Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 45817
Eingetragen
28.4.1982
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, den Ersatzteilen hierzu sowie der Betrieb einer Autoreparaturwerkstatt, einer Fahrschule sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen an Selbstfahrer. Die Gesellschaft darf Zweigniederlassungen errichten, ähnliche Unternehmen übernehmen, sich an ihnen beteiligen und ihre Geschäftsführung und Vertretung übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Willy Gieraths
seit 23.1.2003
Geschäftsführer
Irmgard Gieraths
seit 23.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GMG GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GMG GmbH & Co. KG
Germany
1.022.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gebr. Gieraths GmbH

Bergisch Gladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gebr. Gieraths GmbH betreibt den Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen an zwei Standorten in Bergisch Gladbach. Die Gesellschaft ist Handels- und Service-Partner für die Marken OPEL, Hyundai und SEAT. Sportliche Fahrzeuge der Marke SEAT werden seit 2021 unter der Marke CUPRA verkauft.

Ferner unterhält sie an beiden Standorten jeweils eine Autoreparaturwerkstatt, verkauft Autoersatzteile und vermietet Kraftfahrzeuge. Darüber hinaus vermietet sie Teile ihres Geschäftsgebäudes in Bergisch Gladbach-Bensberg.

B. Wirtschaftsbericht

Nach den von Pandemie und Ukrainekrieg gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich geprägten Jahren 2020 bis 2022 bewegte sich das Automobilgeschäft in 2023 langsam wieder in Richtung Vorpandemie.

Entwicklung des Einzelhandels mit Fahrzeugen der Marken OPEL, Hyundai und SEAT in Deutschland im Jahr 2023

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 2.844.609 PKW neu zugelassen. Daraus ergibt sich gegenüber dem Vorjahr (mit 2.651.357 neu zugelassenen PKW) ein Plus von 7,3 %.

Insgesamt wurden in 2023 in Deutschland 144.901 PKW der Marke OPEL neu zugelassen, dies entspricht einem Plus von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr mit 144.588 Neuzulassungen. Hyundai verzeichnete im Jahr 2023 ein kleines Plus von 1,2 %. Die Zulassungszahl von Hyundai betrug 106.381 Fahrzeuge in 2023 gegenüber 105.074 Fahrzeugen in 2022. SEAT verzeichnete einen Zuwachs der Zulassungszahlen um 18,8 % von 111.646 auf 132.624 PKW.

Die Marktanteile der Hersteller der von uns verkauften Marken haben sich in den letzten zehn Jahren in Deutschland laut VDA/Kraftfahrtbundesamt wie folgt entwickelt:

2023
%
2022
%
2021
%
2020
%
2019
%
OPEL 5,1 5,5 6,2 5 6
Hyundai 3,7 4 4,1 3,6 3,6
SEAT 4,7 4,2 4,1 3,9 3,8
2018
%
2017
%
2016
%
2015
%
2014
%
OPEL 6,6 7,1 7,3 7,2 7,2
Hyundai 3,3 3,2 3,2 3,4 3,3
SEAT 3,5 3,1 2,9 3 3,1

Der Marktanteil von OPEL fiel in 2023 zurück, von 5,5 % in 2022 auf 5,1%. Der Anteil von Hyundai sank ebenfalls - auf 3,7 %. SEAT verzeichnete einen Marktanteilszuwachs um 0,5 %-Punkte auf 4,7 %.

Entwicklung des Gebrauchtwagenmarktes in Deutschland in 2023

Mit 6.030.874 Halterwechseln in Deutschland in 2023 gegenüber 5.641.516 Halterwechseln in 2022 stieg der PKW-Gebrauchtwagenmarkt um 6,9 %.

Geschäftsverlauf der Gebr. Gieraths GmbH

Von den bei uns im Durchschnitt beschäftigten 80 Mitarbeitern (einschließlich Aushilfen) waren 12 Mitarbeiter im Verkauf eingesetzt. Die übrigen Mitarbeiter waren in den Bereichen Teile- und Zubehörlager, Werkstatt und in der Verwaltung tätig. Darüber hinaus waren im Geschäftsjahr 2023 die vier Geschäftsführer sowie im Jahresdurchschnitt 20 Auszubildende sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich beschäftigt. Die Personalfluktuation liegt auf niedrigem Niveau ähnlich dem Vorjahr. Freiwerdende Stellen konnten auch in 2023 in der Verwaltung und im Service überwiegend durch ehemalige Auszubildende mit bestandener Abschlussprüfung besetzt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten wir im Gesamtgeschäft einen Umsatzanstieg von 13,7%, der sich auf die einzelnen Sparten wie folgt verteilt.

Entwicklung des Geschäfts mit Neuwagen

Insgesamt verzeichneten wir im Neuwagenbereich im Jahr 2023 ein Umsatzplus über alle drei Marken in Höhe von 30,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Entwicklung des Geschäfts mit Gebrauchtwagen

Im Gebrauchtwagenbereich fiel der Umsatz im Jahr 2023 um 8,3 %.

Umsatzentwicklung im Servicebereich und im Mietwagengeschäft

Der Umsatz in unserem Servicebereich (Werkstatt) stieg im Jahr 2023 um 4,7 %. Der Teileumsatz stieg um 10,2 %.

Der Umsatz im Mietwagenbereich stieg in 2023 um 9,5 %.

C. Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg in 2023 um 16,1 %. Wesentliche Veränderungen bei den Bilanzposten ergaben sich bei den Geschäfts- und Vorführwagen (+T€ 772), den fertigen Erzeugnissen und Waren (+T€ 3.088), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-T€ 229), dem Gewinnvortrag (+T€ 514), den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+T€ 1.161), den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+T€ 1.079) und den sonstigen Verbindlichkeiten (+T€ 984).

Der Bestand an Neufahrzeugen ist gegenüber dem Vorjahr um 50,3 % gestiegen.

Leicht gefallen ist der Bestand an Gebrauchtwagen, und zwar um 3,6 %. Aufgrund der Erhöhung des Gesamtlagerbestandes beträgt der Anteil nun 23,8 % (Vorjahr 32,0 %).

Das Eigenkapital ist in 2023 durch den Jahresüberschuss um T€ 419 gestiegen. Durch die Erhöhung der Bilanzsumme um T€ 3.700 sinkt die Eigenkapitalquote von 55,2 % auf 49,1 %.

D. Finanzlage

Die flüssigen Mittel belaufen sich im Jahr 2023 auf rund 11,3 % des (kurzfristigen) Fremdkapitals (im Vorjahr 16,1 %). Die flüssigen Mittel sind um 7,3 % gesunken (-T€ 121) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 21,2 % gestiegen (+T€ 1.161).

E. Ertragslage

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 361 (+4,1 %) gestiegen. Den um 13,7 % gestiegenen Umsatzerlösen standen um 15,1 % gestiegene Materialeinsätze gegenüber.

Der Jahresüberschuss ist von T€ 514 auf T€ 418 in 2023 gesunken.

Die Personalaufwendungen sind in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 1,9 % gestiegen. Dies resultiert insbesondere aus Personalverschiebungen, der weitergezahlten Inflationsausgleichsprämie i.H. v. 500,- Euro pro Mitarbeiter und der Tariferhöhung ab dem 01.03.2023 um 2,2 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Jahr 2022 um T€ 104 gestiegen. In allen Bereichen wurden uns kompromisslose Preiserhöhungen mitgeteilt und berechnet.

F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres

Am 16.12.2023 verkündete die Bundesregierung das Ende der staatlichen E-Auto-Förderung mit Wirkung zum 18.12.2023. Dies führte zu einer tiefgreifenden Verunsicherung der Verbraucher in Bezug auf die Elektromobilität allgemein und konkret auf geplante Käufe von E-Fahrzeugen.

Unsere angebotenen 3 Marken setzen nach wie vor auf Elektromobilität - die Nachfrage folgt dem allerdings nicht. Eine Abwertung der Händlerlagerbestände an E-Fahrzeugen wird in 2024 unumgänglich sein.

Des Weiteren lag die Inflation in 2023 durchschnittlich bei immer noch sehr hohen 5,9%. Hohe Tarifabschlüsse folgten in 2024. Unser KFZ-Gewerbe zahlt ab Oktober 2024 acht Prozent mehr Lohn, eine einmalige Inflationsausgleichsprämie sowie eine Lohnerhöhung um 3,2 Prozent ab dem Jahr 2025.

Die ursprünglich für Herbst 2022 von STELLANTIS angekündigten OPEL Händler- und Serviceverträge für unsere beiden Standorte wurden in 2023 unterschrieben. Der Start des Agenturgeschäftes wird von Quartal zu Quartal nach hinten verschoben. OPEL plant neue Corporate Identity-Vorgaben, deren Umsetzung vom Hersteller bis Ende 2024 gewünscht wird.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken

Voraussichtliche Entwicklung des Fahrzeugmarkts in Deutschland

Aufgrund der Absenkung der europäischen CO 2 Vorgaben, geben die Hersteller diese Ziele an die Händler weiter und eine Quotelung der E-Fahrzeuge zu Verbrennern soll erreicht werden. Eine Steigerung des Neuwagen-Marktes auf Vorcorona-Niveau sehen wir daher nicht.

Voraussichtliche Entwicklung der einzelnen Sparten und der Gesellschaft

Da die Nachfrage der Verbraucher dem Elektroangebot nicht folgt, sehen wir schwierige Jahre 2024 und 2025 in Bezug auf Neuwagen-Auslieferungen vor uns.

Der Gebrauchtwagenbestand muss im E-Fahrzeugsegment marktgerecht abgewertet werden und wird entsprechend zu keinem positiven Ergebnis beitragen.

Die Rückstellung für die Rückkaufverpflichtung von Leasingfahrzeugen ist stark gestiegen, da OPEL ab dem Jahr 2023 die Rücknahmeverpflichtung auf die Händler verlagert hat. Auch Hyundai und SEAT verlagern zunehmend die Rücknahmeverpflichtung auf die Händler. Der Bestand an Gebrauchtfahrzeugen wird deshalb - natürlich abhängig von der Laufzeit der Leasingverträge und der Rückgabebereitschaft der Kunden - ab dem Geschäftsjahr voraussichtlich stark zunehmen.

Auf der anderen Seite wird der Service dementsprechend konstant weiter verlaufen, da die Verbraucher in Bestandsfahrzeuge investieren werden.

Per Dezember 2024 ist abzusehen, dass das Geschäftsjahr 2024 mit einem leicht negativen Ergebnis abgeschlossen werden wird.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Ein Kriegsende in der Ukraine ist nicht abzusehen. Weitere weltweiten politische Veränderungen führen zu vielen Unsicherheiten in Deutschland und Europa. Die Ampelkoalition ist im November 2024 zerbrochen. In der Bildung einer neuen Regierung in 2025 liegen Chancen politisch und im Anschluss auch für unser Geschäft. Prognosen sind wie in den Vorjahren allerdings sehr schwierig.

 

Bergisch Gladbach, 13.12.2024

Gebr. Gieraths GmbH

gez. Willy Gieraths

gez. Irmgard Gieraths

gez. Gabriele Gieraths

gez. Monika Gieraths-Heller

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.428.416,11 4.657.877,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.037,00 2.544,00
II. Sachanlagen 5.426.379,11 4.655.333,96
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 631.307,61 672.372,61
2. technische Anlagen und Maschinen 230.736,00 105.181,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.290,00 224.193,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 4.308.045,50 3.536.481,50
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 117.105,85
B. Umlaufvermögen 21.249.928,93 18.335.246,14
I. Vorräte 13.282.723,08 10.225.617,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.427.021,44 6.448.182,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.540.184,41 1.661.445,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.360,70 20.539,50
Summe Aktiva 26.713.705,74 23.013.663,60

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.123.519,12 12.704.694,56
I. Gezeichnetes Kapital 1.022.600,00 1.022.600,00
II. Gewinnrücklagen 255.645,94 255.645,94
III. Gewinnvortrag 11.426.448,62 10.912.476,02
IV. Jahresüberschuss 418.824,56 513.972,60
B. Rückstellungen 1.128.450,89 1.023.745,26
C. Verbindlichkeiten 12.461.735,73 9.285.223,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.636.408,47 5.475.121,12
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.825.327,26 3.810.102,66
Summe Passiva 26.713.705,74 23.013.663,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.167.163,17 8.806.077,69
2. Personalaufwand 5.094.491,88 5.000.627,44
a) Löhne und Gehälter 4.248.511,24 4.176.610,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 845.980,64 824.017,42
3. Abschreibungen 747.601,60 554.266,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 747.601,60 554.266,69
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.584.627,42 2.480.631,92
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.669,33 73.010,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77.288,92 40.490,21
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 260.589,67 237.624,75
8. Ergebnis nach Steuern 474.233,01 565.447,05
9. sonstige Steuern 55.408,45 51.474,45
10. Jahresüberschuss 418.824,56 513.972,60

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gebr. Gieraths GmbH hat ihren Sitz in Bergisch Gladbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nummer HR B 45817.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 ist vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden unverändert übernommen.

2. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die linearen Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von vier Jahren), bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und fünfzig Jahren), angesetzt. Diese werden bei Bauten auf Grundstücken nach der stufendegressiven, beim übrigen Sachanlagevermögen nach der linearen Methode ermittelt. Vermögensgegenstände bis 800,00 € netto werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

3. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet

Erkennbare Einzelrisiken werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen zu Vorgängen ausgewiesen, die erst in nachfolgenden Geschäftsjahren zu Aufwendungen führen.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

6. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Anschaffungskosten
Wert 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
Wert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.272,52 0,00 0,00 0,00 54.272,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.775.712,41 0,00 0,00 0,00 2.775.712,41
2. technische Anlagen und Maschinen 255.334,40 52.823,20 0,00 99.750,00 407.907,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.284.651,72 120.147,07 49.455,84 82.790,93 1.438.133,88
4. Geschäfts- und Vorführwagen 4.093.307,81 3.457.499,57 2.368.785,74 -71.750,50 5.110.271,14
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 117.105,85 0,00 6.315,42 -110.790,43 0,00
8.526.112,19 3.630.469,84 2.424.557,00 0,00 9.732.025,03
8.580.384,71 3.630.469,84 2.424.557,00 0,00 9.786.297,55
Abschreibungen
Wert 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
Wert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.728,52 507,00 0,00 0,00 52.235,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.103.339,80 41.065,00 0,00 0,00 2.144.404,80
2. technische Anlagen und Maschinen 150.153,40 27.018,20 0,00 0,00 177.171,60
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.088.391,22 97.019,66 47.385,00 43.818,00 1.181.843,88
4. Geschäfts- und Vorführwagen 528.893,81 581.991,74 264.841,91 -43.818,00 802.225,64
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.870.778,23 747.094,60 312.226,91 0,00 4.305.645,92
3.922.506,75 747.601,60 312.226,91 0,00 4.357.881,44
Bilanzwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.037,00 2.544,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 631.307,61 672.372,61
2. technische Anlagen und Maschinen 230.736,00 105.181,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.290,00 196.260,50
4. Geschäfts- und Vorführwagen 4.308.045,50 3.564.414,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 117.105,85
5.426.379,11 4.655.333,96
5.428.416,11 4.657.877,96

2. Umlaufvermögen

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind insgesamt innerhalb eines Jahres zu Zahlung fällig. Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf einen Betrag in Höhe von T€ 2.402 innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen handelt es sich überwiegend um Forderungen aus Kraftfahrzeugverkäufen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Geschäftsführer aus bei der Gesellschaft geführten Verrechnungskonten, die mit einem Zinssatz von 3,5 % pro Jahr verzinst werden, und eine Darlehensforderung gegen die Bauherrengemeinschaft M. Gieraths-Heller und G. Gieraths, die mit einem Zinssatz von 2,75 % pro Jahr verzinst wird. Es erfolgten Rückzahlungen im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 79.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 1.022,6 und ist vollständig eingezahlt.

4. Verbindlichkeiten

Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus der Anschaffungsfinanzierung von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und sind durch den üblichen Eigentumsvorbehalt abgesichert.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der künftigen Verpflichtungen aus Mietverträgen und der Rücknahmeverpflichtung von Fahrzeugen beträgt T€ 8.561.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere die Auflösung von Rückstellungen, Boni, erhaltene Provisionen sowie Werbekostenzuschüsse und sonstige Zuschüsse von Kraftfahrzeugherstellern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Werbe- und Raumkosten.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Beschäftigten

Bei der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 80 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 44 Angestellte und 36 Arbeiter.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

- Herr Willy Gieraths, Kraftfahrzeugmeister

- Frau Irmgard Gieraths, Kauffrau

- Frau Monika Gieraths-Heller, Groß- und Außenhandelskauffrau sowie Diplom-Ökonomin

- Frau Gabriele Gieraths, Groß- und Außenhandelskauffrau sowie KFZ-Betriebswirtin

3. Bezüge der Geschäftsführer

Die von der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 bezahlten Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen T€ 228.

4. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Dezember 2023 stellte die Bundesregierung die staatliche E-Auto-Förderung ein. Aufgrund dieser Entwicklung ist der Absatz von Elektrofahrzeugen in 2024 eingebrochen.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 418.824,56 zusammen mit dem Gewinnvortrag im Betrag von € 11.426.448,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bergisch Gladbach, 13.12.2024

Gebr. Gieraths GmbH

gez. Willy Gieraths

gez. Irmgard Gieraths

gez. Gabriele Gieraths

gez. Monika Gieraths-Heller

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

1. Hinweis zum Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

2. Bestätigungsvermerk:

An die Gebr. Gieraths GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Gebr. Gieraths GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gebr. Gieraths GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, 17.12.2024

gez. B. Mehlis, Wirtschaftsprüfer

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