T.ERRE Deutschland GmbHLiquidiert

40882 Ratingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 76508
Eingetragen
25.7.2012
Branche
Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Präzisionsstahlrohren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von biegsteifen Rohren und Schläuchen für Klimaanlagen.

Historie

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Management

NameRolle
Vittorio Scalella
seit 22.12.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gruppo Borghi S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gruppo Borghi S.p.A.
Italy
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

T.ERRE Deutschland GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir zu dem als Anlage 1 bis Anlage 3 beigefügten Jahresabschluss und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 der T.ERRE Deutschland GmbH, Ratingen, den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die T.ERRE Deutschland GmbH, Ratingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der T.ERRE Deutschland GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der T.ERRE Deutschland GmbH. Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf den Abschnitt: "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in "Abschnitt 3.2. Risiko-und Chancenbericht" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft zur Sicherung des laufenden Liquiditätsbedarfs auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in die konzernübergreifende Finanzierung eingebunden ist. Dies zeigt sich durch die Teilnahme am cash pool als auch durch die Gewährung einer Patronatserklärung durch die Gruppo Borghi S.p.A, vom 17.12.2018. um die Zahlungsfähigkeit gewährleisten zu können. Die der Höhe nach unlimitierte Patronatserklärung ist mit einer Frist von 12 Monaten zum Jahresende kündbar, damit kann das Patronat frühestens zum 31.12.2021 beendet werden. Die gesetzlichen Vertreter der T.ERRE Deutschland GmbH gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch danach noch auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen ist und weisen darauf hin, dass ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet wäre.

Wie in Abschnitt: "Allgemeine Angaben" im Anhang und Abschnitt 3.2 des Lageberichtes dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ab eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen. einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 30. Juni 2020

Warth & Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulf Kellerhoff, Wirtschaftsprüfer

Angelika Dobslaw, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme. sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

Geschäftsjahr
EUR EUR Vorjahr
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.557,00 15.375,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 6.004.922,16 6.185.319,16
2. technische Anlagen und Maschinen 2.207.158,00 2.464.834,00
3. andere Anlagen, BGA 1.047.216,00 1.134.594,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 123.277,05
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.221.943,87 1.622.043,42
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 284.955,32 377.462,08
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.460.567,44 979.726,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.902.020,23 4.939.361,86
2. Forderungen gegen verb. Unternehmen 0,00 49.200,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 71.672,57 25.107,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 32.893,35 34.878,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.415,55 27.702,00
D. Aktive latenten Steuern 0,00 0,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 12.956.479,27 12.288.963,30
29.218.800,76 30.267.844,54

PASSIVA

Geschäftsjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -12.314.033,30 -10.701.825,19
III. Jahresfehlbetrag -667.445,97 -1.612.139,11
nicht gedeckter Fehlbetrag -12.956.479,27 -12.288.963,30
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellung
1. sonstige Rückstellungen 376.594,59 911.757,23
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 0,00 (EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.224.474,90 1.129.632,04
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR 1.224.474,90 (EUR 1.129.632,04)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen 27.510.688,98 27.970.446,73
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr EUR 27.510.688,98 (EUR 27.970.466,73)
4. sonstige Verbindlichkeiten 107.042,29 256.008,54
davon aus Steuern EUR 104.521,70 (EUR 252.762,01)
davon im Rahmen der Sozialen Sicherheit EUR 2.520,59 (3.246,53)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR)
PRAP latenter Ertrag 0,00 0,00
29.218.800,76 30.267.844,54

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

01.01.2019 - 31.12.2019 01.01.2018 - 31.12.2018
1. Rohergebnis 6.972.628,28 6.181.262,35
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -4.638.163,67 -3.877.331,53
b) Soziale Abgaben -697.507,56 -673.346,99
-5.335.671,23 -4.550.678,52
3. Abschreibungen auf auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -680.403,49 -654.586,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.582.962,07 -2.545.803,78
- davon aus Währungsumrechnung EUR 349,22 (i.Vj. EUR 0,00)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -26.973,42 -28.140,21
- davon an verbundenen Unternehmen 26.973,42 EUR (i.Vj. 27.696,23 TEUR)
6. Ergebnis nach Steuern -653.381,93 -1.597.947,07
7. Sonstige Steuern -14.134,04 -14.192,04
8. Jahresfehlbetrag -667.515,97 -1.612.139,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der T.ERRE Deutschland GmbH, Ratingen, (eingetragen im Handelsregister Düsseldorf unter Nr. HR B 76508) zum 31. Dezember 2019 wurde aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde unter der Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft ist zur Sicherung des laufenden Liquiditätsbedarfs auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in die konzernübergreifende Finanzierung eingebunden. Dies zeigt sich durch die Teilnahme am Cash-pool als auch durch die Gewährung einer Patronatserklärung durch die Gruppo Borghi S.p.A. vom 17.12.2018, um die Zahlungsfähigkeit gewährleisten zu können. Die der Höhe nach unlimitierte Patronatserklärung ist mit einer Frist von 12 Monaten zum Jahresende kündbar, damit kann das Patronat frühestens zum 31.12.2021 beendet werden. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch danach noch auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen ist. Ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung wäre die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet. Insofern besteht eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können, so dass die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage ist, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögensgegenstände zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert und wurden unter Berücksichtigung der Unternehmensfortführung angewandt.

Die Bilanzposten wurden im Einzelnen wie folgt bewertet:

Die Vermögensgegenstände des Immateriellen und Sach-Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und 2 HGB oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Fremdwährungsumrechnung erfolgte unter Berücksichtigung von § 256 a HGB.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als integraler Bestandteil des Anhangs aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von TEUR 3.827 und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 74 sind jeweils mit Ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken ausreichend Rechnung tragen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 127 sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 249.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.224 beinhalten in Höhe von TEUR 390 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, davon bestehen TEUR 15 gegenüber dem Mutterunternehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe gegenüber dem Gesellschafter und resultieren in Höhe von TEUR 27.511 aus Cashpooling.

Eventualverbindlichkeiten

Für das Büro in Rüsselsheim wurde die Mietkaution als Bankbürgschaft hinterlegt. Für den Kautions-Betrag in Höhe von 10 TEUR wurde als Sicherheit ein Festgeldkonto in Höhe von 10 TEUR eröffnet.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2019 waren im Durchschnitt 61 Arbeiter und 13 Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 ist Herr Dr. Paolo Borghi (Kaufmann). Er erhält von der Gesellschaft keine Vergütung für seine Tätigkeit.

Gruppenzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Gruppo Borghi S.p.A., Bologna, einbezogen, die den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch kleinsten Kreis der einzubeziehenden Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in Bologna/ Italien einsehbar.

Nachtragsbericht

Der Ausbruch und die rasante Verbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) haben weltweit gravierende, vor allem wirtschaftliche und finanzielle, Auswirkungen.

Coronabedingt war im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzrückrang in Höhe von ca. 25 % zu verbuchen.

Die weitere Entwicklung wird von uns genau beobachtet und entsprechende Maßnahmen werden dazu getroffen. Für eine endgültige Abschätzung der Folgen auf weltweiter Basis ist die Faktenlage aktuell zu volatil.

Wir verweisen auf die weiteren Ausführungen im Lagebericht.

 

Ratingen, den 30.06.2020

Dr. Paolo Borghi

Entwicklung Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten (EUR)
Stand 01.01.2019
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Reche und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.109,5O
131.109,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.902.808,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.423.483,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 1.675.309,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.277,05
13.124.678,41
13.255.967,91
Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten (EUR)
Zugänge Umbuchungen des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2019
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Reche und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 132.806,24
0,00 0,00 132.906,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 0,00 6.902.808,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 50.161,33 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 60.274,47 0,00 0,00 1.735.583,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 -123.277,05 0,00
150.435,75 0,00 -123.277,05 13.152.037,11
152.134,48 0,00 123.277,05
Abschreibungen (EUR)
Stand 01.01.2019 Zugänge de Umbuchungen Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.12.2019
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Reche und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.734,50 4.516,74 0,00 0,00 120.251,24
115.734,50 4.516,74 0,00 0,00 120.251,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 717.489. 44 180.397,00 0,00 0,00 897.886,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.958.649,36 347.837,33 0,00 0,00 2.306.486,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 540.715,40 147.862,42 0,00 0,00 688.387,82
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.218.854,20 675.866,75 0,00 0,00 3.862.740,95
3.332.588,70 680.403,49 0,00 0,00 4.012.992,19
Buchwert (EUR)
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Reche und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.557,00 15.375,00
12.507,00 15.375,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 6.004.922,16 6.185.319,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.207.158,00 2.464.834,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 1.047.216,00 1.134.594,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 123.277,06
9.259.296,15 9.908.024,21
9.271.853,16 9.923.399,21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlage des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die T.ERRE Deutschland GmbH wurde im Jahre 2012 von der Gesellschaft Gruppe Borghi S.p.a. mit Sitz in Calderara di Reno (Bologna), Via Armaroli 9, gegründet.

Unternehmenszweck der Gesellschaft ist die Produktion und Vermarktung von starren und flexiblen Rohrleitungen für die Automobilindustrie, den Agrarsektor und Industriefahrzeuge.

Am 1. April 2013 übernahm das Unternehmen durch eine Spin-off-Transaktion den Geschäftszweig der Deutz AG mit Sitz in Köln für die Produktion von Rohrleitungen.

Seit Anfang 2015 hat das Unternehmen seine Produktions-, Logistik- und Verwaltungstätigkeiten an den heutigen Standort Ratingen verlegt.

1.2 Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird als grundlegendes Element angesehen, um eine wettbewerbsfähige Präsenz auf dem Markt aufzubauen.

Alle Unternehmen des Konzerns betreiben kontinuierliche Grundlagenforschung in Form von Studien, Experimenten, Erhebungen und Forschungen. Am Standort Ratingen werden Prototypen hergestellt, die Kosten in 2019 beliefen sich hier auf 49.800 EUR.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft befand sich im Jahr 2019 in einem Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten wurden gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise waren stabil. Im Jahr 2019 ist sie gewachsen, jedoch wurde das Ergebnis von 2018 nicht erreicht, um 0,6 Prozent nahm das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt zu. Für das Jahr 2020 wird ein Minus von 6,6 Prozent erwartet. Für das Jahr 2021 wird dagegen wieder ein Zuwachs in Höhe von 1,7 Prozent erwartet.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

Im Geschäftsjahr 2019 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr In Höhe von 3 % angestiegen.

Der Umsatzanstieg ist sowohl auf eine Erhöhung der Lieferungen an die Deutz AG als auch auf die Produktion neuer Teile für neu gewonnene Kunden zurückzuführen. Die Entwicklung entspricht den gesetzten Zielen.

2.2.1 Ertragslage

Der Umsatzanstieg war verbunden mit einer entsprechenden Erhöhung des Materialaufwands. Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 55 % des Umsatzes (Vorjahr 51 %).

Das Finanzergebnis (-TEUR 27) zeigt sich auf Vorjahresniveau.

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 667 erwirtschaftet.

2.2.2 Finanzlage

Aufgrund der Vereinbarungen innerhalb des Konzerns war und ist die Zahlungsfähigkeit gegeben und gesichert.

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen (99 % der Bilanzsumme) gegenüber der Muttergesellschaft und resultieren aus den in der Vergangenheit erzielten Verlusten sowie aus den getätigten Investitionen, die über einen Cash-Pool abgewickelt wurden.

Der Konzern setzt ein Cash-Management-System ein, bei dem die tägliche Nullstellung des Saldos des Unternehmenskontos vorgenommen wird.

2.2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 29.218.

Hiervon entfallen auf das Anlagevermögen TEUR 9.272

(31,7 % der Bilanzsumme). Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 6.990.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf TEUR 12.956 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 667 erhöht.

Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 28.842 (98,7% der Bilanzsumme). Davon entfallen TEUR 27.511 (94,1% der Bilanzsumme) auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen; diese beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus dem konzernweiten Cash-Pool.

2.2.4 Investitionen

In 2019 wurden Investitionen im Gesamtvolumen von TEUR 152 getätigt. Davon entfallen TEUR 90 auf Erweiterungsinvestitionen in die technischen Anlagen und Maschinen.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Aufgrund der Coronavirus-Krise hat sich insbesondere die Risikoeinschätzung bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geändert, wenngleich derzeit nicht absehbar ist, über welchen Zeitraum und in welchem Maße es zu negativen Effekten kommen wird und inwieweit diese durch gegenläufige positive Effekte kompensiert werden können. Die weltweite Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 auch T.ERRE Deutschland getroffen. Für das Jahr 2020 wird ein Umsatzrückgang erwartet in Höhe von insgesamt 4 Mio EUR, dies ist ein Rückgang von 25% gegenüber 2019. Für 2021 wird wieder mit kleinen Steigerungen des Absatzes gerechnet.

Wir rechnen für das Jahr 2020 mit Umsatzerlösen von ca. 12 Mio EUR und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von ca. 1,2 Mio EUR.

3.2. Risiko- und Chancenbericht

Zielsetzung unserer Geschäftspolitik ist es, die Leistungsfähigkeit und Ertragskraft ständig zu verbessern. Unternehmerisches Handeln ist ein permanentes Abwägen von Chancen und Risiken. Es gilt die Chancen zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auszubauen.

Das Risikomanagementsystem des Unternehmens ist Bestandteil der Planung, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesse aller operativen Bereiche und der Zentralfunktionen. Kontinuierlich werden sowohl quantitative Daten als auch qualitative Angaben erhoben und ausgewertet. Bekannte Risiken werden so aktiv gemanagt, neu auftretende Risiken frühzeitig erkannt und bei Bedarf Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet.

Risiken, die aufgrund der Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe als kritisch eingestuft werden, werden besonders beobachtet.

Preisrisiken und Preischancen: Unternehmerisch bedeutsam sind hier für uns insbesondere die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten. Auf dem Beschaffungsmarkt wird regelmäßig durch Marktbeobachtung und antizyklischen Einkauf entgegengewirkt.

Kundenspezifische Risiken: Im Moment besteht eine Abhängigkeit von einem Großkunden. Dem wird durch Vertriebsaktivitäten zur Erweiterung des Kundenstamms begegnet. Hierzu nennen sind Kunden wie Opel AG, Iveco, MAN Truck + Bus, Same Deutz Fahr.

Chancen durch Konzerneinbindung: Aufgrund der Einbindung in den Borghi-Konzern befindet sich die Gesellschaft in einem global tätigen Umfeld und wird durch das übergreifende Management an neue Märkte und Kunden herangeführt.

Über die zuvor beschriebenen Risiken hinaus existieren Risikoeinflüsse, die gegenwärtig nicht vorhersehbar und deren Folgen nur schwer kontrollierbar sind.

Sie könnten im Fall ihres Eintritts die weitere Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen. Dies betrifft derzeit vor allem die Auswirkungen durch das Anfang 2020 aufgetretene Coronavirus auf die globale Konjunktur. Eine weitere Verschärfung der Situation kann zu weiteren Einschränkungen für die Wirtschaft (z.B. Betriebsschließungen bei Kunden, Quarantäne von Mitarbeitern, Versorgungsengpässe bei Lieferanten, etc.) führen und damit auch wesentliche Auswirkungen auf das Geschäft der T.ERRE Deutschland GmbH haben. Um diesem Risiko zu begegnen, beachten wir alle empfohlenen Maßnahmen zur Viruseindämmung sowie behördlichen Vorgaben. Darüber hinaus wurde ein externes Unternehmen beauftragt, diverse Maßnahmen umzusetzen und uns bei den neuen Aufgaben zu unterstützen. Der erwartete Umsatzrückgang und der damit einhergehende Liquiditätsbedarf wird durch die finanzielle Unterstützung aufgrund unserer Einbindung in den übergeordneten Gruppo Borghi Konzern sichergestellt. Die T.ERRE Deutschland GmbH sieht die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im Übrigen als beherrschbar an.

Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen: Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 12.956 aus und ist damit bilanziell überschuldet. Die Gruppo Borghi S.p.A. hat mit Datum vom 17.12.2018 eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, in der sie für ihre Forderungen aus dem Cash-Pool in Höhe von insgesamt EUR 25 Mio. gegenüber der T.ERRE Deutschland GmbH einen Nachrang im Insolvenzverfahren gemäß § 39 Abs. 2 InsO in der Weise erklärt, dass diese Ansprüche erst nach sämtlichen anderen Ansprüchen und Forderungen Dritter zu tilgen sind, soweit und solange dies zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Überschuldung im Sinne von § 19 Abs. 2 InsO notwendig ist.

Ausweislich der Rangrücktrittsvereinbarung dürfen Zahlungen im Zusammenhang mit diesen Verbindlichkeiten vor und außerhalb eines Insolvenzverfahrens lediglich aus einem die sonstigen Schulden übersteigenden freien Vermögen der Gesellschaft geleistet werden, wobei eine Zahlung nicht zu einer (drohenden) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung der Gesellschaft führen darf.

Des Weiteren ist die Gesellschaft zur Sicherung des laufenden Liquiditätsbedarfs auch aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in die konzernübergreifende Finanzierung eingebunden. Dies zeigt sich durch die Teilnahme am cash pool als auch durch die Gewährung einer Patronatserklärung durch die Gruppo Borghi S.p.A. vom 17.12.2018, um die Zahlungsfähigkeit gewährleisten zu können. Die der Höhe nach unlimitierte Patronatserklärung ist mit einer Frist von 12 Monaten zum Jahresende kündbar, damit kann das Patronat frühestens zum 31.12.2021 beendet werden. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch danach noch auf die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft angewiesen ist.

Ohne die Aufrechterhaltung dieser finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft wäre die Gesellschaft in ihrem Fortbestand gefährdet.

 

Ratingen, 30.06.2020

Dr. Paolo Borghi

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