Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 21044
Eingetragen
19.12.2008
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenStationäre Einrichtungen zur palliativen PflegeSeniorenwohnheime
Gegenstand
Die Förderung der Altenhilfe durch den Betrieb und die Unterhaltung von Altenheimen und sonstigen Einrichtungen, die der Pflege und Unterbringung älterer, hilfsbedürftiger und kranker Menschen dienen. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb des St. Josefshaus in Essen-Kettwig.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Martin Paus
seit 9.11.2017
Prokura
Andreas Beck
seit 19.12.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Laurentius, Essen-Kettwig
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Laurentius, Essen-Kettwig
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

St. Josefshaus GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.001,00 11
II. Sachanlagen 671.982,90 685
III. Finanzanlagen 91.000,00 61
774.983,90 757
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 46.464,95 54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 318.994,47 191
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.508.728,97 3.526
3.874.188,39 3.771
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 561.131,66 586
5.210.303,95 5.114

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 790.382,90 790
III. Gewinnrücklagen 2.008.000,00 1.859
IV. Bilanzgewinn/-verlust 113.165,21 104
2.936.548,11 2.778
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 32.084,00 41
C. RÜCKSTELLUNGEN 399.774,00 459
D. VERBINDLICHKEITEN 1.750.087,54 1.745
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 302.890,91 EUR (Vorjahr 263 TEUR)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.447.196,63 EUR (Vorjahr 1.482 TEUR)
davon gegenüber dem Gesellschaftern 917.288,79 EUR (Vorjahr 927 TEUR)
davon aus Steuern 2.361,52 EUR (Vorjahr 10 TEUR)
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 91.810,30 91
5.210.303,95 5.114

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die St. Josefshaus GmbH hat ihren Sitz in Essen-Kettwig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 21044.

Sie wurde am 19. Dezember 2008 gegründet. Die steuerbegünstigten Zweckbetriebe sind von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Nicht befreit sind die steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe.

Die St. Josefshaus GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.

Bei der Bewertung wurde von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert bis 800,00 EUR netto werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit dem Nennwert bilanziert.

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagennachweis verwiesen.

Die Vorräte betreffend Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Eine Bestandsaufnahme gemäß § 240 Abs. 3 HGB (Festwert) hat zum 31. Dezember 2021 stattgefunden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Ausfallrisiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Vorräte betreffend Pandemiebedarf sind von der Festbewertung ausgeschlossen. Hier erfolgte eine Bestandsaufnahme zum 31. Dezember 2023.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden in Übereinstimmung mit dem Anlagevermögen gebildet und entsprechend den Abschreibungen aufgelöst.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Höhe des Erfüllungsrückstands ergibt sich aus den bis zum 31. Dezember 2023 ausstehenden Gehaltszahlungen, die in der Freistellungsphase fällig werden, sowie aus den Aufstockungsbeträgen bestehend aus dem Gehaltsanteil und den zusätzlichen Arbeitgeberanteilen zur gesetzlichen Rentenversicherung. Auf eine Abzinsung der Rückstellung wurde aus Geringfügigkeitsgründen verzichtet. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtungen beläuft sich auf 205 TEUR. Nach Saldierung des Erfüllungsbetrags der Altersteilzeitverpflichtungen mit den zum Zeitwert bewerteten Vermögensgegenständen des Planvermögens (145 TEUR) ergibt sich eine Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 60 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Mittelbare Versorgungsverpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der kirchlichen Zusatzversorgungskasse Köln. Hinsichtlich dieser mittelbaren Pensionsverpflichtungen besteht nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht. Vom Wahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und es wurde auf die Passivierung einer mittelbaren Pensionsverpflichtung verzichtet.

Die auf die Gesellschaft entfallende finanzökonomische Deckungslücke für die Versorgungszusagen aus der Zeit vor 2002 (ehemals Abrechnungsverband S), die durch die Erhebung der Finanzierungsbeiträge geschlossen werden sollte, betrug am 31. Dezember 2021 671 TEUR. Es ist auf Basis der Erläuterungen und Ausführungen der KZVK davon auszugehen, dass diese Deckungslücke auch im neuen Finanzierungssystem nur langfristig geschlossen werden wird. Unter der Annahme einer linearen Schließung der Deckungslücke bis zum Jahr 2040 beträgt der Barwert dieser Lücke am 31. Dezember 2023 579 TEUR.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Von den Verbindlichkeiten entfallen 1.241 TEUR auf solche mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

4.1 Haftungsverhältnisse

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber den Arbeitnehmern bestehen bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands in Köln. Diese Zusagen werden durch entsprechendes Deckungsvermögen der KZVK, laufende Beiträge und zusätzliche Mehr-/Finanzierungsbeiträge der beteiligten Unternehmen vollständig finanziert. Ein Risiko der Inanspruchnahme besteht in Höhe der eventuellen Deckungslücke. Bezüglich der mittelbaren Versorgungsverpflichtungen bei der KZVK verweisen wir auf unsere Ausführungen unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu den Rückstellungen.

4.2 Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 111 Mitarbeiter beschäftigt.

4.3 Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von 158.849,94 EUR mit einem Betrag von 150.000,00 EUR in die Gewinnrücklagen einzustellen und den verbleibenden Restbetrag von 8.849,94 EUR nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

Diese Rücklagendotierung wurde im Berichtsjahr buchhalterisch erfasst, da davon auszugehen ist, dass die Gesellschafterversammlung vorschlagsgemäß entscheidet.

 

Essen, den 31. Juli 2024

Andreas Beck, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

In der Gesellschafterversammlung am 10. September 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einem Jahresüberschuss von 158.849,94 EUR festgestellt.

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