Nielsen Media Germany GmbH
Scheidtweilerstraße 17, 50933 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tatjana Kidrowski-Koźlik seit 9.4.2025 | Prokura |
Michael Murrins seit 9.4.2025 | Prokura |
Daniela Dr. Kirchberg seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Christian Johannes Meffert seit 15.10.2024 | Prokura |
Alexander James Richards seit 14.10.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
RSMG Insights Coöperatief U.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nielsen Media Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021Nielsen Media Germany GmbHKölnAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021Nielsen Media Germany GmbHKöln
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20211. Allgemeine Angaben Die Nielsen Media Germany GmbH, Scheidtweiler Straße 17, 50933 Köln, hat ihren Sitz in Köln und wird beim Amtsgericht Köln unter der Handelsregisternummer HRB 52969 geführt. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2021 ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert beibehalten. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gemindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Zuschreibungen werden bis höchstens zu den historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder im Fall des abnutzbaren Anlagevermögens bis zu den bis zum Zuschreibungsstichtag fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (im Wesentlichen 1-5 Jahre) der Vermögensgegenstände vorgenommen. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips angesetzt. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen, so dass sie allen erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz a. Aktiva Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht stellen sich wie folgt dar:
*) Eigenkapital und Ergebnis gemäß
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021
Die Beteiligungen an der Nielsen Sports Deutschland GmbH, Köln sowie an der Nielsen Sports UK & Ireland Ltd., London, wurden im Jahr 2021 aufgrund einer dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert auf Basis des Ertragswerts angesetzt. Somit wurde eine außerplanmäßige Abschreibung von TEUR 9,4 Mio. vorgenommen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. b. Passiva Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 100.100,00. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 925 (Vorjahr: TEUR 1.481), davon entfallen auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Für die Verbindlichkeiten bestehen keine Sicherheiten. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beträgt TEUR 354 (Vorjahr TEUR 168) und beinhaltet abgegrenzte Entgelte, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betreffen im Berichtsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.157. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 648. Davon entfallen TEUR 20 auf Effekte aus Währungsumrechnungen. Erträge oder Aufwendungen aus Auf- oder Abzinsung sind nicht angefallen. 5. Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Sonstige Angaben a. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat keine Haftungsverhältnisse gegenüber Dritten oder gegenüber verbundenen Unternehmen. b. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet-, Pacht-, und Leasingverträge: Am 31. Dezember 2021 bestanden keine Verpflichtungen gegenüber Dritten aus Miet-, Pacht und Leasingverträgen. Es bestehen keine Verpflichtungen aus Miet-, Pacht und Leasingverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen. c. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 43 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 68). d. Konzernverhältnisse Die Nielsen Media Germany GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der RSMG Insights Cooperatief U.A., Amsterdam, Niederlande, deren Anteile zu 100 % mittelbar von der Nielsen Holdings plc, registriert in London/UK unter Company Number 09422989, als oberstes Mutterunternehmen gehalten werden. Die Nielsen Holdings plc stellt einen Konzernabschluss nach den United States Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich und wird bei der Securities and Exchange Commission (SEC) in den Vereinigten Staaten von Amerika veröffentlicht. Die Nielsen Media Germany GmbH macht von der Befreiungsvorschrift des § 292 HGB i. V. m. § 291 HGB Gebrauch. e. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Zwischen dem Ablauf des Geschäftsjahres und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bzw. des Lageberichts kam es im Februar 2022 zum Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Der Russland-Ukraine-Krieg hatte nach Einschätzung der Geschäftsleitung allerdings keinen wesentlichen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung. f. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch, die Kosten für das Honorar des Abschlussprüfers im Anhang nicht anzugeben. Von den übrigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde ebenfalls Gebrauch gemacht. g. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Alexander James Richards, Kaufmann Herr Dirk Karl Reinbothe, Kaufmann (bis 13.09.2024) Herr Mathias Bernhardt, Kaufmann (bis 13.09.2024) Herr Robert Moore, Kaufmann (bis 13.09.2024) Die Bezüge der Geschäftsführung für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen TEUR 183 (Vorjahr TEUR 71).
Köln, den 19. Dezember 2024 Alexander James Richards, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021Nielsen Media Germany GmbHKöln
I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Nielsen Media Germany GmbH mit Sitz in Köln ist Teil des globalen Informations- und Medienunternehmens Nielsen Holdings Limited, London, UK, dass seinen Kunden ein umfassendes Verständnis von Medienkonsumverhalten zur Verfügung stellt. Nielsen liefert Expertise, Informationen, Einsichten und Lösungen auf lokaler und globaler Ebene. Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Nielsen Media Germany GmbH liegt in der Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Beobachtung und Analyse des deutschen Werbemarktes mit allen gängigen Instrumenten der Marktforschung in den Bereichen TV, Audio, Digital (einschließlich Search und Social in ausgewählten Märkten), Print, Out of Home und Kino. "Ad Intel" ist nach Auffassung der Geschäftsführung die umfassendste Quelle für wettbewerbsfähige globale Werbedaten, die derzeit in Deutschland verfügbar ist. Die angebotenen Lösungen helfen Unternehmen, effiziente Medienstrategien zu entwickeln und sich von ihren Mitbewerbern abzuheben. Die Kundengruppen sind Werbetreibende, Agenturen, Verlage und Werbeplattformen. Geographisch gesehen fokussiert sich Nielsen Media Germany GmbH im Wesentlichen auf Deutschland und den deutschen Werbemarkt. Die Nielsen Media Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der RSMG Insights Cooperatief UA, mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Werbeausgaben in Deutschland Werbeausgaben in Deutschland sind in den vergangenen Jahren im mittleren einstelligen Bereich stetig gewachsen. Nur im Jahr 2020 als Folge der COVID-19 Pandemie sind die Werbeausgaben leicht gesunken. Im Jahr 2021 sind Werbeausgaben um ca. 12% gegenüber 2020 gestiegen und lagen bei ca. $ 27,5 Milliarden. Im Jahr 2022 lag das Wachstum bei ca 4% und die Werbeausgaben mit $ 28.6 Milliarden deutlich über den pre-COVID-19 Werten. 1 Durch das COVID-19-Virus und folgende Einschränkungen ist im Gesamtjahr 2020 die Wirtschaftsleistung in Deutschland mit 4,1% zurückgegangen, im Jahr 2021 konnte sie sich erholen und ist um 3,7% und im Jahr 2022 um 1,4% gestiegen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland in 2023 ist leicht um 0,3% gesunken. 2 Das statistische Bundesamt veröffentlicht den Preisanstieg für 2021 auf 3,1%, für 2022 auf 6,9% und 2023 auf 5.9%. Für 2024 wird aktuell ein Anstieg von 2,2% prognostiziert. 3
1 statista Worldwide Ad Spend 2017-2028 /aus
Januar 2024 / Globaler Vergleich nach Land.
2. Geschäftsverlauf Im Verlauf des Jahres 2020, hat Nielsen diverse Umstrukturierungsmaßnahmen vorgenommen um die beiden Geschäftsbereiche Nielsen Global Media und Nielsen Global Connect zu separieren und als eigenständige Bereiche zu führen. Im vierten Quartal 2020, gab Nielsen (NYSE: NLSN) den Verkauf von Nielsen Global Connect bekannt, der in 2021 abgeschlossen wurde. In Deutschland wurden in 2020 im Zuge eines Asset Deals die Vermögensgegenstände von The Nielsen Company (Germany) GmbH an die Nielsen Media Germany GmbH verkauft. Somit ist 2021 das erste vollständige Jahr für Nielsen Global Media in Deutschland ohne Nielsen Global Connect. Im Jahr 2021 konnte Nielsen Media Germany GmbH ca. 69% des gesamten Umsatzvolumens durch den Verkauf von Dienstleistungen, Informationen und Einblicke in die Media- und Werbeindustrie erzielen. Die übrigen Umsätze ergeben sich aus dem Verkauf von Dienstleistungen an verbundenen Unternehmen. Es wurde 141% mehr Umsatz mit Dritten als im Vorjahr generiert, was in etwa der Prognose des Vorjahres entspricht. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen sind um ca. 124% gestiegen, was in etwa der Prognose des Vorjahres entspricht. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um ca. 135% gestiegen und die Erwartung der Unternehmensleitung einer Steigerung der Umsatzerlöse ist somit erfüllt worden. Die Unternehmensleitung ist mit der operativen Geschäftsentwicklung im Jahr 2021 zufrieden. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das EBITDA Ergebnis haben sich sehr positiv entwickelt. Nur die außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen hat zu einem erheblichen Jahresfehlbetrag geführt. Die Marktposition der Nielsen Media Germany GmbH ist aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin positiv zu beurteilen, insbesondere hinsichtlich der hohen Marktabdeckung und der weltweiten Präsenz des Nielsen Konzerns. Dadurch ergeben sich Wettbewerbsvorteile gegenüber Wettbewerbern, die zu weiterem Umsatzwachstum durch die Gewinnung von langfristigen Kundenverträgen führen können. Im letzten Jahr wurde für das Jahr 2021 ein ausgeglichenes Jahresergebnis prognostiziert. Tatsächlich lag das Ergebnis der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 mit einem Verlust von TEUR -9.223 um TEUR 8.375 unter dem Niveau des Vorjahres (2020: TEUR -848) Diese negative Entwicklung ist im Wesentlichen durch die einmaligen entstandenen Kosten aus einer außerplanmäßigen Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR -9.462 zurückzuführen. 3. Lage der Gesellschaft und finanzielle Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. b. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind insgesamt 135% gegenüber dem Vorjahr um TEUR 16.156 gestiegen, auf die 5 Haupt Produktgruppen verteilt. Größte Produktgruppe ist Advertiser Information Services (-62%) gefolgt von Digital Rankings (-23%) und Ad Intel International, Digital Ad Ratings & Media Analytics (im Schnitt 4%) Der Gesamtanstieg ist zurückzuführen auf die Erweiterung des Geschäftsmodells im Vorjahr ab dem 1. August 2020, wodurch im Jahr 2021 12 aktive Monate mit dem neuen Produktportfolio gegenüber 5 Monaten im Vorjahr vorhanden waren. Aus demselben Grund sind die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen entsprechend gestiegen. Die Umsatzentwicklung mit Dritten entspricht den Erwartungen des Vorjahres. Es wurde eine Verbesserung von ca. 140% prognostiziert. Der tatsächliche Anstieg liegt bei 141%. Die Umsatzentwicklung mit verbundenen Unternehmen ist um ca. 124% gestiegen. Ein Rohergebnis von TEUR 6.153 wurde erzielt (Vorjahr TEUR 2.845). Neben steigenden Umsatzerlösen sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen von TEUR 9.230 auf TEUR 21.976 gestiegen. Im Geschäftsjahr 2021 sind die Personalkosten aufgrund der Erweiterung des Geschäftsmodells erheblich um TEUR 1.130 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.690) gestiegen. Der Anstieg entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung. Das EBITDA von TEUR 1.684 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -321) vor allem aufgrund der im Verhältnis nur leicht steigenden Personalkosten um TEUR 2.006 erheblich verbessert und übertrifft somit die Prognose des Vorjahres von einer Verbesserung des EBITDAs. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 9.223 nach einem Jahresfehlbetrag von TEUR 848 im Vorjahr. Hier wurde die Erwartung einer Verbesserung aufgrund der außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen verfehlt. c. Vermögenslage Zum 31. Dezember 2021 betrug die Bilanzsumme der Nielsen Media Germany GmbH TEUR 19.611 gegenüber TEUR 34.258 zum 31. Dezember 2020. Die Reduzierung der Bilanzsumme um TEUR 14.647 ist insbesondere auf folgende Entwicklungen zurückzuführen: Der Geschäfts- und Firmenwert hat sich auf Grund der planmäßigen Abschreibung um TEUR 1.138 von TEUR 5.214 auf TEUR 4.077 reduziert. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden aufgrund einer außerplanmäßigen Abschreibung um TEUR 9.462 von TEUR 18.341 auf TEUR 8.879 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -59 auf TEUR 2.576 zurückgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 3.657 auf TEUR 562 zurückgegangen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um TEUR 52 auf TEUR 52 erhöht. Dies betrifft im Wesentlichen Ausgaben für Datenakquisition für 2022, die Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresfehlbetrags und der außerplanmäßigen Abschreibung von 66,2% auf 68,7% gestiegen. d. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr durch einen leicht negativen Cashflow aus der laufenden Tätigkeit geprägt, der im Wesentlichen durch die Reduzierung aus Verbindlichkeiten & Forderungen mit verbundenen Unternehmen um TEUR 4.397 resultiert. Bestehende Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die liquiden Mitteln verringerten sich auf TEUR 3.268 (Vorjahr TEUR 3.488).
Die Finanzierung des Investitions-Cashflows erfolgte aus eigenen Mitteln. Wesentliche Investitionen sind für 2022 nicht geplant. Ein Liquiditätsengpass ist weder kurz- noch langfristig zu erwarten, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens wird als gegeben angesehen. Im Jahr 2022 trat das Unternehmen einer Cash- Pooling-Vereinbarung bei, die die Finanzierung garantiert. e. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte 40 festangestellte Mitarbeiter zum Stichtag. Die kontinuierliche Qualifizierung des bestehenden Personals, insbesondere für die globalen Herausforderungen und das Finden von weiteren Talenten, sehen wir als nachhaltigen Erfolgsfaktor des Unternehmens. f. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr 135% über dem im Vorjahr erreichten Wert. Das Wachstum wird zunehmend über unsere Verbundgesellschaften mitgetragen. Der Anteil an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (gegen Dritte und verbundene Unternehmen) einschließlich Barmittel beträgt rund 32,7% (Vorjahr 30,2%) an der Bilanzsumme. Zahlungsausfälle sind in der Vergangenheit nur in sehr geringem Umfang vorgekommen. Auch die für 2021 aufgrund von COVID-19-Auswirkungen erwarteten erhöhten Risiken von Zahlungsausfällen sind nicht eingetreten. Im Jahr 2022 kam es ebenfalls nicht zu wesentlichen Zahlungsausfällen. Die Geschäftsführung beobachtet diese Risiken kontinuierlich, sieht aber derzeit keine besonderen Risiken von Zahlungsausfällen. Die Finanzierung ist im Wesentlichen durch die Nielsen-Gruppe sichergestellt. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf und die Vermögens-, Finanz- sowie Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung des Einmaleffekts aus den außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen als zufriedenstellend. III. Prognosebericht Die Geschäftsführung erwartet für 2022 gleichbleibende Umsatzerlöse gegenüber 2021 und einen niedrigen einstelligen prozentualen Anstieg im Jahr 2023. Für 2024 wird auch eine einstellige prozentualen Steigung der Umsatzerlöse erwartet. Aufgrund kontinuierlicher Produktivitätsverbesserungen wird erwartet, dass die Aufwendungen trotz steigender Kosten für Personal und Material insgesamt relativ stabil gehalten werden und somit ein positives Jahresergebnis erzielt werden kann. Die Geschäftsführung geht von einer leichten Verbesserung des EBITDA und der Jahresüberschüsse in den Geschäftsjahren 2022, 2023 und 2024 aus. Im Jahr 2022, 2023 und 2024 wird von der Geschäftsführung eine leichte Verbesserung des operativen Cashflows erwartet. Die Geschäftsführung erwartet insgesamt eine positive Entwicklung in den Geschäftsjahren 2022, 2023 & 2024. IV. Chancen- und Risikobericht a. Risikobericht Die Nielsen Media Germany GmbH ist in die Nielsen Gruppe eingebunden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Finanzierung auch in schwierigen Zeiten durch die Gruppe sichergestellt wird, um den Standort Deutschland zu sichern. Die Nielsen Media Germany GmbH hält aus Sicht der Geschäftsleitung eine starke Wettbewerbsposition in Deutschland. Gleichzeitig jedoch müssen wir den erhöhten Anforderungen im Produktionsumfeld gerecht werden und das Zusammenspiel im Verbund effektiv und effizient gestalten. Qualitäts- und andere potenzielle Reibungsverluste bedürfen einer starken Aufmerksamkeit des Managements auch im Jahr 2022. Letztendlich sind all diese Anstrengungen notwendig, um die Synergien wie Einkaufs- und Produktionsvorteile nachhaltig nutzen zu können. Kundenrisiken im operativen Geschäft sichern wir über eine ständige Überprüfung und Anpassung unserer Leistungsfähigkeit und des Produktportfolios an die Markterfordernisse ab. Unsere Neutralität bei der Erfassung und Auswertung von Daten, tiefe Marktkenntnisse und die Fähigkeit, unsere Kunden umfassend zu beraten, bilden aus unserer Sicht die Basis unserer langfristigen Kundenbeziehungen. Die Entwicklung in Bezug auf die weiterwachsende Zahl an Mitwettbewerbern, die sich in Deutschland etablieren, bleibt abzuwarten. Eine ständige Sichtung des Marktes nach technischen Neuerungen und die Zusammenarbeit mit der POC (Principal Operating Company) vermindern die technischen Risiken einer Veralterung der Produktion. Innovationen in diesem Bereich sind für die positive Zukunft des Unternehmens essentiell. Risiken in Bezug auf den Ukraine-Krieg Die Risiken im Zusammenhang mit dem seit Februar 2022 begonnenen Krieg in der Ukraine sind als nicht geschäftsgefährdend für Nielsen Media Germany GmbH einzuordnen. Die Sanktionen gegen Geschäftspartner aus Russland und die Positionierung von Nielsen gegen den Angriff Russlands auf die Ukraine führten zu einer Schließung des russischen Standorts aller Nielsens Gesellschaften. Der geographische Fokus liegt nach wie vor auf Deutschland und aus diesem Grund sieht die Geschäftsleitung aktuell keine langfristige Gefahr für die Gesellschaft. Ein latentes Risiko für nahezu sämtliche Unternehmensbereiche stellt ein möglicher Ausfall unseres IT-Systems dar. Diesem Risiko wird durch das Clustering von verschiedenen Servern und Cloud-basierte Lösungen entgegengewirkt. Ausfallrisiko Dem potenziellen Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir mit einem zeitnahen Forderungsmanagement. Aufgrund der hohen Bonität unserer Kunden sind keine wesentlichen Forderungsausfälle zu verzeichnen. Unsere Lieferanten für Einkaufsdaten sind namhafte Unternehmen in der Medienindustrie. Einkaufsrisiken werden durch mehrjährige Lieferverträge minimiert. Zahlungsstromrisiko Die Gesellschaft ist keinen wesentlichen Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Da die Gesellschaft Leistungen auch in Fremdwährungen ein- und verkauft, stellt die Wechselkursentwicklung des Euro zu diesen Fremdwährungen sowohl ein Risiko als auch eine Chance dar. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Leistungsbeziehungen innerhalb des Konzernverbunds. Die betroffenen Währungen sind der US-Dollar, Britische Pfund und Schweizer Franken. Sämtliche Fremdwährungsgewinne und -verluste trägt die Gesellschaft. Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisiken bestehen im Wesentlichen durch ein reduziertes Auftragsvolumen. Wir gewährleisten die jederzeitige Liquidität durch effektives Kostenmanagement, kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie über die Konzern-Einbindung. b. Chancenbericht Wir gehen davon aus, dass die Vorteile des Kernproduktes "Ad Intel" hinsichtlich Marktabdeckung sowie aufgrund der hohen Akzeptanz in der Medienlandschaft die Gesellschaft auch in den Jahren 2022, 2023 & 2024 vor wesentlichen Risiken im operativen Geschäft bewahren werden. Chancen auf eine Ausweitung unseres Geschäfts sehen wir kurz- bis mittelfristig insbesondere im Geschäftsbereich Digital Ad Ratings. Hierbei wird entscheidend sein, wie die neuen Methoden und Technologien im Markt akzeptiert werden. Insgesamt ist die Transition in der Medienlandschaft weg von traditionellen Medien wie TV & Print hin zu Streaming & Digitalen Medien eine sehr wichtige Komponente für die Risiken und Chancen für die Gesellschaft. Es bestehen umfangreiche Budget-, Prognose- und Reportingsysteme und Prozesse, um Risiken transparent zu machen und entsprechend frühzeitig agieren zu können:
Aufgrund der transparenten und nach wie vor schlanken Hierarchie im Unternehmen ist ein gezieltes und flexibles Risikomanagement aus unserer Sicht gewährleistet. Die permanente direkte Kommunikation zwischen Bereichs- und Geschäftsleitung unter Einbeziehung der Finanzabteilung stellt eine kurze Reaktionszeit und unmittelbare Entscheidungswege sicher. Als Teil des Nielsen Konzerns, folgen wir diversen "Corporate Governance" Anforderungen und 'Best Practices' wie Anti-Bribery & Code-of-Conduct. c. Gesamtaussage Aus Sicht der Geschäftsführung ist die Nielsen Media Germany GmbH mit ihren Kapazitäten und Kompetenzen gut aufgestellt, um künftige Chancen für ein nachhaltiges Wachstum zu verwerten und Risiken zu minimieren.
Köln, den 19. Dezember 2024 Alexander James Richards, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nielsen Media Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 20. Dezember 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Marco Bergmann, Wirtschaftsprüfer Florian Hochdorffer, Wirtschaftsprüfer Resolution of the Shareholders' Meeting of Nielsen Media Germany GmbH, CologneThe following resolution has been adopted according to the Shareholders' Meeting of Nielsen Media Germany GmbH waiving all regulations regarding the organization of a Shareholders' Meeting in writing: 1. The annual financial statement for the year ending 31 December, 2021 presented by the Executive Board has been approved.
2. Following the annual loss of 2021 of € -9.223.216,15 net losses amounting to €-7.029.877,53 are generated and carried forward. 3. The actions of the members of the Executive Board in the financial year 2021 are formally approved for this period. 4. Forvis Mazars GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft is appointed as auditor for the financial year ending on December 31, 2022.
Amsterdam, 23 December, 2024 RSMG Insights Coöperatief U.A. VNU International B.V. |
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