Herstellung von Prüfmaschinen
Bopress GmbHLiquidiert
Johannes-Gutenberg-Straße 1, 97199 Ochsenfurt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrew Seidl seit 19.11.2018 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stephanie Vo | 47.47% |
| 25.55% | |
| 2.53% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbHOchsenfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH Print und digitale Medien GmbH, Ochsenfurt- HohestadtAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.10.2015 bis 31.12.2015Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH Print und digitale Medien GmbH, Ochsenfurt- Hohestadt
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.20151. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 1.1 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Gliederung (§ 265 Abs. 1 S. 2 HGB) Wir haben die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Gliederung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich bei den betreffenden Posten durchführen zu können, wurden die Vorjahreswerte zum 30.09.2015 angepasst. Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Bilanzposten:
Zur Erläuterung: Im Vorjahr wurden Forderungen gegen verbundene Unternehmen unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Ansprüche gegen diese Unternehmen sind jedoch vorrangig unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen auszuweisen Das Vorjahr zum 30.09.2015 wurde im laufenden Rumpfgeschäftsjahr nunmehr so angepasst, dass diese Ansprüche unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden. 1.2 Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i. V. m. §§ 246 bis 251 HGB) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Für Aufwendungen zur Gründung des Unternehmens, zur Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, ist kein Aktivposten angesetzt. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB berücksichtigt. Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB i. V. m. §§ 252 bis 256 HGB) Bei der Bewertung ist von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen worden. Dem stehen auch tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur beachtet worden, sofern sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden: Immaterielle Wirtschaftsgüter und Sachanlagen sind in Höhe der Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung nach einer planmäßigen Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren. Den Abschreibungen von Sachanlagen liegen die folgenden Nutzungsdauern zugrunde: Geschäftsbauten und grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz des Vermögensgegenstandes mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 410,00 netto sind nach § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben worden. In der "Entwicklung des Anlagevermögens" wird darüber hinaus der Zugang der geringwertigen Wirtschaftsgüter gleichzeitig als Abgang dieses Jahres gezeigt. Die Finanzanlagen bestehen aus, zu Anschaffungskosten bewerteten, Genossenschaftsanteilen sowie zwei 100%-Beteiligungen an Kapitalgesellschaften. Eine dieser Gesellschaften wurde im Geschäftsjahr zum 30.09.2015 außerplanmäßig abgeschrieben, die andere ist zu Anschaffungskosten bewertet. In den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den letzten Einkaufspreisen angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 Abs.4 HGB). Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse/unfertigen Leistungen wurde gemäß den von der Berichtsgesellschaft ermittelten Herstellungskosten vorgenommen. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten (§ 255 II HGB). Im Rahmen der verlustfreien Bewertung und der Bewertung von Verlustaufträgen (Aufträge, die von der Gesellschaft kostenlos nachgearbeitet wurden) wurde eine Abwertung der teilfertigen Erzeugnisse von TEuro 53 zum Abschlussstichtag vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen auf diese Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenstände berücksichtigt. Wegen des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Das Stammkapital beträgt Euro 154.000,00. Die Höhe des Stammkapitals stimmt mit der Eintragung im Handelsregister überein. Die Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. In den Rückstellungen haben wir möglichen Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 HGB). Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. 2. Erläuterungen zu einzelnen Positionen von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Mitzugehörigkeit Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehrerer Bilanzpositionen zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit EUR 181.465,38. Darin enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 181.465,38. Latente Steuern Es besteht zum 31.12.2015 ein Überhang der aktivischen Steuerlatenzen gegenüber den passivischen Steuerlatenzen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,1 % zugrunde gelegt. Wir machen von unserem Wahlrecht Gebrauch, die latenten Steuern nicht auszuweisen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Rechtsgrundlagen/-annahmen berücksichtigt:
Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) Zum Bilanzstichtag 30.09.2015 zeigt der Verbindlichkeitenspiegel folgendes Bild:
zu 1.: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt durch Sicherheiten der Gesellschaft gesichert:
zu 2.: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind regelmäßig mit einem Eigentumsvorbehalt zugunsten des Lieferanten ausgestattet. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbH) Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Euro 74.470,97 (Vorjahr: Euro 111.199,68) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB) Die Gesellschaft hat folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen, die weder in der Bilanz erscheinen noch nach § 251 HGB anzugeben sind, aber für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens von Bedeutung sind:
Im Wesentlichen betreffen diese finanziellen Verpflichtungen Maschinen. Beteiligungen mit mindestens 20 % Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)
1) Ein Jahresergebnis für den Abschluss zum
31.12.2015 liegt noch nicht vor.
3. Sonstige Angaben Beschäftigte (§ 285 Nr. 7 HGB) Im Jahresdurchschnitt ergaben sich in den letzten Jahren folgende Mitarbeiterstände:
Unternehmensorgane (§ 285 Nr. 9 und Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden Geschäftsführer geführt:
Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers im Rumpfgeschäftsjahr 2015 gem. § 285 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB wurden unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Ergebnisverwendung Die Gesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 256.313,66 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinnvortrag beträgt damit Euro 313.965,28.
Ochsenfurt-Hohestadt, den 27.12.2016 Mirko Tronicke (Geschäftsführer) ANLAGENSPIEGELKonrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH Ochsenfurt-Hohestadt
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr zum 31.12.2015I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Konrad Triltsch GmbH fertigt überwiegend für Spezial- und Fachverlage ein- und mehrfarbige Offsetdrucke in kleinen bis mittleren Auflagen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf periodischen Zeitschriften und Büchern mit wissenschaftlichen Inhalten. Die Konrad Triltsch GmbH bietet hier Ihre Dienstleistungen von der Produktgestaltung bis zur Konfektionierung und Versendung der Publikationen an. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Aufbereitung der Daten für Datenbanken und Online-Plattformen. Die Gesellschaft ist Teil der Unternehmensgruppe ASTOV, die sich zum Ziel gesetzt hat, bundesweit Kunden mit Offset- oder Digitaldruck produzierten Produkten zu versorgen. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2015 zwei Beteiligungen gehalten. Die bereits bestehende Beteiligung an der Neue Druckhaus Dresden GmbH wurde auf 100 % aufgestockt. Daneben hat die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 100 % der Gesellschaftsanteile an der Fahner Druck GmbH erworben. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird von der Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Lage der deutschen Druckindustrie geriet nach der leichten Erholung 2014 zu Beginn des Jahres 2015 wieder unter Druck, der nominelle Umsatz der Branche sank in 2015 um 2,0% gegenüber dem Vorjahr. Nur der Umsatz mit Staaten außerhalb der Eurozone entwickelte sich positiv. Dies ist traditionell kein starker Markt für die Konrad Triltsch GmbH. Die Druckindustrie bleibt jedoch auch weiterhin ein von inländischer Nachfrage abhängiger Wirtschaftszweig, der stark von der Werbekonjunktur beeinflusst wird. Diese Entwicklung forciert u. a. das Fortschreiten der Umstrukturierung sowie die Intensivierung des Wettbewerbs der Druckereien untereinander. Der Produktionsindex sank im 4. Quartal 2015 um 2,9 % gegenüber dem des Vorjahres. Der Geschäftsverlauf der Konrad Triltsch GmbH zeigte sich stabil und so konnte die Gesellschaft den sehr guten Vorjahresumsatz im abgelaufenen Jahr nochmals ausbauen. Aufgrund der Preisentwicklungen in der Branche bedeutete das aber einen stark erhöhten Durchsatz an eingekauften Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die trotz zahlreicher Insolvenzen von Wettbewerbern vorhandenen Überkapazitäten und der damit zusammenhängende Verdrängungswettbewerb belasteten, wie auch in den Vorjahren, die Renditen der Druckindustrie. Wie auch in den Vorjahren verzeichnen nur Betriebe mit klar definierter Markt- und Produktposition hervorragende Ergebnisse. Dies bestätigt die vorhandene Strategie auf eine möglichst komplette Angebotserstellung aller Prozessschritte innerhalb der Zeitschriftenproduktion. Der Schwerpunkt der automatisierten Satzerstellung ist nach wie vor ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb. Hinzu kam im vorigen Geschäftsjahr die Investition in eine neue Achtfarb-Bogenoffsetmaschine. Die Leistungsfähigkeit der Maschine erlaubt bei geringerem Personaleinsatz einen deutlich höheren Output. Hierdurch und durch weitere vorgenommene Maßnahmen soll der Gesellschaft die Möglichkeit gegeben werden, in den angestammten Märkten ihre Position zu verteidigen und auszubauen. 2. Geschäftsverlauf Der erhöhte Umsatz erforderte durch die Inbetriebnahme der neuen Druckmaschinen im letzten Wirtschaftsjahr keine weiteren Personaleinstellungen. Die Verminderung der Personalkosten resultiert im Wesentlichen aus der gesunkenen Mitarbeiterbeteiligung aufgrund des Rückgangs des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Vorgenommene einmalige Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie Einzelwertberichtigungen auf Forderungen belasten, neben weiteren vorgenommenen Strukturmaßnahmen, das Ergebnis genauso wie die, durch die Investitionen im Vorjahr bedingten, höheren Abschreibungen. Um diese Posten sowie die im Vorjahresergebnis enthaltenen Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens bereinigt, hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nur marginal verändert. Unter Berücksichtigung der einmaligen Abschreibungen ergab sich ein EGT von minus 184 T€ (Geschäftsjahr bis 30.09.2015 52 T€). Neben diesen Maßnahmen, die letztendlich zu künftig stabilen Geschäftszahlen führen sollen, wurde zum 01. Oktober 2015 der Bereich Vorstufe mit dem Schwerpunkt der automatisierten Satzerstellung in die neu gegründete 3w + p GmbH ausgegliedert, um diesem Geschäftsfeld bessere Vermarktungschancen als "Spezialist" und nicht als Abteilung einer Druckerei, zu ermöglichen. Im Geschäftsjahr gab es im Bezug zum Vorjahr organisatorische Veränderungen. Die Zusammenarbeit mit anderen Gesellschaften der ASTOV-Gruppe wurde intensiviert und soll noch weiter ausgebaut werden. 3. Lage a) Ertragslage Die Gesellschaft musste im Berichtsjahr einen Rückgang des Rohergebnisses auf T€ 2.132 hinnehmen (Vorjahr: T€ 8.554). Da es sich bei dem laufenden Geschäftsjahr um ein Rumpfgeschäftsjahr handelt, sind die Werte in Bilanz- und Gewinn und Verlustrechnung nicht ohne weiteres mit dem Vorjahr vergleichbar. Der Personalaufwand hat sich um T€ 3.206 auf T€ 765 vermindert, was im Wesentlichen auf die verminderte Mitarbeiterbeteiligung sowie einen Personalrückgang von 35 Mitarbeitern / innen zurückzuführen ist. Das Finanzergebnis hat sich von T€ -172 im Vorjahr auf T€ -36 verändert, was im Wesentlichen durch die rückläufige Zinsbelastung bei den Annuitätendarlehen bedingt ist. Die vorgenannten Wertberichtigungen und Abschreibungen sind steuerlich nicht relevant, so dass das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit noch mit T€ 71 Ertragsteuern belastet wird. Dadurch erzielte die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag i. H. v. T€ -256.
(*Rundungsdifferenzen enthalten) b) Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.611 auf T€ -186. Hierbei muss jedoch für die Liquiditäts-Planung beachtet werden, dass die Erfolgsprämien der Mitarbeiter jeweils erst 3 Jahre später zur Auszahlung kommen. Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Umfang von über T€ 54 getätigt (Vorjahr über 1 Mio. Euro). c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 261 auf T€ 5.024 vermindert. Neuinvestitionen in Höhe von T€ 21 stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 218 und Abgänge in Höhe von T€ 64 gegenüber. Der Bankbestand hat sich aufgrund des Verlustes im Geschäftsjahr 2015 von T€ 460 um T€ 284 auf T€ 176 verringert. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresfehlbetrags im Vergleich zum Vorjahr um T€ auf T€ 251 gesunken. Die Verminderung der Bankdarlehen um T€ 113 auf T€ 2.365 wird im Wesentlichen durch planmäßige Tilgungen begründet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 76 auf T€ 1.141 erhöht. Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich verringert, was im Wesentlichen darauf zurückzuführen ist, dass aufgrund des Jahresfehlbetrages keine Mitarbeitererfolgsprämien zurückgestellt werden mussten. Vermögens- u. Finanzlage
III. Nachtragsbericht Im Dezember 2015 wurde die neue Tochtergesellschaft Pressura Druck- und Weiterverarbeitungsgesellschaft mbH gegründet. Diese wird im Jahr 2016 Teile der Produktion übernehmen. Die Gesellschafter haben den Gesellschaftsvertrag dahingehend geändert, dass ab dem Jahr 2016 das Kalenderjahr auch das Geschäftsjahr ist. Dies wurde zwischenzeitlich auch im Handelsregister eingetragen. Somit entsteht für den Zeitraum 01.10.2015 - 31.12.2015 ein Rumpfgeschäftsjahr. IV. Prognosebericht Mit der Verstärkung der Aktivitäten innerhalb der ASTOV-Gruppe soll der veränderten (rückläufigen) Entwicklung in der Druckbranche entgegen getreten werden, mit dem Ziel die Rohertrags- bzw. Deckungsbeitragssituation zu verbessern. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die deutsche Druckindustrie kann im Gegensatz zu anderen Industriebranchen traditionell wenig von einer verbesserten Konjunkturentwicklung profitieren. Da hier die Zeichen eher auf eine konjunkturelle Abkühlung hindeuten, wird auch dies bei den Druckbetrieben ankommen. Der traditionell in der Druckindustrie sehr hohe Anteil an werbeabhängigen Erzeugnissen ist eine der Hauptursachen für die strukturellen Probleme der Druckindustrie. Zwar ist die Druckindustrie nach wie vor ein bedeutender Teil der Informations- und Kommunikationswirtschaft, aber der Anteil der Werbeausgaben für Druckerzeugnisse geht langsam aber dauerhaft zurück. Das Werbeverhalten der Wirtschaft, das Leseverhalten der Bevölkerung sowie die Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken und ihre geschäftliche und private Nutzung, d.h. der Umgang aller Kundengruppen mit den neuen Medien, werden wesentliche Determinanten für die Druckindustrie der Zukunft sein. Auch im Internet- und Mobiltelefon-Zeitalter bleibt die gedruckte Botschaft wesentliche Basis der Kommunikation. Haptik ist der große Vorteil von Druckerzeugnissen. Der steigende Informations- und Kommunikationsbedarf muss immer zielgruppenadäquater befriedigt werden, deshalb steigt der Trend zu individuellen maßgeschneiderten Druckprodukten und Dienstleistungen rund um die Druckproduktion. Die Auflagen werden tendenziell kleiner. Durch kürzere Lieferfristen und ein breites Druck- und Veredelungsrepertoire wird versucht, die Attraktivität von papierbasierten Werbemitteln zu erhöhen. Der Anteil der Printwerbung scheint sich nach jahrelangem Rückgang zu stabilisieren. Da die Inhalte aber nach wie vor digital aufbereitet werden müssen und das Unternehmen auch an dieser Wertschöpfung zunehmend partizipiert, gehen wir davon aus, dass wir Verluste in klassischen Segmenten durch den Ausbau neuer Dienstleistungen ausgleichen können. Ertragsorientierte Risiken Es sind auf Basis der heute bekannten Informationen keine Einzelrisiken zu erkennen, die in den kommenden Geschäftsjahren die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich belasten könnten. Die Auswirkungen der teilweise vollzogenen und geplanten Strukturmaßnahmen sollten ebenfalls die Risiken mindern. Die Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH hat mit all Ihren Kunden stabile Lieferbeziehungen. Traditionell werden Druckverträge auch nur für ein bis zwei Jahre geschlossen. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätssituation des Unternehmens ist als gut zu bezeichnen. Das Auftragsportfolio der Konrad Triltsch GmbH besteht überwiegend aus periodisch wiederkehrenden Publikationen, deren Auftraggeber sich durch eine sehr gute Zahlungsmoral auszeichnen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zu den Geschäftsbanken, mit denen die Gesellschaft zusammenarbeitet, bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. 2. Chancenbericht Die Konrad Triltsch GmbH hat ihren Schwerpunkt traditionell im Fachverlagsbereich. Auch hier sind laut Nielsen Media Research die Bruttowerbeausgaben rückläufig. Traditionell sind Fachzeitschriften zwar weniger von Anzeigenschaltungen als Publikumszeitschriften abhängig, gleichwohl ist es aber eine bedeutende Einnahmequelle. Durch die Ausrichtung auf den Fachverlagsbereich ist die Konrad Triltsch GmbH robuster gegenüber einer stagnierenden Werbeetatentwicklung aufgestellt. Wettbewerber, die eine größere Abhängigkeit von Industriekunden oder den Werbeausgaben aufweisen, drängen aber verstärkt in unser Marktsegment. Dadurch verschärft sich auch für die Konrad Triltsch GmbH die Konkurrenzsituation und die Preise geraten verstärkt unter Druck. Alle Prozessstufen der Druckindustrie unterliegen einem ständigen technischen Fortschritt. Die Anstöße kommen vor allem von der Elektronik und der Mikroelektronik und der damit verbundenen Automatisierung. Dies wirkt sich bei Innovationen in Maschinen und Geräten, bei der Prozessführung und bei neuen Produkten und Dienstleistungen aus. Dieser Entwicklung hat die Konrad Triltsch mit der Investition in eine neue Druckmaschine Rechnung getragen. Auch umfangreiche Eigenentwicklungen im Bereich der Satzautomatisation, eine der wesentlichen Stärken der Gesellschaft, werden permanent vorangetrieben. So haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Schnittstelle für die automatische Erzeugung von ePub-Daten aus unserem Satzsystem entwickelt. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsführung der Konrad Triltsch GmbH schätzt die Entwicklung des Unternehmens aufgrund der bestehenden Planungen und der geplanten Maßnahmen als stabil ein. Bei der Gesellschaft bestehen noch freie Ressourcen, die durch die Übernahme von neuen Aufträgen abgedeckt werden sollen. Erste positive Signale bezüglich der Erhöhung der Kapazitätsauslastung sind bereits festzustellen. Diese Entwicklung kann dann zu einer Stabilisierung des laufenden Betriebsergebnisses beitragen.
Ochsenfurt-Hohestadt, den 27.12.2016 Mirko Tronicke (Geschäftsführer) BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 27.12.2016 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH, Ochsenfurt-Hohestadt, zum 31.12.2015 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.10.2015 bis 31.12.2015 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Konrad Triltsch Print und digitale Medien GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.10.2015 bis 31.12.2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, 27.12.2016 Franz Ostermayer Wirtschaftsprüfer Angabe des Datums der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2015 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28.07.2017 festgestellt worden. |
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