Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 13349
Vorher
GfT Glasfaserinstallationstechnik GmbHGfT Gesellschaft für Elektro- und Sicherheitstechnik mbH
Eingetragen
26.6.1997
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Die Planung und Erstellung von elektround sicherheitstechnischen Anlagen sowie von Netzwerkinstallationen aller Art, überwiegend Glasfaserinstallationen, einschließlich Spleiß- und Messtechnik, sowie die Wartung und die Erstellung daten-, elektro- und kommunikationstechnischer Anlagen, deren Planung und Bauleitung, ferner der Großund Einzelhandel von Elektro-, Daten- und Kommunikationsmaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Mike Oliver Dehn
seit 4.3.2024
Prokura
Jörn Ettenhofer
seit 11.2.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SPIE Operations SASFRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SPIE Building Technology & Automation GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPIE GfT GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

1.1 Ökonomische Rahmenbedingungen und weltwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft zeigte sich 2023, nach der COVID-19-Pandemie, einem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg und der weltweit hohen Inflation sehr widerstandsfähig. Das BIP-Wachstum fiel mit global 3,1% im Jahr 2023 stärker aus als erwartet. In den USA und einigen Schwellenländern wuchs die Wirtschaft im zweiten Quartal 2023, aufgrund höherer Löhne sowie steigender staatlicher und privater Ausgaben, nochmals stärker als prognostiziert. Durch die Anhebung der Leitzinsen durch die Zentralbanken erholte sich die weltweite Inflation ab dem vierten Quartal 2023 und sank auf prognostizierte 6,8% für das Gesamtjahr 2023. Wiederhergestellte Lieferketten erhöhten die wirtschaftliche Dynamik im zweiten Halbjahr zudem weiter. 1 Im vierten Quartal 2023 kehrte sich diese Entwicklung allerdings wieder um. In Folge des Nahost-Konflikts kam es zu Überfällen auf Containerschiffe im Roten Meer, was zu Lieferverzögerungen auf der Route zwischen Asien und Europa führte. 2

Die Wirtschaftsleistung in der EU hat im Jahr 2023 an Schwung verloren, das BIP-Wachstum schrumpfte auf 0,5%. 3 Hintergrund waren vor allem die hohe Inflation im Euro-Raum (5,4% 4 ), eine härtere Geldpolitik sowie der anhaltende Krieg Russlands gegen die Ukraine. 5

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete für das Gesamtjahr 2023 einen Rückgang des BIP um -0,3%. Vorangegangene multiple Krisen, eine Inflation von +5,9% 6 , die straffe Geldpolitik, ein hoher Krankenstand der Erwerbstätigen sowie ein kräftiges Wachstum der Lohnstückkosten beeinflussten die deutsche Wirtschaft stark. Die schwache Auslandsnachfrage (-1,8%) stellte für Deutschland als Exportnation einen weiteren, zentralen Belastungsfaktor dar. 7 Lediglich der Außenhandel mit Ländern außerhalb Europas wies 2023 ein leichtes Plus von 0,8% auf. 8 Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Jahresverlauf hingegen robust. Die Arbeitnehmerentgelte (+6,7%) sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+6,5%) legten im Verlauf des Jahres, insbesondere aufgrund von deutlichen Lohnerhöhungen und staatlicher Entlastungsmaßnahmen, deutlich zu. 9

1.2 Entwicklung der Branche

Die SPIE GfT GmbH verfügt über ein breit gefächertes Angebotsspektrum im Bereich der Gebäudetechnik mit ausgeprägten Schwerpunkten in der Kommunikations-, Sicherheits- und Elektrotechnik.

Die Gebäudetechnik Branche zeigte nach der stabilen Marktentwicklung des Vorjahres auch im Jahr 2023 in der von geo- und klimapolitischen Ereignissen beeinflussten Lage Kontinuität. Prognosen zufolge wuchs die HKLS-Branche um 5,8 % und erreichte ein Umsatzvolumen von Mrd. EUR 78,7. 10 Das Elektrohandwerk bewertete sich als relativ krisenfest. 11 Geschäftsimpulse setzten besonders der Ausbau Erneuerbarer Energien sowie die voranschreitende Elektromobilität und der damit einhergehende Aufbau der Ladeinfrastruktur. 12 Das Gesamthandwerk prognostizierte für 2023 eine etwas rückläufige, aber stabile Entwicklung, mit einer Umsatzsteigerung um 6% gegenüber 2022. 13 Trotz multipler Krisenlagen der Wirtschaft waren im Herbst 2023 die Geschäftserwartungen im Gesamthandwerk zwar getrübt aber weniger pessimistisch als im Jahr zuvor. Der ZDH-Geschäftsklimaindex stieg zum dritten Quartal 2023 um 10 Zähler auf 107 Punkte. Stabilisiert wurde das Geschäft vor allem durch rückläufige Energiekosten sowie einem steigenden privaten Konsum. 14 Besonders das Ausbaugewerbe blickte 2023 positiver auf die Geschäftslage. Es profitierte allem von einer Sonderkonjunktur für Modernisierungs- und Effizienzmaßnahmen im Hinblick auf den Gebäudeenergiebedarf. 15

Erschwerend für die Betriebe wirkten sich die Unsicherheiten in der deutschen Bauwirtschaft aus. Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich im Jahr 2023 mit -5,3% fort. Stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten haben vor allem im Wohnungsbau Spuren hinterlassen (-11%). Der Wirtschaftsbau erreicht 2023 einen Umsatz von ca. Mrd. EUR 59,6 (-2%) und der öffentliche Hochbau ein 4%iges Umsatzplus (Mrd. EUR 9). 16

Die deutsche Energiewirtschaft setzte im Jahr 2023 ihren Transformationsprozess unvermindert fort. Regenerative Energien spielen erstmals die bedeutendste Rolle im Energiemix. 17 Die erneuerbar generierte Strommenge lag bei rund 268 Terrawattstunden (TWh). Ungefähr 75% davon wurden durch Wind- und Solaranlagen erzeugt. 18 Die Nachhaltigkeitsbestrebungen zielen zudem auf den effizienten Energieeinsatz. Die Bundesregierung setzt im November 2023 das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) in Kraft. Es verpflichtet Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von mehr als 7,5 GWh sowie öffentliche Einrichtungen von Bund und Ländern, Energie- und Umweltmanagementsysteme einzuführen. 19 Die Gebäudetechnik-Anbieter unterstützen mit individuellen Lösungen zur Energieeinsparung und zur Integration erneuerbarer Energien.

Der Gesamtmarkt für Information- und Telekommunikation zeigt sich nach der Corona-Pandemie-Krise weiterhin robust. Die Branche konnte im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 ein 2,0%-iges Wachstum auf Mrd. EUR 215 ausweisen. 20 Damit entwickelte sich die Digitalwirtschaft deutlich besser als die Gesamtwirtschaft und zeigte sich stabil im Krisen-beeinflussten Umfeld. 21 Der Teilmarkt Informationstechnik weist einen Jahresumsatz von Mrd. EUR 142,9 aus und zeigte sich bei einem Jahresplus von 2,2% stabil. 22 Etwas zurückhaltender entwickelte sich der Telekommunikationsmarkt, der im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% auf 72,1 Mrd. EUR wuchs. 23 Der positive Trend spiegelt sich auch in der Zahl der Beschäftigten in der ITK Branche wider. So arbeiteten 2023 knapp 1,33 Mio. Menschen in diesem Marktsegment, das sind 26.000 mehr als im Jahr zuvor. 24

Die von funktionsfähigen Rechenzentren abhängige Internetwirtschaft wächst weiter. Die Kapazitäten der Rechenzentren steigen. Deutschland ist der zweitgrößte Markt für Colocation-Rechenzentren in Europa. 25 Daher ist der Colocation-Markt auch ein wesentlicher Treiber des Wachstums im Bereich Netzwerke, Infrastruktur und Operating mit einer jährlichen Wachstumsrate von 15,7% und wird bis 2025 voraussichtlich einen Umsatz von Mrd. EUR 11,5 erwirtschaften. 26 Auch hier fordert das neue Energieeffizienzgesetz die Betreiber von Rechenzentren auf, mehr Strom aus Erneuerbaren Energien zu beziehen und die anfallende Abwärme effizient zu nutzen. 27

Die Sicherheitstechnik als eines der Geschäftsfelder der SPIE GfT entwickelte sich im Jahr 2023 laut Herbst-Konjunktur-Umfrage des Bundesverbandes für Sicherheitstechnik positiv. Der Bereich Zutrittssteuerung erfuhr dabei einen leichten Aufschwung. Die Entwicklung in den Bereichen Einbruch- und Brandmeldeanlagen sowie Videotechnik war hingegen leicht rückläufig. 28

Zusammenfassend stellen sich alle von der SPIE GfT adressierten Märkte als attraktiv dar und unterstützen eine stabile Geschäftsentwicklung.

2. Darstellung der Gesellschaft

2.1 Aufstellung SPIE GfT GmbH

Die SPIE GfT wurde am 26. Juni 1997 in Essen gegründet und hat sich seither zu einem deutschlandweit agierenden Full-Service-Dienstleister im Bereich der elektrotechnischen Gebäudeausrüstung in den Geschäftsfeldern Elektrotechnik, Sicherheitstechnik, kommunikationstechnische Anlagen, Glasfaser- und Datentechnik und den dazugehörigen Dienstleistungen wie Inbetriebnahme und Wartung entwickelt. Darüber hinaus übernimmt die SPIE GfT bei Bedarf das technische Gebäudemanagement für den Kunden als Komplettservice.

Bei ihren Aktivitäten greift die SPIE GfT auf im Markt verfügbare Technologien zurück und setzt diese auf Basis der Kundenbedürfnisse optimal ein. Um das zu erreichen, werden die Mitarbeiter des Unternehmens, vor allem im Bereich der technischen Planung und Umsetzung, stetig aus- und weitergebildet. Forschungs- und Entwicklungsleistungen werden in begrenztem Umfang ausgeführt und beschränken sich in der Regel auf die Adaption von Technologien im Kundenumfeld.

Unser Unternehmen ist eingebunden in den Geschäftsbereich Building Technology & Automation (BTA) der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH, Ratingen, welcher die Bereiche Elektrotechnik, Automation, Mechanik und Beratung abdeckt. Wir sind im Bereich der Elektrotechnik angesiedelt. Einige übergeordnete Zentralfunktionen werden durch den Geschäftsbereich BTA sowie SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH abgedeckt.

2.2 Entwicklung der Gesellschaft

a. Marktpositionierung

Die SPIE GfT hat sich bezogen auf den Stammmarkt in Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundesländern zu einem sehr gut positionierten Ausrüster im Segment elektrotechnischer Ausrüster bzw. Dienstleister entwickelt und unterstützt auch diverse SPIE-Einheiten bei deren Bestandskunden.

Unsere Leistungsbereiche sind elektrische Gebäude- und Energietechnik, technisches Gebäudemanagement, Sicherheitstechnik und IT- und Kommunikationssysteme.

Wir sind im Wesentlichen für Stammkunden aus der gewerblichen Wirtschaft sowie für die öffentliche Hand bei komplexeren und anspruchsvolleren Projekten tätig.

b. Geschäftsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft viele der offenen Vakanzen durch Einstellungen schließen, so dass im Management wieder ein entsprechendes Augenmerk auf Organisation und Abläufe gelegt werden konnte. Die Implementierung eines neuen Teamleiters sorgte zusätzlich für Entlastung im Management, so dass die Projektabwicklung optimiert werden konnte.

Bei der Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren konnten die Ziele nicht erreicht werden.

Hier wurde im abgeschlossenen Geschäftsjahr noch viel Augenmerk auf Restarbeiten in bereits realisierten Projekten gelegt. Diese Belastung aus der Vergangenheit spiegelt sich in den Indikatoren 2023 entsprechend wider.

c. Vernetzung innerhalb des SPIE-Konzerns

Die SPIE GfT gehört seit 2018 zum Geschäftsbereich Building Technology & Automation (BTA) der SPIE Deutschland & Zentraleuropa Gruppe.

3. Entwicklung Auftragseingang, Leistung und Umsatz

Der Auftragseingang betrug im Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 32,9 (Vorjahr: Mio. EUR 16,7).

Die Leistung einschließlich Bestandsveränderungen (ohne sonstige betriebliche Erträge) betrug Mio. EUR 16,2 (Vorjahr: Mio. EUR 14,6).

Der Umsatz der Gesellschaft betrug Mio. EUR 18,7 (Vorjahr: Mio. EUR 12,1) und liegt somit über dem Vorjahreswert.

4. Personalentwicklung

Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter der SPIE GfT belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2023 einschließlich Auszubildender und Geschäftsführer auf 80 (Vorjahr: 76 Mitarbeiter).

II. Wirtschaftsbericht

1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die kontinuierliche Unternehmenssteuerung basiert maßgeblich auf folgenden finanziellen Leistungsindikatoren: Auftragseingang, Leistung, Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), Working Capital und Liquiditätsentwicklung.

Im Folgenden werden diese wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren näher ausgeführt sowie weitere inhaltliche Erläuterungen zur Bilanz gegeben.

1.1 Auftragseingang

Der Auftragseingang der SPIE GfT betrug im Geschäftsjahr insgesamt Mio. EUR 32,9 (Vorjahr: Mio. EUR 16,7) und liegt damit nennenswert über den Vorjahreserwartungen. Hier konnten im Geschäftsjahr neben dem üblichen Projektgeschäft 2 große Projekte im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen gewonnen werden.

1.2 Leistung

Die Leistung einschließlich Bestandsveränderungen (ohne sonstige betriebliche Erträge) ist von Mio. EUR 14,6 in 2022 um Mio. EUR 1,6 auf Mio. EUR 16,2 im Geschäftsjahr 2023 gestiegen und lag damit innerhalb der Erwartungen der Vorjahresprognose. Diese Entwicklung resultiert aus dem Projektabschluss eines langjährigen Großprojektes sowie der Anarbeitung der in 2023 neu hinzugewonnenen Großaufträgen.

1.3 Ertragslage

SPIE GfT weist für das Geschäftsjahr ein negatives Ergebnis von Mio. EUR -2,5 aus (Vorjahr: Mio. EUR -1.4). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt Mio. EUR -2,5 (Vorjahr: Mio. EUR -1,4). Das Ergebnis liegt deutlich unter Vorjahresniveau und unter den Erwartungen. Im Wesentlichen ist der Ergebnisrückgang auf eine Margenerosion im Projektgeschäft zurückzuführen, hervorgerufen durch einen nachhaltigen Preisauftrieb im Materialbereich, durch die einmalige Abwertung von Vorräten sowie durch die Bildung von Rückstellungen für Erlösschmälerungen.

Das Zinsergebnis/Finanzergebnis (Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Aufwendungen) beträgt TEUR 32 (Vorjahr: TEUR -60) und beinhaltet im Wesentlichen Avalprovisionen in Höhe von TEUR 94 und Erträge aus der Cashpool Verzinsung in Höhe von TEUR 126.

Der im Geschäftsjahr 2023 entstandene Verlust in Höhe von Mio. EUR 2,5 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags von der SPIE BTA ausgeglichen.

1.4 Vermögenslage

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von Mio. EUR 13,1 um Mio. EUR 7,5 auf Mio. EUR 20,5 gestiegen. Dies lag auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Mio. EUR +3,8) und aus der Zunahme des Leistungsüberschusses (Saldo aus unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen) (Mio. EUR +3,7). Auf der Passivseite ergibt sich der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen durch die Zunahme der sonstigen Rückstellungen (Mio. EUR +1,4) sowie der Zunahme der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Mio. EUR +4,7).

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert und beträgt Mio. EUR 9,8. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 74,7 % um 27,1% auf 47,6% gesunken.

Das Working Capital, ermittelt als Saldo von Umlaufvermögen (ohne Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse), kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten, ist mit Mio. EUR 9,8 auf dem Niveau des Vorjahres von Mio. EUR 9,7 geblieben.

Bereinigt um die Forderung aus Verlustübernahme (Mio. EUR 2,6; Vorjahr: Mio. EUR 1,4) sowie um die Forderungen aus Cash-Pool (Mio. EUR 9,2; Vorjahr: Mio. EUR 6,6) ist das Working Capital um Mio. EUR 3,7 auf Mio. EUR -2,1 gesunken, vor allem durch den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Mio. EUR 4,9; Vorjahr Mio. EUR 0,2) und dem Anstieg der sonstigen Rückstellungen (Mio. EUR 2,5; Vorjahr Mio. EUR 1,1). Die Entwicklung liegt damit leicht über den Erwartungen.

1.5 Finanzlage

Die Gesellschaft ist in den Cash-Pool der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden. Damit ist die Liquidität jederzeit gesichert. Die verfügbare Stichtagsliquidität aus Bankguthaben und Kassenbeständen sowie Cash-Pool ist von Mio. EUR 6,7 um Mio. EUR 2,6 auf Mio. EUR 9,3 gestiegen. Die letztjährige Prognose einer Erhöhung des Cash-Bestands (einschl. Cash-Pooling-Forderungen) für 2023 wurde somit erreicht. Dies resultiert im Wesentlichen aus den zum Stichtag deutlich höheren Verbindlichkeiten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Erwartetes wirtschaftliches Umfeld

1.1 Erwartete weltwirtschaftliche Entwicklung

Das weltwirtschaftliche BIP-Wachstum wird sich 2024 auf 2,9% verstetigen und schrumpft im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2%-Punkte. 29 Die weltweit zurückgehende Inflation (Prognose für 2024: 5,8%) wird die Weltwirtschaft zwar positiv beeinflussen, doch wirken sich die weiter anhaltende restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und das damit einhergehende geringere Investitions- und Produktivitätswachstum negativ auf das Wachstum aus. Auch werden die andauernden geopolitischen Konflikte den Welthandel weiterhin beeinträchtigen. 30

Nach einem schwachen Jahr 2023 (+0,5%) prognostiziert die OECD mit +0,6% ein kaum positiveres BIP-Wachstum für den Euroraum für das Jahr 2024. Zu Beginn des Jahres bleibt das Wachstum den Prognosen zufolge noch schwach. Da die Realeinkommen allerdings steigen, wird es sich im Laufe des Jahres stetig erholen. 31

In Deutschland ist im ersten Quartal aufgrund der anhaltenden geopolitischen Krisen sowie der hohen Inflation, erst einmal nicht mit einer Trendwende zu rechnen. 32 Für den weiteren Verlauf im Jahr 2024 wird ein Anstieg des BIP um 0,2% 33 erwartet. Gestiegene Reallöhne und ein robuster Arbeitsmarkt wirken belebend auf die sich erholende Inlandsnachfrage. Die Prognosen für den Außenhandel im Jahr 2024 bleiben eher verhalten (+0,6%), da auch hier die geopolitischen Krisen aber auch die geldpolitischen Maßnahmen der Handelspartner-Länder die Nachfrage dämpfen. 34 sind die weiteren Verläufe des Russland-Ukraine-Kriegs und des Nahost-Konflikts, die sich beide auf die Energiepreise und somit nachteilig auf die in Deutschland ansässige, energieintensive Industrie auswirken können. Ein längeres Anhalten der Störung der Schifffahrtsroute durch das Rote Meer und in der Folge wieder eingesetzten Lieferverzögerungen könnte die deutsche Wirtschaft weiterhin schwächen.

1.2 Erwartete Entwicklung der Branche

In dem für die SPIE GfT GmbH relevanten Markt für Gebäudetechnik mit ausgeprägten Schwerpunkten in der Kommunikations-, Sicherheits- und Elektrotechnik bieten sich vielfältige Chancen zum Wachstum.

Die aktuelle geo- und klimapolitische Situation wird einen starken Einfluss auf die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen nehmen. Die Energiekrise zeigt die Bedeutung eines klimafreundlichen und krisenfesten Energiesystems für den Wirtschaftsstandort. Die Unternehmen richten ihren Fokus deutlicher auf Nachhaltigkeit und den effizienten Energieeinsatz. Nach den bereits realisierten Maßnahmen zur Energieeinsparung aus dem Energiesicherheitspaket werden die energieintensiven Unternehmen durch das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) zur Umsetzung wirtschaftlicher Energieeffizienzmaßnahmen verpflichtet. Der dadurch ausgelöste Schub an Projektumsetzungen wird das Geschäft der Anbieter von Gebäudetechnik positiv beeinflussen, insbesondere bei der Realisierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung, Schaltanlagen für die Stromversorgung, dem Energiemanagement und der Integration erneuerbarer Energien.

Im Bauhauptgewerbe wird für das Jahr 2024 ein Umsatzrückgang von 3% erwartet, vorwiegend wegen des starken Einbruchs im Wohnungsbau (-13%). Der Wirtschafts- und öffentliche Bau hingegen soll um jeweils 3% zulegen. 35 Laut Konjunkturbericht des Zentralverband des Deutschen Handwerks wird sich das Ausbaugewerbe wegen der mangelnden Auftragseingänge im Hochbau ebenfalls schlechter entwickeln, es sieht jedoch Potenzial im Sanierungsgeschäft und der anhaltenden Nachfragen von Energieeffizienzmaßnahmen. 36 Auch profitiert das Elektrohandwerk im Speziellen von den Wachstumsmärkten rund um das Thema Energieeffizienz (Photovoltaik, Energiemanagementsysteme etc.) und sieht mehrheitlich einer stabilen Geschäftsentwicklung in 2024 entgegen. 37 Als ein Marktteilnehmer sieht die SPIE GfT in der elektrischen Energietechnik für energieeffiziente Maßnahmen einen Stabilisierungsfaktor und wachsenden Markt. Im Gesamthandwerk bleibt die Bewältigung des Fachkräftemangels auch im Jahr 2024 weiterhin eine große Herausforderung. 38

Die Digitalbranche zeigt sich in einem von der geopolitischen Situation, Inflation und eingeschränkten Lieferketten geprägten unsicheren Marktumfeld sehr stabil. Der Digitalverband Bitkom erwartet für die Unternehmen der ITK-Branche im Jahr 2024 ein Umsatzwachstum von 4,4%. Somit werden die Umsätze voraussichtlich um rund Mrd EUR 10 auf Mrd. EUR 224,3 wachsen. Zugleich wird die Beschäftigtenzahl um 2,7% auf rund 1,37 Millionen steigen. Der von SPIE GfT bediente Teilmarkt der Informationstechnik soll 2024 um 6,1% wachsen, wobei für den Markt der Telekommunikation lediglich ein leichtes Wachstum um 1,0% auf Mrd. EUR 72,8 vorhergesagt wird. 39 Die Sicherheitstechnik hat mit den derzeitigen Krisen zu kämpfen und sieht wegen Investitionszurückhaltung bei den Unternehmen verhalten in die Zukunft. 40

Rechenzentren sind mit den Telekommunikationsnetzen das Rückgrat der Digitalisierung in Deutschland. Die Kapazitäten der Rechenzentren werden bis zum Jahr 2025 gegenüber 2021 um über 20% ansteigen. Cloud Computing wird sich bis dahin zum dominierenden Bereitstellungsmodell entwickeln und über 50% der Rechenzentrumskapazitäten ausmachen. 41 Mit dem am 18.11.2023 in Kraft getretenen Energieeffizienzgesetz sind Rechenzentren künftig an Energieeffizienzstandards gebunden. 42 Trends wie ein erhöhter Bedarf an Automatisierung, IoT oder KI im Rahmen eines abgesicherten Umfelds werden auch 2024 weiterer Treiber für den Wachstum im Rechenzentrums-Markt sein. 43 SPIE GfT mit seiner Expertise beim Aufbau und der notwendigen Transformation unterstützen.

Zusammenfassend stellen sich die von der SPIE GfT adressierten Märkte, trotz eines wirtschaftlich schwierigen Marktumfelds, als attraktiv dar und weisen große Potenziale für ein solides Wachstum auf. Ein langfristiges Andauern der geopolitischen Spannungen könnte sich negativ auf Konjunktur und Inflationen auswirken und mittelbaren Einfluss auf die Nachfrage entwickeln. Entscheidend für die weitere Entwicklung des Geschäftspotenzials wird eine schnelle Überwindung der baukonjunkturellen Schwäche in Deutschland sein.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

2.1 Auftragseingang

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Auftragseingang von Mio. EUR 32,9 erzielt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird kapazitätsbedingt eine überaus deutliche Reduzierung des Auftragseingangs erwartet.

2.2 Leistung

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die SPIE GfT GmbH einen deutlichen Anstieg der Leistung gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 (Mio. EUR 16,2). Quelle hierfür sind die vollen Auftragsbücher resultierend aus den guten Auftragseingängen in 2023.

2.3 Ertragslage

Auf der Grundlage einer stabilisierenden Leistungsentwicklung rechnet die SPIE GfT GmbH für das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlich positiveren EBIT .

2.4 Working Capital

Ausgehend von einem bereinigten Working Capital zum Jahresabschluss 2023 in Höhe von Mio.

EUR -2,1 wird eine moderate Verringerung des Working Capitals im Vergleich zum Berichtsjahr angestrebt. Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen soll der Stand der Überfälligen weiter reduziert werden.

2.5 Liquiditätsentwicklung

Am Jahresende 2023 belief sich der Cash-Bestand inkl. Cash-Pool auf TEUR 9.242. Der Cash-Bestand wird sich entsprechend der Entwicklung des EBIT im Vergleich zum Berichtsjahr moderat erhöhen.

3. Effiziente Organisation des Risikomanagements

Die Risikopolitik der SPIE GfT GmbH ist eingebettet in die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe und ist darauf ausgerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern.

Für das Risikomanagement ist innerhalb der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH die Abteilung Risikomanagement mit folgenden wesentlichen Aufgaben verantwortlich:

Risikotransparenz (Erkennen - Dokumentieren - Steuern),

Standardisierung und Beschreibung von Prozessen,

Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP) und

Qualitätssicherung von Kundenaufträgen inkl. Projektaudits.

Wesentlich für die Erreichung dieses Ziels ist die Steuerung der identifizierten Auftrags- und Absatzrisiken durch unternehmensinterne Standards und Freigabeprozesse. Die vereinheitlichten Freigabeprozesse und -grenzen werden in Abstimmung mit der Konzernführung kontinuierlich überprüft und nach Bedarf angepasst. Diese Anpassungen werden von der Abteilung "Risikomanagement" durch Schulungen in allen Geschäftsbereichen und Tochtergesellschaften begleitet.

Kunden- und Marktrisiken begegnen wir durch eine differenzierte Produkt- und Kundenstruktur sowie durch sorgfältige Kundenauswahl, kontinuierliche Überprüfungen der Bonität unserer Kunden und Lieferanten sowie durch effektives Debitoren- und Kreditorenmanagement einschließlich des Abschlusses einer Forderungsausfallversicherung für Risiken aus Insolvenz und Protected Default für ausgewählte Kunden.

Die hohe Wettbewerbsintensität führt zu einem anhaltend hohen Margendruck, dem z.B. durch Realisierung von Synergieeffekten innerhalb des SPIE-Konzerns sowie eine konsequente Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette als Multitechnik-Anbieter begegnet wird.

Risiken, die aus dem Krieg in der Ukraine entstehen, werden im Rahmen des Business Continuity Managements der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe berücksichtigt. Die sich aus dem Krieg für die Unternehmensgruppe ergebenden Risiken werden weiterhin fortlaufend analysiert, bewertet und angepasst. Mit dem sukzessiven Auslaufen der behördlichen Auflagen aus der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung hat die SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH Gruppe ebenfalls entsprechende Maßnahmen auslaufen lassen. Der in 2020 eingerichtete Corona-Krisenstab wurde eingestellt. Risiken aus der Pandemie und dem Ukraine-Krieg werden zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr gesehen.

4. Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklung

Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere aus der Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit Bestandskunden und dem hohen Investitionsbedarf in die Energieinfrastruktur. Zusätzlich sieht die Gesellschaft, auf Basis des eingeführten Controllings in der Projektabwicklung und Schulungsmaßnahmen für das Projekt- und Claimmanagement, deutliche Chancen auf verbesserte Projekterträge.

Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus dem Abschluss nicht profitabler Aufträge sowie dem Verlust von Großaufträgen mit hohem Mitarbeitereinsatz. Ersterem begegnet die Gesellschaft mit einem mehrstufigen Review- und Freigabeprozess, der bereits vor Angebotsbearbeitung in Form eines "Bid go/no-go"-Prozesses etabliert ist. Dieser Review-Prozess setzt sich in der Start-Up-Phase bei neuen Projekten sowie einem kontinuierlichen Review- und Verbesserungsprozess über die gesamte Laufzeit der Projekte fort. Durch die eingeleiteten Maßnahmen konnte die Anzahl nicht profitabler Aufträge signifikant reduziert werden. Dieser Ansatz wird weiterverfolgt. Einem möglichen Verlust wichtiger Aufträge wird durch eine intensive, koordinierte Betreuung wichtiger Bestandskunden begegnet. Diese umfasst auch die Durchführung von Workshops mit dem Kunden, um frühzeitig Optimierungspotentiale zu identifizieren und die Leistungserbringung an die Kundenerfordernisse anzupassen. Durch diese Maßnahmen erwarten wir eine weitere Steigerung der Kundenbindung und somit die Reduzierung des Auftragsverlustrisikos. Durch den anhaltenden Mangel an qualifizierten Projekt- und Bauleitern besteht die Gefahr das die Nachfrage nicht bedient werden kann. Dem begegnet die Gesellschaft mit intensiven Maßnahmen zur Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern.

Im Jahr 2022 richtete SPIE wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine einen Krisenstab ein, der sich mit möglichen negativen Auswirkungen des Konflikts auf das Geschäft von SPIE beschäftigte. Hierbei standen insbesondere Lieferverzögerungen- und Engpässe sowie der Umgang mit Materialpreissteigerungen im Fokus. Diesen Risiken konnte durch Preisfixierungen oder Preisanpassungen weitgehend reduziert werden. Da sich die Lieferketten inzwischen entspannt haben und die im Jahr 2022 erreichten Preislevel wieder gesunken sind, werden aktuell keine weiteren Risiken aus dem Konflikt gesehen. Der Krisenstab konnte in Laufe des Jahres 2023 aus den genannten Gründen aufgelöst werden.

Bestandsgefährdende oder entwicklungsbeeinträchtigende Risiken werden für die SPIE GfT GmbH nicht gesehen.

Die Belegschaft ist über Pläne zur zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft und dem geplanten Zusammenschluss mit anderen Unternehmen der SPIE Gruppe informiert worden.

 

Essen, den 15. Mai 2024

Schmitz Andreas, Geschäftsführung

1 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook Update, S. 1ff.
2 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
3 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
4 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
5 Vgl. EU-Kommission (2023): Herbstprognose 2023, o.S.
6 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 21.
7 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 161.
8 Vgl. DESTATIS (2024): Pressemitteilung: Exporte im Dezember 2023: -4,6 % zum November 2023, o.S.
9 Vgl. BMWK (2024): Pressemitteilung - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024, o.S.
10 Vgl. VdZ, VDS (2023): Heizungssparte bleibt Haupttreiber der Umsatzentwicklung der SHK-Branche, S. 1ff.
11 Vgl. ZVEH (2023): Herbst-Konjunkturumfrage des ZVEH, S. 1.
12 Vgl. ZVEH (2023): Herbst-Konjunkturumfrage des ZVEH, S. 2.
13 Vgl. ZDH (2023): ZDH-Konjunkturbericht 2 / 2023: Unsicherheit dämpft Stimmung, o.S.
14 Vgl. ZDH (2023): ZDH-Konjunkturbericht 2.2023, S. 4.
15 Vgl. ZDH (2023): ZDH-Konjunkturbericht 2.2023, S. 7.
16 Vgl. ZDB (2023): Baukonjunktur 2023/2024: Zwischen Fachkräftemangel und Kurzarbeit, o.S.
17 Vgl. Bundesregierung: EEG 2023 - Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, o.S.
18 Vgl. Umweltbundesamt: Erstmals über die Hälfte des Stroms in Deutschland erneuerbar, o.S.
19 Vgl. Bundesregierung (2023): Energieeffizienz - öffentliche Hand wird Vorbild, o.S.
20 Vgl. Bitkom (2024): Jahres-Pressekonferenz 2024, S. 5.
21 Vgl. Bitkom (2023): Digitalbranche wächst stabil im schwierigen Umfeld, o.S.
22 Vgl. Bitkom (2024): Jahres-Pressekonferenz 2024, S. 8.
23 Vgl. Bitkom (2024): Jahres-Pressekonferenz 2024, S. 12.
24 Vgl. Bitkom (2024): Jahres-Pressekonferenz 2024, S. 5.
25 Vgl. German DataCenter Association (2023): Datacenter Outlook Germany, S. 9.
26 Vgl. Bitkom, Eco, German Datacenter Association (2022): Rechenzentren für den Wirtschaftsstandort
Deutschland, S. 3.
27 Vgl. Bundesregierung: Energieeffizienz - öffentliche Hand wird Vorbild, o.S.
28 Vgl. BHE (2023): Herbst- Konjunktur-Umfrage, o.S.
29 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook Interim Report February 2024, S. o.S.
30 Vgl. IMF (2024): World Economic Outlook Update, S. 1.
31 Vgl. OECD (2024): Economic Outlook, Interim Report February 2024, o.S.
32 Vgl. BMWK (2024): Pressemitteilung - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024, o.S.
33 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 10.
34 Vgl. BMWK (2024): Jahreswirtschaftsbericht 2024, S. 156-158.
35 Vgl. ZDB (2023): Baukonjunktur 2023/2024: Zwischen Fachkräftemangel und Kurzarbeit, o.S.
36 Vgl. ZDH (2023): Konjunkturbericht 2.2023: Unsicherheit dämpft Stimmung, S. 7.
37 Vgl. ZVEH (2023): Herbstumfrage: E-Handwerke weiter mit stabiler Konjunktur, o.S.
38 Vgl. ZDH (2023): Unsicherheit und Risiken dämpfen Stimmung im Handwerk, o.S.
39 Vgl. Bitkom (2024): Jahres-Pressekonferenz 2024, S. 5ff.
40 Vgl. BHE (2023): Herbst- Konjunktur-Umfrage, o.S.
41 Vgl. Bitkom (2022): Rechenzentren in Deutschland 2022, S. 8.
42 Vgl. Bundesregierung (2023): Öffentliche Hand wird Vorbild beim Energiesparen, o.S.
43 Vgl. German Datacenter Association (2023): Datacenter Outlook Germany, S. 16.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.356,00 69.213,00
63.356,00 69.213,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.200,00 1.200,00
2. Unfertige Leistungen 11.085.381,23 13.658.357,47
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -7.364.351,93 -13.658.357,47
4. Geleistete Anzahlungen 8.130,21 0,00
3.730.359,51 1.200,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.664.932,84 4.743.796,91
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.038.348,11 8.215.545,77
3. Sonstige Vermögensgegenstände 40.847,17 51.361,96
16.744.128,12 13.010.704,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.688,18 11.485,63
6.688,18 11.485,63
20.481.175,81 13.023.390,27
20.544.531,81 13.092.603,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 8.674.048,91 8.674.048,91
9.774.048,91 9.774.048,91
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.461.602,30 1.094.320,38
2.461.602,30 1.094.320,38
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.874.786,62 200.736,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.062.028,40 1.641.464,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.309.319,15 339.512,47
4. Sonstige Verbindlichkeiten 62.746,43 42.520,71
(davon aus Steuern: EUR 51.484,97; Vorjahr: EUR 41.720,71)
8.308.880,60 2.224.233,98
20.544.531,81 13.092.603,27

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 18.724.738,18 12.133.307,92
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen 2.572.976,24 2.443.447,65
3. Sonstige betriebliche Erträge 316.972,15 249.910,27
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.086.378,87 3.819.974,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.526.441,84 6.094.848,04
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.751.496,01 3.653.164,04
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen 804.152,60 788.320,24
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des des Anlagevermögens und Sachanlagen 26.607,51 25.638,47
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.720.833,84 1.757.835,10
8. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 0,00 13,81
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.432,40 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 125.355,88; Vorjahr EUR 0,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(davon an verbundene Unternehmen EUR 94.580,68; Vorjahr: EUR 59.718,41) 94.580,68 59.832,44
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -4.353,81
12. Ergebnis nach Steuern -2.415.324,86 -1.368.579,68
13. Sonstige Steuern 42.066,46 52.784,01
14. Erträge aus Verlustübernahme 2.457.391,32 1.421.363,69
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Sitz der SPIE GfT GmbH ist Essen, das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Essen. Die Handelsregisternummer lautet HRB 13349.

Der Jahresabschluss der SPIE GfT GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB insoweit in Anspruch, dass die Angaben zu § 285 Nummer 4 und 32 nicht gemacht werden.

Alleinige Gesellschafterin der SPIE GfT GmbH ist die SPIE Building Technology & Automation GmbH (SPIE BTA) mit Sitz in Gießen mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Die Gesellschaft ist steuerlich in den Organkreis der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH eingebunden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzugebende "Davon"-Vermerke sind teilweise in den Anhang übernommen worden.

Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt für Konzessionen, Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten zwei bis fünf Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 13 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Geringwertige Anlagegüter von EUR 250 bis EUR 1.000 werden im Zugangsjahr in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen Material-, Konstruktions- und Montagekosten und einen Zuschlag für Material- und Fertigungsgemeinkosten. Finanzierungskosten, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, werden nicht einbezogen. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Pauschalwertberichtigungen werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 1,5 % (Vorjahr 1,5%) für das allgemeine Kreditrisiko auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, wobei Effekte aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes und des Abzinsungssatzes sowie aus einer geänderten Schätzung der Restlaufzeiten im Finanzergebnis ausgewiesen werden.

Die Abzinsung der langfristigen Rückstellungen erfolgt gemäß § 253 Absatz 2 HGB nach laufzeitadäquaten Abzinsungssätzen, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt und bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB) ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Vorräte

Die Unfertigen Leistungen beinhalten ausschließlich unverrechnete Lieferungen und Leistungen aus Kundenaufträgen.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag TEUR 12.038 (Vorjahr: TEUR 8.216), davon entfallen auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 9), aus sonstigen Forderungen TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 141), aus Forderungen aus Cash-Pooling TEUR 9.236 (Vorjahr: TEUR 6.644), sowie aus Forderungen gegen die Alleingesellschafterin aus Verlustübernahme TEUR 2.457 (Vorjahr: TEUR 1.421).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 51) beinhalten im Wesentlichen Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25).

(4) Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt beim Organträger, der SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH, Ratingen.

(5) Mindeststeuer

Der gebuchte Steueraufwand der Organschaft für das laufende Jahr ist höher als der Wert, der sich aus der Berechnung gemäß Mindeststeuergesetz ergeben würde.

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten:

31.12.2023
TEUR
Vorjahr
TEUR
Erlösschmälerungen 2.031 606
Personalaufwendungen 337 338
Gewährleistung 73 105
Jahresabschlusskosten 9 10
Übrige sonstige Rückstellungen 12 36
2.462 1.094

(7) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 118 (Vorjahr: TEUR 103) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 81) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.275 (Vorjahr: TEUR 259).

Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Sonstige Angaben

(8) Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 zählte die Belegschaft unverändert zum Vorjahr durchschnittlich 71 Arbeitnehmer.

2023 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 44 44
Angestellte 27 27
71 71
Auszubildende 8 8
79 79

(9) Geschäftsführer

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

 

Herr Christian Kuballa (bis 4. März 2024), Geschäftsführer der SPIE GfT GmbH,

 

Herr Schmitz Andreas (seit 4. März 2024), Geschäftsführer der SPIE GfT GmbH

(10) Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans

Bezüglich der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

(11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich per 31.12.2023 aus Raummieten auf TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 238) und aus Pkw Leasingverträgen auf TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 213).

(12) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer PWC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 28 (Vorjahr TEUR 29, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft).

(13) Weitere Angaben

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss aufstellt, ist die SPIE SA, Cergy/Frankreich. Der Konzernabschluss wird unter der Firma SPIE Deutschland & Zentraleuropa GmbH beim Unternehmensregister veröffentlicht.

Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund eines mit der SPIE BTA bestehenden Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von TEUR 2.457 (Vorjahr: TEUR 1.421), von dieser ausgeglichen.

(14) Nachtragsberichterstattung

Die Belegschaft ist über Pläne zur zukünftigen Entwicklung der Gesellschaft und dem geplanten Zusammenschluss mit anderen Unternehmen der SPIE Gruppe informiert worden.

 

Essen, den 15. Mai 2024

SPIE GfT GmbH

Schmitz Andreas, Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.345,58 0,00 0,00 26.345,58
26.345,58 0,00 0,00 26.345,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 325.415,98 20.750,51 34.203,77 311.962,72
325.415,98 20.750,51 34.203,77 311.962,72
351.761,56 20.750,51 34.203,77 338.308,30
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.345,58 0,00 0,00 26.345,58
26.345,58 0,00 0,00 26.345,58
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.202,98 26.607,51 34.203,77 248.606,72
256.202,98 26.607,51 34.203,77 248.606,72
282.548,56 26.607,51 34.203,77 274.952,30
Restbuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 63.356,00 69.213,00
63.356,00 69.213,00
63.356,00 69.213,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SPIE GfT GmbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SPIE GfT GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPIE GfT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 15. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Barnert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Reza Esmailian, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. August 2024 festgestellt.

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