Klaas Service- und Vertriebs GmbH

Raiffeisenstraße 26, 59387 Ascheberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 9923
Eingetragen
8.12.2005
Branche
Herstellung von Bau- und BaustoffmaschinenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenGroßhandel mit Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Baumaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Hubertus Küter
seit 8.12.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klaas Service- und Vertriebs GmbH

Ascheberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Klaas Service- und Vertriebs GmbH wurde am 28. November 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Ascheberg.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Wir sind als Händler für den Vertrieb, die Reparatur und die Vermietung von Klaas Alu-Kranen und Schrägaufzügen incl. Zubehör deutschlandweit exklusiv mit bisher zehn Niederlassungen tätig. Wir können unseren Kunden dadurch die gesamte Angebotspalettte der Klaas-Produkte ortsnah, zeitnah und mit gewohntem Service und Know-How anbieten.

Niederlassungsstandorte:

Ascheberg, Korbußen (Gera), Tübingen, Wittenberg, Neu Wulmstorf (Hamburg), Mammendorf (München), Bad Nenndorf (Hannover), Weisendorf (Nürnberg), Kirchheim- bolanden (Rhein-Main/Rhein-Neckar) und Grevenbroich (Rheinland).

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die sich im Vorjahr weiter leicht erholende gesamtwirtschaftliche Konjunktur konnte den Aufschwung nicht in das Jahr 2023 mitnehmen. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 %.

Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 weiterhin geprägt vom Ukraine-Krieg und den damit verbundenen Preissteigerungen in der Energiebeschaffung und den Lieferkettenproblemen. Die deutsche Wirtschaft war gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt.

Entwicklung der Branche

Die Entwicklung in der Maschinenbaubranche übersteigt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung deutlich. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entwickelte sich die Branche besser als die Gesamtwirtschaft. Der Umsatz in der Branche ist trotz Energiekrise deutlich um 7,7 % gestiegen (Vorjahr: 10,1 %), wohingegen die Gesamtwirtschaft - gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen - um 0,3 % gesunken ist. Der Anteil deutscher Unternehmen an der weltweiten Maschinenproduktion lag 2023 bei 11,7 %. Damit rangiert die Branche international weiterhin auf Platz 3 hinter China und den USA. Der Teilbereich der Branche "Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln" befindet sich anders als der Maschinenbau insgesamt seit einigen Jahren auf Wachstumskurs.

Die Klaas Service- und Vertriebs GmbH hat einen deutlichen Umsatzanstieg zu verzeichnen. Es war zu keinem Zeitpunkt nötig, staatliche Hilfen wie Kurzarbeitergeld in Anspruch zu nehmen.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Klaas Service- und Vertriebs GmbH war insgesamt sehr zufriedenstellend.

Der letztjährige Prognosebericht konnte bezogen auf die dort angesprochenen Umsatz- und Ertragssentwicklungen in diesem Geschäftsjahr erfüllt werden. Aufgrund der vorgenannten guten konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten Umsatz und Absatz das Jahr 2022 deutlich übersteigen.

Der Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf Nachholeffekte aus dem Jahr 2022, auf Preisanpassungen und auf gestiegene Nachfrage im laufenden Jahr zurück zu führen.

Für 2024 rechnet die Geschäftsleitung mit sinkenden Umsatzerlösen auf Niveau des Jahres 2021. Dementsprechend wird das Ergebnis insgesamt positiv, aber unter Vorjahresniveau liegen.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Klaas Service- und Vertriebs GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 40,6 %.

Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 93,2%, der Auslandsanteil lag bei 6,8 %.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist erfreulich gut und deutlich oberhalb des Vorjahresumsatzes.

Die Gesamtleistung stieg um 39,0 %.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 22,8 % gestiegen.

Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus Tariferhöhungen und einer Zunahme des Personalbestandes.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 969 auf T€ 5.521 ist insbesondere auf gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Kosten der Warenabgabe, Fahrzeugkosten und Werbe- und Reisekosten zurückzuführen.

Gegenüber dem Vorjahr stieg das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um T€ 2.366 auf T€ 7.248.

Dies entspricht einem Anstieg von 48,5 %.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum T€ 6.362 (Vorjahr: T€ 788 Euro).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -T€ 3.286 (Vorjahr: -T€ 1.071).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -T€ 2.563 (Vorjahr: -T€ 359).

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr ausgezeichnet.

Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückführen.

Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden.

Wir rechnen damit, die derzeitige Verschuldung in Höhe von 27,8 % der Bilanzsumme weiter abbauen zu können.

Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme von Klaas Service- und Vertriebs GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 32.529.563,21 Euro. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (26.867.845,09 Euro) um 21,1 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 45,3 % gekennzeichnet.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um T€ 3.876.

Im Wesentlichen wurde investiert in: Mietgeräte und Geschäftsausstattung.

Das Umlaufvermögen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um T€ 1.803.

Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen T€ 5.414.

28,7 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Das Vorratsvermögen konnte deutlich ausgebaut werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt.

Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 72,1 % gekennzeichnet.

27,8 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 0,2 % auf mittelfristiges Fremdkapital.

Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch das Eigenkapital gedeckt.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Zurückhaltung ein unter dem Vorjahr liegendes Ergebnis.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres gut ausgelastet.

Grundlage unserer Umsatzschätzung ist die bisherige Entwicklung der Umsätze und des Auftragseingangs.

Unsere Investitionstätigkeit wird sich weiterhin auf den Ausbau des Mietparks konzentrieren.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch:

Nach einem außergewöhnlich erfolgreichem Jahr 2023, erwarten wir in 2024 eine Normalisierung in der Umsatz- und Erlös-Situation auf Niveau des Jahres 2021, somit ein spürbarer Rückgang der Umsatzerlöse.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sorgen dafür, dass die Bereitschaft für Investitionen in hochwertige Anlagegüter getrübt ist. Dies führt im Bereich der Aluminiumkrane zu einem sich verkleinernden Absatzmarkt. Der dadurch gestiegene Wettbewerb um die Marktanteile bewirkt einen stärkeren Preisdruck und erschwert die Erlössituation.

Wir haben über die vergangenen Jahre ein funktionierendes Service-Netz aufgebaut. Die daraus resultierenden stabilen Kundenbeziehungen sorgen auch in dieser schwierigen Marktsituation für Stabilität im Absatz. Durch die Einführung neuer Produkte und die Erschließung neuer Kundengruppen wird dem negativen Markttrend entgegengewirkt.

Insgesamt erwarten wir in 2024 ein positives Ergebnis bei einer Ausweitung des Marktanteils in den relevanten Kundegruppen.

Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen.

Nachfolgende Risiken bieten ebenso Chancen:

- Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

- Produktrisiken

- Finanzrisiken

- Investitionsrisiken

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

- belebender Konjunktur

- der Erschließung neuer Absatzmärkte

- einer stabilen finanziellen Situation

- neuen innovativen Produkten

- hoher Produktqualität

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Geschäftsführung ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem.

Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- der Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- laufende Prüfungen durch interne Revision

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

- Maßnahmen zur Funktionstrennung

Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.

Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Maschinenbaubranche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in den wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekriegs, der daraus resultierenden Energiekrise, der Coronapandemie, einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise sowie der instabilen politischen Lage weltweit. Für die Branche erwarten wir aufgrund der oben genannten Kriterien und der Anhebung der Zinssätze durch die EZB eine Abkühlung der Baubranche und damit verbunden ein Rückgang der Nachfrage an Kranen. Ebenfalls aufgrund des Ukrainekriegs erwarten wir in Teilbereichen Lieferengpässe für Lkw. Diesem Risiko begegnen wir durch einen entsprechenden Vorratsaufbau.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

Personalrisiken

Die Klaas Service- und Vertriebs GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

E. Forschung und Entwicklung

Ein Erfolgsbestandteil der Klaas-Gruppe ist die ständige Erweiterung der Produktpalette durch Entwicklung neuer Geräte sowie Verbesserung der Qualität, Funktionalität und Leistungsfähigkeit der bestehenden Produkte. Wir setzen dazu auch auf unsere Kunden als Impulsgeber.

F. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Niederlassungen sind in den vergangenen Jahren konstant gewachsen.

Die Anzahl der Niederlassungen betrug zum Jahresende 2023 10.

G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % auf T€ 6.882.

Mit T€ 5.793 entfielen davon 84,2 % auf Löhne und Gehälter.

Von den Lohnnebenkosten waren T€ 1.033 Pflichtabgaben und T€ 55 freiwillige Abgaben.

Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. Nahezu allen geeigneten Ausgebildeten wurde ein Arbeitsplatz angeboten.

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert.

Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Umfangreiche Investitionen zum Umweltschutz wurden in den letzten Jahren abgeschlossen.

Die Elektromobilität der Mitarbeiter wird durch E-Bikes gefördert, die den Mitarbeitern von uns kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Die getroffenen Umweltschutzmaßnahmen betreffen insbesondere

- die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen

- den Gewässerschutz

- den produktbezogenen Umweltschutz

Die für das Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz wurden eingehalten.

H. Versicherung

Wir versichern, dass nach bestem Wissen der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.

 

Ascheberg, den 2. Oktober 2024

Georg Küter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.749.199,40 10.891.114,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.871,00 73.722,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.871,00 73.722,00
II. Sachanlagen 14.692.848,40 10.816.912,13
1. technische Anlagen und Maschinen 582.327,50 381.110,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.100.868,00 10.404.207,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.652,90 31.594,13
III. Finanzanlagen 480,00 480,00
1. Genossenschaftsanteile 480,00 480,00
B. Umlaufvermögen 17.727.660,01 15.896.026,38
I. Vorräte 9.345.417,45 7.869.351,20
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.616.097,83 2.971.625,18
2. fertige Erzeugnisse und Waren 4.729.319,62 4.897.726,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.967.999,44 3.124.917,07
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.431.777,05 2.681.427,08
2. sonstige Vermögensgegenstände 536.222,39 443.489,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.414.243,12 4.901.758,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.703,80 80.704,58
Aktiva 32.529.563,21 26.867.845,09

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 23.445.433,68 19.396.226,18
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 18.344.226,18 15.947.530,61
III. Jahresüberschuss 5.076.207,50 3.423.695,57
B. Rückstellungen 1.877.029,43 1.416.311,78
1. Steuerrückstellungen 550.418,77 584.718,00
2. sonstige Rückstellungen 1.326.610,66 831.593,78
C. Verbindlichkeiten 7.188.788,10 6.031.316,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 217.655,27 569.807,35
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 390.840,34 78.823,53
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.704.293,30 3.579.270,18
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 1.175.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.875.999,19 628.415,07
davon aus Steuern 380.174,84 612.676,01
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 40,00 0,00
D. Passive latente Steuern 18.312,00 23.991,00
Passiva 32.529.563,21 26.867.845,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 70.673.855,67 50.256.291,38
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.599.299,75 1.739.830,53
3. sonstige betriebliche Erträge 4.534.929,78 3.402.870,31
4. Materialaufwand 51.757.677,09 35.552.769,32
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 51.017.152,72 34.958.527,36
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 740.524,37 594.241,96
5. Personalaufwand 8.448.449,42 6.881.815,39
a) Löhne und Gehälter 7.217.310,29 5.793.150,19
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.231.139,13 1.088.665,20
6. Abschreibungen 3.797.412,83 3.509.711,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.797.412,83 3.509.711,89
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.550.079,59 4.551.545,40
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.439,23 14,40
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.149,02 7.670,59
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.172.235,98 1.458.043,21
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 5.679,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 17.721,00
11. Ergebnis nach Steuern 5.091.520,50 3.437.450,82
12. sonstige Steuern 15.313,00 13.755,25
13. Jahresüberschuss 5.076.207,50 3.423.695,57

Anhang

I. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Allgemeine sowie rechtliche Grundlagen der Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Klaas Service- und Vertriebs GmbH, Ascheberg, (Amtsgericht Coesfeld, HRB-Nr. 9923), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden und beachtet die besonderen Anforderungen des GmbH-Gesetzes sowie ggf. die einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages.

Nach den in § 267 HGB niedergelegten Größenkriterien handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft.

2. Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des Vorjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände werden einzeln und vorsichtig bewertet. Insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Wertansätze sind daher mit denen des Vorjahres grundsätzlich vergleichbar.

II. Angewendete Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2. Anlagevermögen

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der Nutzungsdauer bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Als Abschreibungsmethode kommt sowohl die degressive als auch die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden unter Ausschöpfung der steuerlichen Regelungen bilanziert.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

3. Umlaufvermögen

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie ggf. Sondereinzelkosten der Fertigung und darüber hinaus nur angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemein- kosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen.

Unberücksichtigt bleiben Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für freiwillige Arbeitgeberleistungen, Vertriebskosten und Fremdkapitalzinsen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

3. Passivseite

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen gebildet.

Abgrenzung für latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB auf Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Auf Grund der zukunftsorientierten Verpflichtungsbewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) bekannt gegebenen Abzinsungszinssatz diskontiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Sofern der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten enthält, die in Euro umgerechnet werden müssen, sind diese zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wird ggf. das Niederstwertprinzip und das Gewinnrealisierungsverbot beachtet.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen (§ 268 Abs. 2 HGB):

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.627,60 94.340,97 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 106.627,60 94.340,97 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 943.352,98 276.900,02 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.333.478,03 10.131.145,72 5.631.105,12
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.594,13 9.652,90 0,00
Summe Sachanlagen 20.308.425,14 10.417.698,64 5.631.105,12
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 480,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 480,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.415.532,74 10.512.039,61 5.631.105,12
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 200.968,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 200.968,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 26.142,00 1.246.395,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.452,13 23.838.970,76
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -31.594,13 9.652,90
Summe Sachanlagen 0,00 25.095.018,66
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 480,00
Summe Finanzanlagen 0,00 480,00
Summe Anlagevermögen 0,00 25.296.467,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.905,60 112.191,97 0,00 0,00 145.097,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 32.905,60 112.191,97 0,00 0,00 145.097,57
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 562.242,48 101.825,02 0,00 0,00 664.067,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.929.270,53 3.583.395,84 2.774.563,61 0,00 9.738.102,76
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.491.513,01 3.685.220,86 2.774.563,61 0,00 10.402.170,26
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.524.418,61 3.797.412,83 2.774.563,61 0,00 10.547.267,83
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 55.871,00 73.722,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 55.871,00 73.722,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 582.327,50 381.110,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 14.100.868,00 10.404.207,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.652,90 31.594,13
Summe Sachanlagen 0,00 14.692.848,40 10.816.912,13
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 480,00 480,00
Summe Finanzanlagen 0,00 480,00 480,00
Summe Anlagevermögen 0,00 14.749.199,40 10.891.114,13

4. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 247 enthalten. Sie sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Eigenkapital

Die Gesellschaft hat lt. Gesellschaftsvertrag ein Stammkapital in Höhe von € 25.000,00.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

Jahresabschluss und Prüfung 40 T€
Personalkostenabgrenzung 326 T€
Gewährleistungen 950 T€
Übrige Rückstellungen 11 T€
1.327 T€

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr
1 - 5 Jahre
über 5 Jahre
Gesamt 31.12.2023
Gesamt 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 165.678 51.977 0 217.655 569.807
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 390.840 0 0 390.840 78.824
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.704.293 0 0 3.704.293 3.579.270
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 1.175.000
Sonstige Verbindlichkeiten 2.875.999 0 0 2.875.999 628.415
7.136.811 51.977 0 7.188.788 6.031.316

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 217.655,27 durch Sicherungsübereignungen und Grundpfandrechte abgesichert.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.528 enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Hinsichtlich der Vorjahresbeträge sind vergleichbare Verhältnisse zu den Restlaufzeiten bzw. Absicherung der Verbindlichkeiten gegeben.

6. Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz im Bereich Anlagevermögen. Die Differenzen wurden mit einem Steuersatz von 31 % bewertet.

Stand zu Beginn des Gj Veränderung Stand zu Ende des Gj
passive latente Steuern 23.991 € -5.679 € 18.312 €

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

3. Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 70.674 werden ca. T€ 132 in Drittländern und T€ 4.658 im angrenzenden europäischen Ausland erzielt. Der übrige Umsatz wird in Deutschland erzielt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich auf in den Tätigkeitsbereich Verkauf mit einem Umsatz von T€ 60.146, den Bereich Vermietung von Kranen mit einem Umsatz von T€ 3.020 sowie den Bereich Reparatur mit einem Umsatz von T€ 7.508.

5. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die periodenfremden Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 2 und betreffen Steuern und Erträge aus abgeschriebenen Forderungen; die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf T€ 3 und betreffen Steuern.

V. Sonstige Angaben

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 53
Angestellte 50
leitende Angestellte 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 104
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 94
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 10

6. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Die Gesellschaft hat langfristig Immobilien angepachtet. Für die Immobilien ist jährlich ein Pachtzins von T€ 822 zu entrichten.

Darüber hinaus sind Teile der Betriebs- und Geschäftsausstattung über Leasing finanziert. Die hieraus am 31.12.2023 noch zu zahlenden Raten betragen T€ 165.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

6. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Mutterunternehmen ist die FK Holding GmbH mit Sitz in Ascheberg. Die FK Holding stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger elektronisch offengelegt.

7. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird nach § 285 Abs. 17 2. HS HGB verzichtet.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 5.076.207,50.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von € 2.000.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden € 20.643.433,68 vorgetragen.

8. Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung ist bestellt:

- Herr Georg Küter (Kaufmann)

Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung unterbleiben im Hinblick auf die Befreiungs vorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB.

 

Ascheberg, den 2. Oktober 2024

gez. Georg Küter, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Klaas Service- und Vertriebs GmbH, Ascheberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klaas Service- und Vertriebs GmbH, Ascheberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klaas Service- und Vertriebs GmbH, Ascheberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Klaas Service- und Vertriebs GmbH, Ascheberg, zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coesfeld, den 2. Oktober 2024

EuReWi Euregio Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kaufmann O. Brockmeyer, Wirtschaftsprüfer

ppa. Master of Science A. Rudack, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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