The Funding Team GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Willy Kober seit 21.2.2017 | Geschäftsführer |
Raymond Günther Kober seit 21.2.2017 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH)Jettingen-ScheppachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2015der AL-KO GmbH(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)A. Grundlagen des Konzernabschlusses1. Allgemeine Grundsätze Die AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach, ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Konsolidierungskreis und Anteilsbesitz In den Konzernabschluss werden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach, sowie zehn inländische und 23 ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis durch Neugründungen, erstmalige Einbeziehung und den Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik wie folgt verändert:
Im Rahmen der Veräußerung der Geschäftsanteile an der ALOIS KOBER GMBH, Kötz, an die DexKo Global Inc., Novi/USA, zum 31.12.2015 wurden vier inländische und 25 ausländische Gesellschaften des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik zum 31. Dezember 2015 entkonsolidiert. Inland Im Inland wurden im Laufe des Jahres 2015 sechs Gesellschaften gegründet. Eine dieser Neugründungen wurde neben drei bestehenden Gesellschaften Ende 2015 verkauft.
Ausland Im Ausland wurden acht Gesellschaften neu gegründet und eine bisher nicht konsolidierte Gesellschaft erstmalig vollkonsolidiert.
Neben den verbleibenden 34 vollkonsolidierten Konzerngesellschaften geht eine als assoziiertes Unternehmen im Sinne des § 311 Abs. 1 HGB bilanzierte Gesellschaft sowie fünf Gesellschaften als Beteiligungen in den Konzernabschluss der AL-KO KOBER SE ein, welche gemäß § 311 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind. Der Konsolidierungskreis stellt sich somit zum 31. Dezember 2015 wie folgt dar:
Art der Einbeziehung - per 31.12.2015 k vollkonsolidierte Gesellschaften gemäß §313 Abs. 2 Nr. 1 at nach der Equity-Methode bilanziere Finanzanlagen gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 2 b Beteiligungen genial § 313 Abs. 2 Nr. 4 Die Veränderungen im Konsolidierungskreis im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der ALOIS KOBER GMBH und ihrer Tochtergesellschaften haben die Vermögenslage zum Stichtag wesentlich beeinflusst. Folgende Vermögenswerte und Schulden sind im Rahmen der Entkonsolidierung des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik abgegangen:
Aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik ergab sich aus Konzernsicht ein einmaliger Ertrag aus Entkonsolidierung in Höhe von EUR 267,8 Mio., der in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten ist. Darüber hinaus realisierte der Konzern aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik einen Zufluss von flüssigen Mittel in Höhe von netto EUR 220,5 Mio. 3. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Demnach wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen war. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 sowie Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2015 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Der Equity-Ansatz entspricht dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden untereinander aufgerechnet. Währungs- und buchungstechnisch bedingte Differenzen werden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzposten zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll konsolidiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert. Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgt gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wird auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umzurechnen ist, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn-und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals von in fremder Währung geführten Gesellschaften ergeben, werden erfolgsneutral dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Im Übrigen wird der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet. 4. Rechnungslegungsgrundsätze Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften werden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen werden, soweit dies erforderlich ist, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst. Der Ausweis von Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen wurde angepasst. Der Ausweis erfolgt jetzt unter den Wertpapieren des Anlagevermögens. Weiter erfolgt der Ausweis der Genossenschaftsanteile nun unter den sonstigen Ausleihungen. Die Vorjahresangaben wurden angepasst. Im Berichtsjahr wurde das bilanzierte Markenrecht in Höhe von EUR 14,2 Mio. aus den selbst geschaffenen immateriellen in die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände zur besseren Darstellung der Vermögenslage umgegliedert. Mit Ausnahme der vorgenannten Sachverhalte ist der Grundsatz der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisstetigkeit eingehalten. Der Jahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. In Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB wurden Entwicklungsleistungen als selbstgeschaffene Vermögensgegenstände aktiviert. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Material-und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene zugehörige Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 40 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 400,00 werden mit Ausnahme der Zugänge von Hard- und Software im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die aktivierten Eigenleistungen werden, basierend auf Stundenaufzeichnungen der Mitarbeiter, unter Zugrundelegung eines nach Kostenstellen differenzierten Stundensatzes ermittelt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den unter den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesenen Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen handelt es sich auf Grund der fehlenden Insolvenzsicherung nicht um Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, sodass keine Saldierung mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen erfolgt. Weitere als Deckungsvermögen zu klassifizierende Rückdeckungsansprüche werden mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen saldiert. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren werden mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert nach pauschalem Abzug von Anschaffungskostenminderungen (Skonti) bewertet. Für Lager- und Verwertungsrisiken werden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der unfertigen bzw. fertigen Erzeugnisse erfolgt mit den Materialkosten zuzüglich eines dem jeweiligen Fertigungsgrad entsprechenden, nach Kostenstellen differenzierten Maschinenstundensatzes, in den auch angemessene Teile der notwendigen, aktivierungsfähigen Verwaltungsgemeinkosten eingerechnet werden. Für die Bestimmung der Fertigungskosten (Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten) werden Maschinenstundensätze herangezogen, die, ebenso wie die übrigen Zu- und Abschläge, anhand der für das laufende Jahr vorgegebenen Planzahlen aus der Kostenrechnung abgeleitet werden und zum Ende des Jahres an die Istzahlen angepasst werden. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften werden zwischen 15,00 % und 40,00 % auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden in den Einzelabschlüssen saldiert dargestellt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird im Einzelabschluss als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle eines Überhangs aktiver latenter Steuern erfolgt im Einzelabschluss in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB keine Aktivierung. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen der inländischen sowie für das österreichische Tochterunternehmen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bzw. der AVÖ 2008-P-Angestellte Generationentafeln) nach der "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 3,89 % bzw. 3,88 %. Pensions- und ähnliche Verpflichtungen weiterer ausländischer Gesellschaften sind gleichermaßen versicherungsmathematisch und mit landesspezifischen Zinssätzen auf den Bilanzstichtag abgezinst. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,00 % bis zu 2,50 % bei den Entgelten und von 0,00 % bis zu 2,00 % bei den Renten ausgegangen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Die Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) entsprechend IDW RS HFA 30 ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von drei Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 2,34 %. Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen bei den Entgelten von 2,50 % ausgegangen. Die Abfertigungsrückstellungen des österreichischen Konzernunternehmens werden gleichfalls nach der "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) ermittelt. Der Ermittlung liegen ein Rechnungszinsfuß von 3,89 % sowie ein Gehaltstrend von 2,00 % zugrunde. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt als Barwert der künftigen Jubiläumszuwendungen am Schluss des Wirtschaftsjahres, wobei die Zuwendung ratierlich über die Jahre der Unternehmenszugehörigkeit angesammelt wird. Die Abzinsung erfolgt mit einem Rechnungszinsfuß für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren (3,89 %). Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Wechselkursrisiken werden teils durch Devisentermingeschäfte (Micro-Hedges) abgesichert. Das Wahlrecht zur Bildung von Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB wird hierbei in Anspruch genommen; dabei kommt die Einfrierungsmethode zur Anwendung. Die Feststellung der Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgt nach der Critical Terms Match Methode, dazu werden die bewertungsrelevanten Parameter von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument miteinander verglichen. Der Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument ausgleichen, beträgt zum Bilanzstichtag zwei bis sechs Monate; Laufzeit von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument fallen zusammen. Für nicht in Bewertungseinheiten einbezogene Devisentermingeschäfte wurde - bei einem negativen Marktwert der entsprechenden Derivate - eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 832 gebildet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungI. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen, welche gemäß § 311 Abs. 2 HGB wegen ihrer untergeordneten Bedeutung nicht at-Equity bewertet werden, sind folgende:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.154 eine Restlaufzeit über einem Jahr (i. V. TEUR 138). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche in Höhe von TEUR 192 (i. V. TEUR 2.805), die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern wurden auf Ebene der konzerneinheitlichen HBII-Summenbilanzen gegen passive latente Steuern saldiert. In Summe ergab sich hierbei ein Aktivüberhang, für den das Wahlrecht des Nichtansatzes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt wird. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern in der Konzernbilanz ist auf Konsolidierungsmaßnahmen (TEUR 3.807) zurückzuführen. Hierbei handelt es sich um Sachverhalte aus der Zwischengewinneliminierung im Anlage- und Umlaufvermögen. 5. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 7.157) und für Abfertigungs- und Abfindungsansprüche von Mitarbeitern (TEUR 6.630). Daneben sind insbesondere Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 10.701), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 5.156) sowie Rückstellungen für Garantieverpflichtungen und Kulanzrisiken (TEUR 3.074) von besonderer Bedeutung. 7. Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung Mit Übernahme der Mehrheit der Geschäftsanteile an AL-KO KOBER SE, Kötz, in 2014 erlangte die AL-KO GmbH zugleich auch die Beherrschungsmöglichkeit über die AL-KO KOBER SE und deren Konzerngesellschaften. Aus der Erstkonsolidierung des Teilkonzerns der AL-KO KOBER SE in 2014 resultierte ein passiver Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 114.956, welcher Eigenkapital-Charakter besitzt und daher planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände vereinnahmt wird. Im Berichtsjahr wurde der Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 62.579 (i. V. TEUR 5.042) ertragswirksam aufgelöst. Die Höhe der Auflösung des Berichtsjahres ist insbesondere beeinflusst durch die Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik und dem damit zusammenhängenden teilweisen Abgang der ursprünglich erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände. 8. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 24.959 im Wesentlichen durch Grundpfandrechte gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
9. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 13.614 resultieren aus bilanzierten stillen Reserven im Anlagevermögen aus Erstkonsolidierungen in 2014. II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:
Dabei wurden TEUR 233.038 (i. V. TEUR 135.670) der Umsätze im Inland, TEUR 347.065 (i. V. TEUR 178.403) im EU-Ausland und TEUR 87.156 (i. V. TEUR 100.819) im sonstigen Ausland erzielt. 2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 4.545 (i. V. TEUR 1.925) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Beträge in Höhe von TEUR 420 (i. V. TEUR 556). Des Weiteren beinhalten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit TEUR 196 (i. V. TEUR 850) periodenfremde Steuererträge. 3. Aufwendungen für Altersversorgung In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.242.834,26 (i. V. EUR 2.810.159,00) enthalten. 4. Außerplanmäßige Abschreibungen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 15.810.326,00 (i. V. EUR 0,00) vorgenommen. 5. Aufzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 4.178.425,47 (i. V. EUR 2.228.032,19) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 6. Kursgewinne und -verluste In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 14.326.616,40 (i. V. EUR 3.942.689,73) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Kursverluste in Höhe von EUR 12.539.936,38 (i. V. EUR 4.639.179,29). 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten latente Steuererträge in Höhe von TEUR 16.374 (i. V. latente Steuererträge in Höhe von TEUR 1.326). 8. Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne Die auf nicht beherrschende Anteile entfallenden Gewinne setzen sich wie folgt zusammen:
C. Sonstige Angaben1. Beteiligungsverhältnisse Hinsichtlich der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB verweisen wir auf Kapitel A Abschnitt 2 des Anhangs. 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 175 (i. V. TEUR 53) für am Bilanzstichtag von Dritten in Anspruch genommene Kreditbeträge. Auf Grund der kontinuierlichen Risikoevaluierung der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse wird davon ausgegangen, dass die den Haftungsverhältnissen zu Grunde liegenden Verpflichtungen vom jeweiligen Hauptschuldner erfüllt werden können. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird daher als nicht wahrscheinlich eingestuft. Es bestehen weiter sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 4.412, aus Bestellobligos für Investitionsprojekte in Höhe von TEUR 5.690 (i. V. 7.768) und aus sonstigen übrigen Verpflichtungen inklusive Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 2.220 (i. V. TEUR 16.455). 4. Derivative Finanzinstrumente Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Zinsänderungs- und Währungsrisikos eingesetzt. Die Kontrakte werden ausschließlich über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:
5. Bewertungseinheiten Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB.
Die AL-KO Gruppe verwendet zur Risikoabsicherung u.a. Micro-Hedges, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird. Der Zeitwert der Finanzinstrumente wurde auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt: Bei Devisentermingeschäften wurden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Wertänderungen und Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Auch zukünftig werden sich bei den jeweiligen abgesicherten Risiken die gegenläufigen Wertentwicklungen voraussichtlich weitestgehend ausgleichen, da laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. 6. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Am Bilanzstichtag stehen TEUR 40.308 (i. V. TEUR 1.805) beim Mutterunternehmen zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. 7. Organe des Mutterunternehmens Geschäftsführer sind:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben entsprechend der Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB. 8. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers
Jettingen-Scheppach, 14. November 2016 AL-KO GmbH Geschäftsführung Stefan Kober Raymond Kober Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2015der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2014 und 2015der AL-KO GmbH, Jettingen-Scheppach(vormals: Kober Beteiligungs GmbH, Jettingen-Scheppach)
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2015der AL-KO GmbH(vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-ScheppachGrundlagen des KonzernsDie AL-KO GmbH (ehemals: Kober Beteiligungs GmbH) übernahm im Juni 2014 insgesamt 66,67 % der Geschäftsanteile an der AL-KO KOBER SE, Kötz. Aufgrund der daraus resultierenden Möglichkeit eines beherrschenden Einflusses auf die AL-KO SE sowie deren Tochtergesellschaften war die AL-KO GmbH gesetzlich verpflichtet, zum 31. Dezember 2014 erstmalig einen Konzernabschluss aufzustellen. Das Rumpfgeschäftsjahr 2014 umfasst den Zeitraum vom 12. Juni bis zum 31. Dezember 2014. Die Umfirmierung in AL-KO GmbH wurde am 11. Juli 2016 ins Handelsregister eingetragen. Da die AL-KO GmbH lediglich eine Holding-Funktion ausübt und die AL-KO KOBER SE zum 31. Dezember 2015 das einzige unmittelbare Tochterunternehmen darstellt, entspricht der Geschäftsverlauf des AL-KO GmbH Konzerns (AL-KO GROUP) in 2015 weitestgehend der Geschäftsentwicklung des AL-KO KOBER SE Teilkonzerns. Die AL-KO GROUP bestand bis zum 31. Dezember 2015 aus den Geschäftsbereichen Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby und Lufttechnik. Die Unternehmensgruppe beschäftigte 2015 im Durchschnitt 3.720 Mitarbeiter und hat in mehreren Ländern Produktionsstandorte. Zum Jahresende 2015 wurde der Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik an ein Beteiligungsunternehmen der DexKo Global Inc., Novi/USA, veräußert und ist daher zum 31. Dezember 2015 aus dem Konsolidierungskreis der AL-KO GROUP ausgeschieden. Die Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik zum Jahresende 2015 hat zur Folge, dass die Konzernbilanzwerte zum 31. Dezember 2015 nicht ohne Weiteres mit den Vorjahreswerten vergleichbar sind. Hinsichtlich der auf die Entkonsolidierung der Fahrzeugtechniksparte zurückzuführenden Veränderungen der Vermögenslage des Konzerns verweisen wir auf weitergehende Erläuterungen im Konzernanhang. Der Vergleich der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2015 mit dem Vorjahreszeitraum des Rumpfgeschäftsjahres ist nur eingeschränkt möglich. WirtschaftsberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen In 2015 ist die Weltwirtschaft nur noch moderat gewachsen und bewegte sich damit auf dem niedrigen Niveau der beiden Vorjahre. Die seit 2014 fallenden Rohstoffpreise hemmten insbesondere in rohstoffreichen Staaten die wirtschaftliche Entwicklung, in Wirtschaftsregionen mit bestehender Krisensituation verstärkte sich die negative Entwicklung. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides Wirtschaftswachstum. Damit konnte Deutschland wiederholt besser als die meisten anderen europäischen Länder abschneiden. Nach wie vor zeigt hier die in den vergangenen Jahren verbesserte Wettbewerbsfähigkeit ihre Wirkung. Geschäftstätigkeit und Geschäftsverlauf Die Umsatzentwicklung 2015 entspricht weitgehend den Erwartungen. Den größten Anteil an den Konzernumsätzen hatte der Bereich Fahrzeugtechnik. Das Geschäftsjahr 2015 war hier geprägt von einer guten wirtschaftlichen Entwicklung in den Kernmärkten in Europa und einer parallelen Abschwächung der Märkte in Russland, China und Südamerika, was einerseits dem wirtschaftlichen Umfeld in den Ländern und anderseits den Wechselkursrelationen geschuldet ist. Der Wettbewerb verschärfte sich im Einsteigersegment für Achsen der Nutzanhänger. In der Caravan-Industrie als wichtige Abnehmerindustrie setzt sich der Trend zur Konzentration bei Kunden fort. Im Bereich Garten + Hobby wurden die ursprünglichen Erwartungen an diesen Unternehmensbereich nicht ganz erreicht. Die Umsatzentwicklung lag durch die Einführung neuer Produkte weitgehend im Plan. Allerdings wurde der ursprünglich erwartete Ergebnisbeitrag leicht verfehlt, wozu die nach wie vor schwierige Geschäftslage in der Ukraine und Russland beitrug. Im Unternehmensbereich Lufttechnik lag die Umsatz- und Ergebnisentwicklung unter Plan. Hier konnten die negativen Effekte in Deutschland durch das durchaus gut laufende Geschäft in China nicht kompensiert werden. Nach wie vor ist die Lufttechnik stark von Aufträgen aus der Bauwirtschaft und der öffentlichen Hand abhängig. Hinsichtlich der regionalen Umsatzverteilung liegt der Umsatzschwerpunkt unverändert in der EU. Es wurden EUR 233,0 Mio. (i. V. EUR 135,7 Mio.) der Umsätze im Inland, EUR 347,1 Mio. (i. V. EUR 178,4 Mio.) im EU-Ausland und EUR 87,2 Mio. (i. V. EUR 100,8 Mio.) im sonstigen Ausland erzielt. Die Außenumsätze der Unternehmensbereiche entwickelten sich im Einzelnen wie folgt:
Ertragslage Die Ertragslage der AL-KO GROUP ist im Wesentlichen durch die Ertragsentwicklung der AL-KO KOBER SE und deren Tochtergesellschaften geprägt. Die Konzernumsätze erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,8%, was dem Rumpfgeschäftsjahr 2014 geschuldet ist. Die Materialeinsatzquote hat sich von 54,6 % im Vorjahr auf 52,3 % im aktuellen Jahr verbessert. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind bedeutend durch Sondereffekte des Berichtsjahres geprägt. Diese betreffen insbesondere den Ertrag aus dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik zum Ende des Jahres 2015 in Höhe von EUR 267,8 Mio. sowie die ergebniswirksame Vereinnahmung des passiven Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von EUR 62,6 Mio. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Konzern liegen bei EUR 48,3 Mio. (i. V. EUR 18,8 Mio.) und beinhalten neben planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres auch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 15,1 Mio. betreffend Immobilien. Der Personalaufwandsquote ist auf 2,9% (i. V. 2,6%) angestiegen. Der Anstieg der Personalaufwandsquote ist auf Sondereffekte des Berichtsjahres zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 133,5 Mio. (i. V. EUR 56,7 Mio.) enthalten in bedeutendem Umfang Einmalkosten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik. In Vorbereitung der Veräußerung des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik wurden in 2015 in größerem Umfang strukturelle Veränderungen (Übertragung von Immobilien, wirtschaftlichen Einheiten, etc.) im Konzernverbund durchgeführt. Der Konzernjahresüberschuss von EUR 192,2 Mio. (i. V. EUR 11,2 Mio.) ist wesentlich durch Sondereffekte im Zusammenhang mit der Veräußerung der Fahrzeugtechnik geprägt. Vermögens- und Finanzlage Die Konzernbilanzsumme erhöhte sich infolge der Veräußerung der Fahrzeugtechnik im Berichtsjahr um 19,4 % auf EUR 654,8 Mio. (i. V. EUR 548,6 Mio.). Darüber hinaus verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 48,7% auf 68,8% unter Berücksichtigung des Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung als wirtschaftliches Eigenkapital. Der Anstieg des Finanzanlagevermögens ist insbesondere durch die Übernahme von Anteilen an der DexKo Global Inc. sowie durch Investitionen in verzinsliche Wertpapiere verursacht. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände spiegelt hauptsächlich ausstehende Kaufpreisforderungen aus dem Verkauf der Fahrzeugtechnik wider. Den bestehenden Bankverbindlichkeiten über EUR 56,3 Mio. stehen flüssige Mittel von EUR 256,8 Mio. gegenüber. Die Nettoliquidität beträgt somit EUR 200,5 Mio. Die Finanzlage der AL-KO GROUP stellt sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Investitionen Im Geschäftsjahr 2015 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von rund EUR 3,0 Mio. als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Der Großteil der aktivierten Entwicklungsleistungen betraf den Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik. Weiterhin wurden Lizenzen für SAP Software erworben. Die Investitionen ins Sachanlagevermögen betrafen im Wesentlichen die Fertigstellung des Neubaus Technologiezentrum. Personal Das Geschäftsjahr 2015 verlief für die AL-KO GROUP insgesamt positiv. Dies hatte auch Auswirkungen auf den Personalstand und die personelle Auslastung der einzelnen Unternehmensbereiche. Insgesamt beschäftigte die Gruppe 3.904 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Jahresende, das Durchschnittsalter betrug 41,6 Jahre. Der Bereich Garten + Hobby hatte bei Zugrundelegung eines 12-monatigen Vorjahresvergleichszeitraums einen Umsatzrückgang von 2,4 % zu verzeichnen. Der Trend geht weiterhin in Richtung Fachhandel, hier konnte mit dem neuen Produktsortiment der Marke "solo by AL-KO" die Marktposition gefestigt und weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2015 wurde ein internationales Vertriebsteam etabliert, das weltweites Wachstum auch über die Grenzen Europas hinaus sicherstellt. Im strategischen Fokus stand die Entwicklung neuer Produkte unter Einsatz neuester Technologien wie z. B. im Akku-Bereich. Im Bereich Lufttechnik konnte durch Verschlankung der Prozesse und einer nachhaltigen Restrukturierung der Organisation die Personalkostenstruktur um 22 Mitarbeiterkapazitäten im indirekten Bereich auf die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse angepasst werden. Der Fokus wurde hier bewusst auf den indirekten Bereich gerichtet. Trotz der herausfordernden Kostensituation wurde in hohem Maße in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investiert. Sowohl die fachliche als auch die persönliche Entwicklung stand dabei im Vordergrund. Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen in Taicang (China). In 2015 wurde über mehrere Monate ein intensiver Wissensaustausch durchgeführt. Dieser Austausch hat sich sowohl in der Zusammenarbeit als auch in der Kostenstruktur bemerkbar gemacht. Der Personalbereich unterstützte alle Unternehmensbereiche bei der Suche nach neuen, hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sorgte mit zahlreichen Bindungsmaßnahmen für eine niedrige Fluktuationsquote. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 13,1 Jahren. Zudem wurden die Führungskräfte in den anstehenden Veränderungsprozessen durch Schulungen und Workshops intensiv unterstützt. Um auf den zukünftigen Fachkräftebedarf zu reagieren, bildet die AL-KO GROUP ihren Nachwuchs selber aus. Neben der sehr guten fachlichen Ausbildung, auf die sehr hoher Wert gelegt wird, zeichnet sich die Ausbildung bei der AL-KO GROUP auch dadurch aus, dass die Auszubildenden bereits früh in methodischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen weitergebildet werden - Fähigkeiten, die im Einsatz in den Fachabteilungen immer wichtiger werden. Leider gelingt es dabei nicht immer, alle Auszubildenden nach erfolgreichem Abschluss im Unternehmen zu halten, da einige von Ihnen den Entschluss fassen, eine weiterführende Schule zu besuchen. Ein wesentlicher Fokus der Personalarbeit im Jahr 2015 lag in der Unterstützung des Carve-OutProjektes in allen personellen Belangen. Forschung und Entwicklung Garten + Hobby Neben der Einführung neuer Traktor- und Rasenmähermodelle bietet die AL-KO GROUP seit 2015 erstmals ein geschlossenes Gerätesystem auf Basis eines 36-Volt-Akkupacks an - die Produktfamilie EnergyFlex. Unabhängig vom betriebenen Gerät Rasenmäher, Heckenschere, Laubbläser oder Trimmer wird dabei nur ein Akku für den Betrieb aller Geräte benötigt. Produkthighlight dieser Familie ist der Moweo 46.5 Li SP, der als einer der ersten Akkumäher mit Stahlblechgehäuse und Radantrieb neue Maßstäbe in Sachen Rasenpflege setzt. Ab Herbst 2016 wird die Akkufamilie durch ein Multitool mit Hochentaster- und Heckenscherenaufsatz sowie einer Kettensäge ergänzt. Dazu soll es für die Saison 2017 ein noch leistungsfähigeres Akkuprogramm für den Fachhandel geben. Noch einen Schritt weiter gehen die Planungen in Sachen "Smart Garden", an denen die Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit Hochdruck arbeitet. Die ersten Ergebnisse - wie beispielsweise die Einbindung der Mähroboter Robolinho® in bestehende Smart Home Systeme führender Technologieanbieter - wurden im zweiten Quartal 2016 in die Marktreife geführt. Lufttechnik Nach Einführung des AT4-F-Baukastens im Vorjahr stand in 2015 die Prozess- und Kostenoptimierung dieses Produktes im Vordergrund. Zudem wurde die Standardisierung der MSR vorangetrieben und soll Mitte 2016 abgeschlossen werden. Eine vereinheitlichte, integrierte Kälte-Auslegung wird künftig in der Auslegungssoftware eingesetzt und damit die Angebotserstellung wesentlich vereinfacht werden. Gegenstand der Plasmatechnologieentwicklung waren Nacharbeiten am neuen AL-KO PURE. Die erforderlichen Zertifizierungen sind mittlerweile erfolgreich abgeschlossen worden. Zudem arbeitet man mit Hochdruck an einer Testversion für einen neuartigen Membranbefeuchter, dessen Markteinführung nach abgeschlossener Hygieneabnahme für 2016 geplant ist. In 2016 wurden weitere energieeffiziente Lösungen zur Be- und Entfeuchtung zu Ende entwickelt. Wesentliches Ziel der Entwicklungsarbeit ist die Schaffung eines angenehmen, gesunden Raumklimas. Dabei wird auch weiterhin auf Partnerschaften gesetzt. Fahrzeugtechnik Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Entwicklung von Fahrzeug-Konzepten für den Freizeitmarkt. Dabei standen gleichermaßen die Entwicklung von Neuprodukten in der Zusammenarbeit mit Kunden als mehrjährige Projekte wie auch die Entwicklung von Zubehör-Produkten für den Service- und Aftersales-Markt für Endverbraucher im Fokus. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Einfluss auf den Einblick in die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage des Konzerns haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenPrognosebericht Für das Jahr 2016 erwartet die AL-KO GROUP unter der Voraussetzung weitgehend unveränderter Wechselkurse Umsatzerlöse von rund EUR 280 Mio. Hierbei wurden die ursprünglichen Planwerte im Verlaufe der ersten Monate des neuen Geschäftsjahres bereits leicht nach unten korrigiert. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf geringere Umsätze im Unternehmensbereich Garten + Hobby, allerdings auch aus der deutschen Tochtergesellschaft im Lufttechnikbereich zurückzuführen. Für das Jahr 2016 wird in der AL-KO GROUP mit einem Konzernjahresüberschuss im einstelligen Millionenbereich gerechnet. Die AL-KO GROUP wird im Jahr 2016 zirka EUR 18,6 Mio. investieren. Risikomanagementziele und -methoden Zur Überwachung und Steuerung der Tochterunternehmen ist ein detailliertes monatliches Berichtswesen installiert. Ein wesentlicher Bestandteil des konzernweiten Risikomanagements ist die Festlegung von Risikofeldern sowie die Erfassung, Auswertung und Kommunikation von erkannten Risiken. Hierbei sind insbesondere die - getrennt nach Unternehmensbereichen - wesentlichen Kennzahlen zum Geschäftsverlauf, zu Planabweichungen und die kontinuierliche Beobachtung von Risiken elementarer Inhalt der Berichterstattung. Es werden die Unternehmensbereiche getrennt nach den Bereichen Lufttechnik, Garten + Hobby sowie Immobilienverwaltung überwacht. Zins- und Währungsrisiken werden in Teilen durch den Abschluss von Zinsswaps bzw. Zinscaps und Devisentermingeschäften abgesichert. Die Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Handels- und Spekulationszwecken eingesetzt. Chancen- und Risikobericht Durch den Verkauf des Unternehmensbereichs Fahrzeugtechnik verbleiben bei der AL-KO GROUP ab 2016 die Bereiche Garten + Hobby, Lufttechnik und Immobilienvermietung. Die Marktsituation im Unternehmensbereich Garten + Hobby hängt stark vom Konsumverhalten ab. Nach wie vor verursacht der Wettbewerb unter den vielen Anbietern in einigen Absatzgebieten großen Druck auf die Preise und somit auf die Deckungsbeiträge. Seit Jahren wird dieser Druck durch zunehmende Importe von preisgünstigen Geräten aus Fernost verstärkt. Seit der Saison 2015 bietet der beratende Fachhandel europaweit ein eigenständiges Produktprogramm unter der Marke "solo by AL-KO" an, um so die Position dieser Vertriebsschiene zu stärken. Der Verkauf über das Internet wird zusammen mit den Partnern weiter ausgebaut. Der starke US-Dollar wird voraussichtlich den Einkauf aus Fernost und den USA deutlich verteuern. Hiervon sind nahezu alle Wettbewerber betroffen. Entscheidend wird sein, wie die steigenden Einkaufspreise an die Kunden und Märkte weitergegeben werden können. Kostensenkungsmaßnahmen in allen Bereichen und eine weitere Marktdurchdringung sind ein permanentes Ziel, um schrittweise zu einer weiteren Ertragsverbesserung in diesem Unternehmensbereich zu gelangen. Die Entwicklung im Unternehmensbereich Lufttechnik ist besonders von der Baukonjunktur, dem Bau von Industrieanlagen und der Durchführung von Gebäudesanierungsmaßnahmen abhängig. Hier ist aufgrund des Trends zu energieeffizienten Lüftungsgeräten ein etwas stärkerer Auftragseingang zu erwarten. Aufgrund der von der öffentlichen Hand geförderten Investitionen in energiesparende Anlagen erwartet die AL-KO GROUP zusätzliche Impulse. In 2015 wurde am Standort Großkötz der Bau des Technologiezentrums abgeschlossen. Hier werden zukünftig die Forschungs-, Entwicklungs- und Versuchsabteilungen der Unternehmensbereiche zusammengefasst, um Synergien zu schöpfen. Somit wurden die notwendigen räumlichen Kapazitäten für die immer wichtiger werdenden Entwicklungsarbeiten zur Verfügung gestellt, die auch der veräußerte Unternehmensbereich Fahrzeugtechnik weiterhin nutzen wird. Die Risiken der zukünftigen Entwicklung liegen neben den Unwägbarkeiten, die alles wirtschaftliche Handeln begleiten, auch in der Geschwindigkeit, mit der die beabsichtigten Maßnahmen umgesetzt werden können und in wachsenden Währungsrisiken durch den zunehmenden weltweiten Ein- und Verkauf. Mit dem Einsatz derivativer Finanzinstrumente ist es gelungen, die Währungsrisiken der Tochtergesellschaften zumindest teilweise abzusichern. Es wird erwartet, dass sich die Rohstoffpreise nach dem starken Rückgang im letzten Jahr schrittweise wieder verteuern werden. Diese Kostensteigerungen sowie erwartete Personalkostenerhöhungen sollen durch gezielte Preissteigerungen und Kosteneinsparungsmaßnahmen abgefangen werden. Dem Forderungsausfallrisiko wird dadurch begegnet, dass durch den Abschluss einer zentralen Warenkreditversicherung die Einzelrisiken individuell abgesichert werden können. Der Liquiditätsbedarf der AL-KO GROUP wird maßgeblich durch die AL-KO KOBER SE gewährleistet. Durch das Cash-Management konnte die Liquidität der Unternehmensgruppe in den letzten Jahren weitgehend mittels Innenfinanzierung sichergestellt werden. Bei Bedarf stehen ausreichend Kreditlinien bei Banken zur Verfügung. Die Bauvorhaben in Kötz wurden durch langfristige Bankkredite abgesichert. Insbesondere durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Fahrzeugtechnik stehen der AL-KO GROUP per 31. Dezember 2015 liquide Mittel in Höhe von EUR 256,8 Mio. zur Verfügung, die die Finanzierung der Gruppe bis auf weiteres bankenunabhängig sicherstellen.
Jettingen-Scheppach, 14. November 2016 AL-KO GmbH Geschäftsführung Stefan Kober Raymond Kober Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-Scheppach, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 14. November 2016 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Martina Schaaf, Wirtschaftsprüferin Josip Grgic, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 HGBDer Konzernabschluss der AL-KO GmbH (vormals: Kober Beteiligungs GmbH), Jettingen-Scheppach, für das Geschäftsjahr 2015 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Oktober 2016 gebilligt worden. |
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