Gauer Baukonzepte GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Hochbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Werner Christian Brehm seit 11.4.2025 | Prokura |
Thomas Prof. Dr. Glatte seit 5.9.2022 | Geschäftsführer |
Jannik Ulmer seit 15.6.2021 | Prokura |
Carolyn Stefani Benesch seit 14.11.2019 | Prokura |
Marco Schöner seit 2.3.2018 | Geschäftsführer |
Oliver Lux seit 11.7.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Familienheim Rein-Neckar eG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TREUBAU Verwaltung GmbHMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die Treubau Verwaltung GmbH ist seit 1971 in Bereich der WEG- und Mietverwaltung tätig. Durch die Fokussierung und Spezialisierung in den vorgenannten Bereichen konnte die Treubau Verwaltung GmbH ihre Marktstellung über Akquise, aber auch durch strategische Zukäufe, kontinuierlich ausbauen. Die Treubau Verwaltung ist bundesdesweit in allen wichtigen Metropolregionen über Niederlassungen oder Tochterunternehmen vertreten. II. Organisatorischer Aufbau Der Hauptsitz der Treubau Verwaltung GmbH befindet sich in Mannheim. Die Treubau Verwaltung GmbH ist mit ihren Niederlassungen in folgenden Regionen vertreten: - Berlin/Bernau - Bonn - Stuttgart Die Tochterunternehmen der Treubau Verwaltung GmbH sind in folgenden Regionen im Bereich der WEG- und Mietverwaltung tätig: - Konstanz - München Ob Sie eine Immobilie suchen, als Eigentümer veräußern möchten oder ob Sie neue Investments planen - wir stehen Ihnen mit unseren Dienstleistungen in vielen Regionen zur Verfügung. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die weltpolitischen Spannungen (Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, Terrorangriff der Hamas auf Israel, Spannungen in Ostasien mit China und Nord-Korea) wirken sich weiterhin hemmend auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die weltpolitische Lage hatte auch Einfluss auf die Finanzsituation der öffentlichen Haushalte. Der Öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich am Ende des 3. Quartals 2023 mit 2.454 Milliarden € verschuldet. Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes stieg die öffentliche Verschuldung gegenüber dem Jahresende 2022 um 3,6 % oder 85,8 Milliarden €. Die Inflationsrate sank gegenüber dem Vorjahr nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf 5,9 % (Vorjahr 6,9 %). Für 2024 wird eine Inflationsrate von 2 bis 3 % erwartet. Wegen steigender steuerlicher Belastungen bei den Energiekosten (Wegfall des geminderten Umsatzsteuersatzes auf bestimmte Energiebezüge, Anstieg des CO2-Preises) ist 2024 mit einem Anstieg der Mietnebenkosten zu rechnen. Der Preisanstieg für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Baden-Württemberg hat sich nach Angaben des Statistischen Landesamtes im 4. Quartal 2023 (Berichtsmonat November) verlangsamt. Der Anstieg betrug in diesem Quartal nur noch 4,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Im 4. Quartal 2022 war noch ein Anstieg um 14,5 % gegenüber dem 4. Quartal 2021 zu verzeichnen gewesen. Die Kosten für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen unvermindert weiter an, hier erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahr um 8,0 %. In Folge der starken inflationären Entwicklung hatte die EZB am 21.7.2022 erstmals nach elf Jahren die Leitzinsen im Euroraum von null auf 0,5 % angehoben. Bis zum 14.9.2023 erfolgten dann zehn Zinserhöhungen in Folge. Nach der Leitzinserhöhung am 14.9.2023 auf 4,5 % sind keine Leitzinserhöhungen mehr erfolgt. Die Finanzmärkte erwarten für 2024 Senkungen des Leitzinses. Die Bauzinsen haben die erwartete Entwicklung bereits vorweggenommen. Nach einem 12-Jahreshoch im Oktober 2023 sind die Bauzinsen bis zum Jahresende 2023 um einen halben Prozentpunkt zurückgegangen und betragen nun rund 3,5 % bei einer 10-jährigen Zinsfestschreibung. Hohe Baupreise und Zinskosten führten im 1. Halbjahr 2023 in Baden-Württemberg zu einem Rückgang der Baugenehmigungen für Wohngebäude gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 um 24 %. Aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation ist 2023 die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 % gesunken. Für 2024 rechnet das Landeswirtschaftsministerium für Baden-Württemberg mit einer Schrumpfung um 0,6 %. Damit würde Baden-Württemberg schlechter als der Bundesdurchschnitt abschneiden, wo mit einer Schrumpfung um 0,4 % gerechnet wird. Trotz der konjunkturellen Dämpfung zeigt sich der Arbeitsmarkt robust. 2023 waren 1,3 Mio. Menschen erwerbslos (minus 0,7 % im Vergleich zu 2022). Die Zahl der Erwerbstätigen in Gesamt-Deutschland hat 2023 mit rd. 45,9 Mio. Beschäftigten (Vorjahr rd. 45,6 Mio.) den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht. Das statistische Landesamt rechnet mit einem weiteren Bevölkerungswachstum in Baden-Württemberg. So soll die Bevölkerung von 11,1 Mio. im Jahr 2020 bis 2030 auf 11,26 Mio. und bis 2040 auf 11,42 Mio. ansteigen. Ausschlaggebend für die Wohnungsnachfrage ist auch die Zahl der Haushalte. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus gab es in Baden-Württemberg im Jahr 2017 fast 5,3 Mio. Privathaushalte. Nach der Vorausrechnung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg könnte die Zahl der Haushalte bis 2045 um annähernd 300.000 auf knapp 5,6 Mio. ansteigen, erst danach wird ein leichter Rückgang erwartet. Die Haushaltszahl im Jahr 2050 könnte damit immer noch um fast 290.000 höher liegen als 2017. II. Geschäftsverlauf Auch in diesem Geschäftsjahr konnte in der Treubau-Gruppe hinsichtlich der Verwalterbestellungen eine gute Wiederbestellungsquote erreicht werden. Darüber hinaus wurde die Vorgabe an die Verwalterteams, die Gebühren anzupassen unter Bezugnahme auf den vdiv-Branchenbarometer weiterhin konsequent durchzuführen. Die Akquise anfragen haben deutlich zugenommen. Dies wird auch dadurch bedingt, dass viele kleinere Verwaltungen, Bauträger oder städtische Verwaltungen (GGH, GAG etc.) aufgrund steigender Anforderungen (Novellierungen etc.) und Personalmangel dieses Geschäftsfeld aufgeben. In den Niederlassungen Berlin und Bonn konnten ebenfalls mehrere Akquisen erfolgreich abgeschlossen werden. Im Verwaltungsbestand der BaWeG hat die seit Jahren anhaltende Personalfluktuation weiterhin Auswirkungen auf die Bestandsgröße. Für die IGSP Ingenieurgesellschaft für Sanierungsplanung mbH am Standort Neubiberg konnte nunmehr der Standort Mannheim mit zwei Mitarbeitern ergänzend aufgebaut werden. Die Dienstleistung wird auch bereits von den ersten Gemeinschaften angenommen. Eine weitere Niederlassung in Leipzig wird weiter angestrebt. Über die Recruiting-Kampagne und persönliche Kontakte hoffen wir weiterhin, den Entwicklungen am Personalmarkt entgegen treten zu können. Ein Fokus liegt auch weiterhin im Ausbau der Firma Gewomax GmbH für die Vermittlung von Wohnungen. Insbesondere soll auch der Verwaltungsbestand in Stuttgart mit in das Verkaufsportfolio der Gewomax einfließen. Hierbei wirkt sich jedoch die Entwicklung auf dem Zins- und Weltmarkt weiter stark auf die Verkaufsprognosen aus. Die stetige Anpassung der Organisation und Prozesse an den Digitalisierungsstand führt weiter zu spürbaren Verbesserungen in den Verwaltungsstrukturen und der Zufriedenheit bei unseren Kunden. Dies zeigt sich auch im Bereich der Niederlassungen und Tochtergesellschaften. Themen wie digitale Rechnungsprüfung und KI wurden weiter vorangebracht. Die bereits im Vorjahr zu verzeichnenden ansteigenden Gehaltserhöhungsgesuche sind auch ein wesentliches Thema in diesem Wirtschaftsjahr. Die Weiterentwicklung des eigenen ERP-System HVP sowie im Zuge der Digitalisierung geschaffener neuer Strukturen und Instrumentarien hat die Effizient weiter gesteigert. Die Einführung der Kunden-App hat dies, wie erhofft, verstärkt. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des Berichtsjahres zufrieden und strebt eine Ergebnissteigerung für das Jahr 2024 an. III. Lage 1. Ertragslage Das Rohergebnis bestehend aus Umsatzerlösen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 729,8 auf T€ 6.400,83 erhöht. Mitverantwortlich waren Gebührenanpassungen und Sondererlöse aus Sonderleistungen. Im gleichen Zeitraum sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 226 gestiegen. Dies ist der allgemeinen Preissteigerungen und den Umsatzwachstum geschuldet. Gegenüber den Vorjahren entwickelten sich die betr. Aufwendungen gemäß den aktuellen Kostensteigerungen. Insgesamt ist das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahresergebnis gesunken. Der Jahresüberschuss vor Steuern beträgt T€ 756,3 (Vj.: T€ 1.456,8). Das Ergebnis aus Gewinnabführung und Verlustübernahmen aus den Beteiligungen hat sich von T€ 1.240,7 auf T€ 591,8 vermindert. Trotz der sehr guten Ergebnisentwicklung am Hauptstandort Mannheim war das Gesamtergebnis ́23 rückläufig. Die Gründe hierfür sind zum einen im hohen Klumpenrisiko am Standort München zu suchen, zum anderen beeinflusste das gestiegene Zinsniveau das Maklergeschäft der Gewomax negativ. Wegen des Aufbaus des neuen Standort Mannheim konnte die IGSP GmbH ihr Vorjahresniveau nicht erreichen. Daher konnte die im Vorjahr prognostizierte Verbesserung des Ergebnisses in 2023 nicht erreicht werden. 2. Finanzlage Die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Gewinnabführungen der Tochterunternehmen wurden genutzt, um die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter verwendet zu reduzieren. Der Finanzmittelbestand vermindert sich um T€ 408,4 auf T€ 309,91. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert und ist deutlich positiv. Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den Ergebnisabführungen der Tochterunternehmen sowie den Verkäufen aus dem Anlagevermögen denen Auszahlungen für Investitionen gegenüberstehen. Die Kapitalabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit ergeben sich aus den Zinszahlungen und Tilgungen auf Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft konnte ihre Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr unter teilweiser Verwendung von Gesellschafterdarlehen jederzeit erfüllen. Die Gesellschaft wird auch in Zukunft von der finanziellen Unterstützung der alleinigen Gesellschafterin abhängig sein. Mit vertraglicher Vereinbarung vom 30.07.2019 hat die alleinige Gesellschafterin gegenüber der Gesellschaft Rangrücktrittserklärungen für alle bestehenden Forderungen der Gesellschafterin abgegeben. 3. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich im Wesentlichen durch Abschreibungen um T€ 24,8 verringert. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 1.610,3 T€ (VJ 1.128 T€). IV. Finanzielle Leistungsindikatoren
C . Prognose-, Risiko- und Chancenbericht I. Prognosebericht Auch im Jahr 2024 werden wir unser Augenmerk auf unsere Kernkompetenzen innerhalb der gesamten Gruppe richten. Es ist davon auszugehen, dass die Akquiseanfragen wie zuletzt beobachtet, ansteigen werden. Folgende Maßnahmen sollen die Finanz-und Ertragslage weiter optimieren; Stetige Verwaltergebührenerhöhungen in Anlehnung an das vdiv-Branchenbarometer, so dass wir weiterhin eine jährliche Umsatzsteigerung von ca. 2% erwarten. Die zur Verfügung gestellte Argumentationshilfe und die konsequente Schulung der Mitarbeiter hat die Akzeptanz gestärkt. Aufgrund der Entwicklungen am Markt gehen wir von Zugewinnen durch die Übernahme von neuen Gemeinschaften aus. Dies muss nach Übernahme des TRP-WEG-Bestandes in Mannheim sowie der sehr erfolgreichen Akquise durch neues Personal unterfüttert werden. Die im neuen Verwaltervertrag verankerten Sondergebühren sind ein weiteres Instrument, dies zu erreichen. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass das Voranbringen der Digitalisierung im Bereich des Dokumentenwesens Einsparungen im Bereich Porto und Papier nach sich ziehen werden. Zudem sollte der Einsatz von KI zu einer spürbaren Entlastung führen. Die Optimierung der Erlös-/Kosten-Relation sowie die Prüfung der Einsparpotentiale im Personal- und Sachkostenbereich werden weiterhin oberste Priorität haben. Abzuwarten bleiben hierbei allerdings die Auswirkungen des aktuellen Weltgeschehens auf den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt und die Gehaltserhöhungsgesuche. Planungsvorgabe für 2024 ist eine weitere Verbesserung des Ergebnisses der Treubau-Gruppe (Ergebnis nach Gewinnabführung) insgesamt. Als dokumentierte Prognose dient hier eine Budgetplanung je Standort. Die Verlagerung von Leistungen aus den Zentralfunktionen in die einzelnen Gesellschaften soll auch weiterhin zu einer Senkung der Konzernumlage führen. II. Risikobericht Risiken bestehen: - bei der Liquiditätsausstattung und Ertragsentwicklung, wenn die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen nicht zum Erfolg führen. - naturgemäß in der Verlagerung der Haftungsrisiken bei gesetzlichen Verkehrssicherungsvorgaben an Dienstleister und Spezialabteilungen. - im Bereich Personal: Fachkräftemangel, höhere Fluktuation der Mitarbeiter, arbeitsmarktbedingt steigende Personalkosten. Hinzu kommen die Nachwuchsproblematik sowie spürbare Abwerbungsaktionen von Konkurrenzunternehmen, in fehlendem Personal für die Zuwächse, - bereits erfolgter Renteneintritt langjähriger Mitarbeiter; dies wird auch am Standort Stuttgart zu spürbaren Veränderungen führen. - in den wachsenden Anforderungen an den Verwalter durch die immer anspruchsvoller werdenden sozialen und rechtlichen Faktoren. - Das durch die WEG Novelle ab 12/2020 bestehende Recht der WEG zur Abwahl der Verwaltung auch ohne wichtigen Grund innerhalb von 6 Monaten. Hier bleibt abzuwarten, wie dieses für die WEG neu gewonnene Instrument u.a. als Druckmittel gegen Gebühren-Erhöhungsgesuche eingesetzt wird. - Zinsentwicklung. Umgang mit den bestehenden Risiken: - Vermeidung und Kontrolle der Risiken ist die kontinuierliche Aufgabe der Führungsebenen. - neue Rekruitingmaßnahmen - Verstärkte Ausbildung und möglichst Übernahme der Auszubildenden. - Weiterer Fokus auf den konsequenten Ausbau der Mitarbeiterschulungen. - Risikominimierung durch die Zusammenarbeit mit kompetenten Dienstleistern. - Etablierung einer Jungverwalter-Gruppe, die sich u.a. auch mit den Themen Vergütung, Boni-Systeme, aber auch Generierung neuer Mittel auseinandersetzen soll und der Bindung dient. Die im Zusammenhang mit der seit Februar 2022 bestehenden Ukraine-Krise zu beobachtende Entwicklung im Bereich der Energie- und Lebensmittelpreise, aber auch der nach wie vor hohen Inflation und der Veränderungen am Zinsmarkt und der hinzugekommene Nahost-Konflikt, werden Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft haben. Auf identifizierte Risiken wird von der Geschäftsführung unter Zugrundelegung des Risikomanagementsystems des Unternehmens mit angemessenen Maßnahmen reagiert, so dass jederzeit erforderliche Schritte zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen umgesetzt werden. Für die Gesellschaft waren für 2023 keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für den Prognosezeitraum nicht. III. Chancenbericht In der konsequenten Weiterverfolgung der Digitalisierung und damit einhergehender IT gestützter Prozesse sowie der Weiterbildung und das Einbinden der Mitarbeiter in Geschäftsabläufe sehen wir ein großes Potential für die erfolgreiche Zukunft der Treubau-Gruppe. Hierbei gilt bisweilen auch neue Wege zu gehen - siehe unsere Rekruitingkampagne. Dabei werden wir auch weiterhin einen großen Nutzen aus den Synergieeffekten innerhalb der IGRN ziehen können. IV. Gesamtaussage Wir gehen davon aus, dass unsere Konzepte und deren Umsetzung in Verbindung mit den eingeleiteten organisatorischen und technischen Maßnahmen auch im Jahr 2024 zu einer weiteren Verbesserung der Ergebnisse führen werden. Finanzieller Rückhalt durch die Muttergesellschaft wirkt hier als Sicherheit. D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite der Bilanz umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen in Form von Unternehmensbeteiligungen sowie kurzfristige Forderungen. Soweit bei den Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dies steht im Monitoring des Vorstandes unserer Muttergesellschaft, der Familienheim Rhein-Neckar eG. Auf der Passivseite der Bilanz bestehen originäre Finanzinstrumente insbesondere in Form von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Risiken sind diesbezüglich nicht ersichtlich.
Mannheim den 17.06.2024 gez. Prof. Dr. Thomas Glatte gez. Marco Schöner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allegemeine Angaben Die TREUBAU Verwaltung GmbH, Mannheim ist beim Amtsgericht Mannheim im Handelsregister unter der Nummer HRB 3884 eingetragen. Die Gesellschaft wird beim Finanzamt Mannheim unter der Steuernummer 37005/09295 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die TREUBAU Verwaltung GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegestände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Soweit steuerrechtlichen Vorschriften eine kürzere Abschreibungsdauer vorsehen, werden diese vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, welche selbständig nutzbar sind und einen Wert zwischen € 250,00 und € 800,00 haben, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Altbestände erfolgten entsprechend der jeweils in den Vorjahresbilanzen festgelegten Restnutzungsdauer. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit nicht 100% betragen, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit des Anhangs werden zusammengehörige Angaben, die sich sowohl auf Bilanz- als auch auf GuV-Posten beziehen, generell bei den zugehörigen Bilanzposten dargestellt. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt eine Beteiligung i.S.d. § 271 HGB hält - setzen sich wie folgt zusammen:
* Ergebnis vor Ergebnisabführung Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 6.069,1 (VJ.: T€ 6.309). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt T€ 7.124,2 (Vj: T€ 7.625,3). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 47,6 (Vj.: T€ 50,6) enthalten. E. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 105 Arbeitnehmer*innen (Vj.: 110) beschäftigt. Die Arbeitnehmer teilen sich auf in 5 (Vj.: 4) leitende Angestellte und 101 (Vj.: 106) Angestellte. Sonstige Verpflichtungen Es bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 200 und mit Dritten in Höhe von T€ 55 sowie jährliche Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 161. Die durchschnittliche Leasingzeit beträgt drei Jahre. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen zum Abschlussstichtag keine weiteren Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften oder Patronatserklärungen. Das Bestellobligo aus Investitionen übersteigt nicht den geschäftsüblichen Rahmen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Gewinnverwendungsvorschlag der GeschäftsführungDie Gesellschaft wird den Jahresüberschuss mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnen. Mitglieder des Aufsichtsrats Gerhard A. Burkhardt, Vorsitzender Peter A. Koch Holger Lulay Mitglieder der Geschäftsführung Marco Schöner, Immobilienkaufmann Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurden gem. § 286 Absatz 4 verzichtet.
Mannheim, den 17.06.2024 gez. Prof. Dr. Thomas Glatte gez. Marco Schöner
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt. An die Treubau Verwaltung GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Treubau Verwaltung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Treubau Verwaltung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 17. Juni 2024 WSB Treuhand GmbH gez. Marius Laskowski, Wirtschaftsprüfer gez. Jürgen Wolf, Wirtschaftsprüfer |
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