Volksbank Bad Mergentheim eGLiquidiert
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Volksbank Bad Mergentheim eGBad MergentheimJahresabschluss zum 31.12.2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007I. Geschäftsverlauf1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Kräftiger Zuwachs auch im dritten Jahr des Aufschwungs Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat sich auch 2007 fortgesetzt. Das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresvergleich 2,5 %. Die Auftriebsfaktoren aus dem In- und Ausland waren stark genug, um erschwerende Einflüsse wie die Mehrwertsteuererhöhung und die andauernde Stärke des Euro zu verkraften. Der Aufschwung wurde gleichermaßen von Impulsen der Inlands- und Auslandsnachfrage getragen, während im Jahr zuvor die Entwicklung noch überwiegend von der inländischen Nachfrage getragen wurde. Konsumausgaben blieben hinter den Erwartungen zurück Der private Konsum, mit einem Anteil von 55 % am realen BIP die wichtigste Nachfragekomponente, sank 2007 in realer Rechnung um 0,3 %. Im Jahr 2006 war er noch um 1 % expandiert. Der durch steigende Beschäftigung und steigende Nominallöhne normalerweise bedingte Anstieg der Kaufkraft wurde durch erhebliche Preissteigerungen und Mehrwertsteueranhebung wieder aufgezehrt. Die Sparquote stieg leicht von 10,5 % auf 10,8 % an. Staatshaushalt auf Konsolidierungskurs Der deutsche Staat (mit Bund, Länder und Gemeinden, Sozialversicherungen) wies 2007 erstmals seit Ende der 80er Jahre einen minimalen Haushaltsüberschuss von 0,1 % auf. Diese erfreuliche Entwicklung war allein einer Verbesserung auf der Einnahmenseite zu verdanken - die Einnahmen stiegen um 4,7 % auf 1.064,8 Mrd. Euro an. Auf der Einnahmenseite schlugen sich vor allem die Produktions- und Importabgaben (+ 8,1 %) und die Einkommenssteuern (+ 9,2 %) besonders kräftig nieder. Die Ausgaben stiegen ebenfalls wieder an (+ 1,0 %), nachdem 2006 noch eine Konsolidierung gelungen war. Inflation erhöht, aber auf moderatem Niveau Die Verbraucherpreise haben in den letzten Monaten des Jahres 2007 kräftig angezogen und seit September die Zwei-Prozent-Marke überschritten. Damit hat sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 2,3 % erhöht. Letztmals wurde für 1994 eine Jahresteuerungsrate von über 2 % ermittelt. Für die Beschleunigung der Preisentwicklung 2007 sind neben der Erhöhung der Mehrwert- und Versicherungssteuer zu Beginn des Jahres vor allem die weiter steigenden Energiepreise verantwortlich. Aber auch mit der erhöhten Inflationsrate von 2,3 % liegt Deutschland immer noch deutlich unter dem für europäische Vergleichszwecke harmonisierten Verbraucherpreisindex in Höhe von 3,1 % für den gesamten Euro-Raum. EZB schwenkt auf neutralen Kurs ein Die Europäische Zentralbank (EZB) führte in der ersten Hälfte des Jahres die in 2005 begonnene geldpolitische Straffung noch fort. Im März und Juni hob sie ihren Leitzins jeweils um 25 Basispunkte auf 4 % an und stellte auch für die darauf folgenden Monate eine weitere Erhöhung des Leitzinses in Aussicht. Die Konjunkturperspektiven wurden von der Notenbank als günstig eingeschätzt. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich die geldpolitische Lage. In den USA spitzte sich die US-Hypothekenkrise zu und zog auch die europäischen Märkte in Mitleidenschaft. Die Düsseldorfer Industriekreditbank (IKB) geriet in Schieflage und konnte Anfang August nur durch eine Rettungsaktion unter Beteiligung der gesamten deutschen Kreditwirtschaft vor der Schließung bewahrt werden. Wenig später geriet auch die Sachsen LB in Bedrängnis. Auf den Finanzmärkten stieg die Nervosität, die Volatilität der Kurse und Zinsen erhöhte sich und die Banken fragten erheblich mehr Liquidität nach, als sonst üblich. Die EZB verzichtete vor diesem Hintergrund im September auf eine schon im Juli signalisierte weitere Zinserhöhung und ließ den Leitzins bis zum Jahresende unverändert. Stattdessen konzentrierte sie sich auf Maßnahmen zur Stabilisierung der Zinsen am Geldmarkt. Obgleich die EZB in erheblichem Umfang zusätzliche Liquidität bereitstellte, stieg der für das Interbankengeschäft besonders wichtige Dreimonatssatz um fast einen dreiviertel Prozentpunkt über das normalerweise erwartete Niveau. Auch konnten größere Ausschläge beim Tagesgeldsatz nicht ganz vermieden werden. Bis zum Jahresultimo zeigten sich am Geldmarkt nur leichte Entspannungstendenzen. Aktienmärkte solide Der deutsche Aktienmarkt setzte zu Beginn des Jahres seine Aufwärtsrally fort. Hohe Unternehmensgewinne und positive Konjunkturprognosen führten zu steigenden Unternehmensbewertungen. Im Frühjahr konnte der Deutsche Aktienindex (DAX) kräftige Kurszuwächse verzeichnen. Die Straffung der Geldpolitik im Euro-Raum hatte keine merkliche Belastung des Aktienmarktes zur Folge. Im Juni konnte der DAX erstmals seine im März 2000 aufgestellte Höchstmarke von 8.065 Punkten überschreiten. Im Juli markierte er mit 8.106 Punkten ein historisches Hoch. In den darauf folgenden Wochen gerieten die Aktienkurse unter Druck. Die US-Hypothekenkrise spitzte sich zu, die Neubewertung der Risiken griff mit den Schieflagen der IKB und der Sachsen LB auch auf den deutschen Banken- und Finanzmarkt über. Insgesamt erwies sich der deutsche Aktienmarkt aber als überraschend solide. Die Korrektur führte bei dem deutschen Kursbarometer zwar kurzzeitig zu einem Rückgang von rund 10 % bis Mitte August, doch schon im Herbst stabilisierte sich der DAX wieder. Gut verkraften konnte der DAX auch den Anstieg der Energiepreise. Im vierten Quartal war Energie mehr als ein Drittel teurer als ein Jahr zuvor. Rohöl der Sorte Brent kostete in den letzten drei Monaten des Jahres erstmals mehr als 90 Dollar pro Barrel. Zum Ende des Jahres ging der DAX mit 8.067 Punkten aus dem Handel, dies entspricht einem Zuwachs zum vorangegangenen Jahresultimo von 22 %. Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahre 2007 Die deutschen Volks- und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2007 weiterhin auf Wachstumskurs. Auch wenn der Geschäftsverlauf der deutschen Kreditwirtschaft insbesondere bei einigen Häusern von großen Unsicherheiten in Bezug auf die Kapitalmarktentwicklung geprägt war, zeigen die Eckwerte der Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein eindeutiges Wachstum. So stieg die addierte Bilanzsumme der 1.232 Volks- und Raiffeisenbanken im Jahr 2007 um 4,0 Prozent auf 632 Mrd. Euro. Das Kreditvolumen der Volks- und Raiffeisenbanken wuchs um 1,9 % auf insgesamt 367 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die Genossenschaftsbanken ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs in Höhe von mehr als 13 Mrd. Euro verzeichnen. Das Gesamtvolumen der Einlagen von Nichtbanken einschließlich Inhaberschuldverschreibungen wuchs um mehr als 15 Mrd. Euro auf 480 Mrd. Euro. Ende Dezember 2007 gab es 1.232 Kreditgenossenschaften. Die Spannweite bei den Bilanzsummen reicht von knapp 13 Mio. Euro für die kleinste bis zu etwas mehr als 37 Mrd. Euro für die größte Kreditgenossenschaft. Die Zahl der Geschäftsstellen reduzierte sich um 210 auf 12.393. Insgesamt unterhielten die Kreditgenossenschaften damit Ende letzten Jahres 13.625 Bankstellen. Der nach wie vor ungebrochene Mitgliederzuwachs bei den Kreditgenossenschaften führte zu einer Erhöhung des bilanziellen Eigenkapitals der Volks- und Raiffeisenbanken insgesamt. Durch einen Nettozuwachs von 159.690 neuen Mitgliedern stieg die Gesamtzahl auf 16,1 Mio. an. 2. Entwicklung der Volksbank Bad Mergentheim eG
Die Bilanzsumme konnte im Berichtsjahr wieder gesteigert werden. Dies konnte auf der Passivseite vor allem durch die Steigerung der Kundeneinlagen erreicht werden. Diese Mittel wurden auf der Aktivseite überwiegend in bankeigene Vermögensanlagen und in Kredite angelegt. Aktivgeschäft
Das Kundenkreditvolumen wies ein Wachstum aus, dies wurde durch die Investionsbereitschaft unserer heimischen Kunden ausgelöst. Die Wertpapieranlagen wurden teilweise umgeschichtet und zusammen mit der freien Liquidität in Forderungen an Kreditinstitute angelegt, um höhere Zinserträge zu erzielen. Passivgeschäft
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch die Aufnahme einer Refinanzierung bei der EZB erhöht, ansonsten haben wir die Refinanzierungen bei unserer Zentralbank weiter zurückgeführt. Die Summe der Kundeneinlagen konnte erfreulicherweise um 4,5 % gesteigert werden. Der Trend der Umschichtung von Spareinlagen in die anderen Einlagen hält weiter an. Trotz der weiter schwierigen Marktsituation sind wir auf die Entwicklung der gesamten Kundeneinlagen stolz. Privatanleger nehmen weiterhin gerne unsere begebenen Schuldverschreibungen in ihr Depot.
Die Erträge aus dem gesamten Dienstleistungsgeschäft entwickelten sich bei einer Steigerung von 3,7 % erfreulich. Durch die gute Börsenentwicklung konnten wir unsere Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft weiter ausbauen. Der Rückgang der Vermittlungserträge insgesamt konnte teilweise durch höhere Erträge aus dem Bauspar- und Versicherungsgeschäft kompensiert werden. Investitionen Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden wesentliche Investitionen in die weitere technische Ausstattung unserer Bankstellen getätigt. Das Hauptaugenmerk lag hier auf einer sinnvollen Erweiterung unserer Geschäftsausstattung. Die erfolgte Umstellung auf das neue Bankensystem agree unserer Rechenzentrale gab hier den Rahmen für die Investitionen vor. Personal- und Sozialbereich Durchschnittlich waren im Jahr 2007 bei der Volksbank Bad Mergentheim eG 85 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 10 Auszubildende und 19 Teilzeitkräfte. Erfolgreich beendeten im vergangenen Jahr 6 Auszubildende ihre Berufsausbildung. Zur laufenden Weiterqualifizierung unserer Mitarbeiter nutzen wir die Bildungsangebote der GENO-Akademie, sowie der Rechenzentrale. In Aus- und Weiterbildung haben wir TEUR 48 investiert. Die laufende Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist unser Ziel. Für unsere Mitarbeiter besteht im Rahmen unseres Sozialkataloges eine betriebliche Altersvorsorge. Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nochmals ausdrücklich für das sehr hohe Engagement und die Einsatzbereitschaft im abgelaufenen Jahr. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Die Umstellung auf das neue Bankensystem agree unserer Rechenzentrale wurde am 17. März erfolgreich vollzogen. Damit waren umfangreiche Arbeiten vor und nach dem Umstellungstag verbunden. Zusammen mit einer Beratungsgesellschaft wurde das Projekt "Strategie 2010" im Jahr 2007 abgeschlossen. Aus diesem Projekt ergaben sich deutliche Veränderungen in der Strategie und Struktur der Bank. Mit diesen Veränderungen haben wir die Bank so aufgestellt, dass wir die Basis für ein weiterhin erfolgreiches Arbeiten am Markt geschaffen und damit die Existenzsicherung für die Bank und die darin arbeitenden Personen verbunden haben. Das Markt-Service-Center wurde erfolgreich in den Bankbetrieb installiert. Damit wurden die Arbeitsabläufe für die Kundenberater effizienter und die Zeit für Beratungsgespräche deutlich erhöht. II. Darstellung der Lage sowie der
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung
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| Berichtsjahr
TEUR |
2006
TEUR |
Veränderung | ||
| Eigenmittel, Solvabilität | TEUR | % | ||
| Eigenkapital laut Bilanz | 19.209 | 18.862 | 347 | 1,8 |
| Haftendes Eigenkapital | 26.908 | 25.353 | 1.555 | 6,1 |
| Solvabilitätskennziffer *) | 18,2 % | 18,6 % | ||
*) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I
Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2007 stets eingehalten.
Kundenforderungen
Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.
Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2007 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.
Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.
Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur entfallen wesentliche Teile unseres Kreditvolumens auf den Gesundheitsbereich, das Hotel- und Gastgewerbe, das Bau- und Baunebengewerbe sowie den Einzelhandel. Die Ertragsaussichten dieser Branchen sind durch die Entwicklung der Rahmenbedingungen rückläufig. Durch die enge Begleitung unserer Kreditnehmer in diesen Branchen halten wir die eingegangenen Risiken für vertretbar.
Durch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Kreditnehmer in den vergangenen Jahren macht der Anteil der risikobehafteten Engagements einen nicht unwesentlichen Teil unseres Kreditvolumens aus. Durch die intensive Betreuung und Überwachung dieser Engagements halten wir die Risiken für überschaubar.
Das Gesamtkreditvolumen unterteilt sich in 55,5 % Privat- und 44,5 % Firmenkunden.
Wertpapieranlagen
Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
| Berichtsjahr
TEUR |
2006
TEUR |
Veränderung | ||
| Wertpapieranlagen | TEUR | % | ||
| Anlagevermögen | 38 | 686 | - 648 | - 94,5 |
| Liquiditätsreserve | 72.598 | 75.194 | - 2.596 | - 3,5 |
Der Anteil der Wertpapiere an der Bilanzsumme beträgt rund 26 Prozent.
Das Anlagevermögen hat sich durch die Rückzahlung der Genussscheine der DZ BANK AG ermäßigt. Es sind dort noch Genussscheine der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG verbucht.
Im Bestand der Liquiditätsreserve halten wir überwiegend festverzinsliche Wertpapiere guter Bonität. Die Bewertung erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Handelspartner im Depot A ist unsere Zentralbank.
Zur Abstimmung unserer Anlagestrategie nutzen wir auch das Beratungsangebot der DZ BANK AG.
Mit den Fälligkeiten der Wertpapiere im kommenden Jahr in Höhe von rund 11 Mio. Euro ergeben sich Wiederanlagechancen. Wir erwarten eine moderate Erhöhung der Durchschnittsverzinsung.
Darüber hinaus haben wir rund 44 Mio. Euro in Schuldscheindarlehen, Namensbriefen und Termingeldern bei der DZ BANK AG angelegt, die unter der Position "Forderungen an Kreditinstitute" bilanziert werden.
Bei den in Aktiva 3 ausgewiesenen komplex strukturierten Produkten wurden die durch die eingebetteten Derivate verursachten Wertminderungen im Jahresabschluss berücksichtigt.
Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen
Durch den weiter hohen Anteil von 80 % Kundeneinlagen am Bilanzvolumen bestehen Abrufrisiken. Massiver Wettbewerbsdruck hat zu einer Verteuerung der Kundeneinlagen geführt. Diese Entwicklung werden wir genau beobachten und soweit machbar entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
Derivatgeschäfte
Eine Emission von eigenen Schuldverschreibungen in Höhe von 5,5 Mio. Euro haben wir im Rahmen eines Micro-Hedge-Geschäfts gegen das Zinsänderungsrisiko mit Hilfe eines Zinsswaps in Vorjahren abgesichert.
Zinsänderungsrisiko
In regelmäßigen Sitzungen des Steuerungskreises MaH / Treasury überprüfen wir unsere Zinseinschätzungen zur entsprechenden Positionierung der fälligen Anlagen. Im Rahmen der Marktpreisrisikosteuerung befassen wir uns auch mit den barwertigen Risiken unter Einbeziehung des Gesamtbank-Cashflows und Betrachtung des Chancen-Risiko-Profils. Hinsichtlich der Eigenanlagen bedeuten steigende Zinsen für uns eine Chance, da wir fällige Anlagen neu positionieren können.
Bei stark ansteigenden Zinsen im Geldmarktbereich wird die Bruttozinsspanne weiterhin negativ beeinflusst werden.
Sonstige Risiken
Bei den sonstigen Risiken wurden in den bekannten Bereichen bereits Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet.
Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR
Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung (Garantieverbund des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen.
3. Finanz- und Liquiditätslage
Die Liquiditätslage der Volksbank Bad Mergentheim eG war jederzeit geordnet. Die Zahlungsbereitschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die Grundsatz II-Kennziffer betrug zum Jahresende 2,44 (Mindestanforderung 1,0).
4. Ertragslage
Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
| Berichtsjahr
TEUR |
2006
TEUR |
Veränderung | ||
| Erfolgskomponenten | TEUR | % | ||
| Zinsüberschuss 1) | 6.266 | 6.593 | - 327 | - 5,0 |
| Provisionsüberschuss 2) | 2.597 | 2.497 | 100 | 4,0 |
| Handelsergebnis | 26 | 13 | 13 | 100,0 |
| Verwaltungsaufwendungen | 6.449 | 6.734 | - 285 | - 4,2 |
| a) Personalaufwendungen | 4.232 | 4.274 | - 42 | - 1,0 |
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 2.218 | 2.460 | - 242 | - 9,8 |
| Betriebsergebnis vor Bewertung 3) | 2.059 | 1.954 | 105 | 5,4 |
| Bewertungsergebnis 4) | - 436 | - 1.222 | 786 | - 64,3 |
| Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.622 | 732 | 890 | 121,6 |
| Steueraufwand | 884 | 327 | 557 | 170,3 |
| Jahresüberschuss | 739 | 886 | - 147 | - 16,6 |
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2
zuzüglich GuV-Posten 3
2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6
3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12
4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16
Der Rückgang des Zinsüberschusses konnte durch den Provisionsüberschuss sowie die Reduzierung der Verwaltungsaufwendungen kompensiert werden. Durch die Optimierung unserer Vertriebsprozesse wurden weitere Erfolge im Provisionsergebnis erzielt. Die Verwaltungsaufwendungen konnten durch den Abschluss der Umbaumaßnahmen im Back-Office-Bereich gesenkt werden. Weitere Senkungen werden künftig aus der Umstellung der Arbeitsprozesse erwartet.
Das negative Bewertungsergebnis ist unter anderem auf Abschreibungen auf Wertpapiere und strukturierte Schuldscheindarlehen zurückzuführen.
Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung für 2008 wird die Ertragslage nicht unwesentlich durch eine weiterhin rückläufige Zinsspanne belastet, so dass nur ein durchschnittliches Jahresergebnis zu erwarten ist.
5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage
Wir können von einer soliden Vermögens- und geordneten Finanzlage berichten. Unter Berücksichtigung des massiven Wettbewerbsdrucks war die Ertragslage insgesamt zufriedenstellend. Es war uns möglich, das Eigenkapital zu stärken.
Nach der Einführung des Markt-Service-Centers und des neuen Bankensystems agree rechnen wir mit weiteren Optimierungen unserer Geschäftsprozesse, welche sich positiv auf das Betriebsergebnis und die Arbeitsqualität auswirken werden.
Angemessene Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Risiken haben wir bereits installiert. Das bereichsübergreifende Risikomanagement mit sinnvoller Allokation unseres Risikodeckungspotenzials werden wir weiterhin optimieren. Die derzeitige Bestandsaufnahme der einzelnen Risikofelder weist keine Gefährdung für unsere Bank auf.
III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
Keine
IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)
Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften wird nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb und sich weiter entwickelnden Kundenansprüchen, dem weiter steigenden Margendruck und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen, dem Preisdruck bei den Standardprodukten, sowie den steigenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt.
Wir rechnen in den nächsten beiden Jahren mit einem anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, allerdings mit etwas weniger Dynamik als in 2007. Weitere Ölpreissteigerungen, die Auswirkungen der Immobilienkrise in den USA und ein damit dort verbundener Konjunkturabschwung können die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wesentlich beeinflussen.
Für die kommenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 erwarten wir bei den derzeitigen Konjunkturprognosen, die von einem Wachstum der Gesamtwirtschaft ausgehen, ein moderates Wachstum unseres bilanziellen Kundengeschäfts. Dabei setzen wir auf qualitatives Wachstum sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft.
Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen wegen der aktuellen flachen Zinsstruktur mit einem weiter moderaten rückläufigen Zinsüberschuss. Die Stabilisierung des zuletzt rückläufigen Zinsüberschusses steht im Mittelpunkt unserer künftigen Aktivitäten.
Im Kreditgeschäft erwarten wir in 2008 und 2009 keine wesentlichen Veränderungen gegenüber der Entwicklung des Vorjahres. Insgesamt erwarten wir für das Aktivgeschäft eine leichte Steigerung. Die risikoorientierte Kreditvergabepolitik und -bepreisung steht im Vordergrund.
Im Einlagengeschäft gehen wir in 2008 und 2009 von etwa gleichen Steigerungsraten aus. Mit marktgerechten Konditionen, attraktiven Produkten und einer ganzheitlichen Beratung wollen wir unsere Kundeneinlagen weiter stärken. Im bilanzwirksamen Einlagengeschäft erwarten wir weiterhin leichte Zuflüsse. Wir gehen davon aus, dass die Sparneigung unserer Kunden hoch bleibt. Mit entsprechenden Produkten werden wir dabei auf die individuellen Spar- und Anlagewünsche unserer Kunden reagieren. Ein wesentlicher Aspekt wird dabei unverändert der Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung sein.
Wesentliche Bedeutung messen wir einer weiteren Steigerung des Ergebnisses aus dem Provisionsgeschäft bei, was wir durch die konsequente Nutzung der Vertriebskanäle sowie die Erhöhung unserer Vertriebsleistung erreichen wollen. Chancen sehen wir hier insbesondere im Wertpapier- und Verbundgeschäft. Durch die Einführung der Abgeltungssteuer gehen wir davon aus, dass der Ertrag in diesem Bereich leicht steigen wird.
Wir erwarten in den kommenden zwei Jahren ein Betriebsergebnis vor Bewertung in etwa gleichbleibender Höhe.
Bei der Forderungsbewertung gehen wir von einer geringeren Risikovorsorge aus.
Die Finanzmärkte werden auch noch im Jahr 2008 aufgrund der Subprime-Krise außergewöhnlichen schwierigen Bedingungen ausgesetzt sein. Die hieraus resultierenden Spreadausweitungen bei den Wertpapieren werden aus derzeitiger Sicht zu weiterem Abschreibungsbedarf führen.
Weitere Risiken können durch eine weiterhin flache Zinsstrukturkurve entstehen.
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen in Form der Eigenkapital- und Liquiditätsgrundsätze werden wir auch in den kommenden zwei Jahren deutlich einhalten.
Wegen unseren regionalen Marktkenntnissen gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen für Mitglieder und Kunden zu nutzen. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank hätten, sind weiterhin nicht zu erkennen bzw. sind durch entsprechende Vorsorgen abgesichert.
Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses.
Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass sich das Ergebnis in den nächsten beiden Jahren in etwa auf dem in 2007 erreichten Niveau bewegen wird.
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 738.560,65 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 4.124,11 (Bilanzgewinn von EUR 742.684,76) - wie folgt zu verwenden:
| EUR | |
| Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % | 407.729,62 |
| Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen | |
| a) Gesetzliche Rücklage | 165.000,00 |
| b) Andere Ergebnisrücklagen | 165.000,00 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 4.955,14 |
| 742.684,76 |
Bad Mergentheim, 17. März 2008
Volksbank Bad Mergentheim eG
Der Vorstand
Bestandteile Jahresabschluss
| 1. |
Jahresbilanz (Formblatt 1) |
| 2. |
Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform) |
| 3. |
Anhang |
1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007
Aktivseite
| EUR | EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr
TEUR |
||
| EUR | EUR | ||||
| 1. Barreserve | |||||
| a) Kassenbestand | 2.482.045,02 | 2.221 | |||
| b) Guthaben bei Zentralnotenbanken | 2.784.529,96 | 3.761 | |||
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank | 2.784.529,96 | (3.761) | |||
| c) Guthaben bei Postgiroämtern | 0,00 | 5.266.574,98 | 0 | ||
| 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind | |||||
| a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen | 0,00 | 0 | |||
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar | 0,00 | (0) | |||
| b) Wechsel | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar | 0,00 | (0) | |||
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | |||||
| a) täglich fällig | 9.827.251,73 | 7.471 | |||
| b) andere Forderungen | 46.173.516,50 | 56.000.768,23 | 37.425 | ||
| 4. Forderungen an Kunden | 134.275.485,58 | 130.647 | |||
| darunter: | |||||
| durch Grundpfandrechte gesichert | 64.359.626,61 | (73.834) | |||
| Kommunalkredite | 291.030,41 | (293) | |||
| 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||||
| a) Geldmarktpapiere | |||||
| aa) von öffentlichen Emittenten | 0,00 | 0 | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 0,00 | (0) | |||
| ab) von anderen Emittenten | 2.027.098,36 | 2.027.098,36 | 0 | ||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 2.027.098,36 | (0) | |||
| b) Anleihen und Schuldverschreibungen | |||||
| ba) von öffentlichen Emittenten | 0,00 | 0 | |||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 0,00 | (0) | |||
| bb) von anderen Emittenten | 65.785.489,58 | 65.785.489,58 | 71.345 | ||
| darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank | 65.336.589,58 | (69.831) | |||
| c) eigene Schuldverschreibungen | 798.760,30 | 68.611.348,24 | 329 | ||
| Nennbetrag | 799.000,00 | (327) | |||
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 4.024.523,10 | 4.206 | |||
| 7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | |||||
| a) Beteiligungen | 2.109.163,09 | 2.111 | |||
| darunter: | |||||
| an Kreditinstituten | 19.703,67 | (20) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 245.293,88 | 2.354.456,97 | 245 | ||
| darunter: | |||||
| bei Kreditgenossenschaften | 140.600,00 | (141) | |||
| bei Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| 8. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0 | |||
| darunter: | |||||
| an Kreditinstituten | 0,00 | (0) | |||
| an Finanzdienstleistungsinstituten | 0,00 | (0) | |||
| 9. Treuhandvermögen | 83.598,17 | 99 | |||
| darunter: Treuhandkredite | 83.598,17 | (99) | |||
| 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch | 0,00 | 0 | |||
| 11. Immaterielle Anlagewerte | 35.021,00 | 39 | |||
| 12. Sachanlagen | 4.337.991,96 | 4.538 | |||
| 13. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.282.628,12 | 2.711 | |||
| 14. Rechnungsabgrenzungsposten | 366.230,30 | 332 | |||
| Summe der Aktiva | 277.638.626,65 | 267.480 | |||
Passivseite
| EUR | EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr
TEUR |
||
| EUR | EUR | ||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| a) täglich fällig | 271.383,33 | 56 | |||
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 29.886.366,25 | 30.157.749,58 | 28.237 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | |||||
| a) Spareinlagen | |||||
| aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten | 72.569.739,01 | 76.007 | |||
| ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten | 12.826.065,46 | 85.395.804,47 | 18.961 | ||
| b) andere Verbindlichkeiten | |||||
| ba) täglich fällig | 59.449.616,34 | 53.577 | |||
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 55.807.107,53 | 115.256.723,87 | 200.652.528,34 | 43.699 | |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | |||||
| a) begebene Schuldverschreibungen | 22.769.049,37 | 21.619 | |||
| b) andere verbriefte Verbindlichkeiten | 0,00 | 22.769.049,37 | 0 | ||
| darunter: | |||||
| Geldmarktpapiere | 0,00 | (0) | |||
| eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf | 0,00 | (0) | |||
| 4. Treuhandverbindlichkeiten | 83.598,17 | 99 | |||
| darunter: Treuhandkredite | 83.598,17 | (99) | |||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 409.818,47 | 349 | |||
| 6. Rechnungsabgrenzungsposten | 414.680,31 | 476 | |||
| 7. Rückstellungen | |||||
| a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen | 773.803,00 | 745 | |||
| b) Steuerrückstellungen | 0,00 | 199 | |||
| c) andere Rückstellungen | 3.114.181,00 | 3.887.984,00 | 4.526 | ||
| 8. Sonderposten mit Rücklageanteil | 54.583,69 | 55 | |||
| 9. Nachrangige Verbindlichkeiten | 0,00 | 0 | |||
| 10. Genussrechtskapital | 0,00 | 0 | |||
| darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig | 0,00 | (0) | |||
| 11. Sonderposten aus der Währungsumrechnung | 0,00 | 12 | |||
| 12. Eigenkapital | |||||
| a) Gezeichnetes Kapital | 8.265.949,96 | 8.253 | |||
| b) Kapitalrücklage | 0,00 | 0 | |||
| c) Ergebnisrücklagen | |||||
| ca) gesetzliche Rücklage | 5.100.000,00 | 4.870 | |||
| cb) andere Ergebnisrücklagen | 5.100.000,00 | 10.200.000,00 | 4.850 | ||
| d) Bilanzgewinn | 742.684,76 | 19.208.634,72 | 890 | ||
| Summe der Passiva | 277.638.626,65 | 267.480 | |||
| EUR | EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr
TEUR |
||
| EUR | EUR | ||||
| 1. Eventualverbindlichkeiten | |||||
| a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter gegebenen abgerechneten Wechseln | 0,00 | 0 | |||
| b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen | 4.433.768,46 | 5.292 | |||
| c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten | 0,00 | 4.433.768,46 | 0 | ||
| 2. Andere Verpflichtungen | |||||
| a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften | 0,00 | 0 | |||
| b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen | 0,00 | 0 | |||
| c) Unwiderrufliche Kreditzusagen | 7.050.555,41 | 7.050.555,41 | 5.074 | ||
| darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften | 0,00 | (0) | |||
2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
| EUR | EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr
TEUR |
||
| EUR | EUR | ||||
| 1. Zinserträge aus | |||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 9.575.105,02 | 9.200 | |||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 2.612.864,04 | 12.187.969,06 | 2.370 | ||
| 2. Zinsaufwendungen | 6.071.492,56 | 6.116.476,50 | 5.144 | ||
| 3. Laufende Erträge aus | |||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 101.995,39 | 126 | |||
| b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 47.625,24 | 40 | |||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 149.620,63 | 0 | ||
| 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 0,00 | 0 | |||
| 5. Provisionserträge | 2.764.597,99 | 2.666 | |||
| 6. Provisionsaufwendungen | 167.576,80 | 2.597.021,19 | 170 | ||
| 7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften | 26.005,61 | 13 | |||
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 400.878,44 | 1.390 | |||
| 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil | 0,00 | 201 | |||
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | 3.414.709,43 | 3.457 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 816.818,26 | 4.231.527,69 | 817 | ||
| darunter: für Altersversorgung | 199.092,76 | (177) | |||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 2.217.958,80 | 6.449.486,49 | 2.460 | ||
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 471.137,78 | 673 | |||
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 310.482,83 | 1.333 | |||
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 439.515,63 | 1.222 | |||
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | 0,00 | - 439.515,63 | 0 | ||
| 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 0,00 | 0 | |||
| 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 3.092,54 | 3.092,54 | 0 | ||
| 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| 18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil | 0,00 | 0 | |||
| 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 1.622.472,18 | 732 | |||
| 20. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 481 | |||
| 21. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 0 | |||
| 22. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | (481) | |||
| 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 802.294,00 | 291 | |||
| 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen | 81.617,53 | 883.911,53 | 36 | ||
| 25. Jahresüberschuss | 738.560,65 | 886 | |||
| 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 4.124,11 | 4 | |||
| 742.684,76 | 890 | ||||
| 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen | |||||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) aus anderen Ergebnisrücklagen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 742.684,76 | 890 | ||||
| 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen | |||||
| a) in die gesetzliche Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) in andere Ergebnisrücklagen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 29. Bilanzgewinn | 742.684,76 | 890 | |||
Anhang
A. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Sie werden zinsanteilig aufgelöst.
Die unter Aktivposten 3 ausgewiesenen komplex strukturierten Produkte wurden dahingehend bewertet, dass die Wertänderungen durch die eingebetteten Derivate im Jahresabschluss berücksichtigt wurden. Der Abschreibungsbedarf aus den eingebetteten Derivaten ergibt sich als Differenz zwischen dem gesamten Abschreibungsbedarf und dem Abschreibungsbedarf des Trägerinstrumentes.
Bonitätsrisiken und dem allgemeinen latenten Risiko wird durch Einzelwertberichtigungen bzw. durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich besteht eine Vorsorge für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340f HGB. Das Wahlrecht gemäß § 340f Abs. 3 HGB wurde in Anspruch genommen.
Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.
Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden. Erhöhte Absetzungen für Abnutzung nach dem Steuerrecht wurden in vollem Umfang in Anspruch genommen.
Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Das unter Aktivposten 13 ausgewiesene Körperschaftssteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG ist mit dem Barwert bewertet.
Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag.
Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang gebildet. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen zugrunde, die auf einem Rechnungszinsfuß von 4 % beruhen.
Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.
Die Währungsumrechnung erfolgt entsprechend § 340h HGB bei Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten zum Kassakurs am Bilanzstichtag.
Aufwendungen, die sich aus der Währungsumrechnung ergeben, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Erträge aus der Währungsumrechnung werden nur berücksichtigt, wenn sie aus Positionen herrühren, die in derselben Währung besonders gedeckt sind oder soweit sie zur Deckung von Aufwendungen aus Positionen in derselben Währung verwendet werden können.
Derivative Finanzinstrumente (Swap-, Termin-, Optionsgeschäfte) werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung behandelt. Dienen sie jedoch der Absicherung bilanzieller oder außerbilanzieller Posten, wird die sich aus Grund- und Sicherungsgeschäft ergebende Bewertungseinheit bewertet, sofern hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen.
Bei Zinsbegrenzungsvereinbarungen wird die gezahlte Prämie entsprechend dem Verfall der Teiloptionen über die Laufzeit verteilt. Ausgleichszahlungen aus Zinsbegrenzungsvereinbarungen werden zeitanteilig abgegrenzt.
B. Entwicklung des Anlagevermögens 2007
(volle EUR)
| Anschaffungs-/
Herstellungskosten EUR |
Zugänge (a)
Zuschreibungen (b) |
Umbuchungen (a)
Abgänge (b) |
|
| des Geschäftsjahres | |||
| EUR | EUR | ||
| Immaterielle Anlagewerte | 194.201 | 14.054 (a) | 0 (a) |
| 0 (b) | 74.221 (b) | ||
| Sachanlagen | |||
| a) Grundstücke und Gebäude | 9.429.535 | 76.240 (a) | 0 (a) |
| 0 (b) | 155.326 (b) | ||
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.989.198 | 238.548 (a) | 0 (a) |
| 0 (b) | 440.584 (b) | ||
| a | 12.612.934 | 328.842 (a) | 0 (a) |
| 0 (b) | 670.131 (b) | ||
|
Anschaffungskosten
EUR |
Veränderungen (saldiert)
EUR |
||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 37.836 | ||
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 2.355.691 | - 1.234 | |
| b | 2.393.527 | - 1.234 | |
| Summe a und b | 15.006.461 | ||
|
Abschreibungen
(kumuliert) EUR |
Buchwerte
am Bilanzstichtag EUR |
Abschreibungen
Geschäftsjahr EUR |
|
| Immaterielle Anlagewerte | 99.013 | 35.021 | 17.811 |
| Sachanlagen | |||
| a) Grundstücke und Gebäude | 5.510.566 | 3.839.883 | 218.436 |
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.289.053 | 498.109 | 234.891 |
| a | 7.898.632 | 4.373.013 | 471.138 |
|
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR |
|||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 37.836 | ||
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 2.354.457 | ||
| b | 2.392.293 | ||
| Summe a und b | 6.765.306 |
C. Erläuterungen zur Bilanz
In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 53.373.896 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate
bis ein Jahr EUR |
mehr als ein Jahr
bis 5 Jahre EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
|
| Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) | 15.000.000 | 6.000.000 | 10.966.400 | 13.181.142 |
| Forderungen an Kunden (A 4) | 1.987.678 | 11.519.665 | 38.030.052 | 76.753.633 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 5.984.458 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 11.266.984 fällig.
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen Beteiligungsunternehmen sind:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| Forderungen an Kreditinstitute (A 3) | 53.809.696 | 42.654.722 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 14.183.748 | 18.548.683 |
In folgenden Posten sind enthalten:
| börsenfähig
EUR |
davon: | nicht mit dem Niederstwert bewertete | ||
|
börsennotiert
EUR |
nicht börsennotiert
EUR |
börsenfähige Wertpapiere
EUR |
||
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 68.611.348 | 67.812.588 | 798.760 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) | 949.064 | 911.229 | 37.836 | 0 |
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) | 38.861 | 38.861 | 0 | |
In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.
Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 2.353.399 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 498.109 enthalten.
In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
| 31.12.2007
EUR |
|
| Auszahlungsanspruch des in den Jahren 1978 bis 1999 angesammelten Körperschaftsteuerguthabens | 1.152.423 |
| Rückerstattung von Steuervorauszahlungen | 593.903 |
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 357.653 (Vorjahr EUR 327.048) enthalten.
In dem folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
| Posten |
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
| 6Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 37.836 | 685.687 |
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 110.562 enthalten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 25.333.413 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate
bis ein Jahr EUR |
mehr als ein Jahr
bis 5 Jahre EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) | 4.393.139 | 1.124.828 | 5.330.115 | 19.032.564 |
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) | 4.454.893 | 6.364.306 | 1.984.397 | 22.470 |
| Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) | 19.984.130 | 27.778.739 | 6.172.834 | 1.173.058 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 7.479.000 fällig.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 81.610 (Vorjahr EUR 150.799) enthalten.
Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde nach folgenden Vorschriften gebildet:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| § 6b EStG (Rücklage für übertragungsfähige stille Reserven) | 54.584 | 54.584 |
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) | 25.333.413 | 25.186.105 |
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 2.505 enthalten.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
| EUR | EUR | |
| Geschäftsguthaben | ||
| a) der verbleibenden Mitglieder | 8.045.205 | |
| b) der ausscheidenden Mitglieder | 214.966 | |
| c) aus gekündigten Geschäftsanteilen | 5.779 | |
| Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile | 3.222 |
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
|
Gesetzliche Rücklage
EUR |
andere Ergebnisrücklagen
EUR |
|
| Stand 01.01.2007 | 4.870.000 | 4.850.000 |
| Einstellungen aus Bilanzgewinn des Vorjahres | 230.000 | 250.000 |
| Stand 31.12.2007 | 5.100.000 | 5.100.000 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG-Grundsatzes I angegeben.
Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR, die beizulegenden Zeitwerte enthalten keine Zinsabgrenzungen)
| Nominalbetrag Restlaufzeit | beizulegender
Zeitwert |
Adressenrisiko | ||||
| <= 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | Summe | |||
| Zinsbezogene Geschäfte OTC Produkte | ||||||
| Zinsswap (gleiche Währung) | 0 | 5.500 | 0 | 5.500 | - 125 | 28 |
| Zinscap | 1.500 | 0 | 0 | 1.500 | 0 | 1 |
Zinsswaps werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag mit der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cashflows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Der Zinsswap wurde in Verbindung mit der begebenen Inhaberschuldverschreibungsserie zur Bildung eines Micro-Hedge aufgenommen.
Der Zinscap entfällt auf ein Geschäft zur Absicherung gegen das allgemeine Zinsänderungsrisiko. Für den Zinscap für den die Sicherungswirkung ausreichend nachgewiesen ist, wurde von einer Einzelbewertung abgesehen.
Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Produkte erworben. Sie beinhalten neben einem Kassainstrument, noch eine Zinsobergrenzenvereinbarung (Cap), eine Zinsuntergrenzenvereinbarung (Floor), ein Kündigungsrecht des Emittenten und eine die Verzinsung des Kassainstrumentes bestimmende digitale Option.
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
| Passivposten |
Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen
Vermögenswerte in
EUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) | 29.546.746 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) | 594.292 |
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (G+V-Posten 8) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:
| Art | EUR |
| Erträge aus Vermietung | 156.666 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 99.298 |
In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (G+V-Posten 12) ist folgender nicht unwesentlicher Einzelbetrag enthalten:
| Art | EUR |
| Zuführung zu Rückstellungen für Prozessrisiken | 255.000 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
E. Sonstige Angaben
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Die früheren Mitglieder des Vorstands erhielten EUR 46.343.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2007 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 592.418.
Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 144.600, für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 607.300.
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 347.000.
Die Zahl der 2007 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
| Vollzeitbeschäftigte | Teilzeitbeschäftigte | |
| Prokuristen | 2 | 0 |
| Sonstige kaufmännische Mitarbeiter | 51 | 19 |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 3 | 0 |
| 56 | 19 |
Außerdem wurden durchschnittlich 10 Auszubildende beschäftigt.
Mitgliederbewegung
| Zahl der Mitglieder | Anzahl der Geschäftsanteile |
Haftsummen
EUR |
|
| Anfang 2007 | 10.249 | 27.993 | 8.397.900 |
| Zugang 2007 | 234 | 590 | 177.000 |
| Abgang 2007 | 318 | 846 | 253.800 |
| Ende 2007 | 10.165 | 27.737 | 8.321.100 |
| Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um | EUR | 31.632 |
| Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um | EUR | 76.800 |
| Höhe des Geschäftsanteils | EUR | 300 |
| Höhe der Haftsumme | EUR | 300 |
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:
Württembergischer Genossenschaftsverband
|
Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. Heilbronner Straße 41 70191 Stuttgart |
Mitglieder des Vorstands (Name, Vorname)
|
Lurz, Hans - Vorstandssprecher -, Geschäftsleiter |
|
|
Schlotter, Karl-Heinz, Geschäftsleiter |
Mitglieder des Aufsichtsrats (Name, Vorname, ausgeübter Beruf, Unternehmen, in dem der Hauptberuf ausgeübt wird)
|
Kimmelmann, Philipp, - Vorsitzender -, Rentner |
|
|
Frank, Horst, - stellvertretender Vorsitzender -, Elektromeister Geschäftsführer, Elektro-Service Frank GmbH |
|
|
André, Dr. Lukas, Leitender Chefarzt, Klinik Hohenlohe |
|
|
Gramlich, Robert, Industriefachwirt, Palux AG |
|
|
Häußler, Dieter, Dipl. Ingenieur, Geschäftsführer Umwelt- und Fluidtechnik Dr. H. Brombach GmbH |
|
|
Hartmann, Manfred, Bilanzbuchhalter, Bembé Parkettfabrik Jucker GmbH & Co. KG |
|
|
Mast, Roland, Verwaltungsangestellter, Gemeinde Igersheim |
|
|
Mühleck, Gerhard, Exportleiter, ECOM Instruments GmbH |
|
|
Quenzer, Richard, Selbständiger Steuerberater und vereidigter Buchprüfer |
|
|
Retzbach, Hubert, Landwirt, selbständig |
|
|
Tremmel, Anton, Selbständiger Steuerberater |
Bad Mergentheim, 29. Februar 2008
Volksbank Bad Mergentheim eG
Der Vorstand
Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Bad Mergentheim eG, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 24. April 2008
Württembergischer
Genossenschaftsverband
Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e. V.
Nied, Wirtschaftsprüfer
Weber, Verbandsprüfer
Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 20. Mai 2008 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.
Bericht des Aufsichtsrates
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.
Der vorliegende Jahresabschluss 2007 mit Lagebericht wurde vom Württembergischen Genossenschaftsverband Raiffeisen/Schulze-Delitzsch e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.
Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2007 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Dieter Häußler, Philipp Kimmelmann, Manfred Hartmann und Gerhard Mühleck aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Bad Mergentheim, 24. April 2008
Der Aufsichtsrat
Philipp Kimmelmann, Vorsitzender
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