Sky Media GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Vogel seit 9.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GIGA Digital Television GmbHKölnJahresabschluss 31.12.2008Anlage 1 Bilanz zum 31. Dezember 2008 der GIGA Digital Television GmbH, KölnAktiva
Anlage 2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008der GIGA Digital Television GmbH, Köln
Anlage 3 Anhang für das Geschäftsjahr 2008A. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und VerlustrechnungI. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer Jahresabschluss der GIGA Digital Television GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) und denen des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften werden teilweise in Anspruch genommen. Gegenüber dem Vorjahr blieben die für den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze im Wesentlichen unverändert. Abweichungen werden nachfolgend erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Stichtag für die Aufstellung des Jahresabschlusses ist der 31. Dezember 2008. Der Jahresabschluss der GIGA Digital Television GmbH wurde in Euro gebucht und erstellt. II. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Rahmen der Bilanzierung und Bewertung wurde den Vorschriften des HGB, insbesondere § 252 Abs. 1 Nr.1-5 HGB, uneingeschränkt Beachtung geschenkt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und nutzungsbedingt planmäßig linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungssätze der verschiedenen Anlagegüter richten sich nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern und entsprechen den steuerlichen Vorschriften. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Verrechnungskonten wurden mit den entsprechenden Gegenkonten der betroffenen Gesellschaften abgestimmt. Der Kassen bestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz• AnlagevermögenDas gesamte Anlagevermögen wird mit Hilfe des Anlagenprogramms der DATEV eG geführt. Die Aufgliederung und Entwicklung der In der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. immaterielle VermögensgegenständeDie Software wurde zu Anschaffungskosten vermindert um die Abschreibung bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden zeitanteilig und linear vorgenommen. Sie entsprechen hinsichtlich der Abschreibungshöhe und -methode den steuerlichen Vorschriften. SachanlagenDie Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibung, gemäß den steuerlichen Vorschriften, bewertet. Anlagenspiegel vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008
• Forderungen und sonstige VermögensgegenständeSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Bilanzausweise wurden durch Offene-Posten-Listen, Rechnungen, Bescheide, Zahlungsträgern und durch abgestimmte Konten bestimmt. • EigenkapitalDas gezeichnete Kapital ist zum Bilanzstichtag vollständig einbezahlt und beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 54.550,00. Der Bilanzverlust ergibt sich aus dem Verlustvortrag und dem Jahresfehlbetrag aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag nominal überschuldet. Diese Überschuldung wird durch ein Gesellschafterdarlehen und eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG beseitigt • RückstellungenPensionsrückstellungen und Steuerrückstellungen waren im Berichtsjahr nicht notwendig. Die sonstigen Rückstellungstatbestände wurden noch ordnungsgemäßer kaufmännischer Einschätzung gebildet und durch entsprechende Urkunden und Belege fundiert. Auf eine Einzeldarstellung wurde gemäß § 288 S. 1 HGB verzichtet. • VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und waren weder durch Pfandrecht noch durch andere Rechte besichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine Darlehen-Verbindlichkeit einschließlich Zinsen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung sind nicht veranlasst. B. Ergänzende AngabenI. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten ArbeitnehmerDie Mitarbeiterzahlen stellen sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Il. Angaben über Mitglieder der UnternehmensorganeGesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft im Jahr 2008 waren: Herr Dr. Christian Salier, kaufmännischer Geschäftsführer, München (bis 01. Januar 2008) Herr Jörg Bueroße, Geschäftsführer TV, München (bis 01. Januar 2008) Herr Wolfram Winter, Gesamtgeschäftsführer, München (ab 01. Januar 2008 bis 01. September 2008) Herr Hans Seger, Gesamtgeschäftsführer, München (ab 01. Januar 2008) Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft im Jahr 2008 war: Herr Stephan Borg, Gesamtgeschäftsführer, Köln (ab 01. September 2008) Der Geschäftsführer Herr Hans Seger war bzw. ist von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsleitung im Jahr 2008 wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Beirat wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2008 aufgelöst. III. Sonstige AngabenEs wird in Übereinstimmung mit der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 08. Januar 2009 GIGA Digital Television GmbH Geschäftsführung Hans Seger Stephan Borg Anlage 4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 20081) Geschäftsverlauf und Lage der KapitalgesellschaftDie GIGA Digital Television GmbH wurde zum 31.12.2007 von der Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG übernommen. Das anbrechende Geschäftsjahr 2008 wurde vor allem durch den Geschäftsführerwechsel zum 1. Januar 2008, aber auch durch die Restrukturierung des Senders und der Website GIGA geprägt. Seit dem 1. Januar waren Wolfram Winter und Hans Seger als Geschäftsführer der GmbH eingesetzt. Zum 1. April 2008 wurde Stephan Borg als stellvertretender Geschäftsführer in die Geschäftsleitung zunächst Im Innenverhältnis berufen. Mit Handelsregistereintragung vom 12. September 2008 ist Wolfram Winter aus der Geschäftsführung ausgeschieden und Stephan Borg wurde alleinvertretungsberechtigt in die Geschäftsführung der GIGA Digital Television GmbH berufen. Seinen bisherigen Posten des Programmdirektors übernahm der Editorial Director Michael Schlieper. Unmittelbar nach Berufung von Herrn Borg zum stellvertretenden Geschäftsführer wurde ein Businessplan erarbeitet und die Konsolidierung aller Geschäftsbereiche der GIGA Digital Television GmbH begonnen. Dienstleister und Verträge wurden kostentechnisch überprüft und zu günstigeren Konditionen neu verhandelt. Im April wurde ein Kreativteam, bestehend aus Geschäftsführung, ausgewählten Mitarbeitern aus der Gesellschaft sowie aus der Premiere AG damit beauftragt, ein umfassendes Konzept für das Medienprodukt GIGA zu erstellen, das auf neue Art und Weise die Möglichkeiten von TV und Online so verbindet, dass ein uniques Produkt daraus erwächst. Die Konsequenz war ein umfassender Relaunch des TV-Senders und der Website zum August 2008. in diesem Zusammenhang wurde ab Juni 2008 eine neue Organisationsstruktur umgesetzt, weiche die GIGA Digital Television GmbH in vier Bereiche (Editorial, Sales, Production und Creative) unterteilt, die jeweils von einem Director geleitet werden. Neben der Verschlankung im Management wurde auch die Mitarbeiterzahl in allen anderen Bereichen der Gesellschaft von 100 auf 57 festangestellte Mitarbeiter reduziert. im Rahmen der neuen Struktur verließ der Vermarktungschef Christian Heins die Gesellschaft. Rene Rossner übernahm zwei Monate später den neuen Posten des Director Sales. Zum 20. August 2008 startete GIGA mit einem werktäglichen vierstündigem Live-Programm, dessen einzelne Sendungen jeweils 15 Minuten dauern. Das neue Konzept sorgt für dynamischere Programminhalte und erzielt deutlich höhere Akzeptanz durch User und Zuschauer. Das neue Format ermöglicht dem Zuschauer im TV die besten Bilder aus Video-und Computerspielen zu sehen und über die Website GIGA.de wird es für den User möglich, über das bei GIGA Gesehene zu kommunizieren. GIGA wird ein symbiotisches Medienerlebnis. Sowohl der Fernsehsender wie auch die Website wurden einem inhaltlichen und graphischen Gesamtrelaunch unterzogen. Ziel des Website Relaunchs war es vor allem, das schon in 2007 begonnene Konzept zur Erhöhung der Nutzungsintensität durch Unterstützung der TV-Inhalte abzuschließen. Diese Veränderung in der Sendestruktur und der gleichzeitigen Darstellung der Inhalte auf der Website ermöglichte es GIGA.de bereits im Dezember 2008 einen Wert in Höhe von 2,2 Mio. Visits zu erreichen. Am 30. November 2008 feierte GIGA mit seinen Zuschauern gemeinsam den zehnten Geburtstag der Entstehung GIGAs. Der Markt für Video- und Computerspiele, in dem sich die Gesellschaft bewegt, hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr exponential entwickelt. Der Branchenverband BIU {Bundesverband Interaktive Unterhaftungssoftware e.V.) meldet allein für die ersten drei Quartale 2008 im Bereich Softwareverkauf 48% Umsatzwachstum (Quelle; 'BIU veröffentlicht Markdaten für die ersten drei Quartale 2008', BIU). Auch die Entwicklung von Firmen im Bereich Online-Games und -Medien waren in 2008 sehr stark. Der TV-Werbemarkt zeichnet sich durch ein leichtes Wachstum aus, der Online-Werbemarkt durch ein starkes Wachstum (Quelle: 'Global Entertainment and Media Outlook: 2008-2012', PwC). Das Thema Gaming, das von der Gesellschaft besetzt wird, findet zunehmend Aufmerksamkeit auch bei branchenfremden Werbekunden. Als Beispiele können das Engagement von adidas im Rahmen der World Cyber Games (Quelle: 'World Cyber Games 2008: Kooperation mit adidas erweitert', Gamezone.de) oder das Engagement von Coke Zero im Rahmen einer Kooperation mit GIGA in 2008 (Quelle: 'Angebot Coke Zero', GIGA) genannt werden. Die Gesellschaft rechnet damit, dass sich dieser Trend in der Zukunft fortsetzen und sie davon profitieren wird. Der Umsatz der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug TEUR 2.526 und übertrifft den Businessplan um TEUR 53. Im Ergebnis wurde ein Verlust von TEUR 2.975 erzielt bei einem EBITDA von TEUR 2.719. Hauptkostentreiber war dabei der Personalaufwand (TEUR 2.338), der jedoch im Vergleich zu 2007 um TEUR 518 gesenkt werden konnten, zumal sich der erst mit dem dritten Quartal eingeleitete Personalabbau kostenbezogen erst ab 2009 voll auswirken wird. Auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.715) konnten mit TEUR 781 deutliche Einsparungen im vgl. zum Vorjahr erzielt werden. Das negative Ergebnis begründet sich vor allem aus einer Unterdeckung der Einnahmen im Werbekundengeschäft. Wesentliche Gründe dafür sind in der schwierigen Marktsituation für digitale Fernsehsender zu finden. Ein klarer Nachweis der täglichen Reichweiten von Digitalsendern ist immer noch nicht etabliert. Diese Situation wird sich bis zum Abschluss der Volldigitalisierung jährlich verbessern. Der Wechsel des Director Sales ist darüber hinaus auch stets von Umsatzausfällen begleitet. Dennoch konnte der Umsatz 2007 (exkl. Barter und GIGA2, dem ehemaligen GIGA Pay-IPTV-Angebot) gehalten und leicht gesteigert werden. Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Geschäftsbereiche der Gesellschaft:
Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 29% gesteigert von TEUR 2.130 auf TEUR 2.747. Die Gesellschaft ist nominal zum 31. Dezember 2008 überschuldet. Diese Überschuldung wird jedoch sowohl durch ein Gesellschafterdarlehen der Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG als auch durch eine bis zum 31.03.2010 ausgesprochene Patronatserklärung beseitigt. Die finanzielle Situation der Gesellschaft hat sich im Jahr 2008 deutlich verschlechtert, was letztlich durch die Verlustsituation bedingt ist. Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 1.127 auf TEUR 267 vermindert. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Hinweise auf Risiken zukünftiger Entwicklung. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (einschließlich Geschäftsführung, Auszubildende) ist im Jahre 2008 mit 72 (Vorjahr: 102) stark gesunken. Zum Ende des Geschäftsjahres 2008 waren 57 Mitarbeiter bei der Gesellschaft angestellt. 2) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresMit Wirkung zum 31.01.2009 wird Hans Seger aus der Geschäftsführung ausscheiden. Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. 3) Voraussichtliche Entwicklung der KapitalgesellschaftDie GIGA Digital Television GmbH ist 2009 der weiterhin führende und einzige TV-Sender der die Themen der großen Wachstumsbranchen Gaming und Online zeigen wird. Darüber hinaus ist die Gesellschaft Betreiber der größten Gaming Community mit einer der relevantesten Jugend-Websites im deutschen Markt. Durch die Verbindung beider Medien wird ein einzigartiges Medienprodukt erzeugt, das der gesellschaftlichen Entwicklung voll Rechnung trägt. Diese Basis sowie weitere, innovative Entwicklungsprojekte werden die positive Entwicklung der Gesellschaft - auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - ermöglichen. In 2009 wird GIGA auf einige feste Partnerschaften Bezug nehmen können, die sicherstellen, dass eine weitere, starke, Entwicklung der Markenpräsenz möglich ist. So wird GIGA Kooperationsverträge mit dem wichtigsten und größten Social Network der Welt (MySpace) wie auch mit der weltweit relevantesten Gaming Website (IGN.com) schließen. Die Basis guter Partnerschaften und leidenschaftlicher Entwicklung weiteren Online Contents sowie der Ausbau zweier Entwicklungsthemen werden GIGA in 2009 weiter wachsen lassen. Entwicklungsthema 1: Auf- und Ausbau der Abteilung für Entwicklung von TV-Formaten für Drittsender oder -Produzenten.Die Gesellschaft startet im neuen Geschäftsjahr die Vermarktung eigener TV-Produktionen für andere Sender oder Publisher (Verleger) von Video- und Computerspielen. Entwicklungsthema 2: Neue Online-Werbeformen implementieren: Projekt "Intelliads"Die Gesellschaft wird für Werbepartner künftig zusätzliche Online-Werbeformen anbieten, die genaue Zielgruppencluster ansprechen. So bietet die Gesellschaft eine Werbeform an, die nicht auf Masse, sondern auf unmittelbare Käufer oder Konsumenten des jeweiligen Produktes abzielt. Dies wird durch die deutliche Nutzung vorhandener Profildaten in Verbindung mit innovativer, intelligenter Videoplayertechnologie ermöglicht. Für das Jahr 2009 werden Umsatzerlöse von TEUR 2.800 und ein negatives Ergebnis von TEUR 1.335 erwartet. Die GIGA Digital Television GmbH erwartet außerdem zusätzliche Erlöse aus den beiden neu aufgebauten Geschäftsfeldern TV-Produktion und dem Projekt "Intelliads". Beide Projekte sollen gemeinsam zusätzliche Umsatzerlöse zwischen TEUR 300 und TEUR 800 generieren. Die Gewinnschwelle soll die GIGA Digital Television GmbH in 2010 erreichen. Ein weiterer Personalaufbau ist nicht geplant. Vielmehr wird das Kostenniveau durch stärkere Synergien mit dem Mutterkonzern noch um bis zu 10% gesenkt werden. Hinweise auf Chancen und Risiken zukünftiger EntwicklungDie Muttergesellschaft Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG hat für die GIGA Digital Television GmbH eine Patronatserklärung abgegeben. Diese läuft bis zum 31.03.2010. Trotz Verbesserung des Geschäftsergebnisses arbeitet die Gesellschaft derzeit noch defizitär. Die angespannte finanzielle Lage wird jedoch durch die Verlängerung der Patronatserklärung durch die Premiere Fernsehen GmbH und Co. KG keine gravierenden Folgen auf die Zahlungsfähigkeit bis mindestens 31. März 2010 haben. Trotz der oben dargestellten Schwierigkeiten kann die Entwicklung der Gesellschaft als positiv bezeichnet werden. Ziel ist es in diesem Zusammenhang trotzdem weitere Partner zu gewinnen. Die GIGA Digital Television GmbH ist in vollem Umfang in den einzigen beiden Wachstumsbranchen (internetmedien und Video- sowie Computerspiele) der beiden kommenden Jahren voll aktiv. Darum ist eine weitere positive Entwicklung absehbar. Eine große Chance der GIGA Digital Television GmbH liegt im Bereich der TV-Auftragsproduktion. Die Gesellschaft produziert äußerst wirtschaftlich TV-Projekte für den eigenen Vertrieb. Durch inzwischen zehn Jahre Expertise in den Bereichen Games und Digital Lifestyle ist die GIGA Digital Television GmbH darüber hinaus nicht nur ein sehr günstiger und guter TV-Produzent sondern auch sehr erfahren auf dem Gebiet der am schnellsten wachsenden Entwicklungsbereiche: Online und Games. Die GIGA Digital Television GmbH wird dieses Potential durch den Aufbau einer eigenen Entwicklungsabteilung mittels Ressourcenverteilung ausschöpfen. Eine weitere Chance ist die Entwicklung von GIGA.de, Die Website hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine beachtliche Stabilisierung vorweisen können und läuft gegen Jahresende mit deutlichen Erfolgswerten im Bereich der werberelevanten Visits auf und über die avisierte Zielmarke von 2,0 Millionen Visits pro Monat zu. Im Dezember erreichte GIGA 2,2 Mio. Visits bei 15,9 Mio. Page Impressions. (Quelle: 'Online-Nutzungsdaten für das Angebot GIGA', IVW). Durch den Website Relaunch, der im Dezember 2008 abgeschlossen wurde, ist GIGA.de auch zu technisch sehr anspruchsvollen Werbeeinbindungen fähig. Dieses bislang ungenutzte Werbepotential, vor allem vor dem Hintergrund der gestiegenen Nutzerzahlen zeigt, dass die Gesellschaft deutliches Potential im Bereich Online nutzen kann und wird. Ein Risiko bleibt für die Gesellschaft die Situation der Marktentwicklung der digitalen TV-Distribution. Obschon die Akzeptanz der neuen, digitalen Verbreitung unter Werbebuchenden immer weiter steigt, ist noch nicht klar, ab wann digitale TV-Sender klare Reichweitendaten vorweisen werden können. Bislang erfasst als einzige gemeinschaftlich akzeptierte Messmethode die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) die täglichen Einschaltquoten der Fernsehsender auch im digitalen Bereich. Diese Messmethode gibt aber weiterhin nur unzureichend wieder, inwieweit digitale Spartensender gesehen werden. Diese Situation wird auch zunächst in 2009 anhalten. Ein besonderes Risiko auf Grundlage der schwierigen Wirtschaftslage 2009 ist zum Berichtszeitpunkt nicht absehbar für die Gesellschaft. Vor allem die Bereiche des Home Entertainment, zu dem auch das Geschäftsfeld Gaming gehört, erfreuen sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eines Booms (Quelle: 'Wii-Verkaufszahlen brechen alle Rekorde', Computerbase.de; Quelle: '360 console sales reach 28 million units worldwide', MCVUK.com). Auch die Studie 'Global Entertainment and Media Outlook: 2008-2012' von PricewaterhouseCoopers (Anlage 2) sieht den Bereich Gaming und Online weiterhin als Wachstumsmarkt. Vor diesem Hintergrund wird es für die Gesellschaft in 2009 wichtig, den Bereich Online weiter auszubauen. Hier kann die Gesellschaft über nennenswerte Reichweitendaten verfügen, die sie auf marktakzeptierte Art und Weise ermittelt (IVW-Messung). Ein weiterer Ausbau der Online-Aktivitäten führt zu steigenden Reichweiten- und Klickdaten und damit auch zu einer größeren Relevanz im Werbemarkt; also zu steigenden Umsätzen bei stabilen Herstellungskosten. Aus diesem Grund wird die GIGA Digital Television GmbH seine Aktivitäten deutlicher auf Online umstellen und die TV-Plattform weiter als Promotion des Online-Portals nutzen. Auf diesem Weg wird eine weitere Ökonomisierung der Gesellschaft möglich werden, die nicht zunächst auf eine noch bevorstehende Marktakzeptanz abzielen muss {wie bei Digital-TV und GfK-Messung). Mit Forderungsausfällen in nennenswerter Höhe wird, auch aufgrund der Erfahrungswerte aus den vorhergehenden Geschäftsjahren, nicht gerechnet. Es sind zum Bilanzstichtag 31.12.2008 zwei kleinere Rechtsstreitigkeiten anhängig, die aber weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit eine Gefährdung für die Gesellschaft darstellen. Außerdem bestehen, da die Rechnungen mit den Kooperationspartnern ausschließlich in Euro fakturiert werden, keinerlei Währungsrisiken. 4) Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betrieb im abgelaufenen Geschäftsjahr keine eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. 5) ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Köln, den 08. Januar 2009 GIGA Digital Television GmbH Geschäftsführung Stephan Borg Hans Seger Anlage 5 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die GIGA Digital Television GmbH: ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GIGA Digital Television GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. ich habe die Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 16. Januar 2009 Dipl.-Kfm. Ralf H. Spiesmacher, Wirtschaftsprüfer |
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