HKM - Herz-Kreislauf-Medizin gemeinnützige GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Keith Laurence Douglas Walwer seit 23.1.2025 | Geschäftsführer |
Joel Dominique Jung seit 15.10.2024 | Geschäftsführer |
Sydney Palti seit 25.3.2024 | Geschäftsführer |
Sebastian Osterloh seit 29.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Altavia Europe SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Altavia Deutschland GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Altavia Deutschland GmbHDüsseldorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Altavia Deutschland GmbHDüsseldorf
Handelsrecht ANHANGAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Altavia Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister HRB des Amtsgerichtes Düsseldorf unter der Nummer 48329, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff HGB aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen an verbundene Unternehmen hätte i.H.v. T€ 11,2 auch als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden können. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen an verbundene Unternehmen von T€ 49,0 enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hätten T€ 371,1 als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die übrigen als sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen werden können. Bilanzierungs- und Bewertungsätze Die immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen orientieren sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Unfertige Leistungen werden entsprechend dem Fertigungsgrad mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. Neben den Einzelkosten wurden auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sonstige Angaben Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Aufwendungen für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2023. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und der Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten einen Zuschuss, der Zeiträume nach dem 31. Dezember 2023 betrifft. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese insgesamt Verpflichtungen jährlich sowie bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages bzw. dem 1. möglichen Kündigungstermin:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen nahezu ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus beinhalten sie Nachzahlungen aufgrund einer steuerlichen Außenprüfung. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer haben wir nach § 286 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer in Deutschland im Jahr 2023 eine Vergütung erhielten. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses hat die Gesellschaft gemäß § 293 HGB verzichtet. Der Jahresabschluss der Altavia Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss ihrer Mutter, der Altavia Europe SA, Paris/Frankreich, einbezogen und in Frankreich offengelegt. Die Altavia Europe S.A., Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis in Frankreich auf. Die Altavia S.A., Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis in Frankreich auf. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 im Unternehmen beschäftigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Düsseldorf, den 25.03.2024 Altavia Deutschland GmbH Geschäftsführung Raphaël Palti Lorenzo Bertagnolio Peter Schober Sebastian Osterloh Sydney Palti Anlagenspiegel zum 31.12.2023ALTAVIA Deutschland GmbHDüsseldorf
Lagebericht 2023ALTAVIA Deutschland GmbHDüsseldorfINHALTSVERZEICHNIS I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS II. WIRTSCHAFTSBERICHT A. RAHMENBEDINGUNGEN B. GESCHÄFTSVERLAUF C. WIRTSCHAFTLICHE LAGE DES UNTERNEHMENS ERTRAGSLAGE D. VERMÖGENSLAGE E. FINANZLAGE III. RISIKO- UND CHANCENBERICHT A. RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG B. CHANCEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG IV. PROGNOSEBERICHT I. Grundlagen des Unternehmens Die ALTAVIA Deutschland GmbH ist Teil der internationalen ALTAVIA Gruppe, einer führenden unabhängigen internationalen Agenturgruppe, welche auf kommerzielle Kommunikation für den Handel spezialisiert ist. Sie bietet Marketing- und Publishing-Services für mehr als 300 Kunden an, die sich aus Handels- und FMCG-Marken (Fast Moving Consumer Goods) zusammensetzen. Die ALTAVIA Gruppe wurde 1983 von ihrem derzeitigen CEO, Herrn Raphaël Palti, gegründet und ist heute in über 40 Ländern in Europa, Asien, Afrika und Nordamerika tätig. ALTAVIA ist seit 2003 in Deutschland präsent und tritt seit 2021 unter der Marke altavia.deutschland auf. altavia.deutschland ist eine ganzheitliche Handelsmarketing-Agentur, die ihren Kunden die Services Beratung, Kreation & Konzeption, Produktion & Content sowie Technologie & Lösungen bietet. ALTAVIA agiert in Deutschland derzeit unter dieser Marke mit drei operativen Einheiten, nämlich: ALTAVIA Deutschland GmbH und ALTAVIA RS:Media GmbH in Düsseldorf/Deutschland sowie ALTAVIA Adware Sp. z o.o. in Stadt Poznan/Polen. altavia.deutschland entwickelt innovative digitale und gedruckte Marketingkampagnen, optimiert Prozesse und senkt die damit verbundenen Kosten ihrer Kunden. Die ALTAVIA Deutschland GmbH unterstützt ihre Kunden dabei, ihr Geschäft durch Verkaufsaktivierung, Multi-Channel-Content-Produktion und Printmanagement über Grenzen hinweg reibungslos zu entwickeln. ALTAVIA Deutschland GmbH ist ein sehr dynamisches Produktionsmanagement-Unternehmen und bietet seinen Kunden einen "best in class" Produktionsmanagement-Service - mit einem sehr guten Ruf im deutschen Lieferantennetzwerk. Die ALTAVIA Deutschland GmbH hat dieses Dienstleistungsangebot erfolgreich an die Bedürfnisse des deutschen Marktes angepasst - sowohl aus Sicht der Kunden als auch aus Sicht der Lieferanten. Wir sind ein solider Partner, der einen Mehrwert für seine Endkunden liefert und in allen seinen aktuellen Aktivitäten exzellent aufgestellt ist. Die ALTAVIA Deutschland GmbH betreut Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Bereichen Handel, FMCG sowie Industrie. Zu unserem Kundenportfolio zählen nationale als auch internationale Kunden. Die ALTAVIA Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und beschäftigt durchschnittlich 20 festangestellte Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht A. Rahmenbedingungen Die Medienindustrie in Deutschland war im Jahr 2023 von einem hohen Grad an Dynamik und Veränderung geprägt, der Unternehmen erfordert, flexibel und innovativ zu bleiben, um mit den Herausforderungen und Chancen Schritt zu halten. Im Jahr 2023 sah sich die Medienindustrie in Deutschland weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert, die bereits in den vergangenen Jahren so existierten. Dazu zählen unter anderem die zunehmende Digitalisierung und der damit verbundene Wandel im Nutzungsverhalten der Konsumenten, der Wettbewerb mit internationalen Anbietern, die steigenden Kosten für Produktion und Verbreitung von Inhalten sowie die Notwendigkeit, sich auf veränderte Werbemärkte einzustellen. Zudem kam im Jahr 2023 noch die Thematik der KI dazu, welche eine weitere Veränderung im Prozess der Informationserstellung bedeutete. Die Verwendung von Print-Werbemitteln wie Zeitungen, Zeitschriften, Flyern und Broschüren hat in den letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und des Online-Marketings abgenommen. Dieser Trend hat sich im Jahr 2023 nicht maßgeblich fortgesetzt, da Unternehmen ihre Werbestrategien weiter auf digitale Kanäle wie Social Media, Suchmaschinenmarketing und E-Mail-Marketing ausrichten - jedoch eine Tendenz zur Anreicherung mit gedruckten Materialen erkennbar war. Es gibt zudem weiterhin Branchen und Zielgruppen, für die Print-Werbemittel eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus können hochwertige Print-Werbemittel wie Broschüren und Kataloge eine besondere Wirkung haben und als Marketinginstrumente eingesetzt werden, um Produkte oder Dienstleistungen hervorzuheben. Hierbei sind speziell Branchen wie Pharma, Mineralöl und Retail zu nennen. Ein Trend, der sich 2023 fortgesetzt hat, ist in diesem Kontext die wachsende Bedeutung von Datenanalyse und personalisierten Angeboten für gedruckte Kommunikation. Unternehmen haben und werden verstärkt darauf achten, ihre Inhalte und Werbung auf die Bedürfnisse und Vorlieben ihrer Zielgruppen zuzuschneiden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Insgesamt ist die Situation der Print-Werbemittel im Jahr 2023 von einer Stagnation in der Branche geprägt, jedoch gibt es nach wie vor Nischen und Anwendungsbereiche, in denen sie eine wichtige Rolle spielen. B. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 verlief signifikant besser als die Ende 2022 getätigte Einschätzung. Der im Business Plan geplante Zielumsatz für das Jahr 2023 wurde erreicht, das EBIT wurde operativ signifikant gesteigert. Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung und -steuerung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:
Auf der Grundlage der Vorjahreszahlen wurden die Aufwendungen und Erträge für das Geschäftsjahr 2023 vorsichtig geplant. Zu diesen Planzahlen haben sich in fast allen Bereichen keine negativen Abweichungen ergeben. Die geplanten Kosten konnten - mit Ausnahmen der Konzernumlagen - eingehalten werden. Durch höhere Umsätze als geplant, konnte das operative Ergebnis gegenüber dem Plan gesteigert werden. Beteiligungserträge von Tochtergesellschaften sind im EBIT nicht inkludiert. C. Wirtschaftliche Lage des Unternehmens
Der Jahresüberschuss resultiert, wie in den Vorjahren aus dem Geschäftsfeld Print-Management. Hierbei wurden die Erlöse basierend auf den kundenspezifischen Vereinbarungen realisiert, welche auf fixen Preislisten für Produkte bzw. Dienstleistungen oder Fee-Vereinbarungen basieren. Die wirtschaftliche Gesamtlage des Unternehmens ist als weiterhin sehr stabil zu bewerten. Diese basiert zum einen auf dauerhaften Vertragsverhältnissen mit fast allen Kunden sowie auf einer kostenoptimierten Organisation. Ursächlich für die deutliche Verbesserung des Jahresüberschusses waren trotz der weiterhin gestiegenen Konzernumlagen die Umsatzsteigerungen, insbesondere durch die Gewinnung und erfolgreiche Implementierung neuer Kunden. Hierzu kam ebenfalls, dass kein Kunde verloren wurden und ebenfalls einen positiven Trend hinsichtlich der Investition in Kommunikationsmaterialen gezeigt haben. Die Kosten für Personalaufwendungen konnten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die übrigen Aufwendungen sind prozentual um 2,0% -Punkte gesunken.
Die Struktur der Aktiva hat sich gegenüber dem Vorjahr gering negativ verändert. Das Anlagevermögen beträgt 10,9 % (Vorjahr 14,7%) der Bilanzsumme. Es ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Stichtagsbedingt sowie aufgrund der Umsatzsteigerung haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen signifikant erhöht. Der weiterhin hohe Bestand an liquiden Mitteln hat sich trotz einer Ausschüttung geringfügig weiter erhöht. Die Bilanzstruktur der Passiva hat sich insofern verändert, dass die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu Lasten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abgebaut wurden. Das Eigenkapital nahm trotz einer Ausschüttung von T€ 800 um T€ 779,3 zu. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,4 % (Vorjahr 22,7 %). Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist auf Rückstellungen für noch auszustellende Gutschriften und Urlaubsrückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt angestiegen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden Darlehen der Mutter- bzw. der Tochtergesellschaft von insgesamt € 100 T€ zurückgeführt. Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide.
Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr gegenüber Partnern und Lieferanten termingerecht nachkommen zu können. Darüber hinaus gilt es, die Zahlungsströme so zu gestalten, dass ein signifikanter Teil der Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten mit Skonto beglichen werden kann. Unsere Verbindlichkeiten bestehen fast ausschließlich in der Euro-Währung, sodass Währungsrisiken nur im geringen Maße bestehen. Swaps, Caps oder andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Bei den für die Finanzierung des operativen Geschäftes benötigten Fremdmitteln, handelt es sich ausschließlich um kurzfristige Darlehen innerhalb der ALTAVIA Gruppe. Durch die ALTAVIA Gruppe werden ausreichende liquide Mittel bereitgestellt, um die Zahlungsfähigkeit unter Abzug von Skonto sicherzustellen. Da keine Verbindlichkeiten mit festen Tilgungsleistungen oder wesentliche Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen, ist die Finanzierung aus dem operativen Cash-Flow sichergestellt. D. Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgebende finanzielle Leistungsindikatoren für unsere Unternehmenssteuerung sind der unter II. B. Geschäftsverlauf genannte Werte bzw. die Kennzahlen. Sowohl der Umsatz als auch das EBIT (ohne Beteiligungserträge von Tochterunternehmen und ohne außerplanmäßige Zusatzkosten (vgl. II. B.)) haben sich deutlich positiver als geplant entwickelt. Dies insbesondere aufgrund eines Umsatzzuwachses sowohl durch Akquisition als auch der Ausweitung des Bestandkundengeschäftes.
E. Gesamtaussage Insgesamt sind wir mit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in 2023 sehr zufrieden. III. Risiko- und Chancenbericht A. Risiken der zukünftigen Entwicklung Das Risikomanagementsystem umfasst das Controlling und regelmäßige interne Berichterstattung. Es ist darauf ausgerichtet, die dauerhafte Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu sichern und zu stärken. Dazu werden in verschiedenen Beobachtungsbereichen Risikoindikatoren ermittelt und bewertet. Zu den für unsere Geschäftstätigkeit wesentlichen Risikofaktoren zählen: Preis-/Inflationsrisiken, Entwicklung der Material- und Personalkosten sowie Prolongation mehrjähriger Kundenverträge. Der Krieg in der Ukraine wird voraussichtlich keinen wesentlichen negativen Einfluss auf das Geschäftsmodell haben. Zum internen Kontrollsystem der Gesellschaft gehören auch Regelungen zur Compliance. Neben den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind unternehmensinterne Richtlinien und Anweisungen Bestandteil des Compliance Management Systems. Unser Risikomanagement- als auch Compliance Management System werden regelmäßig überprüft und aktualisiert. Wesentliche Risiken aus der aktuellen sowie zukünftigen Marktentwicklung sind derzeit schwerlich zu definieren. Eine weiter leicht steigende Inflation sorgt in der Regel für weniger verfügbarem Einkommen bei Verbrauchern und höheren Kosten bei Werbetreibenden. Dies wiederum kann zu einer kostensensitiveren Herangehensweise bei Werbetreibenden führen. Diesem Risiko versuchen wir, durch weitere Neuaquisitionen und Ausbau der Geschäftsfelder zu begegnen. Die Material- und Personalkostenrisiken versucht die Geschäftsleitung - soweit diese nicht über Preisanpassungen an die Kunden weitergegeben werden können-, durch alternative Lieferanten bzw. durch Personalmaßnahmen zu begrenzen. Für auslaufende Kundenverträge wird versucht, diese durch qualitativ hochwertige und weiterentwickelte Leistungen zu prolongieren und durch Neuaquisitionen zu kompensieren. B. Chancen der zukünftigen Entwicklung Marketing und Werbung werden immer komplexer, bieten ihren Nutzern sowie Anbietern wie der ALTAVIA Deutschland GmbH jedoch auch enormes Potenzial. Um die Wirkung von Marketingmaßnahmen richtig zu verstehen und die effektivsten Handlungen für die Zukunft daraus abzuleiten, werden Unternehmen eine ganzheitliche Betrachtungsweise wählen, die flexibel an sich ändernde Gegebenheiten angepasst werden kann. Das Business Modell der ALTAVIA als Gruppe als auch der ALTAVIA Deutschland GmbH, mit der Ausrichtung auf den DACH-Markt, wird auch zukünftig Handelsunternehmen helfen, den neuen Entwicklungen und Trends im Marketing gut gewappnet zu begegnen. Hierbei wird auch die analoge Kommunikation als Ergänzung zu den neuen digitalen Kanälen eine weitere wichtige Rolle spielen. Die Kombination des altavia.deutschland-Service Portfolios bezieht diese Situation mit ein und bietet dabei als ganzheitlicher Partner ein attraktives Angebot für seine Kunden - heute und in Zukunft. Hierdurch wird die ALTAVIA Deutschland GmbH ihre Umsätze weiter ausweiten und die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr verbessern. IV. Prognosebericht Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entwickelt sich im Vergleich zum Vorjahr in 2024 positiv. Weder ist aufgrund der aktuellen Marktlage noch der erwarteten Entwicklung mit einem nennenswerten Rückgang der Umsätze zu rechnen. Auch sind die Material- und Personalkostensteigerungen bisher moderat. Die Gesellschaft wird auch zukünftig daran arbeiten, ihre Ertragssituation zu optimieren. Investitionen tätigen wir insbesondere in das Humankapital als einer unserer wesentlichen Erfolgsfaktoren. Diese Investitionen in den Ausbau des Geschäftes und neuer Services werden ausgewogen fortgeführt. Trotz Kosten für Energie, Rohmaterialen auf hohem Niveau sowie zu erwartenden Anpassungen der Personalkosten gehen wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 aufgrund in 2023 erfolgter Neuaquisitionen von Kunden und der Geschäftsausweitung mit bestehenden Kunden von einem steigenden EBIT basierend auf dem von 2023 aus. Grundsätzliche Änderungen des derzeitigen Geschäftsbetriebes wird es in absehbarer Zeit nicht geben.
Düsseldorf, den 25. März 2024 Altavia Deutschland GmbH Geschäftsführung Raphaël Palti Lorenzo Bertagnolio Peter Schober Sebastian Osterloh Sydney Palti BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Altavia Deutschland GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Altavia Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Altavia Deutschland GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 HSA
Frankfurt GmbH
Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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