Timber Industries GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Becker seit 19.9.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HolzLand Becker GmbHObertshausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die HolzLand Becker GmbH hat ihren Sitz in Obertshausen und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach unter HRB 50322 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH- Gesetzes zu beachten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage A) dargestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 1-5 Jahre. Sollte zum Bilanzstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung vorliegen, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 3 S.5 HGB. Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für die Berechnung der Abschreibungen wurden im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Bauten einschließlich der Bauten auf fremde Grundstücke: 6-33 Jahre Technische Anlagen und Maschinen: 3-19 Jahre Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1-25 Jahre Planmäßige Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen sowie der individuellen Verhältnisse der Gesellschaft vorgenommen. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden bis zu einem Wert von Euro 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter bis Euro 250 erfolgte eine unmittelbare Aufwandsbuchung. Sollte zum Bilanzstichtag eine voraussichtliche dauernde Wertminderung des Sachanlagevermögens vorliegen, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern der beizulegende Werte am Bilanzstichtag niedriger war, wurden diese angesetzt. Waren wurden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Tagessätzen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert bilanziert. Das Gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern sind zum rechnerischen Wert bilanziert. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs, wobei entsprechend § 256a HGB bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr das Nieder- bzw. Höchstwertprinzip beachtet wird. Aus der Umrechnung entstehende Kursgewinne bzw. Kursverluste werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den nachfolgenden Anlagespiegel verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von dem Gesamtbetrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 6.550.903,09 (Vorjahr: Euro 7.819.947,62) haben insgesamt Euro 2.896,12 (Vorjahr: Euro 1.062,39) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 1.057.111,62 (Vorjahr: Euro 289.661,27) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Positionen für Personalaufwendungen, Garantierückstellungen, unterlassene Instandhaltungen und ausstehende Rechnungen. Passive latente Steuern Der in der Bilanz saldiert und gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" beruht auf folgenden temporären Differenzen. Der verwendete Steuersatz beträgt 29,83%.
Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus: Steuerlichen Ansatzverboten (Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens), sowie abweichenden Abschreibungen (entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sowie Technische Anlagen und Maschinen und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung). Die latenten Steuersalden und deren Änderungen im Geschäftsjahr 2023 sind nachfolgend dargestellt:
Ein Ansatz der aktiven latenten Steuern war im Vorjahr unter Anwendung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 S.1 HGB unterblieben. Umsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
Die Gesellschaft ist ausschließlich im Holzhandel tätig.
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 38 (Vorjahr: TEuro 38). IV. Sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt Euro 2,0 Mio. aus Mietverträgen. Die Mietverträge haben eine Laufzeit von 12 Monaten bis in einem Fall auf Lebenszeit. Abschlussprüferhonorar Die Honorarkosten belaufen sich auf TEuro 19 und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Angaben zu Organmitgliedern Geschäftsführer: Frank Becker, Kaufmann, Obertshausen Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Anzahl der Arbeitnehmer Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 245 (Vorjahr 233) Arbeitnehmer beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von Euro 267.599,54 soll gemäß dem Ergebnisverwendungsvorschlag auf neue Rechnung vorgetragen werden. VI. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.
Obertshausen, den 25. Juni 2024 gez. Frank Becker Gesellschafterversammlung vom 17.12.2024
Anlagenspiegel zum 31.12.2023HolzLand Becker GmbH, Obertshausen
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen der Gesellschaft HolzLand Becker (im Folgenden auch HLB oder Gesellschaft genannt) ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit einer beeindruckenden 200-jährigen Geschichte im Holz- und Baustoffhandel. Seit der Gründung im Jahr 1819 in Obertshausen hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und den Wandel der Zeit erfolgreich gemeistert. Heute ist HolzLand Becker ein Handelsunternehmen mit einer breiten Palette an Home- und Living- Produkten. Quelle GD Holz, Pressemitteilung vom 30. Januar 2024: "Das schwierige wirtschaftliche Umfeld verbunden mit einer sehr schwachen Baukonjunktur sorgten beim deutschen Holzhandel 2023 insgesamt für einen Umsatzrückgang von 15%. Teilweise ist dieser Umsatzrückgang aber auch weiter nachgebenden Preisen geschuldet. Die Jahresauswertung des monatlichen GD Holz Betriebsvergleiches zeigt deutlich, dass die schwachen Absatzmärkte im vergangenen Jahr voll auf die Umsatzentwicklung der Branche durchgeschlagen haben. Alle wichtigen Sortimente im Holzhandel sind von diesem Umsatzrückgang betroffen, am stärksten Schnittholz mit einem Umsatzrückgang von 24%, am wenigsten Bauelemente (Innentüren) mit einem Umsatzrückgang von nur gut 5%. Einzig der Bereich Dienstleistungen konnte um 9% zulegen. Einzelhandel und Großhandel sind von der rückläufigen Entwicklung 2023 gleichermaßen betroffen. Wichtige Ursache ist die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere die viel zu geringen Baufertigstellungen, auch der Absatz mit dem Endverbraucher ist sehr unbefriedigend. Erschwerend kommt für die Branche hinzu, dass viele Kosten inflationsbedingt stark angestiegen sind aber auch der drastische Anstieg der LKW-Maut sowie die CO 2 -Steuer." Die Geschäftstätigkeit der HLB umfasst den Handel mit Holzprodukten und Baustoffen. Der Handelsbereich ist wiederum aufgeteilt in den Holzgroßhandel, den Holzeinzelhandel und den Internetvertrieb. HLB betreibt sein Geschäft von drei Standorten: Obertshausen (Großhandel, Einzelhandel, Fertigung und Lager), Weiterstadt (Einzelhandel) und Offenbach (Lager). B. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Entgegen dem Trend in der deutschen Wirtschaft erhöhte sich der Rohertrag (Umsatzerlöse + aktivierte Eigenleistungen - Materialaufwand - Werbekosten - Warenabgabe) der Gesellschaft auf T€ 14.998 (im Vorjahr T€ 12.294). Damit trat gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung um T€ 2.704 (+21,99 %) ein. Die Umsatzerlöse wiesen keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr auf und lagen nur leicht unter dem prognostizierten Umsatzvolumen von 2022. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich im Wesentlichen durch die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf T€ 29.833 (Vorjahr: T€ 30.824). Wesentliche Posten des Aktivvermögens sind technische Anlagen und Maschinen (T€ 1.028; Vorjahr: T€ 1.068), andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 808, Vorjahr: T€ 932) und Vorräte (T€ 19.895, Vorjahr: T€ 19.470). Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Sachanlagen in Höhe von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 940) zugegangen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen T€ 766 (Vorjahr: T€ 645). Aufgrund der Verringerung der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote aufgrund des Jahresüberschusses von 28,74% im Vorjahr auf nunmehr 30,59% erhöht. Die Gesellschaft verfügt weiterhin über eine ausgewogene Kapitalstruktur. 2.2. Ertragslage Der Materialaufwand hat mit minus 12,1 % (plus 8,4 % im Vorjahr) im Vergleich zum Vorjahr deutlicher abgenommen als die gesunkenen Umsatzerlöse. Die Personalkosten erhöhen sich um T€ 903. Der Anteil der Personalkosten in Bezug auf das Rohergebnis hat sich von vormals 28,2% auf nunmehr 27,3% vermindert Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.915 auf T€ 23.126. Enthalten sind im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe (plus T€ 1.474) und Werbe- und Reisekosten (plus T€ 1.293) gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern erhöht sich von T€ 159 auf T€ 317, der Jahresüberschuss von T€ 107 auf T€ 268 und entspricht daher dem prognostizierten Ergebnis aus dem Vorjahr. 2.3. Finanzlage Unsere Finanzlage ist nach wie vor als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Anlehnung an DRS 21 beträgt plus € 1,7 Mio. (Vorjahr: minus € 2,8 Mio.). Er resultiert insbesondere aus dem Jahresergebnis von T€ 268 (plus T€ 161 gegenüber dem Vorjahr), aus der Erhöhung der Vorräte (plus € 0,4 Mio.) sowie der Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten (plus € 0,4 Mio.) und der erhaltenen Anzahlungen (plus € 0,1 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, erhöhten sich um plus € 1,7 Mio. Die Rückstellungen veränderten sich nur geringfügig; die Abschreibungen betrugen T€ 0,8 Mio. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, sodass auch mögliche Liquiditätsschwankungen jederzeit überbrückt werden könnten. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist aufgrund planmäßiger Tilgung mit € 1,1 Mio. negativ. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist aufgrund der getätigten Investitionen im Anlagevermögen mit € 0,3 Mio. negativ. Allen bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nachgekommen werden. Künftige Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten. Die wirtschaftliche Lage und die Liquidität der Gesellschaft sind zum Bilanzstichtag daher als gut zu bezeichnen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Langfristig sehen wir das wirtschaftliche Umfeld für unsere Branche nach wie vor positiv. Der hohe Bestand an modernisierungsbedürftigen Immobilien in Deutschland, der demografische Wandel zu einer älteren Bevölkerung, der Zwang zum energieeffizienten Bauen bzw. Renovieren und die Investitionen in Gebäude durch gewerbliche Wirtschaft und Kommunen werden dafür sorgen, dass genügend Nachfrage nach unseren Produkten und der damit verbundenen handwerklichen Dienstleistung bestehen wird. Kurzfristig ergeben sich Risiken aus einem zunehmenden Wettbewerbsdruck durch Konsolidierungstendenzen und der verstärkt betriebenen Direkt-Vermarktung durch die Hersteller. Außerdem sehen wir Risiken darin, dass die wirtschaftliche Erholung im Euro-Raum unerwartete Rückschläge erleiden könnte. Dies könnte sich über ein zurückhaltendes Konsumverhalten negativ auf unser Geschäft auswirken. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung von wesentlichen Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensleitung eine rechtzeitige Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf bestandsgefährdende Risiken zu ermöglichen. Wesentliche Elemente einer frühzeitigen Erkennung von Risiken und deren Kommunikation an die Unternehmensleitung sowie zur Einleitung von Maßnahmen im Hinblick auf einen angemessenen Umgang mit den Risiken sind:
Zukünftige Risiken können sich insbesondere im Rahmen des Geschäftsumfeldes unserer spezifischen Branche, aber auch aus sonstigen Gegebenheiten ergeben. Insbesondere sind folgende Faktoren von Bedeutung: Branchenrisiko: Die Vermögens- Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft ist abhängig von der allgemeinen Entwicklung in der Baubranche. Diesem Risiko begegnen wir durch systematische Marktbeobachtungen, um auf Entwicklungen frühzeitig reagieren zu können. Kundenrisiko: Bonitätsrisiken werden durch ein implementiertes Risikomanagement in Verbindung mit aktuellen Wirtschaftsauskünften minimiert. Personalrisiko: Wir benötigen für unsere Geschäftstätigkeit hoch qualifiziertes und motiviertes Personal. Eine überdurchschnittliche Fluktuation oder der Ausfall von Leistungsträgem kann erhebliche Risiken für das operative Geschäft bergen, die letztlich zu einem Verlust an Marktanteilen, Umsatz und Ertrag führen könnten. Fazit: Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die für uns wesentlichen Risiken identifiziert sind und der Kontrolle der Geschäftsführung unterliegen. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft positiv. Wir rechnen mit einer Umsatzreduktion von 10% und einem Ergebnis nach Steuern für unsere Gesellschaft, das auf dem Niveau für 2023 liegen wird. Auch in den nächsten Jahren erwarten wir eine stabile Ertragslage der Gesellschaft. Wir gehen davon aus, unseren Zahlungsverpflichtungen auch in Zukunft jederzeit fristgerecht nachkommen zu können. D. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposten verfolgt das Unternehmen eine gewohnt konservative Risikopolitik. Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird die Liquiditätssituation laufend überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonti und innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Unsere Investitionen, sofern nicht mit Eigenmitteln getätigt, sind langfristig über Bankkredite unserer Hausbanken finanziert.
Obertshausen, den 25. Juni 2024 gez. Frank Becker BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HolzLand Becker GmbH, Obertshausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HolzLand Becker GmbH, Obertshausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HolzLand Becker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 8. Juli 2024 DELTA
Treuhand GmbH
Christian Schmitt, Wirtschaftsprüfer Martin Knoll, Wirtschaftsprüfer |
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