SWU Erneuerbare Energien GmbH

Karlstraße 1, 89073 Ulm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 745291
Eingetragen
25.11.2022
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne VerteilungGaserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern
Gegenstand
Im Rahmen seiner kommunalen Aufgabenstellung die Projektierung, der Ausbau und der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energiequellen und weitere damit zusammenhängende Tätigkeiten zur Sicherung einer klimafreundlichen und krisensicheren Energieerzeugung und versorgung.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Andreas Ring
seit 25.11.2022
Geschäftsführer
Manfred Staib
seit 25.11.2022
Prokura
Ingo Geißelhart
seit 25.11.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SWU Energie GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SWU Erneuerbare Energien GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 mit Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
Finanzanlagen
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
12.500,00 12.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 31.150,00. 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 68.406,76 0,00
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 604,51
68.406,76 604,51
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 143.574,34 12.477,73
243.131,10 13.082,24
255.631,10 25.582,24

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 500.917,84 917,84
III. Verlustvortrag -8.086,56 0,00
IV. Jahresfehlbetrag -404.099,20 -8.086,56
113.732,08 17.831,28
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 7.249,63 5.250,00
7.249,63 5.250,00
C. VERBINDLICHKEITEN
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134.649,39 717,28
II. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.783,68
134.649,39 2.500,96
255.631,10 25.582,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 31.150,00 0,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 280,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -435.529,20 -8.086,56
4. Jahresfehlbetrag -404.099,20 -8.086,56

Anhang 2023

A. ANGABEN ZUR FORM UND DARSTELLUNG VON BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die SWU Erneuerbare Energien GmbH mit Sitz in Ulm ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 745291 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss der SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau) wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Aufgrund des Gesellschaftsvertrages hat die Gesellschaft die für eine große Kapitalgesellschaft i. S. § 267 Abs. 3 HGB geltenden Vorschriften zur Bilanzierung, Berichterstattung und Veröffentlichung zu beachten.

Gegenstand des Unternehmens ist im Rahmen seiner kommunalen Aufgabenstellung die Projektierung, der Ausbau und der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energiequellen und weitere damit zusammenhängende Tätigkeiten zur Sicherung einer klimafreundlichen und krisensicheren Energieerzeugung und -Versorgung.

Im Rahmen ihres Geschäftsbetriebes ist die Gesellschaft zu allen gesetzlich, insbesondere kommunalrechtlich zulässigen Tätigkeiten und Maßnahmen berechtigt, die zur unmittelbaren Förderung Ihres Gesellschaftszweckes geeignet sind. Sie kann sich hierzu insbesondere - soweit kommunalrechtlich zulässig - an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen errichten, erwerben und veräußern.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Dotierung erfolgte mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Grundsatz der Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit wurde beachtet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

In den Finanzanlagen enthalten ist die Beteiligung an der Windpark Altdorfer Wald GmbH, Ulm (Donau). Die SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau) ist mit 50 % beteiligt. Das gesamte Eigenkapital betrug zum 31.12.2022 € 18.186,15. Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2022 betrug € 6.813,85. Der Jahresabschluss für das Jahr 2023 ist noch nicht fertiggestellt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage A zu diesem Anhang dargestellt.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte in Höhe von € 31.150,00 (Vorjahr € 0,00) enthalten die bisher angefallenen Planungskosten für die zukünftige Errichtung von Windkraftanlagen im Altdorfer Wald.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 68.406,76 (Vorjahr € 0,00) betreffen in Höhe von € 2.590,75 (Vorjahr € 1.783,68) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 70.997,51 (Vorjahr € 0,00) Forderungen aufgrund umsatzsteuerlicher Organschaft.

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 604,51) betreffen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 604,51) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind vor Ablauf eines Jahres, d. h. vor dem 31. Dezember 2024 fällig.

3. Eigenkapital

Die Stammeinlage beträgt € 25.000. Sie entspricht dem im Gesellschaftsvertrag stehenden Betrag und ist in voller Höhe eingezahlt.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung des notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Rückstellung für ausstehende Fremdrechnungen € 749,63 (Vorjahr € 550,00) und die Rückstellung für Prüfungs- und Beratungskosten € 6.500,00 (Vorjahr € 4.700,00).

5. Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. von € 134.649,39 (Vorjahr € 717,28) und sind ausschließlich vor Ablauf eines Jahres, d. h. vor dem 31. Dezember 2024 fällig.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten der SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau), wird in Anlage B zum Anhang dargestellt.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abgaben und Gebühren € 0,00 (Vorjahr € 917,84), Marketing/Kommunikation € 550,00 (Vorjahr € 550,00), Prüfung- u. Beratungskosten € 353.656,15 (Vorjahr € 4.700,00), Dienst- u. Fremdleistungen € 4.000,00 (Vorjahr € 0,00), Versicherungen € 2.817,00 (Vorjahr € 0,00), Miet- u. Pachtkosten € 71.600,00 (Vorjahr € 0,00), sonstige betriebliche Aufwendungen € 267,30 (Vorjahr € 18,72) und Konzernaufwendungen € 2.638,75 (Vorjahr € 1.900,00) enthalten.

D. ERGÄNZENDE ANGABEN

(1) Haftungsverhältnisse

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen ihrer Organschaft bestehenden Umsatzsteuer des Organträgers.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering betrachtet.

Die SWU Energie GmbH, Ulm (Donau), ist an folgenden Unternehmen zum Bilanzstichtag wesentlich beteiligt:

(2) Konzern- und Beteiligungsverhältnisse

Mutterunternehmen für die Gesellschaft ist die SWU Energie GmbH, Ulm (Donau). Die SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau), ist Tochterunternehmen i. S. § 290 HGB und damit verbundenes Unternehmen i. S. § 271 Abs. 2 HGB zur SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), (oberstes Mutterunternehmen) und deren mittelbaren und unmittelbaren Tochterunternehmen.

Die SWU Erneuerbare Energie GmbH, Ulm (Donau), wird in den Konzernabschluss der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Ulm (Donau), (oberstes Mutterunternehmen) einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

(3) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

(4) Ergebnisverwendung

Der ausgewiesene Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von € 404.099,20 (Vorjahr 8.086,56) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

(5) Geschäftsführung

Andreas Ring, Wirtschaftsingenieur, Dietenheim

(6) Belegschaft

Im Jahre 2023 hatte die SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau) keine Arbeitnehmer beschäftigt.

(7) Aufsichtsrat

Name, Beruf Funktion
Klaus Eder Vertreter der SWU Energie GmbH
Kaufmännischer Geschäftsführer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH Vorsitzender
Bernd Adolph Vertreter der SWU Energie GmbH
Dipl.-Ing. (FH)
Technischer Geschäftsführer SWU Energie GmbH
Susanne Moroff bis 20.12.2023 Vertreterin der Stadt Neu-Ulm
Dipl. Verwaltungswirtin (FH)
Kämmerin der Stadt Neu-Ulm
Markus Krämer ab 21.12.2023 Vertreter der Stadt Neu-Ulm
Dipl. -Ing. Architektur
Stadtbaudirektor Neu-Ulm
Martin Bendel Vertreter der Stadt Ulm
Dipl. Verw. Wirt (FH), Jurist
Erster Bürgermeister der Stadt Ulm
Reiner Hegele Arbeitnehmervertreter
Elektromeister
Gruppenleiter N 32
Dr. Claus-Jürgen Deyle Arbeitnehmervertreter
Dipl.-Chemiker
Konzernbetriebsratsvorsitzender

(8) Sonstige Angaben

Die Angaben der Abschlussprüferhonorare nach § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernanhang des Konzernabschlusses der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH angegeben.

(9) Nachtragsbericht

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse aufgetreten, die für das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Ulm, 21. März 2024

SWU Erneuerbare Energie GmbH, Ulm (Donau)

Die Geschäftsführung

Andreas Ring

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffung-/ Herstellungskosten
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Gesamtsumme 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Aufgelaufene Abschreibungen Restbuchwerte
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31. Dez. 2023
31. Dez. 2023
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Gesamtsumme 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
Restbuchwerte 31. Dez. 2022
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00
2. Maschinen und maschinelle Anlagen 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Zwischensumme 0,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Untern. 0,00
2. Beteiligungen 12.500,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00
Zwischensumme 12.500,00
Gesamtsumme 12.500,00

Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Verbindlichkeitsspiegel SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau)

Art mit einer Restlaufzeit von
Stand zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
EURO
bis 1 Jahr
EURO
über 1 Jahr aber nicht länger als 5 Jahre
EURO
über 5 Jahre
EURO
1) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134.649,39 € 134.649,39 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 717,28 €) (Vj.: 717,28 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
2) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.:1.783,68 €) (Vj.: 1.763,68 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)
Gesamtbetrag 134.649,39 € 134.649,39 € 0,00 € 0,00 €
(Vj.: 2.500,96 €) (Vj.: 2.500,96 €) (Vj.: 0,00 €) (Vj.: 0,00 €)

Als Sicherheiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

Lagebericht 2023

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SWU Erneuerbare Energien GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 16.11.2022 gegründet. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 25.11.2022 beim Amtsgericht Ulm unter der Nr. HRB 745291.

Die SWU Erneuerbare Energien GmbH, Ulm (Donau), ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der SWU Energie GmbH, Ulm (Donau).

Gegenstand des Unternehmens ist im Rahmen seiner kommunalen Aufgabenstellung die Projektierung, der Ausbau und der Betrieb von Energieerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energiequellen und weitere damit zusammenhängende Tätigkeiten zur Sicherung einer klimafreundlichen und krisensicheren Energieerzeugung und -versorgung.

2. Ziele und Strategien

Die SWU-Unternehmensgruppe verfolgt das übergeordnete Ziel, eine aktive Rolle im Bereich der erneuerbaren Energien einzunehmen und zur Erreichung der Klimaneutralität beizutragen. Dieses Ziel steht im Einklang mit dem breiten politischen und gesellschaftlichen Konsens über die Notwendigkeit einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Energieversorgung. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die SWU eine mehrschichtige Strategie entwickelt, die sich auf folgende Kernbereiche konzentriert:

Ausbau des Onshore-Windkraftportfolios: Die SWU wird ihre Bemühungen fortsetzen, potenzielle Standorte für Windkraftanlagen zu identifizieren und zu sichern. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern und Regionalverbänden, um die erfolgreiche Ausweisung von Windenergiestandorten sicherzustellen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und die proaktive Grundstückssicherung sind entscheidend, um im Wettbewerb um die besten Standorte erfolgreich zu sein.

Entwicklung von Photovoltaik-Projekten: Parallel zum Ausbau des Windkraftportfolios legt die SWU großen Wert auf die Identifizierung und Entwicklung von Photovoltaik-Projekten. Durch die Kombination von Wind- und Solarenergie strebt die SWU eine diversifizierte und resiliente Energieerzeugungsstruktur an.

Einsatz von Elektrolyseuren für die Wasserstoffproduktion: Ein zukunftsweisender Schwerpunkt der SWU-Strategie liegt im Bereich der Wasserstofftechnologie. Durch den Einsatz von Elektrolyseuren, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, soll grüner Wasserstoff produziert werden. Dieser dient als wichtiger Baustein für die Sektorkopplung und ermöglicht es, erneuerbare Energien effizient in den Verkehrs-, Industrie- und Wärmesektor zu integrieren.

Investition in Speicherprojekte: Um die Volatilität erneuerbarer Energien zu managen und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sondiert die SWU auch den aufkommenden Markt von Speicherprojekten. Dazu gehören Batteriespeicher, die kurzfristige Schwankungen ausgleichen können, sowie andere innovative Speichertechnologien, die langfristige Speicherung ermöglichen. Diese Speicherprojekte sind essenziell, um die erzeugte Energie effizient zu nutzen und das Energiesystem flexibler und zuverlässiger zu gestalten.

Strategische Entwicklung der SWU Erneuerbare Energien GmbH: Der Aufbau und die Stärkung der organisatorischen Kapazitäten innerhalb der SWU Erneuerbare Energien GmbH sind zentral für die effiziente Realisierung von Windkraftprojekten. Dies umfasst die Einführung von Projektcontrolling-Verfahren, den Aufbau zusätzlicher Kapazitäten durch Kooperationen und die Schaffung neuer Stellen zur Unterstützung der Projektarbeit. Die Etablierung eines agilen und effektiven Managements der Projekte ist essenziell, um die ambitionierten Ziele der SWU zu erreichen.

Förderung der naturschutzfachlichen und technischen Projektentwicklung: Die SWU legt großen Wert auf die umweltverträgliche und nachhaltige Entwicklung ihrer Projekte. Dazu gehört die sorgfältige Durchführung von naturschutzfachlichen Untersuchungen und die Nutzung modernster Technologien für die Windmessung und -analyse. Die positive Entwicklung des Projekts im Altdorfer Wald dient als Modell für zukünftige Vorhaben und unterstreicht das Engagement der SWU für einen verantwortungsvollen Ausbau der Windenergie.

Optimierung der rechtlichen und strategischen Rahmenbedingungen: Der innovative Einsatz von Vorratsbeschlüssen zur Vereinfachung der Gründung von Projektgesellschaften zeigt, wie die SWU rechtliche und strategische Herausforderungen aktiv angeht, um ihre Wettbewerbsposition zu stärken. Dieser Ansatz wird weiterverfolgt, um die Effizienz und Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Projekten zu erhöhen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche uns branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Jüngste Stimmungsindikatoren wie das ifo Geschäftsklima, die ZEW-Konjunkturerwartungen oder der Einkaufsmanagerindex (EMI) der Industrie in Deutschland deuten darauf hin, dass Unternehmerinnen und Unternehmer zum Jahresende etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer, was sich im GfK-Konsumklima in einer gestiegenen Anschaffungsneigung und rückläufigen Sparabsichten - wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau - niederschlägt.

Dennoch bleiben die Risiken bezüglich der erwarteten wirtschaftlichen Erholung angesichts der weltwirtschaftlichen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und damit möglicherweise einhergehenden Rohstoffpreisausschlägen hoch. Auch die sich aus dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 ergebenden fiskalischen Implikationen und die Unsicherheiten über die Ausgestaltung der öffentlichen Haushalte stellen eine Belastung für die wirtschaftlichen Perspektiven dar.

(Quelle: BMWK - Pressemitteilung v. 13.12.2023: Wirtschaftliche Entwicklung)

Das Jahr 2023 brachte eine Reihe von zentralen klimapolitischen Fortschritten, insbesondere in den Sektoren Gebäude und Strom, aber auch zusätzliche Herausforderungen. Die Debatte um das Gebäudeenergiegesetz hinterließ Spuren in der Bevölkerung, was das Vertrauen in die praktische Umsetzung und soziale Ausgewogenheit klimapolitischer Maßnahmen angeht. Spätestens mit dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts wird die Frage nach der Finanzierung von Klimaschutzinvestitionen zum zentralen Thema für 2024. Dies gilt umso mehr, als weiterhin eine erhebliche Lücke zwischen aktuellen Maßnahmen und dem Klimaziel für 2030 klafft.

Auf den ersten Blick hält das Jahr 2023 positive Botschaften bereit: die Emissionen fallen überraschend deutlich und Erneuerbare Energien erzeugen mehr Strom als je zuvor. Hauptgrund für die Emissionsminderungen ist die geringere Industrieproduktion in Folge der fossilen Energiekrise kombiniert mit einer verbesserten Lage am europäischen Strommarkt. Die Problemsektoren Gebäude und Verkehr liefern weiterhin keine signifikanten Emissionsminderungen.

Mit dem im Jahr 2023 gestärkten europäischen Emissionshandelssystem ist klar: nur eine klimaneutrale Industrie kann in Europa langfristig bestehen; auch in Gebäuden und im Verkehr verteuern sich fossile Technologien ab 2027. Zur Sicherung des Industriestandorts und bezahlbarer Energie ist eine wirksame Energie- und Klimapolitik damit wichtiger denn je.

Nach dem Karlsruher Haushaltsurteil steht die Bundesregierung 2024 nun vor der Aufgabe, die Klima- und Energiepolitik neu aufzustellen und finanziell nachhaltig abzusichern. Nur dann wird Deutschland seine Emissionen dauerhaft und wohlstandsfördernd senken können.

Nach dem mit Abstand heißesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und dem Beschluss der COP 28 zum "Übergang weg von fossilen Energien" sind Investitionen in Klimaneutralität dringender denn je. Um das 2030-Klimaziel zu erreichen, sind 2024 weitere Instrumente zur Absicherung dieser Investitionen und der Finanzierung sozialer Ausgleichsmaßnahmen notwendig.

(Quelle: Agora Energiewende (2024): Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2023. Rückblick auf die wesentlichen Entwicklungen sowie Ausblick auf 2024)

2. Geschäftsverlauf

Die SWU Erneuerbare Energie GmbH hat im vergangenen Jahr ihre strategische Positionierung als Holdinggesellschaft zur Steuerung und Verwaltung der Beteiligung an der Windpark Altdorfer Wald GmbH gefestigt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Geschäftstätigkeit lag in der Akquise und Betreuung von regionalen Windkraftprojekten, wobei die Windpark Altdorfer Wald GmbH, an der die Gesellschaft mit 50 % beteiligt ist, als zentrales Projekt hervorzuheben ist. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Projektgesellschaften konnte die SWU Erneuerbare Energien GmbH maßgeblich zur Entwicklung und Vorbereitung der Projekte beitragen.

III. LAGE DER GESELLSCHAFT

A. Darstellung der Vermögenslage

In der folgenden Übersicht sind die Bilanzpositionen zum 31.12.2023 den Eröffnungsbilanzwerten gegenübergestellt. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen Bilanzpositionen sind nachfolgend erläutert.

AKTIVA

Bilanz-Posten 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€
T€ % T€ %
Finanzanlagen 13 5,1 13 50,0 0
Langfristig gebundenes Vermögen 13 5,1 13 50,0 0
Vorräte 31 12,1 0 0,0 31
Forderungen gegen verb. Unternehmen/ Gesellschafter 68 26,5 1 3,8 67
Liquide Mittel 144 56,3 12 46,2 132
Mittel-/kurzfristig gebundenes Vermögen 243 94,9 13 50,0 230
Gesamtvermögen 256 100,0 26 100,0 230
Bilanz-Posten 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€
T€ % T€ %
PASSIVA
Gezeichnetes Kapital 25 9,8 25 96,2 0
Kapitalrücklage 501 195,7 1 3,8 500
Verlustvortrag -8 -3,1 0 0,0 -8
Jahresfehlbetrag -404 -157,8 -8 -30,8 -396
Langfristig verfügbares Kapital 114 44,6 18 69,2 96
Rückstellungen 7 2,7 5 19,2 2
Verbindlichkeiten 135 52,7 1 3,9 134
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen/Gesellschafter 0 0,0 2 7,7 -2
Mittel-/kurzfristig gebundenes Kapital 142 55,4 8 30,8 134
Gesamtkapital 256 100,0 26 100,0 230

Das Gesamtvermögen erhöhte sich um 230 T€ gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund hierfür ist die Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 500 T€.

B. Darstellung der Finanzlage

2023
T€
2022
T€
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis -404 -8
Abschreibungen AV 0 0
Zunahme(+)/ Abnahme(-) Rückstellungen 2 5
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 0 0
Gewinn(-)/ Verlust (+) aus Anlagenabgängen 0 0
Veränderung der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, anderer Aktiva (- =Zunahme) -99 -1
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva (+ = Zunahme) 133 3
Zinsaufwendungen (+)/ Zinserträge (-) 0 0
sonstige Beteiligungserträge (-) 0 0
Ertragsteueraufwand (+)/ Ertragsteuerertrag (-) 0 0
Ertragsteuerzahlungen (-) 0 0
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -368 -1
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Einzahlungen aus Abgängen von SAV (+) 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das SAV (-) 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das immat. AV (-) 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von FAV (+) 0 0
Auszahlungen für Investitionen in das FAV (-) 0 -13
Zugang Ertragszuschüsse (+) 0 0
Erhaltene Zinsen (+) 0 0
Erhaltene Dividenden (+) 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 0 -13
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 500 26
Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner - EAV Vorjahr 0 0
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 0 0
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und Finanzkrediten 0 0
Gezahlte Zinsen (-) 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 500 26
Zahlungswirksame Veränderung Finanzmittelfonds 132 12
Finanzmittelfonds 01.01. 12 0
Finanzmittelfonds 31.12. 144 12

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 in der Lage, ihre finanziellen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

C. Darstellung der Ertragslage und des Geschäftsergebnisses

In der folgenden Übersicht sind die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres aufbereitet. Die wesentlichen Veränderungen der einzelnen GuV-Posten sind nachfolgend erläutert.

GuV-Posten 2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€
Veränderung Bestand FE/UFE 31 100,0 0 0,0 31
Gesamtleistung 31 100,0 0 0,0 31
Rohergebnis 31 100,0 0 0,0 31
Sonst. betriebl. Aufwendungen 435 1403,2 8 0,0 427
Betriebsergebnis -404 -1303,2 -8 0,0 -396
Jahresfehlbetrag -404 -1303,2 -8 0,0 -396

Im abgelaufenen Geschäftsjahr fielen im Wesentlichen Aufwendungen für Akquise, Planung und Projektierung für mögliche Anlagen der SWU Erneuerbare Energien GmbH an.

Das Ergebnis verschlechterte sich um 396 T€ gegenüber dem Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr).

Die Geschäftsleitung ist dennoch mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden, da einige zukunftsträchtige Weichen gestellt wurden.

IV. PROGNOSEBERICHT

Für das kommende Jahr erwartet die SWU Erneuerbare Energien GmbH gemäß Wirtschaftsplan einen Jahresfehlbetrag von 351 T€. Die Geschäftstätigkeit wird sich weiterhin auf weitere Planungen und Projektierungen von Projekten der Erneuerbaren Energien konzentrieren, ohne eigene operative Geschäftstätigkeiten aufzunehmen. Die Akquise und Unterstützung bei der Entwicklung regionaler Windkraftprojekte, insbesondere die Fortführung des Windenergieprojekts "Altdorfer Wald", werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Die Gesellschaft plant, ihre Beteiligungen durch gezielte strategische Maßnahmen zu stärken und auszubauen, um langfristig stabile Erträge zu generieren.

V. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Chancen

Die Beteiligung an der Windpark Altdorfer Wald GmbH bietet der SWU Erneuerbare Energien GmbH signifikante Chancen, von der zunehmenden Bedeutung erneuerbarer Energien zu profitieren. Die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung des Windenergieprojekts "Altdorfer Wald"' kann nicht nur finanzielle Erträge generieren, sondern stärkt auch das Image der SWU als nachhaltiger Energieversorger. Darüber hinaus bietet die Akquise weiterer regionaler Windkraftprojekte das Potenzial, das Portfolio der erneuerbaren Energieprojekte zu diversifizieren und die Marktposition der SWU Erneuerbare Energien GmbH zu festigen.

Risiken

Die Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien, einschließlich des Windenergieprojekts "Altdorfer Wald", sind verschiedenen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören regulatorische, technische und marktbedingte Unsicherheiten. Die zeitgerechte und budgetkonforme Realisierung von Projekten wie dem Windpark Altdorfer Wald hängt von zahlreichen Faktoren ab, einschließlich der erfolgreichen Navigation durch Genehmigungsverfahren und der Sicherstellung des Netzanschlusses. Die SWU Erneuerbare Energien GmbH ist sich dieser Risiken bewusst und verfolgt eine aktive Risikomanagementstrategie, um potenzielle Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit zu minimieren.

 

Ulm, den 21.03.2024

Andreas Ring

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SWU Erneuerbare Energien GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SWU Erneuerbare Energien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWU Erneuerbare Energien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Unterföhring, 21. März 2024

IWSB - Innovative Wirtschafts- und Steuerberatung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Görg, Wirtschaftsprüfer

Walter Bechny, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlung

Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres durch schriftliche und mündliche Berichte sowie durch ausführliche Erläuterungen in den Aufsichtsratssitzungen über die Entwicklung der Gesellschaft unterrichtet.

Der Jahresabschluss und der Geschäftsbericht wurden von der durch die Gesellschafterversammlung am 24.04.2023 zum Abschlussprüfer bestellten IWSB Innovative Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatung GmbH geprüft. Der Bestätigungsvermerk wurde ohne Einschränkungen erteilt.

Der Prüfungsbericht hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Dieser hat von dem Ergebnis der Prüfung Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss geprüft.

Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.

 

Ulm, 09. April 2024

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates

Klaus Eder

Niederschrift über die Verhandlung der Gesellschafterversammlung

vom 16. Mai 2024

nicht öffentlich

§8

Jahresabschluss 2023 - SWU Erneuerbare Energien GmbH

- Feststellung des Jahresabschlusses, Ergebnisverwendung -

Beratungsgrundlage ist die Beschlussvorlage der Geschäftsführung vom 25. März 2024 (Anlage zu dieser Niederschrift).

Ohne Diskussion wird von der Gesellschafterversammlung in offener Abstimmung, Widerspruch wird nicht erhoben, nach dem Antrag des Aufsichtsrates einstimmig beschlossen:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der SWU Erneuerbare Energien GmbH wird zur Kenntnis genommen.

Der Jahresabschluss 2023 der SWU Erneuerbare Energien GmbH, wird in der vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Fassung mit einem Verlust von 404.099,20 € und einer Bilanzsumme von 255.631,10 € festgestellt.

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

Der Beschluss wird vorbehaltlich der Zustimmung der kommunalen Gremien der Gesellschafter gefasst.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

24 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.