Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 3388
Eingetragen
21.1.1999
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen AbfällenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
Die Durchführung einzelner Aufgaben des Landkreises nach Art. 51 LkrO im Bereich der Abfallwirtschaft durch Verwertung von Deponie- und Biogas einschließlich Betrieb der entsprechenden Einrichtungen, Betrieb der Müllumladestation und weiterer Abfallanlagen einschließlich der Verwertung von Abfällen und aus Abfällen gewonnenen Bestandteilen. Weiter werden Aufgaben des Landkreises im Rahmen der Vermögensverwaltung an den derzeitigen oder ehemaligen kreiseigenen Entsorgungsanlagen durchgeführt. Das Unternehmen wurde daneben durch den Landkreis als Beliehener gemäß § 16 Abs. 2 KrW/AbfG beauftragt, im Gebiet des Landkreises angefallene und überlassene brennbare Abfälle aus anderen Herkunftsbereichen als privaten Haushalten, für die eine Überlassungspflicht nach § 13 KrW/AbfG besteht, zu entsorgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Fackelmann
seit 14.7.2009
Geschäftsführer
Wolfgang Schraut
seit 9.12.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Landkreis Schweinfurt
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Landkreis Schweinfurt
Germany
2.585.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AES GmbH

Bergrheinfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

3.269.042,67

3.076.132,50

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

345.537,49

364.237,00

II. Sachanlagen

2.923.505,18

2.711.895,50

B. Umlaufvermögen

5.565.251,86

5.753.987,37

I. Vorräte

107.556,17

119.477,56

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

755.318,94

739.325,96

III. Wertpapiere

1.423.900,00

0,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

3.278.476,75

4.895.183,85

C. Rechnungsabgrenzungsposten

1.241,31

1.828,22

Summe Aktiva

8.835.535,84

8.831.948,09



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

8.107.190,93

7.712.643,61

I. Gezeichnetes Kapital

2.585.600,00

2.585.600,00

II. Kapitalrücklage

121.660,65

121.660,65

III. Gewinnrücklagen

1.667.815,37

1.667.815,37

IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

3.337.567,59

2.619.355,46

V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

394.547,32

718.212,13

B. Rückstellungen

104.990,87

266.004,24

C. Verbindlichkeiten

611.028,51

831.730,52

D. Rechnungsabgrenzungsposten

12.325,53

21.569,72

Summe Passiva

8.835.535,84

8.831.948,09

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

Für den Jahresabschluss der Gesellschaft finden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für kleine Kapitalgesellschaften und die Vorschriften des GmbH-Gesetzes Anwendung. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Im Berichtsjahr 2023 wurden die Wertansätze der Bilanz vom 31.12.2022 zum 01.01.2023 übernommen. Die Ansatz- und Bewertungsmethoden werden grundsätzlich stetig angewendet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Erläuterung zur Bilanz

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt, wobei diese zum Teil linear und zum Teil degressiv auf die Nutzungsdauer verteilt werden. Für Zugänge ab 2010 wird ausschließlich die lineare Abschreibung angewendet. Erhaltene Investitionszuschüsse werden aktivisch von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Die Bewertung der Vorräte beruht auf den Einstandspreisen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch Einzel-/Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von rund 1 % der Nettoforderungen gegen Dritte gebildet. Die Restlaufzeit aller Forderungen beträgt, wie im Vorjahr, weniger als ein Jahr. Hier sind die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 313.915,49 € enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Folgejahr abziehbare Vorsteuern mit 14 T€ sowie die Körperschaftsteuerrückforderung von 13 T€ enthalten.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Sie wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Rückstellungen betreffen insbesondere Gewerbesteuer für das laufende Jahr (23,6 T€), noch abzuführende Abgaben (30 T€), ausstehende Entsorgungskosten (31,8 T€) und erwartete Kosten für die Räumung des Zwischenlagers (2,9 T€).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 151.312,20 € enthalten. Die Sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von 37.301,27 €.

Summe

EUR

bis 1 Jahr

EUR

zwischen 1 und 5 Jahren

EUR

über 5 Jahre

EUR

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

358.439,20

358.439,20

davon Gesellschafter

151.312,20

151.312,20

Vorjahr

515.891,96

515.891,96

Sonstige Verbindlichkeiten

252.589,31

252.589,31

davon Gesellschafter

37.301,27

37.301,27

davon Steuern und Abgaben (ohne USt)

215.288,04

215.288,04

Vorjahr

315.838,56

285.838,56

30.000,00

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Es bestehen zum Bilanzstichtag zeitlich begrenzte Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz aus den Sonstigen Rückstellungen sowie aufgrund der Anpassung der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 - 2019 im Sachanlagevermögen, die zu aktiven latenten Steuern führen (durchschnittlicher Steuersatz 28,4 %). Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB nicht aktiviert.

C. Sonstige Angaben

Die Durchschnittliche Zahl der geringfügig Beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf 2.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Wolfgang Schraut und Herr Thomas Fackelmann.

Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

 

Bergrheinfeld, den, den 26. September 2024

gez. Wolfgang Schraut

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 26. September 2024

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