Harres-Metall-design GmbH
Warstein
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
Lagebericht
A. Grundlagen des Unternehmens
I. Geschäftsmodell
Die Harres-Metall-design GmbH versteht sich als
innovativer und spezialisierter Hersteller von
Einrichtungen und Systemlösungen für den
Lebensmitteleinzelhandel (LEH), den Fachhandel und Shops.
Komponenten für den Theken- und
Kühlmöbelbau, die Gastronomie sowie die
Herstellung von hochwertigen Blech- und
Edelstahlerzeugnissen runden die Kompetenzpositionen des
Unternehmens ab.
Die Etablierung im Markt ist wesentlich darauf
gegründet, dass Harres-Metall-design als individueller
Problemlöser in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden
auftritt. Innovative pragmatische Lösungen, kurze
Konstruktions- und Entwicklungszeiten, schnelle und
zuverlässige Verfügbarkeit und
unbürokratische Zusammenarbeit ermöglichen es dem
Unternehmen sich sehr flexibel auf die Bedürfnisse und
Kundenwünsche einzustellen.
Hierbei treiben professionelle und langjährige
Erfahrung in diesem Metier, moderne und preisgünstige
Fertigung sowie eine von der Sache und den Chancen des
Unternehmens hochmotivierte Mannschaft die
Unternehmensentwicklung.
Eine individuelle betriebswirtschaftliche Kalkulation
ermöglicht eine schnelle Abwägung von Chancen-
und Risikoprojekten. Prägnanter Kundennutzen steht im
Fokus unserer Akquisitionsargumentationen und der
Kundenbetreuung.
Das Unternehmen ist in drei strategischen
Geschäftseinheiten (SGE) tätig:
· Ladeneinrichtungen aus Metall
für das Marktsegment
Lebensmitteleinzelhandel (LEH) in Marken
kooperation mit der Otto Kind GmbH & Co KG (Bereich
Ladeneinrichtungen)
· Zulieferung von
Ladeneinrichtungen und -komponenten aus Metall für
Projektierungen etablierter
Ladenbauunternehmen und
· Metallkonstruktionen für
Industriekunden
Langfristig sind nach unserer Überzeugung
Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen insbesondere
an Stammkunden absetzbar.
Wir sind im gesamten EU-Wirtschaftsraum und der
Schweiz tätig. Der Exportanteil betrug im
Geschäftsjahr 2022/2023 1,8 %. Über ein
stringentes Lean- und Kaizenmanagement wird im Unternehmen
kontinuierlich an der Verbesserung der Produktivität
gearbeitet.
II. Forschungs- und Entwicklungsbericht
Die Gesellschaft betreibt keine wesentliche
Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft befindet sich aktuell in
einer Rezessionsphase. Das BIP ist im ersten Quartal 2023
im Vorjahresvergleich um 0,3% zurückgegangen. Bereits
im letzten Quartal 2022 ist die Wirtschaftsleitung um 0,5%
zurückgegangen, so dass aufgrund der Schrumpfung an
zwei aufeinanderfolgenden Quartalen, nunmehr auch technisch
die Voraussetzungen einer Rezession vorliegen (Quelle:
Handelsblatt vom 26.5.23).
Ursächlich hierfür sind nach wie vor die
hohe Inflation, welche den privaten Konsum ausbremst.
Obwohl die Wertschöpfung der deutschen Industrie
im ersten Quartal um 2% anstieg, konnte diese den
Rückgang des privaten Konsums nicht kompensieren.
Insbesondere im März dieses Jahres sank die
Industrieproduktion um 3,3%.
Eine ähnliche Entwicklung gab es zwar auch Ende
letzten Jahres bereits, jedoch vor allem bei den
energieintensiven Produktionen. Im März dieses Jahres
waren hingegen nahezu sämtliche Industriebereiche
betroffen, am stärksten der Automobilbereich mit minus
6,5%. Gleichzeitig ließ das Neugeschäft der
deutschen Industrie im März so stark nach wie
während der Hochphase der Coronapandemie
(Auftragsrückgänge um 10% im Vergleich zum
Vormonat). Auf der anderen Seite prognostiziert die
Deutsche Bundesbank für das 2. Quartal eine leichte
Besserung. (Quelle: Handelsblatt vom 26.5.23).
Anders als der IFO-Geschäftsklimaindex
(erstmaliger Rückgang im Mai nach sechs Monaten)
zeigen Indizes wie der Containerumschlag-Index des RWI/ISL
zumindest für das Ausland wieder eine steigende
Tendenz an. (Quelle: Handelsblatt vom 26.5.23).
Im 2. Quartal 2023 ist das BIP gegenüber
dem 1. Quartal 2023 - preis-, saison- und
kalenderbereinigt - nicht weiter gesunken (0,0 %). In
den beiden vorherigen Quartalen war die deutsche
Wirtschaftsleistung zum Vorquartal zurückgegangen
(revidiert -0,1 % im 1. Quartal 2023 und
-0,4 % im 4. Quartal 2022). (Quelle:
Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 28.7.23).
Nach zwei Rückgängen in Folge nahmen die
preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben im
2. Quartal 2023 im Vergleich zum 1. Quartal 2023 leicht um
0,1 % zu. Der private Konsum sank nach den
Rückgängen im Winterhalbjahr nicht weiter und
stabilisierte sich (0,0 %). Die Konsumausgaben des Staates
erholten sich nach den teils merklichen
Rückgängen in den Vorquartalen und stiegen leicht
um 0,1 %. (Quelle: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt
vom 25.8.23).
Positiv stimmt die Ankündigung der
Europäischen Zentralbank vom 15. September 2023, in
der diese zwar die zehnte Anhebung des Leitzinses infolge
bekannt gab. Gleichzeitig formulierte Präsidentin
Christine Lagarde: "Mit der heutigen Entscheidung haben
nach derzeitiger Einschätzung ausreichend dazu
beigetragen, die Inflation rechtzeitig auf das Zielniveau
zurückzuführen".
Insgesamt wird nun erwartet, dass die EZB den
Leitzins damit für längere Zeit auf diesem Niveau
belassen wird. Die Aktienmärkte reagierten
entsprechend positiv, was auch als vorsichtig optimistisch
für die weitere Entwicklung der wirtschaftlichen
Situation in Deutschland stimmt (Quelle: "Die Welt" vom 15.
September 2023).
Die für die Gesamtwirtschaft skizzierte
Situation ist in starkem Maße auch im Ladenbausektor
angekommen. Bei unseren Bestands- und Neukunden ist eine
starke Zurückhaltung der Investitionsbereitschaft
deutlich spürbar, was sich u.a. auch in den Umsatz-
und Margenerlösen widerspiegelt.
II. Geschäftsverlauf und Lage
Das Jahresergebnis der Harres-Metall-design GmbH hat
sich im Geschäftsjahr 2022/2023 von TEUR 7 um TEUR
-1.025 auf TEUR -1.018 gegenüber dem Vorjahrszeitraum
reduziert. Die wesentlichen Ursachen für das
verschlechterte Ergebnis ist die um TEUR -1.493 gesunkene
Gesamtleistung unseres Unternehmens. Der weitere Ausbau
respektive die Absicherung der im letzten
Geschäftsjahr bereits gestartete Diversifikation
unsere Kundenlandschaft stand im Mittelpunkt unserer
Anstrengungen unter den anhaltenden Ausnahmezuständen
des Angriffskriegs auf die Ukraine und der Inflation.
Grundsätzlich zeigt sich, dass die erschwerte Lage bei
der Beschaffung und die damit einhergehenden hohen
Material- und Energiepreise verbunden mit teilweise
überlasteten Lieferketten das Tagesgeschäft im
Sinne von Projektverschiebungen kurzfristig gestaltet hat.
Durch den sich geänderten Produktmix hat sich
die Rohertragsquote von 36,2 % um -1,4 % auf 34,8 %
reduziert, da sich der Zukauf von Teilkomponenten
erhöht hat.
Unsere Finanzlage ist gesichert, da unser
Gesellschafter in der Lage ist, den entstandenen
Finanzierungsbedarf durch Darlehen zu decken. Im
abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Darlehen i.H.v. TEUR
500 gewährt. Zudem hat der Gesellschafter zur
Beseitigung des nicht durch Eigenkapital gedeckten
Fehlbetrag hinsichtlich eines Teils seiner Forderungen
einen Rangrücktritt ausgesprochen. Zukünftig
rechnet die Gesellschaft damit, bei Eintreten der Prognose,
keine weiteren finanziellen Mittel der Gesellschafterin in
Anspruch nehmen zu müssen.
Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen mit
Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb
der Zahlungsziele zu vereinnahmen.
Die Aktiva unserer Gesellschaft werden im
Wesentlichen durch Finanzanlagen i. H. v. 23,71 % (23,59
%), Vorratsvermögen i. H. v. 30,00 % (27,82 %) sowie
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände i.
H. v. 23,89 % (35,36 %), jeweils in Relation zur
Bilanzsumme abgebildet.
Das Fremdkapital gliedert sich in Rückstellungen
und Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen betragen
4,92 % (8,80 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten gliedern sich in lang- und
kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen
0 % (0 %) und die kurzfristigen 2,55 % (2,42 %) der
Bilanzsumme. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 11,65 % (11,95 %)
der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb
der vorgegebenen Zahlungsfristen - vorrangig mit
Skontoausnutzung - beglichen. Die Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum
Bilanzstichtag 78,95 % (67,07 %) der Bilanzsumme. Hierbei
handelt es sich im Wesentlichen um Darlehen des
Gesellschafters zur Finanzierung des
Geschäftsbetriebs, für die teilweise ein
Rangrücktritt gewährt wurde.
Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf
Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Niedrigpreisprodukte
werden von uns wegen des Verdrängungswettbewerbs aus
Osteuropa und Fernost nicht angeboten.
III. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf den folgenden Kennzahlen:
• Umsatzentwicklung
• Betriebsergebnis
• Vereinfachter Cashflow
Der Umsatz hat sich gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 7,4 % vermindert.
Das Betriebsergebnis hat sich zum Vorjahr von TEUR 60
auf TEUR -958 vermindert.
Der vereinfachte Cashflow ergibt sich aus der
Bereinigung des Jahresergebnis um die Abschreibungen.
Aufgrund des ausgeglichenen Jahresergebnisses hat sich
dieser von TEUR 339 auf TEUR -713 vermindert.
IV.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat
sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verschlechtert.
Das geplante Umsatzwachstum und ein ausgeglichenes
Geschäftsjahresergebnis wurden nicht erreicht.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die
Rückstellungen sind zu 171 % durch liquide Mittel und
das Warenlager gedeckt.
C. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2023/2024 legen wir
den Fokus weiterhin auf die Weiterentwicklung unserer
strategischen Neukunden und parallel dazu, auf dem
vollumfänglichen Servicelevel gegenüber unseren
Top-Bestandskunden. Unter dieser Berücksichtigung
planen wir für das kommende Geschäftsjahr mit
einem weiteren Fehlbetrag der deutlich unter dem des
abgelaufenen Geschäftsjahres liegt.
Nach der heutigen Einschätzung werden wir im
Geschäftsjahr 2023/2024 in der Lage sein unseren
Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren
Risikobericht.
D. Chancen- und Risikobericht
I. Chancen
Mit Wirkung zum 1. September 2023 hat der
Gesellschafter NWI seine Ladenbauaktivitäten unter
eine neue Dachmarke zusammengefasst.
Die "KIND4Stores" Gruppe umfasst die vier
Beteiligungen Harres Metall-design GmbH, Warstein, die
König Object Consulting GmbH, Krefeld, die ZOK-system
s.r.o., Havlíčkův Brod, Tschechien, sowie
die Ladenbauaktivitäten der Otto Kind GmbH & Co.
KG, Gummersbach.
Mit dieser Maßnahme werden die
Ladenbauaktivitäten gebündelt, um so noch
stärker den individuellen Bedürfnissen unserer
Kunden gerecht zu werden und die Gruppe insgesamt
internationaler auszurichten.
II. Allgemeiner Risikobericht
Auf Grund der nach wie vor hohe Inflation, welche den
privaten Konsum ausbremst, bleibt vorerst abzuwarten,
inwieweit die zurückhaltende Investitionsbereitschaft
im Lebensmitteleinzelhandel, weiterhin zu Projekt- und
Umsatzverschiebungen führt.
Des Weiteren steht der Lebensmitteleinzelhandel vor
der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit und
nachhaltigem Konsum. Dazu bereitet auch der bestehende
Fachkräftemangel Sorge, dass die Expansionspolitik im
Handel nachlässt.
III. Risikobericht
Hinsichtlich der Fähigkeit des Unternehmens zur
Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat sich
die Unsicherheit aufgrund des negativen Ergebnisses wieder
verschlechtert, da die Gesellschaft zum 30.06.2023 in
Höhe von TEUR 1.455 bilanziell überschuldet ist.
Zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung hat die
Gesellschafterin Rangrücktrittserklärungen bis
zur Gesamthöhe von TEUR 1.500 abgegeben.
Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr
2022/2023 durch die Unterstützung der Gesellschafterin
stets gesichert; es sind nach heutiger Lagebeurteilung
keine Engpässe für das Geschäftsjahr
2023/2024 zu erwarten. Ein wesentliches Unterschreiten der
Planungen, insbesondere im Bereich der Umsätze, kann
aufgrund der gegebenen Fixkostenstruktur auch
zukünftig zu Verlusten führen, die
Zahlungsschwierigkeiten bis hin zur Bestandsgefährdung
zur Folge haben könnten. Um etwaige Risiken zu
minimieren, hat die Nordwest Industrie Finance GmbH mit
Datum vom 26. September 2023 eine befristete
Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft bis zum
31. Dezember 2024 ausgestellt. Die Gesellschaft ist in
diesem Bereich durch die Integration in die Nordwest
Industrie Group gut und solvent aufgestellt, sofern diese
an dem strategischen Investment festhält und die
Harres-Metall-design GmbH bei Bedarf weiterhin mit
Liquidität unterstützt.
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten,
Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten, sowie Darlehen
gegenüber dem Gesellschafter.
Die Gesellschaft verfügt über ein
effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die
Ausnahme.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken
jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das
Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und
zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen
Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender
Liquiditätsplan geführt, der permanent aktuelle
Änderungen der Forderungen an Kunden und
Verpflichtungen aus dem Bestellobligo oder sonstige
Zahlungsverpflichtungen aufnimmt.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Warstein, den 9. Oktober
2023
Harres-Metall-design GmbH, Warstein
- Geschäftsführung-
gez.
Nils Franke
gez.
Daniel Schwanitz
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
3.549.139,17 |
3.656.673,49 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
228.578,00 |
200.060,32 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
228.578,00 |
200.060,32 |
| II.
Sachanlagen |
528.602,00 |
534.654,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
54.581,00 |
80.238,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
11.083,00 |
19.506,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
462.938,00 |
434.910,00 |
| III.
Finanzanlagen |
2.791.959,17 |
2.921.959,17 |
| 1.
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
2.791.959,17 |
2.921.959,17 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.668.747,52 |
8.111.313,37 |
| I.
Vorräte |
3.531.774,76 |
3.446.665,79 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.812.515,37 |
4.380.640,71 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.636.043,38 |
1.379.479,07 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
324.457,39 |
284.006,87 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
101.711,04 |
182.826,34 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
1.454.817,07 |
436.686,97 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
11.774.414,80 |
12.387.500,17 |
Passiva
|
|
30.6.2023
EUR |
30.6.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
36.000,00 |
36.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
175.450,60 |
175.450,60 |
| III.
Verlustvortrag |
648.137,57 |
654.844,42 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
1.018.130,10 |
-6.706,85 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
1.454.817,07 |
436.686,97 |
| B.
Rückstellungen |
579.191,27 |
1.090.630,30 |
| C.
Verbindlichkeiten |
11.195.223,53 |
11.296.869,87 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
300.000,00 |
300.000,00 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.116.379,21 |
629.038,55 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
8.179.622,22 |
7.679.622,22 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.599.222,10 |
2.688.209,10 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
11.774.414,80 |
12.387.500,17 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.7.2022 - 30.6.2023
EUR |
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
8.143.543,04 |
8.975.221,90 |
| 2.
Personalaufwand |
4.467.250,45 |
4.224.336,56 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.701.779,91 |
3.468.245,90 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
765.470,54 |
756.090,66 |
| 3.
Abschreibungen |
305.072,64 |
332.372,56 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
305.072,64 |
332.372,56 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.328.649,91 |
4.357.958,32 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
203.245,75 |
199.333,64 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
257.860,56 |
248.175,25 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
-1.012.044,77 |
11.712,85 |
| 8.
sonstige Steuern |
6.085,33 |
5.006,00 |
| Jahresfehlbetrag |
1.018.130,10 |
-6.706,85 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Harres-Metall-design GmbH hat ihren Sitz in
Warstein/Belecke. Sie ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 6615 eingetragen.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den
Vorschriften des Dritten Buchs des HGB (§§ 238
ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen
für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB)
aufgestellt worden.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.
Soweit im Berichtsjahr gegenüber den im Vorjahr
angewandten Gliederungsvorschriften der Bilanz und Gewinn-
und Verlustrechnung Veränderungen vorgenommen wurden,
wurde dem Prinzip der Darstellungsstetigkeit (§ 265
Abs. 1 HGB) durch Anpassung der Vorjahreszahlen
entsprochen. Die Bilanz weist einen nicht durch
Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€
1.455 aus, durch einen Rangrücktritt der
Gesellschafterin wurde diese bilanzielle Überschuldung
beseitigt. Die Liquiditätslage ist nach heutiger
Beurteilung gesichert, da die Nordwest Industrie Finance
GmbH mit Datum vom 26. September 2023 eine befristete
Patronatserklärung zugunsten der Gesellschaft bis zum
31. Dezember 2024 ausgestellt hat. Der Jahresabschluss
wurde unter der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Wir verweisen auf
die weitergehenden Ausführungen im Lagebericht.
Die immateriellen Wirtschaftsgüter und das
Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten vermindert um die steuerlich
zulässigen Abschreibungen angesetzt.
Außerplanmäßige Absetzungen wurden nicht
vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden
entsprechend den steuerrechtlichen Regelungen behandelt.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit
dem niedrigeren beizulegenden Wert unter
Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bilanziert.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten nach der Durchschnittskostenmethode
unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Eine
Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3
HGB wurde nicht vorgenommen. Alle Risiken im
Vorratsvermögen, welche sich aus
überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter
Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten
ergeben, werden durch angemessene Abwertungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert
vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des
Niederstwertprinzips angesetzt.
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten
angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bilanziert
werden diese mit dem Nominalwert und die Auflösung des
Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt.
Rückstellungen sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253
Abs. 1 HGB). Bei der Bemessung der Rückstellungen
wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend
Rechnung getragen. Die Sonstigen Rückstellungen wurden
in Höhe des voraussichtlichen Verbrauchs dotiert und
zu Vollkosten bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
Die Aufgliederung und die Bewegungen des
Anlagevermögens sind dem
Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.
Der Betrag der
Forderungen und der sonstigen
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr beläuft sich auf € 0,00
(Vorjahr: € 0,00).
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
€ 322.924,37 (Vorjahr: € 250.772,45) ausgewiesen.
Abweichend zum Vorjahr, wurden die Forderungen
gegenüber Fa. Brandt i.H.v. T€ 128 (Vorjahr
T€ 149) aus den Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
umgegliedert. Durch die Änderung hat sich die
Vorjahresangabe der Forderungen aus Lieferungen Leistungen
von T€ 2.293 auf T€ 2.443 erhöht bzw. die
Vorjahresangabe der Forderungen gegen verbundene
Unternehmen von T€ 1.529 auf T€ 1.379 reduziert.
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von € 1.116.379,21 (Vorjahr:
€ 629.038,55) ausgewiesen.
Die
Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie
folgt:
Verbindlichkeitenspiegel
Restlaufzeit der
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
|
< 1 Jahr
|
1-5 Jahre
|
über 5 Jahre
|
Summe
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
300
|
0
|
0
|
300
|
Vorjahr:
|
300
|
0
|
0
|
300
|
erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen
|
0
|
0
|
0
|
0
|
Vorjahr:
|
948
|
0
|
0
|
948
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.372
|
0
|
0
|
1.372
|
Vorjahr:
|
1.480
|
0
|
0
|
1.480
|
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
1.116
|
8.180
|
0
|
9.296
|
Vorjahr:
|
629
|
7.680
|
0
|
8.309
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
227
|
0
|
0
|
227
|
davon aus Steuern
|
|
|
|
124
|
davon i.R.d. soz.
Sicherheit
|
|
|
|
1
|
Vorjahr:
|
260
|
0
|
0
|
260
|
davon aus Steuern
|
|
|
|
167
|
davon i.R.d. soz. Sicherheit
|
|
|
|
2
|
Summe
|
3.015
|
8.180
|
0
|
11.195
|
Vorjahr:
|
3.617
|
7.680
|
0
|
11.297
|
Erläuterung der Sicherheiten:
1): branchenübliche Eigentumsvorbehalte 2):
siehe unten
Der Gesamtbetrag der in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche
Rechte gesichert sind: € 1.672.000,00.
Verbindlichkeiten in Höhe von € 300.000,00
sind durch Buchgrundschulden, Übereignung von
Maschinen und Warenlager gesichert.
Verbindlichkeiten in Höhe von €
1.372.937,54 sind durch branchenübliche
Eigentumsvorbehalte gesichert.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2
HGB aufgestellt worden.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten
Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 244 (Vorjahr:
T€ 240) gegenüber verbundenen Unternehmen.
5. Sonstige Angaben
Die Gesellschaft haftet zusammen mit anderen
Gesellschaften gesamtschuldnerisch für
Verbindlichkeiten des verbundenen Unternehmen Nordwest
Industrie Finance GmbH, Frankfurt am Main, gegenüber
Kreditinstituten bis zu einer Höhe von maximal EUR
57.833.328,69. Die Kreditlinie wurde zum Abschlussstichtag
in Höhe von EUR 46.787.041,12 in Anspruch genommen.
Aufgrund der aktuellen und mittelfristig geplanten Erfolgs-
und Liquiditätslage der Nordwest Industrie Finance
GmbH ist eine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen
Haftung nicht zu erwarten.
Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der
Nordwest Industrie Finance GmbH, Guiollettstraße 48
in 60325 Frankfurt am Main. Die Konzernabschlüsse
werden im elektronischen Bundesanzeiger
veröffentlicht.
Während des Zeitraums vom 01.07.2022 bis zum
30.06.2023 waren durchschnittlich83 Arbeitnehmer
beschäftigt.
· Gewerbliche Arbeitnehmer: 50
· Angestellte: 33 Am 30.06.2023 bestanden
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen
über die gesamte Laufzeit in Höhe von €
2.071.342,24 (Vorjahr € 2.043.854,06).
Auf die Angabe der
Geschäftsführer-Gehälter wird unter dem
Hinweis § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Am 30.06.2023 bestanden Verbindlichkeiten i.H.v.
€ 8.179.622,22 (Vorjahr: € 7.679.622,22)
gegenüber Gesellschaftern.
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in
Höhe von € 1.018.130,10 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Einzelvertretungsberechtigter
Geschäftsführer war Herr Philip Lehmann, Horn-Bad
Meinberg (bis 20.12.2022). Gemeinschaftlich
vertretungsberechtigte Geschäftsführer waren Herr
Nils Franke, Dortmund (ab 20.12.2022) und Herr Daniel
Schwanitz, Soest (ab 20.12.2022).
Warstein, den 9. Oktober
2023
Harres-Metall-design GmbH, Warstein
- Geschäftsführung-
gez.
Nils Franke
gez.
Daniel Schwanitz
Anlagespiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.07.2022
|
|
|
|
|
30.06.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
831.837,95
|
124.741,40
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
956.579,35
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
9.066,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
9.066,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
831.837,95
|
133.807,40
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
965.645,35
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
173.652,19
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
173.652,19
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
2.137.653,91
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.137.653,91
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.567.423,67
|
193.730,92
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.761.154,59
|
Summe Sachanlagen
|
4.878.729,77
|
193.730,92
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.072.460,69
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
3.148.059,17
|
0,00
|
0,00
|
130.000,00
|
0,00
|
3.018.059,17
|
Summe Finanzanlagen
|
3.148.059,17
|
0,00
|
0,00
|
130.000,00
|
0,00
|
3.018.059,17
|
Summe
Anlagevermögen
|
8.858.626,89
|
327.538,32
|
0,00
|
130.000,00
|
0,00
|
9.056.165,21
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.07.2022
|
|
|
|
|
30.06.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
631.777,63
|
105.289,72
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
737.067,35
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
631.777,63
|
105.289,72
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
737.067,35
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
93.414,19
|
25.657,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
119.071,19
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
2.118.147,91
|
8.423,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.126.570,91
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.132.513,67
|
165.702,92
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.298.216,59
|
Summe Sachanlagen
|
4.344.075,77
|
199.782,92
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.543.858,69
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
226.100,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
226.100,00
|
Summe Finanzanlagen
|
226.100,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
226.100,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
5.201.953,40
|
305.072,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
5.507.026,04
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
30.06.2023
|
30.06.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
219.512,00
|
200.060,32
|
geleistete Anzahlungen
|
0,00
|
9.066,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
228.578,00
|
200.060,32
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
54.581,00
|
80.238,00
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
11.083,00
|
19.506,00
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
462.938,00
|
434.910,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
528.602,00
|
534.654,00
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
2.791.959,17
|
2.921.959,17
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
2.791.959,17
|
2.921.959,17
|
Summe
Anlagevermögen
|
0,00
|
3.549.139,17
|
3.656.673,49
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich
um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.
Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht
wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Harres-Metall-design GmbH, Warstein
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der
Harres-Metall-design GmbH, Warstein, - bestehend aus der
Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum
30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Harres-Metall-design GmbH, Warstein, für das
Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 III 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -
falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen
als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind,
um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu
dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße
betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen,
beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Gesamtdarstellung,
den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Detmold, den 10. Oktober
2023
dhs GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
gez.
Alexander Demant, Wirtschaftsprüfer
gez.
Frank Wehrmann, Wirtschaftsprüfer
|