Garten- und Landschaftsbau
Wilms Tiefkühl - Service GmbH
Sohlweg 2, 41372 Niederkrüchten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Wilms seit 19.3.2007 | Geschäftsführer |
Armin Feemers seit 19.3.2007 | Geschäftsführer |
Jutta Hilgenberg seit 19.3.2007 | Prokura |
Erich Breuer seit 19.3.2007 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilms Tiefkühl - Service GmbHNiederkrüchtenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Kalenderjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenentwicklung Branchenentwicklung Temperaturgeführter Lebensmittel Der Absatz von Tiefkühlkost in Deutschland erhöhte sich auch in 2023 deutlich um 3,4 Prozent auf eine Menge von 4,043 Mio. Tonnen (3,909 Mio. Tonnen in 2022). Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg auf einen neuen Höchststand von 49,4 Kilogramm (2022: 47,7 kg) an. Während der Absatz im Teilmarkt von LEH und Heimdienst nur marginale 0,4% zulegte, konnte der Außer-Haus-Markt bei der Absatztonnage 6,5% zulegen. 1 Allgemeine Entwicklung unserer Gesellschaft Unser Unternehmen ist national und in geringen Teilen auch international in den Geschäftsfeldern Handel, Dienstleistung und Transport tätig. Im Fokus stehen überwiegend temperaturgeführte, insbesondere tiefgekühlte Lebensmittel. Im Handelsbereich bedienen wir in erster Linie den Discount, den Großhandel und den Lebensmitteleinzelhandel. Das Geschäftsfeld Dienstleistung beinhaltet vielfältige logistische Dienstleistungen von der reinen Lagerhaltung bis hin zur Kontraktlogistik nebst Warenfinanzierung. Im Geschäftsfeld Transport übernehmen wir die Auslieferung eigener und fremder Waren. Als Spediteur setzen wir die WILMS Transport GmbH ein, mit der wir gesellschaftsrechtlich verbunden sind. Nach den Wirrungen und Turbulenzen in den Vorjahren, zuletzt insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, beruhigten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die zeitweise extremen Preisanstiege in wichtigen Segmenten wie z.B. dem Energiemarkt bauten sich nach und nach ab. Lieferzeiten von z.B. Neufahrzeugen reduzierten sich wieder auf ein erträgliches Maß. Das inflationsbedingt und nachhaltig erhöhte Preisniveau kehrte jedoch nicht auf das Vorkriegsbzw. Vor-Corona-Niveau zurück. Unser Unternehmen konnte sich insgesamt gut am Markt behaupten. Die Absatztonnage reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8% (minus 2,8%). 2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage war in diesem Geschäftsjahr sehr zufriedenstellend.
1 Quelle: Absatzstatistik des Deutschen
Tiefkühlinstituts (dti)
Der Rohertrag minderte sich um 3,8% (im Vorjahr: +6,6%) auf € 11,53 Mio. Die Vertriebsaufwendungen, deren größter Bestandteil die Frachtkosten sind, sanken um 156 TEUR auf € 5,31 Mio. (im Vorjahr € 5,46 Mio.). Der Personalaufwand sank um 211 TEUR auf € 3,35 Mio. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit T€ 1.009 über Vorjahr (T€ 962). Ein positives Finanzergebnis von 53 TEUR (im Vorjahr minus 39 TEUR) lieferte ebenfalls einen erfreulichen Beitrag. Nach Abzug der Steuern verbleibt schließlich ein Jahresüberschuss von 705 TEUR (Vorjahr: 672 TEUR). Die Bilanzsumme minderte sich gegenüber Vorjahr um 220 TEUR auf € 15,31 Mio. Das Umlaufvermögen betrug € 11,45 Mio. gegenüber € 12,19 Mio. im Vorjahr. Die Buchwerte des Anlagevermögens erhöhten sich vorwiegend aufgrund geleisteter Anzahlungen für das ERP-Projekt auf € 3,86 Mio. (Vorjahr: € 3,35 Mio.). Die Verbindlichkeiten stiegen um 283 TEUR auf € 8,37 Mio. (Vorjahr € 8,1 Mio.). Im Rahmen einer soliden Unternehmensfinanzierung beabsichtigen wir - wie bisher - einen nachhaltig hohen Eigenkapitalanteil auszuweisen. Die Eigenkapitalquote beträgt 41,1% (Vorjahr: 42,5%).
Der Finanzmittelbestand während und am Ende des Geschäftsjahres 2023 war jederzeit ausreichend. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, jederzeit das finanzielle Gleichgewicht zu wahren und darüber hinaus die Tilgung der Verbindlichkeiten im Fälligkeitszeitpunkt sicherzustellen. Spekulative Geschäfte sind ausgeschlossen. Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nebst Finanz- und Vermögenslage am Bilanzstichtag sehr zufriedenstellend gewesen ist. 3. Risikobericht Den Ausfallrisiken auf der Kundenseite versuchen wir durch ein aktives Forderungsmanagement zu begegnen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen und die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz und Vermögenslage der Gesellschaft haben, sind nicht erkennbar. 4. Prognose- und Chancenbericht Die starken Kostensteigerungen seit Anfang des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und die hohe Inflationsrate führen bei einem angespannten Arbeitsmarkt zu hohen Lohnsteigerungen ohne Produktivitätsgewinn. Die Gewinnung geeigneter Bewerber/innen gestaltet sich zunehmend schwierig und im besten Fall nur langwierig. Im Berichtsjahr konnten Kostensteigerungen größtenteils über Preissteigerungen weitergegeben werden. Wir gehen von weiteren Kostensteigerungen im Transport- und Energiebereich sowie zusätzlich von weiterhin geringen Personalverfügbarkeiten am Arbeitsmarkt aus. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir erneut mit einem stabilen Tiefkühlmarkt. Bei einer anhaltend hohen Inflation ist von einer Nachfrageveränderung zugunsten günstigerer Lebensmittel und einer deutlichen Absatzreduzierung auszugehen. Unser Unternehmen bedient Auftraggeber in nahezu allen Segmenten des Tiefkühlmarktes, sowohl auf Seiten der Produzenten als auch auf Seiten der Warenempfänger. Durch die Diversifikation unserer Geschäftsfelder sind wir deutlich sicherer aufgestellt als bei einer Konzentration auf nur eines der Geschäftsfelder. Die Absatzlage im ersten Quartal eines Jahres ist traditionell schwach ausgeprägt. In 2024 liegt die Tonnage allerdings mit minus 13% deutlich unter Q1 des Vorjahr. 5. Ausblick Zusätzlich zu der globalen und europäischen Lage in Politik und Gesellschaft ist auch die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation in Deutschland für viele Menschen unbefriedigend. Krieg und Inflation sind nicht konsumfördernd. Politische Schnellschüsse - wie die plötzliche Beendigung der Förderung von Elektrofahrzeugen - verunsichern zusätzlich. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir daher von einem niedrigeren Ergebnis wie in 2023 aus. Aufgrund aktuell guter Eigenkapitalsituation und Liquidität erwarten wir einen positiven Finanzmittelbestand zum Jahresende 2024. Für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 gehen wir von einem anhaltend hohen Allgemeinkostenniveau aus. Der erfolgreichen Suche nach geeigneten Arbeitskräften wird durch die demografische Entwicklung weiterhin steigende Bedeutung zukommen.
Niederkrüchten, den 30. Juni 2024 WILMS Tiefkühl-Service GmbH Armin Feemers Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang 2023Allgemeine Angaben Die Gesellschaft erfüllt am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss 2023 entspricht den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BIIRUG) unter Berücksichtigung der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung. Er wurde unter Anwendung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 238 - 289 HGB aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 276 HGB und des § 288 HGB in Anspruch. Angaben nach § 264 Abs. 1a HGB Die WILMS Tiefkühl-Service GmbH, Niederkrüchten, ist eingetragen beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Register-Nr. HR B 9904. 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die über die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt werden, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen. Bewegliche Anlagegüter werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Aufgrund der in den Vorjahren möglichen steuerlichen Regelung der degressiven Abschreibung kommt bei wenigen beweglichen Anlagegütern, die in den Vorjahren angeschafft worden sind, noch die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von bis zu € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen € 250,01 und € 800,00, die im abgelaufenen Geschäftsjahr zugegangen sind, werden entsprechend der steuerlichen Regelung als geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Im Folgejahr werden sie unter den historischen Anschaffungskosten ausgewiesen. Der Abgang der betreffenden Vermögensgegen-stände erfolgt erst, wenn die Vermögensgegenstände aufgrund von Verschleiß nicht mehr genutzt werden können. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag angesetzt. Forderungen werden zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Etwaig drohenden Forderungsausfällen wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird das allgemeine Ausfallrisiko durch eine aus den Erfahrungen der Vergangenheit abgeleitete angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Ansatz der Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Als gezeichnetes Kapital wird das vollständig eingezahlte Stammkapital unter Berücksichtigung des Nennbetrages der eigenen Anteile gezeigt. Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Für Abweichungen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Wirtschaftsjahren voraussichtlich abbauen, werden nach dem bilanzorientierten Konzept latente Steuern gebildet. Die sich aus temporären Abweichungen ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden miteinander verrechnet. Ein verbleibender passiver Saldo wird in der Bilanz unter dem Posten "Passive latente Steuern" angesetzt. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird nicht angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit den Steuersätzen, die wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Abweichung gültig sein werden. Zum 31. Dezember 2023 wurde hierbei ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 % (zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag) und ein Gewerbesteuersatz von 14,7 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern werden aufgelöst, sobald die Steuerbe- oder -entlastung eintritt oder mit ihr nicht mehr zu rechnen ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Einzelangaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. Die WILMS Tiefkühl-Service GmbH hat 2009 eine 48 %-ige Beteiligung an der WILMS Transport GmbH, Ludwigsfelde, übernommen. Der Buchwert der Beteiligung beträgt am 31. Dezember 2023 unverändert € 796.095,00. Die Beteiligung wird unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Das Eigenkapital der WILMS Transport GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 € 2.368.082,35. Hierin ist der Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von € 288.787,01 enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern. Diese betreffen noch abzugeltende Urlaubs- und Freizeitansprüche. Außerdem enthalten sie die Tantiemeansprüche 2023. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 a) HGB Aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen:
4. Nachtragsbericht Die starken Kostensteigerungen seit Anfang des Krieges zwischen Russland und der Ukraine und die hohe Inflationsrate führen bei einem angespannten Arbeitsmarkt zu hohen Lohnsteigerungen ohne Produktivitätsgewinn und tragen zu einer Planungsunsicherheit auf den Geschäftsverlauf im Jahr 2024 bei. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, sind nicht bekannt. 5. Geschäftsführung und Bezüge Geschäftsführer der Gesellschaft:
Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 6. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die Ermittlung der Arbeitnehmerzahl wurde entsprechend der Bestimmung in § 285 Nr. 7 HGB vorgenommen, wonach als durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der vierte Teil der Summe aus den Zahlen der jeweils am Quartalsende beschäftigten Arbeitnehmer gilt, jedoch ohne die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2023 in Höhe von € 705.035,05 auf neue Rechnung vorzutragen.
Niederkrüchten, den 30. Juni 2024 Markus Wilms Armin Feemers Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WILMS Tiefkühl-Service GmbH, Niederkrüchten: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WILMS Tiefkühl-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WILMS Tiefkühl-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 17. September 2024 Independent
Valuation and Assurance Services (IVAS) GmbH
Schulze-Oechtering, Wirtschaftsprüfer Siebing, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 17. September 2024. Ebenfalls wurde am 17. September 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 705.035,05 in die Gewinnrücklagen einzustellen. |
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