Okalux Glastechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Peuß seit 3.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Okalux GmbHMarktheidenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Bilanz zum 31. Dezember 2017der Okalux GmbH, Marktheidenfeld,Aktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2017der Okalux GmbH MarktheidenfeldA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Okalux GmbH, Marktheidenfeld (Amtsgericht Würzburg, HRB 7292), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Der Anhang wurde unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften erstellt. Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und vierzehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ein Abgang unterstellt. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bestimmung der beizulegenden Werte erfolgt mit Hilfe der Ertragswertmethode auf Basis der Planung. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Änderungen der zu Grunde gelegten Annahmen und Schätzungen nicht erkennbar. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung zugeschrieben. Bei den Beteiligungen war im Vorjahr eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund nachhaltiger Verluste der Beteiligungsgesellschaft erforderlich. Die Bewertung der Roh-, Hilft- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Für Büro-, Werbe- und Werkstattmaterial wurde jeweils ein Festwert gebildet. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus den betrieblichen Kalkulationen übernommenen Einzelkosten zuzüglich pauschaler Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2017 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 13.827,00 (Unterschiedsbetrag). Die Pensionsrückstellungen aus Gehaltsumwandlungen sind aufgrund der Leistungskongruenz der Versorgungszusagen zu den Rückdeckungsversicherungen mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen bewertet. Die angelegten Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wird auf Vollkostenbasis ermittelt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insoweit sind unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 205.946,25 betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (i. V. EUR 55.875,12). 2. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 13.827,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 4. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.376.447,47 (i. V. 802.830,31) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 43.750,00 (i. V. EUR 218.750,00) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. In der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 62.272,70 (i. V. EUR 58.602,42) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Personal Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 101 Arbeitnehmer beschäftigt. 2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus einem Gewährleistungsvertrag bis zu einer Höhe von USD 4,5 Mio. (i. V. USD 4,5 Mio.). Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als eher gering eingeschätzt, da es aktuell keinen Hinweis auf wesentliche Mängel bei dem betreffenden Projekt gibt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 932), davon bestehen TEUR 421 gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie andere finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs- und Provisionsverträgen in Höhe von TEUR 205.
Marktheidenfeld, 16. April 2018 Okalux GmbH Geschäftsführung Dirk Peuß Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 12. Juni 2018. |
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