umixx GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Tabakwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jasmin Arens seit 6.6.2024 | Geschäftsführer |
Michael Heinz Ewald Boguth seit 12.3.2021 | Prokura |
Rolf Joachim Hendrichs seit 3.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 11.11% | |
| 6.63% | |
| 3.10% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Incase Handelsgesellschaft mbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24INCASE HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ESSENI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Incase Handelsgesellschaft mbH ist im Bereich Import und Großhandel von Konsumgütern aller Art, insbesondere von Mitnahmeartikeln im Beauty-Bereich sowie Luggage tätig. Am Firmensitz in Essen entwickeln und vertreiben wir europaweit Beauty- und Haar-Accessoires sowie Bags und Luggage. Wir verstehen uns als Fullservice-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und marktgerechte Komplettlösungen aus einer Hand. Von der Produktentwicklung bis hin zu kompletten Vermarktungskonzepten unterstützen und betreuen wir unsere Kunden europaweit auch mit eigenen Service bzw. Außendienstmitarbeitern an den Point-of-Sales. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Einzelhandelsketten und Marktführer. 2. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von unserer Gesellschaft nicht gehalten. 3. Forschung und Entwicklung In allen Bereichen steht die Entwicklung von neuen trendigen Artikeln im Vordergrund. Innovatives eigenständiges Design, moderne Features mit deutlichem Zusatznutzen für den Anwender bei gleichbleibend hohem Qualitätsniveau, orientiert an den Benchmarks der Branchen sind unser Selbstverständnis. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Modellentwicklung im Bereich von Beauty-Produkten sowie unseres Store-Konzeptes im Beauty-Sektor der Warenhäuser und Parfümerien. Speziell im Luggage-Bereich steht die Innovation im Vordergrund mit eigenen Patenten sowie Design-Schutzvorschriften. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team qualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt änderte sich die Mitarbeiterzahl im Category-Management-Bereich Entwicklung von 15 auf 13. Davon übernehmen 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 10) zusätzlich den Bereich der Neuprodukt- und Neudesignentwicklung. Aufwendungen für Forschung und Entwicklung setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen (z.B. Kosten für Muster, Patente, Personal, Trendscouting, Messebesuche). Diese Kosten werden quantitativ nicht gesondert erfasst und sind insgesamt im Verhältnis zu den Umsatzerlösen von untergeordneter Bedeutung. Besonders setzen wir auf unseren Beauty-Accessoires- und Counter-Konzept-Bereich verbunden mit der Vor-Ort-Betreuung. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem Jahresgutachten 2024/2025 des Sachverständigenrats wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 um 0,4% steigt, nachdem es im Jahr 2024 um 0,1% gesunken ist. Die Pandemie- und Krisenjahre haben dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaftsleistung nahezu auf demselben Niveau wie vor fünf Jahren stagniert. Die durchschnittliche Inflation weicht im Jahr 2024 nur 0,2 %-Punkte von der Frühjahrsprognose ab. Für das Jahr 2024 betrug die durchschnittliche Inflationsrate 2,2%. Für das Jahr 2025 wird ein Rückgang auf 2,1% erwartet. Das statistische Bundesamt meldete einen positiven Trend des Einzelhandelsumsatzes im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Nominal ergab sich ein Wachstum von 2,3 %. Im Nicht-Lebensmittelbereich (Non-Food) ist ein Rückgang von 3,1 % bzw. nominal ein Wachstum von 0,1 % zu verzeichnen. Im Jahr 2023 gewann die Branche des Einzelhandels und der Discounter weiter an Stabilität, was sich für uns vorteilhaft auf den Geschäftsverlauf auswirkte. 2. Geschäftsverlauf Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Fusionen und Konzentrationen unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte sowie einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit, um unsere Position zu sichern und zu festigen. Insgesamt können wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Unsere Umsätze sanken um ca. 9 % im Vergleich zum Vorjahr und liegen somit leicht über unserer Umsatzplanung. Damit liegen wir im Branchentrend im Non-Food-Bereich, während jedoch ein Umsatzplus in unserer Branche Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren verzeichnet wurde. Der Branchen-Umsatzzuwachs betrug 4,9 %. Vor diesem Hintergrund waren wir allerdings in der Lage die Warentransport- und Wareneinsatzkosten zu senken und das Ergebnis vor Steuern zu entlasten, sodass das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht werden konnte. Rund 27 % (Vorjahr: 31 %) unseres Gesamtumsatzes werden über Discounter (Aktionen/Projekte) generiert. In dem Bereich Non-Food im Einzelhandel (Sortiment/Listung) werden ca. 73 % (Vorjahr: 69 %) unseres Umsatzes erzielt. Wir hielten 100 % der ausgegebenen Aktien ohne Nennwert der Guilia North America INC. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr operativ nicht aktiv und wurde im Juli 2024 aufgelöst. Darüber hinaus halten wir eine 100 %-Beteiligung an unserem Tochterunternehmen, der PFEILRING GmbH, welche am Standort Solingen weltweit Stahlwaren für den Bereich Maniküre und Pediküre der Marken "Pfeilring", "Pfeilring Solingen", "Manart", sowie "Manart by Pfeilring" vertreibt. Wir profitieren von diesem Sortiment, da wir nach festgelegten Vertriebsstrukturen an unterschiedliche Kunden Pfeilring-Produkte vertreiben. Bei absoluter Betrachtung konnte die Beteiligung das Ergebnis vor Steuern steigern, während der Umsatz im Vorjahresvergleich geringer ausgefallen ist. 3. Vermögen-, Finanz- und Ertragslage a) Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor von unserem operativen Geschäft geprägt. Die Ertragslage entwickelte sich wie folgt.
Durch den Rückgang der Umsatzerlöse und damit einhergehender überproportionaler Minderung der Materialaufwendungen, ist das Rohergebnis absolut betrachtet im Vorjahresvergleich gestiegen. Wechselkurssteigerungen im Jahresmittel von über 5% sowie stabilisierte Frachtkosten in der Seefracht wirken sich positiv auf die Ertragslage aus. Trotz des leichten Personalabbaus im Geschäftsjahr verzeichnen wir einen Zuwachs der Personalkosten um 7,3 % in Vergleich zum Vorjahr. Durch ein exaktes Finanzmanagement im Rahmen von strukturierten Handelsfinanzierungen im Sortiments wie auch im Projektgeschäft, konnten wir die exponentiell steigenden Aufwendungen für Zinsen, die im Zusammenhang mit dem stetig steigenden Leitzins stehen, eindämmen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist auf die Einhaltung von Zahlungsfristen bzgl. unserer Verbindlichkeiten und der Vereinnahmung unserer Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgerichtet. Unterstützend sind hierbei Projektfinanzierungen und Forderungsforfaitierung durch Kreditinstitute. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 36,3 % auf 43,5 % gestiegen. Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten macht 29,8 % (Vorjahr: 47,0 %) der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig und nicht in voller Höhe in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Terminkrediten und einem mittelfristigen Darlehen, welches die Finanzierung des neuen ERP-Systems sicherstellt. Die Kreditlinien sind an verschiedene Bedingungen geknüpft, wie z.B. eine ausschließlich projektbezogene Nutzung der ausgewählten Finanzierungen. Unser Finanzmanagement stellt eine pünktliche sowie eindeutige Dokumentation und Nutzung sicher. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nehmen 9,8 % (Vorjahr: 5,7 %) von der Bilanzsumme ein. Sämtliche Verbindlichkeiten begleichen wir stets innerhalb der Zahlungsziele. Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden Investitionen im laufenden Geschäftsjahr getätigt. Die Zugänge im Fuhrpark betrugen 158 TEUR und stellen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen dar. Der Finanzmittelfonds beinhaltet die liquiden Mittel unter Berücksichtigung der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten. Aufgrund teilweiser Inanspruchnahme von Kreditlinien beträgt der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag TEUR +8. Im Vergleich zum Vorjahr hat er sich somit deutlich von TEUR -1.350 um TEUR 1.358 gesteigert. Zugleich sank der Bestand an Terminkrediten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr von TEUR 9.000 auf TEUR 6.000, während sich das Darlehen zur Finanzierung des ERP-Systems durch planmäßige Tilgungen von TEUR 617 auf TEUR 392 vermindert hat. Nachfolgend ist die Anlagendeckung und die Liquidität dargestellt.
c) Vermögenslage Unsere Vermögenslage ist weiterhin stabil. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Bilanzsumme, insbesondere durch den Abbau des Umlaufvermögens, um TEUR 1.146 auf TEUR 22.302 gesenkt, befindet sich aber dennoch auf einem hohen Niveau. Die Vermögensstruktur ist überwiegend durch den Bestand an Vorräten (8,9 Mio. EUR; Vorjahr: 11,5 Mio. EUR) sowie den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (11,3 Mio. EUR; Vorjahr: 9,7 Mio. EUR) geprägt. Durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Erhöhung unseres Eigenkapitals, resultierend aus unserer Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir das erwirtschaftete Ergebnis in der Vergangenheit weitestgehend im Unternehmen belassen haben, hat sich unsere Kapitalstruktur geändert. Die Gewichtung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital hat sich zugunsten des Eigenkapitals entwickelt und unsere finanzielle Stabilität gesteigert. Die Vermögenlage entwickelt sich wie folgt.
Die Umsatzerlöse der PFEILRING GmbH als 100%iges Tochterunternehmen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Rohergebnis ist prozentual gesehen in etwa gleichgeblieben. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. Hierzu wird auf die Ausführungen zum Geschäftsverlauf sowie zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. Der Umsatz bei den Aktionsaufträgen ist erwartungsgemäß im Vorjahresvergleich gesunken, übertraf jedoch dennoch unsere Planung. Gleichzeitig blieb die Auftragslage im Sortimentsgeschäft stabil. Die Umsatzrentabilität ist gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %-Punkte gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern konnte im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Einfluss darauf hatten im Wesentlichen der Wareneinsatz, der sich aufgrund stabilisierter Wechselkurse und Seefrachtpreise vorteilhaft für uns entwickelt hat. 5. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf zeichnet sich durch einen Ergebniszuwachs bei gleichzeitigem Umsatzrückgang aus und ist insgesamt als positiv zu bewerten. Die genannten Einflüsse haben dazu geführt dieses Wachstum zu erzielen und den Umsatzrückgang abzufangen. Mit einem Wachstum des Ergebnisses von ca. 173 % und einem Umsatzrückgang von ca. 9% wurden wir unserer Vorjahresprognose hinsichtlich der Umsatzentwicklung gerecht. Das deutliche Wachstum des Ergebnisses hat unsere Prognose hingegen übertroffen, was im Wesentlichen auf die beschriebenen Effekte des Wareneinsatzes zurückzuführen ist. III. PROGNOSEBERICHT Die Inflation ist weltweit wieder auf einem üblichen Niveau. Trotz anhaltendem Preisdruck erweist sich die Weltwirtschaft als widerstandsfähig. Für 2024 und 2025 wird ein stabiles Wachstum prognostiziert. Für die chinesische Wirtschaft wird eine Verlangsamung des Wachstums erwartet. Für 2024 hat das statistische Bundesamt einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,2 % prognostiziert, dafür ist 2025 mit einer leichten Erholung von 1,1 % zu rechnen. Im August 2024 verzeichnete der Einzelhandel laut dem statistischen Bundesamt ein preisbereinigtes Umsatzwachstum in Höhe von 2,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. In nominaler Betrachtung gab es hingegen einen Zuwachs von 3,1 %. Bei den Nicht-Lebensmitteln (Non-Food) wurden preisbereinigt ein Rückgang von 0,6 % und nominal ein Zuwachs von 0,7 % verzeichnet. Zudem hängen zukünftige Entwicklungen im Wirtschaftsgeschehen unter anderem vom weiteren Verlauf des Ukrainekriegs und anderen politischen Entwicklungen ab. Wir blicken zuversichtlich auf die Entwicklung des Unternehmens. Die Beauty-Branche weist ein erhebliches Wachstumspotential auf. Um den Risiken von Lieferengpässen vorzubeugen, pflegen wir seit vielen Jahren enge Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten in Fernost und gehen strategische Kooperationen ein. Fremdwährungsrisiken sind zum Bilanzstichtag bis zum IV. Quartal 2024 durch Devisentermingeschäfte mit Laufzeitoption abgesichert. Der Ausbau unseres Brand Business steht auch dieses Jahr mehr denn je im Vordergrund. Im Zuge dessen werden wir besonders unsere Marken Pfeilring, Oakland und Guilia weiter stärken und neue Konzepte entwickeln und Vertriebswege erweitern, um unsere Marktposition auszubauen. Bei der zukünftigen Kundenakquise im Inland sowie im Ausland forcieren wir den Ausbau von Geschäftsaktivitäten in Parfümerie-Ketten. Damit möchten wir einerseits unseren Kundenstamm erweitern als auch in weitere Länder expandieren. Langfristige Verträge mit Kunden und Lieferanten sichern ein stabiles Verhältnis zwischen Beschaffungs- und Abgabepreisen. Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2024/2025 einen leichten Umsatzrückgang, aber mit einem positiven Ergebnis vor Steuern, leicht über dem diesjährigen Niveau. Die Entwicklung der Wechselkurse der letzten Monate und die Frachtpreisentwicklung sind allerdings entscheidende Einflussgrößen für die geplante Ergebnisentwicklung, welche sich stetig ändern können und besonders schwer einschätzbar sind. Beeinflusst werden diese Faktoren außerdem vom aktuellen Weltgeschehen, welches zurzeit ebenfalls von großer Unsicherheit geprägt ist. Die aktuelle Listungszusage und Auftragslage sind als zufriedenstellend zu bezeichnen und auf einem leicht höheren Niveau als im Vorjahr. Wir verzeichnen eine erhöhte Nachfrage nach Beauty-Accessoire-Artikeln. Der weltweit angespannten Transportlage durch Kapazitätsengpässe und Laufzeitverzögerungen begegnen wir durch Bestandsaufbau, um gleichzeitig auch volatile Nachfragen bedienen zu können. Im Bereich Luggage haben wir uns insbesondere auf Luggagezubehör fokussiert, um dem Risiko dieses Geschäftsbereichs zu begegnen. Mit neuen Artikeln im Bereich Beauty bei unseren Bestandskunden und dem weiteren Ausbau im stationären Einzelhandel stellen wir unser Sortiment breiter auf. Aufgrund unserer Rahmenkreditvereinbarungen und der Forderungsforfaitierung sind wir auch künftig in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachzukommen. Bei unserer Tochtergesellschaft PFEILRING GmbH gehen wir aufgrund der gut positionierten Marke von in etwa gleichbleibenden Umsätzen und einer Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern aus. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Wir sehen Chancen für das Geschäftsjahr 2024/2025 in der intensiven Beobachtung und Analyse der Markt- und Wettbewerbssituation durch Storecheck und Trendwatching sowie durch die immer größer werdende Konzentration der Anbieter im Einzelhandel und Discount. Unser Counter-Concept sowie das Category-Management-Konzept festigen zusammen mit dem Einsatz fachkräftiger Product-Manager sowie Area-Manager bei unseren Hauptkunden unsere Marktposition in den Warenhäusern und den gehobenen Drogeriemärkten deutlich. Ferner wird sich die Solinger Traditionsmarke "Pfeilring" durch die am Markt operierende PFEILRING GmbH in der Zukunft weiter etablieren, so dass wir auch unsere Gesellschaft im Vertriebsbereich durch Synergieeffekte stärken können. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Im Speziellen sehen wir für unsere Gesellschaft aktuell Risiken in den erhöhten Lagerbeständen, welche wir vorhalten, um unsere Kunden angemessen und flexibel bedienen zu können. Diesem Risiko begegnen wir mit abgesprochenen Abnahmeverpflichtungen der Kunden sowie einer größeren Fokussierung und Optimierung der Supply-Chain, die eine bessere Transportmöglichkeit gewährt. Dem stärker werdenden online market place begegnen unsere Hauptkunden mit eigenen Onlineshops, in denen auch unsere Artikel vertrieben werden. Die Prognosen für Konjunktur und Geschäftsklima bewegen sich noch auf einem verhaltenen Niveau. Jedoch sehen wir aufgrund unserer vielfältigen und langjährigen stark im Listungsumsatz gewachsenen Geschäftsbeziehungen mit unseren Partnern, der Festigung unserer Marktposition, der Etablierung unserer Brands sowie neuer Trends auch im Discounterbereich sowie der Ausführungen zum Prognosebericht kein wesentliches Risiko für unser Unternehmen, dem wir nicht angemessen begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem Lager durch. Konsequente Prüfung und Auditierung der Lieferanten, auch auf freiwilliger Basis, sowie eine begleitende Kontrolle der Hauptproduktion durch ein festes Merchandise-Team vor Ort, helfen weiterhin die Risiken für die Warenbeschaffung im Ausland zu vermeiden oder aber frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus beobachten und reagieren wir auf herausfordernde Situationen, bezogen auf anhaltende logistische Herausforderungen sowie Engpässe und Umweltschutzmaßnahmen bei unseren Produzenten in Asien. Durch die langjährige Kooperation mit unseren festen Spediteurpartnern, haben wir insbesondere durch die geschlossene Transportkette ein geringes Transportrisiko. Eine globale Transportversicherung besteht zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bis zur Auslieferung an den Kunden. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte (Portfolio-Hedges). Wir verweisen hierzu auf die Ausführungen im Anhang. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Gesellschafterdarlehen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme und bezogen auf unseren gesamten Forderungsbestand von untergeordneter Bedeutung. Durch die Forderungsforfaitierung und die Delkredereversicherungen ist ein wesentlicher Teil der Forderungen vor Ausfällen geschützt. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden durch die Projektleiter umfangreiche Projektkalkulationen erstellt, welche dann durch das Finanzmanagement geprüft und freigegeben werden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Unsere Unternehmensphilosophie ist darauf ausgerichtet Risiken zu minimieren. Insgesamt verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.
Essen, den 8. Januar 2025 Joachim Rolf Hendrichs Jasmin Arens BILANZ ZUM 30. APRIL 2024INCASE HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ESSENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24INCASE HANDELSGESELLSCHAFT MBH, ESSENA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Incase Handelsgesellschaftg mbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter HRB 17434 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023/24 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.V. § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. C. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Der Jahresabschluss der Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen nach der Nutzungsdauer der Rechte (3 bis 5 Jahre, lineare Methode) vermindert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der unter "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" erfassten Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 13 Jahre. Gebraucht erworbene Anlagegüter werden entsprechend kürzer abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden bei Anschaffungskosten unter EUR 250,00 sofort als Betriebsausgabe erfasst und bei Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im selben Jahr als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem ihnen beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen und des strengen Niederstwertprinzips. Bei Warenbeschaffungen in Fremdwährung erfolgt die Bewertung des Vorratsvermögens entweder mit dem gewogenen US-Dollar-Durchschnittskurs oder bei Bewertungseinheiten mit dem Kurs des für den Kauf vorgesehenen Deviseneinkaufs, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Geleistete Anzahlungen in Fremdwährungen werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Wert auszuweisen ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen wurden für noch nicht veranlagte Steuern von Vorjahren sowie des Geschäftsjahres 2023/24 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet und berücksichtigen im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Einer Abzinsung bedarf es nicht, weil die Restlaufzeiten weniger als ein Jahr betragen. Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite der Bilanz gebildet für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausgleichsposten für passive latente Steuern resultiert aus zeitlichen Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung von Bankguthaben und -verbindlichkeiten in Fremdwährungen erfolgen gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Liegen Bewertungseinheiten vor, erfolgt die Bewertung zum Bilanzstichtag gem. § 254 HGB mit den Kursen der dazugehörigen Devisentermingeschäfte. Die aus Wareneinkäufen in Fremdwährung bestehenden Währungsrisiken werden durch Portfolio-Hedges reduziert. Hierfür wird zur Bewertung von Devisen- und Warentermingeschäften jeweils der vereinbarte Kurs mit dem Terminkurs zum Bilanzstichtag verglichen, sofern es sich nicht um eine Bewertungseinheit handelt. Ein sich daraus ergebender unrealisierter Verlust wird zurückgestellt. Eine positive Differenz (Bewertungsgewinn) wird nicht berücksichtigt. Ebenso erfolgt keine Aufrechnung von Gewinnen und Verlusten. In dem Umfang, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme ausgleichen, findet keine buchmäßige Erfassung der Bewertung statt (sog. "Einfrierungsmethode"). Sie werden soweit möglich und sinnvoll nach § 254 HGB als Bewertungseinheit bilanziert. Die Bewertung der übrigen Geschäfte erfolgt nach dem Imparitätsprinzip. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen übernommen. Insoweit ergeben sich keine Änderungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/24 ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Gesellschaft hält Beteiligungen an nachstehenden Unternehmen:
Bislang hat die Guilia North America Inc., Delaware, 160 von insgesamt 5.000 Aktien ohne Nennwert ausgegeben, welche zu 100 % von der Incase Handelsgesellschaft mbH gehalten werden. Im Geschäftsjahr 2024/25 wurde die Gesellschaft aufgelöst. Am Bilanzstichtag bestehen insgesamt nicht bilanzierte Devisentermingeschäfte (Forex Forward Ex Contracts) über USD 16.518.440,10 mit einem über dem Nominalwert liegenden beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 442.186,95. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte mittels Marktwert zum Bilanzstichtag. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
* Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden ein Teil der Warenbestände sicherungsübereignet und bestimmte Forderungen aus der Weiterveräußerung der sicherungsübereigneten Waren im Rahmen einer Globalzession abgetreten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Für alle verbleibenden Verbindlichkeiten werden keine Sicherheiten gegeben. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 510.000,00 (Vorjahr: EUR 510.000,00), welche unter der Position "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen werden. E. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB Am Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel und Scheckbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 784 (Vorjahr: TEUR 750), die vollständig die Haftung für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen umfassen. Das Risiko aus der Inanspruchnahme wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität des Begünstigten als gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Für verschiedene Kunden wurde vertraglich die Vorhaltung eines festen Artikelpools für einen bestimmten rotierenden kurzfristigen Zeitraum vereinbart. Zusammen mit den Vereinbarungen über feste Abnahmemengen wird das Liquiditäts- und Lagerhaltungsrisiko weitestgehend minimiert. Die Gesellschaft hat einen Grundstücksmietvertrag mit einer Restlaufzeit von 80 Monaten abgeschlossen. Die Mietverpflichtungen belaufen sich auf EUR 575.040,00. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus weiteren Dauerschuldverhältnissen (z.B. Leasingverträge, Wartungsverträge). Hierbei handelt es sich allerdings um Verträge von untergeordneter Bedeutung. Das Bestellobligo beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 10.324. F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Es wird von dem Wahlrecht gemäß § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht, so dass in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten nach § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis Nr. 5 HGB unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst werden. Erträge und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder Bedeutung gemäß § 285 Nr. 31 HGB Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 225.951,67 periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. G. Sonstige Angaben Die nachstehenden Arbeitnehmergruppen sind im Jahresdurchschnitt im Unternehmen beschäftigt.
Geschäftsführer der Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen, sind Herr Joachim Rolf Hendrichs und Frau Jasmin Arens (seit dem 6. Juni 2024). Bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernabschluss Mutterunternehmen am Bilanzstichtag ist die Contarion Holding GmbH mit Sitz in Hennef. Ein Konzernabschluss wird vom Mutterunternehmen aufgestellt und im Unternehmensregister offengelegt. Angaben zum Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses gemäß § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 500.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 686.583,61 auf neue Rechnung vorzutragen.
Essen, den 8. Januar 2025 Joachim Rolf Hendrichs Jasmin Arens
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der Incase Handelsgesellschaft mbH, Essen, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 9. Januar 2025 Flick
Gocke Schaumburg GmbH
Schmidt, Wirtschaftsprüfer Dr. Rottke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 3. Februar 2025 festgestellt. |
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