Zimmerei Mai GmbHLiquidiert

04357 Leipzig, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 4237
Eingetragen
13.12.1991
Branche
Zimmerei und IngenieurholzbauHerstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Entwurf, Herstellung, Montage und Instandhaltung von Bauwerken, Bauwerkteilen, Fertigbauwerken, Fertigbauwerkteilen und Treppen aus Holz, Holzwerk- und Trockenbaustoffen (soweit dies dem Berufsbild der Zimmerer entspricht); Herstellung und Montage von Verschalungen, Lattungen und Verkleidungen aus Holz, Holzwerk- und Trockenbaustoffen an Außenflächen mit allen funktionsbedingten Schichten sowie an Innenflächen ohne Innenausbau; Ausführung von Akustik- und Trockenbauarbeiten; Herstellung und Innenausbau von Lehrgerüsten und Betonschalungen; Herstellung und Aufstellung von Arbeits- und Schützgerüsten, Einfriedungen und Absperrungen; Herstellung von Abfangungen und Absteifungen; Durchführung.von Holzschutzarbeiten sowie sämtliche damit zusammenhängende und den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte. Groß- und Einzelhandel mit zimmereibezogenen Materialien und Produkten und damit zusammenhängende und den Gesellschaftszweck fördernde Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Brigitte Mai
seit 10.7.2015
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Werner Mai
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Werner Mai
50.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zimmerei Mai GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 9.612,00 12.757,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 8.311,00 11.456,00
III. Finanzanlagen 1.300,00 1.300,00
B. Umlaufvermögen 72.308,66 96.407,19
I. Vorräte 1.080,81 1.482,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 70.817,25 88.171,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 52.082,04 52.705,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 410,60 6.752,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 766,36 0,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 59.929,86 37.042,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 142.616,88 146.206,21

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag 62.606,61 57.962,46
III. Jahresfehlbetrag 22.887,84 4.644,15
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 59.929,86 37.042,02
B. Rückstellungen 120.955,00 121.336,13
C. Verbindlichkeiten 21.661,88 24.870,08
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 9.599,80 11.390,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 142.616,88 146.206,21

ANHANG ZUM JAHRESABSCHLUSS PER 31.12.2014

ZIMMEREI MAI GMBH - ZIMMEREI -, KIELER STR. 1, 04357 LEIPZIG

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB erstellt.

Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG umgestellt. Die Umstellungseffekte wurden durch Erstellung einer BilMoG-Eröffnungsbilanz dokumentiert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit und Ausweisstetigkeit sowie der Publizität von Stetigkeitsunterbrechungen nicht zu beachten. Die Vorjahresbeträge wurden dementsprechend nicht angepasst.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde beachtet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Aktivseite der Bilanz

A Anlagevermögen

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 410 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Bruttoanlagespiegel zu entnehmen.

B Umlaufvermögen

Der Materialbestand wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Diese entsprechen den Wiederbeschaffungskosten.

Unfertige Arbeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eventueller Ausfallrisiken bewertet worden.

Der Ansatz des Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG erfolgte zum Barwert der Forderung.

2. Passivseite der Bilanz

A Verbindlichkeiten und Rückstellungen

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind gebildet worden.

Es besteht gegenüber der Geschäftsführerin eine Pensionszusage. Die Pensionsrückstellung für Anwartschaften und laufende Verpflichtungen wurde gebildet und ist voll dotiert. Sie wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet.

Die Gesellschaft hat zum 01.01.2010 ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. projected unit credit-Methode i.S. d. IAS 19.64 (PUC-Methode) erstellen lassen. Dabei wurden ein Zinssatz von 5,15 % sowie eine erwartete Gehaltssteigerung von 0,00 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 8.079 EUR. Die Gesellschaft entschied sich gegen die Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Longial GmbH zum 31.12.2014 weist eine Veränderung des Erfüllungsbetrages zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2014 in Höhe von 871 EUR aus und basiert auf folgenden Parametern:

Rechnungszins: 4,53%
Rententrend: 0,0%
Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0,0%
Bewertungsmethode: Projected Unit Credit Methode
Biometrische Parameter: Richttafeln 2005G nach Heubeck

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB folgender Ausweis in Bilanz und GuV:

Passivischer Betrag Pensionsverpflichtung per 31.12.2014 116.232 €
Zinsaufwand wegen Verzinsung der Pensionsrückstellung 5.393 €
Ertrag aus Auflösung Pensionsrückstellung 4.522 €

Der Geschäftsführer ist zum 01.12.2010 aus dem Unternehmen ausgeschieden und erhält eine monatliche Altersrente aus der obigen Pensionszusage.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Auf vorgenommene Wertberichtigungen zu Forderungen wird unter den Erläuterungen zur Bewertung des Umlaufvermögens Stellung genommen.

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind nicht angefallen.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr 2014 Frau Brigitte Mai.

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2014 - 31.12.2014

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 17.703,51 EUR.

1.1.2013 - 31.12.2013

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 18.374,42 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Leipzig, den 19. Dezember 2015

gez. Brigitte Mai

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2015 festgestellt.

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