COSMOS Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertretern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilo Hacke seit 6.2.2015 | Vorstandsmitglied |
Thomas Teuber seit 18.12.2013 | Prokura |
Ralf Gerhard Klenk seit 17.1.2012 | Vorstandsmitglied |
Claudia Merker seit 26.1.2009 | Prokura |
Christoph Klein seit 29.9.2008 | Prokura |
Marita Baumann seit 29.9.2008 | Prokura |
Sabine Krautwurst seit 29.9.2008 | Prokura |
Klaus Strullmeier seit 29.9.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SKG BANK AGSaarbrückenJahresabschluss zum 31. Dezember 2013Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013Grundlagen der BankDie SKG BANK ist als Direktbank sowohl im Endkundengeschäft als auch im Geschäft mit institutionellen Partnern aktiv. Die Produktpalette beschränkt sich dabei im Aktivgeschäft auf Konsumentendarlehen und Wohnungsbaukredite, im Passivgeschäft auf Kundeneinlagen in Form von Tages- oder Termingeldern. Im B/B-Geschäft bietet die Bank institutionellen Kunden und Banken verschiedene Optionen der Zusammenarbeit. Die SKG BANK eröffnet diesen Partnern die Möglichkeit, ihr Endkundenportfolio sinnvoll, ohne Investitionsrisiken und ohne Kapitaleinsatz, zu komplettieren. Außerdem offeriert sie Chancen zur Partizipation am Direktbankenmarkt ohne langwierig entsprechendes Know How und Prozesskompetenz aufbauen zu müssen. Das B/C-Geschäft betreibt die Bank direkt über den eigenen Internet-Auftritt sowie über verschiedene Vergleichsplattformen. Ab 2014 wird die SKG BANK Kompetenzzentrum für das Ratenkreditgeschäft im DKB Konzern und bearbeitet alle Konsumentenkredite, die im Konzern vergeben werden. Die SKG BANK misst ihren Erfolg zum einen an der Erreichung der Ziele im Konzernverbund (z.B. Produktion von Privatdarlehen gemäß Service Level Agreement), zum anderen an finanziellen Leistungsindikatoren, wie der Cost Income Ratio und des Return on Equity. Die Cost Income Ratio, also das Verhältnis von Verwaltungsaufwand zu Ertrag, betrug im Berichtsjahr 90 % (Vorjahr 92 %). Der Return on Equity als Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern und Bankenabgabe zum verwendbaren Eigenkapital betrug 1,2 % (Vorjahr 1,3 %). Die aus dem Konzern delegierten Aufgaben wurden fristgerecht und gemäß den vereinbarten Service Levels durchgeführt. Bei ihrer Kreditvergabepolitik ist sich die SKG BANK ihrer Fürsorgepflicht als Kreditgeber bewusst. Sie vergibt Kredite verantwortungsvoll, um einer Überschuldung der privaten Haushalte entgegen zu wirken. Des Weiteren nimmt die Bank als Mitglied des Bankenfachverbandes in Berlin den Kodex "Kredit mit Verantwortung" wahr. Er schließt Verhaltensregeln ein, die über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Einige Industrieländer wie Japan oder das Vereinigte Königreich haben 2013 konjunkturell wieder Tritt gefasst. In den USA war das Wachstum zwar nicht überragend, doch kam dort der Abbau der Arbeitslosigkeit voran. Eine wirtschaftliche Normalisierung ist damit eingeleitet. Im Euroraum wurde 2013 zumindest die Rezession überwunden. Dies ist am Bruttoinlandsprodukt für das Gesamtjahr jedoch kaum abzulesen. Es weist 2013 noch einmal einen realen Rückgang um voraussichtlich 0,4 Prozent aus. Seit dem zweiten Quartal 2013 gab es bereits eine Erholung, die allerdings die Gesamtjahresziffer nicht mehr über die Nulllinie hieven konnte. Erfreulich ist, dass der Außenhandel im Euroraum einen Wachstumsbeitrag geleistet hat. Die Exporte sind 2013 schneller gewachsen als die Importe und zwar gerade nicht aufgrund der Entwicklung in Deutschland, sondern in den anderen Ländern. Die Ungleichgewichte bauen sich dadurch tendenziell ab. Die Südländer haben offenbar zumindest graduell wieder an Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Gemeinschaft, aber auch auf den Weltmärkten gewonnen. Die Arbeitslosigkeit blieb dabei allerdings in den Krisenländern vorerst beharrlich hoch. In Deutschland sah das zeitliche Profil des Wachstums ganz ähnlich aus wie im Euroraum, allerdings auf insgesamt höherem Niveau. Auch hierzulande musste erst einmal eine um den Jahreswechsel 2012/2013 bestehende Zwischenschwäche überwunden werden. Dann hat - noch deutlich dynamischer als im Euroraum - das Wachstum im zweiten Quartal wieder eingesetzt. Außerdem war die Ausgangsbasis in Deutschland zuvor nicht ganz so stark gedrückt. Deshalb hat es im Inland immerhin für eine positive Wachstumsziffer im Gesamtjahr gereicht, wenngleich nur in Höhe von 0,4 Prozent. Die unterjährige Dynamik war 2013 erheblich besser als im Jahr davor. Seit dem zweiten Quartal 2013 können wir die Entwicklung durchaus als Aufschwung bezeichnen. Dieser Aufschwung wurde allein von der Binnenwirtschaft getragen. Dass zugleich neue Rekord-Überschüsse in der Leistungsbilanz gemeldet wurden, lag allein an der nominalen Entwicklung. Anders als die Ausfuhren des Euroraums insgesamt haben die Exporte Deutschlands 2013 real nur leicht zugelegt (+0,6 Prozent). Die Importe (+1,3 Prozent) wurden dagegen mengenmäßig vom Aufschwung der deutschen Binnennachfrage angeregt, so dass der Außenbeitrag zum realen BIP leicht gesunken ist. Er lag zwar in absoluter Betrachtung weiter bei einem hohen Überschuss, entfaltete 2013 aber keinen weiteren Wachstumsbeitrag mehr. Vielmehr war es praktisch der Konsum im Alleingang, der mehr Nachfrage erzeugt hat. Der private Konsum hat 2013 preisbereinigt um 0,9 Prozent und der staatliche Konsum um 1,1 Prozent zugelegt. 2013 waren im Jahresdurchschnitt 41,84 Mio. Menschen erwerbstätig. Das waren 233 Tausend mehr als im vorangegangenen Jahr. Noch nie zuvor gab es in Deutschland so viele Erwerbstätige. Das lag auch an einem höheren Zuwanderungssaldo, der das Arbeitskräfte- und das Produktionspotenzial erhöhte. Die Arbeitslosenquote ist gleichzeitig gestiegen - aber angesichts der Konjunkturschwäche vom Jahresanfang ist der Zuwachs um nur 0,1 Prozentpunkte auf eine Quote von 6,9 Prozent als moderat zu bezeichnen. Auch dank der guten Beschäftigungslage haben die Staatseinnahmen 2013 ebenfalls ein Rekordniveau erreicht. Bei gleichzeitig niedrigen Zinsausgaben war der gesamtstaatliche Haushalt fast ausgeglichen (Budgetsaldo -0,1 % des BIP). Die Verbraucherpreise sind in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 1,5 Prozent gestiegen. In dieser Situation hat die EZB nach einem Schritt im Mai dann Anfang November 2013 ihre Leitzinsen noch einmal gesenkt. Der Satz für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte liegt seither bei 0,25 Prozent. Ein Motiv für die Geldpolitik beim jüngsten Zinsschritt mag neben der Preisentwicklung aber auch die Lage bei den Wechselkursen gewesen sein. Der Euro hat 2013 gegenüber praktisch allen anderen großen Währungen aufgewertet, vor allem gegenüber dem japanischen Yen. Der Euroraum dürfte seine im Sommer 2013 eingeleitete Erholung 2014 fortsetzen und festigen. Zumindest die großen Länder Frankreich, Italien und Spanien müssten positive Wachstumsraten erreichen. Insgesamt könnte der Euroraum 2014 ein Wachstum von rund einem Prozent erreichen. Für Deutschland steht 2014 ein guter Konjunkturjahrgang ins Haus. Das Wachstum wird nun vorwiegend von einer Erholung der Investitionstätigkeit getrieben, nachdem diese bereits 2013 ihren zyklischen Wendepunkt vollzogen hat. Am stärksten ist der Umschwung voraussichtlich aber bei den Ausrüstungsinvestitionen. Hier ist inzwischen ein größerer Nachholbedarf aufgelaufen, und die Finanzierungssituation bleibt für alle plausiblen und soliden Investitionsprojekte weiter ausgesprochen günstig. So könnten die Ausrüstungsinvestitionen 2014 real um sechs Prozent oder sogar mehr zulegen. Auch der Konsum sollte gestützt auf die gute Beschäftigungs- und Einkommenslage weiter robust expandieren, real vielleicht in der Größenordnung von 1,5 Prozent. Alles in allem zieht die Binnennachfrage deutlich an und saugt auch verstärkt Importe ins Land. Der gesamtstaatliche Haushalt, also Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammengenommen, wird wie schon im Vorjahr auch 2014 wieder ungefähr ausgeglichen sein. Die Annahme des Ausbleibens einer neuerlichen Kriseneskalation gilt über die finanzpolitischen Perspektiven hinaus freilich als Vorbehalt für das gesamte in diesem Ausblick aufgemachte, grundsätzlich optimistische Konjunkturszenario für das Jahr 2014. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war weiterhin geprägt durch das historisch niedrige Zinsniveau, das die Ertragssituation der Bank auch im abgelaufenen Geschäftsjahr belastete. In diesem Umfeld hat sich die Bank entschieden, das Immobilienkreditgeschäft selektiver zu betreiben, wodurch der Umsatz bei Wohnungsbaukrediten deutlich rückläufig war. Dies führte dazu, dass die Forderungen an Kunden im Berichtsjahr um 92 Mio. EUR (-6,1 %) sanken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden wurden - vor allem durch Umstrukturierungen bei den Geldmarktgeschäften - auf 582 Mio. EUR reduziert (-34 %). Aus den genannten Gründen ging die Bilanzsumme zum 31.12.2013 um 13 % auf 1.529 Mio. EUR und in der Folge auch das Geschäftsvolumen um 15 % auf 1.569 Mio. EUR zurück. Das herausgelegte Kreditvolumen (Neugeschäft) bei den Immobilienfinanzierungen belief sich noch auf 41 Mio. EUR (- 69%), während der Umsatz bei den Konsumentenkrediten um 12 % auf nunmehr 72 Mio. EUR anstieg. Dieser Wert stellt gleichzeitig das höchste Ratenkreditneugeschäft in der Geschichte der SKG BANK dar. Ertragslage Wie schon 2012 blieb auch das Berichtsjahr durch das anhaltend niedrige Zinsniveau belastet. Auch die geschäftspolitische Zurückhaltung in der Finanzierung des privaten Wohnungsbaus drückte - insbesondere im Zusammenhang mit der Refinanzierungsseite - das Zinsergebnis der Berichtsperiode. Im Zinsüberschuss von 10.495 TEUR (-12 %) sind Close-Outs von Payer Swaps in Höhe von 1.362 TEUR enthalten. Das Verhältnis zwischen Konditionen- und Strukturbeitrag veränderte sich nur marginal. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich dagegen im Berichtszeitraum um 1.372 TEUR auf 1.173 TEUR. Zwar verursachten Vermittlerprovisionen für das Kreditneugeschäft wie in den Vorjahren den größten Anteil an den Provisionsaufwendungen (2.246 TEUR), waren aber im Vorjahresvergleich rückläufig (-1.347 TEUR beziehungsweise -37 %). Aus der Produktion für Dritte erzielte die Bank im Berichtsjahr einen Provisionserlös in Höhe von 2.413 TEUR. Während der Verwaltungsaufwand um 8 % auf 10.536 TEUR reduziert werden konnte, stieg die Risikovorsorge aus dem Kreditgeschäft um 293 TEUR auf 350 TEUR. Der Anstieg resultierte zum einen aus einer dem Mehrgeschäft entsprechenden Erhöhung der Risikovorsorge im Ratenkreditgeschäft und zum zweiten aus Korrekturen bei der Portfoliowertberichtigung. Das Jahresergebnis lag mit 865 TEUR nach Steuern und vor Gewinnabführung leicht unter Vorjahresniveau (945 TEUR). Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes kann das Resultat als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Cost Income Ratio des Berichtsjahres betrug 90 % (Vorjahr 92 %), der Return on Equity belief sich auf 1,2 % (Vorjahr 1,3 %). Abweichungsanalyse Im Berichtsjahr konnten die geplanten Neugeschäftszuwächse nicht ganz erreicht werden. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum das Zinsergebnis schlechter und das Provisionsergebnis besser als prognostiziert ausgefallen sind. Die Risikovorsorge und der Verwaltungsaufwand entwickelten sich wie erwartet. Finanzlage Einlagengeschäft Im Berichtsjahr hat die SKG BANK AG ihr Produktportfolio bei den Retaileinlagen weiter strukturiert und nicht strategische sowie ertragsbelastende Bestände abgebaut. Der Fokus liegt nunmehr auf täglich verfügbaren Einlagen von Privatkunden. Insgesamt verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden im abgelaufenen Geschäftsjahr um 34,4% auf 582 Mio. EUR. Der Rückgang resultierte aus Umschichtungen bei der Mittelaufnahme am Geldmarkt sowie den genannten Korrekturen bei Retaileinlagen (-136 Mio. EUR). Die SKG BANK ist dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands e.V. und der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands GmbH angeschlossen. Refinanzierung Die Fremdfinanzierung der Bank besteht weiterhin aus drei wesentlichen Säulen: Refinanzierung im Konzern, Geldaufnahme am Geld- und Kapitalmarkt und Hereinnahme von Retaileinlagen. Die folgende Abbildung zeigt die Struktur der Finanzierung:
Eigenmittel Alleiniger Aktionär der SKG BANK ist die DKB Deutsche Kreditbank AG, Berlin. Das Grundkapital der Bank lag mit 12,15 Mio. EUR auf Vorjahresniveau. Auch die Gewinnrücklagen mit 4,01 Mio. EUR, die Kapitalrücklage mit 65,36 Mio. EUR und die Genussrechte mit 10 Mio. blieben unverändert. Die berücksichtigungsfähigen Nachrangdarlehen reduzierten sich - durch die Unterschreitung der zweijährigen Restlaufzeit - um 2,4 Mio. EUR auf 2,85 Mio. EUR. Das in 2013 erzielte Jahresergebnis wurde vollständig an die DKB Deutsche Kreditbank AG abgeführt (gemäß dem in 2009 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag). Ein im Jahr 2010 gezeichnetes Schuldscheindarlehen mit Nachrang in Höhe von 30,00 Mio. EUR wird aufsichtsrechtlich in voller Höhe vom Kernkapital abgezogen. Die Eigenmittel im Sinne des § 10 KWG reduzierten sich somit per Saldo auf 64,17 Mio. EUR und setzten sich zum 31.12.2013 wie folgt zusammen:
Der Solvabilitätskoeffizient belief sich zum Bilanzstichtag auf 10,08% (Vorjahr 9,82%). Im Verlauf des Geschäftsjahres ergaben sich Werte zwischen 9,87% und 10,15%. Zum 31.12.2013 betrug die Kernkapitalquote der Bank 8,06%. Vermögenslage Die Forderungen an Kreditinstitute summierten sich zum Bilanzstichtag auf 97 Mio. EUR (Vorjahr 161 Mio. EUR). Der Bestand an Hypothekendarlehen reduzierte sich auf 1.294 Mio. EUR (Vorjahr 1.397 Mio. EUR), der Ratenkreditbestand nahm um rund 12 Mio. EUR auf nunmehr 132 Mio. EUR zu. Das Kreditneugeschäft entwickelte sich 2013 gemäß der strategischen Neuausrichtung. Während Ratenkredite mit einem Volumen von 72 Mio. EUR herausgelegt wurden (Vorjahr: 65 Mio EUR), führte die Zurückhaltung bei den Immobilienfinanzierungen zu einem Rückgang des Neugeschäfts um 91 Mio. EUR auf 41 Mio. EUR im Berichtsjahr. Außerbilanzielle Verpflichtungen Die unwiderruflichen Kreditzusagen betrugen zum 31.12.2013 14,4 Mio. EUR (Vorjahr 47,0 Mio. EUR). Der Rückgang resultiert aus der Auszahlung von Forward Darlehen, verbunden mit der Tatsache, dass diese Darlehen aktuell nicht mehr angeboten werden. Maßnahmen im Bereich der IT-Organisation Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen die Vorbereitungen zur Ablösung der nationalen Zahlungsverfahren durch die SEPA-Verfahren. In den OSPlus-Releases der Finanz Informatik wurden alle Voraussetzungen fristgerecht geschaffen. Seit November 2013 werden die vom System generierten Zahlungen (z.B. Darlehensraten) im SEPA-Format verarbeitet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Projekt zur Neuentwicklung einer Anwendung, die es erlaubt, das Ratenkreditgeschäft im Gesamtkonzern hocheffizient und mit der gebotenen Flexibilität für Anpassungen an Marktgegebenheiten zu bearbeiten. Hier sind die wesentlichen Entscheidungen gefallen, die Produktivsetzung ist für das 2. Halbjahr 2014 geplant. Präventive Maßnahmen / Corporate Governance Die SKG BANK trägt den gültigen intern verabschiedeten Regelungen zu Compliance und Mitarbeitergeschäften adäquat Rechnung. Hierbei gilt als oberstes Prinzip das Vermeiden von Interessenskonflikten zwischen Bank, Mitarbeiter und Kunden. Der WpHG-Compliance-Beauftragte berichtete dem Vorstand und dem Aufsichtsrat im Rahmen des Jahresberichtes über seine Tätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. In besonderen Fällen wird der Vorstand unverzüglich unterrichtet. Zum 01.10.2013 wurde ein MaRisk-Compliance-Beauftragter ernannt. Eine Dokumentation der Stellung, Rechte und Aufgaben in das Anweisungswesen ist erfolgt und in Abstimmung mit der Konzernmutter wurde eine erste Risikoanalyse der wesentlichen rechtlichen Regelungen und Vorgaben, deren Nichteinhaltung zu einer Gefährdung des Vermögens des Institutes führen können, vorgenommen. Im Jahr 2014 erfolgt die Implementierung von Prozessen und es wird erstmals für das abgelaufene Jahr ein Tätigkeitsbericht erstellt. Im Rahmen der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen ergreift die Bank alle geeigneten Maßnahmen, um die gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und konzerneinheitlichen Anforderungen und Vorgaben jederzeit zu erfüllen. Die Prävention von sonstigen strafbaren Handlungen von außen war im Jahr 2013, ähnlich wie im Vorjahr, sehr erfolgreich. So wurden im Darlehensbereich, und hier vor allem im Ratendarlehensgeschäft, insgesamt 99 Betrugsfälle noch während der Antragsbearbeitung aufgedeckt und demzufolge ein Schaden von bis zu 1,65 Mio. EUR verhindert. Im Auftrag des Vorstandes arbeitet die Interne Revision als unabhängige Instanz und auf Basis verabschiedeter Rahmenbedingungen im Sinne der Mindestanforderungen an das Risikomanagement. Hierbei werden nach einem umfassenden, risikoorientierten Prüfungsansatz die Wirksamkeit und Angemessenheit des Risikomanagements im Allgemeinen und des internen Kontrollsystems im Besonderen prozessunabhängig geprüft und beurteilt. Grundsätzlich wird die Ordnungsmäßigkeit aller Aktivitäten und Prozesse in die Prüfung einbezogen. In Anlehnung an die Grundsätze im Konzern hat die Bank eigene Corporate Governance Grundsätze aufgestellt. Als überregional tätige Direktbank ist es der SKG BANK auch als nichtbörsennotiertes Unternehmen ein Anliegen, anhand dieser freiwilligen Selbstverpflichtung ihr Corporate Governance-System transparent und nachvollziehbar zu gestalten und infolgedessen das Vertrauen der Kunden, Mitarbeiter und der Öffentlichkeit weiter zu fördern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Bank ihre Corporate Governance-Grundsätze jederzeit und uneingeschränkt eingehalten. Des Weiteren hat die Bank zur Erfüllung der Konzernstandards per 31.05.2013 einen Verhaltenskodex eingeführt. Er enthält die Prinzipien des täglichen Handelns und folgt mit den aufgenommenen Themen aktuellen rechtlichen Vorgaben. Integres und zuverlässiges Handeln ist der Grundstein für die weitere erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung der SKG BANK. Mitarbeiter/-innen Die Beschäftigungslage in der Finanzdienstleistungsbranche ist nach wie vor angespannt, nicht zuletzt aufgrund der Rahmenbedingungen im europäischen Umfeld. Der SKG BANK ist es - trotz des schwierigen Marktumfeldes - gelungen, die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter auch im Jahr 2013 zu sichern. Die moderate Fluktuation in diesem Jahr wurde durch eine Neueinstellung sowie der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden kompensiert. Insgesamt liegt die Zahl der Beschäftigten leicht unter Vorjahresniveau. Die SKG BANK fördert ihre Mitarbeiter sowohl durch fachlich als auch durch persönlich qualifizierende Seminare. 2013 wurden unter anderem Inhouse-Seminare angeboten. Insgesamt haben fünf Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr eine anerkannte nebenberufliche Weiterbildungsmaßnahme absolviert. Die Bereitschaft neben ihrem Engagement im Tagesgeschäft ihre Freizeit und finanzielle Mittel zu investieren, verdient ausgesprochene Anerkennung. Die Betriebsvereinbarung über die Kostenbeteiligung und die Förderung der SKG BANK durch Arbeitsbefreiungen bzw. Sonderurlaubstage unterstützt die Eigeninitiative der Mitarbeiter - etwa anlässlich Prüfungen, in den von den Mitarbeitern absolvierten Studiengängen, beispielsweise zum Bankfachwirt/zur Bankfachwirtin oder zum Betriebswirt/zur Betriebswirtin (VWA). In 2013 wurde von allen Mitarbeitern viel Flexibilität und Veränderungsbereitschaft erwartet. Durch organisatorische Veränderungen übernahmen viele Mitarbeiter neue Aufgaben. Unser Dank gilt allen Mitarbeitern, die mit ihrer positiven Einstellung und Aufgeschlossenheit dazu beigetragen haben, dass diese betrieblichen Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden konnten. Wegen unterjähriger Schwankungen im Geschäftsvolumen der angebotenen Produkte zeigten Mitarbeiter einiger Abteilungen vielfach die Bereitschaft auf freiwilliger Basis Mehrarbeit zu leisten, um Kunden und Kooperationspartner gleichermaßen zufrieden zu stellen, beispielsweise in Form von Samstagsarbeit. Allen, die mit ihrem Engagement dazu beigetragen haben, das Geschäft in 2013 zeitnah zu bearbeiten, möchten wir an dieser Stelle besonders danken. Die Teilzeitquote in der SKG BANK ist weiter angestiegen und liegt im Berichtsjahr mit 34 % weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Der Anstieg der Quote ist unter anderem auf die Bereitschaft der Bank zurückzuführen, einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf für wiederkehrende Mitarbeiterinnen aus der Elternzeit zu leisten. Ebenfalls hat sich die Anzahl der Mitarbeiter die sich im Rahmen eines Blockmodells zur Altersteilzeit für einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand entschieden haben, auf sechs Mitarbeiter erhöht. Die vertrauensvolle sowie konstruktive Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat trug auch im Berichtsjahr wesentlich dazu bei, die gemeinsamen Themen rund um die Belange der Mitarbeiter gut zu bewältigen. Vielen Dank auch an die Mitglieder des Betriebsrates, die sich neben den Anforderungen an ihren Arbeitsplätzen für die Interessen der Mitarbeiter einsetzen. Im Berichtsjahr 2013 konnte die SKG BANK auf ein 60-jähriges Bestehen zurückschauen, das von vielen Höhen und Tiefen geprägt ist und das wir gemeinsam mit motivierten und engagierten Mitarbeitern gemeistert haben. Die Flexibilität, das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter werden auch im kommenden Jahr entscheidend für den Geschäftserfolg sein. Der Vorstand bedankt sich ausdrücklich bei allen Mitarbeitern für die guten Leistungen und das Engagement. Gesamtbewertung der wirtschaftlichen Lage durch den Vorstand Der Vorstand sieht die SKG BANK, insbesondere durch die strategische Neupositionierung in Verbindung mit dem begonnenen Umbau der Bilanzstruktur, auf einem guten Weg, die Zukunft profitabel zu gestalten und Mehrwerte für den Konzern zu erwirtschaften. NachtragsberichtNach dem 31.12.2013 ergaben sich keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung. Prognose-, Chancen und RisikoberichtChancen- und Risikobericht Grundlagen Ihre grundlegenden, risikopolitischen Leitlinien konstatiert die SKG BANK in der Risikostrategie, die auf der Geschäftsstrategie der Bank aufbaut. Die Geschäfts- und Risikostrategie wird jährlich überprüft und mit dem Aufsichtsrat erörtert. Oberstes Ziel der Risikostrategie ist das Sicherstellen des Erreichens von Zielen aus der Geschäftsstrategie. Dazu wird das bereitgestellte Risikokapital bestimmt und auf die Risikoarten gemäß geplanter Geschäftsentwicklung verteilt. Als Unternehmen des DKB Konzerns ist die SKG BANK in die konzernweite Risikosteuerung eingebunden. Entwicklung der Chancen und Risiken im Geschäftsjahr Im Vorjahresvergleich erhöhte sich der bilanzielle Risikoaufwand der SKG BANK um knapp 300 TEUR auf 350 TEUR. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war das Ratenkreditgeschäft, wobei das Risiko im Branchenvergleich noch immer weit unterdurchschnittlich blieb. Eine weitere Ursache war die Erhöhung der Portfoliowertberichtigung aufgrund von Anpassungen der Berechnungsparameter um circa 100 TEUR. Dem Adressenausfallrisiko aus dem gestiegenen Ratenkreditgeschäft stehen Chancen auf höhere Zinserträge entgegen. Das Zinsänderungsrisiko aus dem Anlagebuch, das weiterhin die einzige Ausprägung des Marktpreisrisikos der Bank bildet, sank im Berichtsjahr bei Unterstellung eines + 200 Basispunkte Zinsschocks auf rund 7 % der regulatorischen Eigenmittel. Dem Risiko der Verteuerung der Passivmittel stehen im aufsichtsrechtlichen Szenario nun etwas geringere Chancen aus der Fristentransformation gegenüber. Im Laufe des Jahres wurden Konzentrationsrisiken bezüglich der Liquidität, die aus der Refinanzierung mit einem Kontrahenten herrührten, abgebaut. Während des Berichtsjahres war jederzeit ausreichend Liquidität vorhanden. Der Abbau von Konzentrationsrisiken führte im Geldmarkt zu etwas höheren Zinsaufwendungen, wobei ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiken und Chancen Ziel der Bemühungen der Bank bleiben wird. Operationelle Risiken waren im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht in bemerkenswertem Umfang zu verzeichnen. Die Risikotragfähigkeit der Bank war jederzeit gewährleistet. Chancen- und Risikoprofil Das Risikoprofil der Bank wird weiterhin von den Risiken des Kreditgeschäfts und den Risiken aus der Fristentransformation bestimmt. In diesen für die Bank wichtigen Risikobereichen zeigt sich die eher risikoaverse Geschäftspolitik in der Fokussierung auf das Retailprivatkundengeschäft und das zurückhaltende Eingehen von Marktpreisrisiken. Die vorhandenen Finanzierungsmittel investiert die Bank in ein hochdiversifiziertes Portfolio an Kreditrisiken. Die durchschnittliche Herauslage beträgt im gesamten (Kunden-) Kreditgeschäft ca. 51 TEUR. In Verbindung mit der deutschlandweiten Streuung der Darlehen und der Kreditvergabepolitik ergibt sich eine risikoarme Vermögensstruktur, die sich im Bewertungsergebnis der Bank widerspiegelt. Die stabile Konjunktur und die gute Lage am Arbeitsmarkt eröffnen weitere Chancen in der Optimierung des Risiko-/Ertragsprofils der Bank. Bei den Marktpreisrisiken resultiert das vorhandene Risiko aus unterschiedlichen Zinsbindungen im Kreditgeschäft im Vergleich zu den Refinanzierungsmitteln. Ein parallel über die Zinskurve verlaufender Zinsanstieg von 200 Basispunkten hätte zum 31.12.2013 eine Reduzierung des Zinsänderungsbarwertes der Bank um 7 % zur Folge gehabt. Im Vergleich zum 31.12.2012 hat sich dieses Risiko um 5 % reduziert. Auf die aktuellen Periodenergebnisse hätte ein Zinsanstieg dagegen tendenziell einen leicht positiven Einfluss. Ausgestaltung und Organisation des Risikomanagementsystems Das Risikomanagementsystem der SKG BANK fußt auf folgender Überlegung: Der langfristige Erfolg der Bank beruht auf der Optimierung des Verhältnisses zwischen Risiko und Ertrag. Die Gesamtbanksteuerung verknüpft die Ertrags- und die Risikosteuerung, bildet die Grundlage für geschäftspolitische Entscheidungen und unterstützt die operative Ausgestaltung bei der Positionierung sowie Dimensionierung der Risikotransformation. Eine ausgeprägte Risikoorientierung und -kultur dient den Mitarbeitern als Basis zur Umsetzung der Risikopolitik. In regelmäßigen Sitzungen sowie über ergänzende Kommunikationswege werden risikorelevante Themen an alle Mitarbeiter kommuniziert. Den organisatorischen Rahmen für das Risikomanagement- und -überwachungssystem der Bank prägen aufsichtsrechtlich die Mindestanforderungen an das Risikomanagement sowie zusätzlich die Konzernvorgaben im BayernLB Konzern. Im Laufe des Jahres 2013 wurde das Risikomanagementsystem an die sich weiterentwickelnden aufsichtsrechtlichen Vorgaben angepasst. Die Umsetzung des Risikosystems der SKG BANK erfolgt hierarchisch in drei wesentlichen Stufen. Die Geschäfts- und Risikostrategie beschreibt die strategische Ausrichtung der Bank in Bezug auf die Geschäftspolitik und die daraus abgeleitete Planung nebst risikopolitischen Leitlinien. Sie wird innerhalb des Konzerns sowie mit den zuständigen Organen erörtert und abgestimmt. Dies gewährleistet die Vereinbarkeit der Risikopolitik der Bank mit den Vorgaben im Konzern. Die organisatorischen Umsetzungen, beispielsweise die einzelnen Risikoinstrumente, beschreiben das Risikohandbuch und darüber hinaus die weiteren Regelungen im Unternehmenshandbuch und der schriftlichen Ordnung der Bank. Das Berichtssystem dient der Information des Managements der Bank ebenso wie als informatorische Grundlage zur Initiierung von notwendigen Anpassungen. Aufbauorganisatorisch waren- unterhalb der Gesamtverantwortung des Vorstandes - folgende Organisationseinheiten für das Risikomanagement- und -controllingsystem der SKG BANK im Berichtsjahr zuständig:
Für diese Organisationsbereiche ist das für die Risikoüberwachung zuständige Vorstandsmitglied verantwortlich. Die Interne Revision ist dem Vorstandsvorsitzenden der Bank direkt unterstellt. Kapitalmanagement Die Angemessenheit der Eigenkapitalausstattung überprüft die SKG BANK aufsichtsrechtlich mit Hilfe der Solvabilitätsverordnung. Bei der Berechnung der Solvabilitäts-kennziffer kommen der Kreditrisikostandardansatz sowie der Basisindikatoransatz im operationellen Risiko zum Einsatz. Die Angemessenheit der Eigenmittel nach § 2 Abs 2 SolvV war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31.12.2013 ergaben sich folgende Eckdaten:
Im Mittelpunkt der Steuerung in der SKG BANK steht neben der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen die Sicherstellung der ökonomischen Risikotragfähigkeit. Im Zuge der jährlichen Überarbeitung von Geschäfts- und Risikostrategie wird sowohl die Sicherung der ökonomischen Risikotragfähigkeit der Bank (sowie deren laufende Überwachung) als auch der aufsichtsrechtliche Kapitalbedarf für den fünfjährigen Planungshorizont beachtet. Das für den Planungshorizont vorhandene ökonomische Risikokapital wird dabei auf die einzelnen Risikoarten in Form eines Limitsystems aufgeteilt. Per 31.12.2013 wurde die verfügbare Risikodeckungsmasse im Liquidationsfall (47,1 Mio. EUR, Berechnung auf Basis von IFRS-Zahlen) zu 6% auf operationelle Risiken, zu 17% auf Kreditrisiken und zu 47% auf Zinsänderungsrisiken des Anlagebuches verteilt. 30% der Risikodeckungsmasse stehen als Risikopuffer zur Verfügung. Die Berechnung der Auslastung in den einzelnen Risikoarten erfolgt für das Adressenausfallrisiko und das Marktpreisrisiko anhand eines Value at Risk bei einem einheitlichen Konfidenzniveau von 99,95%. Bei den Adressenausfallrisiken beträgt die Haltedauer ein Jahr, bei den Marktpreisrisiken beträgt die Haltedauer 75 Tage. Für operationelle Risiken greift die Bank auf die aufsichtsrechtliche Anrechnungsvorschrift zurück. Aktuell nicht quantifizierbare Risiken werden über Risikopuffer bei der Berechnung der verfügbaren Deckungsmasse berücksichtigt. Die Limitauslastung wird in der SKG BANK monatlich beziehungsweise vierteljährlich überprüft und an die zuständigen Gremien kommuniziert. Im Jahr 2013 waren keine Limitüberschreitungen zu verzeichnen. Die (Gesamt-)Auslastung der Risikolimite bewegte sich im Berichtsjahr zwischen 39% und 47% der Gesamtsumme vergebener Limite. Im Rahmen der vierteljährlichen Risikotragfähigkeitsberechnung werden neben der Risikokapitalallokation auch Szenariobetrachtungen für den Normalfall sowie verschiedene "Stress Cases" durchgeführt. Die Stress Cases basieren auf der Erhöhung relevanter Risikoparameter sowie auf der Annahme verschiedener Szenarien mit erhöhtem Risiko. Neben der Betrachtung im Liquidationsfall führt die SKG BANK auch Analysen bezüglich der Kapitalbelastung unter einer Going Concern Annahme durch. Hierbei wird die Möglichkeit einer Weiterführung der Bank im Normalfall sowie in verschiedenen Stresskonstellationen überprüft. In den untersuchten Szenarien verfügt die SKG BANK über genügend Eigenkapital. Das hier verwendete freie aufsichtsrechtliche Kapital ist auch Basis für die quantitativen inversen Stresstests. Adressenausfallrisiken Chancen- und Risikoprofil Das Adressenausfallrisiko der SKG BANK resultiert im Wesentlichen aus den Forderungen an Kunden, die sich aus Hypotheken- und Ratenkrediten zusammensetzen. Kontrahenten - oder Emittentenrisiken werden als gering eingestuft, da hier ausschließlich Geschäfte mit dem Aktionär bzw. öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten getätigt wurden. Auch Länder- und Beteiligungsrisiken bestehen nicht oder nur in sehr geringem Umfang. In der folgenden Tabelle ist die Zusammensetzung des Kreditexposures der SKG BANK sowie die Zusammensetzung der - in der internen Risikosteuerung - angerechneten Sicherheiten angegeben. Hier zeigt sich deutlich die risikoarme Struktur des Portfolios. Die Wohnungsbaukredite mit privaten Kreditnehmern, die inklusive der offenen Zusagen ausgewiesen werden, machen zwar den weitaus größten Teil der Gesamtherauslage aus, stellen durch die hohe Besicherungsquote aber ein relativ geringes Risiko dar. Im Wesentlichen unbesichert werden die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Ratenkredite vergeben.
Auch im Berichtsjahr zeigt sich der - nun auch strategisch mit dem Gesellschafter fixierte - Umbau der Vermögensstruktur, hin zu einem größeren Anteil Ratenkreditgeschäft. Die hiermit verbundenen Kreditrisiken sollen durch Mehrerträge im Zinsbereich überkompensiert werden. Rahmenbedingungen des Kreditrisikomanagements Die Rahmenbedingungen für das Kreditrisikomanagement werden aus der Risikostrategie der SKG BANK abgeleitet. Im Unternehmenshandbuch der Bank erfolgt die Umsetzung in verschiedenen Einzelregelungen. Die Anforderungen der MaRisk finden hierbei Beachtung. Begrenzung von Einzelrisiken Zur Risikobewertung auf Einzelkreditebene wird das Kundenscoring der S-Rating und Risikosysteme GmbH flächendeckend eingesetzt. Mit der Einführung des Kundenscoring verfügt die SKG BANK über ein integriertes System, das zusätzlich in die IT-Landschaft der Finanz Informatik implementiert und aufsichtsrechtlich anerkannt ist. Neben der Antragsbewertung wird hierüber auch die monatliche Bewertung des Bestandsgeschäfts abgebildet. Diese Komponente ermöglicht weitergehende Simulationen des Kreditbestandes sowie die Ableitung von Risikogrößen in Abhängigkeit von einer Einzelbewertung des Kunden. Ein pauschaliertes Einzelwertberichtigungssystem im Ratenkreditgeschäft baut auf einem abgestuften Mahnverfahren auf, so dass Engagements mit nicht vertragskonformem Zahlungsverhalten frühzeitig betreut und nach eindeutigen Kriterien klassifiziert werden können. Bei Hypothekenkrediten werden die Wertberichtigungen im Einzelfall manuell berechnet. Das Verfahren zur Ermittlung der pauschalierten Wertberichtigung wird jährlich über ein entsprechendes Backtesting verifiziert. Großkredite (an Kunden) im Sinne des § 13 KWG werden auf Grund der Geschäftsstruktur der SKG BANK in der Regel nicht vergeben. Begrenzung von Klumpenrisiken (Konzentration) im Portfolio Neben der Überwachung auf Einzelkreditbasis werden die Ausfallrisiken auch auf Portfolioebene beobachtet. Die folgende Tabelle zeigt die angesprochene Risikodiversifikation anhand der geographischen Verteilung (Anteil der Kundenforderungen im Vergleich zum Bevölkerungsanteil des jeweiligen Bundeslandes):
Die zehn größten Kredite (an Kunden) stellen lediglich 0,38% des Bruttoexposures der Bank dar. Marktpreisrisiken Chancen- und Risikoprofil Die SKG BANK unterhält wie in den Vorjahren keine Wertpapierbestände, weder als Liquiditätsreserve noch als Handels- oder Anlagebestand. Auch sonstige Marktpreisrisiken, wie Währungsrisiken, ergeben sich strukturbedingt derzeit nicht. Somit beschränken sich die Marktpreisrisiken auf das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch. Betrachtet man das gesamte Anlagebuch der Bank, führt ein Zinsanstieg zu einer Reduzierung des (Zinsänderungs-)Barwertes. Betrachtet man dagegen nur die nächsten Perioden kommt es eher zu gegenläufigen Effekten. Aus dieser Konstellation des Zinsbuches erwachsen der Bank sowohl Chancen als auch Risiken. Risikomanagement und -controlling Zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos setzt die SKG BANK sowohl langfristige Refinanzierungen als auch Zinsderivate ein. Die Bank berechnet ihr Zinsänderungsrisiko mit Tools der Firma msg-Gillardon, die innerhalb der Bankanwendung (OSPlus) integriert sind. Basis für die Berechnung sind die Cash Flows der verschiedenen Bilanzpositionen, die unter Anwendung aktueller Zinskurven auf den Beobachtungszeitpunkt abgezinst werden. Zur Simulation des Zinsänderungsrisikos können diese Zinskurven beliebig verändert werden (Parallelverschiebung, Drehung). Neben der aufsichtsrechtlichen Beobachtungskennzahl überwacht die Bank ihre Zinsänderungsrisiken aus dem Bankbuch zusätzlich durch die Berücksichtigung im Risikolimitsystem (ICAAP) sowie in weiteren Risikoszenarien. Während für verschiedene Drehungsszenarien die Auswirkungen auf den Zinsänderungsbarwert untersucht werden, berücksichtigt die historische Simulation in der Value-at-Risk Rechnung dessen Veränderung bei real beobachteten Zinsszenarien der letzten Jahre. Liquiditätsrisiken Chancen- und Risikoprofil Derivative Liquiditätsrisiken sind - aufgrund der, bei den Adressenausfall- und Marktpreisrisiken, erläuterten Struktur der Bank - eher als gering einzustufen. Gleiches gilt im Bereich der originären Liquiditätsrisiken für Terminrisiken. Abrufrisiken bestehen in geringem Umfang im Bereich der kurzfristigen, institutionellen Refinanzierung, welche indes durch flankierende Maßnahmen nahezu eliminiert worden sind. Entsprechendes gilt für das Risiko, bestehende Refinanzierungen nicht prolongieren zu können (Refinanzierungsrisiko). Zusätzlich existiert eine liquiditätsmäßige Grundsicherung durch die Einbindung in den DKB Konzern. Insgesamt verfügte die Bank zum Stichtag 31.12.2013 über offene Kreditlinien i.H.v. 246 Mio. Euro. Risikomanagement und -controlling Die Überwachung der kurzfristigen Liquiditätsrisiken und deren Disposition erfolgen täglich. Hierbei werden die aufsichtsrechtliche Liquiditätskennziffer sowie die internen Vorgaben kontrolliert. Des Weiteren stellt die Bank ihre jederzeitige Liquidität mit Hilfe von kurz- und mittelfristigen Zahlungsplänen sicher. Für die kurzfristige (Monats-) Planung hat die SKG BANK ein Ampelsystem eingeführt. Infolgedessen ist die Unternehmungsführung bei Problemen unverzüglich in den Informationsfluss und die Entscheidungsprozesse eingebunden. Zusätzlich wurde mit der Gap-Analyse (Liquiditätsablaufbilanz) ein Instrument zur frühzeitigen Identifizierung von Liquiditätsengpässen nach Konzernstandard geschaffen, das alle vertraglich unterlegten Cash Flows berücksichtigt. Schließlich existieren detaillierte Vorgaben für das Verhalten in Liquiditätsnotfällen. Die Liquiditätskennziffer nach Liquiditätsverordnung bewegte sich im Laufe des Jahres 2013 zwischen 1,22 und 2,99. Operationelle Risiken Risikoprofil Die Erfahrungen der Vergangenheit zeugen bei der SKG BANK von sehr geringen operationellen Risiken. Seit Beginn der systematischen Aufzeichnung entsprechender Schäden blieb der Jahresbetrag auf niedrigem Niveau. Auch im Berichtsjahr konnte keine signifikante Erhöhung der Schadensvolumina festgestellt werden. Risikomanagement und -controlling Die operationellen Risiken werden im Hause der SKG BANK soweit möglich durch Versicherungen abgeschirmt und durch die entsprechende Gestaltung der Geschäftsprozesse sowie weiterer organisatorischer Regelungen (Arbeitsanweisungen, Kompetenzregelungen, etc.) begrenzt. In den Bereichen Formular- und Vertragswesen wird das Know-how des Sparkassenverlages genutzt. Bei der Abbildung der Geschäfte in der Informationstechnologie setzt die Bank die Dienstleistungen der Finanz Informatik, Frankfurt ein. Die operationellen Risiken werden seit einigen Jahren durch quantitative und qualitative Verfahren überwacht. In einer Schadenfalldatenbank werden alle Schäden erfasst. Die Risikoinventur basiert auf der jährlichen Befragung der Entscheidungsträger der Bank anhand eines standardisierten Fragebogens und dient als Maßnahme zur Früherkennung von potenziellen Schadensursachen. Die Berechnung der Limitauslastung, beziehungsweise die Anrechnung in den Szenarien, erfolgt anhand der aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen sowie der Schadenfälle der Vergangenheit. Prognosebericht 2013 wurde die strategische Ausrichtung der SKG BANK festgelegt. Ab 2014 übernimmt sie die Rolle des Kompetenzzentrums Ratenkredite im Konzern der DKB. In einem ersten Schritt beinhaltet diese Strategie die Bearbeitung des kompletten Konsumentenkreditgeschäfts der (DKB-) Gruppe. Neben der Bearbeitung der Privatdarlehen der DKB AG wird nach der neuen Strategie das eigene Ratenkreditgeschäft im Fokus der Geschäftsaktivitäten stehen. Hier ist ein deutliches Neugeschäftswachstum angestrebt. Für 2014 ist eine Steigerung des Neugeschäfts im Konsumentenkreditbereich um 50 % geplant. Im Immobilienkreditgeschäft plant die Bank weiterhin ein selektives Neugeschäft auf dem Niveau des Jahres 2013. Das Planergebnis für das Jahr 2014 liegt mit knapp 500 TEUR unter dem Ergebnis des Berichtsjahres. Auch die Ergebniskennzahlen (CIR, RoE) werden sich etwas unter dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Belastend wird sich im Prognosejahr der Verwaltungsaufwand auswirken, der mit einer Steigerung von 2,2 Mio. EUR zu Buche schlägt. Ursächlich ist hier vor allem der Sachaufwand, der unter anderem wegen der neuen Ratenkreditanwendung um mehr als 1,5 Mio. EUR steigen wird. Als Kompensation plant die Bank gegebenenfalls einen kleinen Immobilienbestand gewinnbringend abzugeben. Insgesamt wird ein Zinsergebnis von etwas über 12 Mio. EUR sowie ein Provisionsergebnis auf Niveau des Berichtsjahres erwartet. Im Risikoergebnis erwartet die Bank keine Veränderungen im Vergleich zum Berichtsjahr. Die SKG BANK sieht die Rahmenbedingungen für ihr Geschäftsmodell als Direktbank im Privatkundengeschäft weiterhin positiv. Sie besitzt eine gute Expertise und hat in den letzten Jahren nachgewiesen, dass sie im Segment Konsumentenkredite ein verlässlicher Anbieter ist, der seinen Kunden und potenziellen Interessenten nachhaltig qualitativ gute Produkte zu marktfähigen Konditionen anbietet. Auch die erläuterten positiven Aussichten - insbesondere bezüglich Konsumentenverhalten und Arbeitsmarkt - unterstützen die Umsatzerwartungen der Bank. Für 2014 ist geplant, die strategische Neuausrichtung der Bank in Zusammenarbeit mit den zuständigen Organen für die Folgejahre zu konkretisieren. Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag hatte die SKG BANK Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 570 Mio. EUR im Bestand. Diese Kontrakte wurden ausschließlich zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus Hypothekendarlehen beziehungsweise entsprechender Zusagen abgeschlossen. Auf Basis der einschlägigen IDW Stellungnahme (IDW RS BFA 3) wurde das Zinsbuch der Bank untersucht und festgestellt, dass keine Drohverlustrückstellung gemäß § 340a i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB zu bilden ist. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der in § 312 Aktiengesetz erwähnte Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen entfällt für das Geschäftsjahr 2013 aufgrund § 316 Aktiengesetz (Gewinnabführungsvertrag).
Saarbrücken, den 12. Februar 2014 BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des AktG unter Berücksichtigung der Rechnungslegungsverordnung für Kreditinstitute vom 11. Dezember 1998 und des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 29. Mai 2009 aufgestellt. BESONDERE ANGABEN ZU EINZELNEN POSITIONEN DER BILANZDie Forderungen an Kreditinstitute von EUR 96,8 Mio. (EUR 160,7 Mio.) 1 sind zum Nominalwert einschließlich der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen bilanziert. Sie gliedern sich nach Restlaufzeiten oder Kündigungsfrist wie folgt:
Forderungen an verbundene Unternehmen bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 91.472 (TEUR 143.766) - darunter TEUR 31.127 (TEUR 31.127) Forderungen mit Nachrangabrede. Forderungen an Kunden von EUR 1.423,8 Mio. (EUR 1.516,0 Mio.) werden zum Nominalwert einschließlich der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, bilanziert. Die Forderungen aus Ratenkrediten beinhalten zum Teil noch nicht fällige Zinsen und Gebühren, die passivisch abgegrenzt werden. Für akute Ausfallrisiken haben wir in Höhe des zu erwartenden Ausfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pauschalwertberichtigungen sind nach einem Verfahren gebildet, das auf dem "erwarteten Verlust (Expected Loss)" nach Basel II basiert. Die Forderungen an Kunden enthalten mit TEUR 6.373 (TEUR 12.173) Forderungen mit unbestimmter Laufzeit. Der Forderungsbestand gliedert sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die Entwicklung der Beteiligungen und des Anlagevermögens im Jahr 2013 ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Der Buchwert der Beteiligung in Höhe von TEUR 20 (TEUR 20) entspricht der Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH, Frankfurt. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten. Abschreibungsbedarf wegen dauerhafter Wertminderung besteht keiner. Anteile an Investmentvermögen bestehen nicht. Die Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH ist mit einer Nachschusspflicht verbunden. Die Einzahlung erfolgt nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile und ist insgesamt auf EUR 1.000 Mio. beschränkt. Die Nachschusspflicht beschränkt sich derzeit für die SKG BANK AG auf TEUR 100, sofern von den übrigen Gesellschaftern, die demselben Verband zuzurechnen sind, ein einzufordernder Nachschuss erlangt werden kann. I mmaterielle Anlagewerte bestehen in Höhe von TEUR 120 (TEUR 126) und sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung bilanziert. Sie enthalten ausschließlich Software. Selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte bestehen keine. Ein derivativer Geschäfts- oder Firmenwert wurde nicht aktiviert. Sachanlagen von TEUR 200 (TEUR 242) beinhalten ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung und werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die grundsätzlich steuerlich höchstzulässigen Abschreibungen, ausgewiesen. Es wird von der Methode der linearen Abschreibung Gebrauch gemacht. Entwicklung des Anlagevermögens
Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 195 (TEUR 120) sind zum Nominalwert bilanziert. Wesentliche Einzelposten der sonstigen Vermögensgegenstände sind Ansprüche aus offenen Zusagen aus dem Forderungsankauf von der SaarLB in 2008 mit TEUR 18 (TEUR 50) sowie Forderungen aus noch nicht abgewickelten Buchungen von TEUR 24 (TEUR 20). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die abgegrenzten Agien aus dem Forderungsankauf in Höhe von TEUR 1.353 (TEUR 1.926), sowie Disagioabgrenzungen für Schuldscheindarlehen TEUR 152 (TEUR 251). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 839,3 Mio. (EUR 755,0 Mio.) werden zum Erfüllungsbetrag, einschließlich der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen, bilanziert. Die Position beinhaltet täglich fällige Verbindlichkeiten von EUR 24,7 Mio. (EUR 0,1 Mio.). Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit enthalten mit EUR 720,4 Mio. (EUR 649,3 Mio.) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (inklusive anteiliger Zinsen), davon EUR 715,7 Mio. (EUR 647,1 Mio.) gegenüber dem Gesellschafter. Damit sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter größer als 10% der Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von EUR 582,2 Mio. (EUR 887,2 Mio.) werden zum Erfüllungsbetrag, einschließlich der bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Zinsen, bilanziert. Enthalten sind Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist von EUR 101,8 Mio. (EUR 115,9 Mio.) und täglich fällige Verbindlichkeiten von EUR 259,8 Mio. (EUR 354,3 Mio.). Mehr als 10% der gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden entfallen auf die Cosmos Lebensversicherungs-AG mit EUR 99,5 Mio. (EUR 261,0 Mio.) Andere Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist bestehen in Höhe von EUR 220,5 Mio. (EUR 417,0 Mio.). Sie gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.083 (TEUR 2.647) werden zum Nominalwert bilanziert. Enthalten sind die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 865 (TEUR 945). Weiterhin erwähnenswert sind die Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt aus Abgeltungssteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag von TEUR 594 (TEUR 797), die Verbindlichkeiten aus abgegrenzten Zinsen auf Genussrechtskapital gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 565 (TEUR 373) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verschiedenen Kooperationspartnern von TEUR 58 (TEUR 206). Passive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 5.374 (TEUR 7.795) betreffen die abgegrenzten Disagien aus dem Forderungsankauf in Höhe von TEUR 5.286 (TEUR 7.679) sowie Disagien aus dem Hypothekenkreditgeschäft in Höhe von TEUR 87 (TEUR 116). Die Rückstellungen betragen insgesamt TEUR 3.182 (TEUR 3.112). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von TEUR 1.641 (TEUR 1.518) sind aufgrund der versicherungsmathematisch anerkannten "Projected-Unit-Credit-Methode" auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszinsfuß von 4,89% (5,05%), einem Anwartschaftstrend von 2% (2%) einem BBG-Trend von 2% (2%) und einem Rententrend von 2% (0%) gebildet. Rückstellungen für Altersteilzeit bestehen in Höhe von TEUR 134 (TEUR 208). Hierbei wird die Sollrückstellung von TEUR 403 mit dem Deckungsvermögen aus der Rückdeckungsversicherung (beizulegender Zeitwert) von TEUR 269 verrechnet. Die Anschaffungskosten für die Rückdeckungsversicherung belaufen sich auf TEUR 271. Im abgelaufenen Geschäftsjahr standen Zuführungen zur Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 86 Verbräuchen in Höhe von TEUR 86 gegenüber. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde auf Grundlage versicherungsmathematischer Methoden auf Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2005 G mit einem Rechnungszinsfuß von 4,89% (5,05%) und einem Gehaltstrend von 2% (2%) ermittelt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden im Jahresabschluss zum 31.12.2010 erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes gebildet. Der nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ermittelte Unterschiedsbetrag für Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt ursprünglich TEUR 379, welcher als außerordentlicher Aufwand auf 15 Jahre bis 2024 verteilt wird. Per 31.12.2013 beträgt der restliche Unterschiedsbetrag noch TEUR 278. Wegen des Gewinnabführungsvertrages mit der Deutsche Kreditbank AG, Berlin (DKB) bestehen keine Steuerrückstellungen. Andere Rückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 1.541 (TEUR 1.594). Darin enthalten sind personalbezogene Rückstellungen von TEUR 839 (TEUR 907), Rückstellungen für Hard- und Software von TEUR 224 (TEUR 230), Rückstellungen für externe Prüfungen und Jahresabschlusskosten von TEUR 241 (TEUR 202) sowie Rückstellungen für Marketing und Vertriebskosten von TEUR 234 (TEUR 195). TEUR 3 (Vorjahr TEUR 60) der anderen Rückstellungen entfallen auf Zinsverpflichtungen aus Sondersparformen. Da diese Produkte nicht mehr angeboten werden, werden keine Rückstellungen für steigende Zinsverpflichtungen mehr zugeführt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Nachrangige Verbindlichkeiten bestehen nominal in Höhe vonEUR 5,3 Mio (EUR 5,3 Mio). Die in 2013 angefallenen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten belaufen sich auf TEUR 239 (TEUR 349). Nachrangige Verbindlichkeiten von TEUR 5.250 (TEUR 5.250) entsprechen den Vorschriften des § 10 Abs. 5 a KWG, sind beidseitig unkündbar und setzen sich aus folgenden Einzelpositionen zusammen:
Das Genussrechtskapital von nominal TEUR 10.000 (TEUR 10.000) gliedert sich in folgende Tranchen:
Im Berichtsjahr sind Zinsen in Höhe von TEUR 565 (TEUR 373) angefallen. Enthalten ist Genussrechtskapital in Höhe von TEUR 10.000 (TEUR 10.000) von verbundenen Unternehmen. Das Grundkapital der Bank beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf TEUR 12.150 (TEUR 12.150). Das Grundkapital der Bank besteht aus 4.860.000 auf den Inhaber lautenden Aktien. Am Grundkapital der Gesellschaft ist die DKB mit 4.860.000 Stückaktien beteiligt und somit alleiniger Aktionär der Bank. Die Kapitalrücklage der Bank blieb im Berichtsjahr mit TEUR 65.364 unverändert. Die anderen Gewinnrücklagen der Bank blieben im Berichtsjahr mit TEUR 4.005 unverändert. Die Unwiderruflichen KreditzusagenvonTEUR 14.365 (TEUR 47.045) betreffen im Wesentlichen Hypothekendarlehen. Besondere Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustRechnungDie Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäftenbelaufen sich auf EUR 71,7 Mio. (EUR 79,0 Mio.). Ihnen stehen Zinsaufwendungen von EUR 61,2 Mio. (EUR 67,1 Mio.) gegenüber. In dieser Position sind auch Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 126 enthalten. Der Zinsüberschuss reduzierte sich um 11,5% auf EUR 10,5 Mio. Dies resultierte im Wesentlichen aus sinkenden Zinsen auf der Aktivseite und der anhaltend niedrigen Verzinsung der variablen Swap-Bestände. In den Provisionserträgen von TEUR 3.554 (TEUR 3.655) sind insbesondere Erträge aus Kreditproduktion für die DKB von TEUR 2.405 (TEUR 2.525), Erträge aus der Vermittlung von Restschuldversicherungen und Arbeitslosigkeitsversicherungen von TEUR 475 (TEUR 476), Bearbeitungsgebühren aus dem Kreditgeschäft von TEUR 182 (TEUR 192), sonstige Gebühren im Kreditgeschäft TEUR 43 (TEUR 16), Gebühren für Geldausgabeautomaten von TEUR 86 (TEUR 83) und Kontoführungsgebühren von TEUR 190 (TEUR 176) enthalten. Provisionsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.380 (TEUR 3.854) entfallen nahezu ausschließlich auf Provisionen für vermittelte Hypotheken- und Ratenkredite sowie Einlagengeschäfte. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie die Zuführung zu Rückstellungen im Kreditgeschäft betragen TEUR 350 (TEUR 57). Dieser Aufwand resultiert im Wesentlichen aus Zuführungen zu Wertberichtigungen im Hypotheken- und Ratenkreditbestand. Bei der Ermittlung der Pauschalwertberichtigung wendet die Bank ein Verfahren an, welches sich an dem "Erwarteten Verlust" (Expected Loss) nach Basel II orientiert. Die Verwaltungsaufwendungen von TEUR 10.380 (TEUR 11.263) sind im Geschäftsjahr leicht gesunken (-7,8%). In den anderen Verwaltungsaufwendungen enthalten ist das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von TEUR 213 (TEUR 218). Davon entfallen TEUR 180 (TEUR 185) auf Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 33 (TEUR 33) auf andere Bestätigungsleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 178 (TEUR 907) resultieren hauptsächlich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen im Betrag von TEUR 138 (TEUR 135). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 70 (TEUR 108) beinhalten im Wesentlichen die Rückzahlung von in Vorperioden vereinnahmten Bearbeitungsgebühren im Ratenkreditgeschäft in Höhe von TEUR 16 und freiwillige soziale Zusatzleistungen von TEUR 29. Die außerordentlichen Aufwendungen von TEUR 25 (TEUR 25) bestehen aus Übergangseffekten aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und beziehen sich auf die über 15 Jahre zu bildende Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich wegen des Gewinnabführungsvertrages mit der DKB auf TEUR 0 (TEUR 0). Das Geschäftsjahr 2013 schließt mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 865 (TEUR 945). Nach der vertraglichen Abführung des Gewinns beträgt der Jahresüberschuss EUR 0. SONSTIGE ANGABENVerlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs Im Dezember 2013 hat die Bank eine verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs gemäß der Stellungnahme des IDW (IDW RS BFA 3, Stand: 30. August 2012) durchgeführt. Zur Bestimmung, ob eine Drohverlustrückstellung nach § 340a i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB gebildet werden muss, verwendet die Bank einen barwertigen Ansatz. Gemäß dieser Berechnung ist zum Bilanzstichtag die Bildung einer solchen Drohverlustrückstellung nicht erforderlich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Seit dem 01.01.2009 ist die SKG BANK AG Mitglied der gesetzlichen Entschädigungseinrichtung sowie des freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken. Die SKG BANK AG hat nach § 10 Abs. 5 der Satzung des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, Berlin, die Verpflichtung übernommen, im Bedarfsfall bei Sicherungsfällen Nachschüsse zu leisten. Die Nachschusspflicht ist für jedes Mitglied begrenzt und zwar für die gesamte Dauer des Fonds sowie für alle Sicherungsfälle insgesamt auf den auf das Mitglied entfallenden Teil des in § 8 Abs. 1 der Satzung festgelegten Gesamtvolumens des Fonds, vermindert um alle von dem Mitglied bereits geleisteten Beiträge. Die Beteiligung an der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH ist mit einer Nachschusspflicht verbunden. Die Einzahlung erfolgt nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile und ist insgesamt auf EUR 1.000 Mio. beschränkt. Die Nachschusspflicht beschränkt sich derzeit für die SKG BANK AG auf TEUR 100, sofern von den übrigen Gesellschaftern, die demselben Verband zuzurechnen sind, ein einzufordernder Nachschuss erlangt werden könnte. Auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Lage und der wirtschaftlichen Situation der Liquiditäts-Konsortialbank GmbH ist das Risiko, dass Nachschussverpflichtungen von der SKG BANK AG eingefordert werden, als gering einzustufen. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Bank ohne Vorstand 143 Mitarbeiter (Vorjahr 145) beschäftigt , davon 99 (Vorjahr 104) weibliche und 44 (Vorjahr 41) männliche. Davon sind 95 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr 96), 47 Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr 45) und 1 Auszubildender (Vorjahr 4). Gesamtbezüge der Organe Von der Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes und von früheren Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB Abstand genommen. Die 2013 gewährten das Geschäftsjahr 2012 betreffenden Gesamtbezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen TEUR 30 (TEUR 30). Über die das Geschäftsjahr 2013 betreffenden Gesamtbezüge für die Mitglieder des Aufsichtsrates wird in der Aufsichtsratssitzung vom 27.02.2014 entschieden. Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates bestanden in Höhe von TEUR 288 (TEUR 292). Angaben zu Anteilseignern und Gesellschaft Alleinige Anteilseignerin am Grundkapital der Bank von TEUR 12.150 war während des kompletten Geschäftsjahres die DKB Deutsche Kreditbank AG. Die Bank firmierte in der Rechtsform der Aktiengesellschaft. Die SKG BANK AG wird in den Konzernabschluss der Deutschen Kreditbank AG, Berlin (kleinster Konsolidierungskreis) und über diese in den Konzernabschluss der Bayerischen Landesbank, München (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind beim Amtsgericht Berlin bzw. München hinterlegt. Gegenüber der Anteilseignerin (DKB) bestehen zum 31. Dezember 2013 Forderungen von Nominal TEUR 90.000 (TEUR 142.164) inkl. Forderungen mit Nachrangabrede und Verbindlichkeiten von Nominal TEUR 724.000 (TEUR 630.000). Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, bestanden im Berichtsjahr keine. Derivative Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen 31 Payer Swaps mit einem Nominalvolumen von insgesamt EUR 570,0 Mio. Kontrahenten sind zwei inländische Kreditinstitute. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine neuen Zinsswap-Geschäfte abgeschlossen. Die Volumina und die Marktwerte von derivativen Geschäften stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Geschäfte wurden ausschließlich zur Schließung offener Zinspositionen aus dem Kreditgeschäft abgeschlossen. Sie sind nicht als Handelsgeschäfte eingestuft. Daher werden derivative Geschäfte nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. Bewertungseinheiten werden nicht gebildet. Die Marktwerte der Finanzinstrumente werden anhand von Barwertmodellen ("Discounted Cashflow Methode") auf der Grundlage aktueller Zinsstrukturkurven ermittelt. Sonstige Risiken und Vorteile aus nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte n Sonstige nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestanden im Berichtsjahr keine. Vorstand Anton Schönenberger Vorsitzender des Vorstandes Saarbrücken Ralf Klenk Mitglied des Vorstandes Saarbrücken Aufsichtsrat Stefan Unterlandstättner Vorsitzender Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Rolf Mähliß stv. Vorsitzender Mitglied des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Dr. Patrick Wilden Mitglied des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Bettina Stark Generalbevollmächtigte der Deutschen Kreditbank AG, Berlin Dr. Max Häring Vorsitzender des Vorstandes der Landesbank Saar i.R., Saarbrücken Werner Severin stv. Vorsitzender des Vorstandes der Landesbank Saar, Saarbrücken
Saarbrücken, 12. Februar 2014 SKG BANK AG Der Vorstand
1 Angaben in Klammern beziehen sich auf das
Vorjahr
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SKG BANK AG, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstandsder Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandssowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 12. Februar 2014 PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Burkhard Eckes, Wirtschaftsprüfer ppa. Ralf Steffan, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat die Entwicklung der SKG BANK AG über das gesamte Geschäftsjahr 2013 eng begleitet. Er hat sich in diesem Zusammenhang in 4 Sitzungen vom Vorstand der Bank umfassend über die strategischen und operativen Planungen, die geschäftlichen Entwicklungen, das Risikomanagement sowie sonstige Sachverhalte wie z. B. die Umsetzung der Institutsvergütungsverordnung berichten lassen. Über die Sitzungsergebnisse wurden entsprechende Protokolle gefertigt, auf deren Basis auch jeweils eine Überprüfung der offenen Punkte aus den vorausgegangenen Sitzungen erfolgt ist. In der Hauptversammlung vom 25.02.2013 wurden die Aufsichtsräte Stefan Unterlandstättner (Vorsitzender) und Rolf Mähliß (stv. Vorsitzender), Dr. Max Häring, Werner Severin, Bettina Stark und Patrick Wilden bis zur Hauptversammlung im Jahr 2018 wiedergewählt. Durch ein regelmäßiges Berichtswesen wurde der Aufsichtsrat über die Vermögens-, Finanz-, Ertrags- und Liquiditätslage der Bank, über die laufende Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement (im Sinne der Mindestanforderungen an das Risikomanagement, MaRisk) und über bedeutsame Geschäftsvorfälle laufend informiert. Alle ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben hat der Aufsichtsrat umfassend wahrgenommen und sich damit von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand im Geschäftsjahr 2013 überzeugt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013 sind unter Einbeziehung des Rechnungswesens von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten PwC PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die Jahresabschlussunterlagen, der Lagebericht des Vorstandes und der Bericht des Abschlussprüfers wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern vor der heutigen Bilanzsitzung zur Verfügung gestellt. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für Fragen zur Verfügung. Nach eingehender Erörterung und Prüfung des vom Vorstand vorgelegten Jahresabschlusses, des Lageberichtes und des Vorschlags für die Verwendung des Bilanzgewinns hat der Aufsichtsrat keine Einwände und stimmt der Abschlussprüfung zu. Der vom Vorstand aufgestellte Abschluss ist damit gebilligt. Der Aufsichtsrat und Vorstand haben beschlossen, den Jahresabschluss 2013 durch die Hauptversammlung feststellen zu lassen sowie der Hauptversammlung vorzuschlagen den Bilanzgewinn dem Vorschlag des Vorstandes entsprechend zu verwenden und Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 zu entlasten. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SKG BANK AG für den großen persönlichen Einsatz sowie die Leistungen im Geschäftsjahr 2013.
Berlin, 27. Februar 2014 gez. Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 27. Februar 2014 festgestellt. |
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