Autohaus Fröhlich GmbH
Ostendstraße 154, 90482 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine, geb. Fröhlich Fröhlich-Müller seit 5.5.2014 | Prokura |
Peter Fröhlich seit 27.5.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Fröhlich GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Autohaus Fröhlich GmbH, NürnbergI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Autohaus Fröhlich GmbH vertritt als exklusiver Neuwagen-Vertragspartner und Servicepartner die Marken Peugeot und Mitsubishi in der Metropolregion Nürnberg sowie in Amberg. Sie verfügt dabei über vier Standorte: - Nürnberg-Ost, Ostendstraße 154-156, - Nürnberg-Südwest, Gustav-Adolf-Straße 135, - Fürth-Ronhof, Erlanger Straße 170, - Amberg, Drahthammerstraße 31. Es besteht eine Betriebsaufspaltung mit der Fröhlich GmbH & Co KG. Diese vermietet an den drei Standorten in Nürnberg und Fürth die Immobilien an die Autohaus Fröhlich GmbH. An den vier Standorten wurden im Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 durchschnittlich 70 Mitarbeiter beschäftigt. Wir bilden aus im technischen (KFZ-Mechatroniker) sowie kaufmännischen (Automobilkaufmann) Bereich. Geschäftsgegenstand der Autohaus Fröhlich GmbH ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen und Ersatzteilen sowie die Dienstleistung an Fahrzeugen wie Reparatur, Unfallinstandsetzung und Vermietung. Hinzu kommt die Vermittlung von Finanzdienstleistungen (Finanzierungs- und Leasingverträge sowie Serviceverträge). Es bestehen Neuwagen- sowie Werkstattverträge mit der Peugeot Deutschland GmbH sowie der Mitsubishi Motors Deutschland GmbH. Vertrieben werden sowohl PKW als auch LKW. Die Kunden setzen sich sowohl aus dem privaten (B2C) wie auch gewerblichen (B2B) Bereich zusammen. Zur Entwicklung in unserem Verkaufsbereich lässt sich berichten, dass im Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 insgesamt 363 Neufahrzeuge der Marke Peugeot abgesetzt wurden. Hinzu kamen am Standort Ostendstraße 41 Neuwagen Mitsubishi. Im gleichen Zeitraum wurden 312 Gebrauchtwagen vermarktet. Das Absatzgebiet erstreckt sich primär über die Metropolregion Nürnberg/Fürth sowie die Region Amberg in der Oberpfalz. 2. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat Niederlassungen in: - Nürnberg, Ostendstraße 154-156, - Nürnberg, Gustav-Adolf-Straße 135, - Fürth, Erlanger Straße 170, - Amberg, Drahthammerstraße 31. Wesentliche Umsätze der Gesellschaft werden von den beiden Niederlassungen in Nürnberg getätigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023 wurden in Deutschland laut Kraftfahrtbundesamt KBA 2,84 Millionen PKW zugelassen. Das entspricht einem bundesweiten Plus von 7,3 % zum Vorjahr 2022. Trotz dieses minimalen Zuwachses liegen diese Zahlen im mehrjährigen Vergleich auf niedrigem Niveau. Mitsubishi hatte dabei im Gegensatz zum Gesamtmarkt Verluste von 44,8% zum Vorjahr zu verzeichnen: Mit 19.020 (VJ. 34.430) PKW-Einheiten betrug der Marktanteil betrug nur noch 0,7% (Vj. 1,3 %). Im gleichen Zeitraum konnte Peugeot 46.836 PKW-Einheiten (VJ. 45.220) zulassen. Diese 46.836 PKW bedeuteten bei einem Marktanteil von 1,6% (VJ. 1,7 %) einen Zuwachs von 3,6 % zum Vorjahr. Im Marktverantwortungsgebiet Nürnberg verzeichnete Peugeot im Gesamtjahr 2023 insgesamt 595 PKW Zulassungen, ein Plus von 33,21% zum Vorjahr. Mitsubishi erreichte in Nürnberg 103 PKW Zulassungen, was einem Rückgang von 43,01% entspricht.. 2. Geschäftsverlauf Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen auf den Deckungsbeitrag III der einzelnen Abteilungen haben sich wie folgt entwickelt:
In Bezug auf den Fahrzeugverkauf drückt sich dies für den Zeitraum 2022/2023 wie folgt in Einheiten aus:
Im Neuwagenbereich waren für die Marke Peugeot gerade in den ersten Monaten des Jahres nach wie vor lange Lieferzeiten zu verzeichnen. Diese Thematik beschäftigte uns zwar das komplette Jahr über, jedoch war bei unserer Hauptmarke Peugeot eine spürbare Entspannung der Lieferzeiten zu verzeichnen. Diese war jedoch modellspezifisch unterschiedlich ausgeprägt. Waren im Schnitt des Vorjahres noch Lieferzeit von 9 bis 12 Monaten üblich und Fälle mit mehr als12 Monaten keine Seltenheit, so konnten diese Zeiten tendenziell auf ca 5-6 Monate reduziert werden. Lieferzeiten von 9 bis über 12 Monaten blieben eher die Ausnahme. Es bleibt dabei allerdings anzumerken, dass Peugeot folgerichtig Kundenbestellung mit Priorisierung bedient hat. Früher übliche Lagerbestände, aus denen sich der Handel bedienen konnte, blieben und bleiben auch bislang die Ausnahme. Dies hat für uns negative Auswirkungen auf die Standtage und somit das Fahrzeugalter unseres Bestandes an Neu- und Vorführwagen. Auch hier ist jedoch nach Modellen zu unterscheiden. Sehr positiv ist die Modellpolitik bei Peugeot zu bewerten. Es gelingt, ausgefallen formschöne, ansprechende Fahrzeuge zu präsentieren. Neu umgesetzt wird dabei die einheitliche Frontoptik, die den Modellen vom Kleinwagen 208, dem kompakten 308, dem Sportcoupé 408 bis hin zu der SUV Reihe 2008, 3008 und 5008 ein markantes Gesicht gibt. Dies führte und führt nach wie vor zu einem regen Interessen an der Löwenmarke, die häufig auch Fahrer anderer Marken anlockt. Bei Mitsubishi konnten im Berichtsjahr mit dem SUV ASX und dem Kleinwagen Colt zwei neue Modelle im Showroom präsentiert werden. Neben dem Space Star und dem Eclipse Cross können somit nunmehr vier Modelle für Mitsubishi präsentiert werden. Die Lieferzeit waren auch hier noch länger als in der Vergangenheit, jedoch nach wie vor auf deutlich niedrigem Level als bei Peugeot. Dies sind einige Punkte, die das Ergebnis im Neuwagenbereich beeinflusst haben. Was die Stückzahlen des Neuwagenabsatzes anbelangt, so steht einem absolut betrachtet geringem Rückgang bei Mitsubishi gleichzeitig ein deutlicherer Anstieg von knapp 10% bei Peugeot gegenüber. Negativ wirkt sich jedoch das Nachlassverhalten durch gestiegenen Wettbewerb, vor allem im Onlinebereich aus. Hinzu kommen gestiegene Finanzbelastungen durch deutlich höhere Zinssätze bei der Einkaufsfinanzierung. Alleine dieser Effekt ist im wesentlichen für den oben genannten Rückgang des Deckungsbeitrags III bei Neuwagen mit verantwortlich. Hinzu kommen gestiegene Kosten von Dienstleistern wie Zulassungs- und Aufbereitungsfirmen oder auch Fahrzeugbörsen wie mobile.de. Nicht zu vergessen sind auch höhere Aufwendungen im Bereich Personal sowie IT. Bei den Gebrauchtwagen hat sich aufgrund rückläufiger Lieferzeiten auch die Bestandssituation wieder entspannt. Einem minimal gestiegenem Umsatz an verkauften Einheiten steht ein Plus von 11,5% beim Deckungsbeitrag III gegenüber. Dies ist auf nach wie vor höhere Erträge im Gebrauchtwagensektor zurückzuführen. Die Einführung des Gebrauchtwagen Qualitätslabels "Spoticar" von Stellantis hat hier auch seinen Beitrag geleistet. Alles in allem kann die Entwicklung bei den Gebrauchten als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Die gestiegenen Erträge gleichen in etwa den Rückgang des Deckungsbeitrags bei den Neuwagen aus. Im Bereich Teile / Zubehör konnte das sehr gute Vorjahrsergebnis nahezu identisch erneut gehalten werden. Nach wie vor gelang es hierbei, Bonusziele zu erreichen und durch geschicktes Einkaufsverhalten das Ergebnis positiv zu beeinflussen. Im langjährigem Vergleich liegen wir hier auf einem beachtlichem Niveau. Eine ganz ähnliche Entwicklung ist im Bereich Service / Aftersales zu beobachten. Eine Umsatzsteigerung von rund 9%, welche u.a. auf Preisanpassungen der Verrechnungssätze zurückzuführen ist, konnte die andererseits gestiegenen Kosten in diesem Bereich nahezu kompensieren. Am Ende stand mit einem Deckungsbeitrag von 440.410€ ein geringfügig niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr. Auch hier kann man im Langjahresvergleich von einem sehr gutem Resultat sprechen. Im Bereich Sonstiges, der u.a. Erträge aus der Fahrzeugvermietung sowie dem Einlagern von Kundenrädern erfasst wurde ein Plus zum Vorjahr von 24% erwirtschaftet, was immerhin einen Zuwachs des Deckungsbeitrags III von 36.916€ bringt. Bei der angestellten Einzelbetrachtung der Abteilungen wird erkennbar, dass die beiden Bereiche Gebrauchtwagen und Sonstiges deutliche Steigerungen erzielen. Teile und Zubehör und Service befinden sich in etwa auf Vorjahresniveau, während die Neuwagenabteilung durch den deutlichen Rückgang der Erträge den Gesamt-Deckungsbeitrag III in Summe wieder nahezu identisch auf Vorjahresniveau bringt. Das Verhältnis zu den mit der Autohaus Fröhlich GmbH verbundenen Banken darf als sehr gut bezeichnet werden. Als Hausbank besteht seit Jahrzehnten eine Geschäftsbeziehung mit der Sparkasse Nürnberg und seit 2018 auch mit der Sparkasse Amberg. Bei beiden wird das laufende Geschäftskonto geführt, daneben besteht ein weiteres Cash-Konto für Tagesgeld. Vom Umsatz her untergeordnet bestand ein weiteres laufendes Konto bei der Postbank Nürnberg und neu seit 2023 auch ein Girokonto bei der VR Bank Nürnberg. Als Bank für die Absatzfinanzierung (Vermittlung von KFZ-Finanzierungs- und Leasingverträgen) wird im Bereich Peugeot überwiegend mit der PSA Bank kooperiert. Über dieses Institut erfolgen auch die Abwicklung der Einkaufsfinanzierung von Neufahrzeugen sowie die Abrechnung sämtlicher Gutschriften und Rechnungen aus den Bereichen Neuwagen, Service sowie Teile & Zubehör. Analog besteht zwischenzeitlich - wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau - eine entsprechende Geschäftsbeziehung für die Marke Mitsubishi mit der MKG Bank. Auch hier handelt es sich um die Bereiche Einkaufs- und Absatzfinanzierung. Als ergänzende Bank für beide Marken sowie für Gebrauchtwagen werden Absatzfinanzierungen über die BDK vermittelt. 3. Unternehmenslage Die nachfolgenden Angaben beziehen sich für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 auf einen Berichtszeitraum von zwölf Monaten. Die Vorjahresangaben stellen zeitraumbezogen das drei Monate umfassende Rumpf-Wirtschaftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 31.12.2022 dar. a) Ertragslage Im Berichtszeitraum wurde aus den genannten Gründen ein Fehlbetrag in Höhe von 212.342,09 € erwirtschaftet. Der Fehlbetrag belief sich im Vorjahres-Rumpfwirtschaftsjahr auf 5.504,27 €. Die Umsatzerlöse sind hierbei von 6.565.699,47 € im Vorjahres-Rumpfwirtschaftsjahr auf 21.843.935,50 € im Berichtsjahr gestiegen. Unser Rohergebnis hat sich von 1.625 T€ im Vorjahres-Rumpfwirtschaftsjahr auf 6.284 T€ im Berichtsjahr erhöht. Unser operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist im Berichtszeitraum mit 70 T€ negativ. Im Vorjahr war operativ ein positives Ergebnis in Höhe von 38 T€ zu verzeichnen. Der Materialaufwand ist gemessen an der Gesamtleistung mit 78,72 % (Vj. 83,83 %) branchenbedingt signifikant hoch, konnte jedoch zum Vorjahr leicht reduziert werden.. Der Personalaufwand ist von 11,34 % im Vorjahr auf 14,77 % im Berichtszeitraum bezogen auf die Gesamtleistung gestiegen. Dies ist primär auf Gehaltsanpassungen aufgrund Inflationseffekten zurückzuführen. Die Anzahl der Mitarbeitenden wurde im Berichtsjahr konstant gehalten. Wie oben beschrieben konnten die Lieferzeiten für Endkundenbestellungen zwar spürbar verkürzt werden. Frei verfügbare Fahrzeuge für den Lager- und Vorführwagenbestand sind jedoch auch weiterhin Mangelware. Das führt - vor allem für unsere Hauptmarke Peugeot - im Vergleich zu früheren Jahren nach wie vor zu geringeren Beständen an Lagerfahrzeugen. Wirtschaftlich führt dies zu weniger Kapitalbindung und weniger AfA Aufwand für Lagerwagen. Andererseits wird der für das tägliche Autohausbusiness Bestand an Vorführ- und Werkstattersatzwagen mangels Nachschub immer älter. Steigende AfA und Überalterung dieses Bestandes im Anlagevermögen sind die Kehrseite dieser nach wie vor anhaltenden Entwicklung. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 23,06 % (Vj. 30,69 %). Die Quote liegt im Branchenvergleich auf einem sehr guten Niveau. Unser Eigenkapital deckt die langfristig im Unternehmen gebundenen Vermögenswerte zum Abschlussstichtag zu 94,19 % (Vj. 118,91 %). Unsere liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 283 T€ (Vj. 949 T€). Unser kurz- und mittelfristig finanziertes Vermögen übersteigt unsere hierzu äquivalenten Schulden (working capital) zum Bilanzstichtag um 2.591 T€ (Vj. 2.799 T€). Diese Kennzahl ist für uns ein wichtiger Indikator unserer stabilen Finanzlage. c) Vermögenslage Unser Vorratsvermögen ist mit 60,40 % (Vj. 38,24 %) der Bilanzsumme ein bedeutsamer Vermögenswert. Wir pachten die betrieblich genutzten Grundstücke von der Besitzgesellschaft unserer Gesellschafter. Im Berichtszeitraum wurden 746 T€ (Vj. 183 T€) Pachtzahlungen geleistet. Verpächterin ist die Fröhlich GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft innerhalb einer Betriebsaufspaltung. Die Bestände an Gebrauchtwagen sind nahezu komplett, die Bestände an Vorführwagen zum großen Teil eigenfinanziert, was wiederum eine deutliche Reduzierung der Zinskosten mit sich bringt. Markenspezifische Investitionen z.B. in CI wurden im Berichtsjahr im üblichen Umfang getätigt, es kam zu keinen außergewöhnlichen Belastungen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist branchenbedingt relativ niedrig. Im aktuellen Geschäftsjahr ist diese Kennzahl gesunken und mit - 0,3 % leicht im negativen Bereich. Der vereinfachte Cashflow, berechnet aus Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen, beträgt im Berichtszeitraum 318 T€ (Vj. 126 T€). III. Prognosebericht Die Entwicklung für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 stellte sich per 30.06.2024 wie folgt dar: Im Neuwagenbereich bei Peugeot wurden im ersten Halbjahr viele Fahrzeuge ausgeliefert, die Bestellungen aus dem Vorjahr 2023 betroffen haben. Dieser Überhang an Bestellungen hat zu deutlichen Umsatzerhöhungen geführt. Ein weiterer Effekt für signifikant gestiegene Umsätze ist eine einmalige Großbestellung eines Kunden über 100 Nutzfahrzeuge. Diese wurden im August 2023 bestellt und im ersten Halbjahr 2024 ausgeliefert. Die gestiegenen Umsätze müssen im langjährigem Vergleich gesehen werden, da v.a. in den Jahren 2022 und 2023 aufgrund der Lieferproblematik hier die Umsätze mangels Auslieferungen deutlich rückläufig waren. Die ausgelieferten Neuwagen führten im Vorjahresvergleich per 30.06.2024 zu einem Umsatzplus (bezogen auf das Gesamtunternehmen) von von 69% zum ersten Halbjahr 2023. Es kann somit mit Blick auf das Jahr 2024 von einer Normalisierung der Umsätze im Langfristvergleich gesprochen werden. Eine andere Entwicklung ist im ersten Halbjahr 2024 bei den Gebrauchtwagen zu beobachten. Hier gingen die Umsätze zum Vorjahreszeitraum um gut 20% zurück. Auch das Ertragsniveau ist im Vergleich zu 2023 spürbar rückläufig, was auf die Sonderkonjunktur bei Gebrauchtwagen zurückzuführen ist, die sich zum Vorjahr deutlich abgeschwächt hat. Ähnlich wie bei den Neuwagenumsätzen kann man auch bei den Gebrauchtwagen von einer Rückkehr zu den Werten aus den Jahren vor 2020 sprechen. Im Aftersales Bereich weisen wir auch in 2024 stabile Zahlen aus. Im Umsatz kann eine minimale Steigerung um 2,5% verzeichnet werden, der Deckungsbeitrag ist nahezu identisch zum ersten Halbjahr 2023. Etwas besser fallen die Zahlen im Bereich Teile und Zubehör aus. Hier konnte der Umsatz per 30.06.24 um 7,9% erhöht werden, der Deckungsbeitrag ist wie bei Aftersales unverändert zum gleichen Zeitraum 2023. Kumuliert über alle Abteilungen hinweg zeigt sich für das erste Halbjahr wie oben beschrieben ein deutliches Umsatzplus von 69%. Allerdings steht unter dem Strich ein negatives Ergebnis von rund 300.000 €. IV. Hinweis auf wesentliche Chancen und Risiken Bei der Betrachtung von Chancen und Risiken müssen die einzelnen Bereiche wie oben im Rückblick ausgeführt, auch künftig differenziert bewertet werden. Die größten Umsätze wurden und werden nach wie vor im Neuwagenverkauf getätigt. Nachdem die Auswirkungen von Zulieferproblemen und Lieferverzögerungen kaum mehr eine Rolle spielen, verschärft sich der Preiswettbewerb zusehends, was sich sowohl im Wettbewerb mit fremden Marken als auch im Intrabrandwettbewerb auswirkt. Sinkende Restmargen führen hier zu niedrigeren Erträgen. Erwähnenswert ist für die Neuwagen der deutlich gestiegene Anteil an Leasingverträgen. So entscheiden sich Peugeot Neuwagenkunden zwischenzeitlich zu rund 80% ihr Fahrzeug zu leasen unabhängig davon ob sie es privat oder gewerblich nutzen. Forciert wird dieser Trend auch durch die Unsicherheit welche Antriebsart für das neue Fahrzeug die geeignete ist. Bevor man sich darauf festlegt, wird die Variante Leasing mit Rückgabe nach 24, 36 oder 48 Monaten und der Rückgabeoption gewählt. Wir sichern einen Teil dieser Geschäfte zwischenzeitlich durch die Absicherung des Restwerts durch die Stellantis Bank ab um künftige Verluste bei der Rücknahme zu vermeiden. Weiter belastet wird das Neuwagenergebnis durch seit 2023 deutlich gestiegene Zinsen der Einkaufsfinanzierung. Diese haben sich seit der Niedrigzinsphase der Vorjahre teilweise verdreifacht. Hinzu kommt der erhöhte AfA Aufwand für ältere Vorführwagen, die teilweise nicht nur zwei- sondern bereits dreifach Abschreibungsaufwand verursacht haben. Gestiegene Kosten von Dienstleistern wie v.a. Aufbereitung und Zulassungsdienst sowie für Bereiche wie Marketing belasten das Ergebnis bei Neuwagen zusätzlich. In Bezug auf die Attraktivität und Perspektive unserer Marken kann für Peugeot attestiert werden, dass Design und Optik den Zeitgeist der Interessenten treffen. Die Nachfrage auch von Neukunden ist positiv. Das einheitliche Markengesicht mit dem neuen Peugeot Logo ist zwischenzeitlich beim Großteil der Modelle umgesetzt, das Angebot an aktuellen Modellen somit sehr zufriedenstellend. Bei Mitsubishi haben die beiden neuen Modelle ASX und Clio eine Belebung der Nachfrage bewirkt, allerdings nicht im erhofften Umfang. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Nachfrage ab Ende 2024 entwickelt, wenn der Bestseller Space Star aus dem Programm genommen wird. Die teilweise Kompensation der negativen Entwicklung bei Neuwagen durch die Erträge im Gebrauchtwagenbereich gelingt zwar auch aktuell noch, die Erträge sind allerdings im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger und gleichen sich wieder dem Niveau vor 2023 an. Dennoch kann Nachfrage und Rendite bei den Gebrauchten als Stütze im Verkauf angesehen werden. Eine zunehmende Professionalisierung u.a. durch das Stallantis Label "Spoticar" belebt den Bereich zusätzlich. Die Ergebnisse im Aftersales sowie bei Teilen und Zubehör sehen wir auch künftig als stabil an. Die teilweise deutlichen Preissteigerungen der letzten 1-2 Jahre bei Stundensätzen und Ersatzteilpreise sind branchenüblich und werden von den Kunden zwischenzeitlich als normal und angemessen akzeptiert. Die Auslastung ist im Durchschnitt auf hohem Niveau. Durch das Stocken des Verkaufs von Elektrofahrzeugen halten sich bislang auch befürchtete Einbußen im Service in Grenzen. Der Absatz von Motoröl und die berechneten Arbeitswerte bei Inspektionen hält sich aufgrund der nach wie vor hohen Anzahl an Fahrzeugen mit Verbrennermotor auf üblichem Niveau. Zusätzlich hält der Trend an, dass Fahrzeuge länger genutzt werden, was ebenfalls die Auslastung absichert. Ein Thema, welches für alle Händler des Stellantiskonzerns relevant wird, ist die notwendige Investition in Marken-CI. Hierzu wurde von uns 2024 ein von Stellantis benanntes Architekturbüro beauftragt, welches für die einzelnen Standorte die CI Planung vornimmt. Der genaue Umfang ist aktuell noch nicht bekannt. Je nach Höhe des Invests ist pro Standort die Wirtschaftlichkeit der Umsetzung zu prüfen. Ein kleineres CI-Invest für Mitsubishi an der Ostendstraße ist zur Umsetzung für Ende 2024 / Anfang 2025 beauftragt. Wesentlich für die künftige Zusammenarbeit mit Peugeot wird darüber hinaus die Frage sein ob und wenn ja ab wann künftig das Agenturmodell "New Retailer Model" umgesetzt werden soll. Gerade für ein Autohaus unserer Struktur in einem Ballungszentrum wird die Ausgestaltung eines solchen Vetriebsmodells aufgrund der hohen Fixkosten von zentraler Bedeutung sein. Vor wenigen Wochen hat Stellantis die Umsetzung, die ursprünglich für Mitte 2025 geplant war, auf Ende 2026 verschoben. Hiermit einher geht die Verlängerung sämtlicher Vertriebs- und Serviceverträge für alle 4 Standorte bis zum 31.12.2026. Die Eigenkapitalquote beläuft sich im Berichtsjahr auf 30.06%, was über dem Branchen Benchmark liegt. Weiterhin nimmt die Autohaus Fröhlich GmbH keinerlei Kreditlinien der Hausbanken in Anspruch. Der Großteil des Aktivvermögens in Form von Ersatzteilen, Vorführ- und Gebrauchtwagen ist eigenfinanziert. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien der Peugeot Bank Deutschland. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 28. August 2024 Autohaus Fröhlich GmbH Peter Fröhlich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Autohaus Fröhlich GmbH, NürnbergI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Autohaus Fröhlich GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HR B 4475 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Aufgliederung des Bilanzpostens Sachanlagen wurde branchenbedingt um die Position Geschäfts- und Vorführfahrzeuge erweitert. Dies dient einer klareren und übersichtlicheren Darstellung. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht - Autohaus Fröhlich GmbH Firmensitz laut Registergericht - Nürnberg Registereintrag - Handelsregister Registergericht - Nürnberg Register-Nr. - HRB 4475 Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Es bestehen langfristige Pachtverträge in Höhe von 740.000,00 € Jahrespacht. Weiterhin bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus Leasinggeschäften im Zeitraum von 2024 bis 2028 in Höhe von 7.873.127,49 €. Erfahrungsgemäß kommt ein Teil der Verpflichtung nicht zur Realisierung aufgrund vorzeitiger Vertragsbeendigung oder Übernahme des Leasinggegenstandes durch Kunden. Außerdem ergeben sich für die Autohaus Fröhlich GmbH aus obigen Verpflichtungen nicht unerhebliche Gewinnchancen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 141.739,00 (Vorjahr EUR 151.877,00). Die Steuerrückstellungen beinhalten die den Berichtszeitraum betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HBG in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HBG abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten weitgehend beibehalten werden. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.500,00 € (Vorjahr: 1.500,00 €). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde gem. Gutachten die Projected Unit Credit Method (PUC - Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Gesamtbetrag, der gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 484,00 (Vorjahr: EUR 2.344,00) und betrifft den Unterschiedsbetrag des Pensionsrückstellungsansatzes mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen wurden zu erwartende, nicht unerhebliche Kosten für Aufbewahrung, Leasinggarantien, Personalkosten, Abschluss- und Prüfungskosten, Kulanzverpflichtungen und Sonstige Aufwendungen passiviert. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Angaben zu Verbindlichkeiten gem. § 268 Abs. 5, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB ergeben sich wie folgt:
Die unter den gesicherten Verbindlichkeiten angegebenen Beträge beinhalten Sicherungen unter Eigentumsvorbehalt bei den Vertragspartnern Peugeot Deutschland GmbH und Mitsubishi Motors Deutschland. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. V. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: § Herr Dipl.-Kaufmann Peter Fröhlich Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Auf die Angabe der Bezüge der früheren Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9b HGB wird gem. § 286 HGB verzichtet. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 141.739,00 €. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird gem. § 288 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Fehlbetrag für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 beträgt 212.342,09 €. Auf neue Rechnung werden 212.342,09 € vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Nürnberg, den 28. August 2024 Autohaus Fröhlich GmbH Peter Fröhlich, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Nürnberg, den 28. Oktober 2024 gez. Peter Fröhlich Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Fröhlich GmbH, 90482 Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Fröhlich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Fröhlich GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 04. Oktober 2024 Conrad
GmbH
Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer |
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