Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 16736
Eingetragen
14.5.2003
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Verkauf, Vertrieb und Marketing von chemischen Produkten, Nahrungsmitteln und Agrarprodukten sowie pflanzlichen und tierischen Rohstoffen im Inland und im Export sowie alle Maßnahmen zur Erhaltung und Erweiterung des Marktes für diese Erzeugnisse

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pristijono Abadi
seit 24.10.2017
Geschäftsführer
Sylvia Kania
seit 24.10.2017
Prokura
Kenny Harjo
seit 15.2.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
Anthoni Salim
28.33%
E*** W****** K******
19.17%
F*** S******
19.17%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ecogreen Oleochemicals GmbH

Dessau-Roßlau

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsverlauf und Geschäftslage

1. Anteilseigner und Geschäftsführung

Das Unternehmen Ecogreen Oleochemicals GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" genannt) wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28. September 1995 gegründet; mit gleichem Datum hat die Gesellschaft einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Worldwide Link GmbH abgeschlossen, der am 20. Dezember 1995 in das Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurde.

Die Gesellschaft und die Worldwide Link GmbH (WWL GmbH) haben ihren Geschäftssitz in Dessau-Roßlau.

Die Gesellschaft ist damit in den deutschen WWL-Konzern integriert. Über die Gesellschafter/Investoren der WWL ist diese in den indonesischen Ecogreen-Konzern integriert. Die Gruppe ist auf Herstellung und Vertrieb von Fettalkoholen und damit verwandten chemischen Stoffen vornehmlich in Asien und Europa spezialisiert. Hierzu verfügt der Konzern über Produktionsanlagen in Indonesien und am Standort Dessau-Roßlau.

2. Geschäftsverlauf

2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft beschäftigt sich mit dem Verkauf, Vertrieb und Marketing von chemischen Produkten auf dem europäischen Markt, in den Nahen Osten und Afrika. Die Gesellschaft vertreibt derzeit Fettalkohole und Fettsäuren, die sie zu 100 % von der Ecogreen Oleochemicals Pte. Ltd. in Singapur, einem Unternehmen der Ecogreen-Gruppe, bezieht. Die Produkte werden in Werken in Indonesien hergestellt. Zusätzlich vertreibt sie als Kommissionär Produkte der DHW Rodleben, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Worldwide Link GmbH.

Im Geschäftsjahr 2023 wirkten weiterhin negativ die globalen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch den militärischen Angriff der Russischen Föderation auf die Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten. Das Jahr verlief der Auftrags- und Geschäftslage in unterschiedlichen Phasen. Die Absatzmenge fiel gegenüber 2022 um 29,62% geringer aus. Die Umsatzerlöse fielen im Vergleich zum Vorjahr geringer aus; sie sanken um 52,14 %. Geschuldet ist dies der fallenden Preisentwicklung durch allgemeine Kaufkraftverluste. Die Verkaufspreise korrelieren mit den Einkaufspreisen. Die prognostizierten Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht. Damit wurde auch das prognostizierte Ergebnis nicht möglich. Gleichwohl war die Ergebnisentwicklung im Vorjahresvergleich positiv, da die Einkaufspreise überproportional sanken.

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

In 2023 wurden hauptsächlich Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Fettalkoholen realisiert. Wir erzielten leider nur 46,4 % des Vorjahreswertes der Gesamtumsatzerlöse an Fettalkoholen. Der mengenmäßige Absatz betrug dabei 69,8 % des Vorjahreswertes. EOG schließt mit seinen Kunden keine langfristigen Lieferverträge mit festen Preisen und (Mindest-)Abnahmemengen ab. Insofern ist die Ertragslage der Gesellschaft abhängig von der kurzfristigen Entwicklung eingehender Bestellungen. Prognosen über zukünftige Liefermengen sind von einer erhöhten Unsicherheit gekennzeichnet. Wir beurteilen die Nachfrage nach unseren Produkten in 2023 entsprechend der allgemeinen wirtschaftlichen Weltmarktsituation geringer als in den Pandemiejahren.

Insgesamt waren im Jahresverlauf 2023 gefallene Verkaufs- wie auch Warenbezugspreise zu verzeichnen, wobei in der Gesamtjahresdurchschnittsbetrachtung das Preisniveau weit unter dem des Vorjahres liegt. Das Verhältnis von Einkaufs- und Verkaufspreisen entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 dadurch eher positiv.

Für den Vertrieb der DHW-Produkte erzielte die Gesellschaft eine Kommissionsvergütung in einer Gesamthöhe von TEUR 713. Dieser Betrag entwickelt sich entsprechend der Entwicklung der Gesellschaft DHW.

Insgesamt kann das Geschäftsjahr 2023 in operativer Hinsicht als zufriedenstellend beurteilt werden; ergebnisseitig war es für uns ebenfalls ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr.

Beschaffung

Die Gesellschaft bezieht die zu verkaufenden Produkte fast zu 100 % von der Ecogreen Oleochemicals Pte. Ltd. in Singapur, einem Unternehmen der Ecogreen-Gruppe. Der Beschaffungsmarkt ist Indonesien. Die Einkaufspreise waren entsprechend den allgemeinen Marktpreisen auf einem recht niedrigen Niveau.

3 Wirtschaftliche Lage

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der EOG verringerte sich, resultierend aus dem Rückgang des Warenbestands und der liquiden Mittel und betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 11.691 (Vorjahr: TEUR 13.256). Die Verbindlichkeiten verringerten sich korrespondierend zu den Beständen um insgesamt TEUR 1.559. Die Verbindlichkeiten aus Warenbezug verringerten sich dabei um TEUR 2.068.

Das Vermögen der EOG gliedert sich im Wesentlichen in vier Hauptbestandteile: Anlagevermögen TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 104), Bestand an Waren TEUR 3.994 (Vorjahr: TEUR 5.220), Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände TEUR 6.463 (Vorjahr: TEUR 6.429) und Bestand an liquiden Mitteln TEUR 907 (Vorjahr: TEUR 1.502). Finanzierungsseitig stehen diesen Aktiva insbesondere das ergebnisabführungsbedingt unveränderte Eigenkapital von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 511) und Verbindlichkeiten TEUR 11.078 (Vorjahr: TEUR 12.637) gegenüber.

Die Eigenkapitalquote beträgt 4,4 % (Vorjahr: 3,9 %). Bedingt durch die Wirkungen des Ergebnisabführungsvertrages steht neben dem Eigenkapital der Gesellschaft auch das Haftungspotenzial des Mutterunternehmens WWL zur Verfügung und trägt so zu stabilen bilanziellen Verhältnissen bei.

3.2 Finanzlage

Der Geschäftsverlauf im Kreislauf Wareneingang, Material- und Leistungsverbrauch, Warenausgang und Geldeingang verlief im Geschäftsjahr kontinuierlich. Ableitend aus dem Geschäftsverlauf war die Finanz- und Liquiditätslage monatlich stabil. Die Stabilität wird dokumentiert durch die am Bilanzstichtag vorhandenen Liquiden Mittel von TEUR 907.

3.3 Ertragslage

Die Überwachung und Steuerung des wirtschaftlichen Erfolgs der Gesellschaft erfolgt insbesondere anhand der Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohergebnis und Ergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustausgleich. Wie in Abschnitt 2.1/2.2 dargestellt, wurden niedrigere Umsatzerlöse erzielt. Im Vorjahresvergleich ist eine Minderung der Gesamtleistung von TEUR 67.039 auf TEUR 32.566 (Minderung um TEUR 34.473) zu verzeichnen.

Dieser Verringerung stehen um TEUR 34.692 auf TEUR 27.594 gefallene Materialaufwendungen gegenüber. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 218 auf TEUR 4.972 (Vorjahr: TEUR 4.754). Die Erhöhung des Rohergebnisses ist Resultat der Entwicklung des Verhältnisses zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen.

Die weiteren Aufwandskomponenten (insbesondere Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, Sonstiges) haben sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Personalkosten fallen im Jahr 2023 um TEUR 135 geringer aus als im Vorjahr und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 158 gegenüber 2022 gesunken.

Als Folge dieser Entwicklungen erzielten wir in 2023 einen Gewinn in Höhe von TEUR 565. Der Jahresgewinn in Höhe von TEUR 565 (Vorjahr: TEUR 41) wird an die Worldwide Link GmbH (Muttergesellschaft) aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe abgeführt.

4. Voraussichtliche Entwicklung

4.1 Chancen und Risiken

Der hohe Wettbewerbsdruck auf dem Markt und die schwankenden Preisentwicklungen bergen ständig Risiken für unser Unternehmen. Die Prognosen für die Folgejahre sind mit Unsicherheiten, besonders durch die Krise und den Krieg, der von der Russischen Föderation gegen die Ukraine angefacht wurde, behaftet, denen wir als vergleichsweise kleineres und wenig diversifiziertes Unternehmen verstärkt ausgesetzt sind. Durch die sehr heterogenen und schwer kalkulierbaren Preisentwicklungen auf allen Märkten bieten sich für uns auch Chancen, Nischen im Markt zu besetzen. In effizienter und enger innerbetrieblicher Zusammenarbeit auch über Unternehmensgrenzen im Konzern hinweg können Reserven genutzt werden. Entscheidend für die zukünftige Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist das Fortbestehen der Vertriebsorganisation im Verbund der Ecogreen Group.

Die mengenmäßige Etablierung der in der Ecogreen Group produzierten Waren sowie der ständige Preisdruck in einem weiterhin eng umkämpften europäischen Absatzmarkt werden auch in Zukunft die wesentlichen Chancen, aber auch Risiken der Gesellschaft kennzeichnen.

Der militärische Übergriff der Russischen Föderation auf die Ukraine im Jahr 2022 und auch der andauernde Konflikt im Nahen Osten haben die globalen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen tiefgreifend verändert. Die momentane Situation und deren Folgen, beispielsweise durch Sanktionen, eingeschränkte Rohstoffimporte oder steigende bzw. volatile Energiekosten, haben und werden sich unmittelbar auf die energiepolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Deutschlands und Europas und damit auf die Geschäftstätigkeit unserer Kunden und der Gesellschaft auswirken. Darüber hinaus gab und gibt es weiterhin wesentliche mittelbare Auswirkungen, wie z.B. Preisänderungen oder Unterbrechungen von Lieferketten, für alle Volkswirtschaften zu erheblichen Veränderungen führen. Die hieraus resultierenden kurz-, mittel- und langfristigen Folgen lassen sich gegenwärtig nur schwer einschätzen und sind demzufolge nicht in den Planungs- und Prognoserechnungen der Gesellschaft reflektiert.

Ausfallrisiken betreffend Forderungen/Ausleihungen bestehen in Höhe der Buchwerte und werden durch das Forderungsmanagement minimiert. Dem Risiko verspäteter Einzahlungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (auch betreffend verbundene Unternehmen) wird durch entsprechende Ausgestaltung der Vereinbarungen und Zahlungsmodalitäten mit dem Hauptlieferanten begegnet. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden - unter Bezugnahme auf das Liquiditätsmanagement und den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag - als nicht wesentlich angesehen. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang. Die Situation des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sowie im Nahen Osten und die damit verbundenen Sanktionen der EU und anderer Länder können zu Ausfällen bei den Forderungen führen, russische Kunden waren bis dato verlässliche Partner gewesen.

Chancen sieht die Gesellschaft weiterhin in dem gefestigten Anteil am Absatzmarkt der Fettalkohole und der Fettsäuren, da immer mehr Nachfragen in Europa bei nachhaltig nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Die Preisindikatoren sind nach wie vor Angebot und Nachfrage.

4.2 Absatz, Umsatz und Ergebnis

Die Planungen der Ecogreen Group sehen für das Jahr 2024, basierend auf der als weiterhin recht stabil eingeschätzten Nachfrage nach chemischen Produkten, gleichbleibende Umsatzerlöse vor. Diese basiert mengenseitig auf unseren Bestandskunden und natürlich auch aus der Akquisition von Neukunden. Diese von Gesellschafterseite vorgegebenen Planannahmen sind durch die Gesellschaft nur begrenzt zu beeinflussen und können u.a. auch strategische Überlegungen der Gruppe beinhalten.

Generelle Marktpreisänderungen im Bereich der Fettalkohole wirken für die Gesellschaft sowohl absatz- wie auch einkaufsseitig, sodass sich die wirtschaftlichen Auswirkungen im Ergebnis weitgehend die Waage halten. Aus Preisschwankungen im Zeitraum zwischen Wareneinkauf in Indonesien und Verkauf in Europa ergeben sich gleichermaßen Chancen und Risiken.

Die für den Jahresverlauf 2023 nicht kalkulierte Entwicklung des Verhältnisses von Einkaufs- und Verkaufspreisen führte zu einem Ergebnis, welches geringer zur Prognose lag. Im Geschäftsjahr 2024 wird angenommen, dass sich diese Entwicklung zwischen Einkaufs- und Verkaufspreisen grundsätzlich fortsetzt. Infolgedessen wird mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in der Bandbreite von Mio. -0,8 bis Mio. +0,7 gerechnet. Bedingt durch die weltweite Entwicklung ergeben sich weiterhin Risiken im gesamten Bereich der Wertschöpfungskette, d.h. sowohl in der Versorgungssicherheit mit Rohstoffen als auch absatzseitig betreffend die Abnahmevolumina und die Zahlungsfähigkeit der Kunden und das Wettbewerbsverhalten. Inwieweit diese Risiken kurz- und mittelfristig zu einer Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen, lässt sich aktuell nicht zuverlässig beurteilen.

 

Dessau-Roßlau, den 30. April 2024

Pristijono Abadi, Geschäftsführer

Kenny Harjo, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 308.108,08 86
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.970,39 5
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 10.007,00 13
326.085,47 104
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.993.999,82 5.220
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.056.342,22 5.587
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 360.244,58 802
3. Sonstige Vermögensgegenstände 46.681,97 40
6.463.268,77 6.429
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 907.374,63 1.502
11.364.643,22 13.152
11.690.728,69 13.256

Passiva

31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 511.291,89 511
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 101.737,41 108
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.482.692,82 12.551
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 560.835,22 51
3. Sonstige Verbindlichkeiten 34.171,35 35
davon aus Steuern: EUR 16.899,68 (Vorjahr: TEUR 19)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.616,21 (Vorjahr: TEUR 14)
11.077.699,39 12.637
11.690.728,69 13.256

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 31.851.312,18 66.544
2. Sonstige betriebliche Erträge 714.261,95 495
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 27.521.512,10 62.192
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 72.422,89 94
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.082.209,10 1.213
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 173.165,14 176
davon für Alterversorgung: EUR 11.730,70 (Vorjahr: TEUR 12)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 44.642,29 61
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.115.488,95 3.273
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.033,32 13
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 10.007 (Vorjahr: TEUR 13)
8. Ergebnis nach Steuern 566.166,98 43
9. Sonstige Steuern 1.423,00 2
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -564.743,98 -41
11. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Ecogreen Oleochemicals GmbH mit Sitz in Dessau-Roßlau ist am Amtsgericht Stendal unter der Nummer HRB 16736 in das Handelsregister eingetragen.

B. Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Ecogreen Oleochemicals GmbH, Dessau-Roßlau, wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des HGB. Die Gesellschaft ist über einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Worldwide Link GmbH, Dessau-Roßlau, verbunden.

C. Angaben zu angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die Bücher der Gesellschaft werden in Euro geführt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt - soweit gesetzlich zulässig - nach den aktuellen einheitlichen handels- und steuerrechtlichen Grundsätzen. Sie entsprechen denen der Vorjahre.

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Das Anlagevermögen wurde grundsätzlich soweit abnutzbar linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig, abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden über fünf bis zwölf Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über drei bis zehn Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in entsprechender Anwendung von § 6 Abs. 2a EStG über fünf Jahre abgeschrieben. Sofern voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen, werden diese in Form von außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt.

Warenvorräte werden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips und des Grundsatzes verlustfreier Bewertung zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern werden in den Posten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1 % des Nennwertes der Forderungen gegen nicht mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen gebildet. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Wertminderungen auf Einzelfallbasis berücksichtigt.

Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Kostensteigerungsraten waren in der Rückstellungsbewertung nicht zu berücksichtigen und Abzinsungen nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit der Jahresabschluss innerhalb eines Jahres fällige Forderungen und Verbindlichkeiten enthält, die auf fremde Währung lauten, erfolgt die Umrechnung in Euro auf der Basis des Devisenkassamittelkurses am Bilanzstichtag. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagenspiegel (Anlage) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Waren setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Waren im Bestand 3.884 5.049
Unterwegs befindliche Waren 110 171
3.994 5.220

Die Forderungen entfallen auf:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.121 5.708
abzüglich Wertberichtigungen -65 -121
6.056 5.587
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 360 802
(davon an Gesellschafter) (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 47 40
6.463 6.429

Im Sinne der kaufmännischen Vorsicht wurde zum Bilanzstichtag eine pauschale Wertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Pauschalwertberichtigung beträgt, wie auch in den Vorjahren, 1 % der Nettoforderungen. Bei erkennbaren Ausfallrisiken werden Wertminderungen auf Einzelfallbasis berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 802) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegen Gesellschafter bestehen im Geschäftsjahr keine Forderungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 0).

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 1.000.000,00; das sind umgerechnet in EUR 511.291,89.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Urlaub 35 57
Ausstehende Rechnungen 45 34
Übrige 22 17
102 108

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10.483 enthalten Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
EOS
aus erhaltenen Waren 10.208 11.975
aus unterwegs befindlichen Warenlieferungen 110 171
10.318 12.146

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus einem abgeschlossenen Mietvertrag für das zur Lagerung der Vorräte genutzte Tanklager in Rotterdam mit Koole Tankstorage Pernis B.V. Die Mietzahlungen werden auf der Basis der eingelagerten Mengen berechnet. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr betrugen die Aufwendungen insgesamt TEUR 1.069 (Vorjahr: TEUR 1.171). Der Vertrag ist ab 1. Januar 2022 neu für drei Jahre abgeschlossen worden. Es werden zukünftige Aufwendungen in ähnlicher Höhe erwartet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Dienstleistungsverträgen mit TEUR 60.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung sind im Berichtsjahr nicht angefallen.

Nach Umsatzkostenverfahren stellt sich die Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt dar:

2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 31.851 66.544
2. Herstellkosten 29.332 64.068
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 2.519 2.476
4. Vertriebskosten 1.851 1.909
5. Allgemeine Verwaltungskosten 826 1.031
6. Sonstige betriebliche Erträge 714 495
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10 13
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 0
9. Ergebnis nach Steuern 566 43
10. Sonstige Steuern 1 2
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -565 -41
12. Jahresüberschuss 0 0

F. Ergebnisverwendung

Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 564.743,98 an die Worldwide Link GmbH abgeführt.

G. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Pristijono Abadi, Merseburg, und Herr Kenny Harjo, Jakarta/Indonesien. Herr Pristijono Abadi ist Geschäftsführer der DHW Deutsche Hydrierwerke Rodleben GmbH, Herr Kenny Harjo ist Manager bei der Ecogreen Group.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Durchschnitt wurden 11 Arbeitnehmer (inkl. Geschäftsführung) beschäftigt:

• Geschäftsführer 1

• Angestellte 10.

Unternehmensverbindungen

Das Mutterunternehmen ist die Worldwide Link GmbH, Dessau-Roßlau. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss der Worldwide Link GmbH wird zur Offenlegung an das Unternehmensregister übermittelt und ist dort abrufbar.

H. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts nicht eingetreten.

 

Dessau-Roßlau, den 30. April 2024

Pristijono Abadi, Geschäftsführer

Kenny Harjo, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ecogreen Oleochemicals GmbH, Dessau-Roßlau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ecogreen Oleochemicals GmbH, Dessau-Roßlau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ecogreen Oleochemicals GmbH, Dessau-Roßlau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 30. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Schwarz, Wirtschaftsprüfer

Victoria Elwerr, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 701.765,05 263.474,91 0,00 0,00 965.239,96
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. Büro- und EDV-Einrichtung 251.209,05 6.304,23 0,00 0,00 257.513,28
2. Außenwerbung 2.638,65 0,00 0,00 0,00 2.638,65
253.847,70 6.304,23 0,00 0,00 260.151,93
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.093.227,00 10.007,00 362.983,00 0,00 740.251,00
2.048.839,75 279.786,14 362.983,00 0,00 1.965.642,89
Kumulierte Abschreibungen Buchwert
Stand 1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 615.382,05 41.749,83 0,00 657.131,88 308.108,08 86.383,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1. Büro- und EDV-Einrichtung 246.650,43 2.892,46 0,00 249.542,89 7.970,39 4.558,62
2. Außenwerbung 2.638,65 0,00 0,00 2.638,65 0,00 0,00
249.289,08 2.892,46 0,00 252.181,54 7.970,39 4.558,62
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.080.244,00 0,00 350.000,00 730.244,00 10.007,00 12.983,00
1.944.915,13 44.642,29 350.000,00 1.639.557,42 326.085,47 103.924,62

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