Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 6615
Vorher
PSR Produktions- und Handels-GmbHHarres & Linnhoff GmbH
Eingetragen
7.1.2000
Branche
Herstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus MetallHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Produkten für den Ladenbau, die Metallverarbeitung sowie der Handel mit entsprechenden Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Schwanitz
seit 20.12.2022
Geschäftsführer
Nils Franke
seit 20.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (6)

NameAnteil
24.94%
24.94%
24.94%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Nordwest Industrie Finance GmbH AG
Germany
36.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Harres-Metall-design GmbH

Warstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell
Die Harres-Metall-design GmbH versteht sich als innovativer und spezialisierter Hersteller von Einrichtungen und Systemlösungen für den Lebensmitteleinzelhandel (LEH), den Fachhandel und Shops. Komponenten für den Theken- und Kühlmöbelbau, die Gastronomie sowie die Herstellung von hochwertigen Blech- und Edelstahlerzeugnissen runden die Kompetenzpositionen des Unternehmens ab.
Die Etablierung im Markt ist wesentlich darauf gegründet, dass Harres-Metall-design als individueller Problemlöser in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden auftritt. Innovative pragmatische Lösungen, kurze Konstruktions- und Entwicklungszeiten, schnelle und zuverlässige Verfügbarkeit und unbürokratische Zusammenarbeit ermöglichen es dem Unternehmen sich sehr flexibel auf die Bedürfnisse und Kundenwünsche einzustellen.
Hierbei treiben professionelle und langjährige Erfahrung in diesem Metier, moderne und preisgünstige Fertigung sowie eine von der Sache und den Chancen des Unternehmens hochmotivierte Mannschaft die Unternehmensentwicklung.
Eine individuelle betriebswirtschaftliche Kalkulation ermöglicht eine schnelle Abwägung von Chancen- und Risikoprojekten. Prägnanter Kundennutzen steht im Fokus unserer Akquisitionsargumentationen und der Kundenbetreuung.

Das Unternehmen ist in drei strategischen Geschäftseinheiten (SGE) tätig:

·  Ladeneinrichtungen aus Metall für das Marktsegment Lebensmitteleinzelhandel (LEH) in Marken  kooperation mit der Otto Kind GmbH & Co KG (Bereich Ladeneinrichtungen)
·  Zulieferung von Ladeneinrichtungen und -komponenten aus Metall für Projektierungen etablierter   Ladenbauunternehmen und ·  Metallkonstruktionen für Industriekunden

Langfristig sind nach unserer Überzeugung Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen insbesondere an Stammkunden absetzbar.

Wir sind im gesamten EU-Wirtschaftsraum und der Schweiz tätig. Der Exportanteil betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 1,8 %. Über ein stringentes Lean- und Kaizenmanagement wird im Unternehmen kontinuierlich an der Verbesserung der Produktivität gearbeitet.
II. Forschungs- und Entwicklungsbericht
Die Gesellschaft betreibt keine wesentliche Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft befindet sich aktuell in einer Rezessionsphase. Das BIP ist im ersten Quartal 2023 im Vorjahresvergleich um 0,3% zurückgegangen. Bereits im letzten Quartal 2022 ist die Wirtschaftsleitung um 0,5% zurückgegangen, so dass aufgrund der Schrumpfung an zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, nunmehr auch technisch die Voraussetzungen einer Rezession vorliegen (Quelle: Handelsblatt vom 26.5.23).

Ursächlich hierfür sind nach wie vor die hohe Inflation, welche den privaten Konsum ausbremst.
Obwohl die Wertschöpfung der deutschen Industrie im ersten Quartal um 2% anstieg, konnte diese den Rückgang des privaten Konsums nicht kompensieren. Insbesondere im März dieses Jahres sank die Industrieproduktion um 3,3%.

Eine ähnliche Entwicklung gab es zwar auch Ende letzten Jahres bereits, jedoch vor allem bei den energieintensiven Produktionen. Im März dieses Jahres waren hingegen nahezu sämtliche Industriebereiche betroffen, am stärksten der Automobilbereich mit minus 6,5%. Gleichzeitig ließ das Neugeschäft der deutschen Industrie im März so stark nach wie während der Hochphase der Coronapandemie (Auftragsrückgänge um 10% im Vergleich zum Vormonat). Auf der anderen Seite prognostiziert die Deutsche Bundesbank für das 2. Quartal eine leichte Besserung. (Quelle: Handelsblatt vom 26.5.23).

Anders als der IFO-Geschäftsklimaindex (erstmaliger Rückgang im Mai nach sechs Monaten) zeigen Indizes wie der Containerumschlag-Index des RWI/ISL zumindest für das Ausland wieder eine steigende Tendenz an. (Quelle: Handelsblatt vom 26.5.23).

Im 2. Quartal 2023 ist das BIP gegenüber dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). In den beiden vorherigen Quartalen war die deutsche Wirtschaftsleistung zum Vorquartal zurückgegangen (revidiert -0,1 % im 1. Quartal 2023 und -0,4 % im 4. Quartal 2022). (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 28.7.23).

Nach zwei Rückgängen in Folge nahmen die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben im 2. Quartal 2023 im Vergleich zum 1. Quartal 2023 leicht um 0,1 % zu. Der private Konsum sank nach den Rückgängen im Winterhalbjahr nicht weiter und stabilisierte sich (0,0 %). Die Konsumausgaben des Staates erholten sich nach den teils merklichen Rückgängen in den Vorquartalen und stiegen leicht um 0,1 %. (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 25.8.23).

Positiv stimmt die Ankündigung der Europäischen Zentralbank vom 15. September 2023, in der diese zwar die zehnte Anhebung des Leitzinses infolge bekannt gab. Gleichzeitig formulierte Präsidentin Christine Lagarde: "Mit der heutigen Entscheidung haben nach derzeitiger Einschätzung ausreichend dazu beigetragen, die Inflation rechtzeitig auf das Zielniveau zurückzuführen".
Insgesamt wird nun erwartet, dass die EZB den Leitzins damit für längere Zeit auf diesem Niveau belassen wird. Die Aktienmärkte reagierten entsprechend positiv, was auch als vorsichtig optimistisch für die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland stimmt (Quelle: "Die Welt" vom 15. September 2023).

Die für die Gesamtwirtschaft skizzierte Situation ist in starkem Maße auch im Ladenbausektor angekommen. Bei unseren Bestands- und Neukunden ist eine starke Zurückhaltung der Investitionsbereitschaft deutlich spürbar, was sich u.a. auch in den Umsatz- und Margenerlösen widerspiegelt.

II. Geschäftsverlauf und Lage
Das Jahresergebnis der Harres-Metall-design GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 von TEUR 7 um TEUR -1.025 auf TEUR -1.018 gegenüber dem Vorjahrszeitraum reduziert. Die wesentlichen Ursachen für das verschlechterte Ergebnis ist die um TEUR -1.493 gesunkene Gesamtleistung unseres Unternehmens. Der weitere Ausbau respektive die Absicherung der im letzten Geschäftsjahr bereits gestartete Diversifikation unsere Kundenlandschaft stand im Mittelpunkt unserer Anstrengungen unter den anhaltenden Ausnahmezuständen des Angriffskriegs auf die Ukraine und der Inflation. Grundsätzlich zeigt sich, dass die erschwerte Lage bei der Beschaffung und die damit einhergehenden hohen Material- und Energiepreise verbunden mit teilweise überlasteten Lieferketten das Tagesgeschäft im Sinne von Projektverschiebungen kurzfristig gestaltet hat.

Durch den sich geänderten Produktmix hat sich die Rohertragsquote von 36,2 % um -1,4 % auf 34,8 % reduziert, da sich der Zukauf von Teilkomponenten erhöht hat.

Unsere Finanzlage ist gesichert, da unser Gesellschafter in der Lage ist, den entstandenen Finanzierungsbedarf durch Darlehen zu decken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Darlehen i.H.v. TEUR 500 gewährt. Zudem hat der Gesellschafter zur Beseitigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag hinsichtlich eines Teils seiner Forderungen einen Rangrücktritt ausgesprochen. Zukünftig rechnet die Gesellschaft damit, bei Eintreten der Prognose, keine weiteren finanziellen Mittel der Gesellschafterin in Anspruch nehmen zu müssen.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen mit Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Aktiva unserer Gesellschaft werden im Wesentlichen durch Finanzanlagen i. H. v. 23,71 % (23,59 %), Vorratsvermögen i. H. v. 30,00 % (27,82 %) sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände i. H. v. 23,89 % (35,36 %), jeweils in Relation zur Bilanzsumme abgebildet.

Das Fremdkapital gliedert sich in Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen betragen 4,92 % (8,80 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gliedern sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 0 % (0 %) und die kurzfristigen 2,55 % (2,42 %) der Bilanzsumme. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 11,65 % (11,95 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen - vorrangig mit Skontoausnutzung - beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag 78,95 % (67,07 %) der Bilanzsumme. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Darlehen des Gesellschafters zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs, für die teilweise ein Rangrücktritt gewährt wurde.

Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte werden von uns wegen des Verdrängungswettbewerbs aus Osteuropa und Fernost nicht angeboten.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den folgenden Kennzahlen:
• Umsatzentwicklung
• Betriebsergebnis
• Vereinfachter Cashflow
Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4 % vermindert.

Das Betriebsergebnis hat sich zum Vorjahr von TEUR 60 auf TEUR -958 vermindert.

Der vereinfachte Cashflow ergibt sich aus der Bereinigung des Jahresergebnis um die Abschreibungen. Aufgrund des ausgeglichenen Jahresergebnisses hat sich dieser von TEUR 339 auf TEUR -713 vermindert.

IV. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verschlechtert. Das geplante Umsatzwachstum und ein ausgeglichenes Geschäftsjahresergebnis wurden nicht erreicht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind zu 171 % durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

C. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 legen wir den Fokus weiterhin auf die Weiterentwicklung unserer strategischen Neukunden und parallel dazu, auf dem vollumfänglichen Servicelevel gegenüber unseren Top-Bestandskunden. Unter dieser Berücksichtigung planen wir für das kommende Geschäftsjahr mit einem weiteren Fehlbetrag der deutlich unter dem des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt.

Nach der heutigen Einschätzung werden wir im Geschäftsjahr 2023/2024 in der Lage sein unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Chancen
Mit Wirkung zum 1. September 2023 hat der Gesellschafter NWI seine Ladenbauaktivitäten unter eine neue Dachmarke zusammengefasst.

Die "KIND4Stores" Gruppe umfasst die vier Beteiligungen Harres Metall-design GmbH, Warstein, die König Object Consulting GmbH, Krefeld, die ZOK-system s.r.o., Havlíčkův Brod, Tschechien, sowie die Ladenbauaktivitäten der Otto Kind GmbH & Co. KG, Gummersbach.
Mit dieser Maßnahme werden die Ladenbauaktivitäten gebündelt, um so noch stärker den individuellen Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden und die Gruppe insgesamt internationaler auszurichten.

II. Allgemeiner Risikobericht
Auf Grund der nach wie vor hohe Inflation, welche den privaten Konsum ausbremst, bleibt vorerst abzuwarten, inwieweit die zurückhaltende Investitionsbereitschaft im Lebensmitteleinzelhandel, weiterhin zu Projekt- und Umsatzverschiebungen führt.

Des Weiteren steht der Lebensmitteleinzelhandel vor der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und nachhaltigem Konsum. Dazu bereitet auch der bestehende Fachkräftemangel Sorge, dass die Expansionspolitik im Handel nachlässt.

III. Risikobericht
Hinsichtlich der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat sich die Unsicherheit aufgrund des negativen Ergebnisses wieder verschlechtert, da die Gesellschaft zum 30.06.2023 in Höhe von TEUR 1.455 bilanziell überschuldet ist. Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung hat die Gesellschafterin Rangrücktrittserklärungen bis zur Gesamthöhe von TEUR 1.500 abgegeben.

Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2022/2023 durch die Unterstützung der Gesellschafterin stets gesichert; es sind nach heutiger Lagebeurteilung keine Engpässe für das Geschäftsjahr 2023/2024 zu erwarten. Ein wesentliches Unterschreiten der Planungen, insbesondere im Bereich der Umsätze, kann aufgrund der gegebenen Fixkostenstruktur auch zukünftig zu Verlusten führen, die Zahlungsschwierigkeiten bis hin zur Bestandsgefährdung zur Folge haben könnten. Um etwaige Risiken zu minimieren, hat die Nordwest Industrie Finance GmbH mit Datum vom 26. September 2023 eine befristete Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2024 ausgestellt. Die Gesellschaft ist in diesem Bereich durch die Integration in die Nordwest Industrie Group gut und solvent aufgestellt, sofern diese an dem strategischen Investment festhält und die Harres-Metall-design GmbH bei Bedarf weiterhin mit Liquidität unterstützt.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten, sowie Darlehen gegenüber dem Gesellschafter.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan geführt, der permanent aktuelle Änderungen der Forderungen an Kunden und Verpflichtungen aus dem Bestellobligo oder sonstige Zahlungsverpflichtungen aufnimmt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Warstein, den 9. Oktober 2023


Harres-Metall-design GmbH, Warstein
 - Geschäftsführung-

gez. Nils Franke

gez. Daniel Schwanitz

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.549.139,17 3.656.673,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 228.578,00 200.060,32
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 228.578,00 200.060,32
II. Sachanlagen 528.602,00 534.654,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.581,00 80.238,00
2. technische Anlagen und Maschinen 11.083,00 19.506,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 462.938,00 434.910,00
III. Finanzanlagen 2.791.959,17 2.921.959,17
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.791.959,17 2.921.959,17
B. Umlaufvermögen 6.668.747,52 8.111.313,37
I. Vorräte 3.531.774,76 3.446.665,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.812.515,37 4.380.640,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.636.043,38 1.379.479,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 324.457,39 284.006,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.711,04 182.826,34
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.454.817,07 436.686,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.774.414,80 12.387.500,17

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 36.000,00 36.000,00
II. Kapitalrücklage 175.450,60 175.450,60
III. Verlustvortrag 648.137,57 654.844,42
IV. Jahresfehlbetrag 1.018.130,10 -6.706,85
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 1.454.817,07 436.686,97
B. Rückstellungen 579.191,27 1.090.630,30
C. Verbindlichkeiten 11.195.223,53 11.296.869,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 300.000,00 300.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.116.379,21 629.038,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.179.622,22 7.679.622,22
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.599.222,10 2.688.209,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.774.414,80 12.387.500,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.143.543,04 8.975.221,90
2. Personalaufwand 4.467.250,45 4.224.336,56
a) Löhne und Gehälter 3.701.779,91 3.468.245,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 765.470,54 756.090,66
3. Abschreibungen 305.072,64 332.372,56
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 305.072,64 332.372,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.328.649,91 4.357.958,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 203.245,75 199.333,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 257.860,56 248.175,25
7. Ergebnis nach Steuern -1.012.044,77 11.712,85
8. sonstige Steuern 6.085,33 5.006,00
Jahresfehlbetrag 1.018.130,10 -6.706,85

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Harres-Metall-design GmbH hat ihren Sitz in Warstein/Belecke. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 6615 eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buchs des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Soweit im Berichtsjahr gegenüber den im Vorjahr angewandten Gliederungsvorschriften der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen wurden, wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265 Abs. 1 HGB) durch Anpassung der Vorjahreszahlen entsprochen. Die Bilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 1.455 aus, durch einen Rangrücktritt der Gesellschafterin wurde diese bilanzielle Überschuldung beseitigt. Die Liquiditätslage ist nach heutiger Beurteilung gesichert, da die Nordwest Industrie Finance GmbH mit Datum vom 26. September 2023 eine befristete Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2024 ausgestellt hat. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Wir verweisen auf die weitergehenden Ausführungen im Lagebericht.

Die immateriellen Wirtschaftsgüter und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um die steuerlich zulässigen Abschreibungen angesetzt. Außerplanmäßige Absetzungen wurden nicht vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerrechtlichen Regelungen behandelt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach der Durchschnittskostenmethode unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Eine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wurde nicht vorgenommen. Alle Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bilanziert werden diese mit dem Nominalwert und die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs dotiert und zu Vollkosten bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz
Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 0,00).

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 322.924,37 (Vorjahr: € 250.772,45) ausgewiesen.

Abweichend zum Vorjahr, wurden die Forderungen gegenüber Fa. Brandt i.H.v. T€ 128 (Vorjahr T€ 149) aus den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Durch die Änderung hat sich die Vorjahresangabe der Forderungen aus Lieferungen Leistungen von T€ 2.293 auf T€ 2.443 erhöht bzw. die Vorjahresangabe der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 1.529 auf T€ 1.379 reduziert.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.116.379,21 (Vorjahr: € 629.038,55) ausgewiesen.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit der Verbindlichkeiten





< 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre
Summe

T€
T€
T€
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
300
0
0
300
Vorjahr:
300
0
0
300
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
0
0
0
0
Vorjahr:
948
0
0
948
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.372
0
0
1.372
Vorjahr:
1.480
0
0
1.480
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
1.116
8.180
0
9.296
Vorjahr:
629
7.680
0
8.309
sonstige Verbindlichkeiten
227
0
0
227
davon aus Steuern



124
davon i.R.d. soz. Sicherheit



1
Vorjahr:
260
0
0
260
davon aus Steuern



167
davon i.R.d. soz. Sicherheit



2
Summe
3.015
8.180
0
11.195
Vorjahr:
3.617
7.680
0
11.297



Erläuterung der Sicherheiten:
1): branchenübliche Eigentumsvorbehalte 2): siehe unten
Der Gesamtbetrag der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind: € 1.672.000,00.
Verbindlichkeiten in Höhe von € 300.000,00 sind durch Buchgrundschulden, Übereignung von Maschinen und Warenlager gesichert.
Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.372.937,54 sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 244 (Vorjahr: T€ 240) gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Angaben
Die Gesellschaft haftet zusammen mit anderen Gesellschaften gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten des verbundenen Unternehmen Nordwest Industrie Finance GmbH, Frankfurt am Main, gegenüber Kreditinstituten bis zu einer Höhe von maximal EUR 57.833.328,69. Die Kreditlinie wurde zum Abschlussstichtag in Höhe von EUR 46.787.041,12 in Anspruch genommen. Aufgrund der aktuellen und mittelfristig geplanten Erfolgs- und Liquiditätslage der Nordwest Industrie Finance GmbH ist eine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung nicht zu erwarten.

Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Nordwest Industrie Finance GmbH, Guiollettstraße 48 in 60325 Frankfurt am Main. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Während des Zeitraums vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 waren durchschnittlich83 Arbeitnehmer beschäftigt.
·  Gewerbliche Arbeitnehmer: 50 ·  Angestellte: 33 Am 30.06.2023 bestanden Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen über die gesamte Laufzeit in Höhe von € 2.071.342,24 (Vorjahr € 2.043.854,06).

Auf die Angabe der Geschäftsführer-Gehälter wird unter dem Hinweis § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Am 30.06.2023 bestanden Verbindlichkeiten i.H.v. € 8.179.622,22 (Vorjahr: € 7.679.622,22) gegenüber Gesellschaftern.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 1.018.130,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer war Herr Philip Lehmann, Horn-Bad Meinberg (bis 20.12.2022). Gemeinschaftlich vertretungsberechtigte Geschäftsführer waren Herr Nils Franke, Dortmund (ab 20.12.2022) und Herr Daniel Schwanitz, Soest (ab 20.12.2022).

 

Warstein, den 9. Oktober 2023


Harres-Metall-design GmbH, Warstein
 - Geschäftsführung-

gez. Nils Franke

gez. Daniel Schwanitz

Anlagespiegel


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
Zugänge
davon
FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten

01.07.2022




30.06.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
831.837,95
124.741,40
0,00
0,00
0,00
956.579,35
geleistete Anzahlungen
0,00
9.066,00
0,00
0,00
0,00
9.066,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
831.837,95
133.807,40
0,00
0,00
0,00
965.645,35
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
173.652,19
0,00
0,00
0,00
0,00
173.652,19
technische Anlagen und Maschinen
2.137.653,91
0,00
0,00
0,00
0,00
2.137.653,91
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.567.423,67
193.730,92
0,00
0,00
0,00
2.761.154,59
Summe Sachanlagen
4.878.729,77
193.730,92
0,00
0,00
0,00
5.072.460,69
Finanzanlagen






Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
3.148.059,17
0,00
0,00
130.000,00
0,00
3.018.059,17
Summe Finanzanlagen
3.148.059,17
0,00
0,00
130.000,00
0,00
3.018.059,17
Summe Anlagevermögen
8.858.626,89
327.538,32
0,00
130.000,00
0,00
9.056.165,21

kumulierte
Abschreibungen
Abschreibungen
Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte
Abschreibungen

01.07.2022




30.06.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen






Immaterielle Vermögensgegenstände






entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
631.777,63
105.289,72
0,00
0,00
0,00
737.067,35
geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
631.777,63
105.289,72
0,00
0,00
0,00
737.067,35
Sachanlagen






Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
93.414,19
25.657,00
0,00
0,00
0,00
119.071,19
technische Anlagen und Maschinen
2.118.147,91
8.423,00
0,00
0,00
0,00
2.126.570,91
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.132.513,67
165.702,92
0,00
0,00
0,00
2.298.216,59
Summe Sachanlagen
4.344.075,77
199.782,92
0,00
0,00
0,00
4.543.858,69
Finanzanlagen






Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
226.100,00
0,00
0,00
0,00
0,00
226.100,00
Summe Finanzanlagen
226.100,00
0,00
0,00
0,00
0,00
226.100,00
Summe Anlagevermögen
5.201.953,40
305.072,64
0,00
0,00
0,00
5.507.026,04

Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert
Buchwert


30.06.2023
30.06.2022

Euro
Euro
Euro
Anlagevermögen



Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
219.512,00
200.060,32
geleistete Anzahlungen
0,00
9.066,00
0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
228.578,00
200.060,32
Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
54.581,00
80.238,00
technische Anlagen und Maschinen
0,00
11.083,00
19.506,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
462.938,00
434.910,00
Summe Sachanlagen
0,00
528.602,00
534.654,00
Finanzanlagen



Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
2.791.959,17
2.921.959,17
Summe Finanzanlagen
0,00
2.791.959,17
2.921.959,17
Summe Anlagevermögen
0,00
3.549.139,17
3.656.673,49

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Harres-Metall-design GmbH, Warstein
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Harres-Metall-design GmbH, Warstein, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Harres-Metall-design GmbH, Warstein, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Detmold, den 10. Oktober 2023


dhs GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

gez. Alexander Demant, Wirtschaftsprüfer

gez. Frank Wehrmann, Wirtschaftsprüfer

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