AL-KO GmbHLiquidiert

80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 231534
Vorher
Kober Beteiligungs GmbH
Eingetragen
28.5.2014
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Erwerb, Halten und Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen im In- und Ausland sowie von wirtschaftlich verwertbaren Rechten.

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Willy Kober
seit 21.2.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH)

Jettingen-Scheppach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015

der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)

Aktiva

Stand am 31.12.2015 Stand am 31.12.2014
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 384.200,75 15.953.177,52
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 10.797.695,16 20.099.890,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 963.533,47 5.042.580,82
  12.145.429,38 41.095.649,04
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.827.805,43 166.569.236,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.053.966,37 24.489.356,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.870.215,76 25.965.975,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.749.254,46 14.625.296,14
  163.501.242,02 231.649.864,81
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 6.250,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.606.931,85 1.639.328,55
3. Beteiligungen 1.058.082,78 7.811,07
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 86.762.435,43 6.422.493,50
5. Sonstige Ausleihungen 10.421.991,84 100.176,41
  99.849.441,90 8.176.059,53
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.667.338,15 27.639.743,12
2. Unfertige Erzeugnisse 8.154.448,25 14.792.944,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 27.976.915,57 60.773.509,94
4. Geleistete Anzahlungen 1.100.139,81 2.313.759,04
  45.898.841,78 105.519.956,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 35.410.648,25 67.412.792,98
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 753.463,87 465.752,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 35.044.465,57 12.578.210,40
  71.208.577,69 80.456.755,41
III. Flüssige Mittel 256.834.344,61 79.589.119,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.543.333,10 1.784.359,86
D. Aktive latente Steuern 3.807.481,49 0,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 285.168,00
  654.788.691,97 548.556.933,21

Passiva

   
  Stand am 31.12.2015 Stand am 31.12.2014
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 42.746.130,04 42.746.130,04
III. Gewinnvortrag 12.919.640,35 1.765.358,51
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 5.306.839,25 -297.740,50
V. Konzernjahresüberschuss 192.234.744,32 11.154.281,84
VI. Nicht beherrschende Anteile 149.665.524,37 101.631.996,47
  403.372.878,33 157.500.026,36
B. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 47.334.854,55 109.913.859,55
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 34.953.749,18 60.630.683,73
2. Steuerrückstellungen 6.300.498,28 2.621.506,35
3. Sonstige Rückstellungen 42.996.422,26 44.347.963,25
  84.250.669,72 107.600.153,33
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.332.131,16 41.210.324,61
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.044.527,14 2.323.154,72
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.858.906,51 41.849.216,50
4. Sonstige Verbindlichkeiten 25.947.750,08 59.219.442,06
  106.183.314,89 144.602.137,89
E. Rechnungsabgrenzungsposten 33.230,90 804.958,39
F. Passive latente Steuern 13.613.743,58 28.135.797,69
  654.788.691,97 548.556.933,21

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015

der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
2015 Rumpfgeschäftsjahr 12.6. bis 31.12.2014
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 667.258.972,47 414.891.802,28
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.884.013,07 -99.364,66
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.296.380,54 2.518.571,10
4. Sonstige betriebliche Erträge 355.255.376,63 15.284.568,88
  1.020.926.716,57 432.595.577,60
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 322.901.403,83 218.640.525,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 24.931.865,85 9.348.068,18
  347.833.269,68 227.988.593,48
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 152.230.821,99 86.641.615,65
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 38.295.514,60 21.849.330,66
  190.526.336,59 108.490.946,31
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 48.341.868,72 18.823.579,92
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 133.502.057,88 56.718.089,98
  300.723.183,70 20.574.367,91
9. Erträge aus Beteiligungen 1.255,99 1.225,00
10. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 151.011,20 88.548,89
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 157.390,70 84.848,20
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 742.932,40 345.939,70
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.614,40 6.793,68
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.599.851,17 3.949.066,29
  -4.552.875,28 -3.435.298,18
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 296.170.308,42 17.139.069,73
16. Außerordentliche Erträge 0,00 3.608.771,79
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 801.498,26 2.962.867,33
18. Sonstige Steuern 1.806.788,22 1.496.577,13
19. Jahresüberschuss 293.562.021,94 16.288.397,06
20. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne -101.327.277,62 -5.134.115,22
21. Konzernjahresüberschuss 192.234.744,32 11.154.281,84

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015

der AL-KO GmbH

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)

A. Grundlagen des Konzernabschlusses

1. Allgemeine Grundsätze

Die AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach, ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz

In den Konzernabschluss werden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach, sowie zehn inländische und 23 ausländische Tochterunternehmen einbezogen.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis durch Neugründungen, erstmalige Einbeziehung und den Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik wie folgt verändert:

Anzahl vollkonsolidierter Unternehmen Inland Ausland Gesamt
Stand 01.01.2015 9 39 48
Gründungen 6 8 14
Erstmalige Einbeziehung 0 1 1
Abgänge -4 -25 -29
Stand 31.12.2015 11 23 34

Im Rahmen der Veräußerung der Geschäftsanteile an der ALOIS KOBER GMBH, Kötz, an die DexKo Global Inc., Novi/USA, zum 31.12.2015 wurden vier inländische und 25 ausländische Gesellschaften des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik zum 31. Dezember 2015 entkonsolidiert.

Inland

Im Inland wurden im Laufe des Jahres 2015 sechs Gesellschaften gegründet. Eine dieser Neugründungen wurde neben drei bestehenden Gesellschaften Ende 2015 verkauft.

Inland gegründet in 2015 verkauft in 2015
ABF Immobilien GmbH, Kötz x  
NBF GmbH, Kötz x  
AL-KO Immobilien GmbH, Kötz x  
AL-KO Polinya GmbH, Kötz x  
AL-KO Abadiano GmbH, Kötz x  
AL-KO VT Beteiligungs GmbH, Kötz x x
ALOIS KOBER GMBH, Kötz   x
AL-KO DÄMPFUNGSTECHNIK GMBH, Rossau   x
Sawiko Fahrzeugzubehör GmbH, Neuenkirchen-Vörden   x

Ausland

Im Ausland wurden acht Gesellschaften neu gegründet und eine bisher nicht konsolidierte Gesellschaft erstmalig vollkonsolidiert.

Ausland gegründet in 2015 erstmalig konsolidiert 2015 verkauft in 2015
AL-KO Brasil Participacoes Ltd., Sao Paulo/Brasilien   x x
AL-KO Home & Garden S.r.l., Brivio/Italien x    
AL-KO Real Estate UK Limited, Southam/Großbritannien x    
AL-KO TEKNOLOJI VE ARAC LTD. STI. Ümraniye, Istanbul/Türkei     x
AL-KO Technology Austria GmbH, Ramsau/Österreich x   x
AL-KO Actuation Systems GmbH, Zellberg/Österreich x   x
AL-KO INTERNATIONAL Pty. Ltd., Dandenong South/Australien     x
AL-KO TRAILCO (Pty.) Ltd., Vereiniging/Südafrika     x
AL-KO KOBER GmbH, Vintl/Italien     x
AL-KO Machinery Co. Ltd., Yantai/China     x
AL-KO Automotive Parts Manufacturing (Ningbo) Co. Ltd., Fenghua/China     x
S.C. AL-KO KOBER S.R.L., Sura Mica/Rumänien     x
AL-KO KOBER TECHNOLOGY, Sura Mica/Rumänien x   x
AL-KO Technology CZ s r.o., Vizovice/Tschechien x   x
AL-KO Technology Polska Sp. Z o. o., Przezmierowo/Polen x   x
AL-KO S.A.S., Louhans/Frankreich     x
OOO "AL-KO Technology RUS", Moskau/Russland x   x
Societe Nouvelle RTN-GOETT S.A.S., Noyant/Frankreich     x
AL-KO KOBER Holdings Ltd., London/Großbritannien     x
AL-KO KOBER Ltd., Southam/Großbritannien     x
AL-KO KOBER AB, Göteborg/Schweden     x
AL-KO RECORD S.A., Abadiano/Spanien     x
AL-KO ESPANA S.A.U., Utebo-Zaragoza/Spanien     x
AL-KO KOBER B.V., Hengelo/Niederlande     x
Bradley Doublelock Ltd., Bingley/Großbritannien     x
Bradley Industrial Holding, Bingley/Großbritannien     x
Bradley Industrial Ltd., Bingley/Großbritannien     x

Neben den verbleibenden 34 vollkonsolidierten Konzerngesellschaften geht eine als assoziiertes Unternehmen im Sinne des § 311 Abs. 1 HGB bilanzierte Gesellschaft sowie fünf Gesellschaften als Beteiligungen in den Konzernabschluss der AL-KO KOBER SE ein, welche gemäß § 311 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

Der Konsolidierungskreis stellt sich somit zum 31. Dezember 2015 wie folgt dar:

Nr. Name und Sitz der Gesellschaften Anteil am Kapital
in %
Art der Einbeziehung Gehalten von Nr.
1. AL-KO GmbH, Jetlingen-Scheppach      
2. AL-KO KOBER SE, Kötz 66,67 k 1
3. ABF Immobilien GmbH, Kötz 66,67 k 2
4. NBF GnbH, Kötz 66,67 k 2
5. AL-KO Imrmblien GmbH, Kötz 66,67 k 2
6. AL-KO Polinya Gmbh, Kötz 66,67 k 2
7. AL-KOAbadiano GnbH, Kötz 66,67 k 2
8. Gewerbepark Günzburg GnbH, Günzburg 66,67 k 2
9. AL-KO GERÄTE GnbH, Kötz 66,67 k 2
10. AL-KO THERM GmbH, Jettngen-Scheppach 66,67 k 2
11. AL-KO KOBER Ges.m.b.H, Zelberg/Öserreidi 66,67 k 2
12. AL-KO KOBER Industies Inc., Wlningfon/USA 66,67 k 2
13. AL-KO KOBER Holdings (Ply) Ltl., Vereeniging/Südatika 66,67 k 2
14. AL-KO KOBER AG, Spreilenbach/Schweiz 66,67 k 2
15. AL-KO KOBER Sp. z.o.o., Przezrderowo/Pol; n 66,67 k 2
16. AL-K0 Kober SIA, RgaILemand 66,67 k 2
17. ZAO AL-KO St Petersburg GnbH, St PeersburgIRussland 66,67 k 2
18. 000 AL-KO St Peersburg, St PeersburgIRussland 66,67 k 2
19. 000 AL-K0 KOBER, Moskau/Russland 66,67 k 2
20. TOV "AL-KO Kober", Kiew/Ukraine 66,67 k 2
21. AL-KO Real Estee UK Limited, Soulhan Großbrlannien 66,67 k 2
22. APL GmbH, Kötz 66,67 k 10
23. AL-KOAXIS Inc., Elkhart/USA 66,67 k 12
24. AL-KOAUTOMOTIVE CORPORATION, ElkhartlUSA 66,67 k 12
25. AL-KO KOBER LLC, Elkhart/USA 66,67 k 26
26. AXIS Products Inc., Elkhart/USA 66,67 k 23
27. TRAILAX (Pty.) Ltd., Vereeniging/Südatika 66,67 k 13
28. AL-KO Home & Garden S.r.I., Briviolltalien 66,67 k 9
29. AL-K0 Air Technology Co. Ltd., Taicang/China 66,67 k 10
30. AL-KO Kft, AlsonemediwUngarn 66,67 k 9
31. Kober spol. s.r.o., Vizovice/Tsdrechien 66,67 k 11
32. AL-KO KOBER Slovakia spol. S.R.O., Bernolakovo/Slowakei 66,67 k 31
33. AL-KO GINGE NS, BronderslevlDänemark 66,67 k 9
34. GINGE Svenska AB, Hisings Kärra/Schweden 66,67 k 33
35. LKV-Oelze Lufltchnische Komponenen Vertiebsgesellschat mbH, Neustadt 25,00 b 10
36. AL-KO Lu htechniek BM., Roden/Niederlande 22,00 b 10
37. Shaanxi Baocheng-AeroTech Air-Condiloning Equipment Co. Ltd., Baoji City/Chin 37,90 at 10
38. AL-KO THERM d.o.o., Ljubljana/Slowenien 33,30 b 10
39. LKV Luitechnische Konponenen VertiebsgesellsdiaftmbH, Neubrandenburg 48,00 b 10
40. AL-KO AIR Technology AG, Jona/Schwe¢ 25,00 b 10

Art der Einbeziehung - per 31.12.2015

k vollkonsolidierte Gesellschaften gemäß §313 Abs. 2 Nr. 1

at nach der Equity-Methode bilanziere Finanzanlagen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 2

b Beteiligungen genial § 313 Abs. 2 Nr. 4

Die Veränderungen im Konsolidierungskreis im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der ALOIS KOBER GMBH und ihrer Tochtergesellschaften haben die Vermögenslage zum Stichtag wesentlich beeinflusst.

Folgende Vermögenswerte und Schulden sind im Rahmen der Entkonsolidierung des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik abgegangen:

Bilanz Buchwert Abgänge
in TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 75.871
Sonstige Finanzanlagen 1.636
Vorräte 56.361
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 50.284
Flüssige Mittel 23.070
Rückstellungen -60.523
Verbindlichkeiten -38.865

Aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik ergab sich aus Konzernsicht ein einmaliger Ertrag aus Entkonsolidierung in Höhe von EUR 267,8 Mio., der in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten ist.

Darüber hinaus realisierte der Konzern aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik einen Zufluss von flüssigen Mittel in Höhe von netto EUR 220,5 Mio.

3. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode.

Demnach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen war. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 sowie Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2015 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Equity-Ansatz entspricht dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens.

Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen werden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzposten zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet.

Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert.

Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert.

Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgt gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wird auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn-und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet.

Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von in fremder Währung geführten Gesellschaften ergeben, werden erfolgsneutral dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet.

Im Übrigen wird der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet.

4. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften werden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen werden, soweit dies erforderlich ist, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst.

Der Ausweis von Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen wurde angepasst. Der Ausweis erfolgt jetzt unter den Wertpapieren des Anlagevermögens. Weiter erfolgt der Ausweis der Genossenschaftsanteile nun unter den sonstigen Ausleihungen. Die Vorjahresangaben wurden angepasst.

Im Berichtsjahr wurde das bilanzierte Markenrecht in Höhe von EUR 14,2 Mio. aus den selbst geschaffenen immateriellen in die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände zur besseren Darstellung der Vermögenslage umgegliedert.

Mit Ausnahme der vorgenannten Sachverhalte ist der Grundsatz der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisstetigkeit eingehalten.

Der Jahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. In Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB wurden Entwicklungsleistungen als selbstgeschaffene Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Material-und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene zugehörige Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 40 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 400,00 werden mit Ausnahme der Zugänge von Hard- und Software im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die aktivierten Eigenleistungen werden, basierend auf Stundenaufzeichnungen der Mitarbeiter, unter Zugrundelegung eines nach Kostenstellen differenzierten Stundensatzes ermittelt.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesenen Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen handelt es sich auf Grund der fehlenden Insolvenzsicherung nicht um Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, sodass keine Saldierung mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen erfolgt. Weitere als Deckungsvermögen zu klassifizierende Rückdeckungsansprüche werden mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen saldiert.

Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert nach pauschalem Abzug von Anschaffungskostenminderungen (Skonti) bewertet. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Materialkosten zuzüglich eines dem jeweiligen Fertigungsgrad entsprechenden, nach Kostenstellen differenzierten Maschinenstundensatzes, in den auch angemessene Teile der notwendigen, aktivierungsfähigen Verwaltungsgemeinkosten eingerechnet werden.

Für die Bestimmung der Fertigungskosten (Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten) werden Maschinenstundensätze herangezogen, die, ebenso wie die übrigen Zu- und Abschläge, anhand der für das laufende Jahr vorgegebenen Planzahlen aus der Kostenrechnung abgeleitet werden und zum Ende des Jahres an die Istzahlen angepasst werden.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften werden zwischen 15,00 % und 40,00 % auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden in den Einzelabschlüssen saldiert dargestellt.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird im Einzelabschluss als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern erfolgt im Einzelabschluss in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen der inländischen sowie für das österreichische Tochterunternehmen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bzw. der AVÖ 2008-P-Angestellte Generationentafeln) nach der "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 3,89 % bzw. 3,88 %. Pensions- und ähnliche Verpflichtungen weiterer ausländischer Gesellschaften sind gleichermaßen versicherungsmathematisch und mit landesspezifischen Zinssätzen auf den Bilanzstichtag abgezinst.

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,00 % bis zu 2,50 % bei den Entgelten und von 0,00 % bis zu 2,00 % bei den Renten ausgegangen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) entsprechend IDW RS HFA 30 ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von drei Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,34 %.

Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 2,50 % ausgegangen.

Die Abfertigungsrückstellungen des österreichischen Konzernunternehmens werden gleichfalls nach der "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Der Ermittlung liegen ein Rechnungszinsfuß von 3,89 % sowie ein Gehaltstrend von 2,00 % zugrunde.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt als Barwert der künftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Wirtschaftsjahres, wobei die Zuwendung ratierlich über die Jahre der Unternehmenszugehörigkeit angesammelt wird. Die Abzinsung erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren (3,89 %).

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt.

Wechselkursrisiken werden teils durch Devisentermingeschäfte (Micro-Hedges) abgesichert. Das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB wird hierbei in Anspruch genommen; dabei kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Die Feststellung der Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgt nach der Critical Terms Match Methode, dazu werden die bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument miteinander verglichen. Der Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument ausgleichen, beträgt zum Bilanzstichtag zwei bis sechs Monate; Laufzeit von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument fallen zusammen. Für nicht in Bewertungseinheiten einbezogene Devisentermingeschäfte wurde - bei einem negativen Marktwert der entsprechenden Derivate - eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 832 gebildet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

I. Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, welche gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht at-Equity bewertet werden, sind folgende:

31.12.2015
TEUR
31.12.2014
TEUR
AL-KO Luchtechniek B.V., Roden/Niederlande 4 4
LKV-Oelze Luftechnische Komponenten Vertriebsgesellschaft mbH, Neustadt 14 198
LKV Luftechnische Komponenten Vertriebsgesellschaft mbH, Neubrandenburg 12 12
AL-KO THERM d.o.o., Ljubljana/Slowenien 9 9
AL-KO AIR Technology AG, Jona/Schweiz (in Liquidation) 0 0
  39 223

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.154 eine Restlaufzeit über einem Jahr (i. V. TEUR 138). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche in Höhe von TEUR 192 (i. V. TEUR 2.805), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden auf Ebene der konzerneinheitlichen HBII-Summenbilanzen gegen passive latente Steuern saldiert. In Summe ergab sich hierbei ein Aktivüberhang, für den das Wahlrecht des Nichtansatzes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt wird.

Der Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Konzernbilanz ist auf Konsolidierungsmaßnahmen (TEUR 3.807) zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um Sachverhalte aus der Zwischengewinneliminierung im Anlage- und Umlaufvermögen.

5. Pensionsrückstellungen

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2015
EUR
Pensionsverpflichtung 35.296.533,18
Deckungsvermögen (beizulegender Wert) 342.784,00
Pensionsrückstellung 34.953.749,18
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 342.784,00
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 1.345.877,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 24.801,00
Zinsaufwand 1.321.076,00

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 7.157) und für Abfertigungs- und Abfindungsansprüche von Mitarbeitern (TEUR 6.630). Daneben sind insbesondere Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 10.701), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 5.156) sowie Rückstellungen für Garantieverpflichtungen und Kulanzrisiken (TEUR 3.074) von besonderer Bedeutung.

7. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung

Mit Übernahme der Mehrheit der Geschäftsanteile an AL-KO KOBER SE, Kötz, in 2014 erlangte die AL-KO GmbH zugleich auch die Beherrschungsmöglichkeit über die AL-KO KOBER SE und deren Konzerngesellschaften. Aus der Erstkonsolidierung des Teilkonzerns der AL-KO KOBER SE in 2014 resultierte ein passiver Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 114.956, welcher Eigenkapital-Charakter besitzt und daher planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände vereinnahmt wird. Im Berichtsjahr wurde der Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 62.579 (i. V. TEUR 5.042) ertragswirksam aufgelöst. Die Höhe der Auflösung des Berichtsjahres ist insbesondere beeinflusst durch die Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik und dem damit zusammenhängenden teilweisen Abgang der ursprünglich erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände.

8. Verbindlichkeiten

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 56.332.131,16 29.264.130,34 12.908.190,32 14.159.810,50
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.044.527,14 1.035.107,66 8.558,68 860,80
Verbindlichkeiten aus LuL 22.858.906,51 22.858.906,51 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 25.947.750,08 25.648.296,37 299.453,71 0,00
  106.183.314,89 78.806.440,88 13.216.202,71 14.160.671,30

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 24.959 im Wesentlichen durch Grundpfandrechte gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.999.889,22 6.242.969,52
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 493.804,43 2.485.022,58
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 23.454.056,43 50.491.449,96
  25.947.750,08 59.219.442,06

9. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 13.614 resultieren aus bilanzierten stillen Reserven im Anlagevermögen aus Erstkonsolidierungen in 2014.

II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

2015 Rumpf-Gj. 12.06. bis 31.12.2014
TEUR TEUR
Fahrzeugtechnik 400.943 259.932
Garten + Hobby 154.210 92.186
Lufttechnik 110.247 62.774
Immobilien 1.859 0
  667.259 414.892

Dabei wurden TEUR 233.038 (i. V. TEUR 135.670) der Umsätze im Inland, TEUR 347.065 (i. V. TEUR 178.403) im EU-Ausland und TEUR 87.156 (i. V. TEUR 100.819) im sonstigen Ausland erzielt.

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4.545 (i. V. TEUR 1.925) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 420 (i. V. TEUR 556).

Des Weiteren beinhalten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit TEUR 196 (i. V. TEUR 850) periodenfremde Steuererträge.

3. Aufwendungen für Altersversorgung

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.242.834,26 (i. V. EUR 2.810.159,00) enthalten.

4. Außerplanmäßige Abschreibungen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 15.810.326,00 (i. V. EUR 0,00) vorgenommen.

5. Aufzinsung von Rückstellungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 4.178.425,47 (i. V. EUR 2.228.032,19) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

6. Kursgewinne und -verluste

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 14.326.616,40 (i. V. EUR 3.942.689,73) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von EUR 12.539.936,38 (i. V. EUR 4.639.179,29).

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten latente Steuererträge in Höhe von TEUR 16.374 (i. V. latente Steuererträge in Höhe von TEUR 1.326).

8. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne

Die auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Gewinne setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende  
Gewinne 106.256.659
Verluste -4.929.381
  101.327.278

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Hinsichtlich der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB verweisen wir auf Kapitel A Abschnitt 2 des Anhangs.

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2015
Anzahl
Angestellte 2.012
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.708
  3.720

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 175 (i. V. TEUR 53) für am Bilanzstichtag von Dritten in Anspruch genommene Kreditbeträge.

Auf Grund der kontinuierlichen Risikoevaluierung der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse wird davon ausgegangen, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen vom jeweiligen Hauptschuldner erfüllt werden können. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird daher als nicht wahrscheinlich eingestuft.

Es bestehen weiter sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 4.412, aus Bestellobligos für Investitionsprojekte in Höhe von TEUR 5.690 (i. V. 7.768) und aus sonstigen übrigen Verpflichtungen inklusive Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 2.220 (i. V. TEUR 16.455).

4. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Zinsänderungs- und Währungsrisikos eingesetzt. Die Kontrakte werden ausschließlich über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

Nominalbetrag 31.12.2015 Marktwerte in TEUR 31.12.2015 Bilanzposten 31.12.2015
Devisentermingeschäfte (Terminkauf) TUSD 19.050 -72 Sonstige Rückstellungen
Devisentermingeschäfte (Terminkauf) TCNY 165.570 -721 TEUR 832

5. Bewertungseinheiten

Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB.

Betrag
in TEUR
Bilanzposition Art der abgesicherten Risiken Art der Bewertungseinheiten Gesichertes Volumen
605 - Währungsrisiko Micro-Hedge THUF 190.153

Die AL-KO Gruppe verwendet zur Risikoabsicherung u.a. Micro-Hedges, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird.

Der Zeitwert der Finanzinstrumente wurde auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt: Bei Devisentermingeschäften wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Auch zukünftig werden sich bei den jeweiligen abgesicherten Risiken die gegenläufigen Wertentwicklungen voraussichtlich weitestgehend ausgleichen, da laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden.

6. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel

Am Bilanzstichtag stehen TEUR 40.308 (i. V. TEUR 1.805) beim Mutterunternehmen zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung.

7. Organe des Mutterunternehmens

Geschäftsführer sind:

 

Stefan Kober, Jettingen-Scheppach

 

Raymond Kober, Kammeltal

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben entsprechend der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB.

8. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers

2015
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 309
Sonstige Leistungen 126
  435

 

Jettingen-Scheppach, 14. November 2016

AL-KO GmbH

Geschäftsführung

Stefan Kober

Raymond Kober

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 16.894.821,81
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 39.950.879,22
3. Geschäfts- oder Firmenwert 7.912.135,45
  64.757.836,48
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 240.595.499,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 131.613.446,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.084.494,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.638.736,69
  516.932.177,20
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 55.743,01
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.850.402,02
3. Beteiligungen 104.189,07
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 6.425.132,80
5. Sonstige Ausleihungen 197.188,25
  8.632.655,15
  590.322.668,83
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Währungs- anpassung Zugänge Umbuchungen Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -19,63 3.034.652,91 -14.344.547,76 80,04
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.485,20 3.124.967,81 14.107.501,28 793.199,07
3. Geschäfts- oder Firmenwert 54.871,64 0,00 0,00 0,00
  60.337,21 6.159.620,72 -237.046,48 793.279,11
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.844,93 9.715.048,56 87.303,69 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 338.160,39 8.477.318,72 5.248.859,98 1.334.959,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.760,47 8.404.785,39 1.034.672,71 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -26.224,21 2.657.087,54 -6.133.789,90 7.366.684,42
  617.541,58 29.254.240,21 237.046,48 8.701.644,24
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 55.743,01
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 112.361,95 38.835,67 0,00 183.594,32
3. Beteiligungen -1,51 1.050.815,50 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 82.865.460,39 0,00 932.893,32
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 10.378.229,65 0,00 8.289,91
  112.360,44 94.333.341,21 0,00 1.180.520,56
  790.239,23 129.747.202,14 0,00 10.675.443,91
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2015 Währungsanpassung Zugänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 941.644,29 373,55 767.596,41 -99.427,65
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 19.850.988,52 19.874,51 5.094.585,51 -16.737,14
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.869.554,63 0,00 1.649.008,81 0,00
  23.662.187,44 20.248,06 7.511.190,73 -116.164,79
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.026.262,41 310.711,86 22.664.222,61 82.380,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 107.124.090,20 322.650,55 7.242.717,53 588.007,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.118.519,23 233.933,44 10.923.737,85 -554.223,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.440,55 0,00 0,00 0,00
  285.282.312,39 867.295,85 40.830.677,99 116.164,79
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.493,01 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 211.073,47 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 96.378,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.639,30 0,00 5.614,40 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 97.011,84 0,00 0,00 0,00
  456.595,62 0,00 5.614,40 0,00
  309.401.095,45 887.543,91 48.347.483,12 0,00
Kumulierte Abschreibungen
Abgänge Anpassung Konsolidierungskreis Stand am 31.12.2015
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 1.610.186,60
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 -3.237.598,73 21.711.112,67
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 -1.577.411,03 2.941.152,41
  0,00 -4.815.009,76 26.262.451,68
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 -2.413.946,84 94.669.630,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.391.289,64 -90.963.369,10 22.922.807,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 -55.429.383,37 59.292.584,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.440,55 0,00 0,00
  1.404.730,19 -148.806.699,31 176.885.021,52
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 49.493,01 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 211.073,47
3. Beteiligungen 0,00 0,00 96.378,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 8.253,70
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 97.011,84
  49.493,01 0,00 412.717,01
  1.454.223,20 -153.621.709,07 203.560.190,21
Buchwerte
Stand am 31.12.2015 Stand am 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 384.200,75 15.953.177,52
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 10.797.695,16 20.099.890,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 963.533,47 5.042.580,82
  12.145.429,38 41.095.649,04
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.827.805,43 166.569.236,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.053.966,37 24.489.356,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.870.215,76 25.965.975,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.749.254,46 14.625.296,14
  163.501.242,02 231.649.864,81
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 6.250,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.606.931,85 1.639.328,55
3. Beteiligungen 1.058.082,78 7.811,07
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 86.762.435,43 6.422.493,50
5. Sonstige Ausleihungen 10.421.991,84 100.176,41
  99.849.441,90 8.176.059,53
  275.496.113,30 280.921.573,38

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2015

der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
2015
TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnis nicht beherrschender Anteile) 293.562
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen 48.347
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 37.174
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 578
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -263.132
- Ertrag aus der Vereinnahmung des Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung -62.579
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -14.447
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.391
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 4.857
- Sonstige Erträge aus Beteiligungen (assoziierte Unternehmen) -310
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 802
- Ertragsteuerzahlungen -13.430
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 23.031
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 677
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -5.923
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 7.413
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -29.491
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens -931
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -11.474
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 220.495
+ Erhaltene Dividenden 63
+ Erhaltene Zinsen 80
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 180.909
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 23.038
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -7.548
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 39
- Auszahlung aus Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gesellschaftern und ehemaligen Gesellschaftern -28.425
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -14.000
- Gezahlte Zinsen -533
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -27.429
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 176.511
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des +/- Finanzmittelfonds 734
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 79.589
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 256.834

Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2014 und 2015

der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Gezeichnetes Kapital Kapitalrucklage Gewinnvortrag Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 12. Juni 2014 500 42.746 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0
Übernahme Anteile Dritter 0 0 1.765 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Währungsbedingte Veränderungen 0 0 0 -297
Stand am 31. Dezember 2014 500 42.746 1.765 -297
Ausschüttung 0 0 0 0
Zuführung vom Gewinnvortrag 0 0 11.154 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Währungsbedingte Veränderungen 0 0 0 5.604
Stand am 31. Dezember 2015 500 42.746 12.919 5.307
Konzernjahresergebnis Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand am 12. Juni 2014 0 43.246 110.620 153.866
Ausschüttung 0 0 -1.707 -1.707
Übernahme Anteile Dritter 0 1.765 -12.276 -10.511
Konzernjahresüberschuss 11.154 11.154 5.134 16.288
Währungsbedingte Veränderungen 0 -297 -139 -436
Stand am 31. Dezember 2014 11.154 55.868 101.632 157.500
Ausschüttung 0 0 -20.000 -20.000
Zuführung vom Gewinnvortrag -11.154 0 0 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 -36.096 -36.096
Konzernjahresüberschuss 192.235 192.235 101.327 293.562
Währungsbedingte Veränderungen 0 5.604 2.803 8.407
Stand am 31. Dezember 2015 192.235 253.707 149.666 403.373

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015

der AL-KO GmbH

(vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-Scheppach

Grundlagen des Konzerns

Die AL-KO GmbH (ehemals: Kober Beteiligungs GmbH) übernahm im Juni 2014 insgesamt 66,67 % der Geschäftsanteile an der AL-KO KOBER SE, Kötz. Aufgrund der daraus resultierenden Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses auf die AL-KO SE sowie deren Tochtergesellschaften war die AL-KO GmbH gesetzlich verpflichtet, zum 31. Dezember 2014 erstmalig einen Konzernabschluss aufzustellen. Das Rumpfgeschäftsjahr 2014 umfasst den Zeitraum vom 12. Juni bis zum 31. Dezember 2014.

Die Umfirmierung in AL-KO GmbH wurde am 11. Juli 2016 ins Handelsregister eingetragen.

Da die AL-KO GmbH lediglich eine Holding-Funktion ausübt und die AL-KO KOBER SE zum 31. Dezember 2015 das einzige unmittelbare Tochterunternehmen darstellt, entspricht der Geschäftsverlauf des AL-KO GmbH Konzerns (AL-KO GROUP) in 2015 weitestgehend der Geschäftsentwicklung des AL-KO KOBER SE Teilkonzerns.

Die AL-KO GROUP bestand bis zum 31. Dezember 2015 aus den Geschäftsbereichen Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby und Lufttechnik. Die Unternehmensgruppe beschäftigte 2015 im Durchschnitt 3.720 Mitarbeiter und hat in mehreren Ländern Produktionsstandorte.

Zum Jahresende 2015 wurde der Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik an ein Beteiligungsunternehmen der DexKo Global Inc., Novi/USA, veräußert und ist daher zum 31. Dezember 2015 aus dem Konsolidierungskreis der AL-KO GROUP ausgeschieden.

Die Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik zum Jahresende 2015 hat zur Folge, dass die Konzernbilanzwerte zum 31. Dezember 2015 nicht ohne Weiteres mit den Vorjahreswerten vergleichbar sind. Hinsichtlich der auf die Entkonsolidierung der Fahrzeugtechniksparte zurückzuführenden Veränderungen der Vermögenslage des Konzerns verweisen wir auf weitergehende Erläuterungen im Konzernanhang. Der Vergleich der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2015 mit dem Vorjahreszeitraum des Rumpfgeschäftsjahres ist nur eingeschränkt möglich.

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

In 2015 ist die Weltwirtschaft nur noch moderat gewachsen und bewegte sich damit auf dem niedrigen Niveau der beiden Vorjahre. Die seit 2014 fallenden Rohstoffpreise hemmten insbesondere in rohstoffreichen Staaten die wirtschaftliche Entwicklung, in Wirtschaftsregionen mit bestehender Krisensituation verstärkte sich die negative Entwicklung.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides Wirtschaftswachstum. Damit konnte Deutschland wiederholt besser als die meisten anderen europäischen Länder abschneiden. Nach wie vor zeigt hier die in den vergangenen Jahren verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ihre Wirkung.

Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung 2015 entspricht weitgehend den Erwartungen.

Den größten Anteil an den Konzernumsätzen hatte der Bereich Fahrzeugtechnik. Das Geschäftsjahr 2015 war hier geprägt von einer guten wirtschaftlichen Entwicklung in den Kernmärkten in Europa und einer parallelen Abschwächung der Märkte in Russland, China und Südamerika, was einerseits dem wirtschaftlichen Umfeld in den Ländern und anderseits den Wechselkursrelationen geschuldet ist. Der Wettbewerb verschärfte sich im Einsteigersegment für Achsen der Nutzanhänger. In der Caravan-Industrie als wichtige Abnehmerindustrie setzt sich der Trend zur Konzentration bei Kunden fort.

Im Bereich Garten + Hobby wurden die ursprünglichen Erwartungen an diesen Unternehmensbereich nicht ganz erreicht. Die Umsatzentwicklung lag durch die Einführung neuer Produkte weitgehend im Plan. Allerdings wurde der ursprünglich erwartete Ergebnisbeitrag leicht verfehlt, wozu die nach wie vor schwierige Geschäftslage in der Ukraine und Russland beitrug.

Im Unternehmensbereich Lufttechnik lag die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unter Plan. Hier konnten die negativen Effekte in Deutschland durch das durchaus gut laufende Geschäft in China nicht kompensiert werden. Nach wie vor ist die Lufttechnik stark von Aufträgen aus der Bauwirtschaft und der öffentlichen Hand abhängig.

Hinsichtlich der regionalen Umsatzverteilung liegt der Umsatzschwerpunkt unverändert in der EU. Es wurden EUR 233,0 Mio. (i. V. EUR 135,7 Mio.) der Umsätze im Inland, EUR 347,1 Mio. (i. V. EUR 178,4 Mio.) im EU-Ausland und EUR 87,2 Mio. (i. V. EUR 100,8 Mio.) im sonstigen Ausland erzielt.

Die Außenumsätze der Unternehmensbereiche entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:

2015 Rumpf-Gj. 12.06. bis 31.12.2014
TEUR TEUR
Fahrzeugtechnik 400.943 259.932
Garten + Hobby 154.210 92.186
Lufttechnik 110.247 62.774
Immobilien 1.859 0
  667.259 414.892

Ertragslage

Die Ertragslage der AL-KO GROUP ist im Wesentlichen durch die Ertragsentwicklung der AL-KO KOBER SE und deren Tochtergesellschaften geprägt.

Die Konzernumsätze erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,8%, was dem Rumpfgeschäftsjahr 2014 geschuldet ist. Die Materialeinsatzquote hat sich von 54,6 % im Vorjahr auf 52,3 % im aktuellen Jahr verbessert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind bedeutend durch Sondereffekte des Berichtsjahres geprägt. Diese betreffen insbesondere den Ertrag aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik zum Ende des Jahres 2015 in Höhe von EUR 267,8 Mio. sowie die ergebniswirksame Vereinnahmung des passiven Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von EUR 62,6 Mio.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Konzern liegen bei EUR 48,3 Mio. (i. V. EUR 18,8 Mio.) und beinhalten neben planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres auch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 15,1 Mio. betreffend Immobilien.

Der Personalaufwandsquote ist auf 2,9% (i. V. 2,6%) angestiegen. Der Anstieg der Personalaufwandsquote ist auf Sondereffekte des Berichtsjahres zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 133,5 Mio. (i. V. EUR 56,7 Mio.) enthalten in bedeutendem Umfang Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik. In Vorbereitung der Veräußerung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik wurden in 2015 in größerem Umfang strukturelle Veränderungen (Übertragung von Immobilien, wirtschaftlichen Einheiten, etc.) im Konzernverbund durchgeführt.

Der Konzernjahresüberschuss von EUR 192,2 Mio. (i. V. EUR 11,2 Mio.) ist wesentlich durch Sondereffekte im Zusammenhang mit der Veräußerung der Fahrzeugtechnik geprägt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich infolge der Veräußerung der Fahrzeugtechnik im Berichtsjahr um 19,4 % auf EUR 654,8 Mio. (i. V. EUR 548,6 Mio.). Darüber hinaus verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 48,7% auf 68,8% unter Berücksichtigung des Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung als wirtschaftliches Eigenkapital.

Der Anstieg des Finanzanlagevermögens ist insbesondere durch die Übernahme von Anteilen an der DexKo Global Inc. sowie durch Investitionen in verzinsliche Wertpapiere verursacht.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände spiegelt hauptsächlich ausstehende Kaufpreisforderungen aus dem Verkauf der Fahrzeugtechnik wider.

Den bestehenden Bankverbindlichkeiten über EUR 56,3 Mio. stehen flüssige Mittel von EUR 256,8 Mio. gegenüber. Die Nettoliquidität beträgt somit EUR 200,5 Mio.

Die Finanzlage der AL-KO GROUP stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:

31.12.2015
TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 23.031
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 180.909
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -27.429
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 176.511
Wechselkurs- und konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 734
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 79.589
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 256.834

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2015 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von rund EUR 3,0 Mio. als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Der Großteil der aktivierten Entwicklungsleistungen betraf den Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik. Weiterhin wurden Lizenzen für SAP Software erworben.

Die Investitionen ins Sachanlagevermögen betrafen im Wesentlichen die Fertigstellung des Neubaus Technologiezentrum.

Personal

Das Geschäftsjahr 2015 verlief für die AL-KO GROUP insgesamt positiv. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Personalstand und die personelle Auslastung der einzelnen Unternehmensbereiche. Insgesamt beschäftigte die Gruppe 3.904 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Jahresende, das Durchschnittsalter betrug 41,6 Jahre.

Der Bereich Garten + Hobby hatte bei Zugrundelegung eines 12-monatigen Vorjahresvergleichszeitraums einen Umsatzrückgang von 2,4 % zu verzeichnen. Der Trend geht weiterhin in Richtung Fachhandel, hier konnte mit dem neuen Produktsortiment der Marke "solo by AL-KO" die Marktposition gefestigt und weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2015 wurde ein internationales Vertriebsteam etabliert, das weltweites Wachstum auch über die Grenzen Europas hinaus sicherstellt. Im strategischen Fokus stand die Entwicklung neuer Produkte unter Einsatz neuester Technologien wie z. B. im Akku-Bereich.

Im Bereich Lufttechnik konnte durch Verschlankung der Prozesse und einer nachhaltigen Restrukturierung der Organisation die Personalkostenstruktur um 22 Mitarbeiterkapazitäten im indirekten Bereich auf die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse angepasst werden. Der Fokus wurde hier bewusst auf den indirekten Bereich gerichtet. Trotz der herausfordernden Kostensituation wurde in hohem Maße in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert. Sowohl die fachliche als auch die persönliche Entwicklung stand dabei im Vordergrund. Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Taicang (China). In 2015 wurde über mehrere Monate ein intensiver Wissensaustausch durchgeführt. Dieser Austausch hat sich sowohl in der Zusammenarbeit als auch in der Kostenstruktur bemerkbar gemacht.

Der Personalbereich unterstützte alle Unternehmensbereiche bei der Suche nach neuen, hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sorgte mit zahlreichen Bindungsmaßnahmen für eine niedrige Fluktuationsquote. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 13,1 Jahren. Zudem wurden die Führungskräfte in den anstehenden Veränderungsprozessen durch Schulungen und Workshops intensiv unterstützt.

Um auf den zukünftigen Fachkräftebedarf zu reagieren, bildet die AL-KO GROUP ihren Nachwuchs selber aus. Neben der sehr guten fachlichen Ausbildung, auf die sehr hoher Wert gelegt wird, zeichnet sich die Ausbildung bei der AL-KO GROUP auch dadurch aus, dass die Auszubildenden bereits früh in methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen weitergebildet werden - Fähigkeiten, die im Einsatz in den Fachabteilungen immer wichtiger werden. Leider gelingt es dabei nicht immer, alle Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss im Unternehmen zu halten, da einige von Ihnen den Entschluss fassen, eine weiterführende Schule zu besuchen.

Ein wesentlicher Fokus der Personalarbeit im Jahr 2015 lag in der Unterstützung des Carve-Out­Projektes in allen personellen Belangen.

Forschung und Entwicklung

Garten + Hobby

Neben der Einführung neuer Traktor- und Rasenmähermodelle bietet die AL-KO GROUP seit 2015 erstmals ein geschlossenes Gerätesystem auf Basis eines 36-Volt-Akkupacks an - die Produktfamilie EnergyFlex. Unabhängig vom betriebenen Gerät Rasenmäher, Heckenschere, Laubbläser oder Trimmer wird dabei nur ein Akku für den Betrieb aller Geräte benötigt. Produkthighlight dieser Familie ist der Moweo 46.5 Li SP, der als einer der ersten Akkumäher mit Stahlblechgehäuse und Radantrieb neue Maßstäbe in Sachen Rasenpflege setzt. Ab Herbst 2016 wird die Akkufamilie durch ein Multitool mit Hochentaster- und Heckenscherenaufsatz sowie einer Kettensäge ergänzt. Dazu soll es für die Saison 2017 ein noch leistungsfähigeres Akkuprogramm für den Fachhandel geben.

Noch einen Schritt weiter gehen die Planungen in Sachen "Smart Garden", an denen die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit Hochdruck arbeitet. Die ersten Ergebnisse - wie beispielsweise die Einbindung der Mähroboter Robolinho® in bestehende Smart Home Systeme führender Technologieanbieter - wurden im zweiten Quartal 2016 in die Marktreife geführt.

Lufttechnik

Nach Einführung des AT4-F-Baukastens im Vorjahr stand in 2015 die Prozess- und Kostenoptimierung dieses Produktes im Vordergrund. Zudem wurde die Standardisierung der MSR vorangetrieben und soll Mitte 2016 abgeschlossen werden. Eine vereinheitlichte, integrierte Kälte-Auslegung wird künftig in der Auslegungssoftware eingesetzt und damit die Angebotserstellung wesentlich vereinfacht werden.

Gegenstand der Plasmatechnologieentwicklung waren Nacharbeiten am neuen AL-KO PURE. Die erforderlichen Zertifizierungen sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden. Zudem arbeitet man mit Hochdruck an einer Testversion für einen neuartigen Membranbefeuchter, dessen Markteinführung nach abgeschlossener Hygieneabnahme für 2016 geplant ist.

In 2016 wurden weitere energieeffiziente Lösungen zur Be- und Entfeuchtung zu Ende entwickelt. Wesentliches Ziel der Entwicklungsarbeit ist die Schaffung eines angenehmen, gesunden Raumklimas. Dabei wird auch weiterhin auf Partnerschaften gesetzt.

Fahrzeugtechnik

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung von Fahrzeug-Konzepten für den Freizeitmarkt. Dabei standen gleichermaßen die Entwicklung von Neuprodukten in der Zusammenarbeit mit Kunden als mehrjährige Projekte wie auch die Entwicklung von Zubehör-Produkten für den Service- und Aftersales-Markt für Endverbraucher im Fokus.

Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Einfluss auf den Einblick in die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Prognosebericht

Für das Jahr 2016 erwartet die AL-KO GROUP unter der Voraussetzung weitgehend unveränderter Wechselkurse Umsatzerlöse von rund EUR 280 Mio. Hierbei wurden die ursprünglichen Planwerte im Verlaufe der ersten Monate des neuen Geschäftsjahres bereits leicht nach unten korrigiert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Umsätze im Unternehmensbereich Garten + Hobby, allerdings auch aus der deutschen Tochtergesellschaft im Lufttechnikbereich zurückzuführen.

Für das Jahr 2016 wird in der AL-KO GROUP mit einem Konzernjahresüberschuss im einstelligen Millionenbereich gerechnet.

Die AL-KO GROUP wird im Jahr 2016 zirka EUR 18,6 Mio. investieren.

Risikomanagementziele und -methoden

Zur Überwachung und Steuerung der Tochterunternehmen ist ein detailliertes monatliches Berichtswesen installiert. Ein wesentlicher Bestandteil des konzernweiten Risikomanagements ist die Festlegung von Risikofeldern sowie die Erfassung, Auswertung und Kommunikation von erkannten Risiken.

Hierbei sind insbesondere die - getrennt nach Unternehmensbereichen - wesentlichen Kennzahlen zum Geschäftsverlauf, zu Planabweichungen und die kontinuierliche Beobachtung von Risiken elementarer Inhalt der Berichterstattung.

Es werden die Unternehmensbereiche getrennt nach den Bereichen Lufttechnik, Garten + Hobby sowie Immobilienverwaltung überwacht.

Zins- und Währungsrisiken werden in Teilen durch den Abschluss von Zinsswaps bzw. Zinscaps und Devisentermingeschäften abgesichert. Die Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Handels- und Spekulationszwecken eingesetzt.

Chancen- und Risikobericht

Durch den Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik verbleiben bei der AL-KO GROUP ab 2016 die Bereiche Garten + Hobby, Lufttechnik und Immobilienvermietung.

Die Marktsituation im Unternehmensbereich Garten + Hobby hängt stark vom Konsumverhalten ab. Nach wie vor verursacht der Wettbewerb unter den vielen Anbietern in einigen Absatzgebieten großen Druck auf die Preise und somit auf die Deckungsbeiträge. Seit Jahren wird dieser Druck durch zunehmende Importe von preisgünstigen Geräten aus Fernost verstärkt. Seit der Saison 2015 bietet der beratende Fachhandel europaweit ein eigenständiges Produktprogramm unter der Marke "solo by AL-KO" an, um so die Position dieser Vertriebsschiene zu stärken. Der Verkauf über das Internet wird zusammen mit den Partnern weiter ausgebaut.

Der starke US-Dollar wird voraussichtlich den Einkauf aus Fernost und den USA deutlich verteuern. Hiervon sind nahezu alle Wettbewerber betroffen. Entscheidend wird sein, wie die steigenden Einkaufspreise an die Kunden und Märkte weitergegeben werden können. Kostensenkungsmaßnahmen in allen Bereichen und eine weitere Marktdurchdringung sind ein permanentes Ziel, um schrittweise zu einer weiteren Ertragsverbesserung in diesem Unternehmensbereich zu gelangen.

Die Entwicklung im Unternehmensbereich Lufttechnik ist besonders von der Baukonjunktur, dem Bau von Industrieanlagen und der Durchführung von Gebäudesanierungsmaßnahmen abhängig. Hier ist aufgrund des Trends zu energieeffizienten Lüftungsgeräten ein etwas stärkerer Auftragseingang zu erwarten. Aufgrund der von der öffentlichen Hand geförderten Investitionen in energiesparende Anlagen erwartet die AL-KO GROUP zusätzliche Impulse.

In 2015 wurde am Standort Großkötz der Bau des Technologiezentrums abgeschlossen. Hier werden zukünftig die Forschungs-, Entwicklungs- und Versuchsabteilungen der Unternehmensbereiche zusammengefasst, um Synergien zu schöpfen. Somit wurden die notwendigen räumlichen Kapazitäten für die immer wichtiger werdenden Entwicklungsarbeiten zur Verfügung gestellt, die auch der veräußerte Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik weiterhin nutzen wird.

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung liegen neben den Unwägbarkeiten, die alles wirtschaftliche Handeln begleiten, auch in der Geschwindigkeit, mit der die beabsichtigten Maßnahmen umgesetzt werden können und in wachsenden Währungsrisiken durch den zunehmenden weltweiten Ein- und Verkauf.

Mit dem Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist es gelungen, die Währungsrisiken der Tochtergesellschaften zumindest teilweise abzusichern.

Es wird erwartet, dass sich die Rohstoffpreise nach dem starken Rückgang im letzten Jahr schrittweise wieder verteuern werden. Diese Kostensteigerungen sowie erwartete Personalkostenerhöhungen sollen durch gezielte Preissteigerungen und Kosteneinsparungsmaßnahmen abgefangen werden.

Dem Forderungsausfallrisiko wird dadurch begegnet, dass durch den Abschluss einer zentralen Warenkreditversicherung die Einzelrisiken individuell abgesichert werden können.

Der Liquiditätsbedarf der AL-KO GROUP wird maßgeblich durch die AL-KO KOBER SE gewährleistet. Durch das Cash-Management konnte die Liquidität der Unternehmensgruppe in den letzten Jahren weitgehend mittels Innenfinanzierung sichergestellt werden. Bei Bedarf stehen ausreichend Kreditlinien bei Banken zur Verfügung. Die Bauvorhaben in Kötz wurden durch langfristige Bankkredite abgesichert. Insbesondere durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik stehen der AL-KO GROUP per 31. Dezember 2015 liquide Mittel in Höhe von EUR 256,8 Mio. zur Verfügung, die die Finanzierung der Gruppe bis auf weiteres bankenunabhängig sicherstellen.

 

Jettingen-Scheppach, 14. November 2016

AL-KO GmbH

Geschäftsführung

Stefan Kober

Raymond Kober

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-Scheppach, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 14. November 2016

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Martina Schaaf, Wirtschaftsprüferin

Josip Grgic, Wirtschaftsprüfer

Angabe gemäß § 328 HGB

Der Konzernabschluss der AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-Scheppach, für das Geschäftsjahr 2015 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Oktober 2016 gebilligt worden.

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