Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45421
Eingetragen
8.2.1988
Branche
Großhandel mit industriellen Textil-, Näh- und StrickmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Der technische Großhandel für Industriebedarf und Umwelttechnik, die Produktion, Konfektionierung, Prüfung und Wartung von Schlauchleitungen jeglicher Art, die Prüfung und Wartung von Personenschutzausrüstung ( PSA ) jeglicher Art, die Erbringung von sonstigen produktnahen Dienstleistungen sowie die Organisation und Durchführung von Schulungen in den vorbeschriebenen Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabio-Yannick Laschet
seit 10.6.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Kunz
seit 10.6.2025
Prokura
Geschäftsführer
Walter Laschet
seit 16.1.2003
Geschäftsführer
Franc Endejan
seit 16.1.2003
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Petra Osten-Laschet
Hilden
55.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hugo Frauenhof GmbH

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Darstellung des Geschäfts und der Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft ist in erster Linie als Technischer Großhandel für Industriebedarf und Umwelttechnik tätig. Sie hat sich auf den kommunalen Kanalsektor und die Industriereinigung fokussiert und sich auf die Konfektion von Schlauchleitungen jeglicher Art mit Betriebsdrücken bis zu 4.000 bar sowie die Lieferung von Kanalsanierungsmaterialien spezialisiert. Ein weiterer bedeutender Bereich ist die Lieferung persönlicher Schutzausrüstung.

Für die vertriebenen Produktgruppen gilt sie in einem auch in Zukunft durch notwendige Wartungs-, Erhaltungs- und Rehabilitationsmaßnahmen bedeutenden Markt als einer der Branchenführer in Europa. Sie liefert ihre Waren Welt weit.

Auf Grund ihrer Struktur und ihres Stellenwertes auch bei den namhaftesten Herstellern und Kunden sind alle Voraussetzungen gegeben, selbst in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld die vorhandene Position im Markt nachhaltig zu sichern.

2. Ertragslage

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Hugo Frauenhof GmbH weist einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.297 (Vorjahr: T€ 1.646) aus.

Bei einem um T€ 564 niedrigeren Umsatz als im Vorjahr sank der Rohertrag von T€ 6.133 im Vorjahr auf T€ 6.100. Er beträgt 34,2 % (Vorjahr: 33,4 %).

3. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand (Bankbestände) hat sich von T€ 2.439 auf T€ 2.669 erhöht, das Finanzanlagevermögen (Wertpapiere) ist von T€ 8.684 auf T€ 4.273 gesunken.

4. Vermögenslage

Insgesamt wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 317 getätigt.

Der Bestand an Vorräten liegt bei T€ 4.163 (Vorjahr: T€ 4.352) und entspricht damit 32,2 % der Bilanzsumme. Damit konnte die ohnehin schon sehr hohe Lieferbereitschaft auch in Zeiten schwieriger Beschaffungssituationen hochgehalten werden und hiermit verbundene, oftmals entscheidende Wettbewerbsvorteile gesichert werden.

Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 88,6 % (Vorjahr: 83,0 %).

5. Risikobericht

Als Risikofaktoren für die Branche als solches und damit auch die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft können in Frage kommen:

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ukraine-Russland-Krise bei der Rohstoff- und Energiebeschaffung beeinträchtigen trotz Verbesserung die Lieferketten. Auch fehlt dieser Absatzmarkt.

Die Einhaltung von Lieferverträgen zu vereinbarten Konditionen bleibt weiterhin instabil. Speziell Großproduzenten spielen hier gerade in Krisenzeiten rücksichtslos ihre Machtpositionen bei nachlassender Qualitätssicherung aus.

Vor allem große Hersteller vermindern zunehmend durch Personalabbau und andere sogenannte, real nur scheinbare Optimierungsmaßnahmen ihre Service-Bereitschaft.

Das Anhalten der Situation macht längerfristige Abschlüsse und Rahmenabkommen und damit sichere Auftragsvolumina nahezu unmöglich.

Interkontinentale Auftragsabwicklungen werden durch signifikant hohe Frachtkosten immer schwieriger und aufwendiger.

Die desaströse Wirtschaftspolitik der aktuellen Ampel-Regierung belastet weiter zunehmend das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland für den Mittelstand und erschwert den Erfolg durch eine extreme administrative Belastung infolge Bürokratie und Verwaltung.

6. Prognosebericht

Jegliche Prognosen für 2024 sind durch die bekannten Krisenherde und Unsicherheiten geprägt. Sie können weiterhin nur sehr vage sein. Das äusserst schlechte Krisenmanagement der Arbeits-, Sozial-, und Wirtschaftspolitik mit ihrer einseitigen Fokussierung auf den Klimaschutz und Sozialbereich bei gleichzeitiger volatiler Preis- und Beschaffungslage und die Stimmungslage in der Branche lässt daher nur schwer auf breites Wachstum hoffen.

Der Start in das Jahr 2024 verlief auf etwas gesunkenem Niveau dennoch zufriedenstellend und hat sich dann positiv entwickelt. Hier muss die weitere Entwicklung abgewartet werden. Insgesamt kalkulieren wir für 2024 mit gleichbleibendem Umsatzniveau und Roherlösquote. Bereits eingeleitete Maßnahmen zu deren Verbesserung zeigen schon Erfolg.

Eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens soll die Gesamtsituation des Unternehmens weiterhin stabil halten und die Risiken reduzieren. Auslandsgeschäfte sollen nach Möglichkeit mit Bedacht forciert werden. Die Straffung der Einkaufspolitik soll fortgesetzt werden. Die Betonung von Qualität, Service und Beratung soll uns vor Preiskämpfen schützen und uns vor allem vom Wettbewerb abheben.

Zur weiteren Qualifizierung des Personals sollen bereits eingeleitete Schulungsmaßnahmen eigener Kräfte verstärkt und damit langfristig den Bedürfnissen der Branche und des Markts Rechnung getragen werden. Weitere Neueinstellungen unterstützen uns dabei.

So wird aufgrund der Unternehmensstruktur und -stärke am Markt angesichts der eigenen guten wirtschaftlichen Eckdaten trotz eines weiter schwierigen Umfelds durch die weltweiten Krisenherde dennoch eine angemessen stabile Ergebnissituation auf gleichbleibendem Niveau erwartet.

 

Hilden, den 08. Juli 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4,00 7,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 192.806,00 207.061,00
2. technische Anlagen und Maschinen 100.950,00 148.916,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 532.396,63 400.458,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.000,00
III. Finanzanlagen 4.272.821,58 8.683.957,34
5.110.978,21 9.440.399,97
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 4.162.513,20 4.351.571,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 785.701,65 1.145.482,64
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.671.853,18 2.438.815,76
7.620.068,03 7.935.870,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.378,67 50.965,47
D. Aktiver Unterschiedbetrag aus der Vermögensrechnung 145.500,81 0,00
12.936.925,72 17.427.235,67

Passivseite

Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 55.000,00 55.000,00
II. Gewinnvortrag 9.115.291,87 12.757.588,15
III. Jahresüberschuss 2.297.472,18 1.645.697,51
11.467.764,05 14.458.285,66
B. Rückstellungen 921.025,00 2.165.893,81
C. Verbindlichkeiten 548.136,67 787.319,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 548.136,67 (Vorjahr: € 787.319,88)
davon gegenüber Gesellschaftern: € 35.000,00 ( Vorjahr: 5.000,00)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 15.736,32
12.936.925,72 17.427.235,67

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Vorjahr
1. Rohergebnis 7.184.271,27 6.218.139,09
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.084.509,84 1.804.362,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 84.068,52 697.926,81
davon für Altersversorgung: € 392.341,06 (Vorjahr: € 80.745,82) -2.168.578,36 -2.502.289,50
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -234.448,38 -208.835,53
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.649.394,43 -1.111.721,62
7. Erträge aus Wertpapieren 141.507,49 154.747,45
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.177,36 22.912,67
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37.615,00 -95.410,69
davon aus Abzinsung der Pensionsrückstellung: € 95.331,00 (Vorjahr: € 227.280,00) 157.069,85 82.249,43
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -991.447,77 -831.844,36
11. Ergebnis nach Steuern 2.297.472,18 1.645.697,51
12. Jahresüberschuss 2.297.472,18 1.645.697,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zur Bilanzierung, Bewertung und Währungsumrechnung

Bilanzierungsmethoden:

Die Bilanz enthält sämtliche zu bilanzierende Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten.

Bewertungsmethoden:

Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind die gesetzlichen Vorschriften beachtet worden. Sämtliche zu bilanzierende Vermögenswerte und Schulden wurden einzeln bewertet.

Zu den Methoden der planmäßigen Abschreibungen, zu außerplanmäßigen Abschreibungen und zu der Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehend Angaben bei den einzelnen Posten der Bilanz gemacht.

Währungsumrechnung:

Sofern Geschäftsvorfälle in fremder Währung fakturiert wurden, erfolgte eine Umrechnung in Euro zu den am Tag der Erstverbuchung geltenden Kursen.

B. Informationen zur Bilanz

Aktivseite

A. Anlagevermögen

Für das Anlagevermögen wird ein Anlagenspiegel geführt. Auf die Anlage zum Anhang wird verwiesen.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Es handelt sich um EDV-Programme, die über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben werden.

II. Sachanlagen

Die Abschreibungen wurden linear und degressiv mit den steuerlich höchstmöglichen Sätzen vorgenommen, die Abschreibung der Gebäude erfolgte planmäßig nach typisierten Vomhundertsätzen.

III. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert.

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Unter den Vorräten werden ausschließlich Waren ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da nicht mit weiteren Ausfällen gerechnet wird.

Passivseite

B. Rückstellungen

1. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der "Projected-Unit-Credit-Methode". Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins wurde gemäß pauschaler Annahme mit 1,82%, der Rententrend sowie der Anwartschaftstrend mit 2,25% berücksichtigt. Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde nicht einkalkuliert. Der Unterschiedsbetrag aufgrund Umstellung der Berechnung des Zinssatzes auf 10-Jahres-Zeitraum beträgt € 36.267,00.

Zur Sicherung einer Pensionsverpflichtung wurden Wertpapiere mit Anschaffungskosten in Höhe von € 2.548.191,21 verpfändet. Der Zeitwert dieser Wertpapiere beträgt € 2.888.797,81. Es wurde eine Verrechnung mit den Pensionsrückstellungen in Höhe des Zeitwertes vorgenommen. In Höhe von € 145.500,81 wird Deckungsvermögen unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

In Höhe von € 9.665,95 wurden Erträge aus dem Deckungsvermögen mit den Aufwendungen für Altersvorsorge verrechnet.

2. sonstige Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

C. Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt.

D. Sonstige Angaben

1. Sitz und Handelsregister

Sitz der Hugo Frauenhof GmbH ist Hilden, die Eintragung erfolgte beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HR B 45421.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:

Arbeitnehmer Büro 19
Arbeitnehmer Technik 18
Auszubildende 2
Geringfügig Beschäftigte 1

3. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestanden zum Bilanzstichtag finanzielle Verpflichtungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von T€ 301. Für diese Verpflichtungen war in der Bilanz kein Passivposten zu bilden. Die Verpflichtungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

In 2023 betrugen die Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans € 444.712,64.

5. Geschäftsführer

Ingrid Osten, Hilden

Walter Laschet, Hilden

Petra Osten-Laschet, Hilden

 

Hilden, den 8. Juli 2024

Ingrid Osten

Walter Laschet

Petra Osten-Laschet

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 810.842,96 0,00 3.183,71 807.659,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 430.872,78 0,00 0,00 430.872,78
2. technische Anlagen und Maschinen 802.653,47 16.467,85 7.510,88 811.610,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.256.392,68 288.444,53 127.612,22 1.417.224,99
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.000,00 0,00 12.000,00
2.489.918,93 316.912,38 135.123,10 2.659.708,21
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.475.521,84 586.358,93 4.997.650,75 4.064.230,02
2. sonstige Ausleihungen 208.435,50 156,06 0,00 208.591,56
8.683.957,34 586.514,99 4.997.650,75 4.272.821,58
insgesamt 11.984.719,23 903.427,37 5.135.957,56 7.740.189,04
kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 810.835,96 3,00 3.183,71 807.655,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 223.811,78 14.255,00 0,00 238.066,78
2. technische Anlagen und Maschinen 653.737,47 64.432,85 7.509,88 710.660,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 855.934,05 155.757,53 126.863,22 884.828,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.733.483,30 234.445,38 134.373,10 1.833.555,58
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt 2.544.319,26 234.448,38 137.556,81 2.641.210,83
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022 Abschreibung 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4,00 7,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 192.806,00 207.061,00 14.255,00
2. technische Anlagen und Maschinen 100.950,00 148.916,00 64.432,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 532.396,63 400.458,63 155.757,53
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.000,00 0,00 0,00
838.152,63 756.435,63 234.445,38
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.064.230,02 8.475.521,84 0,00
2. sonstige Ausleihungen 208.591,56 208.435,50 0,00
4.272.821,58 8.683.957,34 0,00
insgesamt 5.110.978,21 9.440.399,97 234.448,38

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hugo Frauenhof GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hugo Frauenhof GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hugo Frauenhof GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 8. Juli 2024

dhpg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft

Steinborn, Wirtschaftsprüfer

Dieckmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 08. August 2024 festgestellt.

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