Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 27672
Vorher
Zechengrün 46. V V GmbH
Eingetragen
10.11.2016
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von SportgerätenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Geschenk-, Deko- und Merchandisingartikeln jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Dirk Stephan Adrian
seit 9.1.2024
Prokura
Kay Skowronnek
seit 9.1.2024
Prokura
Michael Meier
seit 20.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
17.500 €
70.00%
Germany
5.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Räder GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Räder GmbH

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft ist in der Konsumgüterbranche mit Fokus auf Geschenkartikel und Wohnaccessoires tätig. Das Leistungsspektrum in diesem Bereich umfasst Artikel für alle Wohn- und Lebensbereiche aus nachhaltigen Materialien wie Papier, Porzellan, Glas und Holz, welche überwiegend am Sitz der Gesellschaft designt und teilweise in Handarbeit - zumeist in kleinen Manufakturen in Asien - exklusiv für Räder gefertigt werden.

Die Produkte der Gesellschaft gelangen über festangestellte Außendienstmitarbeiter, Handelsvertreter und Distributoren, sowie internen und externen Messen im In- und Ausland in rund 50 Länder der Welt; mit dem Schwerpunkt Europa. 77,2 % des Umsatzes liegen in Deutschland.

1.2 Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt der Räder GmbH liegt auf der Entwicklung eigener Designs. Im Jahr 2023 waren im Produkt- und Graphikdesign 15 Mitarbeiterinnen durchgängig für die Entwicklung eigener Artikel tätig.

Regelmäßige Analysen von Sortimenten, Zielgruppen und Produktlebenszyklen bilden die Grundlage für eine ausgewogene Artikelstruktur abgestimmt auf die verschiedenen Absatzkanäle.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Das erste vorliegende reale Jahresergebnis liegt damit leicht unter der am 5. Januar 2024 veröffentlichten Schätzung. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 um 3,9 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt, 2021 war der Umsatz nochmals um real 0,6 % gestiegen. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 (-0,7 %) und 2023 (-3,3 %) rückläufig. Damit lag der reale Jahresumsatz im Einzelhandel 2023 noch 1,3 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_041_45212.html

2.2 Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um 11,9 % oder T€ 4.864 auf T€ 36.137. Diese negative Entwicklung liegt unter dem allgemeinen Markttrend. Darüber hinaus wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 7.212 (i.V. T€ 11.923) erzielt.

Mit rund 5200 Handelskunden ist die Gesellschaft in den Branchen Glas, Porzellan, Keramik, Geschenkartikel, Floristik, Buchhandel, Warenhäuser, Versandhandel, Einrichtungshäuser sowie Papier-, Büro- und Schreibwaren breit vertreten. Durch die hohe Anzahl an Verkaufspunkten und einer gesunden Umsatzverteilung besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden.

2.3 Investitionen

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen insgesamt T€ 770. Die Investitionen betrafen mit T€ 201 Anzahlungen auf Software, T€ 262 für Geschäfts- oder Firmenwert und mit T€ 307 das Sachanlagevermögen. Die Investitionen in Sachanlagen entfielen mit T€ 307 auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Von dem Betrag der Abschreibungen von T€ 1.139 entfallen T€ 338 auf das Investitionsvolumen im Bereich der Sachanlagen.

2.4 Personal- und Sozialbereich; Umwelt

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 116). Der Rückgang der Arbeitnehmerzahl im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr ist darauf zurückzuführen, dass das noch im Jahr 2022 bestehende Lager mit eigenen Mitarbeitern Anfang 2023 aufgelöst wurde.

In den Bereichen Gesundheits-, Arbeits- und Unfallschutz waren keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen. Alle Arbeiter- und Angestelltenverträge basieren auf einzelvertraglichen Regelungen.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2023 war trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage insgesamt sehr zufriedenstellend. Die produktbezogenen Kosten waren auf Planniveau. Die Umsatzerlöse lagen mit T€ 36.137 insgesamt mit T€ 1.637 über den Planerlösen. Im Prognosebericht des Vorjahres ist die Geschäftsführung von einem Planumsatz von T€ 34.500 ausgegangen. Zu beachten ist, dass solche Prognosen sich im aktuell volatilen Marktumfeld als schwierig gestalten. Die Rohertragsmarge liegt mit 67,9 % (i.V 69,8 %) Punkten auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis vor Steuern liegt im Berichtsjahr bei T€ 7.212.

Als auftragsproduzierendes Unternehmen betreffen die Aufwendungen der Räder GmbH neben den Kosten für Wareneinsatz insbesondere Personalkosten. Diese betrugen im Jahr 2023 T€ 4.955 (i.V. T€ 6.550) oder rund 13,71 % (i.V. 16,0 %) der Umsatzerlöse. Der Rückgang ist im Berichtsjahr darauf zurückzuführen, dass das noch im Jahr 2022 bestehende Lager mit eigenen Mitarbeitern Anfang 2023 aufgelöst wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf T€ 11.544 (i.V. T€ 9.532) und beinhalten als wesentliche Bestandteile Raumkosten (T€ 683), Werbe- und Reisekosten (T€ 2.344) und Kosten der Warenabgabe (T€ 6.532).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 324 (i.V. T€ 437) betreffen im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung, Sachbezüge und Schadenersatz.

Insgesamt konnte nach Verrechnung der sonstigen Finanzierungskosten von T€ 23 (i.V. T€ 55) und der Ertragsteuern von T€ 2.414 (i.V. T€ 3.988) ein Jahresüberschuss von T€ 4.798 (i.V. T€ 7.935) ausgewiesen werden.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich über eigene Liquidität sowie einem Darlehen eines Kreditinstituts. Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 655, die nicht gegenüber Banken bestehen, sind vollständig durch flüssige Mittel gedeckt. Aufgrund des weiterhin positiven Cash-Flows aus der operativen Tätigkeit in Höhe von T€ 8.465 erhöhte sich der Bestand an Flüssigen Mitteln auf T€ 9.336 (i.V. 8.443).

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme (T€ 23.776) ist im Vergleich zu 2022 um T€ 5.176 gesunken. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen durch die abschreibungsbedingte Verringerung des Anlagevermögens um T€ 414 auf T€ 3.381 (i.V. T€ 3.795), den um T€ 4.365 niedrigeren Ausweis an Vorräten von T€ 8.131 (i.V. T€ 12.496) und aus den geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.265. Weiterhin beeinflusste der positive Anstieg der liquiden Mittel um T€ 893 die verringerte Bilanzsumme.

Das bilanzielle Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 T€ 20.062 (i.V. T€ 21.264). Der geringe Rückgang resultiert aus einer im Berichtsjahr vorgenommenen Ausschüttung und durch den hinzuzurechnenden Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.798.

Die Gesellschaft weist damit eine Eigenkapitalquote von 84,4 % aus (73,4 % im Vorjahr). Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital und das langfristig zur Verfügung stehende Fremdkapital gedeckt.

Die Steuerrückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.822 auf T€ 890 (i.V. T€ 2.712) gesunken. Die übrigen Rückstellungen verringerten sich um T€ 142 auf T€ 556 (i.V. T€ 698) und betreffen i.W. Abfindungen (T€ 275) und Personalkostenrückstellungen (T€ 167).

Die Verbindlichkeiten sanken insgesamt von T€ 4.271 im Vorjahr auf T€ 2.258 im aktuellen Geschäftsjahr. Hierfür waren um T€ 797 gesunkene sonstige Verbindlichkeiten, tilgungsbedingt rückläufige Kreditverbindlichkeiten von T€ 818 und T€ 399 gesunkene Lieferverbindlichkeiten verantwortlich.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung werden die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen.

5. Chancen und Risikobericht

Das Risikomanagementsystem umfasst eine detaillierte Planungsrechnung für 2023 und 2024 sowie monatliche Berichterstattungen, welche auf einem zentralen, standardisierten Reporting-System beruhen, sowie weitere Informationen über den laufenden Geschäftsbetrieb, auf deren Basis die Geschäftsführung etwaige Abweichungen analysiert, um mögliche Risiken zu erkennen. Der Betrachtungszeitraum beträgt 2 Jahre ausgehend vom Bilanzstichtag. Ferner wurde eine umfassende Liquiditätsplanung installiert, welche anhand der Kontostände, OPOS, sowie BWA-Zahlen auf den jeweils neusten Stand angepasst und seitens der Geschäftsführung analysiert wird.

Das Devisenrisiko wird durch Kurssicherungen und vorsichtige Kalkulationen minimiert

In der monatlichen internen Berichterstattung werden die bedeutsamsten Leistungsindikatoren und weitere Kennzahlen dargestellt und erläutert. Bei Ergebnisveränderungen werden die einzelnen Ursachen analysiert und in entsprechende Managementmaßnahmen übergeleitet. Die gesamtwirtschaftliche Lage und die branchenbezogene Detailbetrachtung korreliert die Konsumlaune der Verbraucher und somit die Nachfrage nach unseren Produkten in den hohen Maßen mit der Geschäftsentwicklung der Räder GmbH. Leider belastet die Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in vielen Regionen, insbesondere in den Kernabsatzmärkten der Räder GmbH, eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Umgekehrt bietet ein wirtschaftlicher Aufschwung die größten Möglichkeiten zu einer deutlichen Belebung und zu einer deutlich positiveren Geschäftsentwicklung. Alle wesentlichen Anstrengungen in der weiteren Internationalisierung der Marke räder (z.B. Markteintritt in die USA zum Jahresstart 2024), Weiterentwicklung der Designstrategie als auch die konsequente Bestrebung alle Geschäftsprozesse zu digitalisieren sind ein elementarer Baustein der Räder Gesamstrategie.

Die operativen Risiken der Beschaffungssituation und der gesamten Supply-Chain stellen weitestgehend kein besonderes Risiko dar. Das gesamte Liquiditätsmanagement ist sehr sicherheitsorientiert ausgelegt und durch zusätzliche (nicht benötigte) KK-Linien sichergestellt.

Sowohl die finanzielle Unabhängigkeit der Räder GmbH, der besonderen Designleistung als auch Produktportfolio in Verbindung einer besonderen Marktstellung in allen relevanten Absatzkanälen eröffnet weiterhin positive Marktchancen für die Räder GmbH. Diese werden maßgebend von der Konsumlaune und Klima in den kerneuropäischen Absatzmärkten abhängig sein. Für die weiterhin ehrgeizigen Wachstumsziele der Räder GmbH wird die Führungsrunde der Räder GmbH durch eine international erfahrene Vertriebsleitung erweitert, um den Anforderungen eines modernen Vertriebsmanagements gerecht zu werden und alle Marktpotentiale optimal und effizient abzuschöpfen.

6. Prognosebericht

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr sind weiterhin verhalten. Neben den anhaltenden Effekten der weltweiten Konsumzurückhaltung wird grundsätzlich keine konjunkturelle Trendwende im Jahr 2024 erwartet. Die laufenden Anstrengungen in der Erweiterung der Absatzkanäle und Märkte bieten auf Basis eines soliden Fundaments weiterhin gute Markchancen für die 2. Jahreshälfte. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer abzuschätzen, angesichts der weiterhin volatilen Marktlage, wann der Konsument nachhaltig zurückkommt und das Konsumklima sich belebt. Räder wird aufgrund des breiten Absatzmixes weiterhin gegen den Markttrend wachsen, da die partnerschaftliche Weiterentwicklung und das konsequente Bekenntnis zur Marke Räder zu zusätzlichen Wachstumschancen z.B. im Bereich des Buchhandels oder Gartencenter führen kann.

Das gesamte Geschäftsmodell der Räder GmbH erweist sich nach wie vor als sehr robust, da es weiterhin gelingt die eigenen Shop-Systeme als auch die Neukundenquote weiter auszubauen. Damit wird die Flächensicherung als auch die Vertriebsdichte für die Marke Räder weiter erhöht. Auch die ersten Ergebnisse im Rahmen der Designstrategie tragen erste Früchte in der Akzeptanz zum Handel. Ebenso wie die Weiterentwicklung des Produktportfolios steht die weitere Marktdurchdringung und die Verzahnung von allen relevanten Marketingaktivitäten in Bezug auf die von räder definierten Endverbraucherzielgruppen im Fokus der gesamten Unternehmenspositionierung. Räder schafft es weiterhin in einem volatilen Markt neue Kunden und Händler zu gewinnen. Der weitere Geschäftsverlauf wird daher primär von der aktuellen Konsumentwicklung beeinflusst und Räder wird weiterhin als der Top-Partner in der Branche wahrgenommen. Sollte es nicht zu einer Rezession der Weltwirtschaft kommen oder eine längere Konsumzurückhaltung eintreten ist die Räder GmbH bestens aufgestellt und wird überproportional an der Entwicklung partizipieren können.

 

Bochum, den den 29.05.2024

Michael Meier, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.381.150,53 3.795.374,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.121.128,53 3.459.136,89
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.305.411,00 1.684.994,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 937.849,00 922.098,00
3. geleistete Anzahlungen 877.868,53 852.044,89
II. Sachanlagen 260.022,00 336.238,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.395,00 1.657,00
2. technische Anlagen und Maschinen 194,00 15.303,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.433,00 319.278,00
B. Umlaufvermögen 20.115.355,45 24.852.346,49
I. Vorräte 8.131.116,77 12.495.890,24
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.218,80 10.742,23
2. fertige Erzeugnisse und Waren 7.359.888,76 11.482.390,37
3. geleistete Anzahlungen 761.009,21 1.002.757,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.648.666,09 3.913.909,09
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.791.899,66 2.994.781,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 856.766,43 919.127,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.335.572,59 8.442.547,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 279.803,06 304.986,70
Aktiva 23.776.309,04 28.952.708,08

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.061.742,47 21.264.068,91
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 15.239.068,91 13.303.673,87
III. Jahresüberschuss 4.797.673,56 7.935.395,04
B. Rückstellungen 1.446.181,10 3.410.390,00
1. Steuerrückstellungen 889.786,00 2.712.436,00
2. sonstige Rückstellungen 556.395,10 697.954,00
C. Verbindlichkeiten 2.257.895,94 4.271.374,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 552.704,72 1.369.564,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.049.819,71 1.449.392,70
3. sonstige Verbindlichkeiten 655.371,51 1.452.416,79
davon aus Steuern 124.227,54 143.373,34
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.766,60 6.444,53
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.489,53 6.875,00
Passiva 23.776.309,04 28.952.708,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 36.136.664,56 41.000.672,26
2. sonstige betriebliche Erträge 323.383,40 437.338,90
3. Materialaufwand 11.629.449,34 12.369.842,14
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.629.449,34 12.369.842,14
4. Personalaufwand 4.954.940,95 6.550.346,73
a) Löhne und Gehälter 4.138.288,84 5.642.009,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 816.652,11 908.337,23
davon für Altersversorgung 12.653,01 6.202,39
5. Abschreibungen 1.188.636,59 1.009.204,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.138.636,59 1.008.074,58
davon außerplanmäßige Abschreibungen 100.000,00 75.000,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 50.000,00 1.129,98
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.544.314,92 9.532.173,09
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 92.969,96 1.982,41
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.783,64 55.313,13
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.414.162,50 3.987.520,80
10. Ergebnis nach Steuern 4.797.729,98 7.935.593,12
11. sonstige Steuern 56,42 198,08
12. Jahresüberschuss 4.797.673,56 7.935.395,04

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Räder GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Räder GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde hinsichtlich § 285 Nr. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Räder GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Essen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Essen
Register-Nr.: HRB 27672

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem dauerhaft niedrigeren Wert erforderlich ist. Die planmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände umfassen in der Regel einen Zeitraum von 2 bis 10 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - bei abnutzbaren Gegenständen abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Methode. Die planmäßigen Abschreibungen umfassen in der Regel einen Zeitraum von 2 bis 50 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem dauerhaft niedrigeren Wert erforderlich ist. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs aktiviert und aus Vereinfachungsgründen voll abgeschrieben. Der Posten ist auch insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden durchgeführt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde somit beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Risiken wurden durch entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung nebst flüssiger Mittel, sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr wurden im Rahmen der Vorschriften des § 256 a HGB bewertet.

Latente Steuern

Es bestehen aktive latente Steuern für Bilanzunterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen, die in Anwendung von § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurden. Temporäre Differenzen bestehen insbesondere aus der unterschiedlichen Bewertung von immateriellen Vermögensgegenständen.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.081.586,18 37.760,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.305.248,97 261.532,50 0,00
3. geleistete Anzahlungen 927.044,89 163.583,64 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.313.880,04 462.876,14 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.618,16 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 47.626,24 0,00 41.909,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.263.148,89 307.104,09 106.303,29
Summe Sachanlagen 2.313.393,29 307.104,09 148.212,84
Summe Anlagevermögen 10.627.273,33 769.980,23 148.212,84
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.760,00 5.157.106,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.566.781,47
3. geleistete Anzahlungen -37.760,00 1.052.868,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8.776.756,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.618,16
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.716,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.463.949,69
Summe Sachanlagen 0,00 2.472.284,54
Summe Anlagevermögen 0,00 11.249.040,72
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.396.592,18 455.103,00 0,00 0,00 3.851.695,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.383.150,97 245.781,50 0,00 0,00 1.628.932,47
3. geleistete Anzahlungen 75.000,00 100.000,00 0,00 0,00 175.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.854.743,15 800.884,50 0,00 0,00 5.655.627,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 961,16 262,00 0,00 0,00 1.223,16
2. technische Anlagen und Maschinen 32.323,24 2.454,00 29.254,55 0,00 5.522,69
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.943.870,89 335.036,09 73.390,29 0,00 2.205.516,69
Summe Sachanlagen 1.977.155,29 337.752,09 102.644,84 0,00 2.212.262,54
Summe Anlagevermögen 6.831.898,44 1.138.636,59 102.644,84 0,00 7.867.890,19
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.305.411,00 1.684.994,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 937.849,00 922.098,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 877.868,53 852.044,89
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.121.128,53 3.459.136,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.395,00 1.657,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 194,00 15.303,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 258.433,00 319.278,00
Summe Sachanlagen 0,00 260.022,00 336.238,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.381.150,53 3.795.374,89

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

In 2017 wurde ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts liegt in der hohen Stabilität und Bestandsdauer der Branche, der Stabilität der Marke und dem langen Lebenszyklus der Produkte begründet. Gleiches gilt für den im Berichtsjahr hinzugekommenen Firmenwert.

Angabe zu Forderungen

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.791,9 1.791,9 0,0
(im Vorjahr) (2.994,8) (2.994,8) (0,0)
sonstige Vermögensgegenstände 856,8 856,8 0,0
(im Vorjahr) (919,1) (919,1) (0,0)
Summe 2.648,7 2.648,7 0,0
(im Vorjahr) (3.913,9) (3.913,9) (0,0)

Angabe zu Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Positionen Rückstellungen für Personalkosten mit 161,1 (i.V. TEUR 112,7) und Rückstellungen für Abfindungen mit TEUR 275,0 (i.V. TEUR 400,0) enthalten.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR kleiner 1 J.
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 552,7 552,7 0,0
(im Vorjahr) (1.369,6) (816,9) (552,7)
aus Lieferungen und Leistungen 1.049,8 1.049,8 0,0
(im Vorjahr) (1.449,4) (1.449,4) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 655,4 655,4 0,0
(im Vorjahr) (1.452,4) (1.452,4) (0,0)
Summe 2.257,9 2.916,4 0,0
(im Vorjahr) (4.271,4) (3.718,7) (552,7)

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Angabe zu sonstigen betrieblichen Erträgen

Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge in Höhe von TEUR 74,5 (i.V. TEUR 237,6).

Angabe zu sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Aus der Währungsumrechnung resultieren Aufwendungen in Höhe von TEUR 52,4 (i.V. TEUR 103,7). Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 62,8 (i.V. TEUR 67,1) angefallen.

Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 10.451,3. Davon haben TEUR 61,1 eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und TEUR 10.390,2 von mehr als einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Darüber hinaus bestehen keine sonstigen nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 6,00
Angestellte 62,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 72,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 55,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 17,00

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer: Michael Meier ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführerin (bis 31.12.2023): Kathrin Völker ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen getätigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 31und entfällt mit TEUR 27 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie mit TEUR 4 auf andere Bestätigungsleistungen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu erwarten ist.

Allerdings ist zu berichten, dass der nach wie vor bestehende Ukraine-Konflikt, die weiterhin spürbaren Wirkungen der Energiekrise, sowie Belastungen durch die Inflationsentwicklung Einfluss auf die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage haben. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses sind die weitere Entwicklung dieser Krisen und deren Folgen für die Weltwirtschaft sowie für die Gesellschaft weiterhin nicht absehbar, jedoch halten wir negative Folgen für die Gesellschaft bspw. durch höhere Personal-, Energie- und Logistikkosten für denkbar.

Konzernzugehörigkeit

Die Räder GmbH wird in den Konzernabschluss der Mamisch Family Office GmbH, Grünwald, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. Somit verbleibt ein Gewinnvortrag von EUR 15.239.068,91.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 4.797.673,56.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags in Höhe von EUR 15.239.068,91 ergibt sich ein Betrag von EUR 20.036.742,47, der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bochum, den 29.05.2024

Michael Meier, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Räder GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Räder GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Räder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Düsseldorf, den 10. Dezember 2024

Ruslan Abakumov, Wirtschaftsprüfer

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