Güde Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Wagner seit 21.1.2026 | Prokura |
Karen Güde seit 21.1.2026 | Prokura |
Dennis Zöller seit 21.1.2026 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Güde GmbHPlettenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
(Amtsgericht Iserlohn HRB 2883)Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN I. Angewandte gesetzliche Vorschriften Der vorliegende Jahresabschluss der Güde GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundmethoden werden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (i.d.R. drei Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (bei Nutzungsdauern zwischen drei und 20 Jahren) vermindert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr sofort vollständig abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens wurden pro rata temporis vorgenommen. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert; bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen), werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender Unterschiedsbetrag wird in der Bilanz wie im Vorjahr als "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB). Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag unter Berücksichtigung angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" entsprechend den Vorschriften des § 253 Abs. 1 bis 3 HGB mit dem Erfüllungsbetrag. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Wertpapiergebundene Zusagen werden mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens bewertet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% (Vorjahr 1,78%) angesetzt. Der Gehalts- und Rententrend wird entsprechend der Vereinbarungen unverändert mit 0% angenommen. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,74%) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 8. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Entsprechend der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden wird auch der Zinsaufwand aus den Pensionsrückstellungen i.H.v. T€ 22 mit den Erträgen aus dem Planvermögen In Höhe von T€ 15 saldiert unter den Zinsaufwendungen dargestellt. Die beizulegenden Zeitwerte entsprechen in Höhe von T€ 1.041 den Anschaffungskosten der mit den Rückstellungen verrechneten Vermögensgegenstände und in Höhe von T€ 228 dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital der Rückdeckungsversicherungen (fortgeführte Anschaffungskosten). Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Laufzeiten betragen am Stichtag weniger als 12 Monate. Eine Abzinsung erfolgte daher nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet (§ 256a HGB). In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus - nach Saldierung - insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Anteilsbesitz Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben, da die Angaben für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 126 (Vj. T€ 144) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der ausgewiesene Posten betrifft den Verrechnungsverkehr mit einem im Jahr 2021 neu gegründeten Tochterunternehmen in Polen. Aktive / passive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die Steuerbilanz zeigt einen höherer steuerlicher Gewinn. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem erwarteten lokalen Steuersatz bei Auflösung des Postens. Die latenten Steuern werden nach Aufrechnung ausgewiesen.
Die Ergebnisunterschiede werden sich in Zukunft voraussichtlich ausgleichen. Die aktiven latenten Steuern sind zur Ausschüttung gesperrt. Pensionsrückstellung
Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten enthalten. Verbindlichkeitenspiegel in EUR zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel in EUR zum 31.12.2022
Die Daten ergänzen die Angaben in der Bilanz zu den Restlaufzeiten der anderen Verbindlichkeitenposten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. C. WEITERE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Pachtverpflichtungen: T€ 813 p.a. (davon gegenüber nahestehenden Unternehmen: T€ 780 p.a.) Weiterhin bestehen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Leasing/Miete von Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von derzeit T€ 105 p.a. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: T€ 390. Die Sicherheiten werden gegenüber nahestehenden Unternehmen bestellt (Gesamtschuldnerische Haftung). Die betreffenden Unternehmen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit ihren Verpflichtungen vollständig nachgekommen. Im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bestehen keine Tatsachen, die auf eine Inanspruchnahme der gewährten Haftungsverhältnisse hindeuten. Unternehmensorgane Geschäftsführer: Herr Friedrich-Wilhelm Güde, Plettenberg Herr Lutz Wilhelm Güde, Plettenberg Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, so dass auf die Angaben der den Geschäftsführern gewährten Gesamtbezüge verzichtet wird. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 64 Mitarbeiter (Angestellte: 18; Arbeiter: 46) beschäftigt. Nachtragsbericht Wir verweisen auf die Angaben im Lagebericht zur Prognose- bzw. Risikoberichterstattung. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.009.553,78 sowie den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von € 13.854.721,03 auf neue Rechnung vorzutragen.
Plettenberg, 31.03.2024 Friedrich-Wilhelm Güde Lutz Wilhelm Güde Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.07.2024. Ergebnisverwendungsbeschluss vom 24.07.2024:Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 wird zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortag auf neue Rechnung vorgetragen. ANLAGENSPIEGEL 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona- Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona- Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html Für das gesamte Jahr 2023 stieg das BIP sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,4%, nach +3,4% in beiden Gebieten in 2022. https://ec.europa.eu/eurostat/web/products-euro-indicators/w/2-08032024-ap Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Jahr 2023 real um 1,2% gesunken. Dies war der zweite Rückgang in Folge (2022: - 0,2%) und der vierte in den letzten fünf Jahren. Damit lag die Fertigung um rd. 9% unter dem Rekordniveau von 2018. Da die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes sowohl im 3. als auch im 4. Quartal 2023 deutlich zurückging (-2,0% bzw. - 2,2% gg. Vq.), beginnt das Jahr 2024 mit einem erheblichen statistischen Unterhang. Die Stimmungsindikatoren scheinen ihren Tiefpunkt erreicht zu haben, aber die Geschäftserwartungen liegen immer noch weit im negativen Bereich. Die negativen Auswirkungen der jüngsten Zinserhöhung auf die inländische Industrieproduktion dürften sich erst mit einer gewissen Verzögerung bemerkbar machen, da die Unternehmen den Rückgang der Auftragseingänge teilweise durch die Abarbeitung der vor 2023 gebuchten Aufträge kompensieren konnten. https://www.dbresearch.de/PROD/RPS_DE- PROD/PROD0000000000532126/Deutsche_Industrieproduktion%3A_Der_R%C3%BCckgang_ist_no c.pdf?undefined&realload=OfFB71hfohUIOe/g38Wjlb4uo13GXofJJh/QRNtwWeNO//sR/vllPyexOTInLf N5 Deutschland hat 2023 so wenig Stahl hergestellt wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl verringerte sich die hiesige Rohstahlproduktion gegenüber 2022 um vier Prozent auf 35,4 Mio Tonnen. Niedriger war das Produktionsvolumen zuletzt während der Finanzmarktkrise in 2009. Damals ging es jedoch nach einem rezessionsbedingt scharfen Einbruch rasch wieder bergauf - wonach es derzeit nicht aussieht. https://www.euwid-recycling.de/news/maerkte/deutsche-stahlproduktion-sinkt-2023-auf-langjaehrigentiefpunkt-230124/ Die Produktion in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) lag 2023 zwar um 2,6 Prozent über dem Vorjahr, allerdings nur aufgrund von Nachholeffekten in der ersten Jahreshälfte, die auf einer verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträge basierten. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Erholung ist aber in der zweiten Jahreshälfte 2023 gekippt. Im vierten Quartal 2023 ging die Produktion das zweite Quartal in Folge wieder zurück. Das Produktionsniveau liegt damit wieder rund 10 Prozent unter dem Stand des Vorkrisenniveaus von 2018. Wie der Konjunkturbericht von Gesamtmetall weiter zeigt, lag das Auftragsvolumen 2023 5,1 Prozent unter dem Vorjahr. Trotz der Verbuchung von Großaufträgen zum Jahresende setzte sich der Rückgang im vierten Quartal 2023 fort. Die Nachfrage wird von den M+E-Firmen weiterhin schlecht bewertet, die Auftragsbestände stützen die Lage weit weniger als erhofft: 36 Prozent der M+E-Firmen melden für das erste Quartal 2024 Auftragsmangel als Produktionshindernis. Die Kapazitätsauslastung ging auf 83 Prozent zurück, womit sie unter dem langjährigen Mittelwert von 85 Prozent liegt. https://www.gesamtmetall.de/erholung-in-der-metall-und-elektro-industrie-gekippt/ Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/Jahresbilanz_Neuzulassungen/jahresbila nz_node.html Die Preise für Walzdraht waren im Laufe des Jahres 2023 kontinuierlich leicht rückläufig und unterliegen seit Ende 2023 nur geringfügigen Schwankungen. 2. Entwicklung der Güde GmbH Wir sind ein produzierendes Unternehmen der Metallbranche mit Sitz in Plettenberg. Die Güde GmbH wurde 1948 gegründet und fertigt auf selbst hergestellten Automaten Federringe, Drahtbiegeteile sowie Schrauben- und Wellensicherungen. Wir fertigen Standard- und Sonderteile aus Federstählen, Nirosta, Aluminium, Bronze und Sondergüten. Unsere Exportquote verminderte sich von 48% auf über 45% vom Gesamtumsatz. Dieser Rückgang betraf den Drittlandsexport. Unser Tochterunternehmen Güde Polska sp. z o.o. betreibt einen Produktionsstandort in Polen. Wir verfügen über ca. 10.000 m 2 überbaute Fläche und ca. 5.000 konstant verfügbaren Lagerplätzen. Eine hohe Lieferfähigkeit ist unser Ziel. Daher produzieren wir meist nicht auftragsbezogen, sondern auf Lager. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Mittelbindung erhöhte sich um T€ 410 auf T€ 18.244. Diese Erhöhung betraf die Erhöhung des Anlagevermögens um T€ 1.687, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 597 und der Barliquidität um T€ 507. Demgegenüber verminderte sich das Vorratsvermögens um T€ 2.523. Das Fremdkapital (einschließlich Rückstellungen und passive latente Steuern) verminderte sich um T€ 1.600. Dies betraf vornehmlich Ertragsteuerzahlungen. Bankkredite wurden planmäßig getilgt. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss und beträgt T€ 16.916. Die Eigenkapitalquote liegt damit trotz der erhöhten Mittelbindung zum 31.12.2023 bei 93%. 2. Finanzlage Investitionen werden weitgehend aus Eigenmitteln finanziert. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist geordnet. Wir zahlen unsere Lieferantenverbindlichkeiten - soweit vereinbart - regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto. Freie liquide Mittel wurden in Wertpapieren angelegt. 3. Ertragslage Das Rohergebnis verminderte sich aufgrund des rückläufigen Geschäftsvolumens, das sowohl das Mengen- als auch das Preisniveau betraf, gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.616 auf T€ 10.788. Da insbesondere die Personal- und Vertriebskosten korrespondierend vermindert wurden, konnte ein gegenüber dem Vorjahr um T€ 492 verminderter Jahresüberschuss von T€ 2.010 erzielt werden. III. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Risikobericht Wir verfügen über eine solide Ausgangsbasis mit dem bereits bestehenden Kundenstamm und dem Produktportfolio, an dessen Ausbau wir stetig weiterarbeiten. Das Branchenrisiko ist von starken konjunkturellen Schwankungen und volatilen Rohstoffpreisen geprägt. Insbesondere erwarten wir aufgrund politischer Entscheidungen einen starken Anstieg der Energiekosten. Aufgrund der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftstätigkeit können wir konjunkturelle Schwankungen auf verschiedenen Märkten ausgleichen, sind damit aber auch von den erhöhten Frachtkosten und den Lieferkettenschwierigkeiten belastet. Auf der Beschaffungsseite arbeiten wir mit mehreren auch international tätigen Lieferanten zusammen, um eventuellen Ausfällen zu begegnen. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden fortlaufend Zahlungsverpflichtungen und Forderungen überwacht. Unser Umweltmanagement ist nach der DIN EN ISO 14001:2015, unser Qualitätsmanagement nach ISO 9001:2015 und unser Energiemanagement nach ISO 50001:2018 zertifiziert. Prognosebericht Am Standort in Plettenberg planen wir keine wesentlichen Investition in Fertigungsmaschinen. Unsere Grundstücksverpächterin plant in 2024 den Neubau einer Logistikhalle abzuschließen. Hierdurch werden wir unsere Logistikkapazitäten und damit Lieferfähigkeit weiter erhöhen. Wir werden im Jahr 2024 ein neues automatisches Kleinteilelager (AKL) und eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 589,90 kWp in Betrieb nehmen. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 entwickelte sich unsere Geschäftstätigkeit gleichbleibend. Im Vergleich zum Vorjahr bei einer unveränderten Auftragslage. Für 2024 erwarten wir ein weiter ansteigendes Energiepreisniveau mit einem gleichbleibenden Preisniveau auf dem Stahlmarkt. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein gegenüber dem Vorjahr leicht ansteigendes Geschäfts- und Umsatzvolumen und ein zum Vorjahr leicht rückläufiges Jahresergebnis. Wir erwarten unser Exportgeschäft in EU Staaten weiter ausbauen zu können und eine leicht verbesserte Geschäftsentwicklung in Nicht EU Staaten. Wir erwarten eine weiterhin stabile Liquiditäts- und Finanzlage für unsere Gesellschaft.
Plettenberg, den 31.03.2024 Friedrich-Wilhelm Güde Lutz Wilhelm Güde BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Güde GmbH, Plettenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Güde GmbHDieselstraße 858840 Plettenberg- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Güde GmbH, Plettenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, soweit einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Plettenberg, 16.07.2024 BMS
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Buscher, Wirtschaftsprüfer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. |
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