Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 83223
Vorher
ADCELL GmbH
Eingetragen
7.7.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Entwicklung und Vertrieb von Software, der Handel mit Hardware und Software und Projekt- und Beratungsleistung im Bereich der Informationstechnologien, ferner die Bereitstellung von Dienstleistungen über das Internet, insbesondere im Bereich der Werbevermarktung, mit Ausnahme genehmigungspflichtiger Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Eric Kozlik
seit 24.11.2025
Prokura
Julian Kopp
seit 4.7.2024
Prokura
Nicole Pekar
seit 4.7.2024
Prokura
Gregor Peter Janik
seit 14.7.2020
Geschäftsführer
Marcus Seidel
seit 16.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Marcus Seidel Beteiligungs GmbH
Germany
74.90%
Marcus Seidel
Woltersdorf
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Firstlead GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

der Firstlead GmbH, Berlin

1. Grundlage des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Firstlead GmbH betreibt in der DACH-Region das Affiliate-Marketing-Netzwerk ADCELL.

ADCELL fungiert als Schnittstelle zwischen Werbetreibenden (Advertisern) und Webseitenbetreibern (Publishern) auf einer zentralen Plattform. Advertiser nutzen die Reichweite von Publishern, um ihre Produkte zu bewerben und Verkäufe zu generieren. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich bei erfolgreicher Werbeleistung in Form einer validen Transaktion.

ADCELL übernimmt dabei das Tracking und die Abrechnung der Transaktionen. Für diesen Service erhält ADCELL eine Provision, die auf dem Volumen (in EUR) der durchgeführten Transaktionen basiert.

Spezialisiert hat sich ADCELL auf Ecommerce-Anbieter auf der Advertiserseite. Die Publisher bieten mit ihren Reichweitenprodukten sämtliche Kanäle im Online-Marketing an, darunter Retargeting, Couponing, Display, Cashback und weitere.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach dem pandemiebedingten Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2020 konnte im Jahr 2021 eine Erholung verzeichnet werden, wobei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Anstieg von 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete. Im Jahr 2022 setzte sich dieser positive Trend fort, mit einer weiteren Steigerung des BIP um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Dies zeigt eine schrittweise Erholung von den pandemiebedingten wirtschaftlichen Herausforderungen, die im Jahr 2020 auftraten.

Der deutsche Displaywerbemarkt verzeichnete im Jahr 2021 ein starkes Wachstum von 24,7 % und bewies seine Robustheit trotz negativer wirtschaftlicher Einflüsse. Die COVID- 19-Pandemie stärkte die Displaywerbung, wobei die Budgets verstärkt in digitale Werbung investiert wurden.

Das Jahr 2022 zeigt sich allerdings eher wechselhaft. Gründe hierfür sind Herausforderungen wie Inflation, Energiekrise und Unsicherheit in der Wirtschaft.

Die Wachstumsdynamik aus den Vorjahren setzte sich zunächst im ersten Quartal fort, jedoch wurde die Zurückhaltung der Werbetreibenden aufgrund des Ukraine-Konflikts erst im vierten Quartal spürbar. Im zweiten Halbjahr 2022 wurde eine steigende Nachfrage, insbesondere aus Retail und E-Commerce, verzeichnet, und das höhere Marktniveau von 2021 wurde bestätigt und übertroffen. Daher lagen das zweite und dritte Quartal jeweils über den Vorjahreszeiträumen. Insgesamt verzeichnete der digitale Display-Werbemarkt im Jahr 2022 ein Wachstum von 1,1 Prozent, und die Netto-Spendings erreichten mit 5,2 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert.

Der Displaywerbemarkt bleibt also robust und setzt seinen Wachstumskurs fort.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage

Trotz der anhaltend herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen konnte die Firstlead GmbH ein höheres Rohergebnis im Vergleich zum Wachstum im digitalen Display Werbemarkt beziehen. Mit einem Anstieg des Rohergebnisses um 4,11 % auf TEUR 6.178 schaut die Firstlead GmbH auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Die Schlüsselfaktoren für dieses positive Wachstum waren die Zunahme der Advertiser- Zahl und die Integration größerer Advertiser. Zudem konnten neue Publisher gewonnen werden, und die allgemeine Zusammenarbeit sowie die Optimierung von Kampagnen wurden vorangetrieben.

Um an der positiven wirtschaftlichen Entwicklung von 2021 anzuknüpfen, hat die Firstlead GmbH verschiedene Maßnahmen ergriffen. Dazu zählen die Verstärkung der Managementebene, die Implementierung neuer Features, die Anbindung von Dienstleistern (Instant Payment), die Fokussierung auf Systemstabilität sowie die Erneuerung und nachhaltige Stabilisierung einiger Datenstrukturen.

2.3. Ertragslage

Im Jahr 2022 hat die Firstlead GmbH ein EBITDA, definiert als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, von EUR 3,20 Mio. erzielen können. Das entspricht einer Senkung im Vergleich zum Vorjahr von 15,05 %. Der Jahresüberschuss lag bei EUR 2,27 Mio (Vorjahr: EUR 2,62 Mio).

2.4. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist um 4 %-Punkte gesunken und liegt für 2022 immer noch bei sehr erfreulichen 21 % vor Ausschüttung. Die Veränderung der Eigenkapitalquote resultiert aus dem rückläufigen Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr und der Ausschüttung im Geschäftsjahr 2022. Die Finanzlage der Firstlead GmbH wurde trotz wesentlicher Einschnitte in der allgemeinen Wirtschaft (Energiekrise, Ukraine-Konflikt, etc.) nicht wesentlich negativ beeinflusst. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

2.5. Vermögenslage 2021
EUR
2022
EUR
Abw.
EUR
Aktiva
Anlagevermögen 296.483 263.554 -32.928
Umlaufvermögen 10.713.707 11.294.445 580.738
Sonstige Aktiva 25.146 28.860 3.714
Summe Aktiva 11.035.336 11.586.860 551.524
Passiva
Eigenkapital 2.742.744 2.390.809 -351.935
Fremdkapital 8.292.592 9.196.051 903.459
Summe Passiva 11.035.336 11.586.860 551.524

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 5 % gestiegen. Die Minderung im Anlagevermögen resultiert in erster Linie aus Abschreibungen und Abgängen aus Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen (- TEUR 94).

Die Minderung des Eigenkapital ist auf die Minderung des Jahresüberschusses und auf die Ausschüttungen zurückzuführen. Die Veränderungen im Fremdkapital resultieren insbesondere aus höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 6.216, Vorjahr: TEUR 5.606).

2.6. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind gegenüber dem Vj. leicht um 4,11 % gestiegen (Rohergebnis) bzw. um 15,05 % gesunken (EBITDA).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als solide erachtet.

3. Prognosebericht

3.1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld

Für 2023 prognostiziert der Online-Vermarkterkreis (OVK) eine Fortsetzung des Wachstums im deutschen Display-Markt mit erwarteten Nettowerbeinvestitionen von 5,415 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Im Jahr 2022 wurde Displaywerbung im Wert von insgesamt 3,667 Milliarden Euro über programmatische Systeme gehandelt, wobei der Anteil von Programmatic an den gesamten Display-Umsätzen leicht auf 71 Prozent stieg. Für 2023 wird sich der Programmatic-Anteil auf diesem erreichten hohen Niveau vermutlich stabilisieren.

Die Prognose des OVK für 2023 geht von einer positiven Entwicklung im Online- Werbemarkt aus. Nettowerbeinvestitionen in Höhe von 5,4 Milliarden Euro und ein Plus von 4,6 Prozent werden erwartet. Die Prognose basiert auf der erwarteten Konjunktur- und Einkommensentwicklung, unterstützt durch den vierten Anstieg in Folge im GfK- Konsumklimaindex für Januar und den Prognosen des Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung mit einem erwarteten Wirtschaftsrückgang von -0,3 % im Jahr 2023.

Das Potenzial für das Jahr 2023 liegt vor allem im Rückgang bei den Energiepreisen und der Inflation sowie die Normalisierung in den Lieferketten, die sich positiv auf die Marketing-Maßnahmen auswirken sollen.

3.2. Erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 lag aufgrund der geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter der Prognose des Vorjahres.

Basierend auf der Prognose für 2023 sehen wir optimistisch in die Zukunft und erwarten eine weitere Festigung unserer Marktposition in unserem Kernmarkt. Die positiven Entwicklungen im Online-Werbemarkt, insbesondere im Bereich der Display-Werbung, stimmen zuversichtlich. Obwohl das Jahr 2022 für die Branche wechselhaft war und das vierte Quartal unter den Erwartungen zurückblieb, deuten die vorliegenden Prognosen auf ein kontinuierliches Wachstum hin.

Angesichts der prognostizierten Fortsetzung des Wachstums im deutschen Display-Markt sehen wir für das Geschäftsjahr 2023 Potenzial für eine mittlere bis starke Erhöhung unserer Leistungsindikatoren gegenüber dem Vorjahr. Das angestrebte stabile Niveau des Programmatic-Anteils in der Display-Werbung bietet uns eine solide Grundlage.

Unsere Strategie für 2023 wird darauf abzielen, von den positiven Marktaussichten zu profitieren. Wir planen, unsere Maßnahmen zur Kundenbindung zu intensivieren, weitere Partnerschaften zu schließen und verstärkt auf die Stabilität und den Ausbau unserer Technologie zu setzen.

4. Chancen- und Risikobericht

Trotz der vielfältigen Herausforderungen im Jahr 2022 konnte die Firstlead GmbH ihre Position stärken und auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Entwicklungen auf dem Affiliate-Markt zeigten eine positive Resonanz, und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Firstlead GmbH gut auf die Unwägbarkeiten der Branche reagieren kann.

Die Prognose für das Jahr 2023 bringt jedoch sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Die geopolitische Lage, insbesondere der Ukraine-Krieg und die damit verbundene Energiekrise, bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Dies könnte sich auf die Werbeausgaben und das Konsumverhalten auswirken. Dennoch besteht die Möglichkeit, dass das Affiliate Marketing, dank seines Performance-Ansatzes, in einer Zeit der Rezession als Gewinner hervorgehen könnte.

Um die positive Grundstimmung in der Affiliate-Branche zu nutzen, sollte die Firstlead GmbH flexibel auf Veränderungen reagieren. Eine klare Ausrichtung auf Performance- Marketing-Kanäle und die Stärkung der Zusammenarbeit mit Advertisern könnten entscheidend sein. Eine strategische Neuausrichtung und die Anpassung an die Marktbedingungen könnten dazu beitragen, das Affiliate-Geschäft weiter auszubauen.

Trotz der gedämpften Erwartungen aufgrund der Unsicherheiten in der Weltwirtschaft rechnet die Firstlead GmbH mit einer stabilen Entwicklung. Die bereits erfolgten Investitionen in Personal, neue Features und Dienstleistungen, sowie die Fokussierung auf die Stabilität des Systems und die Optimierung von Datenstrukturen sollten die Firstlead GmbH dabei unterstützen, ihre Marktposition zu festigen und das Wachstum fortzusetzen.

Die Trends der Affiliate-Branche und die positiven Ausblicke für das Affiliate Marketing im Jahr 2023 könnten für die Firstlead GmbH weiteres Wachstumspotenzial bieten.

Das Risiko eines Ausfalls unserer technischen Plattform und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Implikationen (Umsatzausfall) besteht, wird aber durch Qualitätsmanagementprozesse und entsprechend enges Monitoring auf ein Minimum reduziert. So war die Plattform auch im Jahr 2022 mehr als 99,95 % der Zeit erreichbar und funktionsfähig. Diese Beständigkeit beobachten wir auch im Jahr 2023, sodass wir keinen Zweifel haben, dass die technischen Risiken weiterhin gering bleiben.

Das Risiko, dass die Firstlead GmbH Schwierigkeiten bei der Erfüllung von finanziellen Verbindlichkeiten hat, ist sehr gering. Der Liquiditätsbedarf wird regelmäßig im Zuge des Liquiditätsmanagements ermittelt, so dass die Deckung des Bedarfs an liquiden Mitteln gewährleistet werden kann.

Ausfallrisiken aufgrund von Zahlungsausfällen bei Advertisern bestehen nur zu einem sehr geringen Maß, da die Firstlead GmbH mit einem Prepaid-Ansatz arbeitet, d.h., Kampagnen werden nur ausgeführt, wenn das Kundenkonto des jeweiligen Advertisers "gedeckt" ist.

Dank unserer klaren Ausrichtung auf kleine und mittelständische Unternehmen, die eine eindeutige Differenzierung zu anderen Affiliate Marketing Netzwerken darstellt, sowie der beträchtlichen Größe dieser Zielgruppe, erkennen wir weiterhin erhebliche Wachstumsmöglichkeiten. Die überzeugenden Wachstumsraten der vergangenen Jahre, sowohl absolut als auch im Vergleich zu anderen Affiliate Marketing Netzwerken, bestätigen, dass wir uns auf dem richtigen Kurs befinden und diesem Wachstumspfad weiter folgen können. Insgesamt sind wir fest davon überzeugt, dass die Chancen die Risiken deutlich überwiegen.

Um unsere Position weiter zu festigen und insbesondere die Marke ADCELL im Jahr 2023 zu stärken, planen wir umfassende Marketingausgaben, darunter die verstärkte Teilnahme an Messen und Events. Unser Fokus liegt darauf, die positive Wahrnehmung im Markt zu intensivieren und somit unsere Präsenz nachhaltig auszubauen.

Aus dem Gesamtbild der Chancen-Risikolage ergeben sich keine Risiken bezüglich der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.

 

Berlin, den 19. März 2024

Firstlead GmbH, Berlin

Marcus Seidel

Gregor Janik

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 263.554,77 296.482,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.537,77 30.745,82
II. Sachanlagen 237.017,00 265.737,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6,00 44.756,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 237.011,00 220.981,00
B. Umlaufvermögen 11.294.445,25 10.713.707,14
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.011.541,21 8.580.056,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 23.689,33 23.689,33
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.282.904,04 2.133.650,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.860,19 25.145,91
Aktiva 11.586.860,21 11.035.335,87

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.390.809,19 2.742.743,91
I. Gezeichnetes Kapital 52.600,00 52.600,00
II. Kapitalrücklage 72.400,00 72.400,00
III. Gewinnvortrag 1,91 1,22
IV. Jahresüberschuss 2.265.807,28 2.617.742,69
B. Rückstellungen 790.468,28 557.162,42
C. Verbindlichkeiten 8.405.582,74 7.735.429,54
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.108.195,87 7.438.042,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 297.386,87 297.386,87
Passiva 11.586.860,21 11.035.335,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.177.964,61 5.934.077,78
2. Personalaufwand 2.037.559,78 1.707.666,85
a) Löhne und Gehälter 1.724.618,36 1.423.588,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 312.941,42 284.078,54
davon für Altersversorgung 263,72 2.563,93
3. Abschreibungen 44.694,41 38.595,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.694,41 38.595,26
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 935.277,61 453.283,80
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 170,43
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.181,83 14.716,78
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 979.787,86 1.131.505,96
8. Ergebnis nach Steuern 2.265.807,28 2.617.742,69
9. Jahresüberschuss 2.265.807,28 2.617.742,69

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften in der aktuellen Fassung der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Größenmerkmale für kleine Kapitalgesellschaften wurden im Jahr 2020 erstmals überschritten. Der Wechsel zur mittelgroßen Kapitalgesellschaft tritt ein, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft überschritten werden § 267 Abs. 4 HGB.

Der Jahresabschluss und Lagebericht werden im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Firstlead GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 83223

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Seit dem 01.01.2019 werden geringwertige, selbständig nutzbare Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 800 EUR im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben bzw. bei Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250 EUR als Aufwand erfasst.

Umlaufvermögen

Validierte Forderungen gegenüber Programmbetreibern werden unter Einbeziehung der Marge zum Nennwert angesetzt. Forderungen aus Transaktionen, die von Programmbetreibern (Advertisern) noch nicht bestätigt wurden, werden unter Berücksichtigung der Marge und historischen Stornoquote bewertet. Die korrespondierenden Verbindlichkeiten gegenüber den Publishern werden anhand der durchschnittlichen Materialeinsatzquote bilanziert.

Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Adressausfallrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben, die Aufwendungen im Folgejahr sind, gebildet und linear aufgelöst.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und für die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 14.970,00 EUR (Vorjahr: 14.970,00 EUR). Die Forderung betrifft die Mietkaution. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Darlehen und daraus resultierende Zinsen in Höhe von 3.647 TEUR (Vorjahr: 4.017 TEUR) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuerbeträge im Folgejahr abziehbar in Höhe von 903 TEUR enthalten.

Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 2.617.744 einbezogen. Dieser Gewinnvortrag wurde teilweise mit Beschluss zur Gewinnausschüttung am 28.03.2022 und 14.10.2022 i.H.v. 2.617.742 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Somit verbleibt zum 31.12.2022 ein Gewinnvortrag i.H.v. 1,91 EUR.

Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben
in EUR
31.12.2022 31.12.2021
Urlaubsrückstellung 22.811,77 35.766,28
Rückstellung Personalkosten 277.692,19 265.819,97
Rückstellung für Aufbewahrung 28.994,64 28.994,64
Rückstellung für Abschluss und Prüfungskosten 26.504,30 22.000,00
Sonstige Rückstellungen 195.170,29 9.075,46
im Wesentlichen für Rechts- und Beratungsleistung Rückstellung für Steuern 239.295,09 195.506,07

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Summe der Verbindlichkeiten einschließlich erhaltener Anzahlungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 8.406 TEUR (Vorjahr: 7.735 TEUR).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Angaben
in TEUR
31.12.2022 Gesamtbetrag davon bis 1 Jahr 31.12.2021 Gesamtbetrag davon bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten
1 erhaltene Anzahlungen 1.661 1.661 1.564 1.564
2. Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung 6.216 6.216 5.606 5.606
3. sonstige Verbindlichkeiten 528 528 566 566

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremden Erträgen aus der Herabsetzung von Verbindlichkeiten i.H.v. 102.113,68 EUR enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 27 (Vorjahr: 24), davon waren 27 in Vollzeit beschäftigt. Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden beträgt 7.

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Marcus Seidel, Straußberg

Herr Gregor Janik, Straußberg

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein und sind nach § 181 BGB vom Selbstkontrahierungsverbot befreit.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Marcus Seidel, Straußberg

Weitere Geschäftsführer: Jan Wachtel, Berlin (01.01.2022-30.06.2022)

Weitere Geschäftsführer:

Gregor Janik, Straußberg

Hinsichtlich der Organbezüge wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis teilweise in Höhe von 2.000.000,00 EUR auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von 265.807,28 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 19. März 2024

Marcus Seidel, Geschäftsführer

Gregor Janik, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Firstlead GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Firstlead GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Firstlead GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 19. März 2024

Dohm, Schmidt, Janka Revision und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Iris Abraham, Wirtschaftsprüferin

Jana Simon, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

31 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.