Skaw GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Prof. Dr. Hargasser seit 2.4.2008 | Geschäftsführer |
Lars Dr. Mielke seit 2.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MVZ Perioperative Medizin München GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Umgang mit der Corona-Pandemie hat weltweit und in Deutschland die Regierungen, die Wirtschaft und das Gesundheitssystem vor bislang ungekannte Herausforderungen gestellt. Die zur Eindämmung des Virus erforderlichen Kontaktbeschränkungen und temporäre Schließung ganzer Wirtschaftsbranchen verbunden mit einer starken Zunahme der Staatsverschuldung hat Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland gehabt. Im Jahr 2022 konnte das preisbereinigte BIP um 1,8% zunehmen. Im Jahr 2022 konnte das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 wieder erreicht werden. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Gesundheitswirtschaft hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung für den Standort Deutschland. Die Bruttowertschöpfung im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft lag 2022 bei 439,6 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von 12,7% an der Gesamtwirtschaft. Mit einem Wachstum von jährlich 7,9 % im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Sektor stärker als die deutsche Volkswirtschaft. Die dienstleistungsorientierte Gesundheitswirtschaft umfasst die stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung. Dienstleistungen stationärer und ambulanter Einrichtungen sind für 52,7% (Stand 2022) der Bruttowertschöpfung und für rund 64,4 % der Arbeitsplätze innerhalb der Gesundheitswirtschaft verantwortlich. Das deutsche Gesundheitswesen durchlebt aktuell eine starke Veränderung. Durch politischen Druck und die Umsetzung verschiedener Gesetzgebungen werden zunehmend auch ambulant erbringbare Leistungen und insbesondere chirurgische Eingriffe aus dem Krankenhaus gedrängt. Damit wird der ohnehin stark wachsende ambulante operative Sektor des Gesundheitswesens weiter gestärkt. Standortabhängige Rahmenbedingungen Der Standort München bietet gute Grundvoraussetzungen für das Wachstum eines Unternehmens. Der Demographiebericht der Landeshauptstadt München prognostiziert ein Bevölkerungswachstum bis 2040 auf 1,85 Mio., gleichzeitig zeigt München abweichend zur Bundesrepublik eine Dominanz der Bevölkerungsgruppe zwischen 20 und 40 Jahren. Dies ist insbesondere durch die starke berufsbezogene Zuwanderung nach München zu erklären. Dabei lag des BIP pro Erwerbstätigen in 2021 bei ca. 112 T EUR, unter den Top 5 im bundesdeutschen Vergleich. Die grundsätzlich sehr positiven Rahmenbedingungen haben auch negative Folgen. So steigen die Gehaltsvorstellungen überproportional und es kann zu Schwierigkeiten bei der Gewinnung des notwendigen Personals kommen. Der Fachkräftemangel insbesondere im Bereich der Pflegeberufe, aber auch der medizinischen Fachberufe erfordert enorme Anstrengungen durch die einschlägigen Unternehmen, um den Personalstand halten oder sogar ausbauen zu können. Lage des Unternehmens Die MVZ Perioperative Medizin München GmbH baut ihr Geschäftsmodell rund um die ganzheitliche Versorgung Ihrer Patienten vor, während und nach einem operativen Eingriff auf. Die MVZ Perioperative Medizin München GmbH ist im Gesundheitswesen breit aufgestellt, so ist die Gesellschaft sowohl in der stationären als auch in der ambulanten Patentenversorgung tätig. Dabei greifen die verschiedenen Leistungsangebote ineinander und erlauben sowohl eine umfassende Versorgung der Patienten als auch die Realisierung von wirtschaftlichen Synergieeffekten. Besonders die effiziente und nachhaltige Personalplanung ist durch die angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt unabdingbar. Finanz- und Vermögenslage Die Finanzkraft zeigte sich nach wie vor stabil. Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2022 TEUR 7.678 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 6.799) um etwa 13 Prozent gestiegen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote war mit 40 Prozent mehr als ausreichend. Das wirtschaftliche Eigenkapital, dem auch die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zugeordnet sind, hat sich im Geschäftsjahr deutlich erhöht:
Die Liquidität unseres Unternehmens betrachten wir als völlig ausreichend:
Ertragslage (Umsatz und Ergebnis (GuV)) Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um ca. 10 % auf 15,4 Mio. EUR. Die Fallzahlen des Isar AOP Zentrums stiegen im Berichtszeitraum um ca. 11% auf (6.922 Fälle). Die Perso nalkosten sanken im Jahr 2022 um ca. 5% bei einer Reduktion der VZÄ um insgesamt 20%. Die bezogenen Leistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 7%. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stiegen um insgesamt ca. 10%. Die stark angestiegenen Kosten für bezogene Leistungen sind insbesondere auf die Leiharbeitnehmer im Bereich OP Pflege und Pflege auf Station zurückzuführen. Diese Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 61% überproportional. Die Gesellschaft hat entsprechende Maßnahmen zur Rekrutierung neuen festangestellten Personals eingeleitet und bis zum Jahr 2024 auch erfolgreich umgesetzt. Der an die Arabella Klinik GmbH abgeführte Gewinn beläuft sich in diesem Jahr auf 1,3 Mio. EUR. Mitarbeiter (GuV) Eine notwendige Investition in die Zukunft der Gesellschaft ist weiterhin die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung unseres Personals. Dazu gehört auch die gezielte und zeitgerechte Rekrutierung von qualifiziertem Personal um trotz der aktuellen Arbeitsmarktlage für die kommenden Jahre gerüstet zu sein. Die Weiterbildung von Assistenzärzten im Fachbereich Anästhesiologie, die von den weiterbildungsberechtigten Ärzten der MVZ GmbH geleistet wird, sorgt für ein stetiges Angebot an Fachärzten. Zu einer hohen Qualität führen laufende Schulungsmaßnahmen, die durch unser eigenes, hoch qualifiziertes, medizinisches Fachpersonal durchgeführt werden. Die konsequente Anwerbung und Integration von Auszubildenden tragen ebenfalls dazu bei, in Zukunft Fachkräfte für die Entwicklung des Unternehmens zu gewinnen. Die MVZ Perioperative Medizin München GmbH entwickelt auch Einarbeitungskonzepte für Mitarbeiter aus dem Ausland und aus verschiedenen anderen Branchen außerhalb des Gesundheitswesens. Es werden laufend nach neuen innovativen Möglichkeiten gesucht geeignetes, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Risiken Eine zentrale Aufgabe eines erfolgreichen Unternehmens ist es, Chancenpotentiale zu nutzen und bestandsgefährdende Risiken früh zu erkennen. Um ein nachhaltiges Wachstum für die MVZ Perioperative Medizin München GmbH auch in Zukunft zu sichern, werden die Risiken laufend überwacht und neu bewer tet. Ein Risikofeld im Gesundheitswesen ist und bleibt die große Abhängigkeit von politischen Entscheidungen und Gesetzen. Solche Unsicherheiten der gesetzlichen Rahmenbedingungen führen zu Planungsrisiken seitens der Betreiber von medizinischen Einrichtungen. Die Veränderungen im Gesundheitsmarkt werden weiter beobachtet und in den strategischen Entscheidungen stets berücksichtigt. Ein weiteres Risiko ist das Absatzrisiko. Die Patienten der MVZ Perioperative Medizin München GmbH kommen einerseits über die niedergelassenen Ärzte in die Ambulanzen und die Herzogparkklinik, wodurch eine große Abhängigkeit entstehen kann. Hier konnte die MVZ Perioperative Medizin München GmbH auch im Geschäftsjahr 2022, ähnlich wie in den Vorjahren, das Risiko weiter streuen. Durch die Hinzugewinnung neuer Operateure wurde die Risikostreuung realisiert. Ergänzend versorgt die MVZ GmbH fremde dritte Praxen und Krankenhäuser mit anästhesiologischen Arztleistungen. In diesem Bereich erwiesen sich die im Jahr 2022 betreuten Kunden als zuverlässig. Das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen großen Kunden besteht nicht. Der Aufbau neuer Geschäftsfelder birgt grundsätzlich immer Risiken. Die Fallzahlen- und Kostenentwicklung in diesen Bereichen müssen und werden dazu laufend überwacht und gegebenenfalls durch strategische Entscheidungen entsprechend gesteuert. Grundsätzlich erlaubt die Einbettung des Unternehmens in ambulante und stationäre Strukturen die Erzielung von Erträgen aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens. Das Unternehmen fokussiert sich sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich auf komplexe planbare Behandlungen oder Arztleistungen, die einen zufriedenstellenden Ertrag pro Fall bieten. Das ebenfalls durch das Wachstum beeinflusste Betriebsrisiko von klinischen Abläufen und Prozessen, die auch den Patienten betreffen, wird durchlaufende Überwachung im Qualitätsmanagement minimiert. Die MVZ GmbH wurde in diesem Zusammenhang 2011 durch den TÜV nach DIN ISO 9001:2008 erfolgreich zertifiziert und wird seitdem jährlich, auch in 2022, rezertifiziert. Dadurch hat das Unternehmen nachgewiesen, dass es in der Lage ist, Bestleistungen in der medizinischen Versorgung bereitzustellen und zu erbringen. Das Jahr 2022 war noch von der COVID-19 Pandemie geprägt. Durch die Ausbreitung des Virus wurden insbesondere die Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie aber auch die breite Bevölkerung, durch starke einschränkende Maßnahmen getroffen. Die Gesellschaft hat die Herausforderungen durch ständige Kontrolle der Prozesse und stringente Steuerung der Abläufe sicher gemeistert. Ausblick Das Gesundheitswesen steht auch in Zukunft in einem Spannungsfeld zwischen Liberalisierung und Regulierung des Gesundheitsmarktes. Dieser Effekt drückt sich in einer laufenden, teilweise unvorhersehbaren Veränderung der Rahmenbedingungen für die Akteure aus. Trotz der Liberalisierung in der Vergangenheit wird dieser Markt auch weiterhin stärker als jeder andere vom Staat beeinflusst und gesteuert werden. Ein wesentliches Erfolgskriterium bei der Ausrichtung sozialer Arbeit an sich verändernde Bedarfslagen und Nachfragestrukturen ist die Innovation. Zum einen müssen aufgrund des steigenden Wettbewerbs immer neue Angebote auf den Markt gebracht werden. Zum anderen müssen die Leistungen hinsichtlich der Qualität und der Ressourcenknappheit so gestaltet werden, dass beiden Aspekten Rechnung getragen wird. Ziel der MVZ GmbH ist es, in 2022 unter diesen Bedingungen ein gesundes und nachhaltiges Wachstum zu erreichen. Hierbei wird weiterhin der Einsatz von IT-Systemen ein wesentlicher Treiber zur Schaffung effizienterer Prozesse sein. Die wachsende administrative Komplexität der verschiedenen Abrechnungsmodelle speziell im ambulanten Bereich wird nur durch IT-unterstützte Automatisierung machbar sein. Die Investitionen der Vorjahre und die schon eingeführten Geschäftsbereiche und das breite Spektrum an medizinischen Leistungen, das die MVZ GmbH ihren Kunden anbieten kann, bieten ausreichend Potentiale, welche die Zukunft der Gesellschaft sichern. Insbesondere die starken Treiber im Markt, die die Eingriffe mit "ambulantem Potential" aus den Krankenhäusern drängen schaffen neue Chancen für die im ambulanten Bereich etablierten Einrichtungen der MVZ GmbH.
München, 21. Mai 2024 Prof. Dr. med. Stefan Hargasser, Geschäftsführer PD Dr. med. Lars Mielke, Geschäftsführer Franziska Herbert, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft MVZ Perioperative Medizin München GmbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der HRB 173002 eingetragen. II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Allgemeine Angaben Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 15.01.2008 errichtet. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften nach dem für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 HGB mit zehn Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum entspricht der für zulässig gehaltenen branchenüblichen Nutzungsdauer bzw. den voraussichtlichen Restnutzungsdauern. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Nutzungsdauer der erworbenen Praxiswerte wurde auf betriebsgewöhnlich fünf Jahre festgelegt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr bzw. nicht mehr als fünf Jahre. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von Euro 2.313.188,38 Zugehörigkeiten zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 3.288.321,78 enthalten. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalkosten in Höhe von Euro 279.000,00, Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von Euro 73.803,18 und Aufbewahrungskosten in Höhe von Euro 58.600,00. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 16.502,64 mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 2.189.785,85. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 1.410.139,81. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 36.772,41 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 8.017,21 enthalten. VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgenden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
VII. Sonstige Angaben Personalstand Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Prof. Dr. med. Stefan Hargasser, Arzt, München PD Dr. med. Lars Mielke, Arzt, München Prof. Dr. med. Elmar Entholzner, Arzt, München (Bis zum 31.12.2023) Franziska Herbert, Geschäftsführerin, München (Ab dem 15.11.2023) Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält an der SteriMuc GmbH, 100% der Anteile. Das Eigenkapital der SteriMuc GmbH beträgt zum 31. Dezember 2022 Euro 247.298,61, das Jahresergebnis 2022 Euro -13.006,97. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses:Die Gesellschaft hat am 06.12.2021 mit der Arabella Klinik GmbH als herrschender Gesellschafterin einen Gewinnabführungsvertag geschlossen. Die Zustimmung der Gesellschafterversammlung erfolgte am 06.12.2021. Mit der Gewinnabführungsvertag werden laufender Gewinn ab dem Wirtschaftsjahr 2021 an die Gesellschaft abgeführt. Die Gewinnabführung beträgt im aktuellen Geschäftsjahr Euro 1.339.205,29.
München, 21. Mai 2024 sonstige Berichtsbestandteile
Prof. Dr. med. Stefan Hargasser, Geschäftsführer PD Dr. med. Lars Mielke, Geschäftsführer Franziska Herbert, Geschäftsführerin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der MVZ Perioperative Medizin München GmbH, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält - unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt. Die Einbeziehung der Buchführung in die Abschlussprüfung nach § 317 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie die Prüfung des Lageberichts nach § 317 Abs. 2 HGB stellen zusätzliche gesetzliche Anforderungen dar, die über diejenigen der Internationalen Prüfungsstandards (ISA) hinausgehen. Aussagen zum Jahresabschluss Meine nach § 317 HGB durchgeführte Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 nach den deutschen handelsrechtlichen Grundlagen. Aussagen zum Lagebericht Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüfungsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das wp-net-Fachgutachten 2018 von wp.net und dem Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht vorgenommen. Meine Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Ich bin unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und ich habe meine weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen. Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage meiner Prüfung mit hinreichender Sicherheit • ein Urteil abzugeben zu diesem Jahresabschluss, dass dieser Jahresabschluss und der Lagebericht frei sind von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen, • ein Urteil abzugeben, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt und • einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil enthält. Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Als Teil meiner Prüfung in Übereinstimmung mit ISA, dem wp.net-Fachgutachten 2018 und dem wp.net-Prüfungshinweis 2020 zum Lagebericht übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht meine Prüfung darin: • Die Risiken wesentlicher unzutreffender Angaben zu identifizieren und einzuschätzen, seien sie durch Verstöße oder Unrichtigkeiten entstanden; Prüfungsverfahren zu entwerfen und durchzuführen, die auf solche Risiken ausgerichtet sind; Prüfungsnachweise zu erlangen, die eine ausreichende und angemessene Grundlage für mein Prüfungsurteil darstellen. Das Risiko, dass eine aus einem Verstoß resultierende unzutreffende Angabe nicht aufgedeckt wird, ist höher als bei einer unbeabsichtigten wesentlichen falschen Angabe, weil Verstöße mit betrügerischen Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, Falschdarstellungen oder dem Umgehen von internen Kontrollen einhergehen können. • Ein Verständnis von den prüfungsrelevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen zu erlangen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Urteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Unternehmens zu fällen. • Die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten Schätzwerte in der Rechnungslegung zu beurteilen. • Ich beurteile den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • Eine Schlussfolgerung in Bezug auf die Angemessenheit der Anwendung der Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung durch die gesetzlichen Vertreter zu ziehen und, ausgehend von den erlangten Prüfungsnachweisen, eine Schlussfolgerung darüber zu ziehen, ob eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich Ereignissen und/oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Komme ich zu der Schlussfolgerung, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, in meinem Bestätigungsvermerk auf die betreffenden Angaben im Abschluss aufmerksam zu machen oder, sofern diese Angaben unangemessen sind, mein Prüfungsurteil zu modifizieren. Meine Schlussfolgerungen basieren auf den bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweisen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch bewirken, dass die Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben ist. • Ich erörtere mit den gesetzlichen Vertretern unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlussprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen und bedeutsame Mängel bei internen Kontrollen, die ich während meiner Abschlussprüfung feststellte.
München, den 13. Juni 2024 Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer |
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