Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 30916
Vorher
HSB Systemhaus GmbH Hardware Software Beratung
Eingetragen
4.6.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Erbringung sämtlicher Leistungen eines EDV-Systemhauses; insbesondere der Handel mit Hardware, die Herstellung und der Vertrieb von Software sowie die Beratung im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rödl IT Operation GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Amtsgericht Nürnberg, HRB 30916

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 209.540,95 329.180,09
II. Sachanlagen 1.656.099,43 1.962.046,92
1.865.640,38 2.291.227,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 109.084,81 180.332,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.220.672,38 3.085.962,03
3.329.757,19 3.266.294,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.208.611,16 968.236,79
6.404.008,73 6.525.758,53

PASSIVA

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 217.944,47 217.944,47
III. Bilanzgewinn 2.850.778,56 2.850.778,56
davon Gewinnvortrag: EUR 2.850.778,56 (Vorjahr: EUR 2.850.778,56) 3.098.723,03 3.098.723,03
B. Rückstellungen 2.193.200,09 2.278.251,00
C. Verbindlichkeiten 1.112.085,61 1.148.784,50
davon aus Steuern: EUR 241.781,96 (Vorjahr: EUR 179.942,86)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
6.404.008,73 6.525.758,53

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 12.357.926,32 11.765.142,95
2. Personalaufwand -6.525.220,82 -6.008.627,62
davon für Altersversorgung: EUR 17.500,70 (Vorjahr: EUR 16.623,28)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -559.746,79 -559.940,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.228.938,89 -3.108.482,28
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 114.106,62 76.114,98
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 114.105,62 (Vorjahr: EUR 76.112,98)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -61.772,55 -75.020,09
davon an verbundene Unternehmen: EUR 36.969,49 (Vorjahr: EUR 50.839,89)
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 24.803,06 (Vorjahr: EUR 24.168,20)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5,27 196,68
8. Ergebnis nach Steuern 2.096.348,62 2.089.384,27
9. Sonstige Steuern -6.999,51 -7.357,46
10. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -2.089.349,11 -2.082.026,81
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.850.778,56 2.850.778,56
13. Bilanzgewinn 2.850.778,56 2.850.778,56

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 und 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB, erstellt.

Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie der § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bezogen auf eine Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren angesetzt.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti und ggf. abzüglich Investitionszuschüsse vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr ohne gesonderte Erfassung als Aufwand verbucht. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr gesondert erfasst und in voller Höhe abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten bzw. mit dem Barwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Wertberichtigungen erfasst.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN wurden zum Nennwert angesetzt.

EIGENKAPITAL

Ausgewiesen ist das Stammkapital zum Nennbetrag gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG in Verbindung mit § 272 Absatz 1 HGB in Höhe von EUR 30.000,00. Es ist zum Berichtszeitpunkt voll einbezahlt. Die Kapitalrücklage wurde mit dem Nennbetrag von EUR 217.944,47 ausgewiesen.

RÜCKSTELLUNGEN berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Sie werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

VERBINDLICHKEITEN werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsposten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.051.984,24 1.922,76 282.776,02 771.130,98
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 3.226.973,21 0,00 24.417,04 3.202.556,17
Technische Anlagen und Maschinen 97.883,37 0,00 0,00 97.883,37
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.966.155,31 146.386,86 201.022,13 1.911.520,04
Summe Sachanlagen 5.291.011,89 146.386,86 225.439,17 5.211.959,58
Summe Anlagevermögen 6.342.996,13 148.309,62 508.215,19 5.983.090,56
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.804,15 121.561,90 282.776,02 561.590,03
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 1.866.033,12 98.149,21 24.417,04 1.939.765,29
Technische Anlagen und Maschinen 80.086,47 2.623,55 0,00 82.710,02
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.382.845,38 337.412,13 186.872,67 1.533.384,84
Summe Sachanlagen 3.328.964,97 438.184,89 211.289,71 3.555.860,15
Summe Anlagevermögen 4.051.769,12 559.746,79 494.065,73 4.117.450,18
Buchwert 31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 209.540,95
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 1.262.790,88
Technische Anlagen und Maschinen 15.173,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.135,20
Summe Sachanlagen 1.656.099,43
Summe Anlagevermögen 1.865.640,38

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 945.296,15 889.709,87

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung unternehmensindividuell bestimmter Fluktuationsraten und erwarteter Gehalts- und Rentensteigerungen ermittelt. Die Zinssätze entsprechen den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB, entsprechend der Vereinfachungsregelung für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der Bewertung der Pensionsrückstellungen lagen folgende Prämissen zu Grunde:

- (durchschnittlicher) Zinssatz der vergangenen zehn Jahre: 1,82% p.a.

(durchschnittlicher) Zinssatz der vergangenen sieben Jahre: 1,74% p.a.

- Rententrend: 1,00% p.a.

- Gehaltstrend: 2,50% p.a.

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 12. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

4. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB vor.

2. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus abgeschlossenen Mietverträgen für Büroräume und für Multifunktionsgeräte und aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und EDV-Hardware. Die Jahresbeträge für 2024 belaufen sich bei den Mietverpflichtungen auf TEUR 176 und bei den Leasingverpflichtungen auf TEUR 1.221. Bis zur jeweiligen Vertragsbeendigung ergeben sich Verpflichtungen aus Mietverhältnissen von TEUR 438 und aus Leasingverhältnissen von TEUR 2.976.

3. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 74 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

4. Organmitglieder

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr:

Markus Merk, Consultant

Roland Leick, Consultant

E. Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.850.778,56. Der Jahresüberschuss wurde laut Ergebnisabführungsvertrag abgeführt.

F. Unterschrift gemäß § 245 HGB

 

Nürnberg, 11. Dezember 2024

gez. Roland Leick

gez. Markus Merk

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut dem Bitkom-ifo-Digitalindex, der das Geschäftsklima in der IT- und Telekommunikationsbranche abbildet, erzielte die IT- und Telekommunikationsbranche ein Umsatzwachstum von 2,4% auf 215,6 Mrd. Euro Jahresumsatz im Jahr 2023. Für das Jahr 2024 rechnet der Bitkom e. V. mit einer Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung auf 224,8 Mrd. Euro und einem Wachstum von 4,3%. Vor allem die Bereiche TK-Endgeräte (+4,3%), IT-Services (+4,5%) und Software (+9,8%) treiben das Wachstum der Branche.[1]

Zur Jahresmitte zeichnet sich für Deutschlands digitale Wirtschaft ein stabiles Wachstum ab, allerdings werden nicht alle Unternehmen gleichermaßen von dieser positiven Entwicklung profitieren. Der von Bitkom und ifo Institut erstellte Digitalindex lag im Juni bei 7,9 Punkten. Er notiert damit weiter über dem ifo Geschäftsklimaindex für die Gesamtwirtschaft, der mit -6,3 Punkten im negativen Bereich verharrt. Massive politische Eingriffe in den Markt, Krisen und Kriege sorgen für Verunsicherung. Die Digitalbranche entwickelt sich 2024 jedoch in einem schwierigen Umfeld insgesamt stabil. Für 2025 wird ein Wachstum auf ähnlichem Niveau in Höhe von 4,7% auf 235,4 Mrd. Euro erwartet.

Trotz schwieriger Bedingungen entstehen in der Bitkom-Branche weiterhin neue Arbeitsplätze. Im Jahr 2024 werden es voraussichtlich 29.000 sein, im kommenden Jahr sollen dann sogar knapp 47.000 hinzukommen. Damit würden Ende 2025 1,41 Mio. Menschen in der Bitkom-Branche beschäftigt sein.[2]

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Rödl IT Operation GmbH als ein Unternehmen von Rödl & Partner wurde im Oktober 1996 gegründet. Die Tätigkeitsschwerpunkte des Unternehmens liegen im Bereich des IT-Infrastruktur-Outsourcing, Private Cloud Services und in den Dienstleistungen der Managed IT-Services. Mit der Zielsetzung, die IT-Sicherheit für unsere externen und internen Kunden konsequent zu verbessern und einen sicheren IT-Betrieb sicherzustellen, sind wir tätig. Um dies zu gewährleisten und auch unabhängig überprüfen zu lassen, unterziehen wir uns einer jährlichen ISO 27001 sowie weiteren anerkannten Zertifizierungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden wir erfolgreich rezertifiziert.

Als der Infrastrukturbetreiber für die zentralen ERP-Systeme, wie SAP R/3 Business Suite, SAP S/4HANA und Microsoft Lösungen, für den mittelständischen Markt bildet die Rödl IT Operation GmbH die Basis für den Full-Service-Provider-Ansatz des Gesamtbereichs der Unternehmens- und IT-Beratung von Rödl & Partner.

Die Implementierung und das Management von Public Cloud Lösungen ergänzt seit der Einführung dieser Produkte die Infrastrukturleistungen in hybrid betriebenen Plattformen aus klassischen Managed Services und Cloud-Anwendungen.

Die Struktur des Portfolios und der Tätigkeitsschwerpunkte des Unternehmens lässt sich wie folgt grob darstellen:

Managed IT-Services und Private-Cloud:

› Zertifizierte Data Center für IT-Infrastruktur & Hosting

› ERP-Applications & Databases

› Collaboration und Hybrid Cloud Solutions

› Network & Communication

› Security Solutions

› Client- und License-Management

In den Rechenzentren an den Standorten im Großraum Frankfurt und im Saarland werden zertifizierte und auditierte IT-Serviceleistungen nach sehr hohen Verfügbarkeits- und Security-Standards erbracht. Die Mitarbeiter werden in den jeweiligen Aufgabenbereichen ständig geschult, um sich weiterzuentwickeln. In allen Rechenzentrumsstandorten wird neben der Fortführung des technologischen Ausbaus vermehrt auf Nachhaltigkeitsaspekte geachtet. Es dient als eines von vielen Beispielen für die Umsetzung nachhaltiger Geschäftsprozesse und konsequente Umweltorientierung bei Rödl & Partner.

Im Bestandskundenbereich konnten wichtige Kunden langfristig vertraglich gebunden werden. Die langfristig ausgerichteten Verträge mit den Kunden sorgen für Planbarkeit. Die Serviceerbringung wird unter Einhaltung aller internen und externen Vorgaben sichergestellt und durch ein flexibles Arbeitsplatzmodell für alle Mitarbeiter unterstützt.

Das Geschäftsjahr 2023 war für die Rödl IT Operation GmbH trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderung und globaler Krisen erneut ein erfolgreiches Jahr. Die Erweiterung des Bestandskundengeschäfts mit neu aufgesetzten Projekten hat wesentlich zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. Das Rohergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr entsprechend unseren Erwartungen leicht um 5,0% gesteigert werden.

Der nachhaltige Erfolg der Rödl IT Operation GmbH hängt maßgeblich von engagierten und leistungsfähigen Fach- und Führungskräften ab. Im Hinblick auf eine langfristige Personalstrategie wurden im Betrachtungszeitraum wichtige Maßnahmen umgesetzt, die dem Risiko eines Fachkräftemangels entgegenwirken. Beispielhaft sind hier die umfangreichen intern angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten zu nennen.

C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Entwicklung des Jahres 2023 stellt sich wie folgt dar:

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122 von TEUR 6.526 auf jetzt TEUR 6.404 verringert. Das Eigenkapital beträgt unverändert TEUR 3.099. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 48,4%.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sie betrugen im Vorjahr TEUR 3.086 und notieren im Berichtsjahr bei TEUR 3.221. Dies entspricht einem Zugang um TEUR 135. Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 1.149 auf jetzt TEUR 1.112 gesenkt. Die Liquidität kann durch den Gruppen-Cash-Pool sichergestellt werden.

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse + sonstige betriebliche Erträge - Materialaufwand) beträgt TEUR 12.358. Dies entspricht einer Erhöhung um 5 % bzw. TEUR 593 gegenüber dem Vorjahr. Der Personalaufwand ist um TEUR 517 bzw. 8,6 % auf TEUR 6.525 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 3.229 (im Vorjahr TEUR 3.108), die Abschreibungen sind gleich geblieben bei TEUR 560. Der Jahresüberschuss wurde laut Ergebnisabführungsvertrag abgeführt.

Zum 31.12.2023 waren in der Rödl IT Operation GmbH 73 Mitarbeiter beschäftigt.

D. Prognose

Für 2024 wird eine vergleichbare bis moderat positivere Geschäftsentwicklung wie im Vorjahr erwartet. Aufgrund von Digitalisierungs- und SAP-Projekten wird mit einem leicht verbesserten Rohergebnis im Vergleich zu 2023 gerechnet.

Somit umfasst die digitale Transformation von Unternehmen weiterhin die zunehmende Nutzung von Managed IT-Services sowie Private- und Public-Cloud-Lösungen. Hyperscaler pushen das Thema Digitalisierung nach wie vor in Verbindung mit Public Cloud Angeboten. Durch die zentralen Diskussionen zu IT-Security, Datenschutz und rechtlichen Aspekten betrachten viele Unternehmen die Public Cloud Services aufgrund der steigenden Kosten und Abhängigkeiten mit Skepsis und beschäftigen sich mit hybriden und Private Cloud Themen. Kunden- und Lösungsorientierung ist eine zentrale Anforderung an die Qualität der Private Cloud Anbieter, diese haben im Gegensatz zu den Hyperscalern die Nähe zu den Kunden. Die Entwicklung am Markt mit Cloud-Services ist weiterhin abhängig von der Cloud-Readiness der jeweiligen Unternehmen

Auch für das Jahr 2024 prognostizieren die Analysten ein weiteres Wachstum im Outsourcing Markt für den Bereich des deutschen Mittelstandes. Durchgängige Service Level Agreements, Security, Servicekette, Vertrauen, Kundenorientierung und -nähe sind die zentralen Diskussionsthemen. Das Geschäftsmodell des Unternehmens mit der Nähe zum Kunden und auf Augenhöhe ausgerichtete Partnerschaften passt in diesem Bereich hervorragend in den fokussierten Markt des Mittelstands in Deutschland.

Die Organisation der Rödl IT Operation GmbH ist mit ihren Know-how-Trägern und einer ausgewogenen Mitarbeiterstruktur gut aufgestellt. Die Ausbildung eigener junger Mitarbeiter steht weiterhin im Fokus. Die modernen und nach neustem Stand zertifizierten Rechenzentren, die eingesetzte Infrastruktur und langfristige Kundenverträge tragen zu einem stabilen Geschäftsmodell bei. Das Angebot an Dienstleistungen entspricht den hohen Ansprüchen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit unseres Zielmarktes. Die Entwicklung im Bereich des Portfolios erfordert zukünftig einen hohen Bedarf an neuen Services rund um die Erfordernisse hybrider System- und Cloudarchitekturen. Des Weiteren ergeben sich aus der steigenden Cyber-Kriminalität neue Anforderungen an zusätzliche Services für eine höhere Cybersecurity-Vorsorge.

Die Mitarbeiter und das Führungsteam der Rödl IT Operation GmbH haben durch das mobile Arbeiten in der COVID-19-Pandemie und danach durch die neue Arbeitsplatzregelung erfolgreich in das zukünftige Führungs- und Zusammenarbeitsmodell gefunden. Im Bedarfsfalle sind wir für vergleichbare zukünftige Ereignisse sehr gut aufgestellt. Die neue Arbeitsweise hat sich in der Organisation und bei der Abwicklung unseres Kundengeschäfts bewährt und funktioniert sehr zufriedenstellend. Unsere geringe Mitarbeiterfluktuation bestätigt dies.

E. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Bei der Ermittlung der Bedarfe des Marktes werden aktuelle Kundensituationen gegenüber dem Markt gespiegelt, darüber hinaus werden wichtige Erkenntnisse für Veränderungen durch die aktive Teilnahme und Mitarbeit an Marktstudien mit anerkannten Analysten und Verlagen ermittelt. Durch eine vorrangig kostenorientierte und auf maximale Effizienz ausgerichtete Aufstellung der IT-Abteilungen in mittelständischen Unternehmen führt die Transition in Richtung Cloud zu unterschiedlichen Herausforderungen.

Der Weg der Unternehmen in die Cloud ist nicht nur mit der Entscheidung selbst abgeschlossen. Vielmehr müssen die standardisierten Lösungen der Cloud mit den individuellen On-Premise-Lösungen zu einem Gesamtkonzept harmonisiert sowie Schnittstellen und unterschiedliche Technologien weiterhin gemanagt werden. Die Verschlankung interner IT-Abteilungen in mittelständischen Unternehmen, gepaart mit der Komplexität der Cloud führen dazu, dass intern oft sowohl Kapazitäten als auch Know-how fehlen, um die Komplexität hybrider Systemlandschaften vollständig beherrschen zu können. Ohne einen zuverlässigen und spezialisierten Partner an der Seite wird es deshalb immer schwerer für Unternehmen, die digitale Transformation allein stemmen zu können.

Die hier gesehenen positiven Entwicklungsmöglichkeiten für die Rödl IT Operation GmbH haben sich im Betrachtungszeitraum bestätigt und werden sukzessive als neues Geschäft im Portfolio des Unternehmens verankert. Die zukünftige IT-Architektur, Cloud-Services und Cloud-Provider sind dabei nur einige Punkte, die gemeinsam mit unseren Kunden erörtert und im Rahmen der bestehenden Service-Management Prozesse in eine Roadmap überführt werden. Managed Service Provider entwickeln sich in diesem Zusammenhang immer stärker vom Umsetzer und Betreiber in Richtung Trusted Advisor. Ein zentraler Punkt ist die Nähe zwischen Kunde und Dienstleister. Unabdingbar für den Erfolg eines Gesamtkonzeptes ist ein kompetentes Service Management, welches nicht nur Reporting-Aufgaben erledigt, sondern der verlängerte Arm des Kunden in allen Bereichen ist.

Die zentralen Risiken im Rahmen der Leistungserbringung sind alle mit der Informationstechnologie verbundenen Risiken. Sie werden alle konsequent gemonitort und in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess bearbeitet, um die notwendigen Lösungsansätze weiterzuentwickeln.

Um ein aktives Risikomanagement sicherzustellen, existieren unternehmensweit gültige, detaillierte Sicherheitsrichtlinien und Vorgaben, die regelmäßig durch Auditoren im Rahmen von Zertifizierungen auf Einhaltung und Wirksamkeit überprüft werden. Die Organisationsstruktur sowie der Einsatz standardisierter, unternehmensweit genutzter Systeme und Prozesse sind wichtige Maßnahmen, um die Eintrittswahrscheinlichkeiten von zahlreichen IT-Risiken zu minimieren. Die interne IT-Sicherheitsorganisation wurde im Geschäftsjahr 2023 weiter ausgebaut. Das IT-Sicherheitskonzept orientiert sich an den Best-Practice-Standards (ISO 27001) des IT-Markts.

 

Nürnberg, 11. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

[1] Quelle: Bitkom e.V. - Jahres-Pressekonferenz 2024

[2] Quelle: Bitkom e.V. - Digitalbranche wächst - aber nicht überall | Presseinformation | Bitkom e. V.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rödl IT Operation GmbH, Nürnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rödl IT Operation GmbH, Nürnberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rödl IT Operation GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 18. Dezember 2024

WARNICK REVISIONS- UND TREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

STEFAN WARNICK, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Feststellung und Gewinnverwendungsbeschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Dezember 2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung vom 18. Dezember 2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 2.850.778,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

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