FIS-ASP Application Service Providing und IT-Outsourcing GmbH

Röthleiner Weg 4, 97506 Grafenrheinfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3865
Eingetragen
4.1.2001
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Alle Dienst-, Beratungs-, Betriebs-, Vertriebsund Finanzierungsleistungen in Zusammenhang mit Informationssystemen und Informations- sowie Kommunikationstechnik, die zu den unterschiedlichen oder verwandten Formen des Application Service Providing (ASP) gehören sowie deren Vermarktung. Dazu gehören auch Application Hosting oder Services, die von der Gesellschaft über eine Kommunikationsverbindung auf den räumlich entfernten Systemen des Kunden erbracht werden sowie der Handel mit EDVund Kommunikationsprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Kleinhenz
seit 3.1.2025
Geschäftsführer
Manuel Sammeth
seit 3.1.2025
Geschäftsführer
Christoph Markert
seit 2.1.2024
Prokura
Hubert Ziegler
seit 2.1.2024
Prokura
Eva Scheuring
seit 2.1.2024
Prokura
Bernd Bätz
seit 7.12.2017
Prokura
Matthias Braun
seit 1.10.2014
Prokura
Robert Schuhmann
seit 30.4.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

FIS Informationssysteme und Consulting GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FIS-ASP Application Service Providing und IT-Outsourcing GmbH

Grafenrheinfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


FIS-ASP ist Full-Service IT-Dienstleister in einem dynamischen und in Summe wachsenden Markt. Branchenübergreifend sind Unternehmen mit dem digitalen Wandel und einer unübersichtlichen Vielfalt an Technologien konfrontiert. Cloud und SAP HANA, SAP Cloud Hosting, das Internet of Things (IoT) und OpenStack - dies sind beispielweise Themen für die wir Konzepte liefern.

Mit aktuell 130 Mitarbeiter/Innen ist die FIS-ASP für ihre Kunden der zuverlässige Wegweiser bei individuellen IT-Outsourcing-Prozessen. Unsere eigenen Data Center die mit den HyperScalern verknüpft werden können bilden die DNA der FIS-ASP GmbH.
Mit technischen Konzepten garantieren wir 24/7 die Verfügbarkeit der Systeme für unsere Kunden. Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und IT-Performance stehen hier im Vordergrund. Wir legen Wert darauf, den Einsatz der richtigen Technologie zur richtigen Zeit zu gewährleisten. Dabei berücksichtigen wir in besonderem Maße, was Sie tatsächlich für die Umsetzung Ihrer IT-Anforderungen heute und in Zukunft benötigen.

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Nominal betrug das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2023 rund 4,12 Billionen Euro und ist damit kräftig gestiegen. Der Anstieg liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die deutsche Wirtschaft erhoffte sich nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun zu einer Rezession. (www.statista.com)

Destatis zu Folge ist die Entwicklung der Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Die meisten Dienstleistungsbereiche hätten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten können und die Wirtschaft im Jahr 2023 gestützt. Der Anstieg sei aber insgesamt schwächer ausgefallen als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs habe der Bereich "Information und Kommunikation" mit einem Plus von 2,6 Prozent verzeichnet. Er habe damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte angeknüpft. (www.bundesbank.de)

1.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Mit einem Gesamtumsatz von TEuro 21.426 (in 2022= TEuro 19.133) und einem EBIT von TEuro 5.206 (in 2022 = TEuro 5.137) konnte FIS-ASP im Jahr 2023 weiterhin erfolgreich an die Vorjahre anknüpfen.

Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr von ca. Mio. Euro 19,3 wurde mit Mio. Euro 21,4 deutlich übertroffen. Auch EBIT und Jahresergebnis liegen deutlich oberhalb der Planung. Im Jahr 2023 konnten nicht alle geplanten Investitionen u. a. aufgrund der Verfügbarkeiten der Technologie umgesetzt werden.

1.2 Segmente und wesentliche Standorte

Die Gesellschaft liefert Outsourcing, Colocation, Remote Hosting sowie Consulting Services die um Security und Awareness mit Handels-Produkten vertieft wurden.

Der zentrale Standort Grafenrheinfeld wurde inzwischen um einen abgesetzten Standort erweitert. Die Rechenzentren werden nach dem "Dual-Datacenter" Konzept bestückt. Eine Breitbandringanbindung zum abgesetzten Standort ist vorhanden. Diese Aufstellung bietet außergewöhnlich hohe Sicherheit auch bei großflächigen Katastrophen.

Ergänzt werden die Standorte inzwischen von HyperCloud-Anbietern die in das FIS-ASP Konzept eingebunden werden. Nicht zuletzt dafür wurden die Anbindungen in das Internet 2022 deutlich ausgebaut.

1.3 Überblick zu den offerierten Services der FIS-ASP

FIS-ASP steht als Digitalisierungsexperte und Cloud-Servicedienstleister für stabilen IT-Betrieb der SLA-basiert den Kunden garantiert werden kann.
FIS-ASP bietet hochwertige Services, die im Wesentlichen fokussiert sind auf den hochverfügbaren Betrieb der Produkte von SAP und Microsoft. Die Infrastruktur der FIS-ASP ist ebenfalls als "Iaas" (Infrastructur as a Service) Teil des Portfolios als Digitalisierungspartner.

Die Produkte der FIS-ASP kommen dem zunehmenden Wunsch vieler Unternehmen entgegen, stabile Services aus der Cloud zu beziehen.
Die Anzahl der Anwender die Services über FIS-ASP beziehen ist auch im Jahr 2023 gestiegen. Inzwischen greifen tausende Anwender von nahezu allen Kontinenten aus, auf die Systeme bei FIS-ASP zu.

HYPER-SCALER
FIS-ASP übernimmt die Verantwortung für Anwendungen, die bei Hyper-Cloud-Anbietern wie AZURE oder AWS laufen. Ebenso beziehen Kunden Applikationen wie Microsoft Office 365 aus deren Cloud über FIS-ASP.

FIS-ASP - SERVICES:

· SAP CLOUD SAVE RUN SERVICES
· APPLICATION CLOUD SAVE RUN SERVICES
· COMPREHENSIVE SERVICES
· PROFESSIONAL SERVICES
· HOSTING
· REMOTE HOSTING
· HOUSING
· COLOCATION
· SAP PARTNER MANAGED CLOUD (SAP PMC)

SAP CLOUD SAVE RUN SERVICES
Garantie auf die laufende SAP Application
APPLICATION CLOUD SAVE RUN SERVICES
Garantie auf Non-SAP Applicationen (Citrix, Sharepoint, Office365, …)

COMPREHENSIVE SERVICES
Architektur für die CLOUD
PROFESSIONAL SERVICES
Beratung und Lösungen für ARCHIV-Systeme und Sicherheitslösungen mit unseren Partnern EASY AG, Sophos und BOWBRIDGE sowie der Awareness-Software KnowBe4, mit der Cyberangriffe besser erkannt und beherrscht werden können.

Housing: Infrastructure as a Service (Iaas). Kunden nutzen die Möglichkeiten der hochverfügbaren Rechenzentren der FIS-ASP. Die Softwareverantwortung für die Server verbleibt dabei beim Service-Nutzer.

Hosting: Anwendungen laufen auf Devices im Eigentum von FIS-ASP, in der Verantwortung und in Rechenzentren der FIS-ASP.

Remote Hosting/Outtasking/Managed Services: Anwendungen laufen auf Devices im Eigentum und in Rechenzentren des Servicenutzenden. FIS-ASP verantwortet den stabilen und hochverfügbaren Betrieb.

Consulting: FIS-ASP stellt Know-how zur Verfügung und berät und unterstützt Kunden in der technischen Umsetzung.

Shared Services: Angebot basierend auf shared Devices im Bereich Storage, Security Services, Fax, Backup, EDI-Services, OCR-Services.

Colocation: Nutzung der technischen Services der hochverfügbaren FIS-ASP Rechenzentren.

Storage/Backup on demand: Private Cloud basierende Angebote, um hochverfügbare und hochperformante Speicherbedarfe flexibel abzubilden.

Cloud Connection und BigData Support:

Security-Lösungen für das Business und Awareness
SWIVEL Secure, SOPHOS, BOWBRIDGE, KnowBe4
1.4 Absatzmärkte und Wettbewerbssituation

Der wichtigste Absatzmarkt ist unverändert der europäische Vertriebsraum. Die Muttergesellschaft FIS Informationssysteme und Consulting GmbH bietet mit ihren Produkten einen USP, der sich zu einem hohen Anteil auch für FIS-ASP positiv nutzen lässt. Cloud- und Offshoreangebote erzeugen weiterhin Preisdruck auf das Angebot der FIS-ASP. Fehlende oder wenig konkrete Rechtssituation bezüglich des Hosting von Rechnungslegungssystemen wirken jedoch positiv für FIS-ASP.

Die SAP SE positioniert sich mit dem Programm "RISE with SAP" erneut im Umfeld der Hostingdienstleistungen. Der Erfolg der SAP mit RISE liegt bei FIS erkennbar jedoch weitgehend im Segment der kleinen Neukunden unterhalb 500 FTE.

SAP-Bestandskunden scheint das SAP RISE Konzept bisher weitgehend nicht zu überzeugen. Vermutlich glaubt man mehrheitlich nicht an eine "one size fits all" Lösung in der public cloud, zu der ein Fall-Back-Konzept von SAP bisher nicht vorgestellt wurde. Auch kostenseitig scheinen die allermeisten Kunden keine Vorteile zu erkennen, da die SAP SE nur hauseigene Produkte in Verantwortung übernimmt
1.5 Getätigte Investitionen

Im Jahr 2023 wurden TEuro 1.732 in EDV-Anlagen, Software und Services, Bauten sowie Finanzanlagen investiert. Die Investitionen in EDV-Anlagen, Software und Services liegen damit unter dem Planansatz des Vorjahreslageberichts.

1.6 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2023 insgesamt 124 Mitarbeiter, zum 31.12.2022 waren dies 118 Mitarbeiter. Der geplante Personalaufbau wurde damit erreicht.

2 Ertragslage

Das Geschäftsjahr (GJ) verlief sehr zufriedenstellend. Der Umsatz des GJ 2023 belief sich auf TEuro 21.426 (in 2022 = TEuro 19.133). Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf gestiegene Volumina mit Hostingkunden zurückzuführen. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich in 2023 auf TEuro 5.206 nach TEuro 5.137 im Vorjahr. Leistungsbedingt ergaben sich im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte Materialaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2022 und 2023 wurden am Energiemarkt für Teile der Jahre 2024 und 2025 Stromkontrakte abgeschlossen, die bei Betrachtung zum aktuellen Zeitpunkt des Jahresabschlusses günstiger beschaffbar wären. Vor diesem Hintergrund wurden zusätzlich Rückstellungen gebildet, die das EBIT des Geschäftsjahres belasten. Aufgrund von Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie einer gestiegenen Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalaufwendungen gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus allgemeinen Preissteigerungen für Miet- und Nebenkosten sowie aus erhöhten Verwaltungsaufwendungen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten aufgrund der Anhebung des allgemeinen Zinsniveaus Zinserträge von TEuro 110 (in 2022 = TEuro 0) realisiert werden.

Die gute Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch im Jahresergebnis (TEuro 3.770 nach TEuro 3.588 im Vorjahr) wider.

3 Finanzlage

Die Finanzlage ist ebenfalls als gut zu bezeichnen. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEuro 4.511 nach TEuro 5.473 im Vorjahr. Die Reduzierung im Vorjahresvergleich ist i. W. auf den deutlichen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Zum Stichtag 31.12.2023 verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in der Höhe von TEuro 5.201 (in 2022 = TEuro 2.415).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31.12.2023 nicht. Mit den vorhandenen liquiden Mitteln und den stabilen Zahlungsmittelzuflüssen aus dem laufenden Geschäft war die Gesellschaft jederzeit problemlos in der Lage, den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Darüber hinaus verfügt die FIS-ASP über Bankkreditlinien in Höhe von insgesamt TEuro 300, auf die bei Bedarf jederzeit zurückgegriffen werden kann.

4 Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich infolge der deutlichen Reduzierung des Finanzanlagevermögens von TEuro 8.811 auf TEuro 5.319 deutlich reduziert. Die Abschreibungen des Berichtsjahres liegen aber dennoch unter den Investitionen. Neben Investitionen ins Sachanlagevermögen (TEuro 1.481) wurden TEuro 250 in das Finanzanlagevermögen investiert. Bei einer gestiegenen Bilanzsumme wurde die Anlagenintensität von 57,7 % im Vorjahr auf 34,3 % im Berichtsjahr wesentlich reduziert. Das Umlaufvermögen ist geprägt v.a. durch den Bestand an liquiden Mitteln und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der aktiven Rechnungsabgrenzung. Das Eigenkapital beträgt TEuro 11.953 (in 2022 = TEuro 12.183) und die Eigenkapitalquote 77,2% (in 2023 = 79,7 %). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind dagegen von untergeordneter Bedeutung.

5 Prognose mit den wesentlichen Chancen und Risiken

5.1 Risiken und Chancen

Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus potenziellen Naturkatastrophen, Cyber-Angriffen oder nicht unabhängig beherrschbaren Situationen in der regionalen Nachbarschaft wie WAN Versorgung, Überflutungen oder technische Großunfälle (Flugzeugabsturz, Kernkraftkatastrophen, …).

FIS-ASP verfügt über Business Continuity Konzepte, die eine Risikominimierung für die Kunden bietet. Hierzu zählen neben Sicherungskonzepten auch Auslagerungskonzepte für Systeme (synchron / asynchron) und Systemsicherungen. FIS-ASP verfügt über Versicherungen zur Absicherung der Haftungsregelungen gegenüber den Kunden.

Zunehmend werden auch Risiken im Bereich sich ändernder Gesetzgebung, erhöhter Anforderungen an den Datenschutz und Risiken durch Aktualisierungen von notwendigen Zertifizierungen betrachtet. FIS-ASP führt eine ständige Überwachung dieser Risiken durch, um ggfs. Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Insgesamt sind diese Risiken als beherrschbar einzustufen. Risiken, die aus dem Krieg in der Ukraine und den darauffolgenden Sanktionen des Westens gegen Russland erwachsen, können auch für 2024 nicht beziffert werden.

Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere darin, dass ihre Produkte zu deutlichen Einsparungen beim Kunden führen bzw. hohe Investitionen in Infrastruktur und Wartung für Kunden vermeiden. Die Anforderungen an den Betrieb von Systemen erfordern zunehmendes technische Knowhow und Zertifizierungen wie:

· ITIL,
· ISO9001,
· ISO27001,
· ISAE3402,
· SAP Hosting und SAP Hana Zertifizierung

Diese Zertifizierungen können für den Mittelstand nur sehr aufwändig abgebildet werden. Zunehmende Ressourcenknappheit beim Personal führen den Mittelstand zusätzlich zu Experten wie FIS-ASP.

Die Entscheidung der SAP SE, die sehr weit verbreitete ERP Software im alten Release noch viele Jahre bei stabilen Wartungspreisen zu unterstützen, lässt den Unternehmen den notwendigen Planungsspielraum und verteilt den Umsetzungsaufwand auf die begrenzt vorhandenen Ressourcen der Systemhäuser. Beides trägt zum zukünftigen Wachstum in der "SAP-fokussierten" IT-Branche bei. Das Wachstum der FIS-ASP insbesondere auch im Jahr 2023 zeigt, dass mittelständische Unternehmenzunehmend die Vorteile der "BUY"-Option für sich erkennen.

Die Aufstellung der FIS-ASP, mit eigenen verteilten Rechenzentren, SAP- und Microsoft-Lösungs-Stack und überaus engagierten Mitarbeitern ist auch im Zeitalter der "Hyperscaler" konkurrenzarm bei Qualität, Lösungsumfang, Geschwindigkeit und Gesamtkosten.

Die Geschwindigkeit in der Umsetzung von Aufgaben wird zunehmend business-kritisch.
Den großen Cloud-Anbietern gelingt es im Mittelstand bisher nicht innerhalb der SAP-Applikationen zu überzeugen und den Kunden vergleichbare Beweglichkeit und Qualität zu garantieren. Auch im Bereich der Gesamtkosten, Haftungsregelungen oder Reaktivität überzeugen die Cloud-Angebote bisher die SAP-Gemeinde nur bedingt. FIS-ASP hat frühzeitig Know-how im Bereich der Hybrid-Cloud aufgebaut und integriert diese Option opportunistisch, wenn ausreichend Vorteile überzeugen.

FIS-ASP bietet für ihre Kunden den Vorteil, mit geringem eigenem Aufwand und Kosten die IT-Systeme, individuell und aus einer Hand zu steuern. Zusammen mit der Muttergesellschaft bietet die FIS-Gruppe mit Blick auf den technischen Handel ein am Markt erfolgreiches Paket.

Insgesamt ist die Risiko- und Chancensituation der FIS-ASP im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

5.2 Prognose der Geschäftsentwicklung

Der BITKOM hat für das Jahr 2024 eine Prognose herausgegeben, die für die ITK Branche ein Wachstum von 4,4% vorsieht.

Trendthema bleibt die public Cloud, die als Wettbewerbsprodukt zum Hosting bei FIS-ASP steht. Zunehmend stellen Kunden fest, dass sich Projekte mit einem nearshore/offshore-Management weniger gut umsetzen lassen. Weiteres Trendthema ist die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im Geschäftsumfeld. Hier hat FIS-ASP im Jahr 2023 damit begonnen Knowhow ebenso wie Infrastrukturvoraussetzungen aufzubauen. Im Jahr 2024 werden sich diese Maßnahmen fortsetzen.

Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten ist bei der Planung ein Denken in Szenarien sinnvoll. Positive Szenarien gehen dabei von einem Kriegsende und sinkenden Energiepreisen aus, die eine außerordentliche Belebung auslösen können. In negative Szenarien eskalieren Konflikte im Umfeld von Russland, China oder im Bereich der internationalen Banken und hemmen damit wirkungsvoll auch die Geschäfte unserer Kunden. Der planerische Blick auf das Jahr 2024 berücksichtigt tendenziell ein stabiles Szenario.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft wurde im Dezember 2023 von der Geschäftsleitung so eingeschätzt, dass für das Jahr 2024 ein Umsatzvolumen von ca. Mio. Euro 21,35 erreicht werden kann. Aus heutiger Sicht wird das EBIT und das Jahresergebnis für 2024 bei höheren Kostenstrukturen moderat unterhalb des Niveaus des Jahres 2023 erwartet.

Zukünftige Investitionen Die Ausstattung der Data-Center mit Serveranlagen, Storage und Netzkomponenten sowie der Wechsel von Kältetechnologie wird ein Investitionsvolumen von ca. Mio Éuro 2,25 im Jahr 2024 erforderlich machen.

5.3 Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 ist der Personalaufbau von etwa 5 % geplant. Das tatsächliche Einstellungsverhalten wird sich an der wirtschaftlichen Entwicklung und den Chancen am Markt insbesondere auch am Personalmarkt orientieren.

FIS-ASP Application Service Providing und IT-Outsourcing GmbH

 

Robert Schuhmann, 18.03.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.319.104,41 8.811.484,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.649,00 152.533,00
II. Sachanlagen 3.562.508,45 3.310.287,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 714.133,45 668.829,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.848.375,00 2.505.775,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 135.683,91
III. Finanzanlagen 1.648.946,96 5.348.663,66
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 177,64 177,64
2. Sonstige Finanzanlagen 1.648.769,32 5.348.486,02
B. Umlaufvermögen 8.536.573,22 4.774.764,25
I. Vorräte 6.174,88 11.273,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.329.569,93 2.348.141,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   27.873,80
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.329.569,93 2.320.267,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.200.828,41 2.415.348,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.549.839,99 1.690.951,26
D. Aktive latente Steuern 85.588,50 2.985,00
Aktiva 15.491.106,12 15.280.185,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.953.041,76 12.182.878,11
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 8.082.878,11 8.494.432,27
III. Jahresüberschuss 3.770.163,65 3.588.445,84
B. Rückstellungen 2.165.238,08 1.976.510,48
C. Verbindlichkeiten 879.346,85 671.964,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.373,39 32.286,17
2. sonstige Verbindlichkeiten 830.973,46 639.678,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 493.479,43 448.832,31
Passiva 15.491.106,12 15.280.185,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.448.791,38 16.234.925,26
2. Personalaufwand 9.454.727,50 8.508.108,04
a) Löhne und Gehälter 8.023.588,58 7.198.051,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.431.138,92 1.310.056,20
davon für Altersversorgung 127.033,88 124.892,11
3. Abschreibungen 1.266.753,63 1.378.869,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.266.753,63 1.378.869,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.521.373,19 1.210.891,27
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.000,00 400,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.168,47 0,03
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   51.734,89
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.110,00 6.182,02
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.537.313,49 1.489.093,26
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 82.603,50  
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   3.650,00
10. Ergebnis nach Steuern 3.777.682,04 3.590.446,14
11. sonstige Steuern 7.518,39 2.000,30
12. Jahresüberschuss 3.770.163,65 3.588.445,84

Anhang

FIS-ASP APPLICATION SERVICE PROVIDING UND IT-OUTSOURCING GMBH
Grafenrheinfeld

Amtsgericht Schweinfurt HR B 3865
A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist, mit Ausnahme der im Anhang erläuterten Sachverhalte, grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Auf den Jahresabschluss fanden sowohl die generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB als auch die besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274, 276-278 HGB, Anwendung.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von i. W. 3 Jahren abgeschrieben. Geringwertige immaterielle Vermögensgegenstände werden sofort abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert an­ge­setzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werdengrundsätzlich mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos außerdem Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen i.W. Wartungskostenabgrenzungen, vorausbezahlte Lizenzkosten und Kfz-Steuern. Die Auflösung des Posten erfolgt linear über die entsprechende Vertragsdauer von bis zu fünf Jahren. Der überwiegende Teil des Aufwandes entfällt jedoch auf die folgenden zwei Geschäftsjahre.

Der Ansatz der latenten Steuern erfolgt aufgrund temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - sofern vorhanden - mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Abzinsung erfolgt dann mittels der Nettomethode.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Grundlagen der Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Beträgt die Restlaufzeit der zugrundeliegenden Forderung bzw. Verbindlichkeit mehr als ein Jahr, werden die Anschaffungskosten nicht über- bzw. unterschritten.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB wurde auf Angaben zu Anteilen an verbundenen Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB verzichtet, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

Unter der Position "sonstige Ausleihungen" werden im Berichtsjahr auch Ansprüche aus Lebensversicherungen mit Anschaffungskosten von Euro 1.000.000,00 und einer Laufzeit von zwölf Jahren ausgewiesen. Das Garantiekapital der Lebensversicherungen im Falle des Erlebens der versicherten Personen beträgt Euro 1.000.000,00. Aus diesem Grund ist eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert (Aktivwert) in Höhe von Euro 987.728,79 mangels dauernder Wertminderung unterblieben.

Ebenfalls unter der Position "sonstige Ausleihungen" werden im Berichtsjahr auch Ansprüche aus Rentenversicherungen mit Anschaffungskosten von Euro 250.000,00 und einer Laufzeit von zwölf Jahren ausgewiesen. Am Bilanzstichtag beträgt der handelsrechtliche Aktivwert Euro 246.559,38. Der Rentenanspruch wurde nicht auf den niedrigeren beizulegenden Aktivwert abgewertet, da aufgrund der Vertragsmodalitäten nicht von einer dauernden Wertminderung ausgegangen wird.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden im Berichtsjahr mit dem niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von Euro 398.769,32 bewertet. Die Anschaffungskosten betragen Euro 400.000,00.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Anschluss an den Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In der Position Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von Euro 0,00 (Vj. Euro 27.873,80) ausgewiesen. Der Posten besteht ausschließlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Eigenkapital

In Höhe der aktivierten latenten Steuern von TEuro 86 besteht eine Ausschüttungssperre.

4. Rückstellungen

Am Bilanzstichtag bestehen langfristig fällige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Zeitwertkonten in Höhe von Euro 493.150,06. Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden diese Verpflichtungen mit den an die Begünstigten verpfändeten Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Der Aktivwert der entsprechenden Rückdeckungsversicherungen beträgt Euro 493.150,06. Per Saldo ergibt sich hier ein Wert von Euro 0,00, es erfolgt kein Ausweis in der Bilanz.

5. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023


Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert

(Vorjahr kursiv)

davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Gesamtbetrag
Art und Form der Sicherheit

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro

1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
48.373,39
0,00
0,00
48.373,39
0,00
 --

32.286,17
0,00
0,00
32.286,17


2. sonstige Verbindlichkeiten
820.835,09
10.138,37
0,00
830.973,46
0,00
 --

639.678,01
0,00
0,00
639.678,01


Gesamtsumme
869.208,48
10.138,37
0,00
879.346,85
0,00


671.964,18
0,00
0,00
671.964,18



In der Position Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von Euro 48.373,39 (Vj. Euro 32.286,17) ausgewiesen. Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Position sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 228.998,57(Vj. Euro 256.826,38).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Umfang Eigentumsvorbehalte.

C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind Umlagen für Verwaltung und Dienstleistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter in Höhe von TEuro 230 enthalten.

In der Position sind Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEuro 51 enthalten.

Konzernumlagen sind in Höhe von TEuro 95 enthalten.

Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen für künftige Aufwendungen sind in Höhe von TEuro 290 enthalten.

In der Position sind Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschafter in Höhe von TEuro 114 enthalten.

2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

In der Position sind Aufwendungen für Altersversorgung (inkl. Direktversicherungen) in Höhe von Euro 127.033,88 (Vj. Euro 124.892,11) enthalten.

3. Finanzergebnis

Erträge aus der Abzinsung von langfristig fälligen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Form von Zeitwertkonten in Höhe von Euro 6.041,12 werden mit den saldierten Aufwendungen und Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von Euro 6.041,12 gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes verrechnet. Per Saldo ergibt sich hier ein Wert von Euro 0,00, es erfolgt kein Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB sind nicht zu vermerken.

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen von Bedeutung sind zu nennen:

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (p.a.) TEuro 523
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Gesamtverpflichtung) TEuro 2.619

Davon entfallen auf verbundene Unternehmen p.a. TEuro 239 (davon Gesellschafter TEuro 22) bzw. Gesamtverpflichtung TEuro 1.971 (davon Gesellschafter TEuro 16).

2. Geschäftsführung

Herr Robert Schuhmann, Diplom-Ingenieur

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) und b) HGB wurde unter Bezugnahme auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

3. Mutterunternehmen

Das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss sowohl für den größten als auch den kleinsten Kreis aufstellt, ist die FIS Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Grafenrheinfeld (Amtsgericht Schweinfurt HR A 9408). Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 115 Angestellte (Vj. 105) beschäftigt, davon 93 Vollzeit und 22 Teilzeit.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

sonstige Berichtsbestandteile

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
01.01.2023
bis
31.12.2023



          Anschaffungs- / Herstellungskosten





Stand
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand

01.01.2023



31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände





     Software
3.367.479,79
56.984,82
647.069,99
0,00
2.777.394,62
 II. Sachanlagen





 1. Bauten auf fremden Grundstücken
1.498.280,46
9.475,43
6.334,93
72.435,71
1.573.856,67
 2. andere Anlagen, Betriebs- und





     Geschäftsausstattung
13.424.227,29
1.415.086,92
4.072.346,25
63.248,20
10.830.216,16
 3. geleistete Anzahlungen und





    Anlagen im Bau
135.683,91
0,00
0,00
-135.683,91
0,00

15.058.191,66
1.424.562,35
4.078.681,18
0,00
12.404.072,83
III. Finanzanlagen





     1. Anteile an verbundenen





         Unternehmen
177,64
0,00
0,00

177,64
     2. Wertpapiere des Anlagevermögens
400.000,00
0,00
0,00

400.000,00
     3. sonstige Ausleihungen
5.000.220,91
250.000,00
4.000.220,91

1.250.000,00

5.400.398,55
250.000,00
4.000.220,91

1.650.177,64

23.826.070,00
1.731.547,17
8.725.972,08
0,00
16.831.645,09
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS






                kumulierte Abschreibungen





Stand
Zugang
Abgang
Zu-
Stand

01.01.2023


schreibung
31.12.2023

Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände





     Software
3.214.946,79
100.426,82
645.627,99
0,00
2.669.745,62
 II. Sachanlagen





 1. Bauten auf fremden Grundstücken
829.451,46
33.191,69
2.919,93
0,00
859.723,22
 2. andere Anlagen, Betriebs- und





     Geschäftsausstattung
10.918.452,29
1.133.135,12
4.069.746,25
0,00
7.981.841,16
 3. geleistete Anzahlungen und





    Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

11.747.903,75
1.166.326,81
4.072.666,18
0,00
8.841.564,38
III. Finanzanlagen





     1. Anteile an verbundenen





         Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
     2. Wertpapiere des Anlagevermögens
51.734,89
0,00
0,00
50.504,21
1.230,68
     3. sonstige Ausleihungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00

51.734,89
0,00
0,00
50.504,21
1.230,68

15.014.585,43
1.266.753,63
4.718.294,17
50.504,21
11.512.540,68
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS



Buchwert
Buchwert

31.12.2023
31.12.2022

Euro
Euro
  I. Immaterielle Vermögensgegenstände


     Software
107.649,00
152.533,00
 II. Sachanlagen


 1. Bauten auf fremden Grundstücken
714.133,45
668.829,00
 2. andere Anlagen, Betriebs- und


     Geschäftsausstattung
2.848.375,00
2.505.775,00
 3. geleistete Anzahlungen und


    Anlagen im Bau
0,00
135.683,91

3.562.508,45
3.310.287,91
III. Finanzanlagen


     1. Anteile an verbundenen


         Unternehmen
177,64
177,64
     2. Wertpapiere des Anlagevermögens
398.769,32
348.265,11
     3. sonstige Ausleihungen
1.250.000,00
5.000.220,91

1.648.946,96
5.348.663,66

5.319.104,41
8.811.484,57

 

Grafenrheinfeld, den 18.03.2024

gez. Robert Schuhmann


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Der vorstehende Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FIS-ASP APPLICATION SERVICE PROVIDING UND IT-OUTSOURCING GMBH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FIS-ASP APPLICATION SERVICE PROVIDING UND IT-OUTSOURCING GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FIS-ASP APPLICATION SERVICE PROVIDING UND IT-OUTSOURCING GMBH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Neustadt, 20.04.2024

Ossig Main-Rhön-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Werner
Wirtschaftsprüfer

Martin Beuerlein
Wirtschaftsprüfer

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