Max Heimerl Bau GmbH
Am Pfarrfeld 27, 93488 Schönthal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Ziereis seit 20.4.2021 | Prokura |
Erich Dirscherl seit 20.4.2021 | Prokura |
Maximilian Heimerl seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Peter Heimerl seit 29.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Max Heimerl | 50.00% |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Heimerl Bau GmbHSchönthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Firma Max Heimerl Bau GmbH hat ihren Sitz in Schönthal. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 4158 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Schulden, Rückstellungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, der Rechnungsabgrenzungsposten, das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB). Aktiva Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der teilfertigen Arbeiten erfolgt entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch ausreichende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Ansprüche aus den Pensionszusagen wurden im Jahr 2016 auf den bereits erdienten Teil reduziert. Die Pensionsrückstellungen betragen 769.300,00 Euro. Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt. Als versicherungsmathematische Bewertungsmethode wurde die "projected unit credit method" angewandt und folgende Berechnungsparameter berücksichtigt:
Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB aus der Abzinsung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren beträgt im Vergleich zur Abzinsung der Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren TEUR 17. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern und Nachzahlungen für Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Ein Aktivüberhang wird nicht bilanziert. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von 1.620.000,00 Euro (Vj. 1.920.000,00 Euro). Dies betrifft ein Darlehen an die Heimerl Verwaltungs GdbR. Stammkapital
Das Festkapitalkonto der Gesellschafter entspricht der im Handelsregister eingetragenen Haftsumme. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 283; Vorjahr: TEUR 267), für Gewährleistung (TEUR 240; Vorjahr: TEUR 232), für Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 99; Vorjahr: TEUR 75) sowie für Archivierung (TEUR 24; Vorjahr: TEUR 23). Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten größer ein Jahr in Höhe von 1.589.830,00 Euro (Vj. 194.500,00 Euro). Gewinnvortrag Im Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 10.541.728,46 Euro ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 9.056.979,31 Euro enthalten. Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen. Sie haben folgende Fälligkeiten nach dem Bilanzstichtag:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die Personalverpflegung und der Nutzungsanteil für privat genutzte Pkws sowie Versicherungsentschädigungen enthalten. Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens vorgenommen. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter:
Geschäftsführung und Vertretung Zur Vertretung der Gesellschaft sind die persönlich haftenden Gesellschafter berechtigt und verpflichtet. Geschäftsführer sind Herr Maximilian Heimerl und Herr Peter Heimerl. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Aus dem zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss wurde ein Teilbetrag von 400.000,00 Euro vorab an die Gesellschafter ausgeschüttet. Das verbleibende Jahresergebnis von 1.484.749,15 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse aufgetreten.
Schönthal, den 20. Dezember 2024 gez. Maximilian Heimerl, Geschäftsführer der Max Heimerl Bau GmbH gez. Peter Heimerl, Geschäftsführer der Max Heimerl Bau GmbH Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht für 2023Die Max Heimerl Bau GmbH ist seit Jahrzehnten als Bauunternehmen erfolgreich am Markt tätig. Die Max Heimerl Bau GmbH betreibt die Planung und Herstellung von Gebäuden (Wohngebäuden) im Inland und insbesondere im ostbayerischen Raum. Das Angebot im Wohnhausbereich erstreckt sich über Ausbauhäuser mit Eigenleistung bis hin zu schlüsselfertigen Häusern der gehobenen, exklusiven Klasse. 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Passend dazu liegt die Konsumstimmung und insbesondere die Stimmung in der Bauindustrie in Deutschland auf sehr niedrigem Niveau, da Konjunktur- und Einkommenserwartung sinken. Es herrscht weiterhin ein Klima der Verunsicherung vor. Verschärfend wirkt der demographische Wandel, der im Kontext einer geringen Arbeitslosigkeit zu einer immer ausgeprägteren Knappheit der Arbeitskräfte führt. Ob sich dieser Trend umkehrt, ist fraglich. Parallel zur Inflation, die sowohl in 2022 als auch in 2023 hoch war und sich erst in 2024 allmählich normalisieren dürfte, wurde in vielen Ländern der Mindestlohn angehoben. Deutschland führt dabei die Steigerung mit 22 % im europäischen Umfeld an, nur in Luxemburg gilt ein noch höherer Mindestlohn. Entwicklung Bau Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. (Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2023 um 4,4 % niedriger als im Vorjahr - Statistisches Bundesamt) 2. Ertragslage Die Eckwerte der Ertragslage stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse inkl. der Bestandsveränderung der Max Heimerl Bau GmbH lagen mit rd. TEUR 818 um 3,3 % über dem vergleichbaren Vorjahresumsatz. Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, das in 2023 neue Projekte im Bauträgerbereich realisiert werden konnten. Die Rohertragsspanne liegt, bezogen auf die Umsatzerlöse inkl. Bestandsveränderung, mit 40,6 % (Vj. 42,3 %) unter dem Vorjahresniveau. Die Max Heimerl Bau GmbH erzielte danach ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.885 (Vj. TEUR 1.703). Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) betrug TEUR 2.128, im Vorjahr TEUR 1.906. Die profitablen Umsätze und Erträge hat die Max Heimerl Bau GmbH in erster Linie den qualifizierten, selbstständig arbeitenden und hochmotivierten Mitarbeitern und dem Führungsteam zu verdanken. Es waren im Jahresdurchschnitt 121 (Vj. 119) Mitarbeiter beschäftigt, davon befanden sich 11 (Vj. 10) Mitarbeiter in Ausbildung. Bei den Mitarbeitern handelt es sich beim weitaus überwiegenden Teil um gut ausgebildetes und geschultes Personal, das beständig weitergebildet wird. Die höheren Gewinnmargen bei den eigenen Bauträgerobjekten trugen im Geschäftsjahr wesentlich zum deutlich verbesserten Jahresergebnis bei. 3. Vermögens- und Finanzlage
k.A. > 100% Finanzierung, Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt nach einem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 1.885 und unter Berücksichtigung von Ausschüttungen am Bilanzstichtag TEUR 10.567 (Vj. TEUR 9.082). Sonstiges Mit der Heimerl Verwaltungs GdbR bestehen langfristige Pacht- und Mietverträge betreffend die Anmietung beweglicher und unbeweglicher Wirtschaftsgüter. 4. Risikobericht Die unternehmerischen Aktivitäten eines Bauunternehmens sind ihrer Natur nach mit diversen Chancen und Risiken verbunden. Um diese frühzeitig zu erkennen, Chancen schnell wahrzunehmen und gefährlichen Entwicklungen entgegenzusteuern, ist das Chancen- und Risikomanagement beständiger Bestandteil aller Geschäftsprozesse und Entscheidungen. a) Geschäftsrisiken Die Risiken im Baugewerbe liegen vor allem in der Konjunkturentwicklung, im Verdrängungswettbewerb und in der Kostenstruktur. Seitens der Gesellschaft sieht man vier wesentliche Faktoren für eine sinkende Nachfrage in der Zukunft:
b) Geschäftschancen Unsere Chancen liegen darin, dass wir durch unsere jahrzehntelange Erfahrung und die bewusst hohe Qualität unserer Produkte auch zukünftig qualitätsorientierte Kunden ansprechen und akquirieren können. Des Weiteren können wir uns durch unser modernes Design und eine energieeffiziente Bauweise von anderen Anbietern abgrenzen. Beispielhaft hierfür ist unser Musterhaus zu nennen. Als KfW 40 Plus Haus gebaut, zeigen wir hiermit den Bauherrn eine Bauweise, mit der jeder Einzelne seinen Beitrag zur Minderung des CO 2 -Ausstoßes einbringen kann. Durch unsere Größe einerseits und unsere Flexibilität andererseits haben wir einen großen Aktionsspielraum und können uns den jeweiligen Kundenbedürfnissen über lange Zeiträume immer wieder von neuem anpassen. Die mittelständische Führung, die im direkten Kundenkontakt steht, ermöglicht schnelle Entscheidungsprozesse. So sind vermeintliche Gegensätze, nämlich Kontinuität und Veränderung, nebeneinander gewährleistet. c) Finanzielle Risiken Aufgrund der Eigenkapitalquote und der vorhandenen liquiden Mittel ist die Max Heimerl Bau GmbH im Wesentlichen auch weiterhin nicht auf Finanzierungen durch Banken angewiesen. d) Risikoposition Die Analyse des Risikoprofils ergibt derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Mittelfristig, insbesondere für die nächsten zwei Jahre, sehen wir auch keine firmeninternen Anzeichen, die zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen können. 5. Ausblick und Prognosebericht In der aktuellen Herbstprojektion rechnet die Bundesregierung im Jahr 2024 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 0,2 % und Anstiegen von 1,1 % im nächsten Jahr und 1,6 % im Jahr 2026. Laut Prognose des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes wird sich der Umsatz in 2024 und 2025 am Bau weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus bewegen. Neben geopolitischen Risiken und Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung im Euroraum sorgt national etwa die Ausgestaltung der Arbeitsmarkt-, Renten-, Energie- und Mietpreispolitik für Unsicherheit. Eine noch gute Auftragslage für 2024 erforderte zeitweise den Einsatz von Leiharbeitern, um alle Aufträge termingerecht abwickeln zu können. Bei zwei Bauvorhaben privater Bauherren mussten jedoch aufgrund noch nicht gebilligter öffentlicher Förderdarlehen der Baubeginn auf 2025 verschoben werden. Unter Abwägung der zahlreichen Einflüsse auf das Baugeschäft in 2024 kann es eventuell zu einem geringen Umsatzrückgang kommen. Wir erwarten daher ein geringfügig niedrigeres Umsatz- und Ergebnisniveau als im Vorjahr.
Schönthal, 20. Dezember 2024 gez. Die Geschäftsführung In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Heimerl Bau GmbH, Schönthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 20. Dezember 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Jürgen Engel, Wirtschaftsprüfer gez. Ekkehard Lorenz, Wirtschaftsprüfer" HRB 4158, Amtsgericht RegensburgFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23.12.2024 festgestellt. |
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