Handwerker-Baugenossenschaft Rastatt eG

Rastatt

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim GnR 520015
Eingetragen
11.3.1925
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenBausparkassen
Gegenstand
Die Genossenschaft kann Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, veräußern und betreuen. Sie kann bebaute und unbebaute Grundstücke erwerben und veräußern. Sie kann alle im Bereich der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie des Städtebaus anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebes auf Nichtmitglieder ist zugelassen. Vorstand und Aufsichtsrat beschließen in gemeinsamer Sitzung gemäß § 26 die Voraussetzungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Bader
seit 14.8.2009
Vorstandsmitglied
Martin Karle
seit 2.8.2006
Vorstandsmitglied
Alfons Neininger
seit 2.8.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Handwerker-Baugenossenschaft Rastatt eG

Rastatt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1.947.649,68 1.996.181,18
B. Umlaufvermögen 172.350,39 123.738,76
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.120.000,07 2.119.919,94

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 301.708,21 242.006,34
davon Geschäftsguthaben der Mitglieder 19.750,00 19.750,00
davon gesetzliche Rücklage 116.104,79 110.134,60
B. Rückstellungen 128.245,12 106.180,36
C. Verbindlichkeiten 1.684.992,74 1.766.986,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.054,00 4.747,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.120.000,07 2.119.919,94

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist an die handelsrechtlichen Grundlagen angepasst.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

 Firmenname laut Registergericht: Handwerker-Baugenossenschaft Rastatt eG
 Firmensitz laut Registergericht: Rastatt
 Registereintrag: Genossenschaftsregister
 Registergericht: Mannheim
 Register-Nr.: 520015

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Soweit Ausweiswahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Ausweis im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Als Anlagevermögen wurden alle im Eigentum der Gesellschaft stehenden und ihr wirtschaftlich zuzurechnenden Vermögensgegenstände, die dauerhaft dem Betrieb zu dienen bestimmt sind, ausgewiesen und grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellkosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen für abnutzbare Anlagegegenstände bewertet (§ 253 I 1 HGB).

Zugänge wurden mit den Anschaffungs- und Herstellkosten einschließlich ange­fallener Anschaffungsnebenkosten abzüglich Minderungen der Anschaffungskosten und unter Beachtung von § 6 I EStG bewertet.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellkosten angesetzt. Bei den Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens wurden die noch nicht abgerechneten Betriebskosten als unfertige Leistungen zu Anschaffungskosten aktiviert. Dementsprechend wurden die Vorauszahlungen der Mieter auf Betriebskosten, die auf noch nicht abgerechnete Zeiträume entfallen, unter den erhaltenen Anzahlungen bei den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Bestände wurden anhand der Saldenausweise auf den Kontoauszügen und dem Kassenbuch nachgewiesen und mit Nominalbeträgen angesetzt.

Zahlungen im Berichtsjahr, die ganz oder teilweise Aufwand bzw. Ertrag des folgenden Jahres sind, wurden periodengerecht abgegrenzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe ausgewiesen (§ 253 I 2 HGB). Erkennbare Risiken wurden berücksichtigt.

Der Jahresabschluss wurde vor vollständiger Gewinnverwendung aufgestellt. Die laut Satzung vorgeschriebene Bildung von gesetzlichen Rücklagen aus dem Jahresüberschuss ist im Berichtsjahr unter teilweiser Gewinnverwendung vorgenommen worden.

Der Bilanzenzusammenhang zum Vorjahr wurde gewahrt.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

 I. Bilanz

 1. Angaben zu den einzelnen Posten der Aktiva

    1.1 Anlagevermögen:

 Das Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen 9 Mehrfamilienhäuser mit 96 Wohnungen bzw. Einheiten, 23 Garagen sowie 44 Stellplätzen im Freien.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Bericht als Anlage 5 beigefügt.
Die Herstellungskosten der Zugänge werden nach Fertigstellung anhand der steuerrechtlich zulässigen Nutzungsdauer linear und pro rata temporis abgeschrieben.

1.2 Vorräte:
 
Bei den Vorräten wurden die unfertigen Leistungen, nämlich die noch nicht abgerechneten Betriebskosten, ausgewiesen.

1.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen die am Jahresende offenen Miet- und Nebenkostenzahlungen und die offenen Nebenkostenrückstände der Mieter für den Abrechnungszeitraum 2017/2018 und 2018/2019.
Mietrückstände, die bei Berichterstellung voraussichtlich ausfallen werden, werden einzelwertberichtigt. Einzelwertberichtigt wurde im Berichtsjahr eine Nebenkostenabrechnung 2017/2018.
Forderungen aus Vermietung, die bei Berichtserstellung nicht mehr beigetrieben werden können, werden als Forderungsausfall berücksichtigt.
Sonstige Vermögensgegenstände lagen im Berichtsjahr nicht vor.
Der in Ansparung befindliche Bausparvertrag zur Sondertilgung der Finanzierung des letzten erworbenen Objektes wurde in einer gesonderten Position im Umlaufvermögen ausgewiesen.
Die Forderungen haben - mit Ausnahme des Bausparvertrages in Höhe von 70.825,99 € - keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

1.4 Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten:

Die Position beinhaltet die liquiden Bestände aus dem Kassenbestand, sowie die positiven Banksalden zum jeweiligen 31.12..

 2. Angaben zu den einzelnen Posten der Passiva:

2.1 Geschäftsguthaben:

Die Höhe des Geschäftsguthabens hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Mitgliederzahl ist ebenso unverändert bei 23.
Die Anzahl der Geschäftsanteile beläuft sich wie im Vorjahr auf 79 Anteile.

2.2 Rücklagen:

Der Bilanzgewinn von 2018 in Höhe von 112.121,74 € und die gesetzliche Rücklage in Höhe von 110.134,60 € wurden laut Beschluss der Mitgliederversammlung vom 21.11.2019 auf neue Rechnung in das Berichtsjahr vorgetragen.
Vom Jahresüberschuss 2019 in Höhe von 59.701,87 € wurde die laut Satzung vorgeschriebene Zuführung von mindestens 10% der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 5.970,19 € im Rahmen der teilweisen Gewinnverwendung vorgenommen. Der bisherige Gewinnvortrag von 112.121,74 € erhöht sich um den restlichen Gewinn von 53.731,68 €, so dass der neue Bilanzgewinn 165.853,42 € beträgt.

2.3 Rückstellungen:
 
Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartende Steuernachzahlung an Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Berichtsjahr.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten die zu erwartenden Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, die zu erwartenden Zahlungen für die Jahresabschlusserstellung, sowie die voraussichtlichen Kosten, die im Rahmen der verpflichteten Verbandsprüfung und durch die Einreichung beim Handelsregister anfallen. Außerdem beinhalten die Rückstellungen die Aufwendungen für Instandhaltungen, die bereits am Bilanzstichtag erforderlich waren und die innerhalb der ersten 3 Monate des Folgezeitraums ausgeführt wurden.

2.4 Verbindlichkeiten:

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitsspiegel lt. Anlage 6 ersichtlich.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 138.334,88 € (Vorjahr: 137.397,73 €).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.359.797,54 € (Vorjahr: 1.404.316,34 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten die Endbestände der regelmäßig getilgten Darlehen.
Die Sondertilgung betrug im Berichtsjahr 25.000,00 €.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe über Grundschuldeintragungen in den Grundbüchern abgesichert.

Die erhaltenen Anzahlungen weisen die Nebenkostenvorauszahlungen der Mieter auf noch nicht abgerechnete Betriebskosten aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Rechnungen der Energieträger und der Handwerker für Leistungen bis zum Ende des Berichtsjahres, sowie die Guthaben von Mietern aus Nebenkostenabrechnungen. Gegenüber Unternehmen, die von Vorstandsmitgliedern geleitet werden, bestanden zum Jahresende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4.390,69 € (Vorjahr: 1.224,21 €).

2.5 Rechnungsabgrenzungsposten:     

Hierbei handelt es sich um Miet- und Nebenkosteneinnahmen, die wirtschaftlich dem Kalenderjahr 2020 zuzuordnen sind, die aber vor dem Abschlussstichtag eingegangen sind.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

In den Umsatzerlösen aus der Hausbewirtschaftung sind die Mieten und die Betriebskostenumlagen der Mieter enthalten.

Die Erhöhung bzw. die Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen beinhaltet die Einstellung bzw. die Auflösung in die unfertigen Leistungen, hier die Veränderung der Abgrenzung der für die Mieter entrichteten Betriebskostenvorauszahlungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des Berichtsjahres umfassen im Wesentlichen die Versicherungsentschädigungen für einen Schaden des Berichtsjahres.

In den Aufwendungen für Hausbewirtschaftung sind die mit den Vermietungsobjekten in Zusammenhang stehenden Raumkosten, Instandhaltungen, Versicherungen, Beiträge und Abgaben enthalten.

Bei den Aufsichtsratsvergütungen wurde die Hälfte aus steuerlichen Gründen als nicht abziehbar behandelt. Diese sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Eine feste Vergütung erhält lediglich der Aufsichtsratsvorsitzende.

Die Vorstandsentschädigung wurde unter den Personalkosten ausgewiesen.

Die sonstigen Steuern umfassen lediglich die erhobene Grundsteuer.

Die Erlöse aus Hausbewirtschaftung haben sich im Berichtsjahr durch Anpassungen der Miete, vor allem bei Mieterwechsel und der Anpassung der Nebenkostenzahlungen erhöht. Die Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung sind gegenüber dem Vorjahr durch geringere Instandhaltungen gesunken.

Das Rohergebnis und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten konnten gegenüber dem Vorjahr wiederum verbessert werden.

III. Sonstige Angaben

Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich während des Geschäftsjahres wie folgt verändert:

Mitgliederbewegung:
Genossen:
Anfangsbestand = Endbestand 23

Das Geschäftsguthaben beträgt zum Jahresende 19.750,00 EUR. Es umfasst 79 Anteile.

Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates:

Mitglieder des Vorstandes
    
Neininger, Alfons          Vorstandsvorsitzender       Malermeister 
Karle, Martin                                                            Blechnermeister
Bader, Matthias                                                       Schreiner

Mitglieder des Aufsichtsrates

Ziermann, Kurt    Vorsitzender
Friedrich, Martin   Protokollant
Wagenbrenner, Lothar
Karsch, Thomas
Ratzel, Dominik
Groß, Rolf
Schacherl, Andreas

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

vbw Verband
baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.
Herdweg 52/54, 70174 Stuttgart

Eventualverbindlichkeiten liegen keine vor.

Rastatt, den 16. Juni 2020

Der Vorstand

_________________         _____________________    _____________________     
   gez.:                                    gez.:                                    gez.:
   A. Neininger                         M. Karle                               M. Bader

  

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2021 festgestellt.

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