Gerolzhofen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 810.902,74 wird mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Gerolzhofen, den 30. Mai 2024 Greß Speditions GmbH gez. Hubert Greß gez. René Kühl Entwicklung des Anlagevermögens 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Greß Speditions GmbH, GerolzhofenA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %). Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Mit ihrem umfangreichen Leistungsspektrum sind Speditionen und der gewerbliche Güterkraftverkehr weiterhin wie gewohnt wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette vieler Wirtschaftszweige. Die Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Insbesondere die Umsatzentwicklung im Stra- ßengüterverkehr zeigt in den letzten Jahren eine sehr hohe Korrelation zur Gesamtwirtschaft. Die Branche hat in der Pandemie Höhen und Tiefen erlebt. Nach den Steigerungen seit 2020 bei Umsatz und Transportleistung, insbesondere in den Jahren 2021 und 2022, in denen wieder das Vorkrisenniveau erreicht werden konnte, ging die Fahrleistung aller LKW gemessen an den Kilometern auf dem gebührenpflichtigen Streckennetz in Deutschland um 3,9 % gegenüber 2022 zurück auf nunmehr rund 39,7 Milliarden Kilometer. Die Umsätze der Transportunternehmen sind zwar in den letzten Jahren stetig gestiegen (2021: + 10,8 %; 2022: + 6,9 %), betrachtet man jedoch die tatsächliche Beförderungsmenge, ergibt sich ein vollkommen anderes Bild. Denn in den Umsatzsteigerungen sind Preiserhöhungen enthalten, die das positive Ergebnis relativieren. Bereits vor der Energiekrise waren die Kosten für Diesel stark gestiegen, was die Preise für Transportleistungen nach oben gezogen hatte und sich entsprechend in den Umsätzen der Unternehmen widerspiegelt. Die Beförderungsmengen stiegen 2021 lediglich um 0,8 % und sanken 2022 um -0,4 %. Die Beförderungsmenge im Straßenverkehr inländischer LKW sank von 2021 auf 2022 sogar um 1,5 %. Analog zu dieser prekären Lage ist die Zahl der Betriebe in der Güterbeförderung im Straßenverkehr seit 2019 durchschnittlich um 1,4 % je Jahr gesunken. Der Konsolidierungsprozess ist hier in vollem Gange. Der hohe Wettbewerbsdruck, die Marktmacht der Großunternehmen und der Faktor, dass kleine Unternehmen aufgrund ihres nahezu identischen Angebots beliebig austauschbar sind, beschleunigen deren Ausscheiden aus dem Markt. Dazu fehlt oft die Nachfolgegeneration, die bereit ist das Transportunternehmen fortzuführen. Neben den bekannten Kostensegmenten belasten auch die Umweltziele (Anforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens) die Ertragslage zusätzlich, z. B. durch gestiegene Mautkosten oder die Umstellung der Fuhrparkflotten auf andere Antriebe (Elektro/LNG). Bei der Maut lässt sich weiterhin die seit Jahren anhaltende Verschiebung der Beförderung von inländischen auf die ausländischen Flotten feststellen. Im Verhältnis steigt die Kilometerleistung der im Ausland zugelassenen Fahrzeuge weiter an. Auf den Autobahnen und Bundesstraßen sank die Fahrleistungen inländischer LKW um 4,8 % von 2022 auf 2023, während die ausländischen LKW nur um 2,7 % zurückgingen. Die ausländischen Flotten übernehmen vor allem die Langstrecken, während die nationalen Unternehmen sich auf die kurzen Strecken konzentrieren. Die durchschnittliche Streckenleistung pro Mautfahrt betrug in 2023 36,3 km bei den inländischen LKW, bei den ausländischen Fahrzeugen dagegen 121,6 km. Die Konkurrenz kommt hier vor allem aus Litauen, Polen, Rumänien, Tschechien sowie weiteren osteuropäischen Staaten. Hier fällt es den deutschen Unternehmen schwer sich gegen die Dumpingpreise der Konkurrenz, auch bedingt durch bestehende Wettbewerbsnachteile (Mindestlohn/ Bürokratie) durchzusetzen. Durch das niedrigere Lohnniveau, geringere Sozialleistungen und weniger umfassende Arbeitsschutzvorschriften haben diese Unternehmen aus Osteuropa einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den deutschen Transporteuren. Zwar gibt es in der EU an sich einheitliche Regeln für den Straßengüterverkehr, die Durchsetzung und die Überprüfung der gesetzlichen Bestimmungen ist jedoch weiterhin schwierig bzw. wird von der Politik nicht ernsthaft umgesetzt. Eine exakte Überprüfung der geltenden Vorschriften ist nahezu unmöglich, z. B. mangels ausreichendem Personal, aber auch mangels Durchsetzungskraft/-wille von Strafen in Deutschland gegenüber im Ausland ansässigen Unternehmen. Ein deutsches Unternehmen, welches alle gesetzlichen Bestimmungen und sonstigen Vorgaben einhält und seinem qualifizierten Fachpersonal ordentliche Entlohnung gewährt, kann oftmals mit den am Markt herrschenden Preisen im Streckengeschäft nicht mithalten. Hier ist die Politik gefordert, durch entsprechende Maßnahmen für mehr Wettbewerbsgleichheit zu sorgen. Inwieweit das EU-Mobilitätspaket hier erste kleine Schritte mit sich bringt, bleibt abzuwarten. Im Spannungsfeld des Wettbewerbs mit den ausländischen Flotten sorgen weitere, durch die Corona-Krise oder den Ukraine-Krieg bedingte Themen für ein schweres Marktumfeld. Neben der Volatilität der Nachfrage in den Lieferketten bei direkt betroffenen Branchen (z. B. kurzfristige Werkschließungen im Automobilbereich für einen nicht vorhersehbaren Zeitraum), führen zum Teil stark steigende Kosten, u. a. für Energie und Personal, die mitunter sehr kurzfristige Anpassungen der Frachtraten erfordern, zu betriebswirtschaftlichen Herausforderungen der Güterkraftverkehrsunternehmen. Eine der größten Herausforderungen bleibt das Personal. Der Branche fehlen weiterhin 60.000 bis 80.000 Fahrer, der Abfluss von deutschen Mitarbeitern durch Renteneintritt steigt, diesem Trend stehen keine inländischen Berufsnachfolger entgegen. Personal wird fast ausschließlich aus Osteuropa rekrutiert. Durch attraktive Arbeitszeitmodelle und Vergütungen muss man gutes Personal an sich binden, um sich in bestimmten Nischen in verschiedenen Branchen dauerhaft zu behaupten und sich in Verbindung mit modernem Equipment vom Markt abzuheben. Die Arbeitsmodelle und die Lohnvergütungen müssen fortlaufend überprüft werden, um bei wachsendem Konkurrenzdruck durch andere Arbeitgeber die Nase vorn zu haben. Wie auch in den Vorjahren hat das Unternehmen die Vergütungen zu Gunsten der Mitarbeiter nicht unwesentlich angepasst. Vor dem Hintergrund der anderen Kostensteigerungen bei Energie und auch bei sonstigen Anschaffungen gilt es, die Transportpreise fortlaufend zu prüfen und zwingend anzupassen. Ziel muss daneben sein, eine angemessene Verzinsung des eingesetzten Kapitals und des Risikos zu erhalten. Die anhaltend volatilen Märkte erfordern flexible und kurzfristige Entscheidungen. Unter Berücksichtigung des Wettbewerbs- und des Kostendrucks, ist ein fortlaufendes Controlling unablässig. Weiterhin eröffnen sich neue Möglichkeiten, wie z. B. die Spezialisierung, das Besetzen von Marktnischen und die Fokussierung auf höherwertige Logistikdienstleistungen. Geschäftsmodelle, Automatisierungsgrade, aber auch Kostenstrukturen werden beeinflusst. Das entsprechende Know-How und die erforderlichen Investitionen sind die Herausforderungen, um sich im Einzelnen vom Wettbewerb abzuheben. Durch professionellen Umgang mit dem Thema bieten sich Chancen für Wachstum und bessere Kostenstrukturen. Die Digitalisierung einerseits und alternative Antriebe im LKW-Bereich andererseits eröffnen weitere spannende Betätigungsfelder, auf die es sich einzustellen gilt. Der Straßengüterverkehr bleibt weiterhin unverzichtbar. Der LKW erfüllt die Erwartungen und Erfordernisse der Wirtschaft nach zeitgerechter und verlässlicher Belieferung mit seiner hohen Flexibilität in der Flächenbedienung, mit seiner Schnelligkeit und Pünktlichkeit am besten. Unter den extrem schwierigen Bedingungen im Transportgewerbe konnte sich das Unternehmen behaupten. Die in den Vorjahren gewonnenen Marktanteile konnten gehalten und ausgebaut werden. Allerdings werden weiterhin auch Kundenbeziehungen beendet oder zurückgefahren, bei denen keine ausreichenden Deckungsbeiträge erzielt werden konnten. Eine konsequente Geschäftspolitik sorgte dafür, dass die Kosten durch ein effizientes Controlling überwacht werden. Die Geschäftsleitung will verstärkt in konjunkturunabhängige Branchen investieren und eine breite Kundenbasis soll für einen gesunden Mix aus verschiedenen Branchen sorgen. Die Gesellschaft entwickelt aufgrund ihrer Geschäftsaktivitäten keine Produkte. Das Rohergebnis unter Einbeziehung der sonstigen betrieblichen Erträge verringerte sich um TEUR 1.080 auf TEUR 10.557. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 240 auf TEUR 6.770 verringert. Der Rückgang des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der durchschnittlichen Mitarbeiter um 13 auf 163 Mitarbeiter. Gegenläufig haben sich die individuellen Lohnerhöhungen ausgewirkt. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 852 auf TEUR -696 gesunken. Das Jahresergebnis weist im Berichtsjahr einen Wert von TEUR -811 (Vorjahr TEUR 24) auf. Die Verbesserung der Rohertragsquote von 43,5 % auf 44,0 % ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Dieselpreise und die Erhöhung der Frachtrate zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote beträgt 9,3 % (Vorjahr 14,9 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.852 auf TEUR 5.472 reduziert. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 368 auf TEUR 2.785 verringert. Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert aus den Anlagenbuchwertabgängen in Höhe von TEUR 128 sowie den laufenden Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.500. Gegenläufig haben sich die Zugänge in Höhe von TEUR 776 ausgewirkt. Der Rückgang des Umlaufvermögens betrifft die Vorräte (TEUR -80), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -408) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR -99). Gegenläufig haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR +210) sowie die liquiden Mittel (TEUR +9) entwickelt. Die Rückstellungen sind um TEUR 1 auf TEUR 1.268 gesunken. Die Pensionsrückstellungen haben sich um TEUR 11 auf TEUR 822 erhöht. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 1 auf TEUR 0 verringert. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 11 auf TEUR 446 resultiert aus der Verringerung der Rückstellungen für Tantieme sowie für Urlaubsverpflichtungen. Gegenläufig hat sich die Rückstellung für Schadenrückkauf ausgewirkt. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 1.413 auf 6.385 gesunken. Die Bilanzsumme sank um TEUR 2.225 auf TEUR 8.433. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 1.700 (Vorjahr TEUR 2.591). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 3.854. Davon entfallen TEUR 3.195 auf Verbindlichkeiten aus Darlehen, TEUR 375 auf Termingelder und TEUR 284 auf Kontokorrentverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 4.876. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft und weiteren verbundenen Unternehmen zusammen Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 600 und der Gesellschaft weitere Rahmen-/Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 679 gewährt. Durch den Saldo aus der Aufnahme und Tilgung von Darlehen und Kontokorrentverbindlichkeiten wurden der Gesellschaft im Berichtsjahr Liquidität in Höhe von TEUR 1.910 abgeführt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 776 getätigt. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragsteuern. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als nicht zufriedenstellend zu beurteilen. Beim Rohergebnis und beim Ergebnis vor Steuern konnte die Vorjahresprognose nicht erreicht werden. B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Geschäftsjahr 2024 wird ein moderater Rückgang des Rohergebnisses und ein signifikanter Anstieg des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Angesichts der Auswirkungen und Folgen des Ukraine-Krieges, der aktuellen Inflation und daraus resultierenden steigenden Preisen und Zinsen stehen auch wir vor diversen operativen und finanziellen Herausforderungen. Es ist ungewiss, mit welcher Dauer die wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen unser Unternehmen treffen werden. Eine verlässliche Prognose ist derzeit nahezu unmöglich. Die Risiken im Rahmen der Geschäftstätigkeit der Greß Speditions GmbH ergeben sich insbesondere aus einer Organisationsstruktur mit hohem Fixkostenblock, dem Konkurrenzdruck von Mitbewerbern und der Abhängigkeit von einigen Großkunden. Den Kostenstrukturrisiken, bestehend vor allem aus den Fahrzeugkosten, wird begegnet mit einer zeitnahen kurzfristigen Erfolgsrechnung, effizientem internen Controlling, Beobachtungen des Marktes sowie sofortigem Reagieren auf Marktveränderungen. Besonders die Entwicklung der Preise für die Treibstoffe (Diesel und LNG) ist hier von übergeordneter Wichtigkeit. Aufgrund der stark schwankenden Preise und des hohen Kostenanteils sowie der Preissteigerungen in anderen Kostenbereichen müssen die Frachtraten fortlaufend überprüft und zwingend angepasst werden. Insbesondere werden Aufträge zurückgegeben, deren Erfüllung nicht kostendeckend umgesetzt werden kann. Daneben sind weiterhin die Kunden kritisch zu überprüfen, inwieweit eine Belieferung aus Bonitätsgesichtspunkten möglich ist. Vielfältig sind auch die Ansätze für eine Ökologisierung in der Transportbranche. Es geht unter anderem um die Frage, wie man Nutzfahrzeuge betreiben kann, ohne dabei Treibhausgase zu produzieren. Hier wird es in den nächsten Jahren für die Branche wichtige Entwicklungen geben, die es zu prüfen gilt, um sich zu positionieren. Nachwievor ist der Diesel-LKW Normalität. Mit Flüssiggas betriebene LKW (LNG), die weniger CO 2 produzieren, sind nur wenig verbreitet. Auch weil neue bzw. andere Technologien immer auch Probleme im täglichen Einsatz mangels Infrastruktur beim Tanken oder im Service-Netz mit sich bringen und diese wiederum die Kostenstruktur negativ beeinflussen. Zudem sind die Investitionen höher. Bei der Umstellung auf den Elektro-LKW oder auch Wasserstoff ist die Branche immer noch ganz am Anfang. Die Vorgaben beim Elektrifizierungstrend sind durch die Regierungen in Europa und die EU-Kommission klar vorgegeben. Entsprechend sind die Ziele der LKW-Produzenten bis 2030 hoch gesteckt. So sollen es bis zu 60 % Anteil emissionsfreier Nutzfahrzeuge sein (Beispiel Daimler Truck), die dann jedes Jahr auf die Straße gebracht werden sollen. Die weitere Entwicklung auf dem Beschaffungs-, Absatz- und Personalmarkt lässt sich momentan schwer abschätzen. Durch den Branchenmix des Unternehmens lassen sich die Frachtrückgänge in einem vernünftigen Maße abfangen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten und muss fortlaufend in kurzfristigen Abständen überprüft werden. Der Fachkräfte- bzw. Fahrermangel ist daneben für die Wettbewerbsfähigkeit eine große Herausforderung. Nur wer sich das Personal sichert und an sich bindet, wird mittelfristig in der Lage sein, die Aufträge fach- und sachgerecht ausführen zu können. Das Fahrpersonal aus Deutschland ist bereits knapp, ohne die Fahrer aus dem angrenzenden Osteuropa wäre das Auftragsvolumen schon in den letzten Jahren nicht mehr abzuwickeln. Den Risiken wird begegnet mit ganzheitlichen Angeboten an Kunden, gut ausgebildetem Personal sowie zukunftsweisenden Strategien, eingebunden in modernste EDV-Netzwerke. Die Anzahl der Betriebe sinkt in der Güterbeförderung im Straßenverkehr weiterhin kontinuierlich. Der hohe Wettbewerbsdruck, die Marktmacht von Großunternehmen und der Umstand, dass kleine Unternehmen aufgrund ihres nahezu identischen Angebots austauschbar sind, sorgen für deren Ausscheiden aus dem Markt. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Beschäftigten im Straßengüterverkehr, der Konzentrationsprozess ist weiterhin in vollem Gange. Die Umsatzrenditen der Speditionen und Straßengüterbeförderer sind nachwievor auf unterdurchschnittlichen Niveau aufgrund der hohen Personal- und Materialaufwendungen. Die Transportbranche birgt aber auch momentan Chancen für diejenigen Unternehmen, die sich am Markt behaupten können. Sehr gute Chancen eröffnen sich derzeit im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette. Es ergeben sich zudem günstige Perspektiven für Betriebe, die sich spezialisieren, Marktnischen besetzen und sich auf höherwertige Logistikdienstleistungen fokussieren. Es gilt, strategische Allianzen und Kooperationen zu prüfen um zu profitieren. Auch Geschäftsübernahmen sind stetig zu prüfen, um die Marktposition zu stärken bzw. auszubauen. Dort, wo Spezialequipment und Knowhow erforderlich ist, tun sich Verlader weiter schwer, genügend Angebote auf Ihre Nachfragen hin zu erhalten. Die Geschäftsleitung akquiriert gezielt, um nach sorgfältiger Recherche über die Bewerber erfolgreich Neukunden zu gewinnen. Auf einen gesunden Branchenmix wird dabei besonders Wert gelegt. Die Branchenschwerpunkte liegen hier bei: Baustoffhandel, Baustoffindustrie, Stahl, Automotive und Getränke. Die Geschäftsführung erwartet trotz allem eine stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Gerolzhofen, den 30. Mai 2024 Greß Speditions GmbH gez. Hubert Greß gez. René Kühl Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofenDer Jahresabschluss wurde am 30. Mai 2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023Greß Speditions GmbHGerolzhofenDer Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 810,902,74 wird mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. |
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