SKF Marine GmbH
Hermann-Blohm-Straße 5, 20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hannah Taubenreuther seit 13.4.2026 | Geschäftsführer |
Meike Finnern seit 13.4.2026 | Prokura |
Ina Scheuner seit 11.4.2024 | Prokura |
Stefan Meyer seit 11.4.2024 | Prokura |
Christoph Tunn seit 11.4.2024 | Prokura |
Matthias Frank seit 15.9.2023 | Prokura |
Martin Johannsmann seit 16.7.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Aktiebolaget SKF (publ) | 80.00% |
Aktiebolaget SKF (publ) | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SKF Marine GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsübersicht Lagebericht und Jahresabschluss Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers (Handelsregister Amtsgericht Hamburg: HR B 122521)Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die SKF Marine GmbH ist ein international tätiges Unternehmen in der Schiffbauzulieferindustrie. Unter seinen Markennamen Simplex und Turbulo entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen Wellenkomponenten, Stabilisatoren, Rudermaschinen und Bilgenwasserentöler sowie Self-aligning Bearing Units (SABU) und Komponenten in den Bereichen Ocean Energy und Windservice. Nach Ansicht der Geschäftsführung tragen Simplex- und Turbulo-Produkte maßgeblich zu einem sicheren Schiffsbetrieb und zum Schutz der Umwelt bei. Für alle Produkte steht ein weltweites, leistungsfähiges Vertriebs- und Servicenetz zur Verfügung. Die Leistungen umfassen einen 24 Stunden Reparatur- und Ersatzteilservice, technische Beratung sowie die Möglichkeit der Unterwasserreparatur. Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld 1) In 2023 war das maritime Marktumfeld für die SKF Marine GmbH sehr heterogen geprägt. Noch immer erholt sich das Kreuzfahrer- und Fährensegment von der Covid-19-Pandemie und ist deswegen nach wie vor auf zurückhaltendem Niveau im Neubaumarkt - dennoch konnte neuer Auftragseingang generiert werden. Demgegenüber ist die kommerzielle Flotte (z.B. Container) nach wie vor auf stabilem Niveau, da dieser Markt von den regionalen sowie globalen Krisen profitierte. Die Charterraten ließen schon ab Mitte 2022 gegenüber dem Vorjahr deutlich nach. Durch die historisch hohen Frachtraten erzielten die Reedereien in den letzten drei Jahren jedoch hohe Gewinne, was zu einer sehr hohen Liquidität auf Seiten der Reeder führte. Aktuell wird eher verhaltener in Neubauprojekte investiert, da nach wie vor unklar ist welcher Antriebskraftstoff sich durchsetzen wird. Die weltweite Kapazität in Millionen Gross Tonnage stieg um zirka 3,5 %. Im gesamten Neubaumarkt waren wie auch 2022 schon hohe Preissteigerungen zu beobachten. Die Zahl der weltweiten Auslieferungen im Schiffsneubau war 2023 auf ähnlich hohem Niveau wie 2022.
1) Quelle: Clarksons Research (Shipping &
Shipbuilding Forecast Forum March 2024)
Geschäftsverlauf und Ertragslage Im Lagebericht für das letzte Geschäftsjahr plante die Geschäftsführung für 2023 mit einem Auftragseingangsvolumen von ca. M€ 125 - M€ 130 sowie einem Umsatzvolumen von ca. M€ 130 und erwartete - bei einem typischen Geschäftsverlauf - ein Jahresergebnis von 4 % - 6 % des Umsatzes. Der Auftragseingang der SKF Marine GmbH in 2023 hielt sich mit M€ 125,2 auf dem gleichen hohen Niveau wie im Vorjahreszeitraum M€ 124,7 und leicht unter den Erwartungen. Während sich die Auftragseingänge in den Bereichen Wellenkomponenten um M€ 9,2 und Bilgenwasserentöler um M€ 4,9 verringerten, stiegen diese im Bereich Stabilisatoren / Ruderanlagen um M€ 5,1. In den neuen Geschäftsbereichen SABU und Wind Service konnten Auftragseingänge in Höhe von M€ 6,5 erzielt werden. Demgegenüber wurde im Berichtszeitraum ein Umsatz von M€ 132,2 erzielt (Vorjahr: M€ 120,8). Der Anstieg um insgesamt M€ 11,4 gegenüber dem Vorjahr kommt hauptsächlich aus den Bereichen Ballastwasser (+M€ 4,1) und SABU (+M€ 6,4). Durch den zeitlichen Versatz zwischen Auftragseingang und Auslieferung im Neubau des Segments Wellenkomponenten konnte in 2023 ein hoher Umsatz erreicht werden. Ein bedeutender Anteil des Neubaugeschäfts war wie auch in den Vorjahren in Asien zu beobachten. Alle anderen Bereiche erzielten Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) hat sich im Berichtsjahr insbesondere durch Materialpreissteigerungen, die nicht vollständig an Kunden weitergegeben werden konnten, auf 55,8 % (Vorjahr: 50,1 %) verschlechtert. Der Anstieg des Personalaufwands von T€40.135 im Vorjahr auf T€ 41.789 im Berichtsjahr ist insbesondere auf die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich im Berichtsjahr Aufwendungen für Restrukturierungen sowie gegenläufig gesunkene Aufwendungen für Altersversorgung ausgewirkt. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf T€ 18.150 (Vorjahr: T€ 23.038) entfällt vor allem auf den Rückgang von EDV-Kosten sowie die geringere Zuführung zu den Rückstellungen für Gewährleistungen und zu den Rückstellungen für Nachlaufkosten. Gegenläufig musste die Rückstellung für drohende Verluste aus Absatzgeschäften erhöht werden. Das Ergebnis nach Steuern in 2023 beläuft sich auf M€ -6,3 und fällt damit im Vergleich zum Vorjahr (GJ 2022: M€ -2,2) um M€ 4,2 geringer aus. Die Umsatzrentabilität (Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz) bleibt mit rd. -4,8 % weit unter den ursprünglichen Erwartungen. Das Ergebnis war insbesondere durch Preissteigerungen beim Material sowie mit hohen Energiekosten belastet, die nicht vollständig an Kunden weitergegeben werden konnten. Im Lagebericht für 2022 hatte die Geschäftsführung für das kommende Geschäftsjahr ein Investitionsvolumen von ca. M€ 8,7 angenommen, welches jedoch im Jahr 2023 mit insgesamt M€ 3,4 nicht erreicht wurde. Einige bereits geplante Investitionen wurden aufgrund der teilweise veränderten Marktsituation weiter ausgesetzt. Insgesamt haben sich diese Erwartungen der Geschäftsführung an die wirtschaftliche Entwicklung und den finanziellen Erfolg der Gesellschaft aufgrund der speziellen marktspezifischen Rahmenbedingungen und Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens nicht erfüllt. Vermögens- und Finanzlage Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der SKF Marine GmbH stellen Auftrags-, Umsatz- und Investitionsvolumen dar. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren spielen nur eine untergeordnete Rolle für die Unternehmenssteuerung. Die Anlagenintensität (Verhältnis Buchwert des Anlagevermögens zur Bilanzsumme) beläuft sich zum 31.12.2023 auf 12,3 % (31.12.2022: 12,3 %), das Anlagevermögen erhöht sich leicht (31.12.2023: M€ 12,6) im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2022: M€ 12,3). Grund hierfür war ein Anstieg bei den Anlagen im Bau um M€ 0,6. Im Geschäftsjahr 2023 wurde hauptsächlich in Betriebs- und Geschäftsausstattung, Gebäude sowie technische Anlagen und Maschinen investiert, vor allem für die Optimierung von logistischen Arbeitsabläufen, aber auch für Verbesserungen in den Bereichen Brand- und Umweltschutz sowie im Bereich der Arbeitssicherheit. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um M€ 1,8 auf M€ 89,7. Die Umlaufquote (Verhältnis des Umlaufvermögens zur Bilanzsumme) blieb gleich mit 87,6 % (2022: 87,6 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von M€ 29,1 sind abrechnungsbedingt hoch und im Vergleich zum Vorjahr minimal geringer (31.12.2022: M€ 29,6). Demgegenüber erhöhten sich die liquiden Mittel ebenfalls leicht zum Bilanzstichtag auf M€ 22,1 (31.12.2022: M€ 21,2). Der Cash Pool Anteil an den liquiden Mitteln beträgt M€ 22,0 (31.12.2022: M€ 21,2). Die Vorräte insgesamt verringerten sich um M€ 1,8 auf M€ 29,2 (31.12.2022: M€ 31,0). Während die Bestände sich um M€ 3,9 auf M€ 34,2 verringerten, verringerten sich gleichzeitig auch die erhaltenen Anzahlungen, welche von den Vorräten offen abgesetzt werden, von M€ 7,7 (31.12.2022) auf M€ 6,2 (31.12.2023). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit M€ 9,6 gleich hoch geblieben im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2022: M€ 9,6). Im Geschäftsjahr 2023 wurden aus den Gewinnrücklagen M€ 2,7 an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 27,1 % (31.12.2022 30,3 %). Die Gesellschaft hat, aufgrund der oben beschriebenen Effekte, im Jahr 2023 Cash Earnings (Ergebnis vor EAV + Veränderungen Pensionsrückstellungen + Abschreibungen auf Anlagevermögen) in Höhe von T€ -2.594 (Vorjahr: T€ 2.696) erzielt. Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr 2023 beträgt das Ergebnis nach Steuern der SKF Marine GmbH T€ -6.310. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis insgesamt von der SKF GmbH, Schweinfurt, übernommen. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 395 Mitarbeiter. Die Belegschaft setzt sich zusammen aus 237 Angestellten, 158 gewerblichen Mitarbeitern davon 9 Auszubildenden / Praktikanten. Forschung und Entwicklung Im Bereich Wellenkomponenten wurde sich neben der Entwicklung von kundenorientierten Applikationen im Geschäftsjahr 2023 wieder verstärkt auf die Optimierung bereits langjährig bestehender Produkte fokussiert. Die Produktfamilie der Airspace-Abdichtung wurde beispielsweise um einen vereinfachten Schaltschrank ergänzt. Weiterhin wurden bewährte Steuerungskonzepte besonders umweltfreundlicher Abdichtungstypen weiterentwickelt und optimiert. Die Entwicklung der zweiten Generation des elektrisch angetriebenen Flossenstabilisators wurde weiter vorangetrieben. Der vollelektrische Flossenstabilisator ist weiterhin die zentrale Produktentwicklung im Bereich Stabilisatoren. Die F&E Quote betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 2,4 % (Vorjahr: 2,8 %) des Umsatzes. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die enge Einbindung des Vertriebs von Produkten für maritime Anwendungen aus dem Konzern erweitert auch zukünftig den Kundenkreis sowie die Marktchancen der SKF Marine GmbH mit Produkten wie Ocean Energy, SABU und Wind Service. Global gab es im Berichtszeitraum einen starken Fokus im Schiffsneubau auf Containerschiffe sowie auf das Yachtsegment. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich dieser Trend auch im Folgejahr fortsetzen wird. Darüber hinaus erfolgt eine stärkere Fokussierung auf den Aftersales Markt, insbesondere auf Retrofit und Service. Im Bereich der Kreuzfahrer ist bereits eine Erholung festzustellen, womit ein höherer Auftragseingang im Bereich Stabilisatoren zu erwarten ist. Dennoch bestehen grundsätzlich Marktrisiken aufgrund des Wettbewerbs und dem damit verbundenen Preisdruck auf der Absatzseite sowie Risiken aus der Entwicklung der Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Energie. Die Gesellschaft verfügt über Planungs- und Kontrollsysteme, die geeignet sind, frühzeitig Risiken zu erkennen. Dies betrifft z. B. Marktbeobachtung, Vertragsmanagement, mitlaufende Kalkulation, Qualitäts- und Terminsicherung sowie die Personal- und Kapazitätsplanung. Wesentliche bestandsgefährdende Risiken sind gegenwärtig nicht erkennbar. Da die SKF Marine GmbH im Neubau-Geschäft zu einem nicht unerheblichen Teil in Währungsräume außerhalb des EUR exportiert, in denen der USD als Leitwährung für schiffstechnische Komponenten fungiert, ist die Gesellschaft den Einflüssen der sich verändernden Währungsparitäten entsprechend ausgesetzt (Saldo Zahlungsein- und ausgänge 2023 rd. MUSD +10,7). Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung der Wechselkursrisiken werden als gering eingeschätzt. Die Geschäftsführung geht vor dem Hintergrund eines konstant hohen Neubaumarktes von einer weiterhin nachhaltig gleichbleibenden Beschäftigungssituation aus. Um die branchenüblichen Konjunkturschwankungen in der Schifffahrtsindustrie auszugleichen, verfügt die Gesellschaft über verschiedene Instrumente zur internen Kapazitätssteuerung. Das Risiko wird auf Basis des vorhandenen Auftragsbestandes am Jahresende insgesamt als gering eingeschätzt. Um dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko entgegenzuwirken, hat die SKF Marine GmbH Verfahren implementiert, die das Risiko für das Entstehen notleidender Forderungen in wesentlichem Umfang bereits im Vorfeld der Auftragsannahme reduzieren. Die Gesellschaft wirkt einem Reputations- und Finanzmittelverlust durch mangelhaft ausgelieferte Produkte mit einem effizienten Qualitätsmanagement entgegen, welches das High-Quality-Image der Marke "Simplex" widerspiegelt und sichert. Diese Risiken beurteilen wir hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem leichten Umsatzrückgang im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 und einer wesentlichen Verbesserung des Ergebnisses aufgrund positiver Entwicklungen innerhalb der globalen maritimen Neubaubranche sowie optimierten Geschäftsabläufen. Das Aftersales Geschäft bleibt konstant. Die Gesellschaft plant das Geschäftsjahr 2024 mit einem gleichbleibenden hohen Auftragseingang von M€ 125 und einem Umsatzvolumen von M€ 124. Bei einem geschäftstypischen Verlauf im Geschäftsjahr 2024 ist ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4 % - 5 % des Umsatzes zu erwarten. Die Gesellschaft will 2024 für ca. M€ 8,6 überwiegend in Maschinen zur additiven Fertigung und damit verbundene Kostenreduzierungen investieren. Ebenfalls wird erneut in Maschinensteuerung sowie in Infrastrukturmaßnahmen investiert.
Hamburg, den 11.07.2024 SKF Marine GmbH Geschäftsführung I. BILANZAKTIVA
PASSIVA
II. Gewinn - und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
III. ANHANGDie SKF Marine GmbH, Hamburg, ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der SKF GmbH, Schweinfurt, und damit mittelbar ein Tochterunternehmen der Aktiebolaget SKF, Göteborg, Schweden. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt und wird in den für die Gesellschaft befreienden Konzernabschluss der Aktiebolaget SKF, Göteborg, Schweden (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und in deutscher Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die SKF Marine GmbH ist nach § 291 HGB von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Offenlegung des befreienden Konzernabschlusses erfolgt nach Offenlegung dieses Jahresabschlusses. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Zur Vergrößerung der Klarheit der Darstellung wurde ein Teil der mit arabischen Zahlen versehenen Posten der Bilanz unter einer neuen Postenbezeichnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Des Weiteren wurden zur Verbesserung der Übersichtlichkeit ein Teil der Unterposten und "davon"-Vermerke der Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang gesondert ausgewiesen. (1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, über einen Zeitraum von in der Regel 5 Jahren planmäßig abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemein-kosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt: Gebäude 20 bis 33 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5 bis 20 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre, andere Anlagen 3 bis 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 bis 10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter, das sind Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 250 €, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für Anlagenzugänge eines Geschäftsjahres, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als 250 €, aber nicht mehr als 1.000 € betragen, wird ein Sammelposten gebildet. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten; darüber hinaus werden in die Bewertung auch angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungs- und Sozialkosten einbezogen. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Vertriebsrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden auf den Barwert abgezinst. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsverpflichtungen sind nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) bewertet. Die Bewertung erfolgt auf Basis der an unternehmensspezifische Verhältnisse angepassten "Heubeck Richttafeln 2018 G" unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Lohn- und Gehaltssteigerungsrate von 3,0 % p.a. (31.12.2022: 3,0 % p.a.) sowie eines Rententrends in Höhe von 2,4 % p.a. Die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt gemäß § 253 HGB pauschal mit dem veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei wird ein Zinssatz von 1,83% (31.12.2022: 1,78%) verwendet. Für eine Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, wird ein Zinssatz in Höhe von 1,75 % (31.12.2022: 1,44 %) verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen zum 31.12.2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre beläuft sich auf T€ 169 und ist grundsätzlich zur Ausschüttung gesperrt; eine Abführungssperre besteht hierfür nicht. Für weitere Verpflichtungen im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen und Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der SKF GmbH. Etwaige Steuerlatenzen sind deshalb generell auf Ebene der Organträgerin zu berücksichtigen. (2) Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem am Transaktionstag gültigen Devisenkassamittelkurs erfasst. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr werden zu dem jeweils ungünstigeren Kurs (Anschaffungskurs bzw. Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag) bewertet. Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen ist im Einzelnen in de Die Beteiligungen der SKF Marine GmbH sind unter Pkt. (16) aufgeführt. Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis
(4) Vorräte
Erhaltene Anzahlungen sind vollständig von den Vorräten abgesetzt und haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. (5) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr. Die Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist im Wesentlichen durch das Cash Pooling mit der SKF GmbH bestimmt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen mit T€ 1.516 (Vorjahr: T€ 2.948) auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. (6) Eigenkapital Unverändert zum Vorjahr beträgt das gezeichnete Kapital der SKF Marine GmbH T€ 7.500 und die Kapitalrücklage T€ 19.450. Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich um Andere Gewinnrücklagen. Mit Gesellschafterbeschluss vom 23.08.2023 wurde beschlossen, aus den zum 31.12.2022 in Höhe von T€ 3.494 bestehenden Gewinnrücklagen einen Betrag von T€ 2.700 an die SKF GmbH auszuschütten. Die Ausschüttung erfolgte am 29.08.2023. Das negative Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von T€ -6.384 wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der SKF GmbH übernommen. (7) Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen bestehen für drohende Verluste aus Absatzgeschäften (T€ 9.444), Nachtragsaufwand für abgerechnete Aufträge (T€ 7.838), Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 3.652), und für alle übrigen erkennbaren Risiken, insbesondere für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 7.478), wie Jubiläumszuwendungen, Urlaubsansprüche etc. (8) Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 12.362 (31.12.2022: T€ 12.037) sowie ihre Laufzeiten ergeben sich aus den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Die Verbindlichkeiten enthalten keine erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich insbesondere um kurzfristige Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit anderen SKF-Gesellschaften. (9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen, bei denen es sich im Wesentlichen um langfristige Mietverträge mit der HPA Hamburg Port Authority AöR über das Betriebsgelände und Kaianlagen im Hamburger Hafen handelt, bestehen für zukünftige Geschäftsjahre finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 8.510. Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben hält sich im geschäftsüblichen Rahmen. (10) Umsatzerlöse Nach Tätigkeitsbereichen:
Nach Absatzgebieten:
(11) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten zum größten Teil Erträge aus Auflösungen von Personalrückstellungen (T€ 490). Die übrigen Erträge setzen sich zusammen aus dem Verkauf von Anlagen und sonstigen Zuschüssen. Im Geschäftsjahr wurden Erträge aus Währungsgewinnen in Höhe von T€ 24 erzielt. (12) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr zurück gegangen. Die Veränderungen betreffen im Wesentlichen den Rückgang (Bildung) von sonstigen Rückstellungen (T€ -3.154), den Rückgang der Kosten für die EDV (T€ -630) und geringere Bildung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferung und Leistung (T€ -310). (13) Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 519 (im Geschäftsjahr 2022: T€ 610) enthalten. (14) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die SKF Marine GmbH ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der SKF GmbH einbezogen. (15) Mitarbeiter
(16) Anteilsbesitz
1) zum 31.12.2022
(17) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, als Abschlussprüfer der SKF Marine GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 beträgt T€ 95. Davon entfallen auf die Abschlussprüfung T€ 95. (18) Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. (19) Bezüge der Organe der Gesellschaft Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde aufgrund der Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf T€ 147. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstandes bzw. der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind T€ 1.808 zurückgestellt. (20) Geschäftsführung Martin Johannsmann, Geschäftsführer
Hamburg, den 11.07.2024 SKF Marine GmbH Geschäftsführung Martin Johannsmann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SKF Marine GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SKF Marine GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKF Marine GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 15. Juli 2024 Deloitte
GmbH
Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer Andreas Kiefer, Wirtschaftsprüfer |
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