Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 4158
Eingetragen
19.1.1990
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Durchführung von Baumaßnahmen aller Art; weiter gehören dazu der Handel und Vertrieb von vorwiegend Baustoffen und Baumaterialien, sowie alle damit in Zusammenhang stehenden oder sich daraus ergebenden Geschäften. Die Gesellschaft kann auch andere Erzeugnisse herstellen, bearbeiten, kaufen und vertreiben, Lizenzen erwerben und veräußern und Dienstleistungen jeder Art ausführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Ziereis
seit 20.4.2021
Prokura
Erich Dirscherl
seit 20.4.2021
Prokura
Maximilian Heimerl
seit 29.1.2004
Geschäftsführer
Peter Heimerl
seit 29.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Max Heimerl
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Max Heimerl
Am Pfarrfeld 25, 93488 Schönthal
25000
50.00%
Peter Heimerl
Brauhausstr. 10, 93488 Schönthal
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Max Heimerl Bau GmbH

Schönthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.877,00 5
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 647.108,00 1.120
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 738.978,00 616
1.386.086,00 (1.753)
1.392.963,00 (1.758)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.963.291,80 4.483
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.130.929,23 4.149
III. Wertpapiere 127.030,81 287
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.790.823,80 3.276
17.012.075,64 (12.195)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.993,00 25
18.427.031,64 13.978

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25
II. Bilanzgewinn 10.541.728,46 9.057
10.567.293,05 (9.082)
B. Rückstellungen 1.666.433,00 1.454
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 600.000,00 27
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.730.765,18 1.547
3. Übrige Verbindlichkeiten 2.862.540,41 1.868
6.193.305,59 (3.442)
18.427.031,64 13.978

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 10.610.911,63 10.418
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.597.794,50 -4.539
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.262.801,62 -1.459
- davon für Alterversorgung: € 184.058,76 (Vorjahr: T€ 307) -5.860.596,12 (-5.998)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -242.748,17 -203
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.934.927,45 -1.826
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.362,78 71
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -982,23 -30
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37.341,27 -46
- davon Zinsen aus der Aufzinsung: € 0,00 (Vorjahr: T€ 19)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -691.949,86 -667
9. Ergebnis nach Steuern 1.899.729,31 1.719
10. Sonstige Steuern -14.980,16 -16
11. Jahresüberschuss 1.884.749,15 1.703
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.056.979,31 7.854
13. Vorabausschüttung -400.000,00 -500
14. Bilanzgewinn 10.541.728,46 9.057

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Firma Max Heimerl Bau GmbH hat ihren Sitz in Schönthal. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 4158 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, der Rechnungsabgrenzungsposten, das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

Aktiva

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Die Bewertung der teilfertigen Arbeiten erfolgt entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Passiva

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Ansprüche aus den Pensionszusagen wurden im Jahr 2016 auf den bereits erdienten Teil reduziert. Die Pensionsrückstellungen betragen 769.300,00 Euro.

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt.

Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt und folgende Berechnungsparameter berücksichtigt:

Rechnungszins (10-Jahresdurchschnitt) 1,82 %
Gehalts- bzw. Anwartschaftstrends: 0,00 %
Rententrend: 1,00 %

Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der Abzinsung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt im Vergleich zur Abzinsung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren TEUR 17. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung: 1.046.851 Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte: 276.749 Euro

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Nachzahlungen für Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ein Aktivüberhang wird nicht bilanziert.

Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von 1.620.000,00 Euro (Vj. 1.920.000,00 Euro). Dies betrifft ein Darlehen an die Heimerl Verwaltungs GdbR.

Stammkapital

Gezeichnetes Kapital 31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Gesellschafter
Heimerl Maximilian (DM 25.000,00) 12.782,30 12.782,30
Heimerl Peter (DM 25.000,00) 12.782,29 12.782,29
25.564,59 25.564,59

Das Festkapitalkonto der Gesellschafter entspricht der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme.

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 283; Vorjahr: TEUR 267), für Gewährleistung (TEUR 240; Vorjahr: TEUR 232), für Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 99; Vorjahr: TEUR 75) sowie für Archivierung (TEUR 24; Vorjahr: TEUR 23).

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten größer ein Jahr in Höhe von 1.589.830,00 Euro (Vj. 194.500,00 Euro).

Gewinnvortrag

Im Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 10.541.728,46 Euro ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 9.056.979,31 Euro enthalten.

Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen. Sie haben folgende Fälligkeiten nach dem Bilanzstichtag:

2023 2022
TEUR TEUR
bis 1 Jahr 520 507
1 bis 5 Jahre 2.080 2.028
mehr als 5 Jahre 0 0

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Personalverpflegung und der Nutzungsanteil für privat genutzte Pkws sowie Versicherungsentschädigungen enthalten.

Abschreibungen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens vorgenommen.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 74 *) 75 *)
Angestellte 36 *) 34 *)
110 109
Auszubildende 11 10
121 119

*) inklusive Teilzeitkräfte

Geschäftsführung und Vertretung

Zur Vertretung der Gesellschaft sind die persönlich haftenden Gesellschafter berechtigt und verpflichtet.

Geschäftsführer sind Herr Maximilian Heimerl und Herr Peter Heimerl.

Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Ergebnisverwendung

Aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss wurde ein Teilbetrag von 400.000,00 Euro vorab an die Gesellschafter ausgeschüttet. Das verbleibende Jahresergebnis von 1.484.749,15 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten.

 

Schönthal, den 20. Dezember 2024

gez. Maximilian Heimerl, Geschäftsführer der Max Heimerl Bau GmbH

gez. Peter Heimerl, Geschäftsführer der Max Heimerl Bau GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 115.581,79 7.990,00 0,00 123.571,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.485.663,04 0,00 -489.841,74 995.821,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.206,42 0,00 -22.206,42 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.693.646,68 335.396,17 -55.307,67 1.973.735,18
3.201.516,14 335.396,17 -567.355,83 2.969.556,48
3.317.097,93 343.386,17 -567.355,83 3.093.128,27
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 111.033,79 5.661,00 0,00 116.694,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 364.797,04 32.493,00 -48.576,74 348.713,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.907,42 463,00 -5.370,42 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.077.820,68 204.131,17 -47.194,67 1.234.757,18
1.447.525,14 237.087,17 -449.855,13 1.583.470,48
1.558.558,93 242.748,17 -449.855,13 1.700.165,27
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.877,00 4.548,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 647.108,00 1.120.866,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 17.299,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 738.978,00 615.826,00
1.386.086,00 1.753.991,00
1.392.963,00 1.758.539,00

Lagebericht für 2023

Die Max Heimerl Bau GmbH ist seit Jahrzehnten als Bauunternehmen erfolgreich am Markt tätig. Die Max Heimerl Bau GmbH betreibt die Planung und Herstellung von Gebäuden (Wohngebäuden) im Inland und insbesondere im ostbayerischen Raum.

Das Angebot im Wohnhausbereich erstreckt sich über Ausbauhäuser mit Eigenleistung bis hin zu schlüsselfertigen Häusern der gehobenen, exklusiven Klasse.

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Passend dazu liegt die Konsumstimmung und insbesondere die Stimmung in der Bauindustrie in Deutschland auf sehr niedrigem Niveau, da Konjunktur- und Einkommenserwartung sinken. Es herrscht weiterhin ein Klima der Verunsicherung vor.

Verschärfend wirkt der demographische Wandel, der im Kontext einer geringen Arbeitslosigkeit zu einer immer ausgeprägteren Knappheit der Arbeitskräfte führt. Ob sich dieser Trend umkehrt, ist fraglich.

Parallel zur Inflation, die sowohl in 2022 als auch in 2023 hoch war und sich erst in 2024 allmählich normalisieren dürfte, wurde in vielen Ländern der Mindestlohn angehoben.

Deutschland führt dabei die Steigerung mit 22 % im europäischen Umfeld an, nur in Luxemburg gilt ein noch höherer Mindestlohn.

Entwicklung Bau

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018.

(Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2023 um 4,4 % niedriger als im Vorjahr - Statistisches Bundesamt)

2. Ertragslage

Die Eckwerte der Ertragslage stellen sich wie folgt dar:

2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse und Bestandsveränderung 25.331 24.513
Rohertrag 10.296 10.364
Betriebsergebnis *) 2.557 2.345
Finanzergebnis 20 25
Jahresergebnis 1.885 1.703

*) EBT vor Finanzergebnis

Die Umsatzerlöse inkl. der Bestandsveränderung der Max Heimerl Bau GmbH lagen mit rd. TEUR 818 um 3,3 % über dem vergleichbaren Vorjahresumsatz.

Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, das in 2023 neue Projekte im Bauträgerbereich realisiert werden konnten.

Die Rohertragsspanne liegt, bezogen auf die Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung, mit 40,6 % (Vj. 42,3 %) unter dem Vorjahresniveau.

Die Max Heimerl Bau GmbH erzielte danach ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.885 (Vj. TEUR 1.703).

Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) betrug TEUR 2.128, im Vorjahr TEUR 1.906.

Die profitablen Umsätze und Erträge hat die Max Heimerl Bau GmbH in erster Linie den qualifizierten, selbstständig arbeitenden und hochmotivierten Mitarbeitern und dem Führungsteam zu verdanken.

Es waren im Jahresdurchschnitt 121 (Vj. 119) Mitarbeiter beschäftigt, davon befanden sich 11 (Vj. 10) Mitarbeiter in Ausbildung. Bei den Mitarbeitern handelt es sich beim weitaus überwiegenden Teil um gut ausgebildetes und geschultes Personal, das beständig weitergebildet wird.

Die höheren Gewinnmargen bei den eigenen Bauträgerobjekten trugen im Geschäftsjahr wesentlich zum deutlich verbesserten Jahresergebnis bei.

3. Vermögens- und Finanzlage

31.12.2023 31.12.2022
T€ % T€ %
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 7 0,0 5 0,0
Sachanlagen 1.386 7,5 1.754 12,5
1.393 7,6 1.759 12,6
Umlaufvermögen
Sonstige Vermögensgegenstände (langfristig) 1.620 8,8 1.920 13,7
Vorräte 11.963 64,9 4.483 32,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.230 6,7 1.572 11,2
Wertpapiere und Flüssige Mittel 1.918 10,4 3.563 25,5
Übrige Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten 303 1,6 681 4,9
17.034 92,4 12.219 87,4
18.427 100,0 13.978 100,0
Passiva
Eigenkapital 10.567 57,3 9.083 65,0
Fremdkapital
Pensionsrückstellungen 769 4,2 779 5,6
Übrige Verbindlichkeiten (langfristig) 775 4,2 195 1,4
1.544 8,4 974 7,0
Steuerrückstellungen 247 1,3 68 0,5
Sonstige Rückstellungen 650 3,5 607 4,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 600 3,3 27 0,2
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.731 14,8 1.547 11,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 935 5,1 809 5,8
Übrige Verbindlichkeiten (kurzfristig) 1.153 6,3 863 6,2
6.316 34,3 3.921 28,1
18.427 100,0 13.978 100,0
Veränderung
T€ %
Aktiva
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 2 40,0
Sachanlagen -368 -21,0
-366 -20,8
Umlaufvermögen
Sonstige Vermögensgegenstände (langfristig) -300 -15,6
Vorräte 7.480 k.A.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -342 -21,8
Wertpapiere und Flüssige Mittel -1.645 -46,2
Übrige Forderungen und Rechnungsabgrenzungsposten -378 -55,5
4.815 39,4
4.449 31,8
Passiva
Eigenkapital 1.484 16,3
Fremdkapital
Pensionsrückstellungen -10 -1,3
Übrige Verbindlichkeiten (langfristig) 580 k.A.
570 58,5
Steuerrückstellungen 179 k.A.
Sonstige Rückstellungen 43 7,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 573 k.A.
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.184 76,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 126 15,6
Übrige Verbindlichkeiten (kurzfristig) 290 33,6
2.395 61,1
4.449 31,8

k.A. > 100%

Finanzierung, Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt nach einem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.885 und unter Berücksichtigung von Ausschüttungen am Bilanzstichtag TEUR 10.567 (Vj. TEUR 9.082).

Sonstiges

Mit der Heimerl Verwaltungs GdbR bestehen langfristige Pacht- und Mietverträge betreffend die Anmietung beweglicher und unbeweglicher Wirtschaftsgüter.

4. Risikobericht

Die unternehmerischen Aktivitäten eines Bauunternehmens sind ihrer Natur nach mit diversen Chancen und Risiken verbunden. Um diese frühzeitig zu erkennen, Chancen schnell wahrzunehmen und gefährlichen Entwicklungen entgegenzusteuern, ist das Chancen- und Risikomanagement beständiger Bestandteil aller Geschäftsprozesse und Entscheidungen.

a) Geschäftsrisiken

Die Risiken im Baugewerbe liegen vor allem in der Konjunkturentwicklung, im Verdrängungswettbewerb und in der Kostenstruktur.

Seitens der Gesellschaft sieht man vier wesentliche Faktoren für eine sinkende Nachfrage in der Zukunft:

die reduzierte Förderung für Energiesparhäuser seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW),

steigende Baustoffpreise,

allgemeine Verunsicherung aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage

b) Geschäftschancen

Unsere Chancen liegen darin, dass wir durch unsere jahrzehntelange Erfahrung und die bewusst hohe Qualität unserer Produkte auch zukünftig qualitätsorientierte Kunden ansprechen und akquirieren können. Des Weiteren können wir uns durch unser modernes Design und eine energieeffiziente Bauweise von anderen Anbietern abgrenzen. Beispielhaft hierfür ist unser Musterhaus zu nennen. Als KfW 40 Plus Haus gebaut, zeigen wir hiermit den Bauherrn eine Bauweise, mit der jeder Einzelne seinen Beitrag zur Minderung des CO 2 -Ausstoßes einbringen kann.

Durch unsere Größe einerseits und unsere Flexibilität andererseits haben wir einen großen Aktionsspielraum und können uns den jeweiligen Kundenbedürfnissen über lange Zeiträume immer wieder von neuem anpassen. Die mittelständische Führung, die im direkten Kundenkontakt steht, ermöglicht schnelle Entscheidungsprozesse. So sind vermeintliche Gegensätze, nämlich Kontinuität und Veränderung, nebeneinander gewährleistet.

c) Finanzielle Risiken

Aufgrund der Eigenkapitalquote und der vorhandenen liquiden Mittel ist die Max Heimerl Bau GmbH im Wesentlichen auch weiterhin nicht auf Finanzierungen durch Banken angewiesen.

d) Risikoposition

Die Analyse des Risikoprofils ergibt derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Mittelfristig, insbesondere für die nächsten zwei Jahre, sehen wir auch keine firmeninternen Anzeichen, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können.

5. Ausblick und Prognosebericht

In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und Anstiegen von 1,1 % im nächsten Jahr und 1,6 % im Jahr 2026.

Laut Prognose des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes wird sich der Umsatz in 2024 und 2025 am Bau weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus bewegen.

Neben geopolitischen Risiken und Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung im Euroraum sorgt national etwa die Ausgestaltung der Arbeitsmarkt-, Renten-, Energie- und Mietpreispolitik für Unsicherheit.

Eine noch gute Auftragslage für 2024 erforderte zeitweise den Einsatz von Leiharbeitern, um alle Aufträge termingerecht abwickeln zu können.

Bei zwei Bauvorhaben privater Bauherren mussten jedoch aufgrund noch nicht gebilligter öffentlicher Förderdarlehen der Baubeginn auf 2025 verschoben werden.

Unter Abwägung der zahlreichen Einflüsse auf das Baugeschäft in 2024 kann es eventuell zu einem geringen Umsatzrückgang kommen. Wir erwarten daher ein geringfügig niedrigeres Umsatz- und Ergebnisniveau als im Vorjahr.

 

Schönthal, 20. Dezember 2024

gez. Die Geschäftsführung

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt, einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 20. Dezember 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer

gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer"

HRB 4158, Amtsgericht Regensburg

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23.12.2024 festgestellt.

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