Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Poburski Dachtechnik Ost GmbH
Waldstraße 15, 13403 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Pahl seit 15.6.2015 | Prokura |
Tom Nord seit 27.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 52.58% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Poburski Dachtechnik Ost GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Ungeachtet der hohen Inflation im Geschäftsjahr 2023 sowie der angespannten Lage der Bauwirtschaft insbesondere im Immobilienbereich, war es uns möglich, ein gutes Ergebnis zu erzielen, dass über dem des Vorjahres liegt. 2. Tätigkeitsbereiche Zu unseren Leistungen gehören Dachtechnik, Metallbau für Dach und Fassade, begeh- und befahrbare Dachbeläge sowie der Aufbau von Solarenergieanlagen. Die Bauvorhaben werden insgesamt von der Angebotserstellung, der Planungs- und Arbeitsvorbereitung, der Bauausführung bis hin zu Wartungs- und Gewährleistungsarbeiten im Unternehmen betreut. 3. Umsatz-, Kosten- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen der in Ausführung befindlichen Bauaufträge) hat sich im Verhältnis zum Vorjahr um rd. 2,5% erhöht. Hierzu korrespondierend hat sich der Materialaufwand (einschl. Fremdleistungen) um rd. 4,1% erhöht. Die Personalkosten von T€ 3.695 haben sich um rd. 8,3% verringert. Für das Geschäftsjahr 2023 konnte die hohe Auftragslage beibehalten werden. Vorliegende Aufträge im Umfang von T€ 24.171 sind bis Ende 2024 in Bearbeitung. 4. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich rd. 84 Mitarbeiter beschäftigt, davon rd. 13 Auszubildende und 21 Angestellte. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. 5. Investitionsmaßnahmen Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf T€ 85. Maßgebend waren die Anschaf fungen von Fahrzeugen und weitere Investitionen für Werkzeuge. Für 2024 sind weitere Investitionen für Fahrzeuge vorgesehen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt rechnerisch bei rd. 24,90% (Vorjahr: 27,79%). Absolut ist das Eigenkapital um T€ 101,8 gestiegen. Bei einer Bilanzsumme von T€ 8.368 ist neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.473 der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten mit Höhe von T€ 4.879 einer der wesentlichen Aktivposten. Als größter Passivposten werden neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 719 erhaltene Anzahlungen von T€ 4.368 ausgewiesen. 2. Liquidität Die Gesellschaft verfügt über ausreichende liquide Mittel (T€ 4.879) um den Geschäftsverlauf zu sichern. Die liquiden Mittel dienen der Begleichung der laufenden Aufwendungen. 3. Ertragslage Die Gewinn- und Verlustrechnung weist eine Gesamtleistung von T€ 23.493 aus, die sich aus Umsatzerlösen T€ 24.639 und aus der Verringerung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen T€ -1.146 zusammensetzt. Die erhöhte Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr (T€ 22.927) ist auf den hohen Auftragsbestand zurück zu führen. Die wesentlichen Aufwendungen betreffen mit T€ 16.519 Materialaufwendungen, mit T€ 3.695 Personalaufwendungen und mit T€ 1.651 sonstige betriebliche Aufwendungen. Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von T€ 1.164, des Gewinnvortrages von T€ 982 und den Ausschüttungen T€ 1.062 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.084. C. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die wirtschaftliche Entwicklung der Poburski Dachtechnik Ost GmbH wird weiterhin positiv gesehen. Diese Einschätzung beruht auf der Qualitätssicherung durch den eigenen Personalstamm, einem stabilen Auftragsbestand und den überregionalen Tätigkeiten. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage unterliegen einer regelmäßigen Beurteilung. Aktuell sind keine solchen Risiken bekannt. Auch der Einfluss von Inflation und der Krieg in der Ukraine auf die aktuelle und zukünftige Geschäftstätigkeit wird als überschaubar eingestuft. Diese Einschätzung gilt auch für die derzeitigen Probleme hinsichtlich des Fachkräftemangel. Herausragende Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Berlin, den 07.06.2024 Tom Nord HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Poburski Dachtechnik Ost GmbH, Waldstraße 15, 13403 Berlin (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg / HR B 99643) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 HGB Abs. 2 und 3 HGB) bilanziert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. gegebenenfalls zum niedrigen beizulegenden Wert angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigen Tageswerten angesetzt, wobei notwendige Abwertungen aufgrund des strengen Niederstwertprinzip vorgenommen wurden. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen wurden retrograd nach den handelsrechtlichen Wertuntergrenzen in Deckungsgleichheit mit den steuerlichen Vorschriften ermittelt. Für die hierfür geleisteten Anzahlungen wurde das Wahlrecht der offenen Absetzung nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB ausgeübt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei den Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen decken alle zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und sind nach vernünftigen kaufmännischen Grundsätzen ermittelt. Sie wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. C. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten keine Sicherheitseinbehalte. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. EUR 445.509,53 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände enthalten EUR 208.998,26 Forderungen gegen Gesellschafter. 2. Rücklagen In den Rücklagen werden Kapitalrücklagen in Höhe von Euro 27.787,00 sowie Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 722.213,00 ausgewiesen. 3. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt TEUR 5.116,3 (Vorjahr TEUR 4.029,4). Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis max. 5 Jahre beträgt TEUR 465,0 (Sicherheitseinbehalte). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Der Anteil an Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen, der über den Ausweis nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB hinaus besteht, beträgt EUR 4.367.784,98 und ist durch Vorauszahlungsbürgschaften gesichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist größtenteils durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. 3.1 Fristigkeiten der Verbindlichkeiten
*) Beinhaltet nur den Ausweis der erhaltenen Anzahlungen, die nicht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB bei den "in Ausführung befindlichen Bauaufträgen" (AKTIVA B. I. Vorräte 2. in Ausführung befindliche Bauaufträge) in Abzug gebracht wurden. 3.2 Sonstige Verpflichtungen
3.3 Sonstige Rückstellungen
4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 4.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. D. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 71 Arbeitnehmer beschäftigt. 2. Namen der Geschäftsführer Geschäftsführer ist der Kaufmann und Dachdeckermeister Tom Nord. 3. Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführung Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden Darlehen i.H.v. EUR 95.000,00 mit einer Verzinsung von 1,5 % und i.H.v. EUR 75.000,00 mit einer Verzinsung von 3,5 % gewährt. Zugunsten dieser Personengruppe ging die Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse ein. 4. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von 8.446 T€, davon gesichert 0 T€. Haftungsverhältnisse für mittelbare Altersvorsorgeverpflichtungen bestanden in Höhe von 64 T€. 5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den verbleibenden Restgewinn des Jahres 2023 an die Gesellschafter auszuschütten. 6. Bilanzaufstellung Die Bilanzaufstellung erfolgte unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses. 7. Geschäftsführervergütung Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Berlin, den 07.06.2024 Tom Nord, Gesellschaftergeschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich mit Datum vom 11. Juli 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Poburski Dachtechnik Ost GmbH, Berlin Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Poburski Dachtechnik Ost GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Poburski Dachtechnik Ost GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Berlin, den 11. Juli 2024 Dipl.-Kfm. Frank Ederleh, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Ederleh, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
16 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Unternehmensberatung
Unternehmensberatung
Einzelhandel mit Spielwaren
Buchführung ohne Datenverarbeitungsdienste
Bauträger für Wohngebäude
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Postsekundärer, nicht tertiärer Unterricht in Schulen des Gesundheitswesens
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen