Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 741425
Eingetragen
1.6.2012
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen aller Art, Reparaturen an Kraftfahrzeugen aller Art, Mietwagenverleih und alle Geschäfte, die mit dem Betrieb eines Autohauses zusammenhängen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Bebion
seit 5.10.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Im Flösche 9, 71120 Grafenau
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Bebion Magstadt GmbH

Magstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Auto Bebion Magstadt GmbH, Magstadt

Wir über uns

Die Auto Bebion Magstadt GmbH ist ein seit Jahrzehnten eigentümergeführtes Familienunternehmen und seit dem Jahr 2000 exklusiver Vertragspartner der Peugeot Deutschland GmbH. Diese Vertragspartnerschaft beinhaltet den Handel mit Peugeot Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen, den Vertrieb von dazugehörigen Original-, Ersatz-, Zubehör- und Austauschteilen, einen Mietservice für Fahrzeuge und Zubehör von Peugeot sowie die Kundenbetreuung und den Service.

Die Auto Bebion Magstadt GmbH ist Teil der Auto Bebion Gruppe und unterhält das Stammhaus der Gruppe in Magstadt. Von dort aus werden die Disposition und das Rechnungswesen zentral gesteuert. Neben dem Haupthaus mit Standort in Magstadt * verfügt die Auto Bebion Gruppe über weitere Autohäuser in Schönaich, Herrenberg * , Esslingen * , Göppingen, Reutlingen, Tübingen sowie in Frickenhausen, wobei die mit * gekennzeichneten Standorte zur Legaleinheit Auto Bebion Magstadt GmbH gehören. Am Standort in Göppingen besteht darüber hinaus eine Vertragspartnerschaft mit der Citroën Deutschland GmbH, welche sowohl den Handel mit Fahrzeugen, als auch mit Teilen und Zubehör der Marke Citroën umfasst. Am Standort in Frickenhausen besteht darüber hinaus eine Vertragspartnerschaft mit der Citroën Deutschland GmbH sowie der Mazda Motors (Deutschland) GmbH, welche jeweils sowohl den Handel mit Fahrzeugen, als auch mit Teilen und Zubehör umfasst. Am Standort Reutlingen besteht darüber hinaus eine Vertragspartnerschaft mit Fiat (FCA Germany GmbH), welche jeweils sowohl den Handel mit Fahrzeugen, als auch mit Teilen und Zubehör umfasst.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft und Konjunktur

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Berichtsjahr besser als zu Jahresbeginn erwartet und wuchs mit 2,7 % zwar etwas langsamer als im Vorjahr (3 %), jedoch nur leicht unter dem langfristigen Trend. Die wachstumsdämpfenden Effekte einer markanten und synchronen Straffung der Geldpolitik vieler Notenbanken wurden dabei durch positive Impulse vonseiten der Fiskalpolitik und niedrigere Energie- und Rohstoffpreise abgemildert. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen und teils auch innerhalb der einzelnen Regionen.

Die unerwartete Widerstandskraft der US-Wirtschaft in Anbetracht der massiven geldpolitischen Straffung war der Hauptgrund für diese positive Entwicklung, aber auch einige große Schwellenländer wie Indien oder Brasilien konnten die Erwartungen übertreffen.

Dagegen zeigten sich die Volkswirtschaften Europas und Chinas eher schwach. In diesem Umfeld verlangsamte sich auch der Welthandel und schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um rund 2 %.

Die US-Wirtschaft trotzte im Berichtsjahr erfolgreich den Rezessionsrisiken. Obwohl die US-Zentralbank Fed ihren Leitzins im Jahresverlauf um weitere 100 Basispunkte auf 5,5 % anhob, blieb das Wachstum robust.

Vor allem der private Konsum expandierte dynamisch, unterstützt durch großzügige Fiskalprogramme und Ersparnisse aus Pandemiezeiten. Außerdem ging die Inflationsrate weiter zurück und lag mit durchschnittlich 4,1 % deutlich unter dem Vorjahr, wenn auch nach wie vor über dem Zielwert der Fed. Zusammen mit kräftigen Lohnzuwächsen unterstützte diese Entwicklung die verfügbaren Einkommen. Im Gesamtjahr beschleunigte sich das Wachstum der US-Wirtschaft dank der robusten Inlandsnachfrage folglich auf 2,5 %.

In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr deutlich. Der private Konsum stagnierte über weite Strecken angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4 % nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2 %, sodass auch die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt; der Leitzins stieg im Jahresverlauf um weitere 200 Basispunkte auf 4,5 %. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch dank Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5 %.

Die chinesische Wirtschaft startete nach dem Ende der »Null-COVID«-Maßnahmen mit einer kräftigen Erholung ins Jahr, konnte diese Dynamik allerdings nicht aufrechterhalten. Vor allem die ausgeprägte Schwäche im Immobiliensektor und die damit verbundene Vertrauenskrise bei den Verbrauchern dämpften die Erholung. Dank staatlicher Stützungsmaßnahmen und geldpolitischer Lockerung wurde das ausgerufene Wachstumsziel mit 5,2 % dennoch erreicht. Anders als in den USA und Europa sah sich die chinesische Wirtschaft eher mit leicht deflationären Tendenzen konfrontiert, und die Verbraucherpreise legten im Gesamtjahr um nur 0,2 % zu.

Wechselkursentwicklung

In diesem Umfeld waren die Wechselkurse volatil. Der Kurs des US-Dollar zum Euro bewegte sich im Jahresverlauf zwischen 1,05 und 1,13. Zum Jahresende war der Euro rund 3 % stärker als zum Jahresende 2022. Beim chinesischen Renminbi ergab sich eine Schwankungsbreite zum Euro von 7,2 bis 8,1. Im Jahresendvergleich zeigte sich eine Aufwertung des Euro von rund 6 %.

Energie- und Rohstoffpreise

Die Preise für Öl und Gas gingen im Vergleich zu den Rekordniveaus des Vorjahres deutlich zurück, waren aber nach wie vor sehr volatil. Der Ölpreis fiel zum Jahresende unter die Marke von 80 USD je Barrel und lag damit fast 9 % unter dem Niveau am Vorjahresende, im Jahresdurchschnitt lag der Preis rund 17 % unter dem Vorjahr. Auch der europäische Gaspreis gab spürbar nach. Zum Jahresende lag der Preis mit rund EUR 32/MWh fast 60 % niedriger als zum Jahresende 2022, blieb damit aber weiterhin über den Niveaus vor der Pandemie. Auch die Preise für industrielle Rohstoffe gaben im Jahresverlauf tendenziell nach und lagen zuletzt knapp 3 % niedriger als am Vorjahresende.

Weltweiter Pkw-Markt

Die oben beschriebenen Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung des weltweiten Automobilmarkts im zurückliegenden Jahr. Allerdings konnten sich die Absatzmärkte ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Denn vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung im letzten Jahr. Dagegen zeichnete sich vielerorts im Jahresverlauf eine schwächer werdende Marktnachfrage von Kundenseite ab. Insgesamt bewegte sich der weltweite Pkw-Markt in diesem Umfeld deutlich über dem Vorjahresniveau.

Dieser weltweite Anstieg wurde von einer breiten regionalen Basis getragen. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringen Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14 %. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassene SUVs sowie Vans lag mit einem Anstieg von 12 % ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein leichter Zuwachs von rund 6 % war im chinesischen Markt zu verzeichnen. Die genannten Einflussfaktoren prägten auch die Entwicklung wichtiger Transporter-Absatzmärkte. In Europa verzeichneten sowohl das kombinierte Marktsegment der mittelgroßen und großen Transporter als auch das Segment der kleinen Transporter einen deutlichen Marktanstieg. Der US-amerikanische Markt für große Transporter bewegte sich ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Auch in China übertrafen die Verkaufszahlen im Segment der mittelgroßen Transporter das Vorjahresniveau deutlich.

Automobilhandel in Deutschland

Markt

Der deutsche Automarkt hat zum Jahresende seine Talfahrt deutlich beschleunigt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Donnerstag in Flensburg mitteilte, wurden im Dezember 241.883 Pkw neu zugelassen. Das waren 23 % weniger als vor einem Jahr. Bereits im November war der Markt gedreht.

In der Jahresbilanz 2023 stehen insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das entspricht einem Zuwachs von rund 7,3 % Prozent. 67,1 % der Fahrzeuge wurden gewerblich angemeldet (plus 12,4 %). 32,8 % entfielen auf Privatkunden (minus 1,9 %).

Trotz des plötzlichen Förderstopps im Dezember legte die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos auf rund 54.700 zu. Im November waren es noch knapp 45.000 Einheiten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat brachen die BEV-Zahlen allerdings um 47,6 % ein. Ende 2022 war der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat gefördert worden, viele Interessenten zogen ihre Käufe vor und sorgten so für außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen. Vor diesem Hintergrund erneuerte das Deutsche Kfz-Gewerbe (ZDK) seine Kritik am abrupten Ende der Förderung: "Das Vertrauen in eine nachvollziehbare und rationale Politik der Bundesregierung zur Förderung der Elektromobilität ist massiv beschädigt worden. So kann man weder mit der Industrie noch dem Mittelstand umgehen. Wir brauchen eine klare und berechenbare Förderpolitik, um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden wiederzugewinnen", sagte ZDK-Präsident Arne Joswig. Zuletzt waren fast alle Hersteller und Importeure eingesprungen und hatten den staatlichen Anteil des Umweltbonus zumindest für Zulassungen bis zum Jahresende übernommen.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr laut KBA 524.219 reine Elektro-Pkw registriert, eine Steigerung um 11,4 % gegenüber 2022. Hinzu kamen 840.304 Hybridautos (plus 1,6 %) - darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (minus 51,5 %) sowie 13.147 Flüssiggas-Pkw (minus 12,4 %) und 1.327 Erdgasautos (minus 28,1 %).

Den größten Anteil am Gesamtvolumen machten die Benziner aus (978.660 Stück / plus 13,3 %). Sie lagen mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau von 32,6 %. Die Zahl der Dieselautos stieg zwar leicht auf 486.581, ihr Marktanteil rutschte aber um 0,7 % auf 17,1 % ab. Die CO 2 -Emission der Flotte kletterte 2023 um 4,9 %, im Durchschnitt waren es 114,9 g/km.720311705MCMalcharek, ChristianAutohaus Jahr 2023 Presse 04.01.2024

Der Umsatz im Kraftfahrzeuggewerbe über alle drei Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service) ist im vergangenen Jahr 2023 um 11,9 % auf 207,3 Mrd. Euro gewachsen. Laut ZDK-Präsident Arne Joswig lag das beim Fahrzeugverkauf an höheren Stückzahlen, verbunden mit höheren Preisen. Die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen habe sich verbessert. Die gestiegenen Zulassungszahlen seien jedoch zu einem großen Teil dem Abbau des Lieferrückstands aus 2022 geschuldet. In den Werkstätten war die Auslastung hoch, und insbesondere die Reparaturkosten haben angezogen.

Die Entwicklung der Personenkraftwagen-Neuzulassungenin Deutschland wird für das Jahr 2023 und die beiden vorangegangenen Jahre in der nachfolgenden Tabelle (Datenquelle: KBA) dargestellt.

Personenkraftwagen-Neuzulassungen in Deutschland Jahr Zeitraum Neuzulassungen 2023 Jan. - Dez. Neuzulassungen 2022 Jan. - Dez. 2021 Jan. - Dez. Veränderung
%
Summe deutsche Marken 1.634.148 1.505.589 1.503.808 8,54
Summe internationale Marken 1.110.670 1.042.826 1.054.629 6,51
davon Peugeot 46.836 45.220 52.660 3,57
Summe sonstige Marken 99.791 102.943 63.695 -3,06
Gesamtsumme 2.844.609 2.651.358 2.622.132 7,29
Personenkraftwagen-Neuzulassungen in Deutschland Jahr Zeitraum Anteil an Gesamtsumme 2023
%
Anteil an Gesamtsumme 2022
%
Anteil an Gesamtsumme 2021
%
Anteil an Gesamtsumme 2020
%
Summe deutsche Marken 57,45 56,79 57,35 58,63
Summe internationale Marken 39,04 39,33 40,22 40,20
davon Peugeot 1,65 1,71 2,01 1,90
Summe sonstige Marken 3,51 3,88 2,43 1,16
Gesamtsumme 100,00 100,00 100,00 100,00

2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wurden in 2023 neu zugelassen. Das sind rund 7,3 % mehr als im Vorjahr.

Peugeot konnte in 2023 nach Informationen des KBA 46.836 Fahrzeuge (Vorjahr: 45.220 Fahrzeuge) in Deutschland neu zulassen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg in 2023 der absolute Absatz von Peugeot um 3,6 %.

Der relative Marktanteil sank indes um 0,06 %-Punkte auf 1,65 %.

Geschäftsverlauf der Auto Bebion Magstadt GmbH

Das Geschäftsjahr der Auto Bebion Magstadt GmbH weicht vom Kalenderjahr ab.

Es beginnt am 1. Oktober eines Jahres und endete am 30. September des Folgejahres. Das hier dargestellte Geschäftsjahr betrifft den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 (kurz: Geschäftsjahr 2022/2023).

Ertragslage

2022/2023 2021/2022 Veränderung
Ergebnisquellen TEUR TEUR TEUR %
Rohgewinn 10.947 10.437 510 5
Betriebsergebnis 1.620 2.612 -992 -38
Finanz- und Beteiligungsergebnis -251 -116 -135 117
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.368 2.496 -1.128 -45
Jahresergebnis 957 1.777 -820 -46

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt mein Fokus auf

• dem Rohgewinn,

• dem Betriebsergebnis und

• dem Jahresergebnis.

Mit der Entwicklung der Ertragslage und somit mit der Entwicklung unserer Leistungsindikatoren war ich angesichts der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, stark beeinflusst durch die Auswirkungen geopolitischer Ereignisse (Russland-Ukraine-Krieg, Nahost-Konflikt), im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt noch zufrieden.

Die finanziellen Leistungsindikatoren 2022/2023 haben die Prognose aus 2021/2022 leider nicht erreicht und sind darunter geblieben.

Der Rohgewinn - Saldo aus Gesamtleistung und Materialaufwand - hat sich um TEUR 510 verbessert. Einem Anstieg der Umsatzerlöse um TEUR 2.017 stand ein Anstieg des Materialaufwands um TEUR 1.507 entgegen. Die Materialaufwandsquote - Verhältnis aus Materialaufwand und Gesamtleistung - hat sich um 0,3 %-Punkte auf 85,2 % leicht verbessert.

Das Betriebsergebnis hat sich insbesondere aufgrund gestiegener Personalaufwendungen (+TEUR 505) sowie gestiegener Kosten der Warenabgabe (+TEUR 409) um TEUR 992 verschlechtert.

Das negative Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich um TEUR 135 verschlechtert. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere gestiegenen Finanzierungsaufwendungen für unseren Fahrzeugbestand.

Das Jahresergebnis hat sich aufgrund der vorgenannten Einflussgrößen insgesamt um TEUR 820 verschlechtert.

Vermögenslage

Aktiva

Anlagevermögen 3.347 11,0% 2.729 10,0% 618 23%
Umlaufvermögen (ohne liquide Mittel) 22.522 74,0% 17.832 65,6% 4.690 26%
liquide Mittel 4.545 14,9% 6.592 24,2% -2.047 -31%
Sonstiges 39 0,1% 49 0,2% -10 -20%

Passiva

Eigenkapital 12.928 42,5% 11.971 44,0% 957 8%
Verpflichtungen * 17.525 57,5% 15.231 56,0% 2.294 15%
Bilanzsumme 30.453 100,0% 27.202 100,0% 3.251 12%

( * Verpflichtungen: Rückstellungen zuzüglich Verbindlichkeiten)

Der Anstieg des Anlagevermögens ist insbesondere dem höheren Bestand an Geschäfts- und Vorführwagen geschuldet. Diese wiesen noch zum Vorjahresvergleichsstichtag einen Bestand in Höhe von rund TEUR 2.003 aus. Zum Bilanzstichtag hat sich dieser Bestand um TEUR 660 erhöht.

Der Anstieg des Umlaufvermögens (ohne liquide Mittel) um TEUR 4.690 resultiert im Wesentlichen aus einem Zuwachs im Vorratsbestand (+TEUR 2.519; saldiert mit erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen) sowie aus einem gestiegenen Bestand an sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR +2.078). Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist hauptsächlich einem höheren Bestand an Vertriebsprämien geschuldet.

Bezüglich der Entwicklung der liquiden Mittel verweise ich auf meine Darstellung zur Finanzlage.

Der Anstieg bei den Verpflichtungen um TEUR 2.294 verteilt sich auf Rückstellungen mit TEUR -72 bzw. mit TEUR 2.366 auf Verbindlichkeiten. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert einerseits hauptsächlich aus gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 2.111).

Die Auto Bebion Magstadt GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über ein Eigenkapital in Höhe von rund TEUR 12.928 (Vorjahr: TEUR 11.971). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 42,5 % (Vorjahr: 44,0 %).

Mit der Entwicklung der Vermögenslage sowie der Kapitalstruktur war ich im Geschäftsjahr 2022/2023 zufrieden. Mit einer Eigenkapitalquote von rund 43 % (Vorjahr: rund 44 %) steht das Unternehmen meines Erachtens den Herausforderungen der Zukunft angemessen gerüstet bereit.

Finanzlage

Der Bestand an Zahlungsmitteln der Auto Bebion Magstadt GmbH hat im Geschäftsjahr 2022/2023 um TEUR 2.047 abgenommen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug TEUR -2.346 (Vorjahr: TEUR 3.591), der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -1.173 (Vorjahr: TEUR 803) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 1.472 (Vorjahr: TEUR -1.822). Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über frei verfügbare liquide Mittel in Höhe von TEUR 4.545 (Vorjahr: TEUR 6.592).

Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, bestehende Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu bedienen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war somit stets gegeben. Nötige Ersatzbeschaffungen konnten aus den vorhandenen liquiden Mitteln finanziert werden.

Mit der Entwicklung der Finanzlage war ich im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt noch zufrieden.

Prognosebericht

Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zur Entwicklung der Automobilmärkte sind weiterhin von außergewöhnlicher Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen ("Protektionismus") Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung des Unternehmens entstehen. Hierzu zählen unter anderem der aktuelle Nahostkonflikt, der Russland-Ukraine-Krieg und weitere mögliche regionale Krisen. Darüber hinaus sind vor allem eine Verschärfung der Spannungen zwischen den USA und China sowie eine weitere Eintrübung der politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China als Unsicherheitsfaktoren zu nennen.

Wir beobachten die Entwicklungen sehr aufmerksam. Die Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf im Jahr 2023/2024 und die damit verbundenen Kennzahlen können zum jetzigen Zeitpunkt nicht quantifiziert werden.

Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Risiko- und Chancenbericht.

Weltwirtschaft

Für das Jahr 2024 gehe ich davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft weiter verlangsamen wird. Getrieben wird diese Verlangsamung vor allem durch die großen Industrieländer, deren wirtschaftliche Entwicklung mindestens in der ersten Jahreshälfte durch anhaltend hohe Zinsen geprägt sein dürfte. Dagegen wurde in zahlreichen Schwellenländern der Zinssenkungszyklus schon im Jahr 2023 eingeleitet, was die dortige Konjunktur unterstützen sollte. In der Eurozone ist vor dem Hintergrund fehlender geld- und fiskalpolitischer Impulse besonders in der ersten Jahreshälfte eine nach wie vor schwache konjunkturelle Entwicklung zu erwarten. Vor allem für die Industrie ist angesichts der unzureichenden Auftragslage und anhaltend hoher Zinsen keine nennenswerte Erholung absehbar. Im Gesamtjahr sollte die Wirtschaftsleistung ähnlich wie im Vorjahr nur geringfügig zulegen. In den USA dürften die zurückliegenden Zinserhöhungen ihre dämpfende Wirkung zunehmend entfalten, da sie anders als im Vorjahr nicht mehr durch unterstützende Fiskalmaßnahmen abgefedert werden. Im Gesamtjahr wird für die US-Wirtschaft ein entsprechend geringeres Wachstum als im Vorjahr erwartet. Die chinesische Volkswirtschaft dürfte auch im Jahr 2024 durch die fortgesetzte Konsolidierung des Immobiliensektors und eine zurückhaltende Nachfrage aus dem Ausland gebremst werden und damit insgesamt weniger wachsen als im Vorjahr. In Anbetracht dieser Entwicklungen dürfte das Wachstum der Weltwirtschaft in diesem Jahr mit 2 bis 2,5 % deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt bleiben. Dies gilt insbesondere, da in diesem Jahr keine nennenswerten positiven Impulse durch staatliche Konjunkturstimuli oder einen weiteren Rückgang bei Energie- und Rohstoffpreisen zu erwarten sind.

Deutschland

Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (kurz: Sachverständigenrat Wirtschaft) ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % im Jahr 2024 und von 0,9 % im Jahr 2025. Bezüglich der Entwicklung der Inflation in Deutschland prognostiziert der Sachverständigenrat Wirtschaft 2,4 % für das Jahr 2024 und 2,1 % für das Jahr 2025. Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Nachfrage geprägt. "Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, die Industrie und die Baubranche verzeichnen nur geringfügig neue Aufträge", erklärt Martin Werding, Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft. "Wir erwarten allerdings, dass die deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres 2024 etwas an Fahrt gewinnt." Der private Konsum beginnt voraussichtlich im Jahresverlauf die Konjunktur zu stützen, da die Realeinkommen deutlich steigen dürften. Insgesamt rechnet der Sachverständigenrat Wirtschaft für dieses Jahr nur mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 %. Im Jahr 2025 dürfte die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen. Im Verlauf des Jahres 2024 dürften der Welthandel und die globale Industrieproduktion zunehmen. "Im laufenden und im kommenden Jahr werden die deutschen Exporte vom steigenden Welthandel profitieren. Allerdings sehen sich die exportorientierten Unternehmen mit einem scharfen Wettbewerb, steigenden Arbeitskosten und weiterhin erhöhten Energiepreisen konfrontiert", sagt Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat Wirtschaft. Die Teuerung in Deutschland wird sich weiter verlangsamen. Der Sachverständigenrat Wirtschaft rechnet in den Jahren 2024 und 2025 mit einer Inflationsrate von 2,4 % bzw. 2,1 %. Die steigenden Arbeitskosten und das geringe Produktivitätswachstum verlangsamen den weiteren Rückgang der Inflation. Weiter geht der Sachverständigenrat Wirtschaft von sinkenden EZB Leitzinsen aus. Die damit verbesserten Finanzierungsbedingungen für Unternehmen werden nach Ansicht des Sachverständigenrat Wirtschaft die privaten Investitionen ankurbeln. Die Zinssenkung dürfte jedoch frühestens im Jahr 2025 die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stützen. Die geopolitische Unsicherheit stellt ein erhebliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung und die Inflation dar. Unsicherheitsfaktoren sind insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nahostkonflikt infolge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel. Eine Ausweitung des Nahostkonflikts könnte die Energiepreise erneut ansteigen lassen.

Automobilmärkte

Diese verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften das Wachstum der weltweiten Automobilmärkte zunehmend belasten. Nachdem im vergangenen Jahr die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion und die während der COVID-19-Pandemie aufgebauten Auftragsbestände die Absatzentwicklung auf den Märkten noch stützten, dürfte nun die schwächere Nachfrage von Kundenseite mehr und mehr zum Tragen kommen. Vor diesem Hintergrund ist für den weltweiten Pkw-Markt im Vergleich zum Vorjahr nur mit einem leichten Zuwachs zu rechnen. Nach dem zweistelligen Anstieg des Vorjahres ist für Europa für das laufende Jahr lediglich von einem Marktvolumen leicht über dem Vorjahresniveau auszugehen. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassene Vans und SUVs dürfte sich ebenfalls leicht über dem Vorjahresniveau bewegen. Auch in China ist mit einem leichten Marktzuwachs zu rechnen.

Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr 2024 schrumpfen. Der Branchenverband VDA ging in seiner am 30. Januar 2024 veröffentlichten Prognose von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um 1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den E-Auto-Neuzulassungen sehen die Experten ein Minus von 14 % auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um 5 % auf 185.000 Fahrzeuge steigen. Zuvor hatten bereits andere Verbände der Branchen ihre Prognosen für den deutschen Markt veröffentlicht. Der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sieht die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit rund 2,85 Millionen im Jahr 2024 auf dem Niveau von 2023. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), in dem unter anderem die Autohändler organisiert sind, prognostiziert lediglich rund 2,65 Millionen Neuzulassungen für das Jahr 2024.

In Deutschland wurden seit Januar gut 2,7 Mio. Pkw hergestellt (-2 % im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum). Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion nach acht Monaten des aktuellen Jahres allerdings noch um 14 % unter dem damaligen Wert. Der Export entwickelte sich im abgelaufenen Monat sogar noch etwas dynamischer als die Produktion: Seit Januar wurden gut 2,1 Mio. neue Pkw exportiert, 2 % mehr als im Vorjahresvergleichszeitraum. Nach acht Monaten befindet sich der Export noch 10 % unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurden im August dieses Jahres 4 % weniger Bestellungen aus dem Inland registriert. Der Auftragseingang aus dem Ausland lag im abgelaufenen Monat 3 % unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt, d.h. die Bestellungen aus dem Inland und Ausland zusammengenommen, ging die Anzahl der Bestellungen im August um 3 % gegenüber dem August des Vorjahres zurück. Nach den ersten acht Monaten des Jahres wurden gut 2 % mehr Aufträge als im Vorjahr verzeichnet. Nach den ersten acht Monaten des Jahres wurden gut 1,9 Mio. Pkw neu zugelassen und damit so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Abstand zum Vorkrisenniveau ist weiterhin weiter hoch: Der Absatz im Jahresverlauf liegt im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 um knapp 24 % im Minus.

Bebion

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechne ich bei der Auto Bebion Magstadt GmbH für den Bereich " Vertrieb Pkw", wegen der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der geopolitischen Ereignisse mit einer sinkenden Anzahl abgesetzter Fahrzeuge, was zu einem Umsatzrückgang um rund 8 % führen sollte. Zudem führt aber auch die Veränderung der Kundenpräferenz zu Gunsten elektrifizierter Pkw zu Lasten Pkw mit Verbrennungsmotor zu negativen Auswirkungen auf die Ertragslage. Zurückhaltung, was den Fahrzeugkauf angeht, und längere Lieferzeitenzeiten seitens des Herstellers, was benzinangetriebene und/oder elektrifizierte Pkw angeht, sowie die Entwicklung staatlicher Kaufanreize für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sind nicht planbar.

Im Bereich " Service" gehe ich von einer leicht negativeren Entwicklung der Ergebnisse aus, da auch dieser Geschäftsbereich von den vorgenannten Auswirkungen beeinflusst wird.

Bezüglich des Rohgewinns gehe ich von einem Rückgang um rund 11 % aus. Insgesamt gehe ich für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einer positiven Ertragslage aus.

Chancen- und Risikobericht

Risiken der künftigen Entwicklung

Als Automobilhandels- und Serviceunternehmen sind wir einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt, die sich unmittelbar aus unserer operativen Tätigkeit oder aus gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen ergeben. Risiken sind für uns interne und externe Ereignisse, die ein Erreichen unserer Ziele negativ beeinflussen.

Ausgehend vom vertretbaren Gesamtrisiko entscheidet der Geschäftsführer, welche Risiken eingegangen werden, um auch Chancen nutzen zu können, die sich dem Unternehmen bieten.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts ist die Auto Bebion Magstadt GmbH - auch unter Würdigung der Auswirkungen aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen - keinen akuten bestandsgefährdenden Risiken ausgesetzt.

Wesentliche Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Auto Bebion Magstadt GmbH werden im Folgenden dargestellt.

Der Russland-Ukraine-Krieg ist ein gewaltiger humanitärer und wirtschaftlicher Schock - dito die Nahost-Krise

Die russische Invasion in der Ukraine am 24. Februar 2022 hat eine gewaltige humanitäre Krise ausgelöst, von der Millionen Menschen betroffen sind. Zugleich ist sie ein schwerer wirtschaftlicher Schock, dessen Dauer und Ausmaß ungewiss sind. Vor Kriegsausbruch ging man davon aus, dass sich die Erholung der Weltwirtschaft von der Pandemie 2022 und 2023 fortsetzen würde. Ausschlaggebend dafür waren weitere weltweite Impffortschritte, konjunkturstützende makroökonomische Weichenstellungen in den großen Volkswirtschaften sowie ein günstiges finanzielles Umfeld. Die Hoffnung auf einen positiven Wirtschaftsverlauf in diesem Jahr hat mit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ein jähes Ende gefunden. Die Erwartungen von Anfang des Jahres für die Geschäftsaussichten 2022 ist innerhalb weniger Wochen gekippt. Die wirtschaftliche und politische Lage hat sich durch den Russland-Ukraine-Krieg für die energie- und rohstoffintensiven Branchen dramatisch verändert. Die Preise für Öl und Erdgas sind explodiert mit der Folge steigender Lebenshaltungskosten und Inflation. Parallel dazu haben sich die Zinsen für Immobilienkredite äußerst nachteilig entwickelt. Zudem sind die Logistikkapazitäten im weltweiten Handel immer noch nicht auf "Vor-Corona-Niveau" verfügbar bzw. durch neue "Brandherde" (z.B. Bedrohung maritimer Logistik durch Huthi Rebellen im Roten Meer) gefährdet. Der finanzielle Spielraum der Unternehmen und privater Haushalte schwindet immer mehr. Die Mehrheit der Unternehmen berichten über gravierende Probleme für ihr Geschäft durch die hohen Energiepreise. Die Mehrheit der Unternehmen geben zudem an, dass sie steigende Produktions- und Beschaffungskosten entweder gar nicht oder nur zum Teil an ihre Kunden weitergeben können.

Aufgrund unseres Geschäftsmodells ist das Unternehmen vom Russland-Ukraine-Krieg bzw. von der Nahost-Krise nur indirekt betroffen. Für uns ist es entscheidend, wie sich dieser sinnlose Konflikt auf die deutsche Konjunktur und somit auf unsere Kunden auswirken wird. Unterbrochene bzw. gestörte Lieferketten, steigende Material- und Energiepreise sowie ein inflationsgetriebener Pessimismus als Investitionsbremse sind Gift für die Branche. Aus den indirekten Folgen und Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges ergeben sich für das Unternehmen Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die noch nicht final absehbar bzw. hinreichend genau quantifizierbar sind.

Lieferkettenrisiken

Unterbrechungen - insbesondere wegen Engpässen bei Elektronikbauteilen - bzw. Störungen in den weltweiten Lieferketten, Engpasssituationen bei Vorprodukten sowie Produktionsausfälle oder Unterauslastungen von Produktionskapazitäten bei Lieferanten können zu Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den automobilen Geschäftsfeldern führen. Fehlende Verfügbarkeit sowie Qualitätsprobleme bei betroffenen Fahrzeugen können zu Umsatzeinbußen führen und Kosten verursachen, die sich negativ auf die Ertragslage auswirken. Die Auswirkungen dieser Risiken auf das Unternehmen können derzeit nicht eingeschätzt werden. Sie sind evident.

Umfeld- und branchenspezifische Risiken

Als Automobilhändler ist die Auto Bebion Magstadt GmbH von der Entwicklung des Automobilmarktes abhängig, woraus sich Risiken für die Gesellschaft ergeben könnten. Sollte sich die konjunkturelle Entwicklung weiter eintrüben, könnte dies starke Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland haben. Die wirtschaftliche Situation unserer Kunden beeinflusst die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges, der Nahost-Krise, der Lieferkettenproblematiken, der Inflation usw. auf das Unternehmen können nicht eingeschätzt werden. Sie sind evident.

Neben dem konjunkturellen Risiko liegt ein weiteres Risiko in der Abhängigkeit der Gesellschaft von Peugeot als Hersteller sowie von dessen Produktpalette und dessen Vertriebspolitik in Deutschland. Ein Risiko könnte sich daher aus der Entwicklung des Herstellers Peugeot, sowohl was Kostenstrukturen als auch die Modellpolitik angeht, ergeben. Der europäische Markt ist nach wie vor stark im Fokus des Herstellers Peugeot. Eine attraktive und breit aufgestellte Modellpalette mit elektrifizierten Fahrzeugen stellt einen wichtigen Pfeiler der strategischen Ausrichtung dar.

Unternehmensstrategische Risiken

Risiken könnten sich aus der Entwicklung der Gebrauchtwagenpreise sowie aus dem Restwertrisiko - insbesondere bei Dieselfahrzeugen - ergeben. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft mit einer laufenden Beobachtung der Marktlage und mit einer risikoaversen Einkaufspolitik.

Ertrags- und leistungswirtschaftliche Risiken

Sollte sich jedoch der weltweite Automobilmarkt entgegen meiner Erwartungen sehr negativ entwickeln, ist mit Risiken zu rechnen, denn in einem schwierigen Umfeld mit einer stagnierenden Nachfrage könnte der Preis zu einem nicht unwesentlichen Verkaufsargument werden. Die Kunden haben sich zwischenzeitlich an ein bestimmtes Niveau absatzunterstützender Maßnahmen (Subventionierung der Konditionen durch die Hersteller) gewöhnt. Dies hat Auswirkungen auf die Erträge des Neuwagen- als auch des Gebrauchtwagengeschäfts. Dies könnte dazu führen, dass Fahrzeuge nicht kostendeckend veräußert werden, um einerseits Kunden zu binden und andererseits die für bestimmte Einkaufkonditionen erforderliche Stückzahl zu erreichen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist die Auto Bebion Magstadt GmbH Kredit-, Liquiditäts- und verschiedenen Marktpreisrisiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft haben können.

Diese liegen momentan auf Grund einer zur Bedienung bestehender oder zukünftiger Zahlungsverpflichtungen ausreichenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht vor.

Sonstige Risiken

Sonstige Risiken, d.h. Risiken, die sämtliche Unternehmen, die sich am Markt betätigen, betreffen u.a. informationstechnische Risiken, Betrugs- und Prozessrisiken sowie Personalstrukturrisiken. Diese werden von der Gesellschaft laufend verfolgt und - falls Anlässe entstehen - erkannt und angegangen.

Chancen für die künftige Entwicklung

Chancen bzw. Potentiale sehe ich weiterhin - eine stabile gesamtwirtschaftliche Lage vorausgesetzt - in den starken Produkten der Marke Peugeot, in den kundenorientierten Dienstleistungen sowie in der motivierten und hochqualifizierten Belegschaft der Auto Bebion Magstadt GmbH. Dies könnte sich in steigenden Absatzzahlen auswirken.

Gesamtaussage

Auf der Basis der Analyse der Risikolage kann die Aussage getätigt werden, dass aus heutiger Sicht keine akuten bestandsgefährdenden Risiken bestehen. Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen ausschließlich im Zusammenhang mit den vorgenannten geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen. Es handelt sich hierbei um negative entwicklungsbeeinflussende Tatsachen. Diese können insbesondere zu einer Verschlechterung der Ertragslage sowie zu negativen Einflüssen auf die Finanzierungsstruktur (zusätzlicher Finanzierungsbedarf) führen. Die Gesamtrisikosituation und die Gesamtchancensituation werden durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges bzw. der Nahost-Krise wesentlich geprägt, wobei keine direkten Effekte bestehen, die indirekten Effekte jedoch schwer wiegen könnten, diese jedoch in Ihrer Auswirkung auf das Unternahmen derzeit nicht abschätzbar sind.

Die Folgen und Auswirkungen der Lieferkettenproblematik beinträchtigen immer noch die Gesamtrisiko- und Gesamtchancensituation und können sich auch negativ auf das kurz- und mittelfristige Wachstum der Gesellschaft auswirken sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kurz- und mittelfristig negativ beeinflussen. Aufgrund des Geschäftsmodells und der internen Strukturen der Gesellschaft ist mittel- bis langfristig jedoch eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends zu erwarten.

Ich sehe uns insgesamt sehr gut für die Bewältigung der Herausforderungen in unserem Geschäftssegment aufgestellt. Eine klare strategische Positionierung, eine schlagkräftige organisatorische Aufstellung sowie ein Team hoch motivierter und leistungsfähiger Mitarbeiter und Partner ermöglichen der Gesellschaft, den Risiken des Geschäftes wirksam entgegenzutreten und sich ergebende Geschäftschancen nutzen zu können.

 

Magstadt, 22. November 2024

Christian Bebion, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.347.333,00 2.729.323,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 100.152,00 77.984,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.576,00 52.708,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlungen 39.575,00 25.275,00
II. Sachanlagen 3.247.181,00 2.651.339,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 178.025,00 186.165,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.936,00 6.652,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 399.969,00 450.413,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.663.251,00 2.003.043,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.066,40
B. Umlaufvermögen 27.066.403,29 24.423.945,27
I. Vorräte 8.457.290,33 5.938.315,38
1. fertige Erzeugnisse und Waren 8.541.168,04 6.047.676,31
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 83.877,71 109.360,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.063.866,03 11.893.481,10
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.920.899,99 3.983.957,13
2. Forderungen gegen Gesellschafter 413.400,13 258.112,58
3. sonstige Vermögensgegenstände 9.729.565,91 7.651.411,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.545.246,93 6.592.148,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.124,87 48.610,91
Aktiva 30.452.861,16 27.201.879,58

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.927.657,64 11.970.507,72
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 12.827.657,64 11.870.507,72
davon Gewinnvortrag 11.870.507,72 10.093.327,44
B. Rückstellungen 1.308.803,78 1.380.923,94
1. Steuerrückstellungen 478.474,29 421.930,83
2. sonstige Rückstellungen 830.329,49 958.993,11
C. Verbindlichkeiten 16.216.399,74 13.850.447,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.470.187,07 11.358.884,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.470.187,07 11.358.884,13
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 706.487,80 1.050.710,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 706.487,80 1.050.710,66
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.039.724,87 1.440.853,13
davon aus Steuern 1.105.566,11 605.117,07
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.414,86 5.067,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.039.234,86 1.440.363,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 490,01 490,01
Passiva 30.452.861,16 27.201.879,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 73.916.769,08 71.900.046,28
2. sonstige betriebliche Erträge 832.593,65 722.555,20
3. Materialaufwand 62.969.703,49 61.462.913,66
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 62.662.139,06 61.055.187,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 307.564,43 407.726,45
4. Personalaufwand 4.802.382,24 4.298.142,95
a) Löhne und Gehälter 4.030.340,84 3.553.850,17
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 772.041,40 744.292,78
davon für Altersversorgung 18.938,11 20.085,39
5. Abschreibungen 782.589,84 656.187,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 782.589,84 656.187,74
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.575.139,55 3.593.654,76
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 232.821,52 71.345,17
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 483.903,81 187.192,84
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 402.037,40 717.756,42
10. Ergebnis nach Steuern 966.427,92 1.778.098,28
11. sonstige Steuern 9.278,00 918,00
12. Jahresüberschuss 957.149,92 1.777.180,28
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.870.507,72 10.093.327,44
14. Bilanzgewinn 12.827.657,64 11.870.507,72

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

Auto Bebion Magstadt GmbH, Magstadt

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Auto Bebion Magstadt GmbH hat ihren Sitz in Magstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 741425 eingetragen.

II. Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss der Auto Bebion Magstadt GmbH, Magstadt, für das Geschäftsjahr 2022/2023 wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB erstellt. Die Auto Bebion Magstadt GmbH ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Damit unterliegen der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022/2023 der gesetzlichen Abschlussprüfungspflicht nach § 316 Abs. 1 HGB. Die Vorschriften der §§ 264 ff. HGB wurden für das Geschäftsjahr 2022/2023 angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde unverändert von der Fortführung der Unternehmertätigkeit ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Abschreibung des Firmenwerts über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren beruht auf branchenspezifischen Erfahrungswerten.

Zugänge bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens bis einschließlich 2009 wurden im Rahmen steuerlicher Höchstsätze linear entsprechend der steuerlichen AfA-Tabellen abgeschrieben. Ab dem Jahr 2010 erfolgt die Abschreibung linear auf Basis wirtschaftlicher Nutzungsdauern. Die Abschreibung auf Zugänge an beweglichen Anlagegegenständen erfolgt pro rata temporis. Die Neuzugänge der geringwertigen Anlagegüter für das Geschäftsjahr wurden voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, soweit nicht zur Beachtung des Niederstwertprinzips ein niedrigerer Wertansatz geboten war.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden in Form von Einzelabwertungen Rechnung getragen. Das allgemeine Forderungsrisiko ist durch Pauschalabwertungen (1 %) angemessen berücksichtigt.

Der Ansatz der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Kurswerten zum Bilanzstichtag.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwerten bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären oder quasi-permanenten Diffrenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmenindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung werden nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Zum Stichtag bestehen weder ertragsteuerlichen Verlustvorträge noch wesentlichen Bilanzdifferenzen aus handels- und steuerlichen Wertansätzen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert (TEUR 172) wurde über seine planmäßige Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Im Berichtsjahr wurden auf die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens keine außerplanmäßigen Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen von EUR 32.700,00 (i.Vj. EUR 33.300,00) gebildet. Dieser Betrag entspricht rund 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen. Die Einzelwertberichtigungen betragen zum Bilanzstichtag EUR 256.100,00 (i.Vj. EUR 181.000,00).

Die ausgewiesenen Forderungen per 30. September 2023 haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Erkennbare Risiken wurden bei der Bewertung in vollem Umfang berücksichtigt.

Forderungen gegen Gesellschafter

Diese resultieren aus laufendem Kontokorrent und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Boni und Prämien in Höhe von EUR 1.908.184,07 (i.Vj. EUR 851.514,72. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Zum Bilanzstichtag setzt sich das Eigenkapital wie folgt zusammen:

Bezeichnung
gezeichnetes Kapital EUR 100.000,00
Gewinnvortrag vor Verwendung EUR 11.870.507,72
Jahresüberschuss EUR 957.149,92
EUR 12.927.657,64

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen EUR 830.329,49 (i. Vj. EUR 958.993,11) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen hinsichtlich der Rückkaufverpflichtung von Leasingfahrzeugen EUR 464.800,00 (i.Vj. EUR 645.000,00). Des Weiteren wurden Rückstellungen für Personal EUR 178.571,38 (i.Vj. EUR 79.200,00), Jahresabschluss- und Prüfungskosten EUR 104.900,00 (i.Vj EUR 154.900,00) sowie Archivierungskosten EUR 75.400,00 (i.Vj. EUR 71.200,00) und sonstige Rückstellungen EUR 6.658,11 (i.Vj. EUR 8.693,11) gebildet.

Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit durch Pfandrechte / Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten Gesamt
TEUR
weniger als 1 Jahr
TEUR
von 1 bis zu 5 Jahren
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
gesichert
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 13.470 13.470 0 0 13.470
Vorjahr 11.359 11.359 0 0 11.359
aus Lieferungen und Leistungen 706 706 0 0 0
Vorjahr 1.051 1.051 0 0 0
gegenüber Gesellschaftern 0 0 0 0 0
Vorjahr 0 0 0 0 0
sonstige 2.040 2.040 0 0 0
Vorjahr 1.440 1.440 0 0 0
davon aus Steuern 1.106 1.106 0 0 0
Vorjahr 605 605 0 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 2 0 0 0
Vorjahr 5 5 0 0 0
16.216 16.216 0 0 13.470
Vorjahr 13.850 13.850 0 0 11.359

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus laufendem Kontokorrent.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Prämien in Höhe von EUR 526.645,68 (i.Vj. EUR 400.757,12) enthalten.

Haftungsverhältnisse gem. §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB

Es bestehen zum Stichtag Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.160.

Auf Grund der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Begünstigten sieht der Geschäftsführer derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 832. Diese wirken sich positiv auf die Liquidität der Gesellschaft aus.

Des Weiteren bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Rücknahmeobligos im Zusammenhang mit Kraftfahrzeugfinanzierungen (Leasing und Finanzierung) in Höhe von insgesamt TEUR 40.693 (Maximalbetrag). Bei den Kraftfahrzeugfinanzierungen und den damit im Zusammenhang stehenden Rücknahmeobligos handelt es sich um übliche Gestaltungen im Zusammenhang mit Vertriebsaktivitäten.

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2022/2023 2021/2022
TEUR % TEUR %
- nach Sparten
Vertrieb PKW 70.647 96 68.597 95
Service (und übriges) 3.270 4 3.303 5
73.917 100 71.900 100
- nach Regionen
Inland 73.489 99 70.837 99
Übriges Europa 428 1 1.063 1
73.917 100 71.900 100

Periodenfremde Erträge / Aufwendungen

2022/2023
TEUR
2021/2022
TEUR
periodenfremde Erträge
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 180 177
periodenfremde Aufwendungen
Zuführung zur Einzelwertberichtigung 75 0

VII. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2022/2023

Herr Christian Bebion, Sindelfingen, Geschäftsführer

Die der Geschäftsführung gewährten Gesamtbezüge werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 79 , davon 23 gewerbliche Mitarbeitende und 56 Mitarbeitende im Vertrieb und in der Verwaltung, beschäftigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 63.

Gewinnverwendung

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Bilanzgewinn - bestehend aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag nach Verwendung - auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Magstadt, 22. November 2024

Christian Bebion

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2023
EUR
A. Anlagevemrögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 268.489,73 50.250,00 0,00 318.739,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 170.258,55 0,00 0,00 170.258,55
3. geleistete Anzahlung 25.275,00 14.300,00 0,00 39.575,00
464.023,28 64.550,00 0,00 528.573,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 271.304,00 0,00 0,00 271.304,00
2. technische Anlagen und Maschinen 57.300,38 0,00 0,00 57.300,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.214.994,86 40.711,75 11.195,15 1.244.511,46
4. Geschäfts- und Vorführwagen 2.305.607,17 2.717.855,09 1.841.261,08 3.182.201,18
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.066,40 8.413,67 13.480,07 0,00
3.854.272,81 2.766.980,51 1.865.936,30 4.755.317,02
4.318.296,09 2.831.530,51 1.865.936,30 5.283.890,30
Abschreibungen
Stand 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2023
EUR
A. Anlagevemrögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.781,73 42.382,00 0,00 258.163,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 170.257,55 0,00 0,00 170.257,55
3. geleistete Anzahlung 0,00 0,00 0,00 0,00
386.039,28 42.382,00 0,00 428.421,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.139,00 8.140,00 0,00 93.279,00
2. technische Anlagen und Maschinen 50.648,38 716,00 0,00 51.364,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.581,86 91.155,75 11.195,15 844.542,46
4. Geschäfts- und Vorführwagen 302.564,17 640.196,09 423.810,08 518.950,18
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.202.933,41 740.207,84 435.005,23 1.508.136,02
1.588.972,69 782.589,84 435.005,23 1.936.557,30
Buchwerte
Stand 30.09.2023
EUR
Stand 30.09.2022
EUR
A. Anlagevemrögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.576,00 52.708,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. geleistete Anzahlung 39.575,00 25.275,00
100.152,00 77.984,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 178.025,00 186.165,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.936,00 6.652,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 399.969,00 450.413,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 2.663.251,00 2.003.043,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.066,40
3.247.181,00 2.651.339,40
3.347.333,00 2.729.323,40

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto Bebion Magstadt GmbH

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Bebion Magstadt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Bebion Magstadt GmbH für das Geschäftsjahr 2022/2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 2022/2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Nr. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Klug Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

Böblingen, 22. November 2024

Martin Klug, Wirtschaftsprüfer

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